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Nummer 19
Freitag, 23. Januar 1942
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Im Otten weiter schwere Kampfs I» Nordafrika Verfolgung des geschlagenen Feindes — Malt» erneut bei Ta» und Nacht bombardiert
Aüs dem Fübrerbauvtauartier, 23. Jan. (Funkmeldung.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Im O ft e n weiterbin deftige Kämpfe.
Bei einem Gegenangriff im mittleren Front» a b f ch n i t t wurden dem Feinde wiederum bobe blutig« Verluste zugefügt. 35 Geschütze, sowie zahlreiche schwere Waffen sielen in unsere Hand.
2m Seegebiet nm England beschädigten Kampsslugzeuge durch Bombenwurf einen gröberen Frachter. Nachtangriffe der Luftwaffe richteten sich gegen Säfen und militärische Anlagen in Süd» und Südostengland.
In Rorbafrika stieben deutsche und italienische Truppen dem geschlagenen Feinde nach. Bisher wurden 10 Banzer. 46 Geschütze und über 100 Kraftfahrzeuge erbeutet oder vernichtet. Verbände der deutschen und italienischen Luftwaffe fügten den im Naum südlich Agedabia geworfenen britischen Truppen neue schwere Berluste zu.
Auf der Insel Malta wurden Flug- und Seestützpunkte des Feindes bei Tag und Nacht von deutschen Kmnpfflug- zeugen bombardiert.
Britische Bomber warfen in der letzten Nacht an einigen Orten Westdeutschlands — u. a. auf Wohnviertel und öffentliche Gebäude in Münster — Spreng- und Brandbomben. Einheiten der Kriegsmarine schossen drei britische Bombrr ab.
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Deutschlands entgeoennabm. als im AZelrkrieg und mit der ausdrucklu künftig eenen Sturmbock gegen ein Glied in der Einkreisungskette.
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Erneute brutale Vergewaltigung des Burentums
Der alte jüdische Trick zur Bekämpfung wachsenden Selbständigkeitsuerlangens in Südafrika
usbeutuntf« »«r.
Kurswechsel in Prag
Von Heinrich Karl Kunz
Rechnung. Sie betrieb volle Politik und Herr von Neurath, fern
Australien muh auf das Schlimmste gefatzt sein-
Japanische Truppenlandung bei Nabaul aus Neupommern?
Selbstverständlich spielt dabei der alte Kinderschreck der sagenhaften fünften Kolonne wieder eine grobe Rolle.
Lügen haben kurze Beine. Das dürften diese jüdischen Sensationsfabrikanten allmählich gemerkt haben. Solche Mätzchen, wie sie hier bereitgehalten werden, stnd rn plump.
deren bekanntester Repräsentant Benes wurde, um die Kluft zwischen dem deut) Volk, das saft ein Jahrtausend im Schob
gegriffenen umzuhängen versuchten. Nach der abgenutzten Parole: Haltet den Dieb! schreien sie Zeter und Mordio über angebliche Putschpläne nationaler Kreise. Die Agenturen London und Washington überbieten sich in judrschem Solde mit den tollsten Ereuelnachrichten.
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in das Reichs- oeitbfoe serecht- et alten, durch mit bem Reich
Tuztin. -Australien mußaufs Schlimmste vorbereitet sein, äußerte Luftfahrtmlnister Drakeford.
Don Sumatra bis Neu-Guinea
als daß die Öffentlichkeit darauf hereinfallen könnte. Druck erzeugt Gegendruck. Mit solchen verbrecherischen Sewalt- mitteln wird der Freiheitsdrang eines nationalbewußten Volkes nicht zu unterdrücken sein.
Drei Jahre Militärdienst,eit in der Türkei
Jnstanbul, 22.3an Die türkische Große Nationalversammlung bat am Mittwoch dem Gesetzentwurf über Der- langerung der Militärdien stzeit auf drei Jahre Seigestimmt.
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der Nordweftspitt Sumatras und d«e Lochen Vera- wan durch, wobei ein Handelsschiff von 2«0 ART. ver-
Eie wären nicht echte Freunde der jüdischen Plutokraten- chque, wenn sich die Machthaber in Südafrika bet diesem brutalen Vergewaltigungsakt nicht das Mäntelchen des Angegriffenen umzubängen versuchten. Nai' " “
Parole: Haltet den Dieb! schreien sie i
Prag, nnd ständig ausoerkautt^ Die kx tron übertrifft (ne der Republik. Ein kannten tznait die unbestxeitbaren 8* an dar Reich brachte, rückhaltlos beiter schäft, die unier Benesch objekt de» itternationalen. iuM] sörnie sich schnell mit den neuen voll In der intellektuellen Ob Träg« beg tschechischen Lhauviniam
Tokio. 22. Jan. Wie dar Kaiserliche Hauvtauartjer am ^°"""siag<^end bettnntgibt, führte die Lutnoane d» Marine seit dem 15. Januar systematisch iw von der Rordwestsoitz. Sumatras bis bi* über nach Ron-Guinoa etfolgretcbe Operationen goaon ».■ 3
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Madrid, 23. Jan. Londoner Nachrichten zufolge sind in Johannesburg 300 Polizisten verhaftet worden. Die in der Berner Zeitung „Bund" veröffentlichte Meldung einer USA-Agentur aus Johannesburg teilt zu diesem „Komplott" mit, daß nach Mitteilungen des Justizministers Steyn vor dem Parlament eine Verhaftung zur Entdeckung von wichtigen Dokumenten geführt habe, auf Grund deren das Bestehen einer gefährlichen staatsfeindlichen Organisation festgestellt worden sei.
Daraufhin stnd nach Mitteilungen des Justizministers 43 Poltzetoffiziere und 271 Polizisten verhaftet worden. Weitere 30 Polizeiangehörige wurden unter Anklage des Hochverrats gestellt. Dokumente und auch Bomben seien, dem Bericht zufolge, beschlagnahmt worden.
Eine Exchantze-Meldung aus Kapstadt will dazu wissen, daß die ..Verschwöret" zum größten Teil Angehörige der fünften Kolonne wären und einen Staatsstreich geplant hätten, um die Regierung Smuts zu stürzen, die durch eine neue Regierung nationalistischer Tendenz ersetzt werden sollte.
Das Wachsen der englandfeindlichen Stimmung in Südafrika ist in dem kürzlich gestellten Antrag auf einen selbständigen südafrikanischen Staat deutlich geworden. Zwar ist es Smuts und feinen englandhörigen Gesinnungsgenossen gelungen, den Antrag m Scheitern zu bringen. Trotzdem aber wittern die Renegaten und Volksoerräter in Kapstadt . Morgenluft und erkennen, daß die bisherigen Terrormaß- nahmen das Auflodern nationalistischen Geistes in. Südafrika geschürt, statt gedampft haben. Durch eine radikale Vernichtung versuchen Smuts und seine Eliane, n>te zur Zeit bet Butenmorde, sich nun von der für Re immer drohenderen Gefahr zu befreien.
,, as. Serltn, .23. Jan. Die Kämpfe in Burma bereiten den Englcnidern neue schwere Sorgen. Man ist nicht nur wegen des Verlustes weiterer Zinn- und Kautschukge- biete beunruhigt, sondern vor allem, weil nun die See- ”e 1 brndungen nach Indien, in erster Linie die von den USA. kommenden, noch stärker bedroht werden. Da- burä aber wird der Ausbau der indischen Rüstungs- 1 behindert, die dringend amerikanische Werkzeug- • Maschinen und Fabrikeinrichtungen benötigt und laut News" derartige Aufträge im Betrag von rund 7 Millionen Pfund Sterling in den USA. vergeben hat. In Tokio selbst weist man darauf hin. daß die Javaner, wenn sie erst einmal Singapur und Rangun in der Hand hatten, über eine fast 2000 Kilometer lange Küstenfront am Indischen Ozean verfügten. Mit großer Besorgnis betrachtet man in England auch die Haltung der Burmesen. Man fürchtet, daß das Auftreten thailändischer Truppen, die die Burmesen bestimmt nicht als Feinde betrachteten, eine starke Wirkung ausüben wird. Gleichzeitig wird nun noch berichtet, daß man in Burma im Anschluß an die Verhaftung des Ministerprästdenten U Sam (eine englische Zeitung bat ihren Lesern unlängst erklärt, daß ll gleichbedeutend mit dem englischen Mister, also unserem Herrn, ist) einer geheimen Organisation auf die Spur gekommen sei, die bis in die höchste Beamtenschaft hineinreicht. Saw selbst habe an der Spitze der „geheimen Drachenarmee" gestanden, einer Organisation, die offenstchtlich Kundschafterdienste für die ein- rnarschierenden javanischen und thailändischen Truvven leistete. Es scheint, als ob diese englischen Ängste nicht ganz unbegründet sind, wird doch von javanischer Seite berichtet, daß bei Tavoy eine gegen die Engländer eingesetzte burmesische Formation plötzlich die britischen Verteidiger im Rücken angegriffen habe. Dadurch sei Tavoy schneller genommen worden, als vorgesehen war. Angesichts dieser Lage verdient ein Aufruf des javanischen Oberbefehlshabers der Streitkräfte in Burma besonderes Interesse. In diesem Aufruf, der durch Flugzeuge abgeworfen und auch über die den Javanern zur Verfügung stehenden Rundfunksender verbreitet wurde, wird die burmesische Bevölkerung zur Erhebung gegen die britischen Unterdrücker und zur Zusammenarbeit mit den Javanern aufgefordert, wobei, ähnlich wie es schon in den Reden der javanischen Staatsmänner geschah, die Unabhängigkeit für Burma in Aussicht gestellt wird, wenn es mit den Javanern zusammenarbeite.
Roch eine dritte Augriffsfront
Nach javanischen Meldungen haben inzwischen an einer dritten Stelle javanische Truvven den Vormarsch nach Burma hinein angetreten und bereits den Salwinfluß überschritten. Der Zweck dieses Vorstoßes ist offenbar, möglichst schnell die wichtige Burma st raße nördlich Rangun abzuschneioen. Gleichzeitig würden damit aber auch die britischen Kräfte, die im Raum von Mulme i n und Rangun stehen, von drei Seiten bedroht, nämlich vom Süden von Tavoy aus, zweitens durch den auf Mulmein zielenden Stoß und drittens durch die Operationen am Salwinfluß.
Panik in Singapur .
Auf der Malayeu-Halbinsel hat die Dernich- tungsschlacht gegen die aogeschnittenen btttischen Formationen in Stärke von etwa 34 000 Mann „ihr gefährlich-
wftes Stadium erreichwie es in den javanischen Meldungen heißt. Wenn dieser Widerstand gebrochen ist, ist die Bahn für den Angriff auf die Insel Singapur selbst frei. Obwohl die Engländer von bedeutenden Luftverteidigungen in Malaya sprechen, schildern britische Front- korrespondenten weiterhin die javanische Luftüberlegenheit als erdrückend. Auch wird von javanischer Seite gemeldet, daß in Singapur nach den letzten schweren javanischen Luftangriffen panikartige Zu stände herrschen sollen. Don englischer Seite wird zugegeben, daß diese Angriffe „große Schäden" anrichteten.
Besorgnisse um Neu-Guinea
In Australien ist man besonders besorgt angesichts der javanischen Luftangriffe auf R a b a u I (Bismarck- Archipel) und auf die Stützpunkte von Neu-Guinea. Man betrachtet diese Angriffe als ernstes Vorzeichen und erklärt^ man müsse auf alle Möglichkeiten vorbereitet sein. Vielleicht würde in Kürze eine lavanische Landung auf Neu-Guinea erfolgen. Von dort aus betrage die Entfernung nach Australien nur noch 1000 Kilometer. Nach amerikanischen Meldungen beobstchtigt die australische Regierung angesichts dieser Bedrohung große Teile de» australischen Fliegerkorps aus Großbritannien beim zu berufen. Die Zeitung „Melbourne Herald" schreibt dazu, die Heimberufung der australischen Flieger aus England sei mit Rücksicht auf die ernste Gefahr für Australien notwendig.
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_________Neurath, konnte am «wetten torats-Gründuna im Frühjahr 1941 beziehung de» böhmisch-mttrischn I gebiet durch die Entwicklung qm bas fertigt worden ist. Die föieberaurt
Keitels Besuch in Ungarn beendet
Budapest, 22. Jan Eeneralseldmarschall Keitel bat h® am Doniittstag nach einem mehrtägigen Besuch in Ungarn, den er auf Einladung des Honvedministers antrat, nach Deutschland zurück begeben.
Uber dem erbitterten Ringen, bei dem es um ns ei werte Entscheidungen geht, dürfen wir die Neuorientierung, die sich dieser Tage in Prag vollzog, nicht unbeachtet lasten. Gin Stein im Mosaik der inneren Wandlung Europas. Als Präsident Dr. H a ch a am 15. Märt 1939 das Schicksal des tschechischen Volkes vertrauensvoll in die Hände des Führer» legte, trug er äußeren Notwendigketten Rechnung, setzte er die Fundamente zu unumstößlichen politischen Tatsachembie sich schneller vollendeten, als die Ummer» tuny des Gedankengutes, dem der einzelne Tscheche stch. bis dahin verpflichtet fühlte. Die Länder Böhmen und Mahren, legitime Kinder des Reiches, des Deutschtums, das ihre Kultur und Wirtschaft schuf, ihre Städte. Gesetze und Lebensformen, hatten sich von der Mutter losgesagt, waren zu ihr in eine unnatürliche Feindschaft getreten, obwohl selbst der tschechische Rationalismus zu Beginn de» 19. Jahrhunderts von Deutschland her geweckt und gefördert wurde. Das im Zeitalter des aufkommenden völkischen Eigen- bewußtseins widernatürlich gewordene Lebensgesetz dm Donaumonarchie, die keine Autonomie gemähten konnte, ohne in Atome zu verfallen, mag Ausgangspunkt eines Haste» gewesen sein, der von getarnten überstaatlichen Mächten, oe* Kavitalismus,JizdentumilndFrein,aurerej. deren bekanntester Repräsentant B e n e! ch ist. bewußt benutzt scheu und tschechisch«! ß des.Reiches gedeih- toumnismus, bet die tlilnonen-Volkes gs- entum. das in **» nden der Feinde
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. «cha.ug.ha», 22. Jan. (Funkmeldung.) Der australische KriegsmiNitter F o r d e, gab, einer Meldung aus Melbourne «>kolge, am Donnerstagabend bekannt, daß Nabaul (die Hauptstadt des australischen Mandatsgebietes, das früher Deutschland gehörte, an der. nördlichen Spitze von Neu- Pommern gelegen) am Donnerstagmorgen zweimal von je 40 javanischen Flugzeugen bombar- d i e r t morden sei. eeit 16 Uhr Ortszeit bestehe keine draht- lose Berbindung mehr mit Nabaul. Forde bezeichnete es als möglich, daß die Funkstation im Augenblick des Eintreffens japanischer Seestreitttäfte, die in der Nähe «sichtet morden waren, zerstört und die Stadt selbst geräumt worden sei.
. Nach einer Mitteilung des australischen Luftfahrt- win,stets im Rundfunk stnd auch die Funkstationen von Bulolo (im ehemalige» Kaiser - Wilhelm - Land) und Salamoa (auf der Samoa-Insel Upolu) but* japanische Luftangriffe zerstört worden. An beiden Mätzen feien auch Flugzeuge am Boden vernichtet worden.
Diese Großangriffe der javanischen Luftwaffe haben in austr-lischen und neuseeländischen Rcsierungskreisen allergrößte Befürchtungen ausgelöst, denen mehrere Minister am Donnerstag abud im Rundfunk Ausdruck gaben. Die Kriegsgefahr für Australien ist deutlicher, näher und tödlicher als je zuvor. Wer diese Gefahr nicht erkennt, hat jeden Wirklichkettsstnn verloren, sagte der Ministerpräsident.
Der japanische Druck auf Burma
' (Eigener Draütbericht unserer Berliner Schriftleitung)
«bessert und die Leistungen der über 140060 Tschechen arbeiten ginn de» »ergangenen Stabte», *_ Narionalbank, rund 140 Millionen : in die Heimat überwiese*. Die Wirt Miniatur-Linxenmartt angewiesen
Atemzug itejes unglückseligen Gebildes bestimmte, seine Schulbücher füllte und seine Bürger von frühester Äugend en vergiftete. Üiefeitrgemuaelten Haß und Cbatioiwieneus, die stch durch den weitblickenden Entschluß Hachas nicht ix ernte Katastrophe entlaßen und erlösen konnten, sondern stch — nach auhxx kaum stchtbar — innerlichverzebreuund verglühen mußte». Die in upei, Jahrzehnten für den Krieg gegen das Reich gedrillten Divisionen kämen nie zu» Schlage», die Millionen Gewehre und Kanonen. .aus denen feix einziger Schuß abgegeben worden war, gingen kämpflos in die Hände des „Gegners" über. Gin politischer Erdrutsch joiuiagen. in der Geschickte nahezu ohne Parallele, der i«
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