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Wiesbadener Tagblatt

Dr« und Verlas: 8. Lchetlenbera'iLe Buchdruckerel. Lanaaaiie 21 traablatt-Äaus» ' WüLeatli» in « «»Saaüe» Lrickeinuuas^eir werktäalüb uackmittaa«

NrX und Verlag: 8. Lchellenberg'jche «uchdruckeret, Laaggasse Nr. 21 (Lagblatt-Haus)

Erscheimmgszeit werktäglich «achmittagS

Wöchentlich in 6 Ausgabe«

Nummer 37

90. Jahrgang

Freitag, 13. Februar 1942

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Hblihwö üonfitidismmiTtcrDr.ToDt

Die Fahnen Deutschlands senken sich vor der Bahre des genialen Baumeisters und Organisators

Liebe des ganzen deutschen Volkes eins und werden sie ihm auch über das Grab hinaus beinah:

Der Staatsakt in der Neuen Reichskanzlei

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Der Nachruf des Führers

Berlin, 12. Febr. Unter außerordentlich starker Anteilnahme der Berliner Bevölkernng, der Frontarbeiter, der Schaffenden aus der deutschen Rüstungsindustrie und seiuer alten Mitkämpfer aus der Beweguug wurde am Dounerstagnachmittag Reichsminister Dr.-2ng. Fritz Todt, den ein tragisches Geschick ans einem an Leistungen und Erfolge» ungewöhnlich reichen Leben gerissen batte, zu Grabe getragen. Der Fübrer selbst gab der tiefen Trauer des ganze» deutsche» Volkes bei dem feierliche« Staatsakt i» der Reuen Reichskanzlei, dem die Spitzen des gesamten öffentlichen Lebens beiwohnten, in einem warm empfundenen Nachruf auf keinen getreuen Gefolgsmann und genialen Mitarbeiter Ausdruck. 3n dichten Reihen bildete die Berliner Bevölkerung der Reichsbauvtstadt bei der letzten Fahrt Dr. Todts das Trauerkpalier, um den großen Toten zu ehren, der auf dem Juvalideufriedhof zur letzten Ruhe gebettet wurde. 2m Kerzen der Nation aber wird Dr. Todt für immer weiterleben.

Im Mosaiksaal ist die ganze Stirnwand bis zu halber Höhe mit Lorbeer verkleidet. Davor leuchten in verschwende­rischer Fülle weißer Flieder, weiße und rote Tulpen. Aus den erzenen Schalen hoher Pylonen züngeln Flammen empor. In der Mitte der Stirnseite steht unter dem goldenen Hoheitszeichen vor dem mit dem Freiheitsbanner der notionalf"!~'!. “ .' Bewegung verkleideten Durchgang auf hohem Katafalk der mit der Reichskriegsflagge bedeckte Sarg, geschmückt mit Stahlhelm und Degen. Zu Häupten des großen Toten die Standarten, an seinen Seiten die Sturmfahnen der deutschen Freiheitsbewegung sowie die Fahnen der Luftwaffe. Zur Rechten des Sarges halten drei Führer der DZ. die Kisten mit den Orden des ver­storbenen Reichsministers. ZweiEenerale der Luftwaffe, je zwei höhere Führer der DT., der SA. und des RS.-Haupt- amtes für Technik halten am Sarge die Ehrenwache.

Beim Staatsakt für Reichsminister Dr. Todt hielt der Führer folgende Ansprache:

Verehrte Trauergäste!

Liebe Frau Todt!

Es ist sehr schwer für mjch, eines Mannes zu gedenken, von dem die Taten lauter uE eindringlicher zeugen, als es je Worte zu tun vermögen. Als wir die schreckliche Nachricht von dem Unglück erhielten, dem unser lieber Parteigenosse Dr. Todt zum Opfer gefallen war. hatten wohl viele Millionen Deutsche die gleiche Empfindung von jener Leere, die immer dann eintritt, wenn ein unersetzbarer Mann seinen Mitmenschen genommen wird. Daß aber der Tod dieses Mannes für uns einen unersetzbaren Verlust be­deutet. weiß das ganze deutsche Volk. Dabei ist es nicht nur die l ch ö v s e r i s che Persönlichkeit, die uns genommen wurde, sondern es ist auch der treue Mann und unver­geßliche Kamerad, desten Weggang uns so schwer trifft.

Der vorbildliche Nationalsozialist

Dr. Todt war Nationalsozialist, und er war dies «ich tnur verstandesmäßig, seit dem Augenblick, da er zum erstenmal Kenntnis von der Bewegung erbielt,, sonder« auch aus seinem ganzen Herzen heraus. Die erste Berührung mit der Partei im Jahre 1922, die erste Begegnung mit m i r selbst, haben diesen Mann nicht nur sofort innerlich zu mit geführt, sondern ihn oervilichtet, auch nach außen hin zu dem zu stehen, was er als einzige Möglichkeit einer deut­schen Wiedergeburt ansah. Den Techniker und In­genieur, der sich vorübergehend selbst durch seiner Hände Arbeit das Brot verdienen wußte, erschien die Verbindung des nationalen mit dem sozialen Gedanken nicht als ein Problem oder gar als eine Frage, sondern als die kategorische Pflicht des Kampfes für eine deutsche W i e d e rauferstehung, die mehr kein mußte als eine bloße Restauration einer durch de» Zu­sammenbruch sich selbst schon als überlebt erwiesenen äußeren staatlichen Form. Schon im Jahre 1922 war es diesem Manne klar, daß das Ziel der deutschen Erhebung nicht eine Restaurierung zerbrochener alter Forme«, sondern eine Re­volutionierung des dentschen Geistes, des deutschen Denkens und damit des deutschen Volkes und keiner inneren gekellkchaktlichen Ordnung kein mußte.

Kutz oot 3 Uhr wird der Kranz des Führers in den Mosaik­saal getragen. Wenig später trifft Reichsmarschall Hermann Göring ein. Er erweist dem toten Kameraden die Ehren­bezeigung und erwartet dann die Witwe, den Sohn und die drei Töchter des Verstorbenen, bie_ Reichsminister Speer in den Saal geleitet. Die Trauergäste grüßen die Ange­hörigen Dr. Todts mit erhobener Rechten. Frau Todt nimmt zwischen dem Reichsmarschall und Reichsminister Speer Platz.

Zu dem Staatsakt find die Spitzen des gesamten öffentlichen Lebens, fast das gesamte Diplomatische Korps, Eeneralfeldmarschälle, Reichsminister, Reichsleiter, Reichsstatt­halter, Staatssekretäre, Gauleiter, Führer aller Formationen und Gliederungen der Bewegung sowie führende Männer aus Technik, Wirtschaft, Wifienschaft und Kultur erschienen.

Nachdem die Angehörigen ihre Plätze eingenommen hatten, betritt der Führer den Mosaiksaal, von den Trauergästen mit stummem Gruß empfangen. Er schreitet zum Sarge, grüßt seinen toten Gefolgsmann und die Hinterbliebenen.

Als die Trauermufik aus der „Götterdämmerung" von Richard Wagner, in der vollendeten Wiedergabe durch das Berliner Staatsopernorchester unter Prof. Heger verklungen ist, tritt der Führer neben den Sarg, um seines begnadete« Mitarbeiters zu gedenken. Roch einmal läßt er vor den Augen der Trauergäste Wesen und Wirken des allzu früh Heimgegangenen erstehen, besten Name durch seine Werke unvergänglich ist.

Am Schluß seiner Eedenkworte ist der Führer fichtlich bewegt. Sr schreitet zu den Ordenskistenträgern und heftet die in seiner Ansprache erwähnte höchste deutsche Auszeichnung an.

Leise klingt das alte Soldatenlied vom guten Kameraden auf, um dann in die Lieder der Nation überzugehen. Während stch die Fahnen und Standarten über dem Sarge senken, legt bet Führer seinen Kranz an bet Bahre niebei. Dann tritt et zu den Angehörigen, um ihnen seine unb bes ganzen deutschen Volkes Teilnahme auszusptechen.

Mit weihevollen Akkotden klingt der Trauermarsch aus Beethovens „Eroica" auf.

Die Kranz- und OrdenEstenttäget verkästen den Mosaiksaal. Ihnen folgt durch das Ehrenspaliet der Sarg. Als er auf der Freitteppe zum Ehrenhof fichtbar wird, präsentiert der ffWach- zug der Reichskanzlei unter dupfem Trommelwirbel. Der Sarg wird auf die mit sechs Pferden bespannte Lafette gehoben unb verläßt ben Ehrenhof.

Beisetzung aus dem Juvalideufriedhof

Namen hohen Klangs tragen bie Grabmale dieses Ehren­friedhofes preußisch-deutscher Geschichte: sie künden von Taten und Werken, vollbracht und geschaffen in Krieg und Frieden im Dienste des Vaterlandes. 3n der Reihe der Männer, die hier ruhen, findet nun — unsterblich für bie Nachwelt — Reichs- minister Tobt seine Ruhestätte. Unweit von Scharnhorsts ehr- furchtsgebietenbem Grabmal liegt inmitten eines Meeres von

glaublich kurzer Zeit bewältigt, Jonbetn zugleich so gelöst, baß sie bie Bewunberung und Anerkennung der ganzen Welt gefunden haben. Wenn immer bei den Großtaten des Dritten Reiches in Krieg und Frieden vom deutschen Wunder ge­sprochen wird, muß der Name des Mannes genannt werden, der die Ideen und Anregungen des Führers zu herrlichster Tat werden ließ und dabei die Wahrheit des Satzes unter Beweis stellte, daß deutsch sein heißt, eine Sache um ihrer selbst willen tun. Zu den höchsten Stellen berufen, blieb Dr. Todt auch als der Leiter der wattigster Millionenorganisationen derschlichte, treueund selb st lose Kamerad, der nach dem Leiffatz seines Lebens „Mehr sein als scheinen" immer hinter dem Werke zu­rück t r a i, und der noch in diesen seinen Werken unsterblich ge­worden ist.

Seine persönliche Schlichtheit aber, die Herzlichkeit seines We­sens, dem die süddeutsche Heimat das Gepräge gegeben hatte, die Lauterkeit seines Charakters und feine unermüdliche Fürsorge für das Millionenheer seiner Mitarbeiter, deren Sorgen unb Nöte er aus eigenem Erleben als Bauarbeiter kannte, haben ihm bie Liebe bes ganzen deutschen Volkes eingetragen und werden sie ihm auch über das Grab hinaus bewahren.

Kränzen und Blumen das frische Grab. Vor den Toren des Fried­hofes erweist das Ebrenbataillon unter präsentiertem Gewehr dem großen Toten die Ehrenbezeigungen. Unter den Klängen eines Trauermarsches bewegt stch die Trauerparade auf den Friedhof. An der offenen Grft halten Offiziere der Luftwaffe, Männer der Partei und der SA. Ehrenwache. Führer der Organi­sation Todt tragen die Ordenskisten Unteroffiziere der Wehrmacht tragen den Sarg zur Gruft, unb unter dumpfem Trommelwirbel finkt die sterbliche Hülle ins Grab.

Tiefbewegte Worte ruft Ministerialrat Dorsch vom Reichs­ministerium für Bewaffnung und Munition dem Führer seiner großen Gefolgschaft nach, Worte des Dankes und des Gelöbnisses treuester Pflichterfüllung.

Während das Lied vom guten Kameraden erklingt, die Ehren­salven einer Kompanie der Luftwaffe über das offene Grab hallen und von ferner her der Trauersalut einer Flakbatterie herangetragen wird, treten nach den Familienangehörigen, die Männer des Trauergefolges zum letzten Abschied an das Grab. Als erster entbietet Reichsminister Speer, der das große Werk des unvergeßlichen Toten fortzusetzen vom Führer berufen ist, den letzten Gruß. In stillem Gedenken grüßen auch Eeneralfeld- marschall Keitel, Eeneralfeldmarschall Milch und all die Männer des Trauergefolges zum letzten Mal den allzu früh Verstorbenen.

Die Kraft aber, die, seine starke Persönlichkeit ausströmte, und der Geist, der seine Werke beseelte, wird über den Tod hin- aus fortwirken, die Kraft und der Geist, die über isträber vor­wärts Deutschland zum Siege führen werden.

Die auf Halbmast wehenden Fahnen Eroßdeutschlands ver­kündeten, daß das deutsche Volk mit Reichsminister SA.-Ober- gruppensuhrer und Generalmajor der Luftwaffe Dr. Fritz lobt, dem genialen Erbauer der Straßen des Führers und des Westwalles, dem Schöpfer der machtvollen Be­festigungen an der Atlantikküste und dem Waffen­schmied der deutschen Rüstung, dem tatkräftigen Orga­nisator und Betreuer aller Aufgabengebiete deutscher Technik, dem Träger des ersten Deutschen Nationalpreises und des Siemens- Ringes, einen seiner Besten und Treuesten verloren hat. Die Trauer um das herhe Geschick, das diesen Mann mitten aus einer schier unermeßlichen Arbeitsfülle abberief, ist deshalb be­sonders tief, weil stch in ihm eine einzigartige Bega­bung, eine unerschöpfliche Arbeitskraft und menschliche Größe zum idealen Vorbild eines Nationalsozialisten vereinten. Der unbekannte SA.-Mann, der aus der Frontkämpfergeneration des Weltkrieges schon 1922 zur Bewegung kam unb hier gewissermaßen von ber Pike auf im großbeutschen Freiheitskampf gebient hatte, würbe durch den Weitblick des Führers mit den gewaltigsten Aus­gaben betraut, die wohl je an einen Menschen gestellt wurden. Er hat sie nicht nut in wahrhaft schöpferischer Weise und in oft un-

Als Dr. Todt, zur Bewegung stieß, zählte er 31 Jahre. Sinter ihm lag em Leben, das von der Volksschule ange­fangen, das Humanistische Gymnasium einschloß. Don 1910 bis 1911 diente der Einjährig-Freiwillige beim Feld- Artlllerie-Reglment 14 in Karlsruhe. Von 1911 bis zum August 1914 studierte er wieder als Bauingenieur an den Technischen Hochschulen in München und Karlsruhe. Schon 1913 bestand er das erste Vorexamen an der Technischen Hoch­schule zu München. Der Kriegsausbruch führte ihn im Feld- Ärt.-Regiment 14 zur Westfront. Im Oktober 1914 wird er als Leutnant der Reserve zum Grenadier-Regiment 110 abkommandiert.. In ihm kämpft er bis zum Jahre 1916. Dann tritt er über zur Luftwaffe, wird Fliegerbeob­achter und ist endlich Führer einer selbständigen Flieger- formation bis Kriegsende an der Westfront.

3m Luftkamvf wird er auch verwundet.

1919 beendigt er sein Studium und besteht im Winter 1920 an der Technischen Hochschule zu Karlsruhe sein Divlom- eramen.

Seine Doktorpromotion an der Technischen Hochschule in München aber liegt das Thema zu Grunde: ..Fehler- auellen beim Bau von Landstraßendecken aus Teerund Asphalt.“

Am 5. 1. 1923 tritt dieser Doktor-Ingenieur Fritz Todt aus Pforzheim endgültig der NSDAP, bet, und zwar in der Ortsgruppe Ettling in Bayern. Sofort nach Aufhebung des Verbots der Partei im November 1923—1925 wird er wieder Mitglied. In der Zwischenzeit agitiert er unentwegt, und erst 1924 werden die verschiedenen gegen ihn angelaufenen Strafverfolgungen eingestellt. 1931 kommt er zur SÄ., und zwar, wie ein wahrer Nationalsozialist beginnend, als ein­facher SA.-Mann. Er wird, dann Scharführer. Im selben Jahr erfolgt noch seine Beförderung zum Standartenführer, um in der Zeit bis 1939 zum Oberführer, Ärigadefübrer, Gruppen- und Obergruppenführer emvorzusteigen. Allein keine Tätigkeit in der Partei steht nicht im Dtenst der SÄ. allein auf. Er tft anfangs Mitarbeiter des Kampfbundes deutscher Archtikten und Ingenieure in München und außer­dem Fachberater für Straßenbau im damaligen Amt für Wirtschaftstechnik und Arbeitsbeschaffung der NSDAP. 1932 wird er Leiter der Fachgruppe Bauingenieure und Landes­leiter des Kampfbundes deutscher Ärchitekten und In­genieure. 1934 erfolgt dann der Zusammenschluß der von ihm geleiteten Abteilung mit der des Kampfbundes deutscher

Kamerad des Alltags

Von Willi Pevlpel

Im Rahmen des Winterhilfswerkes des deutschen Volkes hat alljährlich auch die deutsche Polizei sich in vor­bildlicher Weise zur Wendung der Not eingesetzt. Dieser schöne Brauch wird auch während des Krieges fortgesetzt. Das Wochenende steht wieder die Männer der Polizei und all der Organisationen, die aufs engfte mit ihr zusammenarbeiten im Dienste des Kriegs-WSW. Wie auf allen Gebieten des öffentlichen Lebens seit dem Jahre 1933 eine Wandlung » gegriffen hat, so ist auch mit der Organisation der chen Polizei ein Instrument des Staates geschaffen worden, das in allen seinen Gliedern nationalsozialistisch geführt und daher volksverbunden ist. Der Beamte in der graugrünen Uniform der Schutzpolizei, im Blau des Polizei­reservisten während der Kriegszeit, die Männer der Feuer- schutzpolizei, der Technischen Notbilfe, des SD., der Ver- waltungs- und der Kriminalpolizei, der ff-Polizei-Divi- stonen: sie alle stnd uns Kameraden des Alltags. Ohne daß es dem einzelnen von uns zum Bewußtsein kommt, stehen wir im Schutz dieser Männer, wachen sie Stunde um Stunde, Tag und Nacht darüber, daß die Feinde unseres Volkes davon abgebalten werden, diesem Volke Schaden zu- zufügen. Die deutsche Polizei steht auf der Wacht: das wissen alle Die, die in früheren Jahren auf Abwegen umherirrten, die ihre Geschäfte im Dunkeln zu machen versuchtest und in der Not des Zwischenreiches ein willkommenes Betätigungs­feld fanden. Diese Zeiten haben stch geändert. Aus dem Beamten von einst, der, mit Gummiknüppel bewaffnet, den Feinden des Staates im Innern entgegentreten mußte, ist der Kamerad geworden, der dort helfend eingreift, wo Not am Manne ist, der aber auch dort noch zuzuvacken versteht, wo dunkle Elemente glauben, stch in ungesetzlichem Ginne be­tätigen zu können. Wir sollten alle einmal am ,.T a g der Deutschen Polizei" darüber nachdenken, wie stch die Zeiten gewandelt haben und wir werden erkennen, daß die Ausrichtung des Volkes im nationalsozialistischen Sinne in erster Linie bestimmend war für die Ruhe und yrdnung, in deren Schatten der wirtschaftliche und soziale Ausbau so ge­waltige Erfolge erringen konnte, wie wir sie jetzt feststellen können.

Die Kriegszeit hat der deutschen Polizei neue gewaltige Aufgaben gestellt. Im Rahmen unserer siegreichen Wehr­macht kämpfen die jungen Beamten, ste stehen in den Reihen der Waffen-ff und der ff-Polizei-Divistonen. ste kämpfen an vorderster Front gegen den Bolschewismus wie gegen dunkle Elemente in den besetzten Gebieten. Die Polizei hatte einen großen Anteil an der Rückstedlung Volksdeutscher ins Reich. In der Heimat stehen die Männer der Polizeireserve im Straßen- und Verkehrsdienst. Der Polizei ist die für das Eesamtwohl der Heimat verantwortliche Führung im Luft­schutz anvertraut, unter ihrer Leitung arbeitet der S i ch e r- heits- und Hilfsdienst. Wir alle wissen dies und nehmen es als etwas Selbstverständliches hin. Gewiß, die Polizei will keinen Dank, sie tut ihre Pflicht. Aber wir sollten doch den „Tag der Deutschen Polizei" nicht vorüber­gehen lasten, ohne uns über ihre segensreiche Arbeit klar zu werden. Wir werden dann opferbereit unsere Svende geben, opferbereit und dankbar.

Erkennen wir aber auch einmal den gewaltigen Unter­schied zwischen unserer nationalsozialistischen Polizei und den Einrichtungen, die die vlutokratisch-bolschewistisch-demo- kratischen Länder als Polizei aufgezogen haben. Das (Fortfetzung auf Seite 2)

Während basEhrenbataillonberTrauerparab« vor ber Reichskanzlei in ber Wilhelmsttaße unb bet Matsch­block bet S A. in bet Voßstraße aufmatfdjierr finb, bildet auf dem Ehrenhof bie SB a f f e n = ff ein Ehrenspaliet. Im Dorraum zum Mosaiksaal stehen acht Kranzträger bet Frontarbeiter- Organisation, bie .ben Namen bes Verstorbenen tragt, mit bem Kranz bes Führers, besten Schleife bie Aufschrift „Abolf Hitler" zeigt. Die Fckhnen im Vorraum find trauerumflort.