Wiesbadener TagblaLI
Freitag. 39. Januar 1942
wer.
Wirtschaftsteil
Sport und. Spiet
t-
sofort ausgezahlt I
jQtst im Krieg, kaufen kannst Du nach dem Sieg!
Spare eisern
Sozialbeiträge.
2. Die Höhe des Krankengeldes berechnet sich trotzdem nach dem vollen Lohnbetrag.
3. Der Sparbetrag wird zum Höchstsatz verzinst
4. Das Sparguthaben ist unpfändbar.
Geburt eines Kindes und bei der Verheiratung einer Sparerin auf Antrag
1941 8544 gegen 8289 j vom letzten
weida geborene Fritz Freygang hingerichtet Sondergericht in Darmstadt als Volksschädlim
= Darmstadt, 29. Jan. Die Iustizpreffestelle Darmstadt teilt mit: Am 29. Januar 1942 ist der am 6. Februar 1900 in Mitt- ~ ~ hingerichtet worden, den das
IfL August finden "dann auf dem Starnberger See bei München die Europameisterschaften statt.
Nr. 25 Seite 8
Die große Apotheke der Wehrmacht
Heilmittelnachschub und Sanitätsausrüstung
§zum Tode ver-
__ _ estrafter Gewohnheitsverbrecher, hat unter Ausnutzung der Verdunkelung viele Einbruchsdiebstähle begangen.
Deutsche vorgegangen t...----- —...----- ..
Verhandlung bewiesen, die vor dem Sangt „ - - - - - - - - gericht stattfand. Auf der Anklagebank sahen drei Polen, die sich durch Mitzhandlungen an unschuldig festgenommenen Deutschen schwerster Verfehlungen im Amt schuldig gemacht batten. Sämtliche Polen wurden überführt. Deutsche in sadistischer Weise gequält und mißhandelt zu haben, um aus ihnen ein Geständnis herauszuvressen. Die Betroffenen leiden zum Teil heute noch unter den davon getragenen Schäden. Der Geheimen Staatspolizei war es gelungen, diese polnischen Verbrecher ausfindig zu machen, und ihrer Bestrafung zuzuführen. Das Sondergericht hat diese Strafe nun bart, aber gerecht ausgesprochen: sämtliche Angeklagten wurden, jeder für sich in einer Mebrzabl von Fallen, zum Tode verurteilt.
= Frankfurt a. M.-Höchft, 29. Jan. Ein schwerer Unfall ereignete sich in früher Morgenstunde auf dem Bahnkörper, wo zwei junge Arbeiter an einer Weiche beschäftigt waren. In der Dunkelheit hatten sie das Herannahen eines Personenzuges nicht bemerkt; sie warfen stch platt auf den Boden und der Zug fuhr über sie hinweg. Einer von ihnen, ein 28jähriger Mann aus Hattersheim, kam jedoch den Gleisen zu nahe; ihm wurde eine Hand abgefahren und der Kopf so schwer verletzt, dah der Tod sofort eintrat. Sein Arbeitskamerad, ein 17jähriger Mann, erlitt eine schwere Hinterkopfverletzung und einen Knöchelbruch.
Das Lager birgt soviel vollständige Ausrüstungen, daß es allen Anforderungen gerecht werden kann. Die Instandsetzungswerkstatt stellt die beschädigten Instrumente wieder her und vernickelt sie neu. Auch werden ärztliche Bestecke für spezielle Zwecke hier entwickelt und eingepatzt, bevor sie den Firmen zur Ausführung in Auftrag gegeben werden. In einer eigenen Schreineret cden Kisten, Schränke und Gestelle gefertigt.
geschloffen. Im letzten Jahr unterlagen die Ungarn in Köln mft 0:7 Toren.
Ein Frauen-Handballturnier wird am Sonntag in der Frankfurter Sportfeld-Halle abgewickelt. Beteiligt sind acht einheimische Mannschaften. Die Meisterschaftskämpfe für Manner und Frauen entfallen an diesem Tag tm ganzen Gau
sagt Schornsteinfeger Emil C... aus Hindenburg. „Zehn Stunden am Tage, da weiß man, was man getan hat. Aber es bringt auch etwas ein. Und wohin damit am besten im Krieg? der Hans soll mal etwas Ordentliches lernen. Darum wird y jetzt nur Wichtiges gekauft und möglichst viel eisern gespart. M Dann ist das Geld für die Lehrzeit da, wenn der Kneg aus ist.“
Saieatl der Wirtschaft. Die vom Statistischen Reichsamt errechneten Börsenindizes stellten sich der Woche vom 19. ts 24. Januar für die Aktienkurse auf 152,36 gegen 151,16 in der Vorwoche, für die 4*/« %igen Wertpapieren aus 103,23 gegen 103 21 für die 4V« %tgen Jndustrieobllgationen auf 105/)9 gegen 105,04! für die 5 »Ligen ditto auf 104 79 gegen 104,6und für W 4 %igen Eemeindeumschuldungsanlerhe auf 102,61 gegen 102,R hem R e i ck s b a n k a u s w e i s vom 23. Januar stellt sich dic^Anlage der Bank in Wechseln und Schecks, Lombards und Wertpapieren auf 20 382 Mill^ RM Der Umlaut an Reichsbank, noten hat stch weiter auf 17 9Ö8 Mrü. RM ermäßigt.
Bon der Leipziger Frühjahrsmesse. Di- Verhandlungen der zuständigen französischen Ministerien mit dem Reichsmesseamt sind mit dem Ergebnis abgeschlossen worden dah der ftanzostsch Staat sich aus der Fruhiahrsmesie offiziell beteiligen wird. Me grohangelegte Ausstellung wird einen Überblick vor allem odie Erzeugnisse der Textil- und Bekleidungswirtschaft geben,
stellungen auf der Reichsmesie vertreten find. — Unter auen Warenarten die R o r w e g e n auf der Reichsmesie bringt, werden d^s stärkste Interesse die Erzeugnisie der hochentwickelten Pelztier- zu<bt finden Die zum Angebot gelangenden Wintersportartliei weisen eine ganz besonders hohe Qualität auf, denn sie sind m einem Lande langer Winter auf ihre Leistungsfähigkeit genau geprüft worden. Die kunsthandwerklichen Arbeiten Norwegens tragen sehr ausgeprägt den Charakter des Landes.
Berliner Börse vom 30. Januar. Die Notierungen lauteten bei Eröffnung überwiegend etwas höher, die WerUchwankungen waren lndepen verhättmsmahig g-rrng. Tue Umsätze blieben weiterhin klein Stolberger Zink und Buderus IV. % Wr Braunkohlenweite verloren . erneut bis zu IV. % ®te beiden Siemenswerte stiegen um je 1 %. Lahmeyer gaben 1 % d-r. Deullche Waffen plus 1 %- Während Berger 2% % hergaben, zogen Holzmann 1% an. Süddeutscher Zucker gewannen 1 und
Einen über alle Erwartungen hinausgehenden erfreulichen Stand wies der Betrieb der Sommerspiele im Jahre 1941 auf. An den zu den deutschen Meisterschaften führenden Spielreihen waren 3182 Mannschaften gegen 3124 im Vorjahr beteiligt. Der Eesamibestand an Mannschaften betrug 1941 8544 gegen 8289 des Jahres 1939. Diese erfreuliche Steigerung vom letzten Friedensjahr auf den Bestand des zweiten Kriegs,ahres ist in erster Linie auf die Beteiligung der Jugend mit 641 Mannschaften und auf eine fast MOprozentige Steigerung der Beteiligung am Korbballspiel der Frauen zurückzuführen.
Der Hauptsanitätspark Berlin sorgt für die Verwundeten und Kranken an- der Front und in den Lazaretten. Mit den Wchr- kreissanitätsparken zusammen schiebt er die notwendigen Verbandmittel und Arzneien nach, eine grotze Apotheke, zugleich eine chemische Fabrik zur Herstellung der feldbrauchbaren Tabletten und Ampullen, und ein Arsenal des ärztlichen Geräts.
Unter der Leitung von Hceresapothekern werden die meisten Heilmittel für das Heer, die Luftwaffe und teilweise auch für die Kriegsmarine selbst hergestellt, nach eigenen, erprobten Vorschriften aus genau geprüften Stoffen. So ist die Wehrpharmazie imstande, allen Anforderungen sofort nachzukommen. Die Salvarsane, das Serum und eine Anzahl Originalpräparate werden aus der Industrie oder aus besonders eingerichteten Instituten bezogen. Wir sehen elektrisch betätigte Presien, die in einer Stunde 20 000 Tabletten liefern können; bei den vielen Maschinen, di- in Betrieb sind, bedeutet das eine Wochenleistung von Millionen Stück. In mechanisch angetriebenen Mischtrommeln, Reibschalen und Sieben weroen die Grundstoffe zubereitet, und ebenso maschinell geht das Zählen, Abfüllen und Einwickeln vor sich. Die Frostsalbe zum Beispiel wird von einem ruderartigen Löffel in grotzen Bottichen verrührt; eine andere Maschine füllt dann die Tuben. In einem Raum wird das Kautschukpflaster gestrichen und zugeschnitten, das allen Ansprüchen an Klebkraft, Reizlosigkeit und Lagerbestandig- feit genügt.
In der Verbandmittelabteiluna zerschneiden die Maschinen den Mull zu Streifen und hydraulische Presten drücken die Stücke so zusammen, daß ste nur wenig Platz beanspruchen. Watte und Zellstoff werden zu Rollen, Tüchern, Tupfern und Streifen verarbeitet. In einem Autoklaven, dem Verbandstoff-Sterilisator, werden die fertigen Packungen keimfrei gemacht. Sie werden fünfzehn Minuten lang bei überdruck einem Wasserdampf von 120 Grad ausgesetzt. Welch ein Unterschied zu dem Charpie-Zupfen unserer Erotzmütier in den Kriegen des vorigen Jahrhunderts!
Von den beiden Verbandpäckchen, die jebet Soldat mit ins Feld bekommt, bis zu den fünfzehn Kisten, welche in doppelter Zahl die vollständige Einrichtung eines Feldlazarettes enthalten, umfatzt die hier lagernde Sanitätsausrüstung alles, was die Militärärzte, Sanitätsmanrifdjaften und Krankenträger an Arznei- und Verbandmttteln sowie Instrumenten mit sich führen. Ernst zogen die Armeen mit vierspännigen Apotheken- und Bandagenwagen aus. Die Franzosen verwendeten noch 1940 ähnliche Fahrzeuge. Die deutsche Wehrmacht ist seit langem zu den Sanitätskästen übergegangen, die sich auf jeden Kraftwagen mitnehmen lasten und im Falle einer Beschädigung des Kraftwagens schnell umgeladen werden können. So gerät der Nachschub nicht ms Stocken.
Die Anschlutzgleise der Bahn reichen bis an die Lagerhäuser heran. Hier gehen täglich die Sendungen an die Sammelsanitäts- patfs ab, die sie dann an die Armeesanitätsparks ins Feld weiterleiten. In jedem Frontabschnitt ist der Bedarf anders, und dem patzt sich" der Nachschub an.
Für das ganze Reichsgebiet wird die Lenkung verknappter Medizinalrohstoffe durch die Abteilung für Zentralbeschaffung beim Hauptsanitätspark vorgenommen. Die Sanitätsparks der Wehrkreise melden zum Beispiel ihren Bedarf an Vaseline an, und die Zuweisung geschieht bann nach ben verfügbaren Mengen, welche bic Lieferfirmen unb die Fabriken melden.
In dem reichhaltig ausgeftatteten Laboratorium bet chemischen Untersuchungsstelle werben Fette, öle, Konservierungsmittel unb viele Grundstoffe auf Wert unb Brauchbarkeit analysiert. Die aktiven Heeresapotheker sind alle zugleich Nahrungsmittelchemiker; zu ihren Aufgaben gehört u. a. die chemische Untersuchung von Lebensrnitteln, Master und Kampfstoffen.
Die deutschen Arzneimittel sind in der Welt führend. Durch die mustergültige Organisation des Sanitätswesens ist es erreicht, dah für jeden verwundeten ober kranken Solbaten vom Heimatlazarett bis zur vorgeschobenen Sanitätskompanie bie besten Mittel burch den Heeresapotheker bereitgestellt werden.
VZH. (Dr. Richard Gerlach)
PokalkLmpse im Faustball?
Auf der Arbeitstagung der Sommerspielwarte aller Bereiche und Gaue des NSRL. wurde auf die Bedeutung des Faustballspieles hingewiesen, das nach dem Futzball das volkstümlichste Spiel ist Es wurde aus diesem Grunde die Einführung des Faust- und'Korbballspieles in den llbungsbetrieb der Vereine und die Schaffung eines Wettbewerbes um den Deutschen Faustballpokal gefordert, der den Mannschaften über den Meisterschaftskampf hinaus ein Ziel und der Spielbewegung einen weiteren Antrieb geben soll.
Sämtliche Futzball - Meisterschaftsspiele aller Klasien, ebenso die Handball,pi-le, fallen auch am 1. Februar tm Sportgäu Hessen-Nassau aus.
Nationalspieler Hahnemann (Wien) ist am Knie schwerer verletzt, als ursprünglich angenommen unb fo rotrb man auch beim Fühballänderspiel gegen die Schweiz am 1. Februar in Wien auf seine Mitwirkung verzichten muffen.
Der 18 Fuhball-Länderkampf zwischen Ungarn unb Deuischlanb würbe auf den 15. März nach Bubapest ab-
Todesurteile gegen polnische Sadisten. In welcher gemeinen Weise der frühere polnische Staat gegen wehrlose - ist, wurde aufs neue tn einer Eerrchts-
~ iger Sonder-
Handball j
Um die Handball -Kreismeisterschaft wirb auch am Sonntag noch nicht weitergekämpft.
Haupt-KSE. 1899 Wiesbaden wirkt am 8. Februar in Frankfurt in dem Spiel der Eaumannschaft von Hessen-Nassau gegen eine Frankfurter Stabtmanntoaft als Halbrechter mit. Das Spiel gilt als Generalprobe für ben Eauvergleichskampf Hessen-Nassau gegen Norbmark, ber am 22. Februar tn Frank-
Jm'St H allen-Handball ist für bas ausgefallene Stäbteturnier Mainz-Wiesbaden am 15. Februar in ber Mainzer Stabthalle eine Veranstaltung vorgesehen, an ber nutzer ben Stabtmannschasten von Mainz unb Wiesbaden, d,e Mann- schaffen von Polizei unb SA. Frankfurt, Tgs. Offenbach, Luft- waffen-SB. Eietzen. Tgb. Rüsielsheim unb Tv. Mombach teilnehmen. . , „
In einem Hanbball-Stäbteiurnrer treffen am 29. März in bet Mainzer Stabthalle die Vertretungen von Stuttgart, Frankfurt, Mannheim und Mainz zusammen.
Aufschwung in den Sommerspielen
Verjüngung der Industrie durch Rationalisierung
Der stellvertretende Geschäftsführer der Wirtschaf^gruppe Bekleidungsindustrie geht in der „Textil-Zeitung einem Problem nach, bas zwar für seine Industrie besonders dringliche Formen angenommen hat, im Grunde aber für die gesamte K an s u m- güt er wirtschaft gilt. Durch Einberufungen und Arbeitsdienstverpflichtungen hat die Bekleidungsindustrie 60 bis 70 ihrer Arbeitskräfte, und zwar die jungen und tn den besten Jahren stehenden Arbeitskräfte, verloren. Die „Vergreisung der Betriebe • eine notwendige Folge aller Auskämmungen, wird tn ber Bekleidungsindustrie noch verschärft durch den geringen jugendlichen Nachwuchs, ben sie in ben letzten Jahren vor dem Kriege gehabt hat. Unter diesen Verhältnissen mutzte es als ein Rätsel erscheinen, wie die Industrie trotzdem ihre doch durch die Untformenlieferungen gewaltigen Kriegsleistungen erfüllen konnte. Das Geheimnis dieser Kraft liegt tn der fortschreitenden Maschinisierung unb Spezial tji er u n g der Betriebe Jetzt erntet die Jahrzehnte auf" bem Stand überholter Technik verharrte Industrie zum ersten Male die Früchte ihrer Ratrona- lisierungsarbeit. Die älteren Arbeitskräfte, noch dazu.in vN- ringerter Zahl, würden diese Leistung ohne bte neuen technischen iÄhÄÄ’bss») iÄ‘f»Ä »MÄS ä a; anberen Konsumgüterinbustrien.
Junghans IV« %. Schultheis verloren 1, Hotelbetrieb IV. % unb Allgemeine Lokal u. Kraft 3 %.
Frankfurter Börse vom 30. Januar. Rach teilweise uneinheitlichem Beginn setzte stch eine freundlichere Haltung durch Südzucker 2-/-, Salzdetfurth 2'/., JE. Farben und Zellstoff Aschaffenburg 1 % fester. Um Prozentbruchteile hoher lagen Daimler unb Demag. Von Renten Altbesitz 162'/- bis % nach 162,80. Steuergutscheine I 104,60 näcb 104%. Tagesgeld VA.
Notierungen vom 29. Januar. Berlin: Reichsbankanteile 1401/., Vereinigte Stahlwerke 151V«, JE. Farben 206, Reichs- altbesitz 162%—162,80, Eemeindeumschuldung 102’/», 3V. % Bayern lOOVs; Frankfurt: AEG. 186V-—185, RWE. 167'/., Siemens 354'/«—351, Lechwerke 163, Lahmeyer 164V-, JE. Farben 208 bis 206'/-, Scheibeanstalt 390, Rheinbraun 333'/«, Stahlverein 152, Heibelberg Zement 190, Holzmann 161*/., Felbmühle 159*/«, Süd- beutscher Zucker 175%, Westdeutscher Kaufhof 147, Bemberg 163*/-, Reichsbankanteile 140V-, im Freiverkehr: Rastatter Waggon 142 E., Torpebowerke berichtigt 164 (320), am Rentenmarkt: 4 % Rentenbankablösung 103*/-, späte Schulbbuchforderungen 105V« Kommunalumschulbung 102V-.
Hessen-Nassau.
Hessen-Nassaus Fechter haben ein recht umfangreiches Frühjahrs-Programm zusammengestellt. Dergleichskampfr werden u. a. mit Sachsen, Berlin-Brandenburg. Niederrhein und Köln-Aachen durchgeführt. Die Eau-Einzelmeisterschaften finden am 25. und 26. April in Frankfurt a. M. statt.
Eine Deuischlandriege der Turnerinnen unternimmt vorn 20. Februar bis 1. März eine Schaukampfreise durch Ostpreutzen mit Veranstaltungen an zehn Plätzen.
Deutsche Tennisspieler sollen auch in diesem Jahre an den dänischen Hallenmeisterschaften vom 15.—22. März in Kopenhagen teilnehmen. Voraussichtlich werden der Titelverteidiger Kurt Eies und Rolf E ö p f e 11 der Einladung folgen, ebenso Frau Dietz-Hamel.
Die deutschen Faustball-Mei ft erschaff en werden in diesem Jahre nach folgendem Spielplan abgewickelt: Vorrunde am 9. August, Zwischenrunde am 23. August «mb Enb- Turnier am 5. unb 6. September. Das Zwischenrundenturnier der Gruppe Süd wird mit größter Wahrscheinlichkeit in Lubwigs- ' Hasen ftatffinben.
Internationale Steher-Rennen gibt es am 8. Februar in der Berliner Deutschlanbhalle. Verpflichtet wurden Schön, Kilian, Hoffmann, Ehmer, der Niederländer Schulte und e der Italiener ffiioigetti.
10 deutsche Radrennbahnen werden in diesem Sommer Rennen veranstalten, und zwar Nürnberg, Frankfurt a. M., Bochum, Köln, Wuppertal, Wien, Braunschweig, Dortmund, Erfurt und Hannover.
Die deutschen Kanu-Meisterschaften 1942 werden 8. und 9. August in Schweinfurt entschieden. Vom 14. bis August finden dann auf dem Starnberger See bei München
Fünf einzigartige Forteile
1. Wer eisern spart, zahlt weniger Steuern und 5. Das Sparguthaben wird in Notfällen, bei der
Es ist fast unglaublich, was alles durch geschickte Raumvertei- lung in dem gewöhnlichen Sanitätskasten der Truppenärzte untergebracht werben kann. Er ist nicht grötzer als ein mittlerer Hanb- ’offet; aber durch bie Unterteilung in Holz- unb Metallfacher owie Einsatzkästen kann bas ganze Instrumentarium eines Unter- uchungszimmers bann verstaut werben: Drahtfederbinden, Ab- chnürschläuche, Bandmatze, Fieberthermometer, Hörrohr, Irrigator, Scheren, Kocher, Spritzen. Schienen, Pflaster, Schnellverbande, Salben, die wichtigsten Tabletten und Ampullen, Metzgefatze, Wund- und Krankenzettel u. a. m. Die Sanitätskompanien führen elf Kästen mit sich, von denen einer den zusammenlegbaren Operationstisch, ein anderer Schutzmittel gegen Schädigungen durch chemische Kampfstoffe und ein anderer eine ganze kleine Apotheke enthält. Für die Feldlazarette kommen noch die zahnärztlichen Geräte und eine gröhere Menge von Verbandmitteln hinzu.
Neues aus aller Welt _
Lawinensturz legt Zugverkehr lahm. Bei dem Dorf Oberried am Brienzer See ging am Donnerstagmorgen eine gewaltige Lawine nieder, die die Bahnlinie auf einer Lange non über 50 Meter und 5 bis 7 Meter .^V^Maae Der durchgehende Zugverkehr ist aut zwei bis dre, -tage unterbrochen, doch wird der Personenverkehr durch Um- stejgen aufrcchterbalten. Die Lawine brachte sewaltige.Holz- maffen mit. wodurch die Aufräumungsarbeiten stark behindert werden. „ , .
Französischer Kirchenräuber überrascht. In Roubaix versuchten vier Diebe, das Tabernakel einer Kirche aufzu- sprengen und die Tür zur Sakristei aufzubrechen, um wertvolle Kirchengeräte zu entwenden. Die Polizei uberralchte die Einbrecher und nahm sie fest.
Bergwerksunglück von St. Etienne. Die letzten Opfer der Bergwerkskatastrovbe von St Etienne find nunmehr geborgen worden. Die Geiamtzahl der Todesopfer hat fich, wie jetzt aus Vichy berichtet wird, auf 62 erhöht.
Drei Arbeiter durch Schneebrett verschütet. Oberhalb von Adelboden im Berner Oberland wurden am Mittwoch vier Arbeiter, die mit der Freilegung der Linie des DradV seilschlittens auf das vahnenmoos beichaMgt waren, durch ein abstürzendes Schneebrett verschüttet. Die Hütte, in der sich die Arbeiter vorher aufgehalten hatten, wurde weggef fegt Ein Arbeiter konnte lebend geborgen werden, bte drei anderen, die nach längerer Zeit aus dem. Schnee gegraben wurden, konnten nicht mehr ins Leben zuruckgerufen werden.
Giftiger Rum. Wie aus Agram berichtet wird, hat ein Kaufmann in Effegg Rum aus Versehen mit denaturiertem. Spiritus hergestellt. Die Folge davon find eine.Reibe Todesopfer. Bisher sind sechs Personen unter, grofeten Qualen gestorben, während das Aufkommen weiterer sechs lehr zweifelhaft ist.
Unter einem Kohlenberg lebendig begraben. In Pretzburg fiel ein 44iäjmger Arbeiter einem seltenen Unfall zum Opfer Der Mann wollte einem Kohlenhaufen Kohle entnehmen. Er muhte, da der Kohlenberg gefroren war, einen Tunnel graben, um Kohlen aus dem Innern, des Haufens herauszufchaufeln. Als er in den Tunnel hineinkroch, stürzte der Berg zusammen und begrub mit seinen etwa 3000 Kilogramm den Mann unter sich, der aut der Stelle tot war.
Polnischer Gewaltverbrecher hingerichtet. Am 27. Januar 1942 ist der am 6. Juni 1920 zu Cieniawa, Kreis Neusandez (Generalgouvernement) geborene Vinzenz Biskuv hlnge- richtet morsen, ben das Sondergericht in Soeben als Gewaltverbrecher zum Tode verurteilt hat. Biskup, ein tm Reich beschäftigter Pole. hat. als er wegen aufsässigen Verhaltens festgenommen werden sollte, einen Venolger niedergeschlagen und lebensgefährlich verletzt.
