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Wiesbadener TaMaü

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Sted u«d Verlag: L. Schellenverg'jche Buchbruckerei, Langsame Rr. 21 (Tagblatt-Hans)

90. Jahrgang

Montag, 1. Juni 1942

Nummer 125

924400 BRT im Mai versenkt!

Die Unterseeboot-Waffe mit 767400 BRT an diesem Rekord-Ergebnis beteiligt

London gibt den Verlust von 44 Flugzeugen zu

ügung liegt, unv wenn man jegt -schiedenen Gebieten in den USA.

lertgcn

Aus ßrisgswirtlchaftlichsn Gründen wird der Um­fang der Asrtungsn mit Wirkung ab 1. 3uni 1942 der Dersorgungslags entsprechend neu geregelt.

WöchentlichinKAusgaben Erscheiuungszeit werktäglich nachmittags

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Meldungen 37 der wirksamen deutschen Abwehr zum Opfer. Unter den abgeschossenen Flugzeugen wurden Bomber der Vickers-Wellington, Withley. Samvton, Blenheim und auch mehrere viermotorige Bomber festgestellt. Den Besatzungen der abgeschossenen Flugzeuge gelang es qrößten- teils nicht mehr, sich mit dem Fallschirm zu retten. Mit diesem außerordentlich schweren Verlust von 37 Flugzeugen verlor die britische Luftwaffe über200Mann fliegen­des Personal. Der Londoner Nachrichtendienst gab am Sonntag zu. daß bisher 44 Flugzeuge von dem gestrigen Angriff auf Köln nicht zurückgekehr't seien.

bezahlen. Von den eingeflogenen britischen Flugzi die in mehreren Wellen angriffen, fielen nach bisn

Deutsche U-Boote kämpften an der Charkow-Front"

..Evening Standard" über die Bedeutung der Schiffsversenkungen für die Kämpfe an der Ostfront

Die U-Boot-Eefahr sei in der Tat größer denn je und habe nicht nur schwerwiegende Folgen für den eigent­lichen Schiffsbestand der Verbündeten, sondern mittelbar auch für die Kämpfe an der Ostfront. Insofern hätten die ll-Voot-Overationen längs der Hauvtverbindnngslinien Englands und. der USA. ungeheuren Einfluh auch auf die Kämpfe bei Charkow. Aber auch die Flottendisvosi- tionen der Vereinigten Staaten hätten bereits unter dem Druck der U-Boot-Overationen geändert werden müssen. Immer mehr Kriegsschiffe feien von der Marineleitung der USA. in die Küstengewässer Amerikas beordert worden mit dem Erfolg, dah immer weniger USA.-Kriegsschiffe zum Schutz von Eeleitzügen eingesetzt werden könnten, und das zu einer Zeit, so bemerkt der Korrespondent weiter, zu der wichtige Teile der amerikanischen Pazifikflotte in der Korallensee von den Javanern festgehalten würden. Das sei von weittragender Bedeutung für die Deutschen.

Terrorangriff auf Köln

Der OKW.-Bericht von heute

Britische Gegenangriffe in Nordafrika unter hohen Verlusten für den Feind abgeschlagen Uber 350 Panzer und 53 Ge­schütze erbeutet oder vernichtet 2000 Gefangene einge­bracht Englischer Bischofssitz Canterbury als Vergeltung für den Terrorangriff auf Köln erfolgreich bombardiert

Aus dem Fiihrerhauvtauartier, 1. Juni (Funkmeldung.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

An der O it f r o n t wurden eigene örtliche Angriffe er­folgreich durchgeführt. Vereinzelte Angriffe des Koners würden abgewiesen. Die Luftwaffe bekämpfte m't üarker Wirkung militärische Ziele m Stadt und Sofen von "In'de°n "Gewässern . von Mur mansk beschä^gten Sturzkampfflugzeuge zwei grobe Frachtschiffe durch Bomven- <ref5n Nordafrika wurden britische Gegenangriffe unter hohen Verlusten des Feindes abgeschlagen. Deutsche und italienische Jäger schossen am gestrigen Tage inLuft- kämvsen 24 britische Flugzeuge ab. 2« «erlaufe der bis­herigen harten Kämpfe brachten deutsche und italienische Truppen über 2000 Gefangene em und vernichteten oder erbeuteten über 350 Panzert am v f w agen, 53 Geschütze und zahlreiches anderes Kriegsmaterial.

An der KanalkLite verlor der Feind am gestrigen Tage 19 Flugzeuge. ,

Zur Vergeltung für den Terrorangriff der britischen Luftwaffe auf die Innenstadt von Köln griffen starke Kampf- fliegerkräfte in der letzten Nacht den B t sch of s ! t tz von Canterbury in Südostengland Mit Tausenden von Svreng- und Brandbomben an. Ste in »-ringer Hohe und bei guter Sicht onfliegenden Verbände beobachteten grohe ^"Einzelne britische Flugzeuge unternahmen in der Rächt zum 1. Juni wirkungslose Storsl ge in das w e st - deutscheEebiet. ~ .

Der Kampf gegen die Versorgungsschiffabrt Groß- britanniens und der Bereinigten Staaten war tm Monat Mai besonders erfolgreich. Kriegsmarine und Luftwaffe versenkten 17 0 feindliche Schiffe mit Jill«««en 924400 BRT. Außerdem wurden 66 Schisse durch Bomben- oder Torpedotrefser zum Teil schwer beschädigt. An diesen erfolgen hat die Unterseeboot-W asfe.rote schon durch Sondermeldung bekanntgegeben, nut der Versen­kung von 140 Schiffen mit zusammen 7 6 7 4 0 0 BRT. be­sonderen Anteil.

Bei den letzten Kämpfen auf der Halbinsel Kertsch hat sich der Obergefreite Entia.n dadurch, besonders aus­gezeichnet, dah er m einem Stembruchgebiet trotz starken feindlichen Feuers allem m eine Hohle emdrang und durch deren Sprengung die Gefangennahme von neun Offizieren und 650 Mann ermöglichte.

Bei den Erfolgen deutscher Unterseeboote vor der amerikanischen Küste hat sich das Boot des Kavitanleutnants Winter besonders ausgezeichnet.

Bei dem britischen Luftangriff auf Köln haben die dort eingesetzten Luftschutzkrafte ungeachtet eigener Verluste durch Tatkraft und besonderen Mut eine gröbere Ausdehnung der Brände verhindert.

Daluege Vertreter Heydrichs

Berlin, 30. Mai. Der Führer hat den ^-Obergruppen­führer Generaloberst der Polizei. Daluege. mit der Ver­tretung des ^-Obergruppenführers und Generals der Polizei H e y d r i ch in der Führung der Geschäfte des Retchsprotek- tors in Böhmen und Mähren beauftragt, solange 44-Ober­gruppenführer Heydrich durch die Folgen des Attentats vom 27. Mai verhindert ist, die Geschäfte selbst zu fuhren.

Genf. 31. Mai. ..Deutsche U-Boote kämpften an der Charkow - Front", schreibt der militärische Korrespondent des ..Evening Standard" und sagt dazu, dieser Satz möge auf den ersten Blick paradox erscheinen, doch sei er es tu Wirklichkeit nicht.

Die Deutschen hätten mit ihren ll-Bootangriffen eine der für die Verbündeten folgenschwer st enOveratio- nen gegen die von USA. und Grobbritannien nach Mur­mansk führenden Nachschublinie der Charkow-Front gestartet. Das gewaltige Ringen an der Ostfront werde nicht nur an Ort und Stelle, sondern auch int St. Lorenz-Strom, im Golf von Mexiko, mitten im Atlantik und in der Arktis entscheiden. Die deutschen U-Boot-Kommandanten torpedier­ten immer wieder britische oder'USA.-Transporter an der amerikanischen Küste, bevor es den Schiffen gelinge, die hohe See zu erreichen.

Englands Preis für den

noch in keinem Monat erlitten. Die Eesamiziffer der seit Kriegs« beginn versenkten feindlichen Handelsschifsstonnage hält damit jetzt kurz vor der achtzehnten Million. Das ist ein Verlust, den keine Lügenrede Churchills ober Roosevelts aus der Welt schaffen kann und der es verständlich macht, wenn englische und ameri­kanische Zeitungen immer stärker auf die für die Alliierten katastrophale Entwicklung des Handelsschisfraumproblems Hin­weisen.

Kein Wunder, wenn aus der englischen Hauptstadt berichtet wird, daß die Londoner Börse in den letzten Tagen an­gesichts der Eesamtkriegslage wiederl u ft l o s war. Diese Mel­dung zeigt zugleich, daß die Börsianer in London dem Etalinschen Schwindel über Charkow nicht aufsatzen. Noch immer bemüht sich ja die gegnerische Agitation verzweifelt, die katastrophale Nieder­lage von Charkow, deren Umfang auch aus den Berichten neutraler Korrespondenten, die das Schlachtfeld besuchten, klar zu erkennen ist, in einen Sieg umzufälschen.

So erklärt beispielsweise heute der englische Nachrichtendienst, der sich damit die Moskauer Lügen zu eigen macht, die Schlacht bei Charkow habe sich zu einer deutschen Niederlage entwickelt. Weiter wird dann frech gelogen, die Sowjets befestigten 400 Städte und Dörfer, die sie den Deutschen rings um Charkow abgenommen hätten. Die nächste Wochenschau wird mit ihren dokumentarischen Bildstreifen zeigen, wie es wirklich um Charkow aussieht, und damit für alle Welt sichtbar den bolschewistisch-plutokratischen Schwindel entlarven. Dielustlose" Haltung der Lon­doner Börse zeigt, daß man dort bester Bescheid weiß und daß an­gesichts der Niederlagen der Sowjets und angesichts der Rekord­versenkungsziffern die Sorgen der sogenannten Alliierten wachsen, zumal auch aus N o r d a f r i k a für die Engländer schlechte Nach­richten kommen.

Die Gröhe zeigt sich tm Durchhalten

Der Führer sprach vor Offizieren und Offizier-Anwärtern

Berlin, 30. Mai. Der Führer sprach heute im Svort- Palast vor soeben beförderten Offizieren und vor, ihrer Be­förderung zum Offizier stehenden Offizier-Anwärtern des Heeres, der Kriegsmarine und der Luftwaffe.

Eeneralfeldmarschall Keitel meldete dem Führer 10 000 angetretene junge Offiziere und Offizier-Anwärter.

Ausgehend von den Lehren der deutschen Geschichte gab der Führer den jungen Soldaten d»e Parole für ihre höbe Aufgabe in der nationalsozialistische« Wehrmacht. 3m Rück­blick aus die gewaltige Abwehrschlacht des Winters zeigte der Führer auf, daß d-s größere Fuhrertuw. tm Durchhalten und Bezwingen von schwrer i gen Situationen und nicht im billigen Feiern erfochtener Siege besteht. Sn eindringlichen und mitreißenden Worten legte der Führer seinen jungen Kameraden ans Herz, sich immer darüber klar zu sein, daß von ihrer, Haltung an der Front das Schicksal des ganzen Volkes abhangt. Sie sollten stets daran denken, daß überall dort, wo Re mit ihren Männern stehen und kämpfen, Deutschland ihnen zu treuen Händen anvertraut sei.

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Durch Schaden...

Von Walter Aßrnus

Ein bekanntes deutsches Sprichwort sagt, daß man durch Schaden klug wird. Für unsere Gegner trifft das ganz zwei­fellos nicht zu, denn immer wieder verfahren sie nach der­selben dummen Methode. Sie haben in diesem Kriege schon oft genug die Erfahrung machen müssen, daß es absolut un­sinnig ist, Siege vorauszusagen, die nicht errungen werden, oder Siege zu erdichten, weil dieser Schwindel nachher doch zutage tritt und schließlich auch die englischen und amerikani­schen Nachrichtendienste dann irgendwann einmal bekennen müssen, daß sie gelogen haben. So ist es noch gar nicht all­zulange her. daß die englische und amerikanische Presse Dar­stellungen brachten, aus denen sich klipp und klar ergab, daß alles das, was man über die Erfolge der sowjetischen Winteroffensive berichtete, von A bis Z erlogen war. Nor­male Menschen hätte das davon abgehalten, sich bei Beginn der Angriffe des Marschalls Timoschenko in Erörterungen darüber zu ergehen, welche Bedeutung diese Kämpfe haben und Siege zu melden, die dem bolschewistischen Marschall wohl als Wunschtraum vorschwebten, die aber niemals von den sowjetischen Truppen erfochten wurden. Ganz anders im Lager unserer Gegner. Der bolschewistische Marschall selbst kennzeichnete seine Offensive als den Beginn einer neuen Phase, nämlich der Phase der Befreiung der Sowjetunion, während gleichzeitig der englische und der amerikanische Nachrichtendienst schon die Eroberung von Charkow durch die Sowjets, den Durchbruch durch die deut­schen Linien, die Vernichtung starker deutscher Kräfte und ähnliches meldeten, wobei sich diese Nachrichtendienste aller­dings zu einem Teil auf sowjetische Meldungen stützen konnten. Heute nun steht man vor der Tatsache, daß aus dieser neuen Phase eine neue Katastrophe für die Sowjets geworden ist. Noch windet man sich, diese Wendung in vollem Umfang einzugestehen: man versucht die schwere sowjetische Niederlage zu bagatellisieren, aber durch alle diese Pressemanöver der Plutokraten und der Bolschewisten erhält Timoschenko keinen der verlorenen Panzerwagen zurück, wird kein toter Bolschewist wieder lebendig. Uns kann es schließlich gleich sein, wie die Herren Churchill. Roosevelt und Stalin die Öffentlichkeit ihrer Länder belügen lassen. Für uns sind derartige Ergüsse nur ein Anlaß zur Erheite­rung. aber auf der Gegenseite wird man sich doch darüber klar werden müssen, daß die Enttäuschung, die solchen Lügen naturnotwendig folgen muß, später um so größer sein wird, je länger und je schlimmer man die Öffentlichkeit be­schwindelt. Gerade jetzt ist ja auch erst dem Ausland einmal vor Augen geführt worden, was es beispielsweise hieß, wenn die Sowjets berichteten, daß sie die Halbinsel Kertichge­räumt" hätten. Die Berichterstatter der Auslandspresse hohen mit eigenen Augen sehen können, wie die Fluchtstraßen der Sowjets auf Kertsch mit Material aller Art übersät waren, kurzum, sie haben erkennen müssen und haben das auch in ihren Berichten klar zum Ausdruck gebracht, daß von einer Räumung gar nicht die Rede sein kann, sondern daß die Sowjets hier, wie die deutschen Berichte klar feststellten, eine verheerende Niederlage erlitten.

Die außerordentlich schweren Verluste, vor allem auch an Kriegsmaterial, treffen die Sowjets um so schwerer, als der Zufahrtweg über das Nördliche Eismeer, der ja für die Versorgung der Bolschewisten eine weitaus größere Rolle spielt als der wenig leistungsfähige Weg über Iran, immer gefährlicher wird. Das haben die wiederholten erfolgreichen Angriffe auf Eeleitzüge klar erkennen lasse«.

as Mit der Versenkung von 140 Schiffen mit 767 400 BRT. tm Monat Mai hat die b e u t s ch e U - B o o 1 w g f f e ihren eigenen Rekorb gebrochen. Der Monat Mat ist damit für bie beuische U-Bootwaffe bei bisher erfolgreichste Monat dieses Krieges geworden. 488 000 BRT. tm Monat Sunt 1940 und 503 000 BRT im August 1940 stellten die höchsten Monatsleistungen un­serer U-Boote im ersten Kriegsjahr bar. Sm zweiten Ärtegsjaljt waren bie besten U-Boot-Monate bet September 1940 mit 525 000 BRT und der Mai 1941 mit 479 000 BRT. Sm dritten Kriegsfall! stand bisher der März 1942 mit 584 000 BRT. an der Spitze Jetzt ist nun auch diese Rekorbzahl um ein Erhebliches übertroffen worden. Damit haben unsere U-Boote zugleich die beste Ant­wort auf die Großsprechereien Roosevelts und seines Marineministers Knox erteilt, die für den Mai ange­sichts der eingeleiteten Abwehrmaßnahmenganz sicher einen starken Rückgang an Versenkungen" vorausgesagt hatten. Freilich hatte schon vor wenigen Tagen dieNew York Herald Tribüne betrübt feststellen müssen, daß in der Schlacht zwischen den deutschen U-Booten und dem Schiffsbau der Vereinigten Staaten die deut­schen U-Boote bisher den Sieg errungen hätten. Tatsächlich spuren die USA diesen fortgesetzten Schwund an Schiffsraum heute schon in einer Weise, daß es Roosevelt schwer wirb, seine Eioßspreche- reien aufrecht zu erhalten. Man jammert über die Überlastung bes inneramerikanischen Transportwesens, bte nicht -uletzt burch die durch die deutschen U-Boote erzwungene starke Einschränkung der Küstenschiffahrt entstand Man klagt dar­über, daß nicht einmal für den Berk eh r m t1 Sud am er t k a, von wo man doch kriegswichtige Rohstoffe holen will und muß, genügend Schiffsraum zur Verfügung steht und wenn man setzt weitere Rationierungen auf verschiedenen Gebieten tn den USA. in Aussicht nimmt, so ist auch bas bte Folge bes erfolgreichen K""Dabei"fft*zu berücksichtigen, daß die Zahl von 767 400 BRT. nur den durch U-Boote versenkten Schiffsraum umfaßt. Die immer wiederholten Angriffe"deutscher Flieger gegen den für die Sowsets bestimmten Geleitzug im Norbmeer aber haben beispielsweise er­neu a^zeigt wie auch unsere Luftwaffe zupackt unb welch schwere Schläge auch sie der feinblichen Versorgungsschifsahri versetzt. Von dem Material, auf das die Sowjets angesichts ihrer großen Ver­luste bei Kertsch unb Charkow so sehnsüchtig warteten wirb kaum etwas seinen Bestimmungsort erreichen, zumal bte beutsche Luftwaffe ben Eeleitzug mit ihren Su. 87 noch einmal packte, als sich bie Schiffe schon bei ber Einfahrt in bie Kola-Bucht, also kurz vor Er­reichen von Murmansk, in Sicherheit wähnten.

Die Eesamtoersenkungsziffer ber beutschen Luftwaffe für ben Monat Mai zeigt benn auch gegenüber bem Vormonat ein sehr starkes Ansteigen so baß ber Monat Ma, insgesamt unseren Geg­nern einen Verlust an Schiffstonnage brachte, wie st« ihn bisher

Berlin. 31. Mai. Zu den großen Erfolgen der deutschen Luftabwehr in der vergangenen Nacht bei dem britischen Luftangriff auf Köln teilt das Oberkommando der Wehrmacht noch mit: Schon beim Anflug der Britenbomber, die. Über Holland kommend, auf das rheinisch-westfalische Industriegebiet zielten, wurden mehrere Flugzeuge zum Ab­sturz gebracht. So stürzte u. a. kurz nach Mitternacht ein Bomber vom Muster Blenheim Über Holland ab. Auch ein viermotoriges britisches Bombenflugzeug wurde noch vor Erreichen der Reichsgrenze vernichtet. Die deutschen Nachtjäger stürzten sich dann auf die Britenbombcr und verwickelten sie in heftige Verfolgungskämpie, während die deutsche Flakartillerie die feindlichen Flugzeuge unter schweres Feuer aller Kaliber nahm. Die Brften- bomber mußten ihre Bombenabwürfe, die vor­wiegend auf die Innenstadt von Köln gezielt waren, teuer ------britischen Flugzeugen,