Seite 2 Nr. 73
Wiesbadener TagblE
Freitag, 27. März 1942
Die Quittung für Englands Kolonialpolittk
Klagelieder der »Dail, Mail- über de« angeblichen „Senat- der Burmesen
Di- heutig. Ausgabe umfaßt 8 Seiten
Transporter von 5000 BRT. heraus, der nach Torvedo- treiier in kurzer Fist unterging.
Erneut Torpedotreffer auf zwei Briten-Kreuzer
Di« Sicherungskräft. des ausgeriebenen Geleit,uges noch einmal im östlichen Mittelmeer gefabt
Ein schwedischer Bergmann über das Sowjet-Paradies
„Rur die zerlumpten Kleider auf meinem Körper konnte ich retten"
»erhöhten Briten die jahrelange Unterdrückung und Knechtung auittiert.
Bedrohliche Ernährungslage tu Bengalen
Schanghai. 26. März. Die durch den Ausfall der Reis- zuiuhren aus Burma täglich bedrohlicher werdende Ernähr ungslage in Bengalen veranlahte die brrtisch- indische Provinzial-Regierung die Bevölkerung dringend zu ersuchen, gröbere Flächen Landes mit Getreide zu bebauen. Um Land für diesen c geraten. von der Landflache. ;• <i-;-
Anbau frergegeben wurde, nur vier. Fünftel mit dieser Textilfaser zu bestellen und den Reit Tut die Lebensmittel- erzeugung zu verwenden. , ,
Es liegt aus der Sand, da« diese Notmahnabme m keiner Weis« dazu angetan ist. die akute Knappheit an Nabrungs- mitteln für die indischen Massen zu beheben.
folg fort. Bomben schweren Kalibers trafen einen Kreuzer und fünf grohe Handelsschtf.se. von denen vier in Brand gerieten. Weitere Bombentreffer wurden an ^öttanttagern, Docks, Kasernen und Flaksttuungen tr,ie3m Mittelmeer verfolgte ein deutsches Unterseeboot den britischen Geleitzug, aus dem — rote tm sestrrgen Webrmachtsbericht gemeldet — bereits e,n Zerstörer und ein Dampfer berausgeschossen wurden, und versenkte durch Torvedotreffer einen T a n k e r von 4000 BRT.
Im Kampf gegen btt finhitfie Snftl belegte die Luftwaffe in der letzten Nacht militärische Anlagen des wichtigen Schiffsbauplatzes Sunderland und einen Hafen an der H u m b e r m ü n d un g erfolgreich mit Somoen.
Ostwärts von Island griff ein Unterseeboot ein feindliches Handelsschiff von 1500 BRT. an,, das von einem Bewacher und zwei Unterkeebootiagern gesichert war. und versenkte alle vier Fahrzeuge.
Bei Angriffen schwächerer Kräfte der britischen Luftwaffe in der letzten Nacht auf Westdeutschland erlitt der Feind hohe Verluste. .
Nachtjäger und Flakartillerie schossen 18 d trau- greifenden Bomber ab. vier weitere britische Flugzeuge wurden bei Tage an der franzostschen Westküste zum Absturz gebracht. „„
Oberfeldwebel Gildner errang. feinen 26. . bis 28. und Oberleutnant zu Livve-Werhenfeld seinen 18. bis 21. Nachtiagdsieg. Ein Nachtragdverband unter der Führung von Generalleutnant Kammbuber erzielte damit in der letzten Nacht seinen 500. Abschuh.
Wus dem Führerhauptauartier. 27. März. (Funkmeldung.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Aus der Halbinsel K e r t f »schlugen deutsche und rumänische Truppen in mehreren Wellen vorgetragene Angriffe des Feindes ab und vernichteten dabet zwölf Panzer.
Nordostwärts Taganrog wurden starke Kräfte der Sowjets im Gegenangriff unter schweren Verluste« auf »bre Ausgangsstellung zurückgeworfen. An mehreren Stellen des mittleren und nördlichen Frontabschnittes batte der Feind bei der Wiederholung feiner erfolglosen Angriffe ebenfalls hohe Verluste. Eigene örtliche Angriffe führten zu weiteren Erfolgen.
Die Luftwaffe zerschlug Panzerankammlungen des Feindes auf der Halbinsel Kertsch und zerstört? allein un mittleren Frontabschnitt 19 Transvortrüge der Sowrets.
Die rheinisch-westfälische 253. Infanterie -Deviston hat in wochenlangen härtesten Abwehrkamvien , 120 junt xtil von Panzern unterstützte Angriffe des Feindes ^.zurückge- fchlagen und die Masse mehrerer fowjetlfcher Divisionen vernichtet. „ , . _ ... . ...
Sn Rordasrika wurde bei Luftangriffen auf den Hafen von Tobruk ein Sandelsschnf mittlerer Erohe beschädigt. Die Wütteubahu in Nord-Ägypten, wurde tu der vergangenen Nacht durch Bombenvolltreffer au mehreren Stellen unterbrochen und hierbei ein britischer Transportzng vern-M-t.yioIta (eW deutsche Kampsfliegerkräfte die Angriffe auf feindliche Schiffe »m Safe« von La Valetta, sowie in der Maria Skiroero-Bucht mit besonderem Er-
Druck unb Verlag, ß. «ch-ll-nberg'lch, Buchdrucker-,. rottobabenc lagblatt SBiesbaben. S-Iamtleuung: Dr. vhü. habil. Euftao Sch-IIenbergun» Otto »aller, tzauvNchnstleiter: Frttz Dünth«r sSmtllckl m tote» haben. Zur Zeit ilt Dretelilte Nr. IN QflXttg
Leidtragenden werden die Massen des amerikanischen Volkes sein.
Wie mit den Riistungsfabriken in USA., so ist es mit den dortigen Schiffswerften. Die „Rew York Times" bezeichnet die durch die deutschen U-Boot-Erfolge entstandene Lage der nord- amerikanischen Schiffahrt als sehr ernst. Eegenwärtig verlöre die Handelsmarine der Vereinigten Staaten im Durchschnitt mehr als zwei Schiffe täglich. Marineminister Knor hätte bei seiner Rundreise an der Ostküste festgestellt, dah die Werften immer noch nicht schneller arbeiteten als vor fünf oder sechs Monaten, ihre Leistungen genügten keineswegs, um die gegenwärtigen Berluste auszugleichen, und so sei die Lücke entstanden, die deshalb so besonders gefährlich sei, weil sie sich dauernd erweitere. Das Blatt dringt darauf, die der Handelsschisfahrt gegebene Sicherung so schnell wie möglich zu verbesiern. Insbesondere sollten sofort alle Tankschiffe bewaffnet und mit ausgebildeten Bedienungsmannschaften der USA -Marine besetzt werden. Freilich könnte auch dies nur ein Notbehelf sein, bis die Marine stark genug wäre, einen erfolgreichen Geleitschutz mit Kriegsschiffen einrichten zu können. Marineminister Knox ist besonders um dis Anlagen im Hafen von Philadelphia besorgt, besten Werften und Docks für die nordamerikanische Kriegs- und Handelsmarine von höchster Bedeutung sind. Er hat die Absicht, den Mannschaftsbestand der Küstenwachregimentsr um
35 000 auf 60 000 zu erhöhen, da der gegenwärtige Schutz ungenügend sei. Die Benzinfrage wächst mehr und mehr zu emer Angelegenheit von höchster Bedeutung an, weil nach dem Fall von Java die letzten Ölquellen im südwestlichen Pazifik für die USA. verloren gingen und Teile ihrer Tankerflotte nunmehr auch zur die Versorgung der Truppen in Australien berettgestellt werden müsten.
Der Washingtoner Korrespondent der Londoner „Times" spricht mit Sorge von der Stimmung in den südamerikanischen Landern, die durch die Erfolge der deutschen U-Boote und den unaufhaltsamen Vormarsch der Japaner im südwestlichen Pazifik stark beeindruckt wäre. 5« Chile hätten die Japaner wissen lassen daß sie den normalen Handel mit diesem Lande weiterführen wollten. Dabei hätten sie die Einrichtung von Geleitzügen mit dem Schutze japanischer Kriegsschiffe für die Fahrt von Chile nach Japan an- geboten. Dieser Vorschlag habe, so meint der „Times -Korrespondent, um so nachhaltigere Wirkung gehabt, als die Vereinigten Staaten gegenwärtig außerstande seien, den sudamerikanischen Ländern die gleichen Dienste zu leisten. — Auch im Lichte dieser Erkenntnis werden sich Roosevelts Verheißungen als ein kindischer Bluff entpuppen.
Stockholm, 26. März. Die Londoner ..Dailz Mail beklagt st» bitter über den angebltchen ..Verrat dn Burmesen. die kurzerhand als Mitglieder der tartttt Äo- lonne bezeichnet werden. „Die mit Javan sympatbisierenLen Burmesen" so jammert das Blatt. ...trugen wirksam ,um Fall von Äangun bei". Sre sollen, wie das Blatt behauptet, die Javaner in kleinen Gruppen m den Rucken der brrtisch- indischen Stellungen am Billm- und Stttang-Fluh geführt und ihnen außerdem den Weg auf Elefantenvfaden durch Dschungel gezeigt und sie über die Bewegungen der eng lischen Truppen unterrichtet haben. Burmesische Äscher hätten die Javaner mit kleinen Booten auf Rusten und Kanälen in den Rücken der englischen Stellungen gebracht, und mehrere burmesische Regimenter leien zu den Javanern ü berge lausen. Der ^Ll.iuckiderEng länder. kriegswichtige Anlagen vor dem Ruckzug m»er- stören. sei oft durch den Überfall von Burme en verhindert worden. Um weiteren ..Verrat , vorzubeugen, seren die Engländer gezwungen worden, die Zivilbevölkerung aus der ^r'e$1e°nC Aaily^Mail" vermeidet es aus naheliegenden Gründen natürlich peinlichst, die Ursach^t für dieses Verhalten des burmesischen Volkes zu beleuchten, das retzt den
läLen Landes mit Getreide zu bebauen. Zweck freizumachen, wird den -Dauern nläche. die im Dezember fu” den Jute-
Deulfcher Abwehr-Erfolg nordostwärts Taganrog
Hohe Berluste des Feindes auch im mittleren und nördlichen Frontabschnitt — Die 253.
mehrerer S-wj-tdioifionen - Schwere Bombentreffer auf einen Kreuzer und fünf groge Handelsschiffe — Bier feindliche Kr,egs- und Handelsfahrzeuge von einem ll-Boot ostwärts Islands verdenkt
Stockholms, 26. März. „Stockholms Tidningen" veröffentluht einen aufschlußreichen Bericht des schwedischen Grubenarbeiters Bertil Harald T hörn, der während eines zehniahrigen Aufenthalts in der Sowjetunion unsäglichen Leiden ausgesetzt war und das sogenannte „Arbeiterparabies" aus eigener Anschauung zur Genüge kennenlernte. Thörn, der jetzt mit Hilfe d" deutschen Truppen in seine Heimat zuruckkehren '""".Fm^ahre 1931 fuhr ich zusammen mit neun Landsleuten am Vertrauen aus die von den Bolschewtsten versprochene gute Be- zahlung, angenehme Arbeitszeit und die Übrigen Errungenschaften der Arbeiter" in das „Sowjetparadies. Wir Schweden wurden nach der Ko l a - H ° l b i n s - l geschickt, wo wir bester behandelt wurden und mehr zu esten bekamen als d,e sowiettschen Arbeiter. In einer Baracke wurden mit und meiner Familie kleine Zimmer als Unterkunft angewiesen. Sehr bald iedoch änderten sich die Verhältnisse Es wurde.'«nerle, irnterschted mehr »wischen uns und den sowietychen Arbeitern gemacht. 1934 wollte ich in meine Heimat zurückkehren, wozu ich einer besonderen Ge= nchmmuna bcbuifte Ein Jahr später wurde mir mrtgeteilt, ich müsse mich dieserhalb an die schwedische Eesandtschaft wenüem Ehe jedoch von dort eine Antwort eintras, wurde ich , a l s S P ton verhaftet und sah über zehn Monate in Untersuchungshaft. Bei meinem Verhör kam ich dahinter, daß "ner meiner Arbeit - tameraden ein EPU.-Aqent gemein war. Ich hatte mich Mit ihm über die Verhältnisse in Schweden unterhalten. Das reichte aus um mich wegen antisowjetischer Agitation -u vier Jahren Zwangs arbeit in Sibirien zu verurteilen. Im Zwangs- «"Ä SS, 'S, WUT Ä«E
S SÄ' ä
wurde als Antisowjetpropaganda ausgelegt. D,e Kinder konnten
jedoch nicht bei mir bleiben, da die Ernährung nicht ausreichte. Sie wurden nach einem Ort in der Nähe der finnischen Grenze geschickt und später mit unbekanntem Ziel evakuiert. Ich war inzwischen zur Roten Armee einberufen worden. Ehe ich jedoch einrücken konnte, kamen die Deutschen. Endlich nach zehn langen Elendsjahren konnte ich die Heimreise antreten. Was aus meiner Frau und meinen Kindern geworden ist, weih ich nicht.
Thörn hat wenig Hoffnung ,feine Frau wiederzusehen, denn, wie er aus eigener Anschauung weih, macht man mit politischen Gefangenen kurzen Prozeh. Sie werden täglich zu Hunderten er- schosten. Das einzige, was er aus dem „Sowjetparadies retten konnte, sind die zerlumpten Kleider, die er aus dem Leibe hatte.
Weitere Erfolge in Burma
Berlin. 27. März. (Funkmeldung.) Der javanische Vormarsch in Burma wird in verstärktem Mähe fortgesetzt. Die Stadt T o u n g o o ist nunmehr von allen Seiten einge- schlosten. Der Flugvlatz. ungefähr 12 Kilometer nördlich der Stadt, der am Mittwoch von javanischen Truvven genommen wurde, ist von javanischen Heeresflugzeuaen nunmehr in Benutzung genommen worden. Die Javaner sind damit in der Lage, in nur einstündigem Flug das Erdölgebiet von P a g a n und S i n g u zu erreichen. Auch die altburmesische Hauptstadt Mandalay liegt im unmittelbaren Angrisfs- bereich der javanischen Kampfflugzeuge.
Der Sieg der Wafd-Partei
Genf, 26. März. Wie aus Kairo gemeldet wird, hat die Wafd-Partei bei den ägyptischen Parlamentswahlen von 264 Kammerfitzen 216 errungen Die Unabhängigen erhielten 13. die Liberalen 4. die Watan-Partei i und die Saad-Partei einen Sitz. In den restlichen 28 Wahlbezirken werden Stichwahlen stattsinden.
Ä L »fcSÄ-S nritton Dmipi btß bCll ©Clctt^UQ bß0lCttCt€tt. ,
nicht näher festgestellt werden konnte.
Glückwünsche an die falsche Adresse
Unter dem Titel Glückwünsche" beschäftigt sich ..Mestag- °er/ mit d^ verlogenen Politik Churchills und der brm- schen Admiralität die auch im W^nwartigen Awgmblick den Anschein erwecken wollen, als sei die furfttBaje enajiiw Niederlage im Mittelmeer em grober englischer Sieg. Omir chill richtete nämlich an den Kommandanten der britischen Seestreitkräfte im Mittelmeer, anstatt ibn zur Derantwor mng zu ziehen, ein Glückwunschtelegramm Angesi-bts dieser Sachlage sei wobl die einzige Möglichkeit, so schneht .^vlenag gero" leine Ausführungen, dah man sich >talieniicherseits der Lndoner Elückwünsche an das britische Geschwader bemächtigt. und diese Glückwünsche an die 11 a 11 c n« f * e Marine und Luftwaffe weiterleitet.
Der neue Erfolg vor Sollum
Norlin 26 Mari Der britische Geleitzug. der laut OKW vom 26.' März'durch ein deutsches Unterseeboot ange^ griffen wurde, befand sich aut der Fahrt von Alerandria nach Tobruk. Der Geleitzug wurde erst sesichtet. als er bei Maria Matruk mit Westkurs dicht unter ber Küste subr. Das Unterseeboot verfolgte den Eeleitzim und ging kN der Buch von Sollum zum Angriff auf die Sicherungsstreitkrafte vor. Aus drei Bewachern wurde ein Zerstörer durchzwei Torpedos oe r i e n k t. »arte Abwehr setzte em. der sich das Boot zunächst entzog, um bann noch einmal gegen ben Ee- üsiuia vorzustohen. der sich inzwischen ausemanbergezogen batt?" Als Ziel griff R6 bas Boot einen schwerbeladenen
Brände und Erplosionen auf Matta
Berlin, 26. März. Wie bas OKW. mitteilt, griffen beuttoe Kampfflugzeuge am 25. März und m der Nacht zum 26. März die britische Jnselfestung Malta wiederum an. In Sasenanlagen. Tanklagern und den militärischen Zielen des Stadtgebietes von La Valetta lagen schwere Bombeneinschläge. Brände und Ervlolionen bewiesen die Winsam- keit der deutschen Angriffe Ferner wurden Schisisziele erfolgreich bekämpft und dabei ent Vorvostenboot schwer beschädigt.
Neue Ritterrreuzlräger
Berlin, 26. März. Der Führer -ersieh aus Vorschlag be» Oberbefehlshabers der Luftwane, Reichsmarschall E o r i n g , Da. Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an: ,;net
Oberst Sans Seidemann, Ehef des Generalftabs emer Luftflotte. Ferner verlieh der Führer b-g Ritt-rrreuz an Obe leutnant Gerhard Werner, Kompanie,uhrer in terieregimeut, Oberleutnant WUHelm Eggers, Kompanie führet in einem Infanterieregiment. ■ re„r,jn
Oberst Hans Seidernann, 18. Januar 190^ tn Gatltn fWestpriegnitz) geboren, hat als Chef des Eeneralstabs einer Luftflotte,^ vorher als Chef des Stabes elncsFliegerkorps durchseine umfassenden Kenntnisse in der Truppenfuhrung und 'M Ems^ von Fliegerverbänden sowie durch seine groheu fliegerlschen Fahlg leiten an den Erfolgen der Luftlotte tm Westen, und besondeis auch an den Angriffen gegen England heivorragenden Antell I Ostfeldzug hat er die Durchführung der Angriffsoperationen ebenfalls matzgebend beeinfluht und selbst zahlreiche Ausklarungsslugs über dem Feind durchgeführt. Bei emem Sonderunternehmen ha er als Führer von Lustwaffenverbänden tm Zu^'"M°nwirken m t einer Armee durchschlagende Erfolge erzielt, die die ruckhaiiiche Anerkennung der Führung der beteisigt-n S^r'-sverb-nd-! ge funden haben. Sowohl als General,tabschef, als auch alss Truppen führet hat er persönliche Tapferkeit und Kühnheit des Wagens, ge- paart mit höchster persönlicher Berantwortung, bewiesen.
O b e r l e u t n a n t E e r h a r d W e r n e r hat als Komman- dant eines Stützpunktes trotz zweifacher schwerer Schulterverletzung einen entscheidend wichtigen Abschnitt tapfer reitetdigt Setner Entschlutzkraft und seinem Vorbild ist die erfolgreiche Abwehr aller Ana^isfe der Bolschewisten zu verdanken. Oberleutnant, Gerhard Werner wurde am 21. 5. 1916 als Sohn de» Relchsbahnlilspektors Wilhelm Werner in Baden-Baden geboren Nach c?'" e ’ Gymnasiums in Baden-Baden trat er 'm Oktober 1936 als Freiwilliger bei dem Eebirgs-Jager-Reglment 99 ein. 3m 3uli 1937 wurde er zum Fahnen,unter ernannt, tm August 1938 zum Leut nant und tm August 1940 zum Oberleutnant befördert.
Oberleutnant Wilhelm Egg cts. hat in den harten Abwehrkämpfen südlich des Ladogasees durch seinen unermüdlichen und rücksichtslosen Einsatz wesentlich dazu belgetragen, dah! mehr als 40 Felndangrifse abgewiesen werden konnten. Die Absicht ber Bolschewisten mit vier zusammengesaßten Divisionen den Durchbruch zu erzwingen, wurde durch den zähen Widerstandswillen des Oberleutnants Eagers und seiner tapferen Infanteristen zum Scheitern gebracht. Oberleutnant Wilhelm Eggers ®utl)e am 7. Juli 1910 als Sohn des Sattlermeisters Eduard Eggers in Scheesiell (Kreis Rothenburg/Hannover) geboren Im Aprill 1931 trat er als Freiwilliger beim Kavallerieieglment 13 etn, um die Unteroffizierslaufbahn einzuschlagen 3m 3unt 1938 wurde er als Wachtmeister und Offiziersanwärter ernannt. Im September 1940 wurde et zum Leutnant und im November 1941 zum Oberleutnant befördert.
Das ist die deutsche Infanterie!
Berlin. 26 März. Ein anschauliches Beispiel für bte gewasiigen Marsch- und Kampfleistungen deutscher Infanteristen an ber Ostfront bietet ein ostvreutzt ches Bataillon, bas bereits im Feldzug gegen Polen 1022 Kilometer unb tm Westfelbzug 1263 Kilometer kämpfend und marschierend $llt SRalrteni) des Krieges mit der Sowjetunion haben die ostvreusiischen Erendiere trotz schlechtester Strafen und un» SSrÄ weitere 1393 Kilometer Zwangen » s" L-'U- «s
schätzen, als sie von harten Kämpfen begleitet warm. Allein
Äse 3 Waf kn- Bekleidungs- und Derpflegungslager V zahlreich^ andere Waffen und umfangreiches Gerat wurden erbeutet oder vernichtet.
Heldentat eines Sudetendeutschen
"e« »®“Ä d°.°> I
Li. dah in der Nacht zum 22, März ein starker bolschewistischer AngiM in der Mite der Ostfront an der deutschen Abwehr 361 SH*' die Bolschewisten gegen Mitternacht deutsche Ge- ^‘ttoe^Gefreüe Fe^ üötz^Aner "geGten
8n einziger deutscher Soldat gegenuberstand, ein Feuergefecht in dem der Gefreite von allen Seiten .besSoNen wurde - Ein Erplosivfieschoh trat die Lafette des mMi*;„»nnemehrs Seine Splitter verwundete den tapferen Gesicht. Trotzdem blieb er unerschütterlich an feinem Maschinengewehr und nahm die Bolschewisten unter Feue^ at i t Kameraden in den Wellen ansuateifen oerlnchle. SAlldsof-N^Mnn "--"dem
50 tote Bolschewisten gezahlt.
Dr. Dietrich sprach vor Kriegsberichtern lteÄ»26ÄÄ Sräfedfesnt s». 9fii<shtIbunfi5icbtßttTifl fonttnetubtetf Hitb.. Relchsoressechef aab den Wort- und Bildberichtern, die sich in iah?elanaem Fronteinsatz bewährt und ausgezeichnet haben, einen Überblick über die politische Lage unh .^cht' linien für ihre zukünftige Arbeit. Em sich anschlrehender KameradschaftsabeKd vereinte die Kriegsberichter mit Offizieren des Oberkommandos der Wehrmacht und mit Männern ber beutschen Prelle.
