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WksbademrTaabtatt

t« « «..a-irthon LrfckettmnaSzett werttäattch nachmittag

90. Jahrgang

Montag, 13. April 1942

Nummer 85

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Fuße die weitgehende Einschtänkun! duktion wegen des Fehlens von ,

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Stitebta, U. April. Unter Lu Wucht der auf dem 2our- iften-Kongreh inDenedig aus berufenem Munde voraettagene« > bet Kongreß auf Vorschlag der Präsidiums iob

Hafenanlagen van Murmansk mit guter Wirkung «mge- grifsen — Erneute Zerstörungen auf Malta — Nenn Brrten- flngzenge bei Nachtangriff gegen WestSeunmiaiu» « schossen. — 1000. Luftsieg erncs Jagdgeschwaders.

Erfolgreicher Lberraschungsangriff einer Division an der Ostfront

„Engpässe" in den USA

Von Wilhelm Ackermann

Die freien Inder antworten Cripps

„Set Kampf fit Indiens Freiheit beginnt erst"

Aufruf des Journalistenkongresses an die Völker

Kampfansage <m die »erbrecherische und entartete Putlizstttt

Der gescheiterte Indien-Betrug

Schwere Enttäuschung in London, Ärger und Unzufriedenheit in Washington

Druck und Verlag: 8. Schellenberg'sche Buchdruckerei, Langgasse Nr. 21 ,ragblatt-Ha»s> Stemmt: Sarnmel-Jh. 59631 • Drahianj-brifn Tagdtatt,Wiesbaden ■ PoMch-Sont-: Franttun a M. 74vö Kezugspreile: Für zwei Wochen RM 0.34. für einen Monai RM 2.- -mlchll-M des TragAwhnes Durch die Post bezogen für einen Monat. RM 2.35. zuzüglich RM 0.36 Bestellgeld ■ gm3elimmmcrn SIR 0.10 Bei Behinderung der Lieferung infolge höherer Gewalt kein Anspruch auf Rückzahlung des Bezugspreises

Argumente juhte bet Kongreß auf Vorschlag der Präsidiums fo qenbe Entschließung, bte unter stürmischer Zustimmung bi Teilnehmer einstimmig angenommen wurde:

Line Reihe neuerer fühlbarer krtegswtrtschaf.t? licher Eingriffe in die bisher üblichen Verhältnisse des nordamerikanisSen Rormalbürgers haben in der dortr- asn Presse erbitterte Proteste hervorgerufen. Ls ist aller­dings wahr, daß in den letzten Wochen den Burgern der Vereinigten Staaten mancherlei llberraschendetz widerfahren ist. Kaum hatten Re sich mit der Einschränkung aller Kautschukwaren, vom Autoreifen bis zum Kaugummi, abge­funden. kam das Verbot der Herstellung einer großen Zahl von Haushaltungsartikeln, verursacht vor allem durch den bedrohlichen Mangel an Aluminium. Ihm folgte auf dem Fuße die weitgehende Einschränkung der .KonsLrvenvro- duktion wegen des Fehlens von Zinn zur Weißblech- crzeugung: eine besonders empfindliche Angelegenheit wett

liegt, ist es ein Akt geistiger

Journalismus sofort und Bit

Zett jedwedes Vertrauen zu entziehen Der Journalismus iß ..^.Geschäft sondern eine Misiion, zu millsten berufen sind, die frei von allen

Wöchentlich tu 6 Ausgaben LrschettmngSzeit werktäglich nachmittag»

Geschäftszeit durchgehend von s—19 Uhr nutzer Sonn, und Feiertags . Berliner Büro Berstn^ÄmemtMt "l ns eia e n r> r e i fe • Ein DMinreter Höhe der 22 Millimeter breiten Spalte mt Anzeigenteil RM L« 46 drestm SpaNe^im TeLil RM 0.60. im übrigen ist PreiÄiste ttr.10

nach Preisliste Nr. 10 • Schluß der Anzetgen-Annahrne 9 Uhr vormittags, größere Anzeigen am Vortage

Halbinsel Bataan

vollständig in japanischer Hand

sffrpttfräfte nttch einet achttägigen (Senetttloffen^pe nno bet ntti Dctbunbentn vollständigen Lernichtang der f*'"^lichen -oupt- Wmt^Sste am 11. AprN die ftaOtaftl ««*«<« Ppllft.Kmdrg

kennt wie Herr Churchill. Kein Wunder, wenn aüch in den USA. die Unruhe und die Rervositat.wachsen, denn auch hier beginnt man zu begreifen, daß es nicht am schone Pläne für 1943 ankommt, sondern darauf, was letzt ge­schehen soll. Und eben darauf weiß man weder m London, noch in Washington, noch in Moskau eine Antwort.

„Die in Venedig versammelten Teilnehmer des Kongresses der Union nationaler Iournalisten-VerbäNde haben unter dem Ein­druck bet ihnen vorgetragenen erschütternden Zeugnisse bewußter Irreführung bet Völker durch die Presse folgende Erklanlng be­schlossen, die sich insbesondere an alle heute noch bet kapitalistischen Lügenpreße ausgelieferten Völker richtet:

Durch zahlreiche Dokumente ist umviderleglich bewiesen, daß die von internationalen kapitalistischen Einflüßen abhängige Presse mitschuldig ist am Ausbruch und an der Ausweitung des gegen- wärttgen Krieges. Al« Werkzeug verbrecheiischer Kriegstreiber hat etne vekantwortungrloie Preße zahlreiche Völker get6ut4tunb «re öffentliche Meinung pi diesen Ländern irrsgeflihtt. Erst nach bitteren und furchtbaren Erfahrungen haben diese Völker den wahren Charakter einer angeblich freien Preße erkannt. Auch heute noch werden in der Welt unaufhörlich Lügennachtichrev und

trügt die ober in ihrer vergiftenden Wirkung von unabsehbaren Folgen für die Beziehungen der Völker sind

Die in der Union nationaler Journalistenverbande zusammen- aeschloßenen JournaNsten zahlreicher Stationen erkennen und 6e« dErn die verhängnisvolle Abhängigkeit von kapitalistischer Will­kür. die dem Journalismus in vielen Ländern heute noch die Feder fühtt und ihn zwingt, den Jntereßen volksverbrecherifcher Elemente zu dienen. „

Wir rufen die Journalisten aller Länder aut, dreien ver­brecherischen Methoden einer entarteten inter­nationalen Publizistik den Kampf anzusagen. Sie er­klären, daß es di« ernste Pflicht aller anständige», ehrlichen und ihrer Verantwortung bewußten Journalisten ist, auf die furcht­baren Gefahren hinzuweisen, die den Völkern aus dem Wirken einer verantwottunaslosen Preß« erwachsen.. Für j«d«, Volk bttrt seine nationale Existenz am Herzen liegt, ist es ein Akt geistiger Selbstvetteidiguag, dieser Stt von t aOe Zeit jedwede« Vertrauert zu entziehen. ___ --------------- ...

kein Geschäft sondern eine M'ßion, zu der nur diejenigen Jour- ~ •---- anonymen Bindungen sich

iber de« yattonalen Se­

es. Berlin. 13. Avril. (Eig. DrabiberiSt unserer Ber­liner SLristleitung.) Die Kette der Hiobsnam richten für die Engländer und US -Amerikaner will nicktabreroen. Richt nur auf militärischem Gebiets erleiden, ße Rlederlage auf Niederlage, auch auf diplomatischem Gebiet bleibt ihnen feder Erfolg versagt. So ftitb die großen.Hofinungen. bte man auf die Indien-Mission des verrn Cripps setzte, trügerisch gewesen. Das gesteht auch London selbst ein und zwar wieder in echt britischer Weise,, indem man selbst noch diesen Mißerfolg mit einem Glorienschein um­gibt. „Cripps hat einen glorreichen Mißeriolg.er­litten". bekennt der englische Nachrichtendienst. In einet anderen englischen Darstellung wird von.einem ..glorreichen Fehlschlag" gesprochen. Es ist also die gleiche Sprache, die man nach Dünkirchen, nach Kreta, kurzum, nach all den großen britischen Niederlagen anwandte. .Aber in Wahrheit find ja nicht nur Cripps und Churchill in Indien entschei­dend geschlagen worden, sondern ebensosehr auch verr Roosevelt, der den Crivvsschen Schwindel gegenüber den Indern zu garantieren gedachte. Roosevelt ist tau den Indern äußerst unzufrieden. „New Bork World Tele- Rtam“ erklärt beispielsweise, dast die amerikanische Svin- vatbre, die anfangs ganz auf der Seite der Inder gewesen lei. sich mit jedem Komvromißvorschlag verringert habe. SJitt anderen Worten heißt das, daß die A m e r i k a n e r. die erst die Inder umschmeichelten, jetzt drohen Es ist durchaus inöglich, daß das edle Kleeblatt Churchill-Crivos-Roosevelt noch einmal versuchen, das Betrugsmanooer vielleicht auf etwas anderer Grundlage durchzufubren. Zunächst ist aber jedenfalls der Versuch, die indischen Kräfte mr die britischen Kriegszwecke stärker als bisher zu. ntoinlmeren,. gescheitert. Crivvs mutz mit leeren Händen ab zieh en. In feiner Rundfunt-Scklutzansvrache betonte er. daß durch die Ablehnung der englischen Vorschläge „eine große Möglichkeit zur Verteidigung Indiens vervatzt worden fet. Er swlotz dann mit einem pathetischen Aufruf, indem er sagte: „Wir fordern Indien auf. uns zu helfen, so wie mir immer ver­sucht haben, ihm zu helfen. Jetzt mutz die Jugend der ganzn Welt jedes Opfer bringen, oft das Opfer des Lebens.. Wir müssen aus dem Friedensgleis heraus." Es folgte die up kiche Anpreisung der Sowjetunion als leuch­tendes Beispiel und die Versicherung, dan er ..keiner­lei Bitterkeit gegen die indischen Führer empfinde.' Aus all dem ergibt sich, daß Cripps kern anderes Ziel batte, als das indische Volk für den Krieg der Plutokraten 3U mobili-

bes Hauptquartiers, „meint er vielleicht bOHsHiheii, zu himgem unb zu barben, bte Freiheit, für England zu verbluten ober bte Freiheit, als Wächter vor ben Toten des durch Betrug unb Raub gefüllten englischen Schatzamtes zu stehen?" „3a, diese Freiheit haben wir verloren." Der Sprecher des Hauptquartiers beschließt seine Betrachtungen mit bei Feststellung, Cripps habe mit Hilfe des Einflußes des Allinbischen Kongreßes versuchen wollen, noch mehr an Material unb Menschen aas Indien heraus,uholen, nur

* bann General Wavell zur Verfügung zu stellen, dem General", der durch feine „glorreichen" Rüehüge Welt-

Bankok, 12. AprU. (Ostajiendienjt des DM.) Das Haupt-

KÄbeit^beaonnen habe. 400 Millionen Inder hatten ihre» uä- SäStXwSS zur Freiheit bewiesen Der Kamp, chr

Cripps’ Mission sei von Ansaug «r zu Fehlschlägen^

Slii.a'SÄwa s«im sfrecheit zu gewinnen. Cripps' Scheitern komme des­halb für bte nationalistischen Inder keineswegs Überraschend.

Das Hauptquartier der freien 3nbet nimmt bann in fernem ÄommAtor “u Cripps' Rundjunkan prache A.llung bie et als xfd »rrbfriilttiic Sbi&icbdbotfaKift bcs Lötocti W

TiPAeiAnet Cnpps habe behauptet, bie Laae ut Tnbtmi ltt jetzt dasselbe 'wie vor seiner Ankunft. In Wirklichkeit 2h- sich während d s°r drei Wochen viel geZndett;. Indien und ö stünden unabänderlich am Scheidewege. Cnpps habe in Mner Rebe weiter behauptet, Snbten habe durch Zurückweisung der englischen Vorschläge die Gelegenheit verscherzt seine Fteiheit zu erholtem „Welche Freiheit meint Cripps?» fragte der Sprechet

Das Eichenlaub zum Ritterkreuz

Ülns dem Fübrerhauptquartier, 11. April. Der Führer verlieb dem Äapitänlenhrant Erich To, p Sammanbant eines Unterseeboote», das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Krenzes nnd saudte ihm folgendes Telegrammt ..In dankbarer Würdigung Ihres heldenhaften. Einsatzes im Kampf für die Zukunft unseres Volkes verleibe ich Ihnen als 87. »oldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes.

Adolf »ttie t •

Der Führer verlieh Horthy das Goldene Grotzkreuz des deutschen Adlerordens Berlin, 12. April. Der Führer hat dem Reichsverweser des Königreiches Ungarn Nikolaus von Sortby das Gakdene »toHtens des Deutschen Adlerordens verliehen.

fieren. -

Man muß nun alio weiter kämpfen wie bisher und die »New Bork Times" stellt denn «uck seufzend test: „Wir nwiien uns damit abfttzben, dag der Abbruch ber Ver­handlungen das Blut unzähliger Matrosen und Sol­daten kosten wird, die bestrebt sind. den tttbitoen aiiBerfola wettzumacken." Mit anderen Worten bergt das. Briten und Amenkaner müssen nun selbst.für das, entgangene mdp He Kanonenfutter einsoringen., roetl bte Silber nm, nicktvon Crivvs unb Roosevelt betorveln laßen. Das ist natürlich schmerzlich für bie Engländer nnd Amerikaner, um w mehr, als ,a die Bolschewisten erneut nach einer zwetten Froitt. nach einer Feldschlacht. an der sich die Snalanber beteiligen sollen, rufen. Amerikanische Blatter unterstützen diele For­derung. indem sie erklären, daß England wenigstens ..Lan­dungen mit zunehmender Starke unternehmen müße. Die Ausländer sehen sich angxsickts dieses Drucks ihrer Verbün­deten zu dem Eingeständnis gezwungen. .daß es für jede größere Operation an dem Eigen Schiffsraum fehlt. Dabei muß die „Daily Mail" sueeben. dal; die Sch ms- verluste weitaus höher sind, als der gewöhnliche Engländer Swft Nur die höchsten Stellen in England sind darüber unterrichtet, wie es in Wirklichkeit um die britiiche See- berrschaft steht" schreibt das englische Blatt. „Eines ist ,edem klar, England bat mit seiner Flotte einen Punkt erreicht, im dem strategische Irrtümer oder Fehler in nicht allzuferner Zukunft katastrophale Folgen haben werden. -New Cbronicle" ergänzt diese Ausführungen durch den Schrei nach Schiffen. In den Ue2t. sollte man dafür eigentlich volles Berständnis haben., denn die letzte Erfolg unserer U-Boote beweist ja wieder, dan öerr ebensowenig ein Gegenmittel gegen bte deutschen

Aus dem Fübrerbauvtanartier, 18. Avril. (Funkmelbung.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Auf der Halbinsel Kertsch griff der.Feind «ach den schweren Verlusten des Bortages nur an einzelnen Stellen mit schwächeren Kräften an. Alle Angriffe rourben abge- m'C’yn der übrigen Ostfront würbe» vereinzelte Angriffe stärkerer feindlicher Kräfte abgewebrt.

Bm einem von Truppen einer deutschen motorisierte» Infanterie-Division durÄckstfübrten überraschenden Angriff verlor der Feind 650 Geiangene, 1000 Tote, btet Panierkasipfwagen und 40 Masckineuseweüre.

3m mittleren Abschnitt der Ostfront unter­stützten Kampf- und Jagdfliegerverbande bte Operationen bes Heeres mit besonderer Wirkung. . - ..

In Lappland hatte der Ecsiwr in den letzten Tagen bei erfolgreichen Aufklärungsvorftoßen höbe blutige ^^^Keripf fing Zeuge griffen die Hafenanlagen von Murmansk mit 3»<C9lfrlHif rHe beiderseitige Arttklerie- und Sväb- truvvtätigkttt. Britische Kraftfahrzengansammlungrn wurden crfolareick bambardiert. . __. ...

Die bet Tag und Rächt «rtgefetzten Angriffe auf mtlt- iärücke Anlagen nud Flugplätze derHtkel Malta verur- sackten erneute Zerstörungen tn bett Zielen.

Deutsche Jäger und Flakartillerie schoße« btt Tag am Kanal im norddeutschen Küstengebiet und vor der nor- weglkchtti Küste 15 rindliche Flugzeug« ab.

8 Sittsche Bomber griffen at der letzten Nacht Westdeutsch­land an. Die Ziollbevolkernng batte einige..Verluste «m Toten und Verletzten. Flakartillerie und Rachttager schoße» nenn der angreisenden Flugzeng« ab. . .

Mator Saas«, «omutanbeur eines Pionierbataillons, hat sich mit ei«« ihm unterstellten Kampfgruvve l« .wachen- paimer erfolgreicher BsrteÜttgnng eines hart uwkamvften Lrützvnnftes besonders ausgezercknet.

Ein im Westen eingesetztes Jagdgelchwader errang am gestrigen Tage den 1000. Luftßeg.

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crzeugung: eine bsionoers empfindliche Angelegenheit wett der Durchschnittsamerikaner sich überwiegend „aus der Dose ernährt. Die Verweisung auf oie verstärkte Produktion von tiefgefrorenen Konserven wurde als magerer Trost empiun- ben. weil natürlich bte erforderlichen Reugnlagen nickt über Nackt herbeizuzaubern sind. Inzwischen ist dre letzte Kerne« kett von diesem innerwirtsLamicken Kriegsschauplatz das radikale Verbot der Herstellung von. Fabr- rädern. Das bat den Zorn einiger Zeitungen überkochen laßen, die stck darüber entrüsteten, daß. stck onenbar eine wahnsinnig gewordene Bürokratie tn diesen Selaittaun« gen des Publikums austobe. So einfach sind indessen dre Dinge nickt: und wenn auck die versckiedenen Ernarrne tn bte Konsumerzeugung einen reichlich planlosen unb über­stürzten Eindruck machen, so lind diese Fehler der Bürokrat« doch nur das äußere Symptom einer allgemeinen wrrtsckatt- schaftlicken Krankbeitserscheinung. Das sehr, viel tiefer sitzende Übel heißt kurz unb lchlechf: Rohstofiman g e l.

Läugst ist nämlich klar erkennbar geworben, daß all bte großspureigen Vorkriegsbehauptunaen von einer weitstch- tigen Borratswirtschast an Mangelpnckuttsn. vor allem an Gummi unb Nichteisenmetallen genau so auf Bluff beruhten wie bie angebliche ungeheure Kriegsbereitschaft ber USA-- Kriegsmarine. Die Öffentlichkeit kannte bovon bereits etwas ahnen, als unmittelbar nach Kriegsbeglnn dre ..Ein­frierung" aller . derartigen Sonate ausschließlich für Rüstungszwecke erfolgte. Inzwischen aber ist zu dieser H» lenden Bevorratung nun der Ausfall weiterer Zu- fuhrmöglickk eiten durch den Verlust ber entscheidend wichtigen ostasiatischen Rohstoffquellen getreten Die Etn- fubren aus China unb Thailand, aus Französi-ck-Jnditti unb Malaya. aus bem niederländischen Kolonialreich und von den Philippinen gingen fast von. entern Tag jum anbeten verloren: das bedeutete für bte USA.-Wirtschaft ,einen Jmvortverlust von über 85 Prozent cm Summt, an Zinn und an Wolfram, von 90 Prozent an Setde. von über 80 Prozent an Palmöl, um nur die wichtigsten Ausfälle tzerauszugreifen. Zunächst muiÄe bte Lffentttchkett über bett Ernst dieser Tatsachen mit der Behauptung binroegeetomaUt. man roerbe für all das ausretäRitben Ersatz tn .bett Md- amerikanischen Ländern finden: und es wurde auf das Blm und Zinn Bolipiens. auf das Kupfer Chiles, auf daz Znrk. Antimon und. Quecksilber Mexikos als wertvolle Ersanzuns der eigenen Vorkommen hingewtesen. Wer einstweilen.sind das bis auf Bruchteile des tatsächlichen Bedarfs »cklößer, die im Monde liegen: denn die Ausbeuttma dieser Boden- schätze in den Südamerikaländern ,st bisher recht bekckeiden. und ihre Steigerum, ist ebenso langfrikttg . wte bte Softe nungen. ben Kautschukausfall aus Riederlänbisch-Jnbien und Maiava in Brasilien becken zu kennen. Außetbem aber steckt auch bleie Steigerung wieder in einem besonderen Engpaß, denn sie setzt eine erbebliche Menge Jnvesti t i onsauf- wand porans. und zwar abermals an denselben Rohstoffe«, an denen es ohnehin schon fehlt* Man befindet sich alfo m dieser Beziehung in einem verhängnisvollen Kreislauf, selbst wenn einmal von dem ebenfalls damit verbunden«, Arbeiterproblem abgesehen wird, das sich ja schließlich für hochwertige Industrieproduktion nickt mit sübamerikanilckttl Indios lösen läßt ober mit ben Eauckos.ber Pampas. Diese inzwiscken etwas klarer geworbenen Sckw,erigke,ten bamofen anck bie ansickweifenben Hoffnungen gewißer Kreise m ben Vereinigten Staaten, bte mit bem Gedanken spielen si« mildtätig der Entwrcklnng afukanifSer Boden- schätze und Rohstoffe anzunehmen und auf dem schwarzen $rt>tetl gewißermaßen eine Filiale der amerikani­schen Rüstungsindustrie zu errichten.

Als weitaus sckwererwiegend aber erweist sich derzeit noch ein anderes Problem, das des Transvotis. Wie erdrückend in dieser Beziehung sich ber entstandene Engpaß auswirtt. das wird besonders deutnck an den wachsende« Schwierigkeiten der Erdöloersorming. Da handelt es R« keineswegs um eine Frage der Vorkommen ober bet Pro- buttio«. benn bet amerikanische Kontinent verfügt tm Narben rote im Süden über bie reichsten Erbölvorkommen der Welt, in ben USA., in. Mexiko tn Venezuela unb Co­lumbien. Aber bie Bereinigten Staaten müßen den Auto­verkehr immer weiter einschranken. weil der Treibstoff ent­fach nicht mehr heranzuschaffen ist. vor allem infolge der .er- hebllchen Tankerverlnste. die bei beutsche U-Bootkries zur Folge hat. Wte sich bie Lage im zroisLenametikanisckep Lettebr gestaltet bat. erhellt aus den Notschreien lW- ametikanischet Länder, bte ra steigende Wi.rtsckaftsnot ge­raten, weil wegen des Schiffstaummangels bte Verfrachtung

iriffen — Erneute Zetftör.ungen auf Malta ----- —v-- lugzeuge bei Nachtangriff gegen Ntestdeuflcklanb abge.