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Wiesbadener Tagblatt

.. .. . .. «... .... / wx »richeinnnasiett werktäglich nachmittag!

$te< und Verlag: L. Schellenberg'jche Vuchvruckere«, Lauggajje Nr. 21 (Lagblatl-HauÄ)

90. Jahrgang

Donnerstag, 28. Mai 1942

Nummer 122

Gewaltiger Sieg bei Charkow

Bisher 165000 Gefangene - 517 Panzer und 1180 Geschütze erbeutet

j Gebt für dep Endsieg!

Fln Aufruf von C^nloifpr und 1?pirhRRtAtthaltAr SttFAl

Anschlag auf Heydrich

Ein Aufruf von Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger

Sprenger.

Wieder drei Handelsschiffe versenkt

gebend wäre.

27. Mai. Der Führer hat Reichsminister Dr. anläßlich des 63. Geburtstages seine herzlichsten

Berlin,

Nur noch vereinzelter Widerstand

Aus dem Führerhauvtauartier, 28. Mai. (Funkmeldung.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Die Kesselschlacht südlich Charkow hat zu einem groben Sieg der deutschen Massen und ihrer Ver­bündeten geführt. Auch die letzten Entlastungsangriffe des Gegners konnten das Schicksal der eingeschlossenen Armeen nicht mehr ändern. Nur vereinzelte Gruppen des Feindes leisten noch Widerstand. Ihre Vernichtung ist im Gange.

Schon jetzt sind über 16 5 0 0 0 Gefangene gezählt, 517 Panzerkampfwagen, 1180 Geschütze, Tausende von Kraft­fahrzeugen und Pferden, sowie unübersehbare Mengen von anderem Kriegsgerät als erbeutet gemeldet. Diese Zahlen lind ständig im Wachsen.

Lammers anläßlich des ... ---------„ ...

Glückwünsche ausgesprochen. — Ferner übermittelten Glückwünsche der Reichsmarschall des Eroßdeutfchen Reiches und zahlreiche weitere führende Persönlichkeiten.

zur Reichsspinnstoffsammlung

NSG. Zur Reichsspinnstoffsammlung erläßt Gauleiter Sprenger folgenden Aufruf:

„Wieder appelliert eine Notwendigkeit zur Sicherung des Endsieges an die Gebefreudigkeit der Bevölkerung. Millionen von Rüstungsarbeitern, Front- arbeitern und Landarbeitern, die heute die Plätze der wehrfähigen Werktätigen einnehmen, benötigen für ihren Einsatz in der Kriegswirtschaft und den damit verbundenen Mehrverbrauch an Kleidung die Sicher­stellung ihrer Arbeitskleidung. Da sich der Einsatz weiterer Arbeitskräfte für die Herstellung neuer Spinn­stoffe von selbst verbietet, gilt es daher, jene Reserven zu mobilisieren, die in den Haushalten unbenutzt bleiben, um sie dort einzusetzen, wo sie dringend ge­braucht werden.

Volksgenossen im Gau Hessen-Nassau, bedenkt, daß jedes gespendete Kleidungsstück den Einsatz einer Arbeitskraft sichert. Jede eingesetzte Arbeitskraft aber stärkt den Kampfwert von Front und HeimatI Seid da­her nicht kleinlich bei der Auswahl eurer Spenden. Denkt daran, daß sie den Endsieg sichern helfen, und ihr wißt, was ihr mit dem Blick auf die opfernde Front zu tun habt.”

Wurm-Perspektive in USA und England vorherrschend

(Eigener Drabibekicht unsererBerlinerSchriitleitung)

(Funkmeldung.) Drei in Diensten der

nnrge Betrachtungei können, wie es beute der Fall ist. der ..Horizont eines Wurms" ma6i

Maschinenkmtt und die Europas. Japan tir . teueres Reich von Kautschukpflanzungen, Zinngruben und Meldern an sich, die früher uns zu Gebote standen. Uber diese materiellen Erwerbungen und das Verfügungsrecht über ungeheure fremde Arbeitskräfte hinaus haben bte Achsenmächte an strategisch starken Punkten Fuß gefaßt, von denen jeder einzelne unsere Offensive noch schwieriger ye- stalten wird. Das ist ja gerade der Plan der Achse, so vrel Erdraum zu gewinnen, daß unseren Kriegsanstrengungen der Boden entzogen wird: sich Io viele Basen zu sichern, daß dann, wenn ..der Augenblick zum Losschlagen" kommt, unser Vor. stoß abgestumpft und abgebogen werden kann.

Wöchentlich in 6 Ausgaben ErscheiuungSzeit werktäglich nachmittags

MS» -ÄÄM«

so schreibt ..New Bork Sun", könne man auch nicht von einem Wandel der Dinge sprechen. .

Diesen Wandel sollen vor allem die Sowrets belchleuui- gen. Herrn Litwinow - Finkelstein bat man deshalb., wie wir gestern schon berichteten, einen Verträgsentwurf zur Übermittlung nach Moskau übergeben, der sich eng an die Vereinbarungen der USA. mit England anlehnt. So sehr man aber auch die Bolschewisten reteit und so sehr auch hte amtlichen Stellen um eine Unterstützung bemübt sind, so scheint doch die Tebefreudigkeit der amerikanischen Pluto­kraten nicht lehr groß zu sein. Jedenfalls bat sich der frühere USA -Botschafter in der Sowjetunion. Davies, vor ameri­kanischen Industriellen in einer Rede bitter darüber beklagt, daß man bisher zur Unterstützung der Sowjets i» den USA. nur rund 1.4 Millionen Dollar aufge­bracht habe. Das lei eine schandbar kleine Summe für die großen amerikanischen Eeschäiisleute. Wenn die Amerikaner, so meint Herr Davies, die Achtung der Sowjets stch erwerben wollten, dann müßten in Zukunft die Geldspenden wesentlich größer ausfallen. Wenn Herr Davies dann noch weiter erklärt, daß die kommunistische Gefahr in Wirklich­keit gar nicht vorhanden, sondern nur eine Vogelscheuche sei. so kann man dazu nur feststellen, daß auch dieser Mann nur den Horizont eines Wurmes besitzt. Herrn Litwinow-Finkel- ftein dürften solche Reden, wie die von Davies, erfreuen, aber weder die neuen Vereinbarungen Roosevelts, mit denen er die USA. noch enger an die Sowjetunion kettet, noch die Geldspenden der amerikanischen Geschäftsleute können das Schicksal der Bolschewisten wenden, die jetzt bei Charkow wieder eine so katastrophale Niederlage erleiden.

63. Geburtstag Dr, Lammers

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Britischer Saboteur zum Tode verurteilt

Sofia 27. Mai. Der Oberste Gerichtshof bestätigte jetzt die in dem Prozeß gegen George Dimitrosf vom Landesgericht im De- »mte? aefänten 11 Todesurteile. Unter den von der Todesstrafe Betroffenen befinden sich fünf ausländische Staatsan­gehörige und zwar Norman Davis, Press e a t t a ch 6_ bei der ehemaligen englischen E e s a n dtsch aft tn Sofia, Duschan Petkowitsch Presseattache bei der ehemaligen fugoslawi- schen Gesandtschaft in Sofia, Milovoi Renadowitsch Dragoman Schepitsch und Wladimir Sokolowitsch, die vom Obersten ®eiid)ts- fjof als schuldig erklärt wurden, Sabotageakte organisiert zu haben.

as. Berlin, 28. Mai. Spanische Berichterstatter melden aus den USA., daß die Nord-Amerikaner zu Kaffeehaus- Strategen geworden sind. Besonders in den mittleren und kleineren Orten hätten tüchtige Wirte bereits die Marmor- platten der Bier- und Kaffeetische durch Platten mit ausge­zeichneten Landkarten ersetzt, um den Biertisch-Strategen, dre meist in Europa und in Asien nicht sonderlich gut Bescheid wissen, die Arbeit zu erleichtern, wenn sie dre von Roosevelt versprochenen Schlachten schlagen, die Fronten korrigieren und den Gegner kalt stellen. Während man stch früher Fenster- und Ecktische reservieren lieb, bestellt man Heute Tische mit den verschiedenen Landkarten. Das gebt offenbar selbst einigen Amerikanern zu weit, jedenfalls klagt das Blatt ..Chicago Sun", daß es nur wenige Männer tn den USA. gebe, ..die den Krieg aus der- Perspektive des Adlers ansehen. Die meisten von uns haben den Horizont, eines Wur ms." Das haben allerdings die Amerikaner, aber auch die Engländer zur Genüge immer wieder bewiesen und die amerikanischen und englischen Nachrichtendienste würden sich auch wohl kaum derartige banebuschenen Lugen und derart unsinnige Betrachtungen zur Kriegslage leisten ' ---- wenn eben nicht drüben

Das amerikanische Blatt benutzt die Feststellung, um seine Leser erneut vor jedem Optimismus zu warnen, was um so berechtigter ist. als Roosevelt wieder einmal alle mög­lichen phantastischen Produktionszah,len ver­breiten läßt. Demgegenüber weisen denn auch einige ameri­kanische und englische Blätter nochmals darauf bin. daß die Schiffsversenkungen immer noch erheblich hoher leien als die Schiffsneubauten. Der Ernst der Lage erhöbe sich, Io laßt der , Daily Telegraph . noch dadurch, daß den USA.-Schiffs- werften zur Erhöhung ihrer Schiffsneubauten die erforder­lichen Stahlmengen. ttt den englischen Werften bte notigen Arbeiter fehlen. Bevor aber der U-Boot-Krieg nicht ge­meistert und die deutsche Offensive nicht zuruckgeschlagen sei. bevor Japan nicht eine wirkliche Niederlage erlitten habe.

Schmerzliche Tatsachen

Von Wilhelm Acke.rmann

..Es herrscht erneute Unzufriedenheit mit dem Fortschritt unserer Kriegsanstrengungen. Die schönsten Reden können das meerestiese Raunen der öffentlichen Be- lor gn i s nicht unterdrücken.,. Die Minister lagen uns., der Augenblick zum Losschlagen nähere sich. Hat sich uns dieser Augenblick zum Losschlagen nicht schon immer seit dem September 1939 genähert?" Diese Satze aus dem Londoner ^Haily Herald", dem führenden Blatt der englischen Ar­beiterpartei. kennzeichnen die derzeitige Stimmung sehr viel bester als die krampfhaft optimistische Note, die tn der amt­lichen englischen Propaganda, von Ministerreden bis zum täglichen Rundfunk angelchlagen wird. Die letzte Krress- debatte im Unterhaus hielt sich durchaus im, Rahmen de, Meinung des ..Daily Herald". und die Regierungssprecher Attlee und Cripps hatten alle Mühe, der Übellaunigkeit der Volksvertreter einigermaßen Herr zu werden, wahrend Chur­chill selbst es vorgezogen hatte, lieber eine wichtige plötzliche Besichtigungsfahrt nach Schottland zu unternehmen als sich dem Rampenlicht der allgemeinen Kritik auszusetzen. Er hat dann in der ihm ergebenen Presse den Versuch machen lasten, die beunruhigten und fkeotlschen und kritischen Mit­glieder des Unterhauses als gewohnheitsmäßige Stänker vor der Öffentlichkeit zu denunzieren: aber diele sonst bewahrte Methode der persönlichen Verunglimpfung hat diesmal Nicht die erwartete Wirkung gehabt. Es laßt sich eben auf di, Länge der Zeit gegen die Wirkung jahrelanger unentwegter Niederlagen nicht nur mit Bajazzolachen und anderen plum­pen Propagandamanieren ankämvien. Der elbe ..Dan, Herald", der von der ..ernsten Unzufriedenheit. spricht, gibt dafür auch die Begründung, wie sie sich aus einer enblolee Reihe schmerzlicher Tatsachen für England, und sein Empire ergibt. Die betreffenden Sätze konnten in.ieder deutschen Zettunaslchriftleitung entstanden sein: „Die Achsenmächte

Ritterkreuzträger gefallen

Hauptmann v. Malapert gen. -. Reusville

Berlin, 27 Mai. Im Osten fiel der Hauptmann Robert Georg Frhr v Malapert gen. v. Neufville^ Eruppenkom- mandeur in einem Sturzkampfgeschwader und Träger des Ritter­kreuzes des Eisernen Kreuzes . , . .

Am 7. August 1912 als Sohn eines Offiziers in Darmstadt geboren, studierte er nach Erlangung des Reifezeugnisses 1932/34 an der Königen Technischen Hochschule. Dann trat et in ine Wehr­macht ein. Nach seiner Beförderung zum Leutnant in em Sturz- kauipsgeschwader versetzt, erwarb er sich schon vor dem Kriege große Verdien te beim Ausbau der Stukawafse Als Oberleutnant und Flugzeugführer zeichnete er sich auf allen Kriegsschauplätzen immer Lieder aus, als Staffelkapitän war er seinen Besatzungen ein leuchtendes Vorbild an persönlicher Einsatzbereitschaft und erfolg­reicher Tapferkeit. Im Kampf gegen England versenkte er mit seiner Staffel weit-über 100 000 BRT. seindlichen Schiffsraums. Der Staffelkapitän war an diesen Erfolgen mtt übet 20 000 BRT. beteiligt. Im Kampf gegen die Sowjetunion wirkte sich seine ent« schlossen« und taktisch Hervoragende Führung auf den Ausgang mehrerer großer Schlachten bedeutsam aus. Rach 315 tjcrndflugen erhielt er im Januar 1942 das Ritterkreuz. Nach semer Beförde­rung zum Hauptmann wurde er Kommandeur einet Stukagruppe.

as. Die heutige Sondermeldung des OKW. läßt noch klarer als die bisherigen Nachrichten den gewaltigen Umfang des deutschen Sieges erkennen. Die Gefangenen- und Beutezahlen sind heute schon ganz außerordentlich hoch und werden die großen Zahlen von Kert|ch noch um ein erhebliches übertreffen, wenn die Abschlußzählung erfolgt. Das zeigt, mit welch starken Kräften Timosch enko hier seine Angriffe führte. Die geniale Feldherrnkunst des Führers und die gewaltigen Lei­stungen des deutschen Soldaten spiegeln sich in diesen Sieges­zahlen klar wider. So endet in einer katastrophalen Niederlage

Schärfer und umfastender kann die militärisch e. und wirtschaftliche Wirkung der bisher schon etnge« tretenen englischen Kriegsverluste wohl nicht gekennzeichnet werden als mit diesen Sätzen, die in der Befürchtung gipfeln, daß der Rest des ganzen weltumspannenden Empire, der noch zu Englands Verfügung verbleibt, bald nicht mehr, groß ge­nug lein werde, um auf seinem bißchen Boden überhaupt noch Krieg führen zu können. Zu einem durchaus gleich­artigen Urteil wie dieses Arbeiterblatt kommt lein politi­scher Gegenspieler, der konservative „Observer". Er gibt dem Abgeordneten Sir Edward Grigg das Wort zu einer Zu- kunftsbetrachtung über die Voraussetzung für die Behaup­tung der englischen Weltstellung, Wer hinter dieser Masje der Kriegszielerörterung verbirgt sich in Wirklichkeit bte

Permefir'en ffitbUCWttrrfen-biir - —

und zwar in einem Tempo, das. wenn das überhaupt möglich ist. unserer Selbstgefälligkeit für immer de» Rest gegebe, haben müßte. Hitler Kontrolliert, bte Arbeitskräfte die “ "■ " " „ t.e landwirtschaftliche Produktiv«

iß innerhalb weniger Monate ein unge- Kautschukpflanzungen. Zinngruben und ie früher uns zu Gebote standen, über

Berlin, 28. Mai. (o—- - , r, „

amerikanischen Regierung fahrende Handelsschiffe wurden 9g Mai in den Gewästern der Antillen und vor der mittel- amerikanischen Küste versenkt. Unter den ver enkten Schiffen be­findet sich ein früherer litauischer Frach^ampzer, den die U63I = Regierung wegen de- fteigeteen FE^ENgels beschlag­nahmte. sowie em amerikanischer Frachtdampfer von 4842 BRT., dessen Besatzung an der Küste von Costarica an Land gehen konnte Bei dem dritten Schiss handelt es sich um -m ehemals niederländisches Handelsschiff von 2600 BRT., das wie das litauische von der amerikanischen Bundesschiffahrtsbehörde mit Beschlag belegt wurde.

die Offensive Timoschenkos, die doch nach den großen Worten des bolschewistischen Marschalls eine neue Phase, die Phase der Be­freiung der Sowjetunion einleiten sollte. Die großen Hoffnungen Stalins und seiner plutokratischen Bundesgenossen find damit zu­sammengebrochen. x

Die englischen und die amerikanischen Blätter können sich noch immer nicht entschließen, mit der Wahrheit über die schwere Niederlage Timoschenkos herauszurückcn. Hier und da läßt man aber doch wenigstens durchblicken, daß die Situation für die Sowjets recht kritisch ist. So erklärt das englische Nach­richtenbüro „Exchange Telegraph" in einem längeren Lage­bericht, daß der Ernst der Situation nicht verkannt wer­den könne, zumal die Deutschen Verstärkungen heranführten. Noch immer aber möchte man glauben machen, daß Timoschenko seine eingekesselten Truppen, die schon zu einem sehr erheblichen Teil vernichtet wurden noch retten könne. Auch Timo­schenko, so heißt es u. a in dieser englischen Darlegung, habe Reserven herangesührt, deren Aufgabe es sein würde, bei einer kritischen Entwicklung den Rückzug seiner Armeen über den Donez zu decken. Es braucht kaum besonders betont zu werden, daß von allen diesen Dingen gar nicht mehr die Rede sein kann, daß es sich hier nur um englische und bolschewistische Wunschträume handelt. Wie die Dinge wirtlich liegen, zei­gen die Berichte des OKW., die eine sehr deutliche Sprache sprechen. Die Bedeutung des großen deutschen Einkreisungssieges von Charkow wird auch noch den Herrschaften aufgehen, die heute davon faseln, daß es sich nut um einen kleinen Teilabschnitt der großen Front handele, daß die Sowjets doch eigentlich einen „strategischen Sieg“ errungen hätten und was derlei Ünsinn mehr ist. Immerhin lassen selbst die nordamerikanischen Jllusionsstrategen durchblicken, daß die deutsche Armee ihre Kraft nicht verloren hat und daß man in den nächsten Wochen und Monaten mit gewaltigen deutschen Angriffen rechnen müsse.

Prag, 27. Mai. Gegen benftell»ertretenben«e id) fc Protektor ^-Obergruppenführer Heydrich wurde am Mitt- wochvarmiitag in Prag von bisher unBctttnntcn TarerK ein Anschlag verübt. ^-Obergruppenführer Heydrich wurde hierbei verletzt, befindet sich jedoch außer Lebensgefahr. Für tue Ergreifung des Täters ist eine Belohnung von 10 Millionen Kronen ausgesetzt worden.

Das Eichenlaub für General von Mackensen

Aus dem Führerhauptquartier, 27. Mai. Der Führer ver­lieh am 26. Mai dem General der Kavallerie von Ma denjen, Kommandierender General eines Armeekorps, das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes und sandte ihm nachstehendes Telegramm:

„In dankbarer Würdigung Ihres heldenhaften Einsatzes ,m Kamps für die Zukunft unseres Volkes verleihe ,ch Ihnen als 95. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Rrtter- kren, des Eisernen Kreuzes. gez. Adolf Hitler.