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Wiesb adener Tagblatt

Lrwck und Lerlaa: L. Sckellenbera'iche «uchdruckerei. Lanaaafie Nr. 21 iraablatt-Sausi ' ® «“-x Wöchentlich in 6 Ausaaben Erfcheinunasreit werktäglich nackmiitggi

ErjcheimmgSzeit werktäglich nachmittags

Druck und Verlag: L. Schellenberg'jche Buchvruckerei, Langgasse Nr. 21 (ragblatt-Haus,

Wöchentlich in 6 Ausgaben

Nummer 131

Montag, 8. Juni 1942

90. Jahrgang

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Der Führer beim Marschall von Finnland

Der erste Soldat des Eroßdeutschen Reiches überbringt dem ersten Soldaten Finnlands, Marschall Mannerheim, die herz­lichsten Glückwünsche des deutschen Volkes zu seinem 75. Ge­burtstag. Links im Hintergrund der finnische Staatspräsident Risto Rvii. lPreste-Hoffmann. Ä.)

Die Folgen der deutschen U-Boot-Erfolge

Roosevelts phantastische Rüstungszahlen sind nur Jllusionsgeschwätz

as. Berlin, 8. Juni. (Eig. Drabtbericht unserer Berliner SHriftleitung.) In London und Washington ist man ange­sichts der Eesamtkriegslage wieder einmal recht nein äs. Die Tatsache, daß die Mächte des Dreierpaktes überall die Initiative in der Hand haben und man nie $u übersehen vermag, wo ein neuer Schlag erfolgt, drückt auf die Stim­mung, so sehr man sich auch bemüht, durch Großsprecke- r e i e n diese Nervosität zu dämpfen. Deshalb redet man immer wieder ausführlich über alle möglichen Pläne, die Rüstungsproduktion der Alliierten zu heben. So verkündet man voller Stolz, daß das Büro für englisch-amerikanische Produktionslenkung, das als Ergebnis der Verhandlungen des britischen Rüstungsministers Lyttelton in Washington errichtet werden soll, nahezu diktatorische Vollmachten er­halten werde. Außerdem befaßt sich der amerikanische Senat Ur Zeit mit einer Vorlage, durch die der Produktionschef Nelson ermächtigt werden soll. Produktionsprogramme ohne Rücksicht auf das Armee-Trust-Eesetz zu bewilligen. Roose­velt selbst läßt wieder einmal phantastische Rüstungs­zahlen aufmarschieren und stellt die amtliche Agitation unter das Motto: „Wir haben die großen militärischen Schlackten verloren, aber wir sind im Begriff, die Produktionsscklackt zu gewinnen." Auf die amerikanische Öffentlichkeit macht dieses Illusionsgeschwätz allerdings keinen besonderen Ein­druck. Man kommt eben nicht an der Tatsache vorbei, daß man, selbst wenn diese Rooseveltsche Parole richtig wäre — tatsächlich ist sie ein Schwindel —, man gar nickt die Mög- liHkeit hätte, die Rüstungserzeugnisse abzutransportieren. So schreibt auch die ..New Nork Times" u. a.: ..Was nutze es, wenn wir die Produktionslcklacht gewinnen, wenn offiziell zugegeben werden muß. daß der Kampf gegen die deutschen ll-Boote außerordentlich schwierig ist. da diese einen hohen Stand der Vervollkommnung erreicht hätten. Man hat uns den Feind als abgekämpft und demoralisiert hingestellt und

uns einen schnellen Sieg versprochen, aber wir erleben täg­lich das Gegenteil."

Man muß auch feststellen, daß man z. V. gar nicht in der Lage ist, Tschiangkaischek Hilfe zukommen zu lallen. Wie schmerzlich das für die USA. ist. zeigt am besten die Zeit­schrift „Life", die in ihrer neuesten Nummer zu diesem Thema u. a. schreibt: „Falls sich in der öffentlichen Meinung der USA. das Gefühl durchsetzt, die USA. hätten Tschungking-China fallen lassen, würden die Aussichten. eine nordamerikanische Weltordnung aufzu­richten. einen Rückschlag um Jahrzehnte, wenn nicht um Generationen erleiden." Das zeigt, was auch für Roosevelt in Tschungking auf dem Spiele steht, wenngleich man die Pläne einer nordamerikanischen Weltherrschaft, von der Roosevelt träumt, überhaupt wird begraben müllen.

Tschiangkaischek aber ruft weiterhin verzweifelt nach Hilfe, sieht er sich doch an sechs Fronten von den lleg- reichen Javanern angegriffen, nämlich erstens von Burma aus gegen die südwestliche Provinz Bünnan. zweitens von »Hangtschau südlich von Schanghai aus südwärts gegen Tschekiang (dieser Feldzug hat bereits zur Eroberung eines sehr groben Teiles der Provinz geführt), drittens stößt eine japanische Offenllve vom Poyang-See aüs (südlick des Mittellaufs des Bangtsekiang) nach Süden vor, also im Rücken der aus Tschekiang vertriebenen chinesischen Truppen, denen damit der Rückzug abgeriegelt wird. Viertens dringt eine japanische Abteilung von Kanton nach Norden vor, fünftens stoßen javanische Truppen von Jtschang an der Mitte des Bangtsekiang in südöstlicher Richtung auf Hang- tschau vor und sechstens schreitet in der an der mongolischen Grenze gelegenen nördlichen Provinz Sckansi die Vernich­tung der Überreste der chinesischen Truppen fort, die dort all­mählich zu Räuberbanden herabgesunken sind.

Ungarns Ministerpräsident beim Führer

Besprechungen im Seifte der traditionc llen deutsch-ungarischen Freundschaft

Aus dem Führerhauptquartier, 8. Juni. (Funkmeldung.) Der königlich-ungarische Ministerpräsident und Außenminister von K a l l a y stattete am Samstag 6. Juni dem Führer in seinem Hauptquartier einen Besuch ab. Ministerpräsident und Außen­minister Nikolaus von Kallay war begleitet von Generalmajor Vitez Voeroes. Legationsrat von Szent-Miklosy, Legationsrat von Szegedy-Macsak und Eesandtschaftsattachö Christoph von Kalley. Der ungarische Gesandte in Berlin Sziojay und der deutsche Gesandte in Budapest von Jagow nahmen gleichfalls an der Reise teil.

Der Führer empfing Ministerpräsident und Außenminister von Kallay während seines Aufenthaltes im Hauptquartier zu einer Besprechung über die politische Lage, an der der Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrckp teilnahm. Die Unterredung war getragen von dem Geiste der traditionellen deutsch-ungarischen Freundschaft und der Waffenbrüderschaft, die in dem gemeinsamen Kampf der im Dreimächtepakt verbündeten Völker gegen den Bolschewismus erneut ihren Ausdruck und ihre Bewährung findet.

Rach der politischen Besprechung begab sich der Führer mit Ministerpräsident und Außenminister von Kalley und dem Reichs­außenminister von Ribbentrop zur militärischen Lage­besprechung, an der von deutscher Seite Eeneralfeldmarschall Keitel, General Jodl und der deutsche Militärattache in Budapest

Oberst von Pappenheim, von ungarischer Seite Generalmajor Vitez Voeroes und der ungarische Militärattache in Berlin General­major Vitez Homlok teilnahmen.

Am Sonntag, den 7. Sunt, war Ministerpräsident und Außen­minister von Kalley Gast des Rekchsministers des Auswärtigen von Ribbentrop und hatte mit ihm eine eingehende Aussprache über aktuelle politische Fragen, die in freundschaftlichem Geiste verlief.

Das Eichenlaub zum Ritterkreuz

Berlin, 7. Juni. Dem Staffelkapitän in einem Jagdgeschwader, Oberleutnant Marseille, hat der Führer das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen und ihm nachstehendes Schreiben übermittelt:

„3n dankbarer Würdigung Ihres heldenhaften Einsatzes im Kampf für die Zukunft unseres Selles verleihe ich Ihnen als 97. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritter­kreuz des Eisernen Kreuzes. Adolf Hitler."

Dietl zum Generaloberst befördert

Aus dem Führerhauptquartier, 6. Juni. Der Führer hat den Oberbefehlshaber einet Armee, General der Eebirgstruppen Dietl, zum Generaloberst befördert.

Stampf bis zur Vernichtung des letzten Judenknechtes

Der Sauleiter sprach aus einer

NSG. Gauleiter und Reichsstatthalter Spenger sprach am Samstagabend in Rüdesheim am Rhein auf einer Kundgebung der Partei über die politische und militärische Lage des Reiches und die notwendige Haltung, die der Freiheitskampf des deutschen Volks von jedem Einzelnen erfordere.

Ausgehend von den jüngsten militärischen Erfolgen, welche die ungebrochene Schlagkraft der deutschen Wehrmacht überzeugend be­wiesen haben, zeigte der Gauleiter unter Anführung von früheren Äußerungen der Gegner auf, wie gang- anders diese sich den Ver­lauf des Krieges vorgestellt hatten. Ihre Rechnung, der sie die Erfahrung aus dem Weltkrieg zugrunde legten, ginge nicht auf, weil der Nationalsozialismus durch eine umfaßende und gründliche seelische und physische Ausrüstung des Volkes, durch die Schaffung der deutschen Volksgemeinschaft und der in ihr fundierten Wehr­macht jene damaligen und zum Verhängnis werdenden Schwäche­punkte erfolgreich überwunden habe. Eine Neuauflage von Ver­sailles sei damit für immer vereitelt.

Der Gauleiter verwies dann mit dem Blick auf die Waffen­taten der deutschen Wehrmacht und ihrer Verbündeten auf die

Kundgebung im Rheingau-Kreis

gegenüber dem Weltkrieg völlig veränderte politische und mili­tärische Situation. Überlegen fertigte er alsdann die englische Konzeption von jener Weltordnung ab, die darin bestände, die Völker der britischen Monopolstellung dienstbar zu machen, und damit auch das deutsche Volk auf ein Niggerdasein herabzudrücken. Wenn das Britentum uns vor die Alternative stellte, entweder auf unser nationales Eigenleben zu verzichten, oder aber für dieses Recht kämpfen zu müllen, so sei unsere Entscheidung nicht zweifelhaft gewesen. Es werde auf dieser Welt kein Volk geben, das freiwillig das Sklavenjoch tragen werde, — am wenig­sten aber dürfe man dies vom deutschen Volk erwarten. Seine Rede ging dann auf die von der englischen Propaganda zunächst verfolgte Tendenz ein, nach welcher der Krieg der Demokratien allein dem Nationalsozialismus gelte. „Wem hat bann jener Krieg gegolten", so fragte er hierbei die Versammelten, „der die Neger an den Rhein führte?", und die Zuhörer, die jene Zeit der Schande und des Leides feldst erlebt hatten, gaben mit ihrem Beifall die Zustimmung zu der Feststellung, daß damals so wie heute allein das nationale Wiedererstarken unseres Volkes, die Er­ringung feiner politischen Einheit, also die Verwirklichung des Reiches, für unsere Feinde Grund genug war, um uns mit Krieg zu überziehen. „Der Nationalsozialismus", so erklärte der Gau­leiter weiter, „erstand erst aus der Erkenntnis und der Abwehr jener vom Feinde immer wieder angewandten Unterdrückungs­methoden, und er ist stolz darauf, das deutsche Volk und darüber hinaus die europäischen Völker in eine Front gegen die Hasser von nationaler Ordnung und sozialem Fortschritts vereint zu haben."

Unmißverständlich deutete der Gauleiter dann auf die vom Nationalsozialismus frühzeitig erkannte treibende Kraft zum Chaos, auf die Ve'rfchwörun'g des W e l t j u d e n t u m s gegen die Völker der kulturellen und wirtschaftlichen Leistung. Dabei unterlies er es nicht, auf den Ernst dieser weltumspannenden Aus­einandersetzung hinzuweisen. Das Judentum hat im deutschen Volk [einen Hauptgegner gefunden, und wir wißen durch die Äußerung des Juden Kauffmann, was wir bei einem Siege der von Israel gelenkten plutokratisch-sowjetilchen Koalition zu erwarten haben, nämlich die Ausrottung des deutschen Volkstums schlechthin. Es sei daher müßig, die Frage nach dem Kriegsende zu stellen. Der von uns nicht gewollte sondern uns aufgezwungene Kampf werde dann sein Ende haben, wenn die Macht des Judentums gebrochen, und der letzte in seinem Solde stehende Knecht vernichtet sei

Der Gauleiter erläuterte in diesem Zusammenhang anhand einzelner aktueller Fragen die von der Heimat geforderte Hal­tung gegenüber k r i e g s n o t w e n d i g e n Maß­nahmen. Seine immer wieder von Beifall Begleitete Rede schloß mit einem Gedenken der gefallenen Helden. „Bei allem nicht verkanntem Schmerz, der den Verlust jedes deutschen Mannes begleitet" so schloß der Gauleiter „laßen wir uns dennoch nicht von der Trauer unterkriegen, sondern finden den Halt im Sinn der gebrachten Opfer. Sie fielen, damit Deutschland lebe und bleiben daher unsterblich. Tun wir unsere Pflicht und bleiben wir mit dem errungenen Siege ihrem Opfertum alle Zeit in Treue verbunden!"

.Aber neben der an sich selbstverständlicken Pflicht- etfuOuna ' -

Reserven der Heimat

Bon Willi Pempel

Der Führer hat wiederholt in seinen Reden an das deutkcke Volk der Heimat die Pflichten vor Augen geführt, die diese bis zum letzten erfüllen muß, wenn sie Anteil haben will am deutschen Endsiege. Er hat aber zugleich auch den Menschen in der Heimat gedankt für die während des Krieges immer wieder bewiesene Einsatzbereitschaft und Opferfreudigkeit. Ein Führerwort macht uns alle stolz und.spornt zu erneuter Leistungssteigerung an. Es ist nichts Unbilliges, was Adolf Hitler von seinem Volke fordert, es ist vielmehr nicht mehr und nicht weniger als die Erfüllung der Pflichten, die uns von unserem Volkstum vorgeschrieben werden. Wer in den Jahren der Neuordnung des Groß- deutschen Reiches passiv beiseite steht, wer Uninteresiiert- heit zeigt, zu Zeiten, um die uns kommende Generatioven das beneiden werden, weil wir Menschen der Gegenwart das Werk des Führers tragen und stützen dürfen, wird in seinem Innern auf die Dauer eine Leere feststellen, die ihn bedrückt und die ihn fernhält von den Eeschehnisien. die wir alle mit heißem Herzen miterleben. Wenn wir die stolzen Sonder­meldungen hören und lesen, die aller Welt von dem Ruhm deutscher Waffen künden, dann empfinden auch die Männer und Frauen der deutschen Rüstungsschmiedcn jenes beglük- kende Gefühl, zu einem kleinen Teil mitbeteiligt zu sein an den Erfolgen der großdeutschen Wehrmacht. Wir sieben nickt alle in den Rustungsbetrieben, aber wir befinden uns des­halb doch alle im Kriegseinsatz, sofern wir verantwortungs­bewußt schaffen und werken. Ein Rad des Heimatschaffens treibt, das andere: selbst eine Betätigung, die für den ober­flächlich Urteilenden ganz abseits der kriegsvervflichtenden Wirtschaft zu stehen scheint, ist letzten Endes dann doch ein wertvoller Faktor, wenn er vom Geist der Einsatzbereitschaft, der Pflichttreue und des Verantwortungsbewußtseins ge­tragen ist. Kein Arm feiert in Deutschland, ob Mann oder Frau, ob Jugendlicher oder Greis, wer immer nur kann, weiß, daß es auch auf ibn ankommt, daß keiner abseits fcer Schicksalsgemeinschaft im Kampf um den Endsieg stehen darf.

erfullung gibt es noch etwas mehr: das persönliche Opfer! Es gibt Menschen, die dies als hart empfinden, weil der Appell zur Opferfreudigkeit nicht immer recht ver­standen wird, weil leider nur zu häufig der Egoismus Abwehr­kräfte zu mobilisieren, scheint, denen jedoch jeder vflichtbe- wußte Mensch Herr wird. Wir sehen es immer wieder bei den Ergebnissen der. Straßen- und Hauskammlungen, wie kick die kleinen persönlichen Opfer des einzelnen zusammen- fmden zu gewaltigen Ovfersummen. die den Feind darüber belehren, daß seine. stille Hoffnung auf Unfrieden innerhalb der deutschen Gemeinschaft nun endgültig zu Grabe getragen werden [olfte. , Denken wir nur an die Wintersachensamm- lung und Schilpenden, die zu einem spontanen Bekenntnis der schaffenden Hermat für die kämpfende Front wurde. Und nun stehen wir wieder, mitten in einer gewaltigen Sammelschlacht, die auch diesmal dem Führer zeigen wird, daß sein Appell yn das deutsche Volk. Altkleider und Spinnstoffe den Sammelstellen zuzuführen. nicht unerhört verhallt. Gewiß, wir wißen alle, daß jeder im dritten Kriegsjahr nut seiner Bekleidung und den verfügbaren Svinnstoffwaren haushälterisch umgeben muß, denn jeder tragt die persönliche Verantwortung dafür, daß keine Anfor­derungen an die Vekleidungswirtschaft gestellt werden, die der Rohstofflage untragbare Belastungen bringen. Wir wißen aber auch, daß in Schränken und Truhen, in Kommo- den und Kasten Mäntel und Anzüge, Wäsche und Spinn- stoffreste lagern, die nicht mehr im Haushalt verwendet werden, von denen man sich aber bisher nicht trennen mochte, vielfach aus Bequemlickkeit. weil man glaubte, daß die alten Sachen, doch keinen Liebhaber mehr finden. Diese Reserven der Heimatgilt es jedoch jetzt zu mobilisieren: die Liebhaber sind da. Sie werden dafür sorgen, daß jedes einzelne Stück noch verwendet wird. Der unansehnlich gewordene aber sonst noch gut erhaltene Anzug, das Wäschestück mit dem großen Flicken, der speckig anzusehende Hut: sie alle leisten dem Werksmann an der Maschine des Rüstungsbetriebes aderndem Landmann. der in harter Arbeit dem Boden seine Fruchte abrmgt, noch beste Dienste. Wo Beschädigungen an den Spenden vorhanden sind, finden sich fleißige Frauen- bande. die schnellstens dafür sorgen werden, daß auch diese Stucke wieder gebrauchsfähig werden. Glaube keiner, daß seine Svende zu unbedeutend sei. Jedes einzelne Stück stärkt unsere Textillage; wo gebrauchte Stücke verteilt werden, werden neue Bekleidungsgegenstände entbehrlich, helfen wir die Rohstoffe strecken. Denken wir daran, daß unsere Feinde, die wißen, daß sie uns militärisch nichts anhaben können, ihre ganze Hoffnung darauf setzen, uns wirtschaftlich besiegen zu können. Daß dies nicht in Erfüllung gehen wird, dafür sorgt die Heimat, einmal, indem sie Rohstoffe ersparen hilft und zum anderen, indem sie der Altkleider- und Svinnftoff- sammlung zu einem großen Erfolge verhilft.

^-Sies um jeden Preis": unter diesem Bekenntnis steht unser Einsatz im dritten Kriegsiahr. Der deutsche Soldat an. der Front tut Stunde um Stunde seine Pflicht. Nehmen wir uns ibn zum Vorbild, dann erkennen wir in der Heimat auch unsere Aufgaben und werden sie restlos zu er­füllen wißen Die Reseden der Heimat werden im Rahmen der Sammelaktion mobilisiert. Auch das sei ein Dank an die kämpfende Front. ______

Bergeltungsmatzpahmen aufgehoben

Britisches Ätiegsminiftetium hat geantwortet tannT”1*”’ 6‘ 3urti" ®a5 Oberkommando der Wehrmacht gibt be- Wie der Sender London am 6. Juni meldet, teilt bas britische Kriegsmimsterium folgendes mit: w

. Befehl, wie der von den Deutschen angeführte ist von dem britischen Kriegsmimsterium nicht erteilt worden. Falls ein untergeordneter Offizier, vielleicht der Kommandant der 4 Panzer­brigade, einen Befehl dieser Art herausgegeben hat, fo erklärt bas

Ä 2^-hl mit sofortiger Wirkung als 're“«u deutschen Gefangenen werden nach w,e vor gemäß dem Genfer Abkommen behandelt," - . ?**' Erklärung des britischen Kriegsministeriums hin hat das deutsche Oberkommando der Wehrmacht am 6. Juni nach- 6 britischenEefangenen in Afrika befohlenen Vergeltungsmaßnahmen aufgehoben.

„Tag der Marine" in Italien

Rom. 7. Juni. Auf zu feiernde „Tag der M chen der Kriegs- sondern

Weisung des Duce steht der am 10. Juni arme m diesem Jahre nicht nur im Zei» auch der Handelsmarine.