Wiesbadener Tagblatt
. . .. .. .. . , / Ss'X ErscheinunaSzeit werktäglich nachmittags
Sutil unb Verlag: L. Scheuenberg',che Buchdruckerei, Lauggasje Nr. 21 (Tagblatt-Hautz)
90. Jahrgang
Mittwoch, 28 Januar 1942
Nummer 23
gramm
acht Punkten, einer
Wicklung im Hinblick auf die Gestaltung der politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zu diesen Ländern nach dem Krieg aufmerksam verfolgt werden. Wie immer aber Re ausgebt, an der gewaltigen Niederlage, der die Vereinigten Staaten entgegentreiben, wird Re nichts ändern.
Roosevelt stiehlt eine Weltanschauung
Für Bersenkung der „Barham"
Kavitänleutnant Frbr. v. Tiesenhausen mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet
Aus dem Führerhauvtauartier. 27. Jan. Der Führer hat dem Kommandanten des U-Bootes, das am 25. Noo. 1941 vor Sollum das Schlachtschiff „Sathatn“ versenkte. Kavitänleutnant Frhr. v. Tiesenhausen, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verlieben.
Ritterkreuz für hervorragende Truppenführer
Der Führer verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an ff-Oberführer Fritz v. Scholz. Kommandeur eines ff-Regiments. OberR Curt Jesser, Kommandeur eines Panzer-Regiments, ff-Obersturmführer Helmut Pförtner. Zugführer in einem ff-Regiment.
Die gigantische Falle aus Malaya schließt sich
Dramatische Luftduelle über Burma und Siugavur
Abwehrerfolg auf der Krim
Erfolgreiche örtliche Angriffe der deutschen Truppen an zahlreichen Stellen der Ostfront — Aufklarungstatigkeit »n Nordafrika — Bombenvolltreffer in der Staatswerft von Malta Nacht-Jagdstaffel erzielte ihren 100. Abschuh
Aus dem Führerhauvtauartier. 28. Jan. (Funkmeldung.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Eine an der Südküste der Krim gelandete feindliche Kräftegrnvve wurde in mehrtägigen Kämvfen zurnckgeworfen und bis auf kleine Reste vernichtet.
Au zahlreichen Stellen der Ostfront führten die deutschen Truvven erfolgreiche örtliche Angriffe. Panzer. Geschütze unb anderes Kriegsmaterial wurden erbeutet oder vernichtet.. Bor Len i n g r a d zerstörten Verbände der Waffen-^ bei einem Stohtruvvnnternebmen 58 feindliche Bunker und S “ SiVäultroaffe führte wirksame Angriffe gegen Truvven- bewegungen, Nachschubkolonnen, Eisenbahnzuge und Flug- ftützvunkte der Sowjets.
In Nordafrika beiderseitige Aufklärungstätigkert. Deutsche Kampfflugzeuge bombardierten BarackeulaZer und Kraftfabrzeugansammlungen der Buten rn der nördlichen Cyreuaika. «uv gtaätanetiffe deutscher Kamvffliegerkräfte richteten Rch gegen Safenanlage« auf der Insel Malta. Bombenvolltreffer schweren und schwersten Kalibers richteten vor allem in der Staatswerft Schäden an.
Bei der Abwehr eines Angriffs britischer Bomber ans das Reichsgebiet in der Nacht zum 27. Januar erzielte eine Nacht-Jagdstaffel unter Führung von Hauptmann 2ent und Oberleutnant Prinz zu Livve-Weihenfeld ihren 100. Abfchuh.
Kriegsausweitung für die gesamte
Rio de Janeiro, 27..Jan. Die vanameriranische Konferenz, die am 15. Januar begann- lst am ,Montag geschlosten worden. Die Konierenz wurde einberufen, um die Haltung der lateinamerikanischen Lander, zum Eintritt des Kriegszustandes zwischen den..bereinigten Staaten einerseits. Japan und der Achse Berlin—Rom andrerseits zu klären. Die treibende Kraft war Präsident Roosevelt. der den Unterstaatssekretar Sumner jßelles na® Rio schickte. Er sollte die großen freien Staaten Südamerikas zur Teilnahme am Krieg uberred.en und gleichzeitig in ein endgültiges Verhältnis der Abb an g i g- keit zu den Vereinigten Staaten bringen, wie es für eine Reihe mittelamerikanischer Lander schon besteh..
Die Nordamerikaner setzten darum die Konferenz vom ersten Tage an unter schärfsten Dm ck. ?"bdemrourde das nord amerikanische Ziel.der Krlegsausweiwng für die gesamte westliche Hemisphäre n i cht. e r r e i ch t. Auch der zweiten Forderung nach einem bedingungslosen Abbruch der diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Lateinamerika, den Mächten der Achse und Japan wurde nicht stattge-
as. Berlin, 28. Jan. (Eigener Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung.) Die englische Ad m i r a 11 tat bat. sich jetzt endlich veranlaßt gesehen, den Verlust des Schlachtschiffes ..B a r b a m“ einzugestehen. Bereits am 26. November wurde die „Barham" von einem deutschen U-Boot unter Führung von Kavitänleutnant Freiherr v. Tresen- haus en. dem der Führer ietzt das Ritterkreuz des Erlernen Kreuzes verlieh, torpediert. Da angesichts der starken femo- lichen Abwehr das Sinken des englischen Schlachtschiffes nicht beobachtet werden konnte, so wurde in dem amtlichen deutschen Bericht nur von einer Beschädigung des Schiffes gesprochen. Durch Aussagen englischer Gefangener wurde dann bekannt, daß die ..Barham tatsächlich verloren ging. Diese Angaben fanden ihre Bestätigung. So stellte der »estrige Bericht des OKW. den Perlust der „Barham fest und durch diesen Bericht iab Rd) nun auch Churchill gezwungen. den Verlust dieses etwas., über 31000 Tonnen großen Schlachtschiffes, das mit 8 Geschützen zu 38 Zentimeter, 12 zu 15.2 und 8 zu 10.2. sowie der üblichen Flakartillerie bestückt war, nach rund zwei Monaten ernzugesteh en. Der Verlust dieses Schlachtschiffes —.es ,st der fünfte Schlachtschiffverlust, den die-englische Admiralität zu- geben muß — ist für die britische Flotte ein schwerer Schlag. Er ist zugleich aber auch ein reckt beträchtlicher Prestigeverlust für die Engländer, die der Welt ja immer wieder das Märchen von der Unbesiegbarkeit der englischen Flotte zu erzählen wußten.
Das Bekanntwerden dieses Verlustes, neue für. England ungünstige Nachrichten aus Nordafrika und neue japanische Erfolgsmeldunsen gaben den reichlich dusteren Hintergrund für die Rede, mit der Churchill sich nunmehr gestern dem Unterhaus stellte. Seine Ausführungen waren denn auch am einen ziemlich pessimistischen Ton gestimmt. ..Nach zweieinbalb Jabren Krieg ist es gerade nur gelungen, unsere Köpfe über dem Waller zu halten. Das ist die Bilanz, die Churchill beute für seinen Krieg zieben muß.. So. große Stube er sich gab. er vermochte seinen Hörern bei seinem ganzen Überblick keinenTrostzu geben. Wobl berichtete er daß man in Washington viele Vereinbarungen getroffen habe, die er nicht enthüllen könne. Wohl meint er. daß mancherlei Dinge in Vorbereitung seien und verstleg sich auch zu dem Satz: „Es siebt beute mehr als je so aus. als. ob wir beginnen werden zu siegen." Aber seine „Hörer, ipurten doch wohl, daß das Phrasen waren, die über die große Ver- kustbilanz hinwegtäuschen sollten.
Churchill wagte nicht, die »rotzen Erfolge der Javaner zu leugnen. Er gestand ein. daß der javanr s che Steß auf Hawai die amerikanische Flotte „vor- läufig lahmgele»t" habe, und daß mit den Verlusten der „Revulse" und der „Prrnce of Wales die Situation völlig umgeworfen sei. Das spürt am stärksten Au st r alt en. das einen Hilferuf nach dem andern an dre Londoner Adresse richtet. Die Antwort Churchills darauf war recht dünn.. Bezüglich des von Australien erstrebten Emvire-Kriegskabrnetts verkroch fick Churchill. dahinter, daß auch chre anderen Dominiens daran beteiligt sein mußten, deren Mimstervrast- denten aber nicht nach London kommen konnten. Damit wird das Jntrigensviel bestätigt, von dem wir gestern schon sprachen. Einen Pazifik-Rat wollte Churchill nicht ganz ablebnen., ließ aber die Frage offen, ob dieser in Washington oder London tagen soll. Damit soll offenbar Australien be-
^Datz der kranke Mann im Weißen Haus seine sozialen und wirtschaftlichen Ideen aus dem nationalsozialistischen Parteiprogramm steblen muß. erfüllt uns mit grimmiger Genugtuung. Denn das beweist, daß. was.immer auch seme Absicht dabei ist. die Werbekraft der nationalsozialistischen Ideen so groß ist. daß sich selbst unser Todfeind 'br nicht entziehen kann. Die furchtbarste Anklage gegen diesen Mann liegt aber darin, daß das deutsche Volk lerne soziale Revolution auf friedlichem Wege vollziehen konnte und daß es für den Führer nichts Schmerzlicheres gibt, als daß die Vollendung seines sozialen, wirtschaftlichen und. kulturellen Werkes durch die Kriegserklärung unterer Feinde.unterbrochen wurde. In England, wie in den Vereniigten Staaten waren die Völker nicht imstande, den herrschenden Klassen auch nur eine der notwendigen Reformen nn <me= den abzuzwingen. Diese ergriffen vielmehr vor diesen Forderungen die Flucht in den Krieg. Wenn es dem englischen und amerikanischen Volk trotzdem gelingen sollte, in diesem Kriege zu ihrem Recht zu kommen, weil der. Krieg selbst die soziale Umwälzung in die Hand nehmen wird, dann bleibt immer noch die furchtbare Tatsache, daß den Plutokraten das natürliche Recht der breiten Massen nur. in etnem blutinen Kriege abgerungen werden konnte. Die Aussichten oer amerikanischen Masten sind allerdings gering, denn ebenso wie Wilson wird auch Roosevelt das eigene rote die anderen Völker mit seiner bereits auf siebzehn gestiegenen Punkt- produktion zu betrügen versuchen. Wenn aber die W e 11 von morgen trotzoem eine soziale We lt feen wird, dann deshalb, weil die sozialen und wirtschaftlichen Erneuerungskräfte der jungen Völker in Übereinstimmung mit den Forderungen des Jahrhunderts stehen und über .alle Hindernisse hinweg das Völkerleben aller befruchten werden.
Japanische U-Boote versenkten 88000BRT.
Tokio. 27. Jan. Wie offiziell bekanntgegeben wird, haben javanisch« U-Boote in den Sewästern nm Sumatra und Java bis zum 22. Januar 13 feindliche Schiffe mit insgesamt 88 000 BRT. versenkt. Unter den 13 feindlichen Schissen befindet R* ein bewaffneter Haudelsdaaivfer von 15 000 BRT.. ein Tanker. sowie zwei Frachter von je 8000 BRT.. zwei von je 4000 BRT. und fünf andere mit insgesamt 13 000 BRT.
Trotz schärfsten USA.-Druckes nur ein Kompromitz
Wefthernisphäre in Rio nicht erreicht
Japanische Aufklärungsflugzeuge bemerkten eine ganze Anzahl britischer Kraftwagen, die auf der Straße südlich von Aver Voban in südlicher Richtung fliehen.
In dramatischen Luftkämvf en schosten Flugzeuge der javanischen Armee 50 britische Vomben- und Jagdflugzeuge in Burma und auf der Malayen- Halbinsel ab. 24 wurden bei Endau in Ostmalaven heruntergeholt. 15 weitere übet der Stadt Endau selbst, zehn über Rangun und eins übet dem Tengah-Flug- vlatz in Siugavur.
Formationen javanischer Flugzeuge machten in der Nacht zum Dienstag zwei Angriffe auf Rangun. Sie hatten hauptsächlich den Flugvlatz als Ziel, wo Flugzeugschuvven in Brand geworfen und die Startbahnen schwer • beschädigt wurden. Nur ein javanisches Armeeflugzeug ging bei den Luftkämvfen in Burma und- Malayen verloren. Die am Montag erzielten Ergebniste bedeuten einen schweren Schlag für die britischen Luftstreitkräfte in diesen Gebieten, da die Briten wertvolle Lockhead-Sudson-Jäger. sowie Swotd- fish-Torpedoflugzeuge einbutzten.
ruhigt werden, und es soll der Eindruck erweckt werden, als ob etwas geschieht, während Churchill entschlosten ist. die ^“^afu^biesmaPenttouIbiflte Churchill die Katastrophe in Ostasien mit den britischen Anstrengungen in Not das r tla Da nun ja aber auch tn Nordafnka die englischen Ziele keineswegs erreicht wurden, io wartet Churchill nut einem neuen Schwindel auf. Er spricht jetzt plötzlich von einer starken zahlenmäßigen Überlegenheit der deutschen und italienischen Truvven. Daß das nicht wahr ist. bat Churchill, solange er noch an den sua Auchinlecks glaubte, wiederholt festgestellt, Auch Churchill mußte im übrigen zugeben, „daß die Engländer einem ehr geschickten Feind gegenuberstehen . einem ..besonders tauferen General." Dieser General. General Rommel, hat nicht nur den. Engländern in der Cyrenqika eine böse Überraschung bereitet, er bat auch Cburchill das Konzept verdorben. .
Aber trotz dieser trostlosen Bilanz wird Churchill am Schluß der dreitägigen Aussvracke sein Vertrauensvotum erhalten. das er gestern forderte, um „den feindlich »estnnten Teil der Preste, die erkläre, daß das Ansehen der Regierung gebrochen ist", an die Wand drücken zu können Es ist immerhin das erstemal, daß Churchill nut diesem Mittel arbeiten muß.
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—er Präsident Roosevelt, der fluchwürdige Kriegs- Verbrecher, der von den Rachegöttinnen des Schicksals bereits verfolgt wird, legt in seiner Gewissensangst der 2Lalt ein zweites Zukunftsprogramm vor. Das erste Pro- gramm — die berüchtigte Atlantikerkicmtng — bestand aus acht Punkten, einer Nachlese Wilsonscher Lockintikel Das jetzige zweite Programm, in £orm einer Botschaft an den Kongreß, ist die Beute eines Einbruchsdiebstahls 'm Sau le der — nationalsozialistischen Weltanschauung. ®te 0€jtoblene Ware wird vermischt mit liberalistischen Ladenhütern. Neun Punkte sind dabei herausgekommen. Roosevelt überschreibt sein Machwerk: „Von der Freiheit der Menichen in der Nachkriegszeit." Folgende Rechte, verspricht er ienen. die er in seinen Weltkrieg hmeingeichwindeli hat. Das Recht zur sinnvollen, schöpferischen Arbeit. Das Recht /lV ?e'lechten Lohn, um die Notwendigkeiten und Annehmlichkeiten des Lebens dafür eintauschen zu tonnen. Das ReK auf sem^ sende Nahrung, Kleidung. Wohnung . auf Sicherheit tm Alter wie in der Krankheit, gegen Arbeitslosigkeit und Unglücksfälle. Das Recht auf freies Unternehmertum und Schutz des Arbeiters gegen gewissenlose Privatunternehmer und uneingeschränkte Monopole. JDas Recht auf .Arbeit. Bildung, persönliches Glück und Wohlergehen, auf Ruhe. Erholung und Teilnahme an den Errungenschaften der Zivilisation und Kultur. . . -
Niemand wird leugnen können, daß alles, was da aut sozialem und wirtschaftlichem Gebiet .angeboten wird, nationalsozialistisches Gedankengut ist. Dk't diesem Plagiat versucht Roosevelt abermals einen Masse.nbetrug an den Völkern und Menschen, die er in den. Krieg gestürzt bat, «m hie Rachsucht feiner ludlsch-vlutokratlscken. Auftraggeber
Tokio, 27. Jan. (DftaRenbienft des DNB.) Javanische Truppen, die von Osten, Westen und Norden, auf Zentral- Jobore vorgeben, schließen, einer von Dornet verbreiteten militärischen Übersicht zufolge, die gigantische.er a II e um 20000 Mann feindlicher Truppeit. irnrner enger, wäbrend weitere javanische Kolonnen ihren unwiderstehlichen Vormarsch auf Singapur fortsetzen. Einheiten der ausgehenden Sonne stürmten am. Montag Rengit an der Westküste der Malayen-Halbiniel und hatten die Stadt um 20 Uhr völlig besetzt. Nach. Einnahme dieses strategisch wichtigen Punktes find die 'avanischen Truppen, die in einem rteRgen 50 Kilometer breit Ai Bogen nach Süden schwenken, bereit, den Vorstoß auf Sofort Bharu. die Hauptstadt des Staates Jobore, gegenüber von ^^DhMananitöe Artillerie hat am Dienstagabends..das Feuer auf Rengam und Simpanfl Rengam erortnet. wo die britischen Truppen nach ihrem Ruckzug aus Ayer ~tam und Kluang Verstärkungen herangezogen haben sollen, um den javanischen Vormarsch zum Stehen zu dringen und den Verteidigern von Johore Bbaru Zeit zu geben, ihre Verteidigung iu verstärken.
um die Rachsucht seiner jüdisch-vlutokratischen. Auftraggeber zu befriedigen. Der grobe Schwindler, m Washington hatte, wenn es ihm ernst gewesen wäre. Zeit genug ßebabt dem amerikanischen Volk in friedlicher Entwicklung das zu ver- schaffen, was er ihm nun als goldene Berge verspricht. Das fianb war reich genug, um Brot. Arbeit, Kleibung. Wohnung, Erholung unb Teilnahme an ben kulturellen Gütern für alle zu bieten. Stattbefien mußte er selbst noch kürzlich feststellen, baß ein Drittel ber Nation unter bet Sungerlinie babinlebt. baß 12 Millionen Arbeitslose. Sunderttausenbe von vertriebenen Farmern bas Lanb durchstreifen und die wohlhabende Oberschicht sich kaltherzig auf dem Elend ber Massen in einem genießerischen Seitn langweilt. Aber sein Sinnen unb Trachten war ja nicht auf dte friedliche Arbeit an ber Wohlfahrt ber ihm anvertrauten Nation, sondern auf kriegerische Weltherrschaft gerichtet. Die innere Verlogenheit seines neuen Sozialprogramms ergibt sich auch aus dem Bündnis mit ber Soroietunion, bem Lanb. in bem alles bas fehlt, was er heute ben .Bolkemi unb Menschen verspricht. Es gehört schon Rooseveltsche Dreistigkeit bazu. Rch. nachdem man bereits als Pfuscher entlarvt worden ist, der Welt noch einmal als Baumeister zu
Churchill reichlich kleinlaut
Nach zwei Jahren Krieg ist es uns gerade gelungen, unsere Köpfe über Wasser zu halten
WöchentlichiuOAuSgabeu Erscheinungszeit werktäglich nachmittags
Eelchäftsz-it durchgehend ran.9-19 Uhrautzer S°EundF°i°riags - Berliner B;r°. B-rI.nElme^°rf
Nach zehntägigen Verhandlungen ernigte man Rch schließlich auf eine Kornprornitzforrne I. Nach ihr empfehlen die amerikanischen Republiken nach Maßgabe des Verfahrens, rote es die eigenen Gesetze und.besonderen Umstände. sowie die geographische Lage jedes einzelnen° Landes tm gegenwärtigen Konflikt der Kontinente festlegen, den Abbruch der divlomaiischen Beziehungen zu den mit den Vereinigten Staaten im Kriege befindlichen Machten.
Praktisch beißt dies, daß über die Zweckmäßigkeit eines solchen Schrittes auf der Konferenz keine Einstimmigkeit erzielt werden konnte und daß es jeder einzelnen Re- gierung überlassen bleibt, ihre Ent ick ei düngen <u treffen. Inwieweit diese Handlungsfreiheit die praktische Politik ber einzelnen Länder bestimmt, kann nur die Zukunft lehren. ..
ffis unterliegt keinem Zweifel, daß R<6 Lander, die li® zu schwach fühlen, dem nordamerikanischen Druck auf bte Dauer zu widerstehen, als Vasallen Roosevelts m tne KrieRs- front der USA. einreiben werden. So bat be,wlelswe,st Sumner Welles in Rw bereits mitgeteut, daß P e r u n® bem Diktat von Washington zu unterwerfen beabsichtigt. Auch in Uruguay unb Bolivien, wo dte amerikanischen Botschafter seit längerem neben, den HEommlstaren ähnliche Funktionen wahrnehmen, scheint Rch ähnliches oor- bie größten, ber iübamerikanischen Staaten haben jedoch tn. Rio gezeigt, daß ste Rch mm Washington nicht einschuchtern lasten. ^bre Staais- männer werden nun zeigen müssen, daß ste auch weiterhin bas-eigene nationale Jnteresie, allen Drohungen ber Nord- amerikaner zum Trotz, durchzusetzen misten Sowohl m Deutschlanb. in Italien, rote tn Javan wirb die weitere Ent-
