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Wiesbadener Tagblatt

- . . . .. - i o m8*..HiA i* a Erickeinunasreit werktäglich nachmittag!

$re» nnb Verlag: L. Schellenberg'fche Buchdruckerei, Langgasse Rr. 21 (Lagblatt-Haus»

90. Jahrgang

Freitag, 30. Januar 1942

Nummer 25

i

national-

Bis auf 18 Kilometer an Singapur herangekommen

Berlin, 30. San. Der Führer spricht zum 30. Januar beute um 17 llhr. Seine Rede wird vom Eroßdeukschen Rundfunk auf alle Sender übertragen. Eine Wieder- b o l u n g der Übertragung bringt der Großdeutsche Rundfunk beute abend «ach dem Nachrichtendienst um 20.15 Uhr.

Heftige Kämpfe am Salwin-Flnß in Burma

Tokio. 29. San. Sn Burma haben die aus M u l m e i n vordringenden javanischen Truppen das Ostuser, des Salwin-Flusses erreicht, wo heftige Kamme tm Gange sind.

Nur das hart Erkämpfte ist von Dauer"

Ansprache des Stabschefs Latze am Borabend des 30. Januar

Benghasi von den Achsen-Truppen zurückerobert

General Rommel in Anerkennung seiner hohen Verdienste tun Generaloberst befördert

In Erwartung der Führer-Rede

Die Reichshauptstadt rüstet sich zu einem begeisterten Empfang

Bahr« von den Javaner« genommen

Episode Der Feind batte sich etwa fünf Kilometer südlich Kluang in zwei hintereinanberliegenden Verteidigungslinien festgesetzt, die mit 400 bis 500 Mann belegt waren. Trotz schwerer Artillerievorbereitung gelang es den mvanischen Streitkräften nicht, in ine erste Verteidigungslinie einzu­brechen. Daraufbin erhielt eine kleine Schar von 23 Mann den Befehl, den Feind zu umgehen und. von.der rechten Flanke aus in ferne hintere Stellung einzudringen. Der Flankenangriff der Heinen javanischen Einheit batte in­zwischen eine derartige Verwirrung in den feindlichen Linien hervorgeruien. daß bei einem zweiten Frontal- sturm der Feind überrannt und vernichtet werden konnte. Als man schließlich die zweite Linie erreichte, fand man dort den gesamtenStohtruvvvon 2 3 Ma n n tot auf. Trotz zwanzigfacher Übermacht batte diese kleine Schar mit ungeheurer Todesverachtung den Feind ange­griffen und so dessen Eesamtvernichtung ermöglicht.

und liehen so den Ersolg heranrersen. den letzt Rommels Panzer errangen. Kombinationen über den weiteren Ver­lauf der Kämpfe in der Cyrenaika anzustellen, wäre unange­bracht. Rommel hat die britische Front in seiner und sur die Engländer höchst schmerzlichen Form abgetastet und hat ihre Bereitstellungen, für eine Fort­führung ihrer Offensive über den Haufen geworfen- Neutrale Korrespondenten berichten aus Lon­don. dah man sich dort über die Lage in Nordafrika fast noch mehr als über die in Ostasien beunruhige, da man tn Ost- asien auf Rückschläge geiaht gewesen sei. nicht aber in Nord­afrika. Dah Rommel einen britischen Plan nach dem anderen zerschlägt, geht den Engländern auf die Nerven. Sie er­kennen daran auch, dah sie nicht, wie ihre Presse.immer wieder behauptete, die Flottenkontrolle im zentralen Mittel­meer besitzen, durch die sie den Nachschub für die deutsch- italienischen Truppen hätten sperren können. Der militärische Mitarbeiter vonEvening News" erklärt, wenn Rommel den englischen Vorstoh nach Trivolitanien umgeworfen habe, so sei das für ihn ein hochwichtiger strategischer Erfolg.

Berlin, 29. San. Der Stabschef der SA.. Viktor Lutze, sprach am Donnerstagabend im Rahmen einer Sendung über alle Reichssender von 19,30 bis 20 Uhr im Erohen Saal des Rundfunkhauses vor den SA.-Männern und SA.-Wehr- männer« der Eruvve Berlin-Brandenburg und be*n auf Sturmavvellen angetretenen Männern im ganzen Reich rum 30. Sanuai.

Am Vorabend des Tages, so betonte der Stabschef, an dem wir vor neun Sahren siegreich durch das Branden­burger Tor und die Wilhelmstrahe an unserem Führer vor­beimarschierten, stehen wir hier zusammen zu einer Stunde des Gedenkens. Mit. uns verbunden Rnb alle SA.-Männer in Deutschland und zu einem grohen Teil unsere Kameraden, die jetzt als Waffensoldaten in allen Wehrmachtteilen und an allen Fronten unseren alten Kampf auch dort weiter- kämmen. erinnerte sodann an den Marsch des

30 Sanuai 1933. lenkte die Gedanken auf die Kampf­zeit der Bewegung und beleuchtete die verzweifelten

zurück. Es war das die »rohe Reichstassrede. tn der der Führer die Konseguenzen aus den kriegerischen Handlungen Roosevelts zog und das b e u tj d> = 11 a 11 e n t i m = javanische Kampsabkommen bekanntgab. das hm heute schon auf das beste bewährt hat. Berlin aber bereitet sich in den Mittagsstunden dieses 30. Januar vor den Führer bei seiner Fahrt durch die Straßen der Reichshauptstadt würdig zu empfanden und ihm Dankbarkeit und Treue. Freude und Siegesgewihheit zu bekunden, womit sich Berlin zum- Svrachrobr des ganzen deutschen Volkes macht.

Anstrengungen der Systemparteien. die junge sozialistische Bewegung auszurotten. Trotz allem ------

zeigte sich damals soviel Glauben und Siegeszuversicht, dah man darüber nur Freude. Glück und Stolz emvfinden

Aus dem Führerbauptauartier. 29. San. Das Ober­kommando der Wehrmacht gibt bekannt: . .

Deutsche und italienische Truppe« habe« beute fruo $ 6 Der Liihrer"bat"den Oberbefehlshaber der Panzerarmee Afrika. General Rommel, in Anerkennung ferner hohen Verdienste zum Generaloberst befördert.

*

as. Benghasi wieder in der Sand der deutschen und italienischen Truppen! Das ist eine flute Nachricht. Als General Rommel vor der Übermacht der Engländer, di« sich ein halbes Saht auf ihre Offensive in Nordatrlkavo^ereitet und für diesen Stob alles nur uberbatwt Auftreibbare a Menschen und Kriegsmaterial herangeschafft batten. zurück' weichen muhten, wurde im Rahmen dieser äußerst geschickt durckgeführten Operationen Benghasi geräumt- Am -6 De. zember meldete das OKW. ..Bengbast wurde Eg^deutete räumt und vom Feind ohne Kamm besetzt. Das bedeuieie bereits für die Engländer eine schwere Enttäuschung, denn ihr Ziel war ja die Vernichtung der deutsche und italieni­schen Streitkräfte in Nordafrika, um so durch Tripolis hin­durch bis an die Grenze der französischen Besitzungen durch- stohen zu können. Es war em schwacher Trost für üe. dag sie wenigstens Gelände gewannen, eine Tatsache, die Churchill als groben Erfolg autfiiRerfe und als Entschuldtflungsgrund für die schweren Niederlagen m DRaRen ms Irenen führte. Die kräftigen Stöbe Rommels in btt britischen Bereitstellun­gen zeigten in den letzten Tagen bereits, rote svemy die Eng­länder bei all ihrem ungeheuren Aufwand ihr eigentliches Ziel, die Vernichtung der Streitkräfte Rommels, erreicht hatten Schon aber glaubte man in London wieder etwas aufatme« zu können, da in Nordafrika eine Kampfpause ein- geireten sei. als nun die Nachricht von der Wiedereroberung BenabaRs durch deutsche und italienische Truppen kam.

Wenn gleichzeitig die Beförderung Rommels zum Generaloberst bekanntgegeben wird, so wird da­mit nicht nur das Verdienst dieses Mannes, dellen Genialität und Leistungen auch seine Gegner anerkennen, herausgestellt und belohnt, sondern diese Auszeichnung für 'bren General ist zugleich eine Auszeichnung tur Re alle, die diesen barten Kampf in Nordafrika führen, für die deutschen Truppe« wie für den italienischen Bundesgenossen. An den tetzigen Er­folgen aber baden, worauf auch tn einer halbamtlichen Dar­stellung verwiesen wird, die Tapferen von Barbta. S o II u munbvom Halfava-Pab ihren Anteil. Durch ihr helbenbaftes Ausbarren banden Re starke britische Kräfte

konnte

Wir wubten von vornherein, fuhr der Stabschef fort, dah uns in unserem Kampf, weder innenpolitisch gegen beit Kommunismus noch außenpolitisch gegen ben Bolschewis­mus, auch nur bas geringste geschenkt werben würde. Wir wuhten, worum es geht, muhten auch, dah es. hart werden würde. Nie haben wir nach der Dauer und nie nach einem Termin gefragt, waren aber und sind überzeugt, dah nur das von Dauer ist. was bart erworben wird.

So marschieren wir in desem Kampf als .Waffensoldaten und zugleich als politische Soldaten des Führers, ob vor- roärtsiturmenb ober in ber Abwehr kämpfend, immer und überall int alten Geist. Voll Stolz sehen wir dabei auf unsere 63 SA. - Männer, die wegen hervorragender Taoferkeit vor dem Feinde mit dem Ritterkreuz ausgezeich­net wurden, aber auch auf alle anderen mit und ohne Aus­zeichnung. die vorbildlich kämpften und Rch tapfer schlugen. Voll stolzer Trauer aber gedenken wir unserer Kameraden, die ihre Treue mit dem Leben bezahlten, im Geiste aber in unseren Reiben ewig mitmarschieren werden. Sntnter wollen wir denken an Re. wie an alle die. die ihr Letztes gaben und ihr Blut für die Freiheit unseres Volkes, die uns immer wieder erneut verpflichteten, gläubig und opferbereit vor­wärts zu schauen auf den Führer, mit ihm zu marinieren und zu kämpfen für Eroßdeutschlands Sieg und tut des deutschen Volkes Freiheit!

So marschieren wir in diesem Kampfe weiter in das Jahr 10 der nationalsozialistischen Volkserhebung, vor uns denselben Führer, in uns denselben Glauben und das Willen, dah am Ende dieses SLicksalskamvfes ein Tag sein wird, an dem das ganze deutsche Volk an unserem Führer vorbei­marschiert. wie einR die braunen Kolonnen am 30. Januar nach dem Marsch durchs Brandenburger Tor.

Raum ohne Volk

Von Wilhelm Ackermann

Schon vor Jahren war in A u st r a l i e n und Neu­seeland im Zusammenhang mit., ber wachsenden Span­nung im pazifischen Raum die Befürchtung autgetaucht. die Menschenleere des fünften Erdteils könne Rch eines Tages als anziehendes Moment für den javanischen Drang nach Siedlungsraum für seine überauellende Sßolls.traft, ermeßen. Aber seltsamer Weise verfielen die von dreier (türmt -oe» fallenen auf keinen anderen Gedanken der Abwehr als ben, ber friedlichen japanischen Einwanderung tunlichst Schwierig­keiten zu bereiten unb sogar bie an Rd) betbe Teile ver­lockenden Wirtschaftsbeziehungen auf ein Mindestmaß zu be­schränken. In diesen Wochen nun, ba Australien uih> seine Nachbarinsel Neuseelanb sich in Englanbs Gefolgschaft in aller Form in bie Reihe ber Kriegsgegner Japans gestellt haben, unb bie Antwort darauf durch die bereits akute VÜirohung ihres Gebietes durch die Kriegshandlungen erhalten, vernimmt man im Rahmen der mancherlei Selbst­kritik auch reumütige Klagen übet die künstlich gewahrte Menschenleere dieses Erdteils und die daraus rolgende Unfähigkeit zu seiner Verteidigung aus eigener Kraft. Ge­legentlich geht diese verspätete Selbstanklage soweit, daß bet jetzige Lauf ber Dinge geradezu als. eine Strafe des Htm- mels für bieie falsche Politik ber gewollten Menschenarmut bezeichnet wirb, zumal in ihr dem übervölkerten -oapan gegenüber gewissermaßen eine dauernde Provokation ge­legen habe. Zwar sind die Möglichkeiten..menschlicher Si.ebe- lung in Australien nicht mit den europäischen Verbaltnillen zu vergleichen, weil im Inneren, namentlich int westlichen Teil riesige Wüstenflächen vorhanden sind, aber die Bevölke­rungsdichte steht doch mit den gegebenen Möglichkeiten - tn einem krallen Mißverhältnis. Auf den 7,7 Millionen Quadratkilometer Fläche, bie der australische Bund ein­schließlich der Insel Tasmanien umfaßt, leben knapp heben Millionen Menschen, d. b. 0.9 auf den Quadratkilometer. In Neuseeland sind die Verhältnisse etwas günstiger, aber auch weit von einem Normalzustand entfernt. Dort betragt bei einer Fläche von 268 000 Quadratkilometer und einer JSe- völkerung von 1,6 Millionen die Siedelungsdichte 5.9 je Quadratkilometer.

Zu dieser Menschenleere des Landes kommt-als weiteres Schwächemoment die völlig ungesunde Verteilung zwischen Stadt und Land: fast .zwei Drittel leben zusammengedrängt in den städtischen Siedelumren ander Küste, und die landwirtschaftliche Produktion landeinwärts ist schon unter dem Gesichtspunkt des Fehlens schaffender Hände auf extensive Wirtschaftsweise angewiesen, obwohl Gebiete vorhanden sind, die eine intensive bäuerliche Be­wirtschaftung durchaus ermöglichen würden. Der Hauv^ gründ dieses ungesunden unb, wie man jetzt enthebt, auch gefährlichen Zustandes muß in einer seit vier Jahrzehnten betriebenen überspitzten Sozialpolitik erblickt werden, für die in erbet Linie die marxistisch eigensüchtige Einstellung ber australischen und neuseeländischen Arbeiterpartei bte Verantwortung trägt. Kaum war Australien durch, den Zusammenschluß der sechs ursprünglichen Kolonien zu einem Bundesstaat in bie Reihe der englischen Dominien einge­rückt (1901), so errang ach auch schon die Arbeiterpartei be­stimmenden Einfluß auf bie Regierung, in der sie sich seitdem mit ben bürgerlichen Parteien abwechselt. Ihr Ehrgeiz war es. dank ber natürlichen Begünstigung durch die. isolierte Lage des Kontinents, eine PolitikderAbschließung zu treiben, die hinter scharfen Einwanderungsgesetzen unb hohen Zollmauern bie Errichtung eines vorbildlichen Ar­beiterstaates ermöglichen sollte. Und sie hat es tatsächlich dahin gebracht, daß Australien und Neuseeland als Arbeiterparadies" galten, lange ehe die Sowjetunion als solches entdeckt werden konnte. Ständige Verkürzung der Arbeitszeit, bis man tm gegenseitigen Wetteifer tn Neusee­land bei sogar 40 Stunden wöchentlich ankam. ebenso ständige Steigerung ber Nominallöhne unter Anwendung aller er­denklichen Druckmittel gegenüber dem Unternehmer,. tn Australien wurde das Cancanny-System erfunden, eine Waffe int Arbeitskamvf. die späterhin in Europa in etwas gröberer. Form als passive Resistenz bekannt wurde. Hoch­

Wieder 74 000 BRT. vor USA.-Kühe versenkt

Bombe« auf Safenonlagen und Versorgungsbetriebe auf den Faroers unb an der schottischen Nordostküste 4000-Tonner vor der englischen Südwestküste versenkt Kamvftatigkeit an der Ostfront

Aus dem Führerhauvtauartier, 30. Jan. (Funkmeldung.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

An der O ft front anhaltende Kamvftätig- ltMuf den Faroers und an der schottischen Nordostküste bombardierten Kampfflugzeuge Safenanlasen und Versor­gungsbetriebe. Bor der Südwestkuste Englands versenkte die Luftwaffe ein Handelsschiff von 4000 BRT.

Deutsche Unterseeboote versenkte« wie durch Souder- meldung betanntgeeebe« an der nordamerikanische« und kanadischen Küste weitere 13 Handelsschiffe mit zu­sammen 74 000 BRT. Bei dreien Erfolgen hat sich das Unterseeboot des Koroettenkavitäns Äals besonders aus­gezeichnet.

Wie ebenfalls durch Sondermeldung bekannt gegeben, nahmen in Nordafrika deutsch-italienische Truppen Benghasi. Deutsche Kampf- und Sturzkampfflugzeuge zer­sprengten britische Fahrzeugkolonnen bei Barce und ostwärts Sollum, sowie im Wüstengebiet der Cvrenaika. Bei Luft­angriffen gegen den Hasen Tobruk wurden Bombenan­angriffe in Berladeeinrichtungen und Flakstellungen erzielt.

Flugplätze auf der I «s e l M a l t a wurden von Kamvf- ftiegerkräfte« bei Tag unb Nacht mit Bombe« belegt.

Wöchentlich tu 6 Ausgabe« Erscheinungszeit werktäglich nachmittags

burcfmebenb von 819 Uhr anher Sonn- unb Feiertags - Berliner Büro derlin-Wilmersborf ZnAigenpreife Sm MlliEier Höheder 22 Millimeter breiten Spalte im Anzeigen.«! RM O.O^ber 46 S&intmeter breiten Spalte im Terteil RM 0.60, im übrigen ist Preisliste Slr?10 ^»«Sebend - Nach äste nach Preisliste Nr. 10 - Schlich der Anzeigen-Annahme 9 Uhr vormittags. größere Anzeigen am Vortage

as. Die Tradition, das nationalsozialistische Jahr mit einem Überblick auf die geleistete Arbeit und einem Aus­blick auf die neuen Aufgaben zu beginnen, ist auch int Kriege nicht unterbrochen worden. Am 3 0. Januar 1940 sprach der Führer in der alten Kamvfstätte der Berliner National­sozialisten, im Sportpalast. Hier rechnete er scharf mit den jüdisch-vlutokratischen Kriegstreibern ab und ließ keinen Zweifel daran, daß die Gegner Deutschlands den Kampf haben würden, den Re gewollt hätten. Er unterstrich die große Rüstungsproduktion Deutschlands und stellte fest, daß gegen­über dem. was in den fünf Monaten des Krieges geleistet sei, das verblalle, was in sieben Jahren geschaffen worden sei. In dem norwegischen Feldzug sowie in den Kämpfen in Belgien. Holland und Frankreich bekamen die Gegner Deutschlands zu spüren, daß es sich hier nicht wie sie in ihrer Verblendung meinten, um Phrasen und Drohungen gehan­delt hat, sondern um sehr reale Tatsachen.

Ein Jahr später, am 30. Januar 1941 .warnte der Führer die USA. und erklärte, daß Deutwland iede Mög­lichkeit einkalkuliert habe. Die deutsche Wehrmacht sei ge­rüstet wie noch nie in der Geschichte. Herr Roosevelt hat ge­glaubt, diese Warnung in den Wind schlagen zu können. Heute bat er den Krieg, dem er solange nachiagte, nur. daß dwser Krieg einen ganz anderen Verlauf nimmt, als sich .Herr Roosevelt und die hinter ihm stehenden, indischen Kriegs­treiber das vorgestellt hatten. Wieder hegt nun. ein Jahr ungeheurer Leistungen, ein Jabr größter Siege hinter uns Mit Spannung hebt das deutsche Volk und hebt bte ganze Welt der heutigen Fubrerrede entgegen ergreift doch der Führer int Gegensatz zu den sogenannten demo­kratischen Staatsmännern verhältnismatzig .leiten bas Wort- Seine letzte Rede liegt bereits weit über einen Monat

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Das letzte Hindernis vor Johore

Tokio 30 Jan. (Funkmeldung.) Wie Domei von der Malaya-Front berichtet, bewältigten die lavanischenTruv- ven die ?n Zentralmalaoen «ach Süden vor Rollen, dasletzte Hindernis"vo« Jobore Bahr«, als Re K u l a Kilmnet« nördlich von Singapur, eroberte«. Die lavantscken Trnvven stürme« jetzt gege« Singapur a u i der vr e ir e n Straße vor, die parallel z« der Eikenbabnstrecke verlauft, Me nach dem Bahnhof von J-b-re Babru führt. Iowischen hat eine andere javanische Kolonne, die gleichfalls in Zentral- malanen in südlicher Richtung vorging. nam dtt Einnahme Kluangs plötzlich ein Manöver tn ""doMicher Richtung aeatn die OstkMe ausgefnbit und australif ch e S treu- rräfte eiugeschloffen und vernichtend geschlagen.

OpferbereitschasteinesjapanischenStotztrupps

Tokio 29 Jan. Mit welcher Härte die Kämpfe um Kluang geführt mürben zeigt die nachstehende heroische