Wiesbadener Tagblatt
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Drml und Verlag: L. TcheUenberg'fche vnchdrmkerei, Langgasse Rr. 21 (ragblatt-Hans)
90. Jahrgang
Dienstag, 13. Januar 1942
Nummer 10
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K.
Solidarität, zur Sch
Rohstoffen" und die
22 Sowjetbunker vernichtet
Anhaltende Kämpfe im mittleren Frontabschnitt — Starke deutsche Kamps-. Sturzkarnpf- und Jagdfl,egrroerba^»e greife« in den Erdkarnpf ei« — heftige britische »ngrtffe bei S-llurn abgeschlagen — Feindlicher Panrervorttob ber Agedabia gescheitert
Aus dem Führerbauptouartier, 13. Jan. (Funkmeldung) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Europäische Absage an die britischen Verräter
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Der größte Slbunker-Hafen in japanischer Hand
Begin« der Kampfhandlungen gegen Niederländisch-Jndien
i Agedabia scherterte ein Deutsche Kampf- und Sturz» ... -|t8enß nni
»um von Agedabia sowie Bing» der Coeenarka.
Rolle des Verwüsters und Vernichters haben die Juden in London, da sie sich selbst soviel Kraft nicht.mehr zutrauen. dem Bolschewismus, wie aus den werteren Ausführungen des Plutokratenblattes bervorgeht, übertragen. Auch die Sowjets seien der Ansicht, daß Deutschland „radikal bestraft" werden müsie und Eden habe bei »einem Moskauer Besuch das Einverständnis der britischen Regierung hierzu zum Ausdruck gebracht. Mit anderen Worten, England hat seine Zustimmung zu einer bolschewistischen Racheaktion gegen das Reich. gegeben. Daß sich diese Vernichtungswelle nicht auf die Grenzen Deutschlands beschränken würde, darüber dürfte sich heute jeder Europäer klar sein Wenn die Bolschewisten soweit nach Westen, wie die 'Rutschen Truppen nach Osten, vorgedrungen wären, so schreibt der ehemalige ungarische Minister I a r o s s im Magyarlag", bann wisie Ungarn, was sein Los gewesen wäre. „Wir sind", so führt er wörtlich aus. „Verbündete Deutschlands nicht nur aus Ehrgefühl, sondern aus der E r - kenntnis der Schicksalsgemeinschaft heraus. Diese Schicksalsgemeinschaft umfaßt ganz Europa, das ohne die Ovferbereitschaft des deutschen Soldaten von England verraten im Chaos bolschewistischer Vernichtung untergegangen wäre.
wt. Die englische Politik und Diplomatie wird äugen» blicklich von der Verzweiflung diktiert. Man spielt die lebte Karte aus. um das Empire vor dem Untergang zu bewahren. Dabei mutz man jedoch di« Werte, die man retten möchte, vreisgeben. In Washington tritt Churchill erne britische Machtposition nach der andern an Roosevelt ab und in Moskau gab Eden den Bolschewisten freie Sand in Europa. Ein Schritt, zu dem die Briten durch ihre äußerst bedrängte Lage gezwungen waren. Muhten sie doch von vorne- herein damit rechnen, dah der, Kontinent negativ reagieren würde. Man hat hier noch nicht vergesien., dah England angeblich zum Schutze Polens in den Krieg elngetrxten ist. dah aber gerade dieses Polen bei dem schmutzigen. Geichan. das Eden mit Stalin abschloß. zweifellos, wenn.es re verwirklicht werden würde, der gröhte Leidtragende wäre. Glaubt doch der naivste Europäer nicht daran, dah der Bolschewismus, falls er siegen würde, auf Polen verzichtete. So erweisen sich alle wirklichen und erlogenen Ideale, womit die britische Plutokratie ihre Kriegstreiberei garnierte, als erbärmliche Zwecklügen. England dachte nie an andere, immer nur an sich. Der nackte Egoismus kommt zum Vorschein und die Entwicklung zeigt wieder einmal die ganze englische Derantwor- tungslosigkeit gegenüber dem Konttnent Kürzlich beierrs wies die spanische Presse darauf bin. dah London durch die Preisgabe Eurooas die letzten Sympathien und jegliches Verständnis in Spanien vetloten habe. England versuche, so schreibt freute die finnische Zeitung Jllka". die Aufrechterhaltung seiner Weltherrschaft durch die Auslieferung Europas an das grauenhafteste Schicksal und durch Vernichtung der euro» väischen Kultur zu erkaufen. Solche Absichten und Verträge könnten nur die Wirkung haben. bat! die gegen England stehenden Völker ihre äußersten Krafte ansoannen um dieses Vorbaben zu durchkreuzen. Es sei klar, so betont das finnische Blatt .^usu Aura", dah der Konttnent aus den Moskauer Besprechungen dre richtige Schluhfolge- rung finde und strikt von der Gemeinschaft mit einem Volk abrucke.das den alten Konttnent dem größten und blutrünstigsten Parasiten der Mltgeschichte ausliefern wollte. Aus diesen Worten geht eindeutig. .hervor, dah England »egen dre aussichtslose sowjetische Hilfe die entschlossene, geritrge und materielle Abwehr ganz Europas erngehandelt und siS. eine Feindschaft zugezogen hat. die.so schnell nicht mehr "loschen Wirb. Es hat seine Positton nicht gestärkt, sondern werter 8 61 Wir°Deutsche sind uns schon längst darüber klar, was die englisch-jüdische Plutokratencliaue uns nach einem „Steg zu- gedacht hat. Deutschland mühte überfallen, verwüstet und besetzt werden, so schreibt der „Obsetver", nur so Lonne eine deutsche Aggression in Zukunft oerohwert werden. Dre
as. Berlin. 13. Jan. Mit Kummer und Sorge muffen die Engländer feststellen, dah fast jeder Tag den Javanern im ostasiatischen Kampfraum neue Erfolge bringt. Reuter bezeichnet denn auch die Lage in Ostasien als „u n I e u g- bar grimmig“, während die „Times" in erner Betrachtung über die Verteidigung Singapurs schreibt: „Nur eins kann diesem beuschreckenartigen Ausschwarm en der Javaner über die Insel ein Ende machen und das ist eine entscheidende Seebeherrschung . tm Pazifik, deren wesentliche Ergänzung dort, wie überall tm modernen Krieg, die Luftherrschaft sein muh."
Wie man aber diese Luft- und Seeherrschaft erringen will, nachdem erst vor wenigen Tagen Attlee feststellte, dah Erohbritannien nicht überall stark fetn konnte, bleibt das Geheimnis der „Times". So fürchtet man denn auch, dah die Javaner nunmehr nach der Landung auf Celebes zu Operationen gegen Sumatra übergeben und auf diese Weise Einkreisungsmanöver gegen Java, wo Wavelts Stab arbeiten soll, in die Wege leiten konnten. Man rechnet also mit einer weiteren Ausdehnung der tavanlschen Operationen. Alles bas heeinfluht bie Stimmung in Lonbon natürlich stark unb wenn man auch einzelne Äußerungen nicht zu überschätzen braucht, so ist boch zweifellos eine starke Unzufriebenbeit vorbanben. Es wird Churchills Hauptaufgabe sein, nach seiner Rückkehr bieie Unzufriedenheit unb Kritik zu dämpfen.
Die Konferenz von Rio de Janeiro
Roosevelts doppeltes Gesicht
Von Wilhelm Ackermann
Dah ber Präsibent ber Vereinigten Staaten mit einet doppelten oder mindestens gespaltenen Zunge begabt ist, weih man seit langem, willen wir insbesondere aus seinem Verhalten gegen Deutschland, bei dem die eine Zunge de« Frieden orebigte unb die andere derweil den Krieg befahl. Dah er aber auch über zwei Gesichter zu gleicher Zeit verfügt, hat er in seiner Rede an den Kongreh bewiesen. Vielleicht dünkt er sich, wie jener doppelgesichtige römische Gott Janus der Schutzgeist Amerikas..zu sein und deshalb solch merkwürdigen Aussehens zu bedürfen: aber schon .ein flüchtiger Blick genügt zu der Feststellung, dab lbm diese Ausmachung herzlich schlecht steht. In lener Rede war das eine der präsidialen Gesichter in ernst moralische Falten gelegt, aus denen feine Zuhörer die tiefe Entrüstung über dre vermeintliche Weltherrschaftsgier der verabfcheuungswurdr- gen Nazis leien konnten, und die zugehörige Zunge troff von Religiosität. So sehr, dah ihr die schone Phraf« ganz glatt vom Stapel ging, die Welt biete nicht genug Lebensraum für Hitler und für Gott zugleich. Sie bietet aber immerhin Platz für Gott und Herrn Roosevelt. insoweit nämlich die Menschheit bereit ist. in dem letzteren, den Stell» Vertreter des lieben Gottes auf Erden zu erblicken. Zur helleren und wirkfameren Wahrnehmung dieler Statthalterschaft hat er sich vermutlich mit dem Bolschewismus verbunden. der ja bekanntlich über besonders intensive Sympathien für eine göttliche Weltordnung verfugt. Mit diesen Moskowitern zufarnmen will der Präsident der von.den Nazis gequälten Welt den Frieden bringen, einen Frieden natürlich der gründlichen Entwaffnung der Angreifernationen Deutschland. Italien und Japan.
Das andere Gesicht dieses modernisierten Janus- kovfes freilich siebt erheblich anders aus. In fernen Zügen steht nichts von Frieden und Wohlergehen der. Menschheit geschrieben, desto mehr aber von Krieg, von Rüstung, von Gewalt und Herrschsucht. Und auf seiner Hunge liegen nicht salbungsvolle Beschwörungen und Gemeinplätze, sondern finstere Drohungen der Rache und der Vernichtung. Es siebt sehr viel mehr nach dem Kriegsgott Ares als nach dem wohlwollenden Schutzgott Janus aus. Aber Roosevelt kann wohl darauf vertrauen, dab feine heutigen Amerikaner sich nicht fo gründlich in bei alten Mythologie auskennen, um solch kleine Stilwidrigkeit zu bemerken.. In feiner Kongrehrede hat er feinen Hörern bald bas eine, baib bas andere ber beiben Gesichter zugewandt, und daraus ist für den trt» fisch urteilenden Außenstehenden ein Jeltfomes Gemisch von Widersprüchen entstanden. Widersprüche, die qudj bem unmittelbaren Ansehen des Redners selbst ziemlich abträglich sind. So hat er z. B. zur Begründung seiner gerechten Entrüstung über die ewigen Angreifer daran erinnert, dah er genau vor Jahresfrist prophezeit habe, diese Boslinge wurden nicht ihm und seinen Amerikanevn die Wahl, der Methoden und des Zeitpunktes des Kriege.» überlallen. Und richtig sei es denn auch so gekommen, tote der japanische Überfall vom 8. Dezember klar erwiesen habe. Da darf man doch wobl mit Bezug auf Deutschland daran erinnern, dah dieses dem Kriegsgelüst des Präsidenten solange aus dem Wege gegangen ist. bis diesem selbst bte Geduld rih und er mit seinem Schießbefehl, mit der Aufhebung des Neutralitätsgesetzes, mit der Bewaffnung der Lxnidel^- schiffe den tatsächlichen Kriegszustand aus eigenem Entschluß herbeiffübrte. Was aber die Javaner angebt, so spricht e» nicht für Roosevelts halbgöttliche Weisheit, wenn er fett Jahr und Tag ihre finsteren Anschläge kommen sah und gleichwohl die llSA.-Schlachislotie in Hawai sich ihren zuständigen Wochenendrausch antrinken lieh, in dem sie ber javanische Besuch dann so peinlich überraschte. Und was.sich an sonstigen Versäumnissen in der amerikanischen Verteidigung unb Kriegsbereitschaft auf Guam, auf den Philippinen unb anderwärts inzwischen herausgestellt hat. das gewinnt durch seine jetzt behauptete Weitsicht doch auch nur den Stempel feiner ganz persönlichen Verantwortlichkeit. Zu dieser seltsam krausen llnlogik gehört cmch seine Behauptung von dem Berliner Dreiervakt als Ängriffsinftrument: denn wer Geschriebenes einigermaßen lesen tonn, der entnimmt dellen Wortlaut die klare Zweckbestimmung. iede Kriegsausweitung zu verhindern und nur der gemeinsame« Verteidigung zu dienen.
Aber der Kriegsgott Roosevelt blickt denn ja auch, nicht mehr moralisierend in die Vergangenheit, sondern dräuend in die Zukunft. Offenbar in der bereits vor einem Monat doch gründlich genug enttäuschten Erwartung, bie Gegenseite ließe sich burch Worte zu Boden schlagen. Zu breser kindlichen Einschüchterungsmethode geboren feine Zahlen- spielereien mit ber künftigen amerikanischen Knegs- probuktion. Diese büsteren Voraussagen an bie gegnerische Adresse haben nachgerade ihre Wirkung verloren, und sie wirken nicht überzeugender in einem Augenblick, in dem man sich in den Vereinigten Staaten und in England bereits ernsthafte Sorgen macht wegen der bisher schon et«» getretenen Rohstoffverlufte in Ostasien. Die Ankündigung, er wolle die reichliche Hälfte des ganzen Volkseinkommens im laufenden Jahre für bie Rüstung ausgeben und tm Steuerwege einbeben, ist ja wohl mehr eine Drohung a« seine Amerikaner, als ein Schreckgespenst für die Gegenseite. Und nicht viel anders steht es mit der fürchterlichen Ankündigung, amerikanische Soldaten würden überall in bet
Sowohl bie englische, als auch die amerikanische Presse bemüht sich nun. die am 15. b. M. in Rio be Janeiro beginnende Konferenz ber süb- unb mittelameit» konischen Außenminister in ben Vorbergrunb zu schieben, um auf diese Weise über das unerfreuliche Thema Ostasien fortzukommen. Man läßt dabei auch weder in bett USA. noch in England einen Zweifel daran, daß man auf Hilfe und Unterstützung der südameritaniichen Staaten rechnet. Die Tagesordnung, die Washington für Rio 6e» tonntgegeben Hai. iu6t das nach Möglichkeit zu tarnen. Danach sollen nämlich Maßnahmen zur Erhaltung der territorialen Unversehrtheit der süd- unb mtttelamentonitoen Staaten (bie von niemand anders als von den USA. bedroht merben) ergriffen werden. 3um andern soll den Republiken die Möglichkeit zur „Mttwttkung am Wiederaufbau ber Weltorbiiung" gegeben werden. Damit soll bte famose Erklärung von Churchill unb Roosevelt und ber (Emigranten» Regierungen eingeschoben werden. Es stehen sodann auf der 1 '■ rten sur Stärkung ber wirtschaftlichen ng unb Erhöhung von „strategischen ^umiuifcn uuu v« ««ffotberung. eine Kontrolle über bie Propaganda solcher Weltanschauungen zu errichten, ^chie darauf abzielen, das demokratisch-parlamentarische M tn Gefahr zu bringen.“ Sier zeigt sich der .Pferdefuß Roosevelts schon deutlich. Die Prelle ist m diesen Äußerungen unvorsichtiger unb läßt noch klarer erkennen, daß man am liebsten eine gemeinsame Kriegs- e r f I ä r u ng der süd- und mittelamerikanischen Staaten an die Mächte des Dreiervaktes tobe. Wenn diese aber angesichts des Widerstandes einiger Staaten Nicht zu erre.chen sei. sollten sie dann, so meint der „Daily Telegraph . toenigstens die diplomatischen Beziehungen zu den Achsenmächten ad- brechen. Andere englische Blatter erwarten, daß die sud- amerikanischen Staaten den USA. und deren Verbündeten, also England, gestatten, bte südamerikanlschen Saton zu. benutzen. Brasilien, so schreibt ber „Manchester Guardian
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wt. Sie japanische Regierung, so heißt es in einet amtlichen Erklärung aus Tokio, sah bisher davon ab. irgendwelche feindliche Maßnahmen gegen Niederländisch-In dien zu unternehmen, in dem aufrichtigen Wunsch, die Bewohner vor den Schrecken des Krieges zu bewahren. Die Regierung Niederländifch- Indiens ließ jedoch in Tokio mitteilen, daß sie sich als im Kriegszustand mit Japan befindlich betrachte. Ihre Streitkräfte unternahmen zahlreiche feindselige Handlungen gegen Japan und Engländer und US-Amerikaner benutzen Ntederlan- disch-Jndien als Basis ihrer Kriegführung. Deshalb habe Japan am 11. Januar die militärischen Operationen gegen die niederländisch-indischen Streitkräfte begönnern Zu diesem Thema schreibt die Londoner „Times", daß keine Möglichkeit bestehe, eine Sicherheit dafür zu bieten, daß der Feind nicht weitere Landungen in diesem kritischen Gebiet unternehme. Die zur Abwehr notwendige Flottenüberlegenheit sei leider nicht vorhanden.
Die Japaner sind bisher, wie gestern bereits mitgeteilt wurde, auf der Insel Tarakan, die Nordborneo vorgelagert ist, und in Minahassa gelandet. Tarakan hatte int Jahre 1938 eine öl» etjeuaung von 750 000 Tonnen, ungefähr ein Elftel der Gesamtproduktion Riederländisch-Indiens. Die vorhandenen Möglichkeiten
habe bereits der amerikanischen Luftwaffe Flugbaien zur Verfügung gestellt. Ähnliche Zugeständnisse könnten von den anderen südamerikanischen Staaten gemacht werden. Die wichtigste Hilfsmöglichkeit aber, läge auf wirtschaftlichem Gebiet. Seitdem die Robstoffzu- fufrr aus Ostasien bedroht sei. seien die Vereinigten Staaten und England immer mehr von den Zufuhren an Gummi. Zinn, Kupfer, Bauxit, Mangan und Blei aus Südamerika abhängig. In ganz ähnlichem Sinn weist ein norbamert» tonischer Rundfun kwrecher darauf hin. daß .in den USA. niemand an eine Situation gedacht habe, rote sie itcb letzt entwickelte. Die USA. hätten eine weltwirtschaftliche Lektion erhalten.
Durch alle diese und ähnliche Stimmen wird noch einmal klar gestellt, welche egoistischen Beweggründe der USA. und- Englanbs sich hinter all ben schönen Phrasen von der nordamerikanischen Solidarität usw. verbergen. Von japanischer Seite ist gerade jetzt erklärt worden, baß Japan — genau rote bie Achsenmächte — in Südamerika keine anderen Absichten habe als bte SIuf» rechterfraltung bet bisherigen freunbschöstlichen Beziehungen. Die Lage ist also klar. Sub- amerito tritt auf biefer Konferenz bem Imperialismus ber USA. gegenüber. „Die lateinamerikanischen Staatsmänner, bie sich als freie Männer nach Rio begeben, müllen . so schreibt bie „Deutsche Diplomatisch-politische Korrespondenz'. „auf der Hut sein, daß sie nicht als Sultane. Maharadschas ober Vasallen noch niederen Ranges in ihre Hauptstädte zurückkehren."
Auf der Krim und im Döner- Bo gen nur gelinge Eefechtstätigkeit. Im Raum ostwärts Charkow führten «niete Truppen erfolgreiche Erkundungsoorftöße gegen feindliche Stützpunkte. Der Gegner verlor 214 Tote und 93 Gefangene. _ .
Die Kämpf« im mittleren Frontabschnitt und
Waldai-Gebiet halten an. , ,
Bei einem Stoßtruvvunternehmen an der Etnschltestungs- front von Leningrad wurden 22 feindliche Bnnker mit ihrer Besatzung vernichtet.
Starke Kampf-, Sturzkarnpf- und Jagdflregerperbande griffen in die Erdkämvfe ein. Die Sowjets erlitten besonders hohe blutige Seelüfte, uni bubten umfang» reiches Kriegsmaterial ein. Zahlreiche belegte Ortschaften und Eisenbahnzüge wurden in Brand geworfen. .
In Nordafrika wurden heftige brrttfche Angriffe im Raum von S o l l n m abgeschlagen.. Die, färoeten Kampfe dauer« an. Südwestlich von Agedabia fcherterte ei« feindlicher Panzervorstotz. Deutsche^ Kampf- nrv kampsflugzeuge bombardierten britische Kraftfabi Panzeranfammlnngen im Raum von Agedabia u Plätze und Hafenanlagen in der Cyrenatka.
Die Luftangriffe auf Flugplätze der Insel Malta wurden bei Tag und Rocht erfolgreich fortgesetzt.
Der Rus nach Seeherrschaft
cEisener DtabtberiSt unser er Berliner Schtiftleitung)
wurden nicht voll ausgenutzt, so daß die Förderung zumindest verdoppelt werden kann. Das hier gewonnene Erdöl kann unmittelbar als Heizöl, insbesondere für die Schiffahrt, verwendet werden, ohne daß es einer weiteren Bearbeitung bedarf. Dementsprechend ist Linakas, der Hasen der Insel, zum größten Ölbunkerhafen Ostasiens geworden, in dem bisher auch die nordamerikanischen und englischen Kriegsschiffe versorgt wurden. Der Verlust der Insel trifft deshalb die feindliche Kriegführung sehr schwer.
Nach den Aussagen gefangener USA.-Offiziete herrscht unter den amerikanischen Truppen auf den Philippinen größte Verwirrung. Die Disziplinlosigkeit greift in bedenklichem Maße um sich Infolge Desertierungen werden die Einheiten von Tag zu lag schwächer. Der Mangel an Vorräten und die ständige« fapanilchen Angriffe führen zu einem Nachlassen der Widerstandskraft. Es wurden Sonderkommandos eingesetzt, die alle Deserteure ohne Anruf erschießen sollen.
Überraschende japanische Angriffe in der Straße von Mcklakka wurden zahlreichen englischen Schiffen zum Verhängnis. Zwei feindliche Unterseeboote wurden beschädigt und drei Dampfer, zwischen 3000 und 6000 BRT. groß, erhielten schwere Treffer.
