Wöchentlich in 6 Ausgaben
Srscheimmgszeit werktäglich nachmittags
Nummtzr 42
Donnerstag, 19. Februar 1942
90. Jahrgang
„Empfindlich wie eine Primadonna'
der eine
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Konstantin 5teil hat im Gedenken Reichsministers Dr. Todt für Deutschi seines Geburtsortes gelegenen R
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Adolf Hitler.'
Kreuzes.
Schanghai, 18. Febr. Die Angriffe auch auf Timor,
immer
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Bolschewistisches Versorgungszentrum vernichtet
Grober Erfolg einer finnischen Störungsabteiluug
Neu-Guinea soll „um jeden Preis" gehalten werden
Australiens Heeresminister verschweigt die Berlufte auf Singapur
Aller Wett ist noch in Erinnerung, daß en, wieder erklärt wurde, Singapur müsse „um jede werden. Inzwischen ist Singapur genommen, und die Ausgabe „um jeden Preis" gehalten zu werden, ist nach Ansicht australischer
Es ist nicht weiter verwunderlich, wenn unter solchen Umständen die Stimmung in London und Washington recht nervös und gereizt ist, oder noch besser gesagt, nervös und gereizt bleibt. Das kam auch im Unterhaus sehr deutlich zum Ausdruck, das mit Churchills Erklärung zur Kanal- Schlavve keineswegs zufrieden war. Man verlangte viel« mehr sehr dringend eine Aussprache, die Churchill erst nach einigem Widerstand schließlich für die kommende Woche zu- yestand. Das spanische Blatt „Ba". das sehr ausführlich über diese Auseinandersetzungen berichtet, erklärt, den größten Beifall habe der Abgeordnete Lawrence gehabt.
Debatte über die Richtlinien für die künftige Füb- Krieges verlange. Churchill, der nebenbei be-
lapanische Luftwaffe hat jetzt ihr« ~ »rotzte der kleinen Sun da.
Inseln außerhalb des javanischen Jnselbogens, ausgedehnt. Wie der niederländische Heeresbericht aus Batavia meldet griffen die japanischen Bomber Kopang, den Hauptort des holländischen ^Ehreren Wellen an. Der BataMa- Heeresbericht gibt zu, daß die japanischen Flugzeuge in zwei Wetten über Kopang erschienen und im Hafengebiet „Sachschaden" gegriffen^" Sura6oI a hätten die Japaner abermals an-
®re< Utti6 «erlag: L. Schellenberg'sche Bnchdrmlere,, Langgasse Ar. 21 (Tagblatt-Haus) STT.Tia69631; tm2)Yf,taS5,r5t: ^Ktitatt, Wiesbaden Postjchecklonro: Frankfurt a. M. 7405 ®fl Jroel Wochen RM 0.94, für einen Monat RM r.— einschließlich des Trägerlohnes «MS,Mn?,rn„e3h.8,enOBr """ S°"at SP -.-».zuzüglich RM 0.86 B-It.llgelv ■ LinAnumm-rnRMO.lv Sei Behinderung der Lieferung infolge höherer Gewalt fein Anspruch auf Rückzahlung des Bezugspreises
Wie der australische Verkehrsminister A sh len bekanntaab hat das Kriegskabinett beschlossen, alle Radio- und Telephonoer- bindungen nach USA. und Niederlandisch-Jndien ab Samstag im Znteresse der nationalen Sicherheit einzustellen. Rur noch bestimmte blonder- genehmigte Rundfunksendungen werden in Zukunft als Ausnahme gestattet.
Die Japaner bombardierten Köpang
rüng des Krieges verlange. v «i w m, „ei ntwnwi „t- merkt. dem Unterhaus den Vorwurf machte, daß es ibm seine Zeit stehle, habe nicht den selbstbewußten Ton von früher angeschlagen, sondern habe das Parlament aufgefordert, ibn hinauszuwerfen, wenn es einen helleren Mann fände. Das ist tennzetchnend für die Art. in der Churchill jetzt das Parlament behandelt. Diese Behandlung des Unterhauses wird vom ..Daily Sketch" einer vorfichtigen, aber doch bemerkenswerten Kritik unterzogen. Das Blatt meint. Einigkeit sei eine schöne Sacke, sie sei im Kriege unentbehrlich, aber Re dürfe nicht dazu führen, einen Schleier über alle Fehler und Irrtümer zu legen. Vor seiner Amtstätigkeit sei Churchill einer der rückstchtsloseften Kritiker, gewesen. Heute aber, wenn ihm verschiedene Fragen über seine Befehlsgewalt vorgelegt würden, wäre er so emoftnd-
Das Ritterkreuz für Hardegen
Berlin,, 18. Febr. Der Führer verlieb auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Kriegsmarine. Großadmiral Raeder, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Kavitänleutnant Hardegen.
Kapitänleutnant Hardegen versenkte als Kommandant eines Unterseebootes bisher insgesamt 16 bewaffnete feindliche Handelsschiffe mit 105 500 BRT. Hiervon versenkte er allein 8 Schiffe mit 53 000 BRT dicht vor der nordamerikanischen Küste. Hardegen ist ein vorbildlicher Kommandant, der sich durch Kühnheit und Draufgängertum bei seinen geschickt angesetzten Angriffen auszeichnet.
RAD.-Abteilung „Dr. Fritz Todt"
cn Preis" gehalten und die Aufgabe, „ t----- „ ™ „--------, -r- .—, Ansicht australischer
militärischer Kreise letzt Reu-Euinea zugefallen. Man fordert jetzt in Australien die Entsendung von zahlreichen Flugzeugen und von Kriegsmaterial nach Reu-Euinea. genau so wie man auch die Entsendung von Verstärkungen nach Singapur immer und immer wieder verlangte.
Berlin, 18. Febr. Reichsarbeitsführer Reichsleiter Konstantin Hier! hat im Gedenken an die Bedeutung des Reichsministers Dr. Todt für Deutschland der in der Nähe seines Geburtsortes gelegenen Reichsarb eitsab- t e i I u n 6 6/314, Neckargerach, den Ehrennamen „D r. F r t tz T o d t verliehen.
Wie der Reichsarbeitsführer in einem persönlichen schreiben an die Gattin des verstorbenen Reichsministers Dr. Todt ausführte, sollen Führer und Ärbeitsmänner dieser Abteilung für immer die große Verpflichtung darin sehen, Geist und Schoviung dieses kämpferischen Mannes und he- deutenden Natronalfozialisten lebendtg zu bewahren.
Sowjet-Truppenteile eingeschlossen 44 Sowjet-Flugzeuge vernichtet — Feindliches U-Boot vor der norwegischen Küste versenkt — Aufklärungstätigkeit in Nordafrika
Aus dem Führer-Sauvtauartier, 19. Febr. (Funkmeldung.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
An der Ostfront wurden zahlreiche Angriffe des Gegners abgewebrt. 2m mittleren Frontabschnitt sind weitere starke Teile des Gegners eingekchlosken. Sie wurden trotz verzweifelter Ausbruchsversuche auf engstem Raum rusammengedrSngt und gehen ihrer Vernichtung entgegen.
Die Sowjets verloren am gestrigen Tage 4 4 Flugzeuge. während nnr ein eiaenes Fluazeu« vermißt wird.
2n Rordakrrka beiderseitige Aufklärungstätigkeit.
3m See gebiet um England beschädigten Kampf- flugzeuge am Tage ein größeres Handelsschiff durch Bombenwurf und versenkten einen britischen Bewacher.
Sicherungssahrzeuge der Kriegsmarine versenkten vor der norwegischen Küste ein feindliches Unterseeboot.
Britische Flugzeuge, die in der vergangenen Rächt in die Deutsche Bucht etnflogen, wurden durch das Feuer der Flakartillerie zum Abdreken gezwungen. Marine-Artillerie schoß einen feindlichen Bomber ab.
a«. Berlin, 19. Febr. Die Schlage, die die Engländer und US-Amerikaner ttt den letzten Tagen hinnebmen mußten, wirken sich auf der ganzen Linie aus. zumal die Meldungen aus Ostasien erkennen lallen, daß die Javaner ihren Siegeszug fortsetzen. So haben die javanischen Truvven in Burma den Bilinsluß, den die Engländer als ausgezeichnetes Eeländehindernis betrachteten, überschritten und nähern sich nun dem Sittang-Fluß, der das letzte natürliche Hindernis vor Rangun darstellt. Die nervösen Räumungsmaßnahmen, die in Rangun getroffen werden, zeigen klar, dag man an die Möglichkeit, diesen für England und Tschungklna gleich wichtigen Platz halten zu können, nicht mehr glaubt. Zugleich blickt man mit immer größerer Sorge auf Java. Die maßgebenden holländischen Stellen richten deshalb immer neue Hilferufe an Australien, zur Verteidigung Javas beizutragen. Sie kommt damit gerade an die richtige Adresse, denn der australische Minister- vrastdent seinerseits novelliert immer erneut an England, mehr als bisher zur Verteidigung Australiens zu tun. Der frühere holländische Außenminister van Kleff en, der gleiche, dellen verbrecherische Attentatsvläne soeben an das Tageslicht gezogen werden, ruft seinerseits die US.-Ämeri- kaner zur Hilfe auf. Java, so meint er. könne stch nur halten, wenn es das Kriegsmaterial bekomme, um das Nieder- ländisch-Jndien „schon solange gebeten" habe. Ein Hilfloser avvelliert also an den andern Hilflosen.
Weise an dem Abwehrerfolg mitgewirkt. In diesem Kamvf wurden noch weitere fünf Panzer der Bolschewisten beschädigt. Nach diesem mit großer Kühnheit geführten deutschen Gegenstoß, befand sich die Hauvtkampflinie ausnahmslos und fest in der Hand unserer tapferen Truvven.
Helsinki, 18. Febr. Von einem kühnen Handstreich berichtet der finnische Heeresbericht. Eine finnische »storungs- abteilung ist nach dem Durchbruch der feindlichen Stellungen 50 Kilometerweit inden Rücken des Feindes gedrungen, wo Re ein wichtiges Versorgungszentrum vernichtete. Es wurde ein volles Munitionslager, ein Lebensmittellager mit großen Vorräten, eine Feldbackerei, ein kleines Bekleidungs- und Brennstofflager, sowie 90 Autos bis auf den Grund vernichtet. Insgesamt 60 Gebäude wurden eingeäschert. 500 Bolschewisten fielen und über 300 Pferde wurden getötet. Die eigenen Verluste der finnischen Störungsabteilung betrugen an Gefallenen und Verwundeten insgesamt 11 Mann. _
Luftftreitkräfte: Zwei notgelandete feindliche Maschinen gerieten in unsere Hand.
Zehn 52-Tonnen-^anzer erledigt
Berlin, 18. Febr. In der Morgendämmerung des 16. 2. setzte der Gegner im Nordabschnttt der Ostfront mit starken Kräften, darunter zahlreichen schweren Panzern, und Kamvfflugzeugen zum Angriff an. In harten, bin und berwogenden Kämpfen wurden die Bolschewisten geworfen. In diesem Kampf wurden zehn schwerste Panzer von 52 Tonnen Gewicht erledigt. Sie blieben zerschollen auf dem Kamvffeld liegen. Der im Wehrmachtsbericht vom 15. und 17. 2. genannte Wachtmeister Kirschner schoß mit einem Sturmgeschütz von diesen zehn Panzern allein Reben ab. Er bat damit in wenigen Tagen 18 feindliche Panzer vernichtet und ko in hervorragender
Der ganz andere Winter
Von Wilhelm Ackermann
Als im Osten der Winter seinen Einzug hielt und die deutsche oberste Heeresleitung die dadurch gebotenen Maßnahmen zum Übergang aus der Offensive in die Verteidi- I (jung traf, witterte man bei all unseren Gegnern die I MorgMluft einer entscheidenden Wende. Napoleonische Erinnerungen waren an der Tagesordnung und wurden insbesondere von den sowjetischen Provaganda- stellen in Prelle und Rundfunk in allen erdenklichen Ab- I Wandlungen aufgefrischt. Es stand felsenfest, daß die bescheidenen deutschen Umgruppierungen und Frontbegradigungen nur der Anfang eines unaufhaltsamen Rückzugs I jein wurden, der höchstwahrscheinlich überhaupt in wilder Flucht und im Zusammenbruch der ganzen deutschen Ostfront enden werde. Das sowjetische Oberkommando ließ es nicht an Siegesmeldungen zur fortgesetzten Belebung dieser angenehmen Vorstellungen fehlen, und es ist im Grunde noch die reichlich verspätete Nachwirkung dieser vorschuß- weisen Lorbeerernte, wenn jetzt noch Mister Cripps in I gläubigem Vertrauen auf die bolschewistische Dampfwalze seinen Landsleuten erzählt, daß bei Kriegsende der brave
I Stalin in Berlin residieren werde.
. Aber die Hoffnungen und Entwürfe beschränkten Rch keineswegs auf den Osten: es war insbesondere der Stolz
I Churchills, auch englischerseits ein beachtliches Scherflein zu Deutschlands endgültiger Niederlage beizutragen. Das sollte sich vor allem auf afrikanischem Boden ab-
I Wielen, wo die geballte Zusammenfassung der englischen und amerikanischen Machtmittel den deutsch-italienischen Widerstand unwiderruflich hinwegfegen, die Reste des italienischen Imperiums liquidieren und mittelbar den
I ganzen Raum des Mittelmeeres sozusagen zu einem eng» I lischen Binnengewässer machen sollte. Es war überdies die Zeit der finsteren Drohungen mit der baldigen Luftüberlegenheit der englischen Luftwaffe dank des ununterbrochenen märchenhaften Zustroms amerikanischer Maschinen, die über die deutschen Industriegebiete in ständig steigendem
I Maße alle Schrecken des Luftkrieges herniederstreuen sollten: die Zeit auch der blühenden Phantasien in eng»
I lischen und amerikanischen Zeitungen von der zweiten Festlandsfront, die man zur Unterstützung der Sowjets auf-
I richten werde, sei es in Norwegen, sei es der Einfachheit I halber gleich in Reichweite der eigenen Küste in Nordfrankreich, Belgien und Holland. Zwar bat Churchill selbst schon bald diese Ausschreitungen der Hofsnungs-
I freu de gebremst, weil ihre völlige Sinnlosigkeit ibm stimmungsmaßig gefährlich erschien: aber um so höher hat
I er andererseits dafür die nordamerikanischen Erwartungen ge- I schraubt. In diesen wohltuenden Bildern von der bevor- I stehenden Niederringung Deutschlands trat selbst dann noch I kein Wandel ein, als sich durch den Ausbruch des offenen Konfliktes tn Ostasien die Auseinandersetzung zum regelrechten Weltkrieg ausgeweitet hatte. Man saß nach wie vor so hoch zu Roß. daß man erklärte, dieses Japan sei ein ebenso nebensächlicher Faktor wie Italien: nach dem Ende der
I deutschen Widerstandskraft ergebe sich der Rest sozusagen im I Vorbeigehen und selbsttätig.
I 2eÄ neigt stch der Winter dieser wohlwollenden I Wuniche dem. Ende entgegen, und der englische Premier- nilmster in eigener Person hat am letzten Sonntag die Bilanz der Erfüllung gezogen. Sie sieht in allen Teilen , »anz anders aus, als nach den freigebigen Ankündigungen zu erwarten stand. Sie ist nichts anderes, als die Bilanz des bis zur rettungslosen Blamage entschleierten allseitigen Bluffs unserer Gegner. Selbst in diesen Tagen des unzweifelhaften Trostbedürfnisses beginnt man in Anglo- amenka, nachgerade den Geschmack an sowjetischÄt Siegesmeldungen zu verlieren und stellt mißmutig und argwöhnisch lest, daß diese schonen Berichte doch sehr jeglicher zuver- lastiger Einzelheiten entbehren, und daß es schwierig sei, erfolgreiche Durchbrüche zu beurteilen, wenn man nicht einmal erfahre, an welchem Frontabschnitt und in welcher Gegend sie stch ereignet haben sollen. Die Leute in Moskau hinwiederum revanchieren sich, ind.em Re auf die Kümmerlichkeit der englisch-amerikanischen Materiallieferungen Hinweisen, die übrigens auch Churchill selbst eingestanden hat' und in England wird bis in die Spalten der „Times" hinein das bolschewistische Mißtrauen in die Kriegsanstrengungen der beiden anderen Verbündeten offen und mit dem Anerkenntnis der Berechtigung erörtert. An die Stelle der Hoffnung auf die Vernichtung der deutschen Ostarmeen ist die ebenso vbantasiebeflügelte Furcht vor der kommenden deutschen Frühjabrsoffensive getreten, die man nach dem überraschend umgekehrten Ausgang der großen englischen Mion tn Nordafrika nicht nur gegen die Sowjets, sondern auch an allen Ecken des Vorderen Orients herein- brechen sieht. Aus der täglich siegreicheren Schlacht im Atlantik ist eine böse Überraschung nach der anderen erwachsen: .nach den deutschen U-Vooterfolgen an der nord- amerikamschen Küste nun das Seegefecht im Kanal, das alle englischen Wangen mit Schamröte schmückte, und der Vorstoß Über die Weite des Atlantik hinweg bis ins Karibische Meer an die Küste Venezuelas.
Das zweitrangige und später automatisch zu erledigende Japan aber hat sich als ein Gegner erwiesen, der das ganze Empire in Schrecken versetzt und aus der bisher feststehenden englisch-amerikanischen Weltstellung bestenfalls noch eine sehr unbestimmte Zukunftshoffnung gemacht hat Die mit astronomischen Ziffern verkündete amerikanische
Selchöftszeit durchgehend von 8—19 Uhr außer Sonn- und Feiertags Berliner Büro. Berlin-Wilmersdorf Anzeigenpreise: Ein Millimeter Höhe der 22 Millimeter breiten Spalts im Anzeigenteil RM 0.07, der 46 Millimeter breiten Spalte im Teiteil RM 0.60, im übrigen ist Preisliste Nr. 10 maßgebend • Nachlässe nach Preisliste Nr. 10 • Schluß der Anzetgen-Annahme 9 Uhr vormittags, größere Anzeigen am Vortage
Es wäre bester, weün der australische Heeresminister seinem Volk die Wahrheit sagen würde, nämlich, daß die Masst 1 Malakka und Singapur eingesetzten australischen Truppen sangenschaft geraten ist.
Das Eichenlaub verliehen
Aus dem Führerhauvtauartier, 18. Febr. Der FüBrer hat nachstehenden Offizieren das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen:
Generaloberst von Kleist, Oberbefehlshaber einer Panzer-Armee als 72. Soldaten der deutschen Wehrmacht; General der Panzertruvven Reinhardt, Oberbefehlshaber einer Panzer-Armee als 73. Soldaten der deutschen Wehrmacht; General der Panzertruppen Model, Oberbefehlshaber einer Armee als 74. Soldaten der deutschen Wehrmacht; Generalmajor Frbr. von Lansermann und Erlencamp, bisher Kommandeur einer Panzer-Division als 75. Soldaten der deutschen Wehrmacht; Generalmajor Wessel, bisher Kommandeur eines Infanterie-Regiments (mot.), als 76. Soldaten der deutschen Wehrmacht; Oberstleutnant Hagen, Kommodore eines Stnrzkamvfgekchwaders, als 77. Soldaten der deutschen Wehrmacht.
Die Beliehenen erhielten folgendes Telegramm des Führers:
„3n dankbarer Würdigung Ihres, heldenhaften Einsatzes int Kampf für die Zukunft unseres Boltes verleihe ich Ihnen das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen
Schanghai, 18. Nov. Der australische Heeresminister Forde erklärte, daß er noch keine Nachricht von den auf Singapur eingesetzten australischen Truppen besitze. Auch von bereit Befehlshaber, dem General B e n n e t fehle jede Nachricht. Forde erklärte weiter, er vermute, daß sich ein Teil der australischen Streitkräfte zur Zeit aufdem Meere befinde.
lich wie eine Primadonna, die von den MuRkkritikern beschuldigt werde, falsch gesungen zu haben.
Auch Roosevelt ist bescheiden geworden
Auch in den USA. fehlt es nicht an Kritik an der Regierung. Im Parlament bezeichnete sogar ein Senator die Regierung als eine „ausgewachsene Mißgeburt. Das Eindringen deutscher U-Boote in das Karibische Meer hat diese Mißstimmung und Rervosität beträchtlich gesteigert. Das Unternehmen bat in Nordamerika allergrößtes Auisehen.erregt. „New Bork Serald Tribüne" bezeichnet den Vorstoß als einen gefährlichen Auftakt und meint, „wir müssen zweifellos mit mehr und noch härteren Schlägen der deutschen U-Boote rechnen." Senator Walsh, der Vorsitzende des Marineausschusses, erklärte im Senat, daß die Küsten der USA. faft schutzlos seien. Infolgedessen könne der Tag kommen, an dem es notwendig sein würde, die Flotte b e i m z u b e o r d e r n, um die Küsten zu schützen. Roosevelt äußerte auf einer Pressekonferenz, unter Umständen sei es durchaus möglich, daß der Feind morgen New Borkbeschieße oder Detroit mit Bomben belege. Darüber befragt, ob die Luftwaffe und die Marine in der Lage wären, einen Angriff auf Alaska zu verhindern, erwiderte der Präsident: „Gewiß nicht!" Das ist der gleiche Herr Roosevelt, der so gern von bett führten Angriffen der USA.-Flotte träumte und der die USA.-Martne nicht schnell genug in den Krieg hineinbringen konnte.
Churchill wird kleinlaut
(Eigener Drabtbericht unserer Berliner Schriftleitung)
