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Wöchentlich tu 6 Ausgaben

Erscheinungszeit werktäglich nachmittags

Nummer 107

Samstag/Eonntag, 9./10. Mai 1942

90. Jahrgang

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und Gauleiters in Hamburg. Kaufmann, spro . Reichskommissar für die Preisbildung, Minister

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Staatssekretär" Dr" Fisch bo e ch in Hamburg vor Ver­tretern von Staat. Partei und.Wirtschaft über aktuelle

Hamburg. 8. Mai. Aus Einladung des Reichsstattbalters wrack der ' : a. D.

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Regellose Flucht der britischen Truppen aus Burma

Auch die Tschungking-Chinesen streben nach allen Seiten auseinander

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Meu-Kaledonien(frz)

Unterstützung der Engländer entsenden muhten. Dabei wer­den durch den erforderlichen Schutz der Eeleitzüge dauernd st arte feindliche Seestreitkräfte ge­bunden und anderen Aufgaben entzogen. Waren doch allein zur Sicherung der von der deutschen Kriegsmarine und der Luftwaffe angegriffenen Geleitzüge im nördlichen Eismeer zwei Schlachtschiffe, ein .Flugzeugträger, drei Kreuzer und eine Reibe von Zerstörern im äuhersten Norden zusammengezogen worden. Man bat berechnet, dah die Engländer Seewege in einer Gesamtlänge von rund 85 0 00 Seemeilen gegen feindliche Angriffe zu schützen versuchen müssen. Das sind Aufgaben, die sebr starke Teile der englischen und nordamerikanrschen Flotte dauernd bean­spruchen. denn für die USA. liegen die Dinge nicht weniger ungünstig, während die Mächte des Dreiervaktes nur einen sehr kleinen Teil Hrer Flotten und Luftwaffen zur Siche-

Fragen der Preispolitik.

Der Reichskommissar wies darauf hin^daß die Eewmn- abführungsverordnung des Reichsfinanzministeriums, auf Grund deren gewisse besonders weitgehende Übergewinne steuerlich erfaßt werden, die Wirtschaft! eineswegs von der Verpflichtung entbinde, die Preise entsprechend den Grundsätzen der Kriegswirtschaftsverordnung zu bilden und ihre Gewinne von sich aus den durch den Krieg gebotenen Notwendigkeiten anzupassen.

Staatssekretär Dr. Fischboeck führte aus. daß die Ein­stellung der bisher vom Reichskommissar für die Preis­bildung vorgenommenen Eewinnabschöpfung auch weiterhin verstanden werden müsse, daß die durch die sogenannten Ee- winnrichtvunkte gegebenen Richtlinien für die Zulässigkeit der erzielten Gewinne außer Kraft getreten seien, und zwar hauptsächlich deshalb, weil üch ergeben habe, daß die danach nicht zulässigen Gewinne keineswegs in dem Rahmen blei­ben, den die Kriegsnotwendigkeiten und die damit zu­sammenhängenden Beschränkungen auch vom Unternehmer > verlangen müssen.

Hierbei hob der Rerchskommrssar insbesondere hervor, daß das von ihm kompromißlos verlangte Fe st halten am gegenwärtigen Preisstand besonders die Urproduktion, so die Land- und Forstwirtschaft, treffe und schon aus diesem Grunde nachhaltige Gewinnbeschrankungen auch bei den übrigen Zweigen der Wirtschaft erforderlich mache, wobei insbesondere einige Zweige der verarbeitenden Industrie und die Bauwirtschaft hervorgeboben wurden.

Es geht, wie Dr. Fischboeck weiter ausfübrte. auch nicht an. das normale Risiko, das mit jeder unternehme­rischen Betätigung verbunden ist, dadurch auszuschalten, daß überall dort, wo durch kriegsbedingte Notwendigkeiten C"e= winnschmälerungen oder selbst Verluste eintreten, sofort staatliche Eingriffe zur Wiederherstellung der Unternehmer- rechte verlangt werden. Unternehmerkavital. das besondere Gewinne aus dem Titel des Risikos in Anspruch nehme, mülle auch gewärtig und bereit sein. Verluste zu tragen.

In seinen weiteren Ausführungen wies der Redner auf die unbedingt notwendige Gleichberechtigung des

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Preissenkung durch Gewinnbeschränkung

Preiskommissar Dr. Fischboeck in Hamburg

Dmck und Verlag: L. Tchetlenberg'sche Bnchdrmleret, Lauggasse Rr. 21 (Tagblatt-Haus, ffemruT Sammel-Nr. 69631 $rabtan|<6rtft: Tagdlan, Wiesbaden Pomcheckkonto: Frankfurt a. M. 7405 Bezugspreise^ Für zwei Wochen RM 0.94, für einen Monat RM 2.— einschließlich des Trägerlohnes Durch die Post bezogen für emen Monat RM 2.35. zuzüglich RM 0.36 Bestellgeld ■ Einzelnummern RM0.10 »ei Behinderung der Lieferung infolge höherer Gewalt kein Anspruch aus Rückzahlung des Bezugspreises

a«. ?erttn, 8. Mai. (Eig. Drabtbericht unserer Berliner Schristlertung.) 2T ' _ . 7_______ 7..

Korallenmeer die Ängste und "Nervosität in

st 1*011en gesteigert bat, zeigen zwei Reden des austra- Illchen Ministerpräsidenten E u r t i n. Noch ehe die Schlacht beendet war, erklärte er, diese Seeschlacht werde zwar nicht den Krieg entscheiden, wohl aber sei Re entscheidend ' ur. dle. weitere Kriegführung. In einer ein wenig water gehaltenen Rundfunkrede ging Curtin, der wohl inzwischen neue schlechte Nachrichten erhalten hätte, noch einen Schritt weiter und betonte, die Welt werde in den nächsten Wochen unter den Schlägen einer auf das Ganze gehenden Kriegführung erzittern. Beson- ders für Australien wachse die Bedrohung. Die Invasion sei eine Gefahr,, die stündlich Wirklichkeit werden könnte. Man muffe sich auf eine barte Probe gefaßt machen.

vier knupst die feindliche Agitation bereits an. Sie behauptet plötzlich, daß die Japaner schon eine Landung auf Australien durchzufübren im Begriff waren. Auf diese Weise hofft man. die Seeschlacht wenigstens als einen Äb- webrfieg der Alliierten hinstellen und die Gemüter in Australien beruhigen zu können. Zugleich soll das ein Trost für die englische und nordamerikanische Öffentlichkeit sein, denen man auf die Dauer die schweren Kriegsschiffverluste la nicht verschweigen kann. Diese Berluste bedeuten für die USA. und für England einen außerordentlich b arte n Schlag, yanz besonders, da sich Schlachtschiffe und Flugzeugträger nicht ersetzen kaffen, denn der Bau solcher schweren Schiffe nimmt zu lange Zeit in Anspruch, l Eines der beiden, als versenkt gemeldeten Schlachtschiffe, wurde, ' roteJuti später berausstellte. nur schwer beschädigt.) Zu be­rücksichtigen ist dabei noch, daß die anglo-amerikanischen Werften ohnehin übeilastet sind. Man muß ffch aber auch vergegenwärtigen, daß die Engländer und Amerikaner im« Kamps gegen Japan bereits ohnehin sebr schwere Verluste erlitten. So verloren die USA. ohne Berücksichtigung der fetzigen Verluste im Korallenmeer bisher im Stillen Ozean fünf Schlachtschiffe, fünf Kreuzer, zwei Flugzeugträger, sechs Zerstörer, nicht gerechnet die vielen schwer beschädigten Kriegsschiffe, die für lange Zeit nicht aktionsfäbig sind. Die britischen Verluste betragen im Kampf gegen Japan zwei Schlachtschiffe. sechs Kreuzer, einen Flugzeugträger und drei Zerstörer. Dazu kommen noch die Verluste der nieder- ■ ländisch-indischen Flotte mit zwei Kreuzern und einem Zer­störer, sowie der australischen Flotte, die im Kampf gegen Japan bisher zwei Kreuzer und einen Zerstörer als Total­verlust zu buchen hat.

Diese Verluste wiegen um so schwerer als die Alliietten ihre Kräfte zersplittern mm s sen. Sie werden von den Mächten des Dreiervaktes überall angegriffen:, im nörd­lichen Eismeer, wo erst vor wenigen Tagen der britische 10 000-Tonnen-Kreuzer ..Ed i n g b u rg h" von deutschen ll-Booten und Zerstörern vernichtet wurde, im Atlantik und genau so im Mittelmeer, wo die Achsenmächte den Briten schwere Verluste zufügten, daß schon die USA. Schifte zur

SJV“ro°r,ftaIs D?t dem Sachkavital hin. um das In dte Zusagen der Staatsfuhrung bekundete Vertrauen der Masse der Sparer nicht zu enttäuschen. Es müßten daher Maßnahmen,ergriffen werden, die verhindern, daß Sachwertbefftzer besser abschneiden als Sparer, die ihr Kapital direkt oder indirekt dem Neich zur Verfügung stellen.

Aus eine Anfrage im englischen Oberhaus antwortete Lord CranbornelautReuter: Sie Politik der britischen Regierung gegenbber Palästina hat sich in keiner Weis, geändert. Sie Äe.B,tjy?9 Olr? ,etne Maßnahmen über die Zukunft Palästinas unterstützen, ohne vorher mit denen darüber beraten zu haben die fie als daran interesflert anfieht.

Zum IO. Mai

Als der Siegeszug begann

Von Fritz Günther

In diesen Tagen, da das britische Geschwätz um die Schaffung einer „zweiten Front" zur Entlastung der Sowiet- unton, die Stimmungsmache mit der Andeutung großer OsfenRopläne. in London und i« Washington wieder im Abflauen ist, weil die harten Ta,»kicken, welche die deutschen Waffen im Laufe des Krieges geschaffen haben, * sich nun einmal nicht ableugnen laffen. jährt sich zum zweiten Male der Tag. an Vem der siegreiche deutsche Feldzug i m iß e ft e n alle Voraussetzungen für die Bildung einer sogenannten zweiten Front zerschlug. Am 10. Mai 1940 bat der Kampf um die Befreiung Europas von der Hege­monie der westlichen Demokratien und der jüdisch-vlutokra- trschen Eewaltberrschast begonnen, die dem Kontinent von den Vatern des Versailler Sckandvertrages aufgezwungen worden war. Damals batte Deutschland diesen Kampf noch allein zu fuhren und es mag manchen gegeben haben, der angeffchts der gewaltigen Streitmacht, die im Westen gegen uns aufmarschiert war und hinter der „uneinnebm- . baren" Maginot-Lime feste Stellung bezogen batte, über den etfolgieidjen Ausgang des Unternehmens seine Zweifel hatte. Wir batten zwar im Osten den Polenfeldzug inner­halb von 18 Tagen siegreich beendet und waren nach einem Winter, der im wesentlichen dem Ausbau und der Sicherung unserer Westgrenze galt, den Engländern, die um diese Zeit immer noch das Lied von der Siegfried - Line sangen, an der Re ihre Wäsche aufbängen wollten, bei der Besetzung Norwegens um 10 Stunden zuvorgekommen — die erbitterten Kämpfe um Narvik waren um diese Zeit noch im Gange —. die Welt hielt aber doch den Atem an, als der Kampf gegen die stärkste Wehrmacht, für die Frankreich bis dahin galt, gewagt wurde.

Dem Führer waren die Absichten des Feindes bekannt geworden, mit einem unmittelbar bevorstehenden Angriff gegen Deutschland über belgisches und nieder­ländisches. Gebiet nach dem Ruhrgebiet vorzustoßen. Die Reichsregierung hatte der belgischen und niederländischen . Regierung ihr durch Dokumente belegtes Wiffen um diese AbRchten des Feindes mitgeteilt. In der Morgenfrühe des 10. Mai überschritten die deutschen Truppen in breiter Front die Grenze, um die Neutralität Belgiens und Hol­lands mit allen militärischen Machtmitteln des Reiches sicherzustellen. Der damit' begonnene Kampf, so sagte der Führer in seinem Aufruf an die Soldaten der Westfront, entscheidet das Schicksal der deutschen Nation für die nächsten tausend Jahre.

Der siegreiche Feldzug im Westen ist inzwischen Ge­schichte geworden und die Einmaligkeit des Ge­schehens im Ablauf der militärischen Operationen, das in der erfolgreichen Zusammenarbeit aller Stoffen und dem heldenhaften, Einsatz der deutschen Soldaten seinen Ausdruck fand, wird immer im Gedächtnis bleiben als Beispiel mustergültiger Strategie und überlegener Kriegführung. Die Ereignisse überstürzten Rch damals und jeder Tag brachte neue überraschende Erfolge von einem Ausmaße, das niemand erwartet batte. Vor allem nicht der Gegner, der im sickeren Gefühl seiner Überlegenheit prahlerische Versprechungen abgab und noch von Siegen faselte, als das Schicksal bereits über ihn bereingebrochen war und seine Niederlage feftftanb. Daß die Festung Holland be­reits am vierten Tage des Feldzuges kapitulieren mußte, nachdem der zum ersten Male erfolgte Großeinsatz unserer Luftlandetruvven und die Etttürmung des die Maas-llber- gänge beherrschenden Forts Eben-Emael Bresche für den siegreichen Vormarsch geschlagen hatte, daß die belgische Armee nach der Eroberung von Namur. Lüttich und Antwerpen am 28. Mai die Waffen strecken mußte, war nur der Auftakt zu noch größeren militärischen Leistungen, die einzig in ihrer Art Rnb. Die in breiter Front vorstürmen­den deutschen Truppen waren auf ihrem Siegeszug nicht aufzuhalten. In gewaltigen Marschleistungen hatten Re die französische Grenze erreicht, so daß der OKW.-Bericht be­reits am 17. Mai den Durchbruch durch die Dvle-Stellung und die verlängerte Maginot-Linie von Maubeuge bis Sedan melden konnte. Von hier erfolgte bann jene be­rühmte Rechtsschwenkung, bie schnelle Verbänbe ber beutschen Angriffstruppen Somme - aufwärts bis nach Abbeville und an die Kanalküfte führte. Damit war das feindliche Nordbeer in Flandern und im Artois umfaßt. Die grobe Schlacht in Flandern batte begonnen. Ihr Ziel war die Vernichtung der eingeschloffenen Feind­kräfte, von denen sich die Trümmer des in voller Auflösung befindlichen britischen Erveditionsheeres in überstürzter Flucht nach England retteten. >

Am 4. Juni war Dünkirchen gefallen, am nächsten Tage schon meldete der OKW.-Bericht. daß unsere Armeen in breiter Front gegen das Heer Frankreichs angetreten seien und die im Aufbau begriffene Wepgand-Linie an ver­schiedenen Stellen bereits zu Fall gebracht batten Der Siegeszug der deutschen Truppen ging nnaufbörlich weiter. Während die Armeen von Norden her auf Paris vorftoßen. wird der feindliche Westflügel zertrümmert. Im

9- Mai. (Funkmeldung.) Der fluchtartige britische Ruckzug nach Indien nimmt allmählich Formen an. die an die Katastrophe von Dünkirchen erinnern. Zwischen den britischen und den hart nachftoßenden iavani- schen Truppen hat ffch ein Wettrennen um die Stadt K.in b aJl' die bart an der indischen Grenze gelegen ist. ent­wickelt. Das einzige, was die Briten noch erhoffen, ift die Erreichung der Ebene von Bengalen, bevor die javanische Veniichtung über Re kommt. Auf ihrer Flucht laffen die Briten zahlreiches Kriegsmaterial zurück, darunter Ge­schütze schweren und mittleren Kalibers, eine grobe Anzahl von Lastkraftwagen, schwere Maschinengewehre. Minen- toerfer und alle möglichen Arten von Kriegsmaterial, das ihnen auf ber Flucht hinderlich werden kann. So erbeuteten die Javaner an einem einzigen Tag. dem 7. Mai. über 150 unbeschädigte Lastkraftwagen. 42 Geschütze verschiedener Ka­liber. 82 Minenwerfer und über 2000 Gewehre.

Auch die Ti ch u n g k i n g-C h i n e s e n, die ihren so kurz befristeten Ausflug nach Burma mit so schweren Verlusten bezahlen mufften., befinden sich in regelloser Flucht. Alle Be­fehle Tschiangkaucheks und seines Vertrauten, des General# «tilwell. nützen nichts mehr. Sowohl auf dem Rumvfftück ber ..Burma-Stratze als auch auf ber sogenannten „Bbamo- Straße --alzen ffch bie geschlagenen chinesischen Haufen nach

Der Schauplatz des groben javanischen Seeffeges im Korallenmeer

Weltbilb-Eliese

tuns ihrer verhältnismäßig kurzen Verbinbungswege be­nötigen. Angeffchts biefer außerorbentlich starken Inan­spruchnahme der anglo-amettkanischen Kriegsmarine be­deutet lebet Schiffsverlust für die Engländer und Ameri­kaner eine nicht zu schließende Lücke. Ist man ge­zwungen, zur Sicherung Australiens nunmehr als Ersatz für bte.oertorenen und schwer beschädigten Kriegsschiffe andere Schiffe und Flugzeugträger heranzuziehen, so fehlen diese Kräfte an anderer Stelle, wo sie dringend benötigt werden, da man ia. wie die mannigfachen Klagen der englischen Marinesachoerständigen immer wieder zeigen, keine Reserven hat. die man heranziehen könnte.

Wettere japanische Erfolge

Tokio. 9. Mai. (Funkmeldung.) Das Kaiserliche Hauptquartier gab am Samstag 15.40 Uhr japanischer Zeit folgende weitere Ergebniffe der Seeschlacht im Korallen- Meer bekannt:

Ein f e i n d l i ch e r K r e u z e r. dessen Typ und Namen unbekannt ist. wurde durch Torpedoflugzeuge, die ffch in Z.elbftoerntchtung aus. das feindliche Schiff stürzten, schwer beichadigt. Ern feindlicher Zerstörer wurde versenkt.

,.„Se" dem 7 Mai wurden 89 feindliche Flug­zeuge abgeschossen.

Die javanische Flotte verlor einen kleinen Hilfsflug- der aus einem früheren Tankschiff in einen Flugzeugträger umgebaut worden war; außerdem kebrten 31 lavanikche Maschinen bisher nicht zurück.

Wachsende Angst in Australien

Ministerpräsident Curtin: Die Invasion kann stündlich Wirklichkeit werden

Offen und Nordosten und denken nur noch in den seltensten Fallen an gelegentlichen Widerstand, der von den konzen- truch nachstoßenden Javanern schnell gebrochen wird. Der Krieg gegen Tschiangkaischek svielt ffch jetzt nicht mehr auf burmenichem Boden. londern in China ab. So bietet der burmesische Kriegsschauplatz ein Bild „alliierter" Bernich- tung. Nach allen Seiten stieben Briten und Tschungking- Soldaten auseinander. Das Schicksal Burmas ist ent- schieden.

Abenteuerliche Flucht Stilwells

Berlin.,8. Mai. Der USA.-Eeneral S t i l w e l l, der die tschungkmgchineffschen Truvven in Burma befehligte, wurde durch den schnellen lavanischen Vormarsch auf Mandalay derart überrascht, daß ihm die Flucht nur unter größten Schwierigkeiten gelang. Stilwell und einige hohe Tschungking-Offiziere seines Stabes erreichten aus abenteuerlichen Wegen und in der ständigen Gefahr, den Javanern in die Hande zu fallen einen Ort an der Grenze von Punnan. Die Flucht Stilwells unb seiner Offiziere er» innert an bie seines amerikanischen Kollegen Mac Arthur, bem es seinerzeit auch nur unter ben größten Schwierig, fetten gelang, von bei Bataan-Halbinsel zu entfliehen.

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