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Freitag, 18. Mär, 1942

Wiesbadener Tagblatt

Nr. 61 Seite 3

Links: Unablässig muh das Gelände vor den Bimkerstellungen überwacht werden. (PK.-Aufnahme: Kriegsberichter Herber, Wb.) Rechts: Schlittenkufen als willkommene Fahrerlerchterung.

(PK.-Aufnahme: Kriegsberichter Hähle, Wb.) ______________________

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Via Balbia

Von Dr. Gustav Eberlein, Rom

Krieg auf einer Einbahnstraße! Zusammenprall des römischen Sinpero und des britischen Empire auf einer schmalen, aber 1600 Kilometer langen Landzunge zwischen Wasser und Sand, zwischen Meer und Wüste. Deutsche Soldaten, die in ihren Feld­postbriefen als StandortSandhafen x" angehend Dann weiß man zu Hause, daß er jetzt irgendwo am Rande dieser Straße sitzt, an der Via Balbia Keine andere Landschaft läßt sich leichter oorftellen, so fern und fremd sie scheinen mag. Es sieht dort genau so aus wie auf der Landkarte: ein schwarzer Strich längs der Küste, zwischen blauem Wasier und gelbem Sand.

Den Eeopolitikern wird dieser seltsame Krieg noch zu schassen machen, drängt sich doch auch ihnen die Frage auf, die sich gelegentlich der Laie vorlegt: Wie, wenn unter Mussolini diese Straße nicht gebaut worden wäre? Dann hätte es vielleicht über­haupt keinen Krieg in Libyen gegeben, sicherlich keinen moderner Art Das Schiff der Wüste, fast immer ein Dromedar, will vom Asphalt nichts wisien, die Karawanen kreuzen die Straße wie ein trockenes Flußbett, jeder Kraftwagen schneidet die Kamelschlange entzwei wie einen Regenwurm, daß Die beiden Hälften sich im Sand krümmen. Kein bodenständiger Krieg das, den Eingeborenen unfaßbar, von ihren Stammesfehden so verschieden wie ein Panzer von ihrer schön eingelegten Flinte.

Den Strategen ein ewiges Problem, für die Taktiker eine wetterhast veränderliche Aufgabe, macht die Via Balbia den Krieg zu einer Verkehrsfrage. Da nur in einer Richtung marschiert, weder nach rechts, noch nach links ausgewichen werden kann, muß es stets entweder zu einer Verfolgung ober, wenn einer der beiden Strahenbeniitzer Kehrt macht, zu einem Zu­sammenstoß ober einer Stockung kommen. Nur bie halbinselartig ins Meer vorspringende Cyrenaika bildet eine'gewiße Ausweich­stelle, läßt sich wie eine Kurve schneiden und gibt damit ein bißchen Raum für das, was man ein militärisches Manöver nennt. Hier, im Gebiet der kleinen Nebenstraßen, hinter Benghafi ist es denn auch schon zweimal zu einer entscheidenden Wendung der Dinge gekommen, als Rommel plötzlich mit seinen Panzern hervorbrach. Den Italienern wurde bei der ersten englischen Offensive die Straße zum Verhängnis, weil bie auf ihr zusam­mengeballte Armee keine Ausweichmöglichkeit hatte. Auch bie Engländer geben jetzt zu, baß es nicht etwa ihrer größeren militärischen Tüchtigkeit, sondern ausschließlich dem sackartigen Sirofter her Einbahnstraße zuzuschreiben war, wenn sie das e Mal viele Gefangene machten. Wenige Wochen später ist ihnen, bei umgekehrter Richtung, das gleiche Schicksal widerfahren. So war es im vorigen Jahr. Inzwischen haben beide Gegner aus den gleichen Erfahrungen gelernt und sofort sind bie Gefangenen- zahlen gesunken. Es hat sich gezeigt, daß der Wüstensand stellen­weise doch schwere Waffen trägt, daß er auf beträchtlichen Strecken verharscht ist wie Schnee ober steinigen Untergrunb aufweist, ber den Panzern Halt gibt, unb so erklärt es sich, warum bie deutsch, italienische Verfolgung mitten in ber Straße, noch vor Tobruk

eine Pause einlegen, ja, bieFront" in bie Wüste hineinziehen konnte. Es wurde so etwas wie Gelände gefunden.

Die Entscheidung aber kann natürlich nur auf der Via Balbia gesucht werden, in der auch politisch zu denkenden Rich­tung nach Tunis oder Alexandria. Militärische Berechnungen größten Maßstabes gaben den Anstoß zum Bau der Straße, nicht bloß wirtschaitliche. Beide Begriffe verschmelzen übrigens zwischen den genannten Polen. Italien mußte an Ägypten und Tunis an= knüpfen, wenn es die Provinzen Tripolitanien unb Cyrenaika zu einet einzigen, Libyen, vereinen wollte, wie es bei seinem Kampf um die Freiheit im Mittelmeer mit England unb Frankreich rechnen mußte. Unter dem Statthalter von Tripolis, Luftmatschall Balbo, wuxde die Küstenstraße gebaut, vor fünf Jahren konnte sie Musiolini einweihen. Nach Balbo, bet bei ben ersten Luft­kämpfen über Tobruk abstürzte, nennt sie sich, wie bie Konsular­straßen des alten Rom, bie Via Appia, bie Flaminia unb anberc den Namen ihres Erbauers bewahren. ,

An ber imaginären Nietstelle von Tripolitanien unb Cyre­naika, an bet tiefsten Einbuchtung der Großen Syrte liegt Agheila, nicht mehr als trigonometrischer Punkt, von dem es westlich nach Tripolis wie östlich nach Tobruk je rund 600 Kilo­meter sind. Von Tobruk nach Alexandria sind es wieder 600 Kilo­meter, ebensoviel von Tripolis nach Tunis, von Tunis nach Algier, von Algier nach Melilla. Die Welt ist also hier in eine leicht zu behaltende Ordnung gebracht. Außerdem steht als

Scheidetnal an dem genannten Punkt auf der Straße ein Triumphbogen, den das dankbare Vaterland dem Gründer des neuen Jmpero, des zweiten Kaiserreiches errichtete: Musiolini zu Ehren. Zyklopische Wände steigen aus dem Sand, neigen sich Pyramidenhaft gegeneinander und halten einen Votivaltar, der an die Vorgeschichte der Via Balbia erinnert. Als sich nämlich vor 23 Jahrhunderten die Karthager unb bie Cyrener über die Grenze nicht einigen konnten, wurde eine Lösung sportlicher Art gefunden. Von beiden Städten sollte ein Läuferpaar ausziehen und dort, wo sie sich treffen würden, sei fortan das Ende beiber Reiche. Sie liefen also um die Größe des Vaterlandes. Die einen, ein Bruderpaar, die Philenen, kamen so weit, daß man sie beschuldigte, vor der Zeit aufgebrochen zu sein, und so gab es einen verhängnisdrohenden Streit Schließlich meinten bie anberen, gut, es bleibe bei dem Treffpunkt, dieser Grenze, aber die Philenen müßten sich als Beweis dafür, daß sie nicht mogelten, an Ort und Stelle lebendig begraben lassen. Ohne Wimperzucken stimmten die Brüder zu unb bis in bie fernsten Zeiten, heute wieder spricht man von diesem Heldentod fürs Vaterland.

Die Todesläufer kamen aus Tripolis, es ist wie ein Symbol. Gewiß hätten die Engländer ohne bie Via Balbia niemals an einen Marsch nach Tripolis gedacht, ber Kampf ums Mittelmeer wäre ein reiner Seekrieg geblieben, andererseits aber hätte auch Italien ben Blick nicht nach Osten richten können, gegen Suez. Unb jetzt ist biefe Straße zu einer Achse geworden.

Stoßtrupps

Bon Oberstleutnant a. D. Bcnary

Die steigende Feuerwirkung neuzeitlicher Maschinenwaffen hat eine stete Auflockerung bet Kampfformen zur Folge gehabt. Die geschlossenen Sturmfoionnen unb bie bidjten Schützenlinien des Angreifers, bie Bataillone, Karrees unb bie engbesetzten Graben- systeme bes Verteidigers gehören der Vergangenheit an. Unter dem Schutz der Maschinenwaffen pirschen sich im Angriff bie Schützenrubel unb Echützenreihen an ben Gegner heran, sickern allmählich in sein Gefüge ein, um ihm, wenn er durch die Wucht bet Beschießung von bet Erde und aus der Luft moralisch und materiell zermürbt ist, mit bet blanken Waffe ben Garaus zu machen. Ein sich gegenseitig flanlierenbes Netz von mit Kamps­waffen gespickten Widerstandsnestern unb feuerbestrichenen Hinder­nissen bildet das Gerippe ber Serteibigung, in bem ober hinter dem Reserven bereitgehalten werben, um etwa eingebrungene Feindteile im Gegenstoß zu vernichten ober zum mindesten an ihre Ausgangsstellungen zutückzuwetfen.

Der Stoßttupp ist damit in Angriff und Abwehr zuin wich­tigsten infanietistischen Kampfkörper geworden. Man versteht darunter eine Einheit, bie kampfkräftig genug ist, eine selb- ftänbige Erkundungs- ober Angriffsunternehmung durchzuführen. Es gibt keine Vorschriften über seine Stärke, seine Zusammen­setzung, seine Ausstattung mit Kampfwaffen, seine Bewegungs- und Kampfformen. Jede Norm, jedes Schema wäre von Übel;

Neu-Gumea

Die Perle der »Schwarzen Inseln"

er. Neu-Guinea, das jetzt ebenso wie Niedetlänbisch-Jnbien in ben Bereich bet japanischen Kriegshandlungen einbezogen wuide, ist bei größte Festlandblock in Der Reihe derSchwatzen Inseln", die im Eudpaziftk weit nach Südosten bis zu ben Fidschi- Inseln und Neu-Kaledonien hin führt. . ,

Neu-Guinea besitzt den Ruhm, d i e zweitgrößte Insel bes Erdballs zu fein, sie umfaßt 785 000 Quadratkilometer und hat etwa gleichviel Einwohner, 750 000. Wasserreiche Flüsse, durch Schwemmland strö­mend, und hohe Gebirge, die ihre Gipfel bis zu 5000 Meter emporrecken unb bis zur Schnee- und Gletscher- Bmit unbutchdring- Iltwalb bedeckt sind, kennzeichnen bie Landschaft Das Zentralgeb krge Neu- Guineas bilbet bas Rück­grat bet Insel. Es hat ebenso wie das nördliche Küstengebirge unb das alt­vulkanische Finistere-Gebirge Hochgebirgscharakter. Dte Flüsse, wie bet Mam- beramo, bet Augufta-Ramu- Fluß, bet Fly unb bet Digul, steigen bei Hoch­wasser, bas wegen des Regenreichtums nicht selten ist, bis zu sieben Meter an. S'e find wild und unruhig, führen losgerissene Bäume unb schwimmende Inseln mit sich unb suchen sich bauemb ein neues Bett, wie überhaupt Lanbverschiebun- gen. insbesondere an bet Küste, burch Erdbeben her- vorgerufen. an bet Tages­ordnung sind So verschwand im Iahte 1907 in einer Erdbebennocht ein etwa 100 Quadratkilometer großer Küstenstrich im Meere. Die Vulkane auf der Insel selbst sind zwo- erloschen, aber die Rauch- und Feuet- fäulen von Vulkanen benachbarter kleiner Inseln leuchten wie düstere Fackeln zur Notdküste herüber und mahnen daran, daß diese Erdpartikelchen noch immer nicht den Frieden des festen Landes gefunden haben

Das Innere Neu-Guineas ist erst in ben letzten zwei bis brei Jahrzehnten von deutschen und niederländischen Forschungs- expeditionen weiter erschlossen worden, während es sich bis dahin im Dunkel des Urwaldes verstecken konnte. Die Ureinwohner, bie an der Küste und in den Schwemmlandniederungen siedeln, sind Papuas Sie kennen kein Metall Aus Holz und Stein besteht bas Material ihrer Werkzeuge und Waffen. Muscheln, Steine und Hundezähne Dienen als Zahlungsmittel. Die Papuas find Bauern

und Jäger und an Der Küste auch Fischer, Hunde und Schweine find ihre Haustiere. Sie erfreuen sich vielfach noch der Unschuld des Paradieses, wenn nicht aus Baumbast geklopfte Stoffe ober Gras» unb Faserschurze ihre Lenden bedecken. Ein staatlicher Zu­sammenschluß in unserem Sinne, wenn auch primitivster Form, existiett nicht. Man kann nicht einmal von einem Siammesge- füge sprechen Der Herrschaftsbereich des Häuptlings überschreitet die Dorfsiedlung nicht. Dafür spielen geheime Männerbünbe im gesellschaftlichen unb religiösen Leben, bas seinen Schwerpunkt im Ahnen- unb Totenkult hat, eine ausschlaggebende Rolle. Aus ben Kulthanblukigen, zu denen auch noch bie Menschenfresserei gehört,

(Weltbilb Gliese-M.) ist eine Ttommelsprache entstanden, bie als Nachrichtenüber­mittlung über weite Strecken hin bient.

Neu-Guinea würbe 1526 von einem Portugiesen in spanischen Diensten entdeckt Die Insel war allerdings schon bem alten Rom bekannt, bas eine wertvolle Baumrinde von dort bezog. Heute werden Gold, Perlen. Trepang, Kopra und Sandelholz aus der Insel gewonnen und von dort ausgeführt. Im 19. Jahrhundert teilten sich bie Niederlande, England unb Deutschland an den Be­sitz Neu-Guineas, bis nach 1918 das Kaifer-Wilhelrn-Land als Mandatsgebiet Australien unterstellt wurde. Die Haupthäfen unb Regierungssitze Holländifch-Neu-Guineas finb Manokwari, Fak Fak an ber Nord- und Westküste, und SZeraufe und Ctaba an der Südküste. Der Verwaltungssitz des den Australiern unter­stellten Gebietes ist Ort Moresby. Der Heimathafen bet großen Perlfischer-Flottillen ist Thutsbay-Islanb.

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nut bie Lage, das Gelände, ber Kampfwert von Freund und Feinb kann hierüber entscheiden.

Der BegriffStoßtrupp" kam im Stellungskampf bes Welt­krieges auf. Man legte biefen Namen den Streifen bei, bie ins Niemandsland vorstießen, um durch Einbringen von Gefangenen und Beutestücken (Achselklappen mit Kegimentsnummem, Tage­büchern, Briefen, Befehlen, Zeitungen) Nachrichten vorn Feinde zu verschaffen. Daneben fiel ihnen noch die Beunruhigung des Feindes, das Wachhalten des Angriffsgeistes in ben eigenen Reihen, bas Vortäuschen von Angriffsabsichten, bas Ablenken ber feindlichen Aufmerksamkeit vom Schwerpunkt der Kampfhandlung zu. Die Sturmbataillone waren beauftragt, bei ihrem Einsatz an ber Front unb bei Versuchen im Hinterland Erfahrungen übet bas Kampfverfahten und bie Kampfausrüstung der Stoßtrupps zu sammeln und auszuwetten.

Das Kampfverfahren ber Stoßtrupps war wesentlich auf Überraschung aufgebaut. Sie sollten aus bem Dunkel bet Nacht, aus ben Schleiern des Früh- unb Spätnebels, aus ben Pulverschwaben einer Feuerglocke übetrafchend vorstoßen unb nach Lösung ihres Auftrages ebenso schnell verschwinden, wie sie aup> getaucht waten.

Im gegenwärtigen Krieg hat sich bet Begriff unb bamit ihr Aufgabenkteis erweitert. Dem Angreifer finb sie über ihre Et- funbungstätigleit hinaus bie ehernen Spitzen feinet Stoßkeile geworben, bie tief in bes Feindes Wehrstellung einbringen und durch Aufrollen nach rechts unb nach links die geschlagene Lücke zur Bresche erweitern. Ihr alter Freund, ber Serteibtger, kann sie erst recht nicht mehr entbehren. In feinem weitmaschigen Ab­wehrnetz bilben sie bie beweglichen Bindeglieder zwischen den einzelnen Widerstandsnestern. Die Frontberichte aus bem Osten wissen es uns anschaulich zu schildern, wie bie Sowjets es daraus ablegen, einzeln unb in kleinen Trupps durch die Maschen dieses Netzes durchzuschlüpfen, um sich in dichten Wäldern ober ab­gelegenen Ortschaften bes Hinterlandes wieder zu sammeln unb von btefer Basis aus, bie Widerstandsnester in ber Flanke unb von rückwärts anzugreifen ober sich gegen bie Nachschublinien unb Nachschubeinrichtungen bet vorbeten Kampffront zu roenben.

Da finb die Stoßtrupps in ihrem Element. Strahlenförmig nach allen Richtungen bringen sie aufklärend und sichernd vor. Wo immer sie auf den Feind stoßen, fassen ste blitzschnell zu unb suchen seine Kraft zu brechen, bevor et selbst zum Schlage auf ihre Wibetstanbsnester ausholt.

Klaret taktischer Blick, rasche Entschlußkraft, geschickte Aus­nutzung des Gelänbes, vollenbete Meisterschaft im Einsatz bet Feuerwaffen muß ihnen eigen sein, soll bet Erfolg in derartigen gespannten /Zagen sich auf ihre Seite neigen. Daneben werden bei den winterlichen Tücken des Ostens, bei der hinterhältigen Kampfweise der Bolschewisten bie größten Slnfotberungen an ihre Körperkrait, ihre Wetterhärie, ihre Nerven gestellt. Bei 40 Grab Kälte heißi es durch meterhohen Schnee sich an ben Gegner heranzuarbeiten unb sich wiebet von ihm zu lösen. Mit froftftarren Händen müssen bie leichten unb schweren Waffen bebient, müssen Leitungen gestreckt, müssen Sprechfunkgeräte gebrauchsfertig ge­macht werben. Durch stockfinstere Nacht, burch dichtverschneites Unterholz, über enblose, gleichförmige Schneeflächen muß nach bem Marschkompaß bet Weg gefunben werden. Verwundete Kameraden müssen, sollen sie nicht erfrieren, mitgeschleppt werden. Fürwahr, jeder einzelne Mann bes Stoßtrupps, von seinem Führer bis zum letzten Handgranatenträger, muß ein ganzer Kerl sein, wie ber Etoßtruppler bes Weltkrieges, ben Emst Jünger, einer ihrer Besten, mit ben Worten kennzeichnet:Einsam stanben jene unbekannten ehernen Gesellen, jene uberroinber bes Materials im Gewitter bet Schlacht, wenn bet Tob mit Flammenhufen durch wallenden Nebel galoppierte. Ihr Horizont wat der Rand eines Trichters, ihre Stütze das Gefühl bet Pflicht, bet Ehre und des inneren Wettes. Sie reckten sich empor zu brutaler Größe, ge­schmeidige Tiger bet Gräben, Meister bes Sprengstoffs."

300 Fahrzeuge und Schlitten zerstört

Berlin. 12. März. Wie das Oberkommando der Wehr­macht mitteilt, griffen am 11. März im mittleren Teil der Ostfront deutsche Kamvffltegerverbände die sowje­tischen Nachschubstraßen erfolgreich an. Mehrere Kolonnen wurden aufgeneben. 300 motorisierte Fahrzeuge und Schlitten wurden durch die Tiefangriffe der Schlachtflieger und dte Bomben der Kampfflugzeuge zerstört. Biele der ver­nichteten Lastkraftwagen waren mit Munition oder leichten Geschützen beladen, wieder andere Fahrzeuge brachten T r u v v e n zur Front. Der Verlust des Feindes an Menschen und Material war besonders groß. Bei der Zer­trümmerung des Bahnhofes einer wichtigen Nachschubstrecke wurden Eüterzüge. Verladeeinrichtungen und Material- ichuvven schwer beschädigt. Die als Begleitschutz für diese Angriffe fliegenden deutschen Jäger schossen ohne eigene Ver­luste neun sowjetische Flugzeuge ab.