K
■ • Ä'
w %
Wiesbadener Tagblck
„ < „ - „ ..... Z i« a *«a«Äben Erfcheinunasreit werktäglich nachmittag
Lwck und Verlag: L. Schettenberg'schr Buchdrmlere», Langgasse Str. 21 (Tagblatt-Haus)
Fernruf
Bezug-
Wöchentlich in 6 Ausgaben Lrscheinungsze» werktäglich nachmittags
Ainnn R—-19 Uhr duftet Sonn» uhD Feiertags • Berliner Büro 23crIirt’2BilTTtßisöorf NNlllliEter Ee der W Millimeter bteifm Spalte im Anzeigenteil RM 0.07, der « brröm@6»^« bn Zerteil K<m 0.60, im übrigen ist Preisliste Nr. 10 maßgebend • Nachtasie
nach^Prrtslist? Nr w - Schluh der Anzeigen-Annahme g Uhr vormittags. grotzere Anzeigen am Vortage
Fernruf: Sannnel-Nr. 59831 Drahtanftbrist: Tagblatt, Wiesbaden ■ Postscheckkonto: Frankfurt a. M. 7405 Bezugspreise: Für zwei Wochen RM 0.94, für einen Monat RM 2.— einschließlich des Trägerlohnes Durch die Post bezogen für einen Monat RM 2.35, zuzüglich RM 0.36 Bestellgeld ■ Einzelnummern RM 0.10 Bei Behinderung der Lieferung infolge höherer Gewalt kein Anspruch auf Rückzahlung des Bezugspreises
Nummer 118
Freitag, 22. Mai 1942
90. Jahrgang
Jeder muß letzt seine Pf licht tun!
Der selbstlose Einsatz der Front und die unermüdliche Arbeit der Heimat sichern den Sieg
Feindschiffahrt erneut schwer getroffen
versenkt — Bis in de« St Lorenzstrom vorgedrungen
krjjfte dreiSchikkevonll 0 0 0 BRT. Damit Kat die feindliche Schisfahrt im Zuge dieser Operationen wieder 23 Schiffe mit zusammen 125 600 BRT. verloren.
Feierliche Ehrung des deutschen Arbeiters
Der Sonderbeauftragte des Führers, Ritterkreuzträger Gefreiter Kröhne, legt beim Staatsakt in der Neuen Reichskanzlei dem Rüstungsarbeiter Obermeister Hahne das Band mit dem erstmals vom Führer verliehenen Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz um. (Weltbild.)
Abermals 23 Schiffe mit 125 600 BRT. durch U-Boote
Aus dem Führerhauptanartier. 22. Mai. (Funkmeldung.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Deutsche Unterseeboote haben die feindliche Bersorgungs- schisfahrt in amerikanischen Gewässern erneut schwer getroffen.
Sie versenkten ostwärts der Antillen, im Karibischen Meer und im Golf von Mexiko 20 feindliche Handelsschiffe mit zusammen 111600BRT.
Ein weiteres Unterseeboot drang durch den St. Loren,- Golf in den St. Lorenzstrom ein und versenkte dort trotz der Überwachung durch zahlreiche See- und Luftstreit-
Auf dieser selbstgefälligen Verbohrtheit beruhen dann Mißerfolge her amtlichen Propaganda, für d:e^ man
Die deutsche Frau meistert alle Schwierigkeiten Der Gauleiter sprach auf einer Tagung der NS-olrauen!chast
Erfassung der Juden zum Arbeitseinsatz
Rom, 21. Mai Der Präfekt von Rom hat ausführliche Bestimmungen zur Erfassung der Juden zum Arbeitseinsatz erlassen Es müssen sich bis zum 10. Juni alle Juden beiderlei Geschlechts im A l t e r v o n 18 bis zu 55Jah-ren melden. Zuwiderhandelnde werden in Hast genommen und dem Kriegsgericht unterstellt.
NSG. Gauleiter und Reichsstatthaltei E p r e n g e r sprach am Freitagnachmittag zu den in der Eauschule der NS.-Frauen- schaft in Mammolshain i. T. versammelten Kreisfrauenschaftsleiterinnen und Eaufachbearbeiterrnnen der RS.-Frauenschaft des Gaues Hesien-Rassau über di- bedeutenden Aufgaben, d» d-r Frau im Einsatz der Heimat zur Erringung des Sieges gestellt
Von der Eaufrauenschastsleiterin Frau Erna W e sie in ach e r herzlich begrüßt, begann der Gauleiter seine Rede mit dem Hinweis auf die mannigfaltigen Aufgabengebiete, die heut- der Frau gestellt find und in denen ihre helfende Arbeit bereits stolz- Er folge erzielen durfte. Mit der Arbeit ihrer Hande, mit der Kraft ihres starken Herzens, stehe sie heute als w a h r h a f t e K arne rabin d e s Mannes im Kampf um die Fterheit unseres Bolles. 3m einzelnen behandelte der Eaulerter dann die verschiedensten aktuellen Fragen, die sich aus dem Aufgabengebiet der Frauenschaft ergeben. Sozialpolitische Probleme fanden dabei ebenso ihr- Erläuterung wie der Wert chrer auf rechten, geraden Haltung in allen nicht verkannten Sorgen des Alltags Eine der wichtigsten Aufgaben der Frau sei es, die ii Interesse einer gerechten Ordnung notwendigen Einschränkungen mit llmsicht"und^Bereitwilligkeit zu meistern In ihre Hand se es dabei vor allem gegeben, daß nicht die Polizei, sondern die tätig helfende, Volksschädlinge jedoch hart und unerbittlich zur
die Mißerfolge der amtlichen Propaganda, für die man irriger Weile Einzelwesen verantwortlich,macht, statt der allgemeinen nationalen Geisteshaltung. Sie findet ihre erstaunlichste öffentliche Bekundung in den kindlichen V o r st e l l u n g e n, die man auf den englischen Inseln, von der Möglichkeit bat, politisch auf das deutsche Volk einzu- wirken im Sinne einer Stellungnahme gegen den. Nationalsozialismus, einer freiwilligen Aufgabe des ihm aufgezwungenen Existenzkampfes und einer Unterwerfung, unter ein englisch - bolschewistisches Remme der Buß? für vermeintliche Sünden an der Menschheit, deren, es sich schuldig gemacht haben soll. Erst jüngst wieder bat stch einer der bekanntesten englischen Rundfunksprecher. Lindley Fraser, mit dieser naiven Platte vernehmen lassen und stch dabei
Britische Ahnungslosigkeit
Von Wilhelm Ackermann
Je länger der Krieg dauert, desto häufiger und nachdrücklicher werden in England die Klagen, daß die amtliche britische Propaganda in der Form wie in der Wirkung weit hinter der deutschen zurückstehe, einfalts- und tatenlos sei und bei jeder Gelegenheit im Eindruck der übrigen Welt als zweiter Sieger durchs Ziel gebe. Man weiß, daß diese nicht endenwollenden Kritiken schon zu bcw verschiedensten Experimenten, auch personeller Art. im In« formationsministerium. im britischen Rundfunk uiw. geführt haben, ohne daß dadurch eine, nachhaltige Besserung zu erzielen gewesen wäre. Run ist es natürlich nicht so. daß Eburchill oder der jeweilige Lnformationsminister aus lauter Bosheit und Unverstand unentwegt die grollten Versager auf di« maßgebenden Posten des Propaganda-Apparates beriefen, sondern das Problem liegt zu einem erheblichen Teil im englischen Wesen selbst, in seiner insularen Abgeschlossenheit, in seiner Abwendung von Europa und der europäischen geistigen und politischen Entwicklung, in der Überheblichkeit des angemaßten englischen Herrenmenschentums. dem es nicht gegeben ist, und das sich auch gar nicht erst bemübt. in das Denken und Empfinden anderer Völker einzudringen, den Versuch zu machen, sie in ihren Besonderheiten der Lebensäuberung in politischer, sozialer oder gesellschaftlicher Beziehung zu verstehen. Diese gegen rede Befruchtung von außen bewußt unzugängliche geistige Abge« schlosfenheit macht es dem Durchschnittsenglander unmöglich, neue Entwicklungen anderwärts ohne die Brille ererbter britischer Vorurteile zu sehen: und es ist nachgerade aus den Äußerungen wie aus dem praktischen Verhalten verantwortlicher Männer in London klar genug geworden, daß auf diesem gezüchteten Unvermögen auch die völlige Verständnislosigkeit und der aus ihr sich ergebende Haß beruhen, die man dort dem neuen Deutschland im allgemeinen und dem Hitlerismus" im besonderen entgegenbringt. Man .bat st« vom Deutschen und erst recht vom Nationalsozialisten em ganz bestimmtes Zerrbild gemacht und richtet gegen dieses das Trommelfeuer des Halles, des Spottes, der Drohungen und des Vernichtungswillens, ohne zu merken, daß man auf diese Weise immer erheblich am wirklichen Ziel vorbeischlebt und niemals ins Schwarze treffen kann.
heiliges Recht, das durch die Gemeinschaft des Blutes verbrieft war, ein Recht, an dem kein vernünftiger Staatsmann vorbeigehen konnte.
■ Eigentlich hätten diese Staatsmänner von sich aus sorgen müßen, diese für die Einigung Europas so wichtigen Voraussetzungen rechtzeitig zu schaffen. Aber im Gegenteil, statt auf diese gemäßigten Vorschläge des Führers einzugehen, begann sofort, ja eigentlich im gleichen Augenblick, da unsere Fahne, das Hakenkreuz, als Siegeszeichen Über Deutschland emporstieg, die Einkesselung des Reiches von allen Seiten. Und wenn wir näher Hinsehen, wer denn nun diese Staatsmänner waren, die diese Einkesselung betrieben, so konnten wir hinter ihnen immer wieder die Fratze des Juden sehen, der überall gegen Deutschland hetzte, gegen ein Deutschland, das nichts anderes wollte, als in friedlichem Aufbau das Reich aus Not und Elend wieder zu stolzer Höhe aufzurichten. Es waren dieselben Staaten, die schon einmal vor. Jahrzehnten gegen das Reich angetreten
(Fortsetzung auf Seite 2)
Ordnung bringende, Kameradschaft zur Hüterin der sür die Siche- iuna der Volksgemeinschaft notwendigen Maßnahmen werde.
Mehr denn je, so führte der Gauleiter weiter aus, werde die Partei, deren wehrfähige Männer an der Front ftefjen, auf die Mitarbeit der Frau angewiesen sein. Die Frau werde fich in sachlichen wie propagandistischen Aufgaben dieses Einsatzgebietes rn gewohnter Weise bewähren. Mut und Selbstvertrauen werde fie daheim, wie in ihren Briefen, die fie mit der Front verbinden, ausstrahlen und damit zu einer anhaltenden Stärkung des Wider- standswillens unseres Volkes beitragen. In selbstsicherer mid stolzer Haltung werde fie fich im Geiste Adolf Hitlers so um die Erhaltung bet Volksgemeinschaft besonders verdient machen und damit einen wesentlichen Beitrag leisten. ... , .
Die Eaufrauenschaftsleiterin dankte dem Eaulerter für seine zielweisenden und anerkennenden Worte mit dem Versprechen, daß die Frauenschaft des Gaues weiterhin ihre Pflicht erfüllen werde. Die Tagung brachte den Teilnehmerinnen -*■ zumeist in Form von Arbeitsgemeinschaften — eine Fülle von Anregungen und die Möglichkeit zur Aussprache. Unter anderem sprachen zu den Frauen- schaftsleiterinnen Hauptstabsleiter Dr. Menzel von der San« de-chauernschaft über die Versorgungslage, Ma,or O t t o über dre Wehrmachtbetreuung, die Soziale Betriebsarbeiterin Fräulein D i e t e r l e , sowie Profesior ^W i t t s a ck von der Universität Frankfurt am Main.
as. Roosevelt hat den heutigen Freitag zum Flottentag der Nation bestimmt. Man hat jenen Tag herausgesucht, an dem rm Jahre 1819 der erste amerikanische Dampfer — allerdings nicht ohne Zuhilfenahme der Segel — den Ozean überquerte. Unsere U-Boote haben nicht verabsäumt, Herrn Roosevelt einen Beitrag zu diesem Flottentag zu liefern. Wieder kann bas OKW. eine Sonbetmelbung vorlegen. Wenn man sich vergegenwärtigt, baß bies bereits bie fünfte Sonder- melbung ist, die in diesem Monat von großen Erfolgen der deutschen U-Boot-Waffe berichtet, Erfolge, die zu einem sehr beträchtlichen Teil vor der amerikanischen Küste erzielt wurden, bann wirb man nicht weiter darüber erstaunt sein, daß dre US-amerikanische Presse immer wieder drastische Maßnahmen gegen bie deutschen U-Boote fordert. Unter diesen Umständen wird es auch selbst in den USA. keinen großen Eindruck machen, wenn Roosevelt heute den Tag durch den Stapellaus von 30 Schiffen feiern lallen will, zumal es sich dabei um kleinere Fahrzeuge handeln wird. Es ist auch für die Amerikaner unschwer festzustellen, daß ein Rennen zwischen Schiffsversenkungen und Schiffebauen die deutschen U-Boote mit ihren Versenkungen weit voran bleiben. Die US.-amerikanischen Zeitungen aber zerbrechen sich weiterhin den Kopf über das Geheimnis unserer U-Booterfolge. Zuerst hatte man bekanntlich immer von geheimnisvollen Stützpunkten der deutschen U-Boote gefaselt. Langsam hat man nun dieses Märchen aufgegeben und spricht nun von neuen geheimnisvollen Erfindungen der deutschen Schiffsbauer. Alle Mätzchen Roosevelts und alle „Flottentage" können nicht die Tatsache aus der Welt schaffen, daß die US.-amerikanische Kriegsmarine und Handelsflotte bie schwersten Verluste erlitt und daß bie Verlustziffern unausgesetzt weiter steigen.
Die Rede des Reichsmarschalls
Berlin, 21. Mai. Reichsmarschall Hermann Göring führte in seiner Rebe bei bem Staatsakt in ber Neuen Reichskanzlei aus:
Deutsche Volksgenossen!
Ein einmaliger Staatsakt hat soeben stattgefunden, wie er bisher in der Geschichte unseres Volkes und noch viel weniger bet anderen Völkern bekannt ist. Aber dieser neue und einmalige Staatsakt zeigt, wie sich die Auffassungen über den Wert der Arbeit und die Bewertung der Leistung des Arbeiters und der Arbeiterin im nationalsozialistischen Staat grundsätzlich gewandelt haben.
In der Demokratie, die wir selbst in der Systemzeit erleben mußten, wurde der Arbeiter bis zum letzten ausgenutzt. Seine Arbeitskraft wurde nut für die persönlichen Profite verwendet, die nicht ihm, sondern fremden Aktionären zugute kamen, und das Ziel seiner Arbeit war, diese Aktien und ihren Wert steigen zu ^°Noch weit schlimmer ist.das Los des Arbeiters im Zeichen des Bolschewismus. Hier herrscht Unterdrückung und rücksichtslose Vernichtung des Arbeiters und das Endziel war die Vernichtung aller Kultur. Das sogenannte „Paradies der Arbeitet und der Bauern" kennen jetzt Millionen deutscher Volksgenossen, und unter diesen Milionen deutscher Volksgenossen die heute an der schwersten aller Fronten kämpfen und siegen, befindet sich |o mancher, bet früher einst selbst ber Anschauung bes Kommunismus gehuldigt hat. Wie viele glaubten in der vergangenen Zelt wo ber Arbeiter wirklich keine Hofsnungen hatte und wo es schwer für ihn war, an ein Vaterland zu glauben, sich diesen Fanatismus und bet bolschewistischen Jbee in bie Arme werfen zu muffen. Jetzt sahen sie dieses Parabies unb konnten bie „Errungenschaften bes Bolschewismus unb Kommunismus selbst an Ort unb Stelle feststellen. Unb in vielen tausend Briefen haben biefe ehemals Ver- blenbeten nun geschrieben und immer wieder anerkennen müssen, daß nur der Nationalsozialismus allein dem deutschen Arbeiter und seiner Arbeit den wahren Wert beimißt, und daß nut i» ber Volksverbundenheit unseres Staates das wahre Leben auch für den Arbeiter unb ben Bauern zu finden ist. Denn ber Nationalsozialismus hat als einen seiner wichtigsten Punkte bie Anerkennung des Arbeiters, des Sauern, seines Fleißes, seiner Arbeit und seines Werkes auf sein Programm geschrieben. Und bas Ziel war nicht mehr ber Gewinn für Einzelne, sondern die Zujernmenballung aller Kräfte für die Gesamtheit der deutschen Volksgenossen und für die Nation.
Es ist das große und gewaltige Werk unseres Führers gewesen, daß et in den friedlichen Jahren, beginnend mit [einen sieben Männern bis zu den Hunderttausenden und Millionen, jenen einzigartigen Kampf um die Scha f fu n gb et V o lks - äemeinfchaft geführt hat. Unb diese Volksgemeinschaft besitzen wir nun heute. Sie ist unser größer Glück; sie stellt aber auch unsere größte Kraft bat. Unser Glück deshalb, weil wir nun empfinden daß es nicht einzelne Stände und Berufe und Klaffen und Religionen gibt, sondern daß es nur ein einziges gewaltiges Zusammenhalten im Rahmen unserer Volksgenossenschast gibt.
Der Frieden war das höchste Ziel des Führers
Wir alle fühlen uns nun als Mitglieder dieses einen großen Volkes. In jedem Einzelnen sehen wir nun wieder den gleichberechtigten Volksgenossen und über allem steht die Gewißheit, daß wir alle nur gemeinsam votwärtskommen, ober, wenn es sein muß, gemeinsam untergehen können. Es war bie Absicht bes Führers, in friedlicher Arbeit dieses Werk werter auszugestalten und auszubauen. In wiederholten Reden hat der Führet schon angekündigt, wie dieser Ausbau der Volksgemeinschaft und ttt Sonderheit, wie auch der Einsatz des deutschen Arbeiters und Bauern in diese Volksgemeinschaft immer weiter ausgestaltet werden sollte. Zu dieser Arbeit brauchte der Führer Frieden, und sein ganzes Bestreben war es nur, diesen Frieden zu erhalten, um im Ausbau dieser Volksgemeinschaft und im Aufbau einer wundervollen neuen Kultur Werke unvergänglichen Ausmaßes für sein deutsches Volk schaffen zu können. Aus diesem Grunde richtete der Führer, wie Ihr alle wißt, immer wieder neue Vorschläge an die anderen Staaten. Es waren Vorschläge, die an die allgemeine Vernunft appellierten, Vorschläge, bie darauf abzielten, daß an Stelle gegenseitigen Zerfleischens in der Welt in friedlichem Ausbau Werke geschaffen »erben sollten.
Aber es war selbstverständlich, daß bei aller Friedfertigkeit bes Führers unb bes deutschen Volkes gewisse R e cht e gewährt werden mußten, die für den Führer und für die deutsche Nation unbedingt notwendig waren, Rechte, die uns keiner nehmen und niemand bestreiten konnte, und die auch wieder Recht werden mußten. Dazu zählten in erster Linie der Ansch luß unfer er O st m ark, in der sechs Millionen Deutsche wohnten dann die Sicherung jenes großen Teils des Deutschtums in ber Tscheche! unb schließlich bie Eingliederung bes rein deutschen Danzigs. Es waren dies selbstverständliche Forderungen, es war dies etn
