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Wiesbadener Tagblatt

Donnerstag. 15. Januar 1942

Wirtschaft stell

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6. Fortsetzung. (Nachdruck ocrb.l

Stundenfrau 2X wöch. 3 Stunden gesucht. Bonse, Franks. Str. 14.

Am 14. Jan. entschlief mein lieber guter Mann, mein un­vergeßlicher Vater, Bruder, Schwager und Onkel

Viktor Goretzki

nach schwerer Krankheit im Alter von 52 Jahren.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Anna Goretzki, geb. Schulze Günther Goretzki

Aßmannshauser) a. Rh-, Wies­baden (Rüdesheimer Str. 29), Rieder (Harz), Berlin, Gleiwitz Die Beerdigung findet Sams­tag, 14.15 Uhr auf dem Süd­friedhof statt.

Danksagung. (Statt Karten.) Für die vielen Beweise herz­licher Teilnahme und für die zahlreichen Kranz- und Blu­menspenden beim Heimgange unseres lieben Entschlafenen Herrn Albert Grosse, sowie allen denen, die dem Ver­storbenen das , letzte Geleit gaben, sagen wir hiermit un­seren herzlichsten Dank.

Frau Emma Grosse und Tochter.

Wiesbaden, im Januar 1942

Sauber« Frau o.

Fräulein zum Putz. v. Praxis- räumen gesucht. Näh. Schlichter- stiahe 15. 3.

Heute entschlief nach lang®1 Krankheit meine liebe Frau

Minna Pape geb. Küster im 73. Lebensjahr.

Im Namen der Hinterblie­benen: Dr. jur. Otto Heintz- manu, Rechtsanwalt.

Wiesbaden, den 14. Jan. 1942 Rheingauer Str. 28

Die Einäscherung findet am Samstag den 17. Jan., vorm. 1115 Uhr auf dem Sudfned- hof statt. - Von Beileidsbe­suchen bittet man Abstand zu nehmen.

Unser heißgeliebtes Kind

Klaus-Walter

hat sein Zwillings-Brüder­chen Hans-Peter nur 4 Tage überlebt und ist heute mittag nach 24 Lebenstagen wieder von uns gegangen.

In tiefem Leid: Bernhard Willig und Frau Elly, geb. Niokolai, nebst Kindern u. Angehörigen

Wiesbaden, den 14. Jan. 1942. Alexandrastr. 12

Die Beisetzung findet am Sonntag um 15 Uhr in Büdes­heim a. Rh. statt.

Heute morgen wurde meine liebe Frau, unsere hebe, gute Mutter, Schwester, Schwäge­rin, Tante u. Cousine, Frau

Emma Pflug

verw. Schultheis, geb. Fuhr unerwartet in die Ewigkeit abberufen.

In tiefem Schmerz: Georg

Pflug. Klara und Hedwig Schultheis, nebst allen An­gehörigen.

Wiesbaden, den 13. Jan. 1942

Bleichstr. 17

A Statt besonderer Anzeige. Mitten aus blühendem Leben entriß uns der Tod nach kur­zer schwerer Krankheit unsern Sonnenschein, unsere innig­geliebte Tochter, Schwester, Schwägerin, Tante, Nichte und Base

Hilde Polenz

ehern. Landjahrerzieherin, im Alter von 22 Jahren.

In schmerzlicher Trauer die Eltern u. Geschwister: Franz Polenz, Hptm. a. D., u. Frau Else, geb. Boesen- hagen, Wiesbaden, Lahn­straße 11, 1. Hubert Polenz, Hptm., Wien, z. Z. im Felde, Ilse Polenz, Hertha Polenz. Irmgard Polenz. Walter Polenz, Uffz., z. Z. i. Felde, Charlotte Polenz, geborene Scharff, Wien.

Wiesbaden, den 13. Jan. 1942. Die Einäscherung findet am Samstag, 17. Jan., 12.15 Uhr auf dem Südfriedhof statt. Es wird gebeten, von Bei­leidsbesuchen abzusehen.

Mein einziger, geliebter Sohn, unser guter Bru­der, Schwager, Onkel und Neffe, Assistenzarzt

Dr. Jan Parker

Inhaber des EK 1. u. 2. Kl. ist am 18. Dezember 1941 bei den Kämpfen im Osten in auf­opferndster Erfüllung seiner schweren Pflicht im Dienste der Nächstenliebe im Alter von fast 29 Jahren für sein Vaterland gefallen.

Im Namen aller Hinter­bliebenen:

Emilie Parker, geb. Mücke

W.-Sonnenberg, Höhenstr. 6.

Nr. 12 Seite 5

34 Stunden . Haushalt ges. Wieland str. 3, P

LUMINIUM

Ein Roman um Weißes Gold für Deutschland von M. Bergemann

das noch! Der bat uns gerade noch gefehlt. Und die Arbeiter

SÄt U-d mUDM»

blöm habe ich bisher keine zehn

Haben Sie. ibn denn nicht begrubt l

So. natürlich."

"Das"war^auch alles. Er scheint sehr von sich einge nommen zu sein und behandelte mick geradezu von ob«, herab Allem Anschein nach bin ich ihm zu luna.

mir erzählte sagte er etwas von Ausräumen und Wirtschast

Der Artillerist Nietzsche

Friedrich Nietzsche diente als Einiäbrig-yreüv-illiger bei der Artillerie in Naumburg. Einmal gab sein Unteroffizier Erläuterungen eines Teiles des Geschützes. Nietzsche be- grisf die Sache, obwohl er sie zum erstenmal vernahm, sofort. Dem Kanonier Schulze dagegen, der schon im dritten Iabr diente, blieb sie durchaus unverständlich -

Da ritz dem Korporal die Geduld, und er sagte. ..Schulz, du bist wirklich zu dämlich! Selbst der Freiwillige Nietzsche hat's schon kaviert!"

w Tieferschüttert erhielten p?» wir die unfaßbare Naeh-

*' richt, daß am 8. Dez. 1941 bei den schweren Kämp­fen im Osten hein über alles geliebter herzensguter Mann, unser braver hoffnungsvoller Sohn und Schwiegersohn, un­ser lieber Bruder, Schwager, Onkel und Neffe

Erldi Bombadier Obergefr. in einem Inf.-Reg., Inh. des SA.-Sportabz. und des Westwallehrenzeichens, im blühenden Alter von 27 Jahren getreu seinem Fahneneid gefallen ist.

In tiefem unsagbarem Schmerz: Frau Erna Bom­badier, geb. Lichtenberger, Familie August Bombadier, Familie Theodor Lichten­berger, Obergefr. Emil Lupp z. Z. i. Felde u. Frau Erika, geb. Bombadier, und alle Angehörigen.

W.-Rambach, im Januar 1942. Walter-Flex-Str. 17.

Junge Frau, gel.

Berkäuferin s. Halbtagesstelle.

Ang. T 614 TB.

Frau, Sli., allein­stehend, m. gut. Char., sucht St. i. Haushalt, wo Heizung ist, oder bei Kranken ob. Kindern. Auss. Ang. m.Trcppen- angabe u. L 616 an Tagbl.-Verl. | JtihmW Person« ] Kellner s. Stelle für Samstags u. Sonntags. Adr. im T.-Verl. Dn

3So ift'm nun einmal hier, draußen. Jahrelang, tagein tagaus gehen die Männer auf Beute aus. bp he eines schonen Tages selbst zurBeutewerden Dasist das ewige Gesetz der Arktis, dem ffck keiner entziehen kann!

Und dock halten die Menicken hier draußen aus. als ob es überbauet kein anderes Lehen gäbe.

Das kann aber nur der verstehen, der selbst nack einem jahrelangen Ausenthalt die hiesige Landsckait kennen und lieben gelernt^ bat. Äofta z^er fiat Ihr Ausflug lick wenig­stens gelohnt? Ick meine, haben Sie den Leitungsschaden entdeckt? H(6 Doktor. Nur war es uns leider nickt möglich. die Störung zu beheben, io d"ß wahrstheinlick Häusler noch einmal hinaus muß. Ick selbst mochte dock neb?Snie6bäHen0ühe?bauDtUni&t fahren sollen Kosta. Ihr Ausleben ist nicht besonders gut. Und außerdem es ist geradem wie Ebert bei uns. Wenn Sie auchi nur hir einen Tag den Rücken wenden, ist hier der Teufel los.

Arel hob fragend den Kom.

fe Ä>r einer Sunde Hl -allen

1,1 KiS'WLfSe leinexlei «rftanen. .

3wundere midi üöer nichts mehr, Doktor, -tos QVrtSrfitnni nächste iein roürde, dode ich kommen ieden. Ci ma*U I*0^^et^*aflen teiZ fluten Eindruck. Wo das noch binHibren soll, möchte ick wissen. Ick habe es nun wahrhaftig b°ld L L^nn mi ihm? stch obendrein

nock'E Kovl vrtlktzt. als er vor der Mafckine zufammen- brack." nr

$oseiftInoÄ6t einmal das Schlimmste. Seit Larsens Unfall steht bieMafckine. Die Leute können weder biegen noch Walzen mir erst jetzt? Da soll doch der

Tmnnet dreinschlagen'" Arel stand auf und ging zur Zur D Sie brauchen deshalb nicht gleich davonzulau en Kanab ist soeben dabei, die Sacke wieder tn Ordnung zu bringen.

Haben Sie noch mehr solcher iraperbotfebaften.

Der^neue' Direktor ist gestern mit dem Postschlitten an­gekommen und hat schon verschiedene Male nack Ihnen

Jung« Frau sucht Stellung als Verkäuferin in Lebensmittelge­schäft. Angebote unter E 602 an den Tagbl.-Verl.

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Austräger für morgens gesucht. Kl. Schwalbacher Straße 1, 1.

I StelleWsche

| Weibliche Persmei

3. Kavitel

Die letzten grauen Nacktsckatten lagerten nock über den Maximewerken. als der schwedische. Arzt Dr, Birkelundvon dem rotglühenden ehernen Ofen feines Ordinationszimmer, zurücktrat und mit leichter Erregung das vereiste, «enfter öffnete, um nach Arel Kosta und dem Monteur Liloe Aus- ^auj^üe^nur. bleiben? murmelte er.Oh ihnen ein Un= SlUtJ(grU!qrtiffiCnaÄ'bem Riegel um das Fenster wieder zu fckließen. 2m gleichen Augenblick vernahm er aus bet «lerne gebämvftes Hunbegebell. Sick etwas vorbeugend, verfuckten feine Augen die Morgendämmerung zu durckdruigen. Dock konnte er noch immer nichts Sehen. Der dickte Schneefall ver­sperrte die Ausfickt. Aber an dem Sundegebell, das starker und stärker wurde, erkannte, er. daß der Schlitten ficki schnell näherte. Ungeachtet der Kalte, bte tn das Ammer ftronrte, blieb er vor dem geöffneten Fenster stehen, bts das Sunbe- gespann endlick in den Sof einfuhr.

Es war wirklich Kosta mit Liloe. .

Holla! Kosta! Kommen Sie doch gleick Ml Zauber, rief er dem Chemiker zu. worauf er rafck das .renster fcklog und ein paar knorrige Holzscheite auf das (teuer legte.

Axel warf die wollenen Decken beiseite und fvrang aus dem Scklitten. Der Wolfshund Troll folgte ihm auf dem

Sorgen die Sunde gleich in den Stall

kommen", richtete er noch einmal das Wort an A'^ve. Dann schüttelte er sich den Schnee aus dem Pelz und- betrat mit Tl011 Guten5morgen Doktor! Pub! Verdammte Kälte draußen'" Er streifte die dicken Fausthandschuhe ab und rteb fick die Hände 2ck glaube, wir bekommen wieder eine hole Wolssolage in diesem Winter. Sören Sie. wie ^ draußen faulen? Seif zwei Stunden sind Sie hinter uns.bet: Vier der Bestien haben wir abgeschosfen. Aber nun bin.ick dock froh, daß wir rein find. Wenn es mir nickt io bunbsmiferabe wäre, würde ick mit unferen Leuten °me Wolfsiagd per anftalten. Die meisten von ihnen find ja von Beim Pelz iäger. Die Hatz würde stck wohl lohnen.

S1 es® Ut "Xn'roiiber weitaus bester Ab» gestnn Ä^in^b^Ti^r^ Äfen

Ö01mmän hat ibn Übel zugerichiet". sagte der Arzt, stck vor- ficktig dem Sunde nähernd, der wfort zu knurren begann.

Na na. Troll, nun sei mal vernünftig . sagte Axel, den Kopf" des Tieres streichelnd. ..Kommen Sie rubtn heran. ^U'ährenb5Arrtn'sund hielt, unterfnckte der Arzt die ^undM.^ bQ .ft n.Ät n.eI 5U Zacken. Kosta. Wir können zwar" mit etwas Salbe nackhelfen. alles andere rnuifen wir ler Natur überlasten. Wer hat denn das Tier io ^aerickiel.

Das ift eine grausige Geschickte-.-, antmortete Axel, stck -inen Stuhl beramiehenb. Dann berichtete et dem Atzt tnrt kurzen^Mrten. welche Tragödie sich in Holmars öutte ab«

SÄCüm den alten Mann. Er war «in vEiger <n?»nirh her alles andere als em solches Schicksal verdient Ä Birkelund. ..Es gehört schon, eine ordentliche stanrfiöttSlut bct3U itthtelctitfi völlig allein ttj.. ffiJSS' tiÄ.Ä S'S'L- ä getrieben. ______

Schornsteinseger-Lehrliug z. 1. April gesucht. Zimpelinann, Bez.-Schorn- steinfegermeister. Aarstraße 59.

Lehrling mit leichter Auffastungsgabe zum 1. April 1942 gesucht. Erich Stephan Haus- u Küchengeräte.

Hausbursche od. älterer zuverlästiger Mann gesucht, eventl. Führerschein Kl. 3. Fischhalle F. T. Hench.

GEscH«E75ANZEiGEN

Ostpreußische Milchkühe, hoch­tragend, resp. frischmelkend, mit guten Leistungsanlagen, stehen zum Verkauf im, Stall der Nutzviehbeschaffung in W.- Erbenheim, Hundsgasse 5. Aus­kunft erteilt Herr Stemmler, F. 27258, Wiesbaden.

macken bitt.^infe er das?" Axel lächelte,Soll mir schon reibtfein Doktor. Ich habe es lomtejo bis oben bin fatt! «nenn er allerdings einer von den Besserwissern aus Kiruna i^ w wird er wahrscheinlich einen schweren Stand hier haben und halb von selbst wieder verschwinden. Bürokraten stnb ^S'auÄrW- Ärtete der Arzt.Janson ist be« leitV«lOrueni'elte die Brauen.

Zock doch Koltm es ist sckon so. Der Prokurist bat stck in der ersten Stunde mit dem Direktor verkracht und ist noch im Laufe des gestrigen Vormittags abgertist. Wie ick spater­en hörte. soll es stck um eine Weckfelgeschichte bandeln.

Ai°i »»« «* _

=päss 5»

oom Statistifchen Reichsamt errechneten B o 11 en in aueni50;35in($or®^e im ^ffi?° 4'/-°^° Wertpapiere auf

varikbu'qehan^

mftanbe kamen war die Kursgestaltung uneinheitlich. Vielfach ging die Kursentwicklung von Zufallsaustragen aus Wahrend Ilfe-Genuß um 2 % höher lagen, ermäßigten stck Westdeunqer

Kaufhof um 2*/., Südzucker um 2'/- und Master Gelienkirchen.um

Krankiurter Börse vom 15. Januar. Bei weiterer Zurückhaltung war'die Tendenz nicht einheitlich. Jlse-Genuß 2% fester. Dagegen Südzucker^und Westdeutscher Kaufhof 21/., Lahmeyer 2 % ntebnget «RrnLn nhne nennenswerte Veränderungen. Neu aufgelegt wurde

kurs noch 99% betragen batte. Tagesgeld 1^-

R-tierunaen vom 14. Januar. Berlin: Reichsaltbesitz 162-,

Metallgesellschaft 230%, Rutgers k/0. ,Conti-Eummi 166/-, West

M»t:

Torpedowerke 305 E. ________

Stenotypistin, perfekt in Stenographie und Schreibmaschine (evtl, mit An- fangskenntniss. in der Buchhaltung) sof. gesucht. Bewerbungen mit Licht- bild u. W 619 an den Tagbl.-Verl.

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Plötzlich und unerwartet verschied mein guter Mann, unser treusorgender v ater, Sohn, Bruder, Schwager, Un­kel und Neffe

Karl Fuchs

im Alter von 52 Jahren.

Die trauernden Hinterblie­benen: Frau Katharina Fuchs, geb. Bamspott und Kinder.

Wiesbaden, den 14. Jan. 1942

Adlerstr. 73

Die Beerdigung findet Frei­tag, den 16. Jan., vorm. 10 Uhr, vom alten Friedhof, Platter Straße aus auf dem Nordfriedhof statt.

I StellenaWbote j | Weidlich« Personen | Kontoristin, zu­verlässig, von Fabrikationsbe­trieb sofort oder später gesucht. Zuschriften erb. u. B 565 an TV

Berkäuferin für Bäckerei gesucht. Kl. Schwalbacher Straße 1, 1.

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Hausgehilfin, zu- *tL u. saub., i. all. Hausarb. u. Kochen erf., in gevsl. Haushalt gesucht. Adreste z. erfr. i. Tagbl.- SZerlag. Db Hausgehilfin, brav, sauber, z. 1. od. 15. Febr. ges. Selbiger ist

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Küchenhilfe ges. v. 11 bis 2 Uhr. Pension Martin, Sonnenb. Str. 42

Mädchen, gut empfohl., i. all Hansarb. erfahr in gepfl. Haus­halt für März oder früher ge­sucht. Mainzer Str. 60, Part.

Ordrntl. Putzfrau zum Büro putzen tägl. einige Std. gesucht. Adr. im Tagbl.-Vl. Dg

Putzfrau, ordent­lich, ges. Hans Zimmer, Wage­mannstraße 2.

Wirtsdiaftsbegriffe kurz erläutert

Was bedeutet ein Index?

Inder abgeleitet von dem lateinischen indicere = anjagett, anzeigen bedeutet Verzeichnis, Anzeige, und dementsprechend ist cs'^die Ausgabe der Indexziffern, etwas anzuzergen, zum Dei,piel die Veränderungen in der Preisentwrcklung einer oder mehierer Waren Wie wird nun die Jndexzifier berechnet? Zunächst icha.ff man sich eine Grundlage, indem der Durchschnittspreis einer Ware an einem bestimmten Ort während eines bestimmten Zeitraumes ermittelt und dieses Ergebnis gleich 100 gesetzt wird. Aus diesen Wert werden dann die Preisänderungen, die bch sp-ter8^*" haben bezogen. Nun kann man den Inder nicht nur für eine bestimmte Ware, sondern auch für eine Anzahl von Waren berech­nen um etwa die Kosten der Lebenshaltung zu verfolgen In Deutschland geht die Berechnung der Reich s , n d e x z r f f e r n für die Lebenshaltungskosten von dem Bedarf einer aus fünz Köpfen bestehenden Arbeiterfamilie aus. Die ^ndexzfff-rn werden für die Ernährung, Wohnung, He.zuna und Beleuchtung Be- kleidung und den sonstigen Bedarf berechnet, aus ihnen entsteht dann die Reichsindexziffer für die gesamte,,26he»s^ftu"fl- JF? handelt sich hier um sogenannte gewogene Indexziffern Bei den Waren, für die Indexziffern berechnet werden, werden Nicht die gleichen Mengen zugrunde gelegt, also nicht etwa 3 kg Mehl, 3 kg Zucker, 3kg Schmalz usw., sondern sie werden mit den dem Normalvcrbrauch entsprechenden Mengen eingesetzt, also sozusagen gewogen. _____

FAMILIEN ANZEIG EN

Uns wurde am 9. Jan. eine Toch­ter geboren. Wir wollen sie Karin, Ute nennen. Dr. med. C Wedig u. Fran Elfriede, geb. Jllgen, Wiesb.-Frauenstein.