Einzelbild herunterladen
 

»gen des oauernoen inständig Berlafien.

auszurichten.

as.

wie man

rer- r.64

123 mal hotten sich die Sowjets blutige Stopfe

Entschlossene Abwehrfämpfe »lpenburgischer »ad holsteinischer Truppen im Norden der Ostfront

Beginn der jgpanischen Generaloffensive gegen Singapur

Die britischen Flak- und Scheinwerfer-Stellungen völlig zerschlagen

und $5fg. icn:

39,

Berlin, 4. Febr, Im Norden der Ostfront haben die entschlossenen Abwehrkärnpfe oldenburgischer und holsteinischer Truppen zum vollen Erfolg geführt. Seit Wochen versucht hier der Feind vergeblich, mit starten Truppenmassen vorzustoßen, um die in Leningrad eingeschlossenen bolschewistischen Teile zu ent­lasten Bei dem immer wiederholten Anrennen haben fünf Divisionen und zwei Brigaden der Sowjets auf das schwerste gelitten: 7000 Bolschewisten blieben tot vor den deutschen Linien liegen, 979 Gefangene wurden eingebracht, 2100 Ver­wundete, die der Feind nicht mehr mit zurücknehmen konnte, fielen in deutsche Hand,

Auster diesen Verlusten erlitten die Bolschewisten große Ein­bußen an schwer ersatzbarem Material: 33 Panzerkampfwagen, 121 Geschütze, 28 Granatwerfer, 47 Maschinengewehre und eine große Anzahl anderer Infanteriewaffen wurden allein in einem Divisionsabschnitt int Lause eines Manats erbeutet und vernichtet.

Diese Erfolge sind um so höher einzuschätzen, als der Feind stärkste Kräfte mit dem Schwergewicht gegen eine Ortschaft vor­geworfen hatte. Gegen den Eeländeabschnitt zu beiden Selten dieses Ortes schickte er innerhalb von vier Wochen sechs Schützen­divisionen, zwei Schützenbrigaden, eine Panzerdivision und eine Panzerbrigade vor. 123mal stürmten diese Truppcnmassen gegen die deutschen Linien an, 123mal holten sich die Bolschewisten blutige Köpfe, Denn mit entschlossener Zähigkeit und hartem Abwehrwillen schlugen -die deutschen Infanteristen oft bei einer Kalte von 35 Grad in schweren Nahkämpfen alle feindlichen

.as. Berlin, 5. Febr. (Eig. Drahtbericht unserer Ber­liner Schristleitung.) Über Süd - und Mittelamerika ergießt sich gegenwärtig ein Dollar-An leihe-Segen. So wird bekannt, daß Bolivien in Kurze einen Kredit von 25 Millionen Dollar erhalten wird. Venezuela wird einen größeren Betrag bekommen, um einen ,,unf- jahresplan durchzufübren, der insgesamt 100 Millionen Dollar erfordert und der u. a. den Bau von 19 neuen ylug= plätzen und den Ausbau von 39 schon bestehenden Flug­plätzen Vorsicht. Das kleine 61 Salti ad o r erhielt auf Grund des Pacht- und Leihgesetzes US.-amerikanisches Rüstungsmaterial im Werte von 1.1 Millionen Dollar. So werden jetzt also die Prämien für Wohlverhalten im Sinne Rooseveltscher Politik ausgezahlt. Zugleich Eden die süd- und mittelamerikanischen Staaten auf diese Wem noch fester an die USA. gekettet, ihre Abhängigkeit von Washington wird durch Anleihen nur noch verstärkt. Diese Meldungen sind zugleich eine schöne Illustration.zu der^ab­geschlossenen Konferenz in Rio. .Die letzten Vereinbarungen über diese und ähnliche Dollar-Anleihen sind ta in Rio ge­troffen. Die Auszahlungen erfolgen nachdem diese Staaten in Rio ihre Aufgaben erfüllten, nämlich den nor.damerikani- schen Anträgen zugestimmt, ober gar im Aufttag Nord­amerikas entivrechende Anträge selbst eingebracht haben. Inzwischen ist auch bekannt geworden, daß die USA. in Rio auch Chile zu kaufen versuchten. Dem Autzen- minister Chiles wurden durch Vermittlung des. mKktkamschen Vertreters alle möglichen.Anleihevroiekte und> Wirtschyits- abkommen unterbreitet für den tiall... daß Chile iemen Widerstand gegen di« Rooieveltstzn Plane aufgeben.wurde. In Rio ist dieser Kauf Chiles nicht gegluckt, doch durste das kaum bedeuten, daß Roosevelt leine Bemühungen aufg'bt.

Man müsse daher annehmen, daß sie der Vorbereitung des großen Angriffes dienten. Sie verfolgten offenbar den Zweck, die mili­tärischen Verteidigungsanlagen niederzukämpfen, um dann einen Vorstoß über die Straße von Johore machen zu können.

Von japanischer Seite wird erneut vor verfrühten Hoffnungen gewarnt. Die ZeitungTokio Asahi Schimbun" vertritt dabei die Ansicht daß die Engländer keineswegs etwa durch Wassermangel zu einer Aufgabe der Stadt gezwungen werden könnten.. In Singapur befänden sich zwei oder drei große Wasserbehälter. Außerdem verfüge man über gute; Grundwasser. Wenn es also allein um das Wasserproblem gehe, dann könnte die Insel mindestens sechs Monate aushalten. Auch die Ernährung könnte bei entsprechender Rationierung durchaus auf längere Zeit be­friedigend geregelt werden. Andererseits aber, so meint das Blatt rechneten die Engländer wohl selbst nicht damit, Singapur lange'halten zu können, sonst würdet) sie nicht immer wieder auf die Schwierigkeiten der Verteidigung Hinweisen. Es handele sich hier also für die Engländer mehr um einePrestigefrage, als um die Hoffnung, Singapur wirklich halten zu können.

Nach Meldungen italienischer Blätter mußten in Singapur bereits ernste Polizeimaßnahmen ergriffen werden, um die Ge­fahr einer offenen Revolte der Bevölkerung zu bannen. Unter dem Eindruck der fortgesetzten japanischen Luftangriffe und angesichts der zahlreichen Brände in der Stadt wisse die Bevölke­rung nicht mehr aus noch ein.

Die Schmiergelder sind fällig

Roosevelts Anleihe-Segen ergieht sich über Süd- und Mittelamerika

wieder 47000 BRT. vor USA.-Küfte versenkt

Verfolgung des Feindes über Der»» hinaus fortgesetzt - «ri«W*

»ng'rifse Lnter Zw-rst-n «-.-»'t.u «r den ^L 7^-ll»m^ - ' Sn der 'A'enatta ^3500 befangene im Januar "Us «-schütz- «beutet -der vernichtet

Aus dem Führer-Hauptquartier, 5. Ur. (Funkmel­dung.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt.

A« der Ostfront scheiterten zahlreich«: sowjetische. An­griffe unter schwersten Verlusten kur den «e?ner. Eigene Gegenangriffe führten zu. örtlichen Erfolgen. 2m mittleren Frontabschnitt wurde eine feindliche Kraf tegrnvve e,nge- tchlossen und vernichtet. Verbände der Luftwaffe führten erfolgreiche Angriffe gegen Truppenbereitstellungen. Marschkolonnen und Flugstützpunkte des Feindes. ...

ain h#r OstkLste von Nordameri ka versenkten deutsch" Unterseeboote sechs feindliche. Handelsschiffe mit zu­sammen 47000 BRT., darunter einen Erzdamvfer von 15 000 BRT.

2n Nordakrika wurde die Versolgung des Kindes über Derna hinaus nach Osten fortgesetzt, riamvi

abzuwehren versucht. , .

Nach dem Angriff auf den Flugplatz von 6 e mb a« an, der ebenfalls am 31. Januar erfolgte, find dort nur noch v«r Scheru- werfer übrig geblieben. Nach den Ergebnissen der Luftaufklärung sind die Wohnhäuser der Weißen in Ealand wegen des dauernden Bombardements der japanischen Flieger vollständig verlassen.

Der zerstörte Teil des Dammes, der in einer Entfernung von 200 Meter von der Nordküste 20 Meter breit war, hat sich nach den Bildern der Luftaufklärung auf 50 Meter verbreitert. Das große Schwimmdock im Hafen von Geleta war am 1. Februar vollkommen unter Wasser, und kein Kriegsschiff befand fich >n bei Nachbarschaft, über Singapur find fast keine feindlichen Flug­zeuge mehr zu sehen, mit Ausnahme von vier Bunalos, die in der Nähe des Handelshafens Patrouillenflüge unternehmen.

In London vergleicht man die Lage Singapurs letzt mu dem Verzweiflungskampf des australischen Generals Freybeig auf der Insel Kreta, meldet der Londoner Korrespondent eines sud­schwedischen Blattes. Singapur werde keinen Schutz durch Jagdflugzeuge erhalten, denn auf Sumatra seien keine Flugplätze vorhanden, von denen aus Jagdflugzeuge zur Ver­teidigung Singapurs operieren könnten. Überdies ict der Flug- mea so lang daß von Sumatra aus aufsteigende Flugzeuge un­möglich länger als einige Minuten über Singapur verweilen könnten Zweimotorige Langstreckenbomber konnten möglicher­weise als Jagdflugzeuge verwendet werden, aber diese wiederum hätten kaum Aussicht, etwas gegen die japanischen Flugzeuge

Deutsche Strategie und sowjetische Massentaktik

von Hauptmann Dr. Wilhelm Ritter von Schramm

Die Sowjets haben sich seit einigen Wochen einen der streng­sten ihrer Winter ausgesucht um Angriff auf Angriff gegen die deutschen Stellungen an der gesamten Ostfront vorzu- tragen. Sie haben in der Mitte damit begonnen, dann ihre Aktionen auch auf den nördlichen Abschnitt ausgedehnt und zuletzt im Süden, vor allem am Donsz, ihre Truppen immer wieder gegen die deutschen Linien anrennen lassen, nachdem sie auch auf der Krim zur Entlastung des belagerten Sewastopol sowie bei Feodosia und Kertsch mit starken Kräften gelandet waren. Damit haben sie einen Winter- feIdzug von beispiellosem Ausmal; heraufbe- schworen.

Man muß sich fragen, was die Sowjets mit diesem Winterfeldzug bezwecken,- beziehungsweise erreichen wollten. Nun, in erster Linie müssen sie wohl die Überzeugung ge­habt haben, daß sie mit diesen Angriffen Erfolge und zwar Erfolge entscheidenden, operativen Charakters erzwingen könnten. Der russische Winter mit seiner Härte sollte ihnen dabei zu Hilfe kommen. Zu diesem Zweck haben, sie alles herangefübrt, was sie trotz aller Niederlagen noch immer an einigermaßen frischen Truppen besassen, aber zugleich haben sie auch an vielen Stellen unausgebildeten Nachersatz haufen­weise eingesetzt und massiert in den Kampf geworfen. Sie haben noch einmal, und zwar in einem Augenblick da die deutschen Truppen schon viele Monate harten Kampfes hinter sich hatten, das Übergewicht ihrer Volkskraft spielen lassen wollen und auch tatsächlich spielen lassen. .Daß sie das überhaupt vermochten, zeugt von dem Fanatismus ihrer Führung einerseits, andererseits aber auch bei. der selbst­mörderischen Art ihrer Taktik von einer Eleichoultigkeit gegenüber dem Einzelschicksal bis zum vollständigen Nihi­lismus. der offenbar zu den bleibenden Merkmalen des russischen Volkscharakters gehört und durch den bolschewisti­schen Geist oder Ungeist noch bis ins Sataniiche gesteigert - worden ist.

Wahrscheinlich schwebte den Sowjets in diesem Winter noch immer der napoleonische Feldzug vor. Wahrscheinlich glaubten sie, jetzt alles einsetzen zu müssen, um den einge« drungenen deutschen Armeen ein gleiches oder ähnliches Schicksal zu bereiten wie 1812 der großen Armee Napoleons. Dazu kam aber wohl auch, daß die Sowjets ja Versorgungs- gebiete verloren haben, ohne die sie auf die Dauer nicht leben können: vor allem dre ukrainische Ernte ist ihnen be­reits in diesem Jahre zum allergrößten Teile verhören ge­gangen.

Die Feindvrovaganda hat in den letzten Wochen immer wieder betont, daß sich die Sowjets bei ihren Angriffen das deutsche operative Verfahren ganz zu eigen gemacht haben. Es ist allerdings richtig,-daß sie es nachzuahmen versuchen, aber ohne den deutschen Geist und vor allem ohne auch nur annähernd ähnliches wie die deutschen Erfolge zu erzielen. Die groben operativen Ideen der deutschen Führung ver­wandelten sich bei ihnen in eine grobe und sture Massen­taktik. So läuft ihre Winteroffensive praktisch heute darauf hinaus, daß sie auf ihre Weise die Materialschlachten des Weltkrieges wiederholen, nur mit dem Unterschied, daß das Material, das sie einsetzen, weniger aus Panzer. Geschützen und ungeheueren Munitionsmengen besteht, sondern in erster Linie aus Menschen und immer w eder Menschen, die gegen die deutschen Maschinengewehre vorgetrieben werden. So bedeutet der russische Winterfeldzug die grausamste Ent- seelung der Kriegführung überhaupt von feiten der Bolsche­wisten. Alle ihre Massenangriffe haben genau so wie die Winteroffensive der Entente im ersten Weltkrieg nur taktische Erfolge erringen und nur mehr oder minder verwüstete Streifen Landes gewinnen können.

Die sowjetische Heeresfübruna hat derzeit den Beifall unserer Gegner. Auf den ersten Blick beweist sie auch ohne Zweifel eine Zähigkeit. Härte und rücksichtslosen Einsatz, wie sie keine der alliierten Mächte bewiesen haben. Sie schont nicht ihre Truppen, wie etwa die Engländer es kommt ihr im Gegenteil auf Menschenleben nicht im ge­ringsten an. Aber diese Härte ist keine soldatische Härte um eines großen operativen Planes und Zieles willen. Sie ist gleichgültig gegenüber dem Schrecken und Leiden des Krieges und fragt nicht nach der Zweckmäßigkeit ihrer Opfer. Die Größe und der Schwung wirklicher operativer Ideen, die unter Umständen auch ernstere Verluste rechtfertigen, man­geln ihr ebenso wie die Vernunft oder nur der gesunde Menschenverstand, der ihnen doch raten müßte, die blutigen Angriffe einzustellen, wenn ihre Kosten im umgekehrten Verhältnis stehen zu den tatsächlichen Erfolgen.

Die sowjetische Kriegführung hat vielleicht vor einigen Wochen geglaubt mit ihrem fanatischen Masseneinsatz eine entscheidende Wendung des Ostfeldzuges berbeifübren zu können. Sie hat sich inzwischen weder durch ihre furchtbaren

Tokio. 5. Febr. (Funkmeldung.) Die 2 av a n e r er­öffneten am Mittwochabend 18 Uhr die ®cnetaloffenRoc gegen Singapur. Seit dieser Zeit liegt die 2n.-lestung tm schweren Feuer de, javanischen Artillerie.

Infolge der pausenlosen Bombenangriffe sind die feindlichen Flakstellungen ,,n Singapur vollständig zertrümmert. Während früher der Femd den Angriff der japanischen Lu f t w ass- nut 200 Flakgeschützen und mehr als 150 Scheinwerfern Widerstand leistete, hat, als die japanische Luftwaffe am 31. Sanuot ine Stadt mit Bomben belegte, der Feind nur noch' mit 18 Schein­werfern und einer kleinen Anzahl von Flakgeschützen den Angriff

Angriffswellen zurück. Elf weitere Angriffe des Feindes wurden schon in der Bereitstellung durch das Feuer deutscher Geschütze zer­schlagen und im Keime erstickt. Dem Feind wurde damit jede Möglichkeit genommen, das eingeschlossene Leningrad zu entlasten. Die Artillerie des deutschen Heeres setzte dagegen die Beschießung kriegswichtiger Ziele der belagerten Stadt fort.

Die deutsche Luftwaffe richtete ihre Angriffe in den letzten Tagen mit besonderem Schwergewicht gegen bolschewistische Truppenansammlungen sowie Angriffs- und Nachschubkolonnen in der Mitte der Ostfront. So blieben am 3. Februar 350 Fahr­zeuge tm deutschen Bombenhagel liegen. Sechs Flakgeschütze wurden außer Gefecht gesetzt und zwei Tankwagen in Brand gewoffen. Bei Angriffen auf Flugplätze zerstörten Kampfflug­zeuge 33 bulschewistische Flugzeuge am Boden und beschädigten etwa 30 schwer. Jäger schossen in Luftkämpfen vier feindliche Maschinen ab.

Auch Radio Rangun wird schweigsam

Bangkok, 5. Febr. (Funkmeldung.) Die Radiostation Rangun, die seit Beginn des Krieges zu japanfeindlichen Agitaffonszwecken falsche Berichte verbreitete, wird feit Donnerstagmorgen nicht mehr gehört Man nimmt daher an, daß die Radio­station durch die japanischen Luftangriffe vom 4. Februar, zerstört worden fei.

Wie nun weiter gemeldet wird, sind vorerst noch einige Vertreter der USA. in Rio geblieben, um dort bestimmte Einzelforderungen Roosevelts durchzusetzen. Dazu gehört der Marinesachverständige Post, der Brasilien, Argen­tinien, Uruguau und Chile dazu bewegen soll, die tn den meisten dieser Länderinternierten Handels­schiff e der Achsenmächte mit einer Eesamttonnage von etwa 250 000 BRT. zu h e s ch l a g n a b m e n. Die Ver­einigten Staaten verlangen dringend diesen Schiffsraum für sich Auf solche und ähnliche Bestrebungen bat die ..Deutsche diplomatisch-politische Korrespondenz" schon die Antwort vorweggenommen. Sie schreibt nämlich zu den Be­schlüssen und den Vorgängen in Rio u. a.: ..Deutschland und seine Verbündeten werden nicht vergessen, was m der Zeit der abgebrochenen Beziehungen mit ihren Interessen . ge­schah wie ihre Rechte und die ihrer Staatsangehörigen respektiert wurden. Jedenfalls werden die Lander, die aus welchem Grunde auch immer es für richtig .hielten. Deutschland in schwerer Zeit Beweise der Unfreundlichkeit, ja der Feindseligkeit zu geben, überzeugt sein können, daß Deutschland und seine Verbündeten sich reden Schaden, der ihnen zugefügt wird, auf das genaueste., merken werden. Gewiß handelt es fick ber dieser unterwürfigen Dienstbe­flissenheit jener südamerikanischen Regierungen Roosevelt gegenüber, wwrff die Kriegiuiirung als svl»e 'N yrafle kommt um eine leere und bedeutungslose Geste. Aber es ent­spricht'der Gerechtigkeit und.Billigke.lt. wenn, die verbün­deten Mächte all das, was sich m dieser Periode dort zu­trägt. sorgfältig registrieren und daraus bann zu gegebener Zeit die notwendigen politischen und wirtschart­lichen Konsequenzen ziehen.

slugzeuge zersprengten britische Kolonnen Östlich Tobruk und bombardierten die Rnckzngstraßen des .reindes. Rach »tn bisherigen Meldungen wurden bei den KaWfen in der Eyrenaika im Laufe des Januar.durch deutsch-italieuffche Truppen 3 500 Gefangene eingebracht, sowie 37 0 Panzerfahrzen ge und 192 Geschütze erbeutet oder vernichtet. .

Deutsche Unterseeboote griffen vor S o l l u m einendurch Zerstörer gesicherten britischen Geleitzug an. Sie. errreUen mehrere Torpedotreffer auf verschiedenen Einheiten. Der Untergang eines britischen Zerstörers ist wahrscheinlich.

.Auf der Insel Malta griffen deutsche Kainpfflieger- kriiffe unter Jagdschutz den Hafen La Valetta mit Gamben schweren und schwersten Kalibers an. I« Lustkampfen ost- warts der Insel wurden ohne eigene Verluste dre, britische Jagdflngzeuge abgeschossen.

In England zerbricht man sich auch weiterhin den Kops, _n den japanischen Luftangriffen auf Singapur, denen schon 26 Öltanks sowie eine Reihe wichtiger Anlagen zum Opfer sie­len. begegnen kannDaily Telegraph" vermcht zwar letzt von seiner pessimistischen Darstellung,daß man Jager nicht einsetzen könne, da keine geeigneten Flugplätze in der blähe seien, mit dem Hinweis, da keine geeigneten Flugplätze tn der Nahe seien, mit dem Hinweis abzurücken, daß auch London vorübergehend von etwa 100 Kilometer entfernt gelegenen Flugplätzen verteidigt worden sei. Aber auch der Luftwaffensachverstand,ge derTimes stellt fest, daß ein umfassender sogenannter Sagbnng über Singapur vorläufig nicht denkbar sei. Auch Sumatra bilde hier­für keine geeignete Basis So sucht man sich denn weiter damit zu trösten, daß angeblich Verstärkungen für Singapur unterwegs sind. Amerikanische Nachrichten besagen, daß Die letzten Luftangriffe mit stärkeren Kräften geführt worden seien.

Wiesbadener Tagblatt

. o a^..ui<k tn « «nauubeu ErscheimmaSzeit werktäglich nachmittags

Drmk und Verlag: L. Schellenberg'fche Buchdruckerei, Langgaffe Rr. 21 (Tagblatt-HanSs

90. Jahrgang

Donnerstag, 5. Februar 1942

Nummer 30

Wöchentlich >u v Ausgabe« Erfcheiuungszeit werktäglich nachmittags

fietoäftswt durchgehend von 8-19 Uhr außer Sonn- und Feiertags - Berliner Büro Berlin^Mlmersdorf Anreiaenvreile- Ein Millimeter Höhe der 22 Millimeter breiten Spalte tm Anzeigenteil RM 0.0/, der t« Millimeter breiten Spalte 'm Verteil RM 0.60, im übrigen ist Preisliste Rio 10 maggebend - Nachlasse nach Preüliste Nr. 10 - Schluß der Anzelgen-Annahme 9 Uhr vormittags, größere Anzeigen am Vortage

Fernrufi Sammel-Nr. 59631 - Drahtanlchrift: Tagblatt,Wiesbaden Postscheckkonto: Frankfurt a.M. 740- Bezugspreise: Für zwei Wochen RM 0.94, für einen Monat RM 2. einschließlich des Irägerlohnes Durch die Post bezogen für einen Monat RM 2.35. zuzüglich RM 0.36 Bestellgeld Einzelnummern RM 0.10 Sei Behinderung der Lieferung infolge höherer ffiewalt fein Anspruch auf Rückzahlung des Bezugspreises