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Wiesbadener Tagbllm

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Nummer 76

Dienstag, 31. März 1942

90. Jahrgang

Wilsons Schwindel ebenbürtig

Bismarck und die Armee

Von Oberstleutnant,«. D. Senat»

Gandhi über die Cripps-Borschläge: Ein Scheck mit reichlich spätem Einlösungsdatum

Cripvs

iie Aufnahme der von

imatums. da Cripps erneut betonte.

sollen, gegen eine ! v tuns der gebrachten

eingeschaltet.

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Der britisch, Kreuzer „Naiad versenkt

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ersten Tage der Machtergreifung hat ihn o i sellvertretenden Reichskommissar für Lust- der die rganifierung einer deutschen Lustmacht m ;te. Es ig damals bereits eine lange erfahmngs- ; Neger und Flualeiter hinter Milch. Als Wikriege Geschwader und Fliegerabteilungen

as. Berlin. 31. Miirz. (Eig. Drahtbericht unsexer. Ber­liner Schriftleitung.) Die Aufnahme der von „Cripps nunmehr bekanntgegebinen Jndien-Vorschlage, oder

t in Wert für die Gegenwart sei. Der „Hindustan Standard" ist in seiner

volt, nachdem ihm das vom c.,3., Australien in die Schlinge gegangen

(Funkmeldung.) Der britische c erst 1940 in Dienst gestellt wurde.

ln ander auszuipielen. Nach so meint er, werde es künftig kein ehr geben, sondern Indien werde,in Hindustan. Pakistan und Prin-

Stalin dürfte sich die Hilfe Englands allerdings dock wohl etwas anders vorgestellt haben. Seine fortgesetzt« Hilferufe kennzeichnen am besten seine Lage. WArend sich nun Roosevelt mit der Anweisung an die untergeord­neten Stellen beeilte, die Verpflichtungen für die Lieferun­gen an die Sowjets einzuhalten, zeigte ihm die deutsche Kriegsmarine wieder einmal, wie gefährlich der Weg für diese Kriegslieferungen an Herrn Stalin ist. Deutsche Zer­störer haben, wie aus dem gestrigen OKW.-Bericht hervor- ging, aus einem G e l e i t z u g, der schon einmal durch die deutsche Luftwaffe angegriffen wurde, wobei 4 Handels­schiffe beschädigt wurden, einen groben Transporter versenkt, der Panzerwagen und Munition von Amerika für die Bolschewisten nach Murmansk schaffen sollte. Auch im äußersten Norden ssnb also Luftwaffe und Krieas- marine auf der Wacht. Erst vor wenigen Tagen meldete das OKW. einen groben Luftangriff auf Murmansk, wobei Kai-Anlagen und ein Handelsschiff beschädigt wurden. Etwas vorher, am 10 d. M. war von einem Vorstoß deutscher Seestreitkräste in das nördliche Eismeer berichtet worden, wobei ein sowjetisches Handelsschiff versenkt wurde. Neben

g besuchte Montagvormittag dessen Amtsräumen im Rerchs-

lichen Versorgungsschiffahrt schwere Schläge zu und gefähr­den im hohen Norden die Zufuhren für die Sowjets, wie im Mittelmeer U-Boote und Luftwaffe den englischen Rachschuh

aufs schwerst« aefährden-

Das Ende der Lügen um die sowjetische Winteroffensive

(Eigener Drabtbericht unserer Berliner Schriitleitung)

Wasserverdrängung von 5450 Artillerie von zehn 13.2 Zentimeter außerdem besaß Re sechs Tor-

Stockholm, 31. März. (Funkmeldung.) Oberst Lewis John­son ist zum persönlichen Vertreter Roosevelts in Indien ernannt worden, berichtet der Londoner Nachrichtendienst. Mit dieser Mel­dung bestätigt London die vor einigen Tagen aus Washington gekommenen Jnsormationen, wonach sich „Weltpräsident" Roose- t englischen Mutterland verlassene ngen ist, nunmehr auch in Indien

Als Svroß eines Geschlechts, das bei Mollwitz und Czaslau. bei Prag und Colin. Jena und Leipzig geblutet hatte, lag Bismarck (geb L Avril 1815) das Soldatische von Jugend an im Blut. Es prägte sich aus in feinem Äußeren und ließ ihn die Uniform wie etwas Selbstver­ständliches tragen. „Das erste, was man bei meinem ersten Auftreten als Ministerpräsident von mit sagte, war etwas, was mir sehr schmeichelhaft war" so erklärte er in einer Rede im Reichstag am 14. Juni 1882, „man sagte mir: dem sieht man auf den ersten Blick an. der ist nichts wie ein preußischer Offizier in Zivil. Ich habe das Anerkenntnis dankend ausgenommen, und das Gefühl als preußischer Offi­zier. wenn ich auch nur die äußeren Zeichen davon habe, trägt mich noch höher auf die Woge der nationalen Bestre­bungen der Vaterlandsliebe als irgendeine parlamentarische Attribution. die ich hier ausübe."

Innerlich fühlte er sich in seiner Stellung zu seinem König stets als Offizier, nickt als ein Offizier, der um der Laufbahn oder gar des Soldes willen seine Rekruten drillt, sein Regiment exerziert, sondern der als Edelmann der Herkunft und Gestnnung seiner vaterländischen Pflicht in wehrhaftem Einsatz seiner Person für fein Land, sein Volk und seinen Obersten Kriegsherrn siebt. Der prak­tische Militärdienst hat Bismarck anscheinend wenig ge­fesselt. In seinen Briefen und Niederschriften findet man kaum Erinnerungen an ihn. Doch har auch er den Segen der Erziehungsarbeit des preußischen Militärdienstes an sich selber erfahren und oft bezeugt. so wenn er 30 Jahre später im Jahre 1868 in einem Tischgespräch bemerkte: „Die Opfer, welche die allgemeine Wehrpflicht fordert, treten weit hinter dem Nutzen zurück, den sie schaffen. Ich selbst bin ein verzogenes Muttersöhnchen gewesen, und es hat mir sehr gut getan, aus das Wohlleben, in dem ich mich befand, zu verzichten, den Tornister auf den Rücken, die Muskete auf die Schulter zu nehmen und mitunter auf Stroh schlafen zu müssen. Sie glauben nicht, welche Wirkung es hat. wenn der Bauer sagen kann: da neben dem Junker bin ich in Reib und Glied gestanden. Auf Meilen von meinem Gut hinaus in unserem ganzen Wehrbezirk kenne ick infolgedessen die Leute persönlich. Von der Militärzeit her sind mir die Be­dürfnisse der verschiedenen Klassen bekannt geworden."

Er kannte und schätzte sie beide, den Mann in der Front und den Offizier vor der Front. Am Abend von Königgrätz gab er seine letzte, sorglich aufgesvarte Zigarre einem ver­wundeten Reiter am Wege und dem vreußiicken Leutnant stellte er das Zeugnis aus. „daß niemand in der Welt ihn

dachte. l .. .

EeneratteldmariZall kttch 'in dessen Amtsräumen im Reichs' Uff-chrtministeriurn bub wrack seinem bewahrten Mit­arbeiter und treuen ssaffenkameraden versonlich seine herz- llchsten Glückwünschc/owie die Glückwünsche der gesamten Luftwaffe zum 50. ikburtstag aus. Er gedachte dabei be­sonders der unvergiglichen Verdienste des Eeneralseld- marschalls beim A u»a u der d e u t s ch e n L u f t w a s f e und dessen hervorragsden persönlichen Einsatzes tm Krieg.

VON w. --uv— ;___, --- -------.... .------M ------

Blätter ber'englitoen Linken bleiben recht skeptisch, wie etwa der .Dail» Herald". der feststellt, die Regierungserklärung ent­halte zwar große Bei prechungen für die Zukunft, aber nichts, was von grob m Wert für die Gegenwart sei. Der in Indien erscheinend „Hindustan Standard" ist in seiner Kennzeichnung noch idärfer. Er erkennt, daß London be­müht .ist. die verschieltnen Klassen und Rassen in

Das barte Muß des Soldaten, der das eigene uti fremde Leben um hoher Ziele willen nickt sckont. war ib natürlich, verkörperte sich in ihm in der Weisheit von Eisen und Blut, mit dem das deutsche Schicksal nur geformt werden konnte." Aber er war der Letzte, der das Schwerge­wicht des Heeres unbedacht in die volitische Waagschale warf. „Die Knochen des pommerschen Grenadiers waren ihm zu schade, um aus dem Balkan zu bleichen." Freilich.« ein Fauler Frieden", der der Befürchtung ausgesetzt ist. leben Tag. iebe Woche gestört zu werben, war auck nicht nach seinem Sinn. Er wollte Deutschland so stark wissen, daß „er selbst den Zeitvunkt bestimmen könne, wo ein Kampf für das Land, für die Ration mit den geringsten Opfern, mit der geringsten Gefahr verknüpft war." Darum blieb es auch

Ägyptens bringen, von Unabhängigkeit überbauvt gar nicht zu reden. Die Ägypter haben wenigstens eine kleine Armee, die den Indern verwehrt wird, die Ägypter haben auch gewisse außenpolitische Reckte, die ebenfalls den Indern verweigert werden. Vor allem aber lassen ssch die Engländer eine große Hintertür offen. Wohl heißt es in den Vor­schlägen, daß nach Einstellung der Feindseligkeiten (ein sehr dehnbarer Begriff) eine gewählte Körperschaft eine Ver­fassung ausarbeiten soll, die eine neue indische Union mit dem Status eines freien Dominion vorsieht, doch wird zugleich jeder indischen Provinz das Recht gegeben, ihren alten verfassungsmäßigen Zustand beizubebalten. Hier bieten ssch also den Engländern alle Möglichkeiten. um die verschiedenen Teile Indiens gegeneinander auszuspielcn und so schließlich das ganze Verfassungswerk zu Fall zu bringen und alles beim alten zu belassen. Man weiß, wie bisher schon die Engländer die Mohammedaner gegen die Hindus ausgespielt haben und man kann sich unschwer vorstellen, mit welchem Eifer dieses Spiel fortgeführt werden würde, wenn einmal die Stunde formen sollte, da England seine jetzigen Zusagen in die Tat umsetzen müßte. Das Ganze ist ein ungeheurer, echt englischer Betrugsver­such. der sich würdig jenem großen Betrug anschließt, den Wilson im ersten Weltkrieg mit seinen 14 Punkten gegen­über Deutschland beging und jenem Betrug Englands, dem die Araber zum Opfer fielen.

Roosevelt schaltet sich ein

auf hingewiesen werden, daß eine ähnliche Haltung gegen­über den kleinen Nationen freute um so angebrachter fei. als der gegenwärtige Krieg ein totalerer sei als der damalige.

Die „Saturday Evening Post" fordert also, nachdem be­reits durch die dokumentarisch nachgewiesene Kriegsaus­weitungspolitik des Hauptkriegsschuldigen, Roosevelt, und feiner BoiMäfter ein kleiner neutraler Staat nack dem anderen in den Krieg hineingezogen wurde und darin unter­gegangen ist, nichts anderes, als die Anwendung bru­taler Gewalt gegen Irland, falls dieses nickt bereit ist. sich als Kriegsschauplatz Englands und Amerikas zur Verfügung zu stellen. Der Hinweis, auf das Bombarde­ment Kopenhagens ist eine unmißverständliche Drohung, daß die USA. gegebenenfalls nicht davor zu­rückscheuen. von ihrem Stützpunkt in Nordirland ans Dublin und die irischen Häfen zu bombardieren.

Berlin, 31. Mäi

ätcujct ,5t a i a b , i . ———.

ntue jetzt von der bi itoen Admiralität als versenkt ge­meldet werden.

Indien geg en e 1 dem Crivvsschen Plan

brei Einheiten zerfallen, Hindustan. Pakistan und Prin- cistan Das Blatt versteht unter Pakistan den Zusammen­schluß der Mobammedsner-Provinzen gegenüber den Hindu- Provinzen und untes Princistan die Furstenstaaten. die ihren alten Status ehalten würden. Ähnliche Äußerungen finden sich auch in «deren indischen Blättern. Gandhi erklärte zu den Vorschägen. daß Re ein 6 ch e d mit reichlich spätem Einlöfjngsdatum seien. Unter wichen Umständen läßt selbst Reuter durchblicken, daß die Vor­schläge in Indien keße große Begeisterung erweckt batten. Die Inder hätten wjiigstens gehofft, das Verteldigungs- ministerium zu erballn.

Tatsäcklick murin die englischen Blatter ja noch nicht einmal deiverfassungsmaßigen Stand

richtiger gesagt des Uli----------- — ----- —-----

daß diese Vorschläge licht abgeändert werden können, laßt erkennen, daß man sich liber den ungeheuerlichen Betrug, der hier gestartet werden pll. nirgends im unklaren ist. Man erkennt, daß die Jude, zu einer Jetzt - Lösung in der Form äußersten Rüstuchs- und Kamvfeinsatz gebracht werden sollen, gegen eine sv tere sehr unsichere Bezah­lung oer gebrachten Blutovter. So lobt denn auch nur bie ber englischen Reg:rung nahestehende und die in Indien " ' "Ire e die Crivvsscken Pläne. Selbst

UNS nachmachen könne."

Als Abgeordneter und Divlomat war er dem König stets durch seine mannhafte soldatische Haltung aus­gefallen. Das wurde ausschlaggebend, als er ihn in banger Sorge um die Fortentwicklung des Heeres am 22. Sect. 1862 auf den Posten des Ministervrässdenten Berief. Er hoffte, daß er in Bismarck einen Mitarbeiter gewonnen hatte, der gleich ihm die Überzeugung in sich trug, daß jeder Staat, dem seine Ehre und Unabhängigkeit lieb ist. sich bewußt sein muß, daß sein Friede und seine Sicherheit auf feinem eigenen Degen beruhen. Als das Parlament ihm die Ge­folgschaft versagte, hat Bismarck auf eigene Verantwortung die Reform durchgesetzt. Er bat damit bie 6 r u n b I a g ejt für bie glorreichen Siege bes nächsten Jahrzehntes unb für die Einigung Deutschlands geschaffen. Sein König Bat sicherlich das richtige getroffen, wenn er bei ber Verleihung des Sour le msrites schrieb: „Wenn auch bie Bedeutung dieses Ordens eine spezifisch militärische sein soll, hätten Sie ibn doch längst haben müssen, denn Sie haben wahrlich in mancher schweren Zeit den höchsten Mut des Soldaten be­wiesen und Sie haben auch in zwei Kriegen an meiner Seite voll und ganz bestätigt, daß Sie neben jeder anderen auch auf eine hervorragende militärische Auszeichnung den vollsten Anivruch haben. Ich weiß in Ihnen so sehr das Herz und den Sinn eines Soldaten, daß ick Ihnen in diesem Orden, beu ja viele Ihrer Vorfahren mit Stolz trugen, zu machen hoffe."

„Hexenkessel Matta"

Genf, 31. März. (Funkmeldung.) Malta wird i» der letzten Zeil in größerem Umfang von de» Lnftwaffenverbänden Kessel­rings angegriffen, läßt ssch .Daily Expreß" aus Kairo melden. Fass ununterbrochen befänden sich feindliche Flumeuge über Malta, und die Angriffe selbst glichen den schwersten, die man in England er lebt habe. Am Mittwoch und Donnerstag der vergangenen Woche habe Malta am meisten unter der deutschen Luftwaffe zu leiden gehabt. Die Insel habe einem Hexenkessel geglichen.

Der Militärkorrespondent des „Daily Expreß" meldet hierzu, daß am Freitagabend in Loudon noch immer keine Nachrichten über die an den beiden Vortagen auf Malta angerichteten Schaden vorgelegen hätten. Als Stützpunkt für die britische Schiffahrt sei Malta schon so gefährdet, daß ssch kaum mehr ein Schiff im Hafen von La Valetta aufhalten könne.

Erster Luftalarm auf Ceylon

Stockholm, 31. März. (Funkmeldung.) Dem Londoner Nach­richtendienst zufolge erlebte Ceylon am Montag seinen ersten Luft­alarm. In Colombo ertönten am frühen Nachmittag die Sirenen, die jedoch bald wieder Entwarnung gaben.

GeneralfeldmarschaiErhard Milch. Staatssekretär im Neichs- luftfahrtministerium, i der erste militärische Mitarbeiter des Reichsmarschalls, der scheidenden Anteil am Aufbau der beut» scheu Luftwaffe hat. A,ersten hnt ihn

Hermann Göring zum hl'"»--

ta^egTkitete? Es -/damals bereits eine länge erfaBtungs, reiche Laufbahn als Feger und Flugleiter hinter Milch. Als Offuier hatte er im Wikriege Geschwader und Fliegerabteilungen geführt. Nach dem Krick war er zunächst Flugleiter m bei Lloyd. Ostflug-GmbH., später jeschäftsführer der Danziger Luftpost ge­wesen trat bann bei diters ein, bis er 1926 Direktor unb Vor­standsmitglied ber Deichen Lufthansa A.-E. in Berlin würbe. Nach seiner Ernennun«um Staatssekretär hat Milch seine um ermiibliche Tatkraft unkchöpferische Energie bet Entwicklung unb Vervollkommnung bes Kitschen Militärflugwesens gewidmet. Als Generaloberst würbe erim 1. Februar 1939 zum Genetalmspekieur ber Luftwaffe ernannt. 3m Lause bes Krieges übernahm er ent- toeibenbe militärische ufgaben. So leitete er bie gesamten Operationen ber Lust-ife in Norwegen unb erhielt dafür bas Ritterkreuz. Nach Beendung bes Westreldzuges, am 20. Juli 1940, Mörberte ber Führer Ineraloberft Milch in Ansehung ber ein­maligen Leistungen b deutschen Luftwaffe zum Eeneralfeld- marschall. ,

as. Berlin. 31. März. Der Londoner Nackricktenbienst hat ssch.zu einer Erkenntnis burchgerungen. bie bas E n b e ber Winterlüge unserer Gegner bedeutet. Rackdem man so unb ko oft von den schweren Schlägen okontasierte, bie bas Gefüge bes beuttoen Heeres erscküttert hatten, er­klärt London nunmehr: „Es ist nickt das gering sf Anzeichen für einen Zusammenbruch b e bcutschen Armee sestzustellen unb auch die Moral in Deutschland ist nicht im mindesten geschwächt." Damit ist alles das hinfällig, was Lonbon über bie angeblichen Er­folge ber sowjetischen Winter-Offensive zusammenlog.

Glaubt nun Herr Churchill etwa durch Angriffe aut Wohnviertel deutscher Städte ber deutschen Moral einen Schlag verletzen «f können? Diese verbrecherischen Angriffe auf deutsche Wohnviertel sind offenbar nach dem Fiasko von St. Nazaire die einzige Waffe, von der Churchill sich noch etwas verivrickt. So sind in Lübeck allerwert­vollste kulturelle Bauten den Angriffen der Engländer zum Opfer gefallen. Was Jahrhunderte in Schönheit aulgebaut haben, versank in einer Nacht in Trümmer. Zerstört ist der Lübecker Dom. die Marienkirche, bie Petrikirche, bas Rat­haus. bie Stadtbibliothek unb bie aus dem Mittelalter er­haltene sogenannte Kriegsstube. Auch hier find also wieder Bauten, die mit bet Kriegführung nicht das geringste zu tun haben, bie aber Kulturdenkmäler allerersten Ranges ssnd, dem englischen Zerstörungsdrang zum Opfer gefallen. Mit solchen verbrecherischen Angriffen hofft Churchill offen­bar das Wohlgefallen keines Moskauer Äneßgekellen Stalm

Glückwunft des Führers an Milch Göring würdigte Verdienste des Feldmarkchalls Berlin, 30. Märl Der Führer ließ bem Eeneralfeld- marickall Äilch zu»50. Geburtstag iein Bild mit einer tn herzlichen Worten gePtenen Widmung überreichen unb ubei> sandte chm ein danbketben, tn bent er der hohen Verdienste unb ber verantwortugsoollen Arbeit bes Feldmarkchalls ge-

Brutae Gewaltanwendung gegen Irland gefordert

Eine unmißverftändlicke Drohung aus USA.

Die JKaiab“ he- eine 5

Wonnen unb ~ -- - r -

unb acht 4 Zentimei -Flak, außerdem —... —

vedorobre unb ein 2 dflugzeug. Sie gehörte m ^r soge­nannten „Dibo"-Klas aus ber die Kreuzer „Phobe" unb „Bonaventura" berei früher versenkt wurden. Die Ge- Ätvinbigkeit der ..Nckd betrug 32,3 Knoten.

Berlin, 30. Mas Die „Saturday, Evening Post in Phiiabelvhia vorn 21 März nimmt m einem Leitartikel ex- neut zur Frage devirischen Neutralität Stellung. Die Zeitung kommt zu bk Feststellung, baß bie ^age Irlands auf Grund seiner strteglschen Lage, von den USA. gelost werden müsse, da Gißbritannien hierzu offenbar Nicht im­stande sei. Über die iorm der Lösung dieser Frage lant dte „Saturday Evening lost" keinerlei Zweifel. . ..Wir müssen uns erringen“, ko tohbt die Zeitung wörtlich, „daß Rück­sichtnahme auf bie tssnen Nationen eine internationale Doktrin jungen Daims ist. 1807 beantwortete Englanb Dänemarks Weigerust an einem Offenssv-BunbniS gegen Navoleon teikunebitn mit bem Bomb ar b e m en t Kopenhagens, d! über 2000 Tote kostete.

Wenn auch nicht Jeiagt werden könne, schreibt die Zei­tung weiter. ob dieMttion für bie Benegung Napoleons von irgenbwelcker Betutung gewesen sei. so müsse bock dar-