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Nummer 109

Dienstag, 12. Mai 1942

90. Jahrgang

Schlacht auf der Halbinsel Kertsch

Der Angriff der deutschen und rumänischen Truppen seit dem 8. Mai in vollem Gange

Finnisch - schwedisches Handelsabkommen abgeschlossen

Stockholm, 11. Mai. (Funkmeldung.) Am Montag wurde in Stockholm ein finnisch-schwedisches Handelsabkommen für die Zeit vom 1. Mai bis 31. Dezember 1942 abgeschlossen.

Drei Briten-Zerstörer versenkt

Ans dem Führerbauptquartier. 12. Mai. (Funkmeldung.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Auf der Halbinsel Kertsch sind deutsche imd rumänische Truppen, von starken Kräften der Luftwaffe unterstützt, am & Mai rum Angriff angetreten. Die Schlacht ist seitdem in vollem Gange.

Bei der Bekämpfung von Schiffszielen in den Ge­wässern der Halbinsel Kertsch und vor der Ostküste des Akowschen Meeres versenkte die Luftwaffe zwei Transport­schiffe mit zusammen 5000 VRT., sowie mehrere kleine Fahrzeuge. Ein weiteres Handelsschiff wurde beschädigt.

An der übrigen Ostfront scheiterten vereinzelte Vorstöße des Feindes. Angriffs- und Stohtruvvunternehmungen deutscher, kroatischer und rumänischer Truppen waren er­folgreich.

In Lappland und an der Murman-Front wurden vereinzelte Angriffe schwächerer feindlicher Kräfte abge­wiesen.

Aus Malta bombardierten deutsche Kampsfliegerkräfte trotz schlechter Wetterlage weiterhin mit guter Wirkung die Flugplatzanlagen der Insel.

3m Seegebiet südlich Kreta griffen Kampf­flugzeuge in mehreren Welle» einen von Aufklärungs­flugzeugen festgestellten Verband von vier britischen Zer­störern an. Sie versenkten durch Bombenvolltresfer drei der feindlichen Krieg sschiffe, während in Lust- kämpfen zwei britische Flugzeuge, die den Flottenverband sichern sollten, abgeschossen wurden. Eigene Flugzeuge gingen bei diesem Ängriss nicht verloren.

T»ki«, 11. Mai. In seiner Rede vor dem Pazifik-Institut ent­warf der japanische Finanzminister Kaya ein zuversichtliches Bild bet Kriegslage, besonders vom Standpunkt der Rohstoffversorgung Japans In gleichem Matze, in dem der Aufbau Eroh-Ostasiens sortschrcit^ vermindere sich die wirtschaftliche Kraft Englands und der USA. die ihren Wohlstand nur der Tatsache verdankt hätten, »atz sie praktisch alle Rohstoffe der Welt monopolisiert und für ekgene Rechnung in aller Welt abgesetzt hätten. Mit Ausbruch des Afienkrieges sei jedoch ein wichtiger Eckpfeiler in der englisch-nord- amerikanischen Wirtschaftsstruktur zusammengebrochen. Hier seien für die Engländer und Nordamerikaner nicht nur bedeutsame Roh­stoffquellen wie Erdöl, Zinn und Gummi versiegt, sondern sie hätten auch den großen asiatischen M a r k t verlo r eu. I» Europa hätten sie ferner den gesamten kontinentalen Markteingcbüht, und jetzt seien sie im Begriff auch die Märkte Indiens und Australiens zu verlieren. Unter solchen Um-

Angelsächsisches Wirtschaftssystem vor dem Zusammenbruch

Japans Finanzminister über die Auswirkungen der militärischen Lage aus dem Gebiet der Rohstoffversorgung

ständen könne man wohl sagen, daß das wirtschaftliche System der Anglo-Amerikaner vor dem Zusammenbruch stehe. Hinzu komme, batz die anglo-amerikanische Schiffahrt in allen Weltmeeren von Marine und Luftwaffe der Achsenmächte bedroht werde, und auch Transporte aus Südamerika nicht ungestört durchgeführt werden könnten. Im Gegensatz hierzu habe sich Japan in Ostasien eine starke Existenzgrundlage gesichert, die so große und reiche Gebiete wie Mandschukuo, China und die Südsee umfasse. Hier könne Japan alle für die Kriegführung notwendigen Roh­stoffe erhalten. Die dem Aufbau eines gemeinsamen asiatischen Lebensraumes im Wege stehenden Probleme, wie Erschließung der Überschüsse, Warenaustausch, Finanzierung, Transport und in­dustrieller Aufbau würden in nüchterner Planung allmählich ge­löst, wobei die japanische Regierung die Mitwirkung der Privat­wirtschaft und den totalen Einsatz aller Kräfte erwarte.

Tschungking und die Demokratien

Von Wilhelm Ackermann

Es ist ein offenes Geheimnis, daß sich in dem Bündnis zwischen den angelsächsischen Mächten und dem China Tschiangkaischeks keine wirkliche Interessengemeinschaft oder ideelle Übereinstimmung spiegelt, sondern gar nichts anderes mehr als die gegenwärtige Gemeinschaft imUnglück. Man bat in den kritisch denkenden Kreisen Tschungkings von jeher nicht an die echte Herzlichkeit der anglo-amerr- kanischen Freundschaft geglaubt, sondern sie nur sozusagen als Abfallprodukt der Feindschaft der beiden Mächte gegen Japan gewertet: aber man befand sich in der Umgebung des chinesischen Marschalls in einer Lage, in der auch solch Abfallprodukt wertvoll und nützlich war und tat in der Maske asiatischer Höflichkeit so, als nehme man die nreund- schaftsversicherungen aus London und Washington für bare und kourante Münze. Daß man darüber aber gleichwohl weder die bitteren Lehren der Vergangenheit vergab, noch manche merkwürdigen und fragwürdigen Erscheinungen der Gegenwart übersah. beweist in einer fast explosiven Art eine ausführliche Stellungnahme, die kürzlich die Gattin des chinesischen Marschalls dem chinesisch-westlichen . Verhältnis in der amerikanischen Zeitschrift ..New Bork Times Maga­zine" gewidmet bat. Frau Tschiangkaischek gilt nicht nur als eine ungemein kluge und politisch erfahrene Frau, sondern sie verfügt auf Grund ihrer Erziehung in den Ver­einigten Staaten auch über die Bildungsgrundlagen des Westens, und das alles gibt ihrem Urteil ein um so gröberes Gewicht. Um es gleich vorwegzunehmen: ihr ganzer umfangreicher Aufsatz ist eine Abrechnung mit den beiden Demokratien, insbesondere mit Eng­land. die so nachhaltig ausgefallen ist. daß die gesamte eng­lische Presse ihn einmütig totgeschwiegen hat. weil aus diesem überraschenden Svieglein an der Wand das Bild John Bulls weder in der Vergangenbeit noch in der aktuellen Gegenwart irgendwie sympathisch hervorblickt.

Die Marschallin erinnert einleitend an die allzu lange vom Westen her gegenüber China beliebten Gewaltmethoden, an die fortgesetzten Erpressungen, an den Raub der Hasen, die sich „im wörtlichen wie im bildlichen Sinne auf der Spitze ausländischer Bajonette" befanden. Sie stellt fest, daß diesem eindringlichen Interesse der Weltmächte gegen­über auch der Versuch Chinas versagte, sich auf sich selbst zurückzuziehen. Der Erfolg sei nur der Verlust des An­schlusses an eine fortschreitende und sich verändernde Welt gewesen, ohne daß dadurch die weitere materielle Ausplün­derung des Landes vermieden worden sei. ..Unsere reichsten Bergwerke gerieten unter fremde Herrschaft: Fremde ver­walteten unsere Zölle, unser Salzmonopol, unsere Eisen­bahnen: sie übernahmen die Verwaltung aller öffentlichen Versorgungsbetriebe, und schließlich erlangten sie auch die Kontrolle über die Währungsbeziehungen zum Aus­lande." Die Verfasserin stellt in diesem Zusammenhang fest daß „China in allen Verträgen als minderwertig be­trachtet wurde" und spricht ohne als Schminke fernöstlicher Höflichkeit von dem ..arroganten Glauben an die äuge- borene Überlegenheit des Westens." Und dann stellt sie mit geradezu beißender Schärfe dieser westlichen Arroganz der Vergangenheit das kümmerliche Bild gegenüber das er machtmäßig in der Gegenwart bietet. Man muß diese Satze schon im Wortlaut vor sich sehen, um die unverkennbare Um­kehrung der Arroganz in dem chinesisch-westlichen Verhältnis »u empfinden, wie sie sich offenbar aus der längsten Entwick­lung ergeben hat. . „

Es sind natürlich in erster Linie die militärischen Niederlagen, auf denen dieser Wandel beruht, und Frau Tschiangkaischek bescheinigt „das den demokratischen Verbündeten in folgenden unverblümten Sätzen: „Wahrend

nur auszuhalten brauche, um den Endsieg zu erringen. So schloß er auch diesmal mit der „ermutigenden Botschaft", daß man, was auch immer noch kommen möge, dem Endsieg gufteuetc.

Wenn Herr Churchill dann des weiteren sich in Erörte­rungen darüber erging, daß Deutschland gegen die Sowjets (Biftgas anwenden könnte und das als ziemlich schwieriges Problem bezeichnete, so brauchen wir nur auf ein am 9. Mai, also vor der Churchill-Rede ausgegebenes Dementi des OKW. zu verweisen, in dem festgestellt wurde, daß die von Moskau verbreiteten Nachrichten, nach denen die Deutschen auf der Krim Minen mit Giftgas benutzt hätten, falsch sind.

Das alles ist echter Churchill, so wie wir ihn schon, zur Genüge aus zahlreichen Reden kennen. Auch „dieser ..Leistungsbericht über zwei Jahre war dre. übliche Sammlung von Lügen und Zweck ovtimls mus und einem vorsichtigen Verschweigen der unbequemen Tat­sachen. Die Geschichte wird dereinst über Herrn Churchill bas Urteil fällen und ihn als den Totengräber des Empire bezeichnen. Die Herrn Churchill ergebenen Zei­tungen klatschen ihm natürlich trotz allem auch nach dieser Rede Beifall. Der amerikanische Außenminister Süll nannte diese Rede sogar eine wunderbare und zeitgerechte Rede, die nur ein Churchill halten konnte, womit ein Bankerotteur den anderen lobte. Etwas anderer Ansicht ist die „Daily News", die nicht ohne Bosheit fragt, wenn Churchill schon nach seinen eigenen Worten.zur Vorbereitung der Expedition gegen die schlecht ausgerüsteten. Franzosen auf Madagaskar drei Monate gebraucht, wieviel Zeit er bann benötigen würde für eine zweite Front auf dem Kontinent.

Vor der niederländischen Küste griffen drei britische Bomber vom Muster Hudson ein deutsches Geleit an. Alle drei feindlichen Flugzeuge wurden, ohne Bomben­treffer erzielt zu haben, von den Eeleitfabrzeugen der Kriegsmarine abgeschossen.

In der Zeit vom 1. bis 10. Mai verlor die britische Luftwaffe 161 Flugzeuge, davon 32 über dem Mittel­meer und Nordafrika. Während der gleichen Zeit gingen tm Kampf gegen Großbritannien 42 eigene Flugzeuge verloren.

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as. Auf der Krim ist, wie sich aus dem heutigen OKW.- Berichi ergibt, seit . dem 8. dieses Monats eine große Schlacht im Gange, obwohl ja Churchill noch unlängst ver­kündete, daß nirgends von deutschen Angriffen an der Ostfront gesprochen werden könnte, womit der englische Ministerpräsident wiederum seine ganze Unwissenheit zum Besten gab. Auf der Krim haben die Bolschewisten im Winter ihre Verbände stark aufgefüllt und sie haben mit der Halbinsel Kertsch als Grundlage versucht, sich hier Möglichkeiten für weitere Operationen zu schaffen. Sie haben auch aus der Halbinsel starke Befestigungen angelegt, haben also den Vorteil zahlreicher Stützpunkte. Dazu kommt, daß sie über das Schwarze Meer, wo sie ja eine Überlegenheit besitzen, Transporte heranbringen können, wenn auch hier die deutsche Luftwaffe immer wieder zuschlägt. Weiterhin haben sie auch ihre Luftwaffe zahlenmäßig verstärkt und auch deren Boden­organisation ausgebaut. Man muß also bei diesen Kämpfen, die jetzt auf der Halbinsel Krim begonnen haben, mit starken sowjetischen Widerständen rechnen.

Bedeutungsvoll ist, daß die deutsche Luftwaffe im Mittelmeer den Engländern wiederum neue schwere Schiffsverluste zufügen konnte.

Der Vormarsch der Japaner in

Tokio, 11. Mai. Das japanische Nachrichtenbüro Domei meldet von der Burma-Front: Die britisch-indischen Streitkräfte die von bett japanischen Truppen in den Kämpfet, am User des Jrawadi- Flusses vollständig zerschlagen wurden, haben den Gedanken an eine Zusammenarbeit mit den Tschungking-Streitkräften voll­ständig aufgegeben und ihre restlichen Verbände tn M o ny w a am linken User des Shindwin zusammengezogen und den Versuch unternommen, sich nach Assam in Indien zurückzuziehen.

Japanische Verbände indessen, die ihren blitzartigen Vorstoß längs des linken Users des Jrawadi sortsetzten, schnitten den britisch-indischen Streitkräften ihre letzte Ruck­zugslinie nach Assam ab. Die Hauptmaste der japanischen Streitkräfte überschritt inzwischen den Shindwin und schloß die britisch-indischen Streitkräfte ein.

Andererseits hat die japanische Vorhut, die den Shindwin etwa 30 Kilometer nördlich von Salingwi mit Erfolg überschritt.

Von Dünkirchen bis Burma

Churchill gibt einen „Leistungsbericht" über seine zweijährige Ministerpräsidentschaft

as. Berlin, 12. Mai. (Erg. Druhtbericht unserer Berliner Schriftleitung.) Zwei Jahre ist nunmehr Churchill als Premierminister und Verteidigungsminister im Amt. . Er selbst hat versucht, in einer Rundfunkrede einen Leistungsbericht über seine Regierungskünste tn diesen zwei Jahren zu erstatten. Er bat dabei eingestehen müssen, daß diese Zeit „voller Sorgen und Schwierigkeiten gewesen sei und daß man manche Enttäuschung habe hinnehmen mästen. Das ist aber auch so ungefähr alles, was Churchill an Worten diesen zwei Jahren widmete, an deren Beginn Dünkirchen liegt, von dem selbst Churchill sagen mußte, daß sich die englischen Truppen nur mit Mühe und ohne Waffen hätten retten können und an deren Schluß nun die katastrophale Niederlage von Burma steht. Uber alles roas dazwischen liegt, über den verlorenen Valkanfeldzug und Kreta, über die Niederlage in Nordafrika, über den Verlust von Hongkong und Singapur, schwieg sich Herr Churchill eisern aus. Er sprach auch nicht von dem famosen Stützvunktgeschäft mit den USA. unb er wagte mit keinem Wort bie Schlacht im Atlantik zu berühren, em Thema, über bas Herr Churchill, ber hoch balb nach seinem Amtsantritt verkünbete. man werbe ber U-Boot-Pest schon Herr werbem nut noch in Geheimsitzungen spricht. Zwei Jahre Churchill bebeuten für Englanb zwei Jahre schwerster Nieberlagen, bebeuten ben Niebergang bes Empire, ber ebenso in bem Verzicht auf Stützpunkte, wie in. der praktisch bereits vollzogenen Loslösung Australiens und Kanadas sichtbar wird.

Dieser Katastrophenpolitiker, besten ganze sogenannte Führung in den zwei Jahren eine einzige Kette schwerste politischer und militärischer Fehler war, aber Dertunbete seinen Hörern stolz: „Die Erfahrung hat gezeigt, baß Dikta­toren manchmal Fehler machen sogar, baß sie mehr Fehler machen als die Demokratien. Sogar Hlt 1er hat Fehler gemacht." Eben weil bte politische unb militätische Füh­rung ber Diktatoren, wie Churchill sagt, so fehlerhaft wat. stehen deutsche Truppen und ihre Verbündeten heute tief tn ber Sowjetunion, ist ber Nachschub für die Truppen der Achsenmächte über das Mittelmeer gesichert, wahrend die Engländer einen Teil des Nachschubs auf kleinen Kusten- feglern durchzuschmuggeln. einen Teil auf den Landstraßen unb der Wüstenbahn zu transportieren versuchen. Eben weil bie Führung ber Diktatoren so fehlerhaft war, ist Herr Churchill beute ängstlich bemüht, .bas Schlagwort von ber zweiten Front endgültig verschwinden zu lasten, weil England nicht in der Lage ist. dieser Forderung nachzi^ kommen Wie oft hat dabei der gleiche Herr Churchill sich hingestellt und seinen Landsleuten erklärt daß die Lage „ermutigend" sei. Heute verkriecht et sich hinter ber be? auemen Ausrebe, daß er über bte britischen Plane natürlich nichts sagen könne und er nimmt wieder zu der alten Phrase seine Zmlucht. daß man zwar noch mancherlei Niederlagen und Kitbebtungen werde hinnehmen müssen, daß man aber

in engem Zusammenwirken mit den nachfolgenden japanischen Truppen die feindlichen Verteidigungslinien durchbrochen und mit einem britisch-indischen Verband in Stärke von etwa 4500 Mann einen heftigen Kampf ausgenommen. Dabei machten die Japaner 401 Gefangene, während auf dem Schlachtfeld 820 tote feindliche Soldaten gezählt wurden. Eine große Menge feindlichen Kriegs- Materials wurde vernichtet oder erbeutet.

Die japanischen Streitkräfte haben am 2. Mai Monywa vollständig besitzt und die Säuberung der Stadt von den Über­resten der britisch-indischen Streitkräfte fortgesetzt. Man erfährt auch daß hohe Offiziere der britischen Streitkräfte von einem be­stimmten Punkt nördlich von Mandalay aus nach Indien geflohen sind Die japanischen Truppen setzten nach der Einnahme von Monywa ihren Vormarsch nach Norden fort und besetzten am Morgen des 4. Mai Budalin, einen strategisch wichtigen Punkt, 40 Kilometer nördlich von Monywa. Am 5. Mai nahmen sie Tabayin, eine wichtige feindliche Stellung, 72 Kilometer nördlich von Monywa ein.

Heftiger Luftangriff auf Jinphal

Tokio, 11. Mai. Japanische Bomber griffen am Sonntag heftig die indische Stadt Iinphal im Nordostzipfel Indiens, etwa 70 Kilometer von der burmesischen Grenze entfernt, an, da sich die Engländer dorthin zurückzuziehen versuchten. Die japanischen Ma­schinen richteten nicht nur Schäden an den militärischen Einrichtun­gen der Stadt an, sondern beschossen auch immer wieder im Tief­flug die fliehenden englischen Kolonnen. Dabei wurde,zahlreiches Waffenmaterial zerstört.

Jmphal ist der Hauptort des britisch-indischen Vasallenstaates Assam und hat etwa 80 000 Einwohner.

Die britisch-indischen Streitkräfte eingeschlossen

Monywa nach Norden fortgesetzt