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$ted um» Verlag: L. Lchelleuverg'jche Vuchvruüerei, Langgafje Vir. 21 (Tagblau-Haus)
Wöchentlich tn 6 Ausgaben
Crichemuugszeti werltägltch nachmittags
Nummer 120
Dienstag, 26. Mai 1942
90. Jahrgang
In den Kessel hinelntjerannl
Timoschenko bleibt nur noch die Wahl zwischen Vernichtung und Kapitulation
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General Stillwell tritt in die Futztapfen Mac Arthurs
Immer ernster werdende Beunruhigung in den USA
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Tanker-Besatzungen fordern Geleitschutz
Madrid, 25. Mai. Wie „ABC" aus London meldet, sollen die Besatzungen der nordamerikanischen Tankschiffe auch nicht mehr mit den sagenhaftesten Löhnen und Versicherungen zur Fortsetzung ihres lebensgefährlichen Dienstes zu bewegen sein. Sie weigern s i ch vielmehr, überhaupt auszulaufen, wenn ihnen nicht der erforderliche Geleitschutz durch Kriegsschiffe garantiert wird. Die starke Beunruhigung in der USA.-Handelsmarine werde dadurch noch wesentlich gesteigert, datz von amtlichen Stellen große Bedenken über die Möglichkeit einer raschen Abhilfe geäußert werden und die deutschen U-Boote nun schon mehrere Monate ununterbrochen und ungestraft im Karibischen Meer und anderen amerikanischen Küstengewäsiern operierend
versenkt, als sie ersetzt werden können"
Staaten keine Geleit Züge längs der Küste cingeführt hätten, und zieht daraus die logische Schlußfolgerung, daß die Ursache dafür darin zu suchen sei, daß die dazu notwendigen Geleitschiffe nicht zur Verfügung stehen.
in Arm dem Sieg entgegenmarschieren. Dann gab man langsam Erfolge der deutschen Gegenangriffe zu. aber noch immer versicherte man, daß die Parole der Sowjets vorwärts und westwärts laute, wobei man nur vergaß hinzuzusetzen, ln den deutschen Kessel hinein. Jetzt scheint wenigstens hier und da auf der Gegenseite die Erkenntnis aufzudämmern, daß cs wieder einmal mit.den Hoffnungen, die man auf die Sowjets setzte, nichts war. „Die erste offensive P b a s e“. so stellt „New Bork Herald Tribüne" ernüchtert fest, „hat mit einem Nazi-Sieg geendet." Andererseits wehrt man sich noch gegen solche Erkenntnisse, ist doch die Sowjetfront die Haupt- und Lebensfront auch der Engländer. Aber es hilft alles nichts, auch in London und Washington wird man in Kürze den deutschen Sieg eingestehen müssen. Die gegenwärtige geistige Verwirrung auf der Gegenseite zeigt nur wie sehr man diesen Sieg fürchtet, den die überlegene deutsche Führung in vorbildlicher 3u= lammenarbeit aller Waffen und mit dem unübertrefflichen Einsatz iedes einzelnen deutschen Soldaten errang.
AusbruchsvLr uche vereitelt
Kesselschlacht südlich Charkow in vollem Gange — Weiterer Geländegewinn im mittleren Frontabschnitt — Erfolgreicher Angriff deutscher Kampfflugzeuge aus feindlichen Geleitzug zwischen Island und Nordkap
Aus dem Führerhauptauartier, 26. Mai. (Funkmeldung.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Die Kesselschlacht südlich Charkow ist in vollem Gange. Mit geballter Kraft sucht der eingekchlossene Gegner nachOiten ausznbrechen. In harten Kämpfen wurde diese Absicht auch gestern vereitelt.
Gleichzeitig bat der von Süden, Westen und Norden ber geführte ülnwiff deutscher, rumänischer und ungarischer Ver- bande die Bewegungsfreiheit des Feindes erheblich eingeschränkt. Seine dichtgedrängten Massen unterliegen zuuebmend den Vernichtungsschlägen unserer Luftwaffe.
Nordostwärts Charkow wurden wiederholte Angriffe der Sowjets abgeschlagen. 3m mittleren Abschnitt der Ostfront brachten örtliche eigene Angriffe weiteren Eelände- gewinn. Eigene Stoßtruvvunternehmungen im nördlichen Frontabschnitt verliefen erfolgreich.
3m Seegebiet zwischen 3 s l a n d und dem Nordkap griffen Kampfflugzeuge in der Nacht zum 26. Mai einen stark geiicherten feindlichen Eeleitzug an. Ein Handelsschiff uon 8000 BRT. wurde versenkt, fünf weitere durch Bombentreffer beschädigt.
In Nordasrika bombardierten stärkere Kampfflieger- verbände militärische Ziele im Raum von Tobruk.
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„Schiffe werden in schnellerem Tempo
Stockholm, 25. Mai. Sowohl die New Parker als auch die Londoner Eigenberichte der Stockholmer Sonntagsblätter spiegeln die immer ernster werdende Beunruhigung in den Vereinigten Staaten und England über die großen Erfolge der deutschen U-Boote an der amerikanischen Küste wieder. So ist der regelmäßige amerikanische Samstagbericht des Londoner Economist sehr ernst gehalten. Sn dem Bericht wird festgestellt, daß die Schifssoerluste an der Atlantikküste der Vereinigten Staaten und Kanadas noch immer im Steigen begriffen seien. Die Prahlereien Roosevelts über gigantische Schiffsbaupläne erfahren durch die nüchterne Feststellung des Economist, daß die Schiffe ganz offenbar in schnellerem Tempo versenkt würden, als sie ersetzt werden könnten, eine vielsagende Würdigung.
Die Ersatzansprüche', so fährt das Blatt fort, die gegen amerikanische Versicherungsgesellschaften wegen der Versenkungen seit dem 1. Januar geltend gemacht wurden, hätten die Gewinne der Versicherungsgesellschaften während der letzten 22 Jahre gänzlich aufgezehrt. Das Blatt gibt seiner Überraschung darüber Ausdruck, daß die Vereinigten
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Worten lediglich, daß die Schlacht im Raum von Charkow auch gestern weiter ging. London erzählte noch gestern abend, daß keine Bestätigung dafür vorliege, daß die sowjetischen Armeen ein- geschlosten seien. Etwas später bekannte London, die Lage ist unübersichtlich, die sowjetischen Armeen befinden sich in der Defensive. Diese Stimmen zeigen, wie man drüben kramps- haft bemüht ist, von den großen Siegesmeldungen herunter zu kommen. Auch hier also wirken sich die Schläge der deutschen Wehrmacht aus.
Augenblick höchster Rot feige im Stich
ohne sich allerdings über die Möglichkeit einer Verwirklichung dieses Wunschtraumes zu äußern. Schließlich gab Stillwell noch zu, daß die Japaner gute Soldaten -seien, — hart, gut ausgebildet, imstande, mit kargen Rationen. auszukommcn und zum Sterben bereit. Die Wiedererobcrung von Burma sei daher „eine ernste Angelegenheit".
„Siege" und Siege
Von Walter Aßmus
Aus den USA. erreicht uns die Nachricht von der Gründung einer „internationalen Vereinigung der Journalisten aller freien Nationen". Dabei werden auch hier natürlich zu den „freien Nationen" diejenigen Völker und Länder gerechnet. die der vlutokratisch-kapitalistischen oder bolschewistischen Diktatur unterworfen sind. Indische wie iranische Journalisten werden sich hier also ebenso melden können wie etwa ägyptische oder mexikanische, so sie Lustt und Neigung dazu verspüren sollten. Immerhin wird man feststellen können, daß man sich auf der Gegenseite etwas reichlich spät aufgerafft bat. um irgendetwas als Gegen ft ü< zu der Union nationaler I o u r n a l i ft e n v c r- bände zustande zu bringen. Auf den Appell, den diese Union in Venedig an alle Völker richtete, ihr Vertrauen einem verantwortungslosen, anonymen Interessen dienenden Journalismus zu entziehen, hat man dabei eigentlich gar nichts zu erwidern. Man arbeitet drüben mit einigen Phrasen, wie etwa der. man wolle verhindern, daß nach dem Kriege Zwietracht unter die Völker getragen werden könne, gewiß ein ausgezeichneter Programmvunkt, den nur die gleichen Herrschaften schon vor 1939 hätten berücksichtigen sollen. Damals konnten sie sich nicht genug tun, Zwietracht zu säen und die Völker aufeinander zu Hetzen. Man täte aber auch gut, wenn es diesen Herrschaften wirklich ernst um ihr Programm wäre, doch die Politiker zur Ordnung zu rufen, die. wie beispielsweise Herr Vansittart. die Vernichtung des deutschen Volkes propagieren ober die eine ewige Besetzung Deutschlands fordern. x
Wer nun aber etwa erwartet hatte, irgendetwas von der Pflicht zur Wahrhaftigkeit in dem Programm der neuen Vereinigung zu finden, der irrt sich. Davon ist mit keinem Wort die Rede. Man hält es also offenbar mit den vortrefflichen demokratischen Anschauungen durchaus für vereinbar, beispielsweise unbequeme Nachrichten , zu unterdrücken. Schon Churchill verfuhr ja im ersten Weltkrieg nach dem Rezept, Verluste nur bann einzugefteheu, wenn sie sich beim besten Willen nicht mehr verheimlichen ließen. Wie in so vielen Dingen, so hat man auf bet Gegenseite auch biete Methobe bes Weltkrieges übernommen. Auch heute mieber versucht Herr Churchill ieben Schiffsverlust so lange zu verschweigen bis sich bie Zeugen zu Worte melben. Herr Roosevelt verfährt nach bet gleichen Methobe, wie ber von ihm so hoch geschützte englische Premier, Er hat zwar jetzt in einer Pressekonferenz erklärt, baß man gute und schlechte Nachrichten veröffentlichen müsse, aber er hat bann auf eine weitere Frage bie sehr bemerkenswerte Einschränkung gemacht, baß man schlechte Nachrichten bann nicht veröffentlichen solle, wenn sie weitere schlechte Melbungen nach sich ziehen würben. Deshalb hütet man sich also brühen wohlweislich Nieberlagen einzugeftehen, ba solche Niederlagen eben boch weitere Rückschläge für bie Demokratien im Gefolge haben. Man fälscht Nieberlagen in Erfolge. Rückzüge in glorreiche Kri^gstaten um. man spricht nicht von ben eigenen Verlusten, weil alle biete Melbungen ja boch nur weitere unangenehme Nachrichten nach sich ziehen müssen. Um so lieber spricht man von den hohen Verlusten bes Gegners. Wir kennen bas aus eigener Erfahrung, von unseren „ungeheuren Verlusten" im Polenfelbzug. von Bergen von Leichen in Frankreich und aus all den anderen MärchenerzäMungen. Reuter aber verriet uns gerade dieser Tage, wie solche Meldungen zustande kommen. Das englische Nachrichtenbüro schrieb nämlich allen Ernstes, es sei durchaus möglich, daß die javanischen Verluste von mehreren Seiten gemeldet würden, deshalb eben könne man die genauen Zahlen nicht angeben, sicher aber sei, daß die javanischen Schiffsverluste groß seien. Bei Schiffsangaben ist man eben doch zu einer etwas vorsichtigen Haltung gezwungen. denn man kann schließlich nicht mehr Flugzeugträger ober Kreuzer als versenkt melden, als ber Gegner überhaupt besaß. Beim Heer kommt cs auf einige Zehn- ober auch öunberttauienb. bie man als gefallen gemelbei. gar nicht so genau an. Das also ftnb bie Methoben einer bemokratischen Berichterstattung.
Dabei muß man boch immer mieber bie Erfahrung machen, baß man mit solchen Methoben wohl oorübergehenb bie Stimmung etwas aufpulvern kann, baß man aber boch immer halb ben Schwinbel eingestehen muß. Was ist benn beispielsweise von all ben großen Sieges melbungen über bie sowjetische Win.teroffensive übrig ge-
TurmHoHe deutsche Überlegenheit
as. Berlin. 26. Mai. (Eig. Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung.) Will man sich bie ganze Vebeutung bet Kämpfe im Raum von Charkow vergegenwärtigen, über bie die OKW.-Berichte der letzten Tage Klarheit schufen, so muß man sich den Befehl vor Augen halten, den der Sornjet- marschall 'Timoschenko vor Beginn der bolschewistischen Angriffe erließ. „Ich erteile hiermit unseren Truvven". so heißt es hierin, „ben Befehl zum Beginn einer entscheidenden Offensive gegen unseren hartnäckigen Feind. Wir sind in eine neue Phase des Krieges eingetreten, die Phase bet Befreiung ber Sowjetunion." Dem entsvrach auch der Einsatz auf sowjetischer Seite mit 23 Divisionen unb 15 Panzerbrigaden. Mit stärkstem Einsatz an Menschen unb Material versuchten bie Sowjets bie Wenbung ber Kriegslage zu erzwingen. Kertsch und Charkow svielen dabei in ben sowjetischen Plänen eine gleich große Rolle. Durch eine sowjetische Offensive von Kertsch her, ber ber beutsche Schlag zuvotkam, ber hier beshalb auch auf autzerorbentlich starke sowjetische Kräfte stieß, sollte bie beutsche Stellung auf ber Krim aufgerollt werben. Der Stoß bei Charkow sollte biese wichtige Stabt mieber in bie Hanb ber Sowjets bringen, starke beutsche Kräfte emkesseln unb vernichten unb so bie ganze Ukraine ber Sowjetunion zurückgewinnen.
Was ist nun aus bieten Sowjetplänen geworben? Dem beabsichtigten sowjetischen Angriff auf ber Halbinsel Kertsch kam ber beutsche Stoß zuvor, ber selbst hier auf engem Raum su einer Einkesselung sowjetischer Truvven führte unb ber mit bieter Einkesselung, sowie burch bie übrigen offensiven Maßnahmen bie Vernichtung breier, starker sowjetischer Armeen brachte. 170 000 Gefangene, dazu bie großen Mensen erbeuteten sowjetischen Materials kennzeichnen ben Umfang unb bie Vebeutung bieses beutschen Sieges, ber bie ganze Halbinsel Kertsch in unsere Hanb brachte.
, ^.-^/isch wollte man benn auch auf ber Gegenseite möglichst schnell vergeben machen. Keine Sache von allzugroßer Bedeutung, o erklärten plötzlich Moskau. London und Washington. Entscheidend, so fügte man hinzu, seien hingegen die Kampfe bei Charkow. Die Sowjets selbst scheinen ge- sl.aubt zu haben, daß ihnen der Durchbruch bereits geglückt fei. Dabei rannten sie in Wirklichkeit nur in ben ii ch fuboftmärhs Charkow bildenden Kes s " bin. Der Ring um die Sowjetverbände ist fest geichloisen. „Die Maste der drei sowjetischen Armeen, darunter staZe Panzerkräfte, ist eingeschlossen", stellt ber Bericht bes OKW. vom Pfingstmontag kurz unb knavv fest. Die Vernichtung also, bie Timoschenko ben beutschen Truppen zugebacht batte, ist das Schicksal seiner eigenen Angriffsarmeen geworden. Wer in einem von deutschen Truppen gebildeten Kestel sitzt, ist verloren. Da helfen keine Durchbruchsversuche unb feine Entlastungsangriffe von außen. So gehen auch hier Timoschenkos Armeen ber Vernichtung entgegen. Der Kessel wirb enger unb enger werben, bis ben eingeschlostenen Truvven nur noch bie Vernichtung ober bte Kapitulation bleibt Die ruhmreiche Trabition der Kesselschlachten des Vonahres setzt sich hier fort. Die deutsche mihrung und der deutsche Soldat haben aufs neue zu Beginn bes Felbzuges 1942 ihre turmhoheikberlegen- beit über bie bolschewistischen Massen erwiesen. Eine neue, glanzenbe Waffentat ber beutschen Wehrmacht wirb halb tn ihrem ganzen Umfange burch Beute- unb Gefangenen» zahlen erkennbar werben.
Wieder bricht mit bieler Nieberlage unserer Gegner auch etn von ihnen errichteter Lügenbau zusammen. Der vlötzliche Angriii ber Timoschenko - Truvven, so lasen mir beispiels- meije am 17. Mai im „Sunbay Exvreß", habe Hitlers ganze ftrategijaie Plane über ben Haufen geworfen. Die „New Bork -innes schrieb, unter Ausnutzung der abnormen Hitze werde Timoschenko mit dem „General Frühling" Arm
Er ließ die Tschungking-Truppen im
Tokio, 25. Mai. Nach dem Zusammenbruch der feindlichen Burmafront und dem Einmarsch in das Pünnan-Eebiet hat die japanische Wehrmacht nunmehr mit den beginnenden Operationen in Tschekiang alle Vorbereitungen abgeschlossen, um T s ch i a n g k a i s ch e ck einen Endschlag zu versetzen. In diesem Augenblick höchster Gefahr für Tschungking trifft die Meldung ein, daß der amerikanische Oberkommandierende der Tschungking-Truppen, General § t i l l w e l l, seinen Posten feige int Stiche ließ. Er trat in die Fußtapfen Max Arthurs unb traf inzwischen in Indien ein. Nachdem er sich vom ersten Schrecken erholt hatte, gefällt er sich, genau wie der Deserteur von Corregidor, in den üblichen Großsprechereien. „Burma kann und muß den Japanern wieder genommen werden. Es ist ein unbedingt wichtiger Punkt und ich bin überzeugt, daß wir es zurück- gcroinnen können", erklärte Reuter zufolge General S t i l l w e l l, nachdem er auf seiner feigen Flucht vor den Japanern in Neu- Delhi eingetroffen war. Stillwell kam mit einem Flugzeug aus Assam, nachdem er in einem achtzehntägigen Marsch die Strecke von Wunvho, seinem Hauptquartier in Burma, bis zur indischen Grenze meist zu Fuß zurückgelegt hat.
Zu den so unrühmlich verlaufenen Operationen in Burma äußerte Stillwell: „Ich komme nicht mit Entschuldigungen", sagte er. „W i r haben eine Hölle durchgemach t.“ Stillwell behauptete dann nachdrücklich, daß ein geringes Mehr an Stärke in Burma die Wagschale nach der anderen Seite hätte neigen können, besonders wenn man mehr Flugzeuge gehabt hätte. „Unser gesamter Burma-Feldzug wurde blind gekämpft. Wir hatten keine Luftwaffe.“ Als man ihn fragte, wie die Wiedereroberung von Burma bewerkstelligt werden sollte, wußte der Rückzugsgeneral keinen besteren Trost oorzubringen als die naive Versicherung, daß auf Seiten der Amerikaner die amerikanische Freiwilligengruppe tn eine reguläre Jagdflieger- gnippe bet Armee umgebilbet werden würde, während weitere Bomber und Jäger entsandt würden, um eine USA-Luftwaffe in China aufzubauen. Stillwell fügte mit einem Augenzwinkern hinzu: „Es wäre auch nett, einige USA-Truppen dort zu haben'.
as. Die heutigen Nachrichten über bie Schlacht im Raum von Charkow lasten immer stärker ben völligen Zusammenbruch der geplanten sowjetischen Groß-Offensive erkennen, die sich nunmehr in eine Rettungsaktion für die von unseren Truppen eingekestelten bolschewistischen Verbände gewandelt hat. Enger und enger zieht sich der Kreis um die eingeschlossenen Verbände zusammen unb selbst ber gegnerische Nachrichtenbienst wirb nunmehr unsicher unb versucht, von seinen großen Ankünbi- gungen herunter zu kommen. Moskau verkünbet mit wenigen
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