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Nummer 115

Dienstag, 19. Mai 1942

9Q. Jahrgang

äinpf um Sein oder Nichtsein haben alle Völker von

»auf Port Moresby. Dabei wurden 19 feindliche Maschinen abge-

Judenstämmling- läl

York mit Kriegsstir

Krankheit 64 Jahren Stabschef Flotte in

Die ersten Gruppe« italienischer Diplomaten und Journalisten, die aus USA. in Lissabon eintrasen, sind nach Italien weitergesahren. In den nächsten Tagen werden in der portugiesischen Hauptstadt weitere italienische Diplomaten aus Südamerika erwartet.

Der soldatisch denkende und empfindende Krieger war und ist zu allen Zeiten bestrebt, den gefährlichsten Feind zu bekämpfen. Dies ist nicht der Unbewaffnete, also das, was wir unter dem Zivilisten, einschließlich Frauen und Kindern, verstehen, sondern der feindliche Soldat. Ihn gilt es kampf­unfähig zu machen. 2m Kriege gewinnt der menschliche Kampf um das Dasein seine größte Härte, zugleich aber auch die Möglichkeit zur Entfaltung höchster seelischer Werte. Diesen Kampf um Sein oder Nichtsein haben alle Volker von jeher zu spüren gehabt: die dazu nicht bereit waren, gingen

Scava Flow nach*Beendigung des Weltkrieges retten half und an den Vorbereitungen zur Versenkung der deutschen Schiffe beteiligt war, ist gebürtiger Schleswig-Holsteiner. Nach dem Weltkriege war Admiral Oldekov von 1927 bis 1931 Flottenchef der deutschen Flotte.

Anstoß, seine ~......------... - - _

jüdischen Drahtz'iehern offen zu bekunden. Er verrät damit ja auch kein Geheimnis mehr, nachdem der Führer in einer seiner letzten Reden heroorhob: „$Birwifien, welche Kraft hinter Roosevelt steht. Es ist jener ewige Jude, der seine Zeit als gekommen erachtet, um das auch an uns zu vollstrecken, was wir in Sowjetrutzand alle schaudernd sehen und erleben mutzten."

Das USA.-Volk aber kann sich für die jüdischen Ziele immer noch nicht genügend begeistern und so versuchte man denn in New York mit Hilfe eines sogenannten „amerikanischen Tages" die Kriegsstimmung aufzupulvern. Die Veranstaltung stand unter der

Australische Flieger versenkten USA.-Zerstörer

Tokio, 18. Mai. Zwischen den USA.-Streitkräften und den australischen Truppen wurde vor kurzem ein See- und Luftgefecht ausgcfochten, als australische Flugzeuge in „der Nahe der australischen Küste den amerikanischen Zerstörer W a t e r s" auf den Meeresgrund schickten, berichtet „Alavt tzchimbun" aus Schanghai unter Bezugnahme auf den New York Daily Mirror". Nach dieser Meldung verwech­selten australische Patrouillenflugzeuge den amerikanischen Zerstörer mit einem javanischen Schiff und griffen ihn un­verzüglich mit Bomben an. Der Zerstörer bemühte hcfeben australischen Flugzeugen Signale zu geben, aber diele Muhe war vergeblich. Da das Pulvermagazin des Kriegsschiffes getroffen worden war. ging es mit einer Mannschaft von 100 Offizieren und Matrosen unter, bevor es den Hafen von Port Darwin erreichen konnte.

Admiral Oldekop gestorben

Kiel, 18. Mai. Nach mehrjähriger schwerer ist Admiral a. D. 2wan Oldekov im Alter von gestorben. Admiral Oldekop. der als damaliger des Admirals von Reuter die Ehre der deutschen

Deutsche Luftverteidigung

Von Major Wulf Bleo

Roosevelt bekennt sich zu den Zielen des Weltjudentums

Botschaft an den amerikanischen Judenkongretz in Chikago

„Unsere Verbündeten können sich aus unsere Treue verlassen"

Ungarische Staatsmänner über die Politik ihres Landes

Der weitere Verlauf der Kriegshandlungen in Ostasien

Der australische Auhenminister verlangt in London, datz die Pazifik-Front als „wichtigste Front rangiert"

wt. Der australische Außenminister E v a t t, der sich zur Zeit in England befindet, sprach in einer Rundfunkrede sein Erstaunen darüber aus, wie wenig die britische Öffentlichkeit über die Gefahr, die Australien und Neuseeland bedrohe, im Bilde sei. „Japan hat Malaien, Singapur, die Philippinen und Niederländtsch-Jndten genommen. Dem muh", so erklärte Eoatt, „ein Ende gesetzt werden. Wenn wir noch mehr verlieren, können wir alles ver­lieren Australien verlang t“, so fügte Eoatt mit- Nachdruck hinzu „datz die P a z i k i k - F r o n t als w i ch t i g st e F r o n t tangie r t.“ Das ist sehr deutlich und beweist, datz die,Australier, nachdem sie den Engländern auf allen Kriegsschauplätzen Hilfe ge­leistet haben, nun auf ihr Recht pochen, sich nicht mehr aufs Bitten verlegen sondern verlangen. Aber auch das wird ihnen nichts helfen, da England nicht in der Lage ist, eine ausreichende Unter­stützung zu gewähren. Churchill sprach ja auch in Leeds nicht von einer tatsächlichen Hilfe, sondern schickte den Australiern eine Bot­schaft des guten Willens." Ein mehr als magerer Trost für Canberra.

Auch in USA. ist man mit den Leistungen der Briten, vor allem in Burma, unzufrieden. Man betont, datz man den Offensiv- Ankündigungen des Generals Alexander von vorneherem keinen Glauben geschenkt, aber doch erwartet habe, datz er Burma solange halten könne, bis die Regenzeit den japanischen Operationen ein vorläufiges Ende setze. Niemand habe es aber für möglich ge­halten, datz Alexander binnen weniger Wochen mit Sack und Pack aus Burma vertrieben würbe, ober vielmehr „ohne Sack unb Pack , denn Alexander habe fein gesamtes schweres Kriegsmaterial und feine großen Wagenparks dem Feind überlassen müssen und seine Truppen hätten gerade das nackte Leben gerettet.

Sehr peinlich für die Briten ist es auch, datz sechs Mit­glied e t b e s burmesischen Kabinetts, die von den Engländern aufgefordert wurden, nach Indien zu fluchten und dort eine Exilregierung zu bilden, diesem Verlangen nicht nachgekommen sind, sondern sich dem Schutz der japanischen Armee unterstellten. Sie brachten damit eindeutig zum Ausdruck, datz sie die britische Tyrannei satt haben.

Auf den Philippinen gehen die Kapitulationen weiter. Auf der Insel Mindanao haben sich weitere 1200 Mann amerikani­scher und philippinischer Truppen ergeben. Auf R e u - G u tnea brachten die letzten Tage weitere Angriffe ^panischer Flugzeuge

wt. Roosevelt hat es offenbar eilig, die Feststellung der aus Amerika zurückgekehrten deutschen Diplomaten, datz er den Krieg zur Festigung der Position des Weltjudentums vom Zaune brach, noch einmal ausdrücklich zu bestätigen. Er sandte an den in Chikago tagenden amerikanischen Judenkongretz eine Botschaft in der er erklärt, er sei äußerst stolz auf die erhebenden Ziele dieser Versammlung, die den Zweck hätten, den Vereinigten Staaten zu helfen, den Krieg unb ben Frieben zu gewinnen. Der 'ätzt alle Rücksichten fallen unb nimmt keinen Interessengemeinschaft mit ben

as, Berlin, 19. Mai. Den neuen US.-amerikanischen Schwindel über die angeblich so stark gesteigerte Rüstungs­produktion der USA. bat der sowjetische Botschafter in Washington, Herr Litwinow - F i n k e l st e i n prompt aufge­griffen. er hielt eine Rundfunkansprache. die wohl Stalin und Genossen über die schweren Verluste, die die Sowiets auf der Halbinsel Kertsch und ebenso bei ihren Entlastungs­angriffen im Raum von Charkow erlitten, hinwegtrosten sollte. Vielleicht beabsichtigte auch Litwinow-Finkelsiein. die Amerikaner auf ihren eigenen Lügen festzunageln. Ware nämlich die amerikanische Rüstungsproduktion wirklich so groß wie die Agitatoren des Herrn Roosevelt jetzt glauben machen möchten, dann könnten die Sowjets zweifellos größere Lieferungen beanspruchen. Litwinow-Finkelsiein wird also sicherlich, wenn er um neue Lieferungen tn Washington betteln muß. nicht versäumen. Herrn Roosevelt auf die (Reklame) Erklärungen der amerikanischen Presse binzuweifen. So erzählt denn der sowjetische Botschafter im Rundfunk, es gäbe in den USA. Fabriken, die den festge­legten Produktionsvlan „bereits um 20 Monate überschritten hätten. . _... , .

Herr Litwinow-Finkelstein kann sich bei diesem Märchen, daß nämlich amerikanische Rüstungsfabriken heute bereits ihr Programm bis 1943 erledigten, auf- amerikanische Stim­men berufen. Erklärt man doch auch, daß man den Bau solcher Fabriken zurückgestellt habe, die erst Mitte 1943 ihre Produktion würden aufnehmen können. So weit sei die US.-amerikanische Rüstungsproduktion vorgeschritten. „Dar­aus ergeben sich dann die weiteren Meldungen, daß sich tn

den USA. ein völliger Wandel der Ansichten vollzogen habe, da man nicht mehr 1943. wie bisher, als das entscheidende Jahr des Krieges hetrachtet und dementsprechend feine Plane fertiggestellt habe, sondern 1942. Mit solchen und ähnlichen Märchen kann man vielleicht auf kindliche Gemüter Eindruck machen. Wenn man beute in den USA. auf den Weiter- bau aller Fabriken verzichtet, die erst 1943 ihre Produktion aufnehmen können, so ist das kein Zeichen der Stärke, sondern der Schwäche. Man ist nämlich nicht m der Lage, gleichzeitig das jetzige Rüsiungsvrogramm durchzu­führen und damit auch nur einen Teil der Rooseveltschen Phantasiezahlen zu erreichen und außerdem noch den Pro- duktionsavvarat zu vergrößern. Dazu sind die ^rlaichen- hälse", wie die Amerikaner die Engpässe in der Material­versorgung und Materialverarbeitung nennen, zu eng. Roosevelt versucht also wieder einmal zu bluffen und sein bolschewistischer Bundesgenosse Litwinow-Finkelsiein lugt dabei eifrig mit. , v .., ..

Aber man muß wohl oder übel drüben, wenn man die Stimmung nicht absinken lassen will, in Optimismus und Ermunterung machen, weshalb ja auch Herr Churchill schon von dem berühmten Bergkamm sprach den man bald er­reichen werde. Der „Daily Telegraph" siebt sich daraufhin zu der Bemerkung veranlaßt, daß es bis übet den Berg doch noch eine lange und anstrengende Kletterei wäre. Austra­lien z. B„ so fügt das Blatt hinzu, befinde sich noch immer in der Lage wie England nach Dünkirchen. Eine «Fest­stellung. die allein schon den ganzen amerikanischen Rüstungsschwindel erledigt.

selbsttätig zu Grunde.

Der Weltkrieg leitete die Epoche des totalen Krieges ein. Es standen einander nunmehr nicht nur die Soldaten gegenüber, sondern auch die Wirtschaftskräfte der Völker uns innerhalb ihrer insbesondere die Rüsiungs- und Ernabrungs- wirtschaften. Das damalige Deutsche Reich war auf diese Möglichkeit nicht vorbereitet. Das rächte sich bitter. 2n - diesem Kriege ist es anders. Obwohl wir heute den totalen Krieg in seiner vollendeten Form haben, ist der Urzustand der Natur wieder hergestellt, und die deutsche Kriegführung hat den erfolgreichen Beweis dafür erbracht, daß die Vernich­tung des bewaffneten Feindes das Entscheidende ist. Dieser rechtzeitigen Erkenntnis verdankt sie ihre Siege über die- Welt des Nutzens und der Eier. Zugleich aber kämvft nicht nur der Soldat an der Front, sondern mit ihm jeder, dessen geistige und körperliche Kräfte ihn zu irgend einer Arbeit befähigen. Es gibt keine Arbeit mehr außer einer solchen für den Sieg. Kein Stand, kein Beruf, kein Mann und keine Frau ist davon ausgeschlossen.

Diese Entwicklung lief gleich mit der des Flugzeuges. Schon während des Weltkrieges wurden Luftangriffe auf das Hinterland durchgefüdrt mit dem Ziel, seine Rustungs- wirtschast bzw. seine Nachschubmöglichkeiten-zu treffen und somit dem an der Front kämpfenden Soldaten nach Möglich­keit die Waffe aus der Hand zu schlagen, also ihn rampi- unsähig zu machen. Auch hieraus hat das neue Deutschland die notwendigen Folgerungen gezogen. Die d e u 11 a> e Luftüberlegenheit hat es einmal dem «feinde un­möglich gemacht, die deutsche Wirtschaft und den Nachschub für die Wehrmacht zu gefährden und somit dem deutschen Soldaten die Waffen vorzuenthalten, die er zum Kampfe braucht, und außerdem durch Erkämvfung der besseren stra­tegischen Lage die Voraussetzungen dafür geschaffen, beim Gegner die diesem nicht möglichen Wirkungen zu zeitigen. Das beißt: Deutschland kann dank seiner überlegenen Stra­tegie unb der überlegenen Kampfkraft seiner Luftwane dem feindlichen Soldaten die Kampsmöglichkeiten unterbinden, während der Feind solches auch nicht annähernd vermag. Das gilt für alle Kriegsschauplätze und ist durch den bis­herigen Eesamtverlauf des Krieges immer wieder bestätigt worden.

Das ändert nichts daran, daß wir auf entsprechende Versuche des Feindes gefaßt fein mußten, die ja auch tatsäch­lich unternommen wurden. Wir bedurften also neben den am Feinde stehenden Luftstreitkräften einer wirksamen Luft­verteidigung der Heimat, die alle Kreise des Volkes erfassen mußte, wenn sie wirksam sein sollte. Die hier früher be­stehende Lücke wurde durch die Luftschutz-Organisation unter Führunkr des Reichsluftschutzbundes erfolgreich geschlossen.

Was ist nun unter Luftverteidigung zu ver­sieben? Die wirksamste Verteidigung ist stets der Angriff. Indem die deutsche Luftwaffe überall angreift, wo sie, ihn trifft, führt sie die wirksamste Verteidigung der Heimat durch. Denn die Zerschlagung oder Mederhaltung der feind­lichen Luftstreitkräfte sieht naturgemäß vor allem. Schon an der Front beginnt die Verteidigung durch Jagdsirelt- kräfte und Flakartillerie, wobei der Luftnachrichtentruppe als der Fiihrungstruppe der deutschen Luftwaffe sehr wesent­lich mit gedacht werden muß. Wenn der Feind unsere „Nacki- schublinien oder unsere Wirtschaft angreifen will, so stoßt er bereits an der Front auf die sofort einsetzende Abwehr, die ihn nicht losläßt, bis er entweder am Boden liegt oder zu­rückgeschlagen wurde. Das Netz dieser Verteidigung ist um so dichter, je wichtiger die möglichen Angriffsziele für die Versorgung des kämpfenden Soldaten der Front sind. Damit hört die Front auf, eine dünne Linie zu fein, wie sie es früher war. Sie geht mehr als einst nach der Tieie. Wir finden demgemäß ßuftitreitträfte nicht nur an der Front, sondern auch in den besetzten Gebieten und in der Heimat. Sie haben die Aufgabe, ben Angreifer ihrerseits durch eigene Angriffe zu fassen, ihm das Erreichen seiner Angriffs­ziele zu verwehren und ibn nach Möglichkeit zu vernichten. Diese Aufgabe obliegt der Luftwaffe mit ihrer Flakartillerie, ihren Nachtjägern, ihrer Luftnachrichtentruppe ufw .

Die deutsche Luftverteidigung hat die deutsche Industrie und Ernährungswirtschaft wirksam geschützt. Dem Feinde gelang es in keinem Abschnitt des Krieges, die Erzeugung lebenswichtiger Güter lahmzulegen oder ihren Transport zu stören Die-Sowjets tarnen überhaupt nicht zum operativen Einsatz gegen das Reich. Die Briten haben einen solchen overativen Einsatz versucht. Aber es wifelarg ihnen unter Verlusten, die sich bis an das Untragbare steigerten.

Der Feind wurde durch die F l a k a b w e b r in immer größere Höhen vertrieben und mußte mehr und mehr vorn gezielten Bombenabwurf Abstand nehmen. Wenn man aber wirklich wirksame Schäden anrichten will, also solche, die

Leitung bes sattsam bekannten jüdischen Bürgermeisters L a Guarbia. Den Höhepunkt bilbete ein sogenanntes „ameri- konisches Glaubensbekenntnis", bas von bet Menge laut nachgebetet werben mußte. Aber auch ein derartiger Rummel, so erklärt ein spanischer Korresponbent, wirb bet Bevölkerung kaum bie Not­wendigkeit dieses Krieges klar machen. Mit ständigen Rückzügen und Niederlagen ist eben keine Begeisterung zu entiachen. „Yew York Times" muß bestätigen, daß sich die USA. immer noch am Rande einer Krise befänden. Trotz des „Sieges" im Korallenmeer ergäben die Kämpfe auf dem Meere t* t n et< mutigendes Bi l d. Die Versenkungen vor bet USA.-Küste unb die Angriffe auf Geleitzüge nach Murmansk seien ein Beweis für bie Schwierigkeiten, auf biefen Meeren einen Kampf mit einer Flotte zu iühren, bie nut für ein Meer bestimmt gewesen sei. Deutsche Bomben hätten Schiffe in ben Kerb- mee'ten zerstört. Der Verlauf bet Ereignisse im Stillen Ozean beruhe auf der Stärke der Japaner in der Lust. Welche Schiffe im Nordmeer zerstört wurden, bekanntlich ja auch einer der schnellsten schweren USA.-Kreuzer, vergißt bie „New York Times" mitzuteilen. Das wäre ja auch wenig geeignet, bie ohnehin feh» lenbe Begeisterung für den Rooseveltschen Krieg zu erhöhen.

Budapest, 18. Mai. Der ungarische Propaganbaminister Antal betonte in einer in Magyarovar gehaltenen Rebe baß bie ungarische Nation nur von einem Sieg bet Achse bie Siche- rung ihres nationalen Daseins unb ihrer Unabhängigkeit er­hoffen könne. Seitens bet Sowjets könne Ungarn nut mit Ver­nichtung, von einem Sieg bet angelsächsischen Politik nut auf ein neues vielleicht noch bittereres Irinnen rechnen. „Wenn wir an bet jiorbfront unserer stets treu erfüllten Pflicht nachkommen so kämpfen wir wahrlich für unsere eigene Zu­kunft „Nation unb Regierung setzten sich einmütig zum Ziel die siegreiche Seenbigung biefes Krieges unb sie wollten uberein- . stimmend ein auf neuen gerechten Grunb aufgebautes Europa Die qanze Nation sei in einem einzigen Lager im Gebauten, baß Ungarn in biefent Krieg an bet Seite der deutschen und italienischen Verbündeten' stehe. Der Weltbetrug von 1918 werde sich nicht wiederholen. Im Jahre 1942 könne weder mit weit« erlösenden Punkten ober mit scheinfrominet Heuchelet noch mit

grimmiger Bedrohung die Waffe aus bet Hanb des ungarischen Soldaten geschlagen werden. Heute sehe jeder Ungar klar, daß Schicksal, Zukunft und Freiheit Ungarns nut solange gesichert blei­ben, wie bet ungarische Soldat an der Seite der Verbündeten für ein neues Europa und für die alte ungarische Heimat fest ent­schlossen kämpft.

Der Staatssekretär im Finanzministerium, Szasz, betonte in einer in Kecskemet gehaltenen Rede, daß der jetzige Kampf ein Kampf aller Ungarn sei. 3eb#r Ungar- fühle, daß es der Krieg des gesamten Ungarntums ist, denn dieser Kampf gehe wirklich um den Bestand des Vaterlandes. Es gelte, den Bolschewismus zu vernichten. „Unsere Verbündeten", so fuhr der Staatssekretär fort, „können sich auf unsere Treue verlassen. Die Treue und das Bündnis Ungarns sind keine Warenartikel, keine Artikel des Marktgeschäfies. Das ungarische Bündnis richtet sich nicht danach, woher die Sonne scheint, sondern ist ein felsenfester Grund, auf dem getrost gebaut werden kann."

schossen oder am Boden zerstört.

In N o r d ch i n a, in der Provinz Hopeh und auf der Schan- tung-Halbinsel erzielten die Japaner bedeutende Erfolge gegen kommunistische Banden unb Tschungking-Truppen. Der Feinb ver­lor über 14 000 Gefallene. 16 400 Kriegsgefangene würben einge­bracht unb nahezu 2 0 000 Tschungking-Solbaten e r - gaben sich den Japanern freiwillig.

Auf M a l a y a und den niederländisch-indischen Inseln ist inzwischen völlige Ruhe und Ordnung eingekehrt. Die Arbeit wurde überall wieder aufgenommen. 2500 insultndische Soldaten, die den Treueid auf Japan abgelegt haben, wurden aus der Gefangenschaft entlassen. Die großen Kautschukvorräte Su­matras werden fortlaufend nach Japan verfrachtet. Die japanischen Militärbehörden haben ihre Vorbereitungen für die Erzeugung von Petroleum und Kautschuk in ben besetzten Gebieten zur Deckung bet Bedürfnisse Japans währenb bes Krieges vollenbet.

Wieder ein echter USA-Bluff

(Eigener Drabtberickil unserer Berliner Schriftleitung)