Wiesbadener Tagblatt
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Nummer 2
Samstag/Somitag, 3./4. Januar 1942
90. Jahrgang
fckleichere tage. Cburchi gen Lage. El
teidigungseinrichtungen bildete, sich n i ch aus den Philippinen werden b
ife will
man
Volksgenosse! Hast Du Deine Wintersachenspende geleistet?
der javanischen Truppen in "i die am Eingang der sei Eorregioor seit l risse javanischer
Die japanischen Truppen in Manila einmarschiert
Die gesamten Philivvineu werden nnnmebr von Japan militärisch beherrscht
Die Wechselwirkungen zwischen den drei Fronten
Konsequente Fortsetzung der Bernichtungsstrategie im Oste«
Andauern der Abwehrkämpse
Bardia nach mehrwöchigem heldenhaften deutsch-italienischen
Widerstand vom Fernde besetzt
Aus dem Führerhauptquartier, 3. Jan. (Funkmeldung). Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Im südlichen und nördlichen Abschnitt, der Ostfront nur örtliche Kampfhandlungen. Die Abwehrkämpse im mittleren Abschnitt dauern bei starker Kalte »mZahlreiche Angriffe des Gegners sind am entschlossenen Widerstandswillen unktet Truppen gescheiten.
Die Luftw - ffe griff mit Kampf-und Jagdfliegerverbänden in die Erdkämpse ein nnd zerschlug, an mehreren Stellen im Tiefangriff die Bereitstellung low,etlicher Kräfte.
Bei Nachtangriffen auf Moskau erzieblten deutsche Kampfflugzeuge Bolltreffer tn einem Baünbos und in Lagerha ^dairika wnrde nach mehrwöchigem heldenhafte» Widerstand deutsch-italienischer Truppen Bard ia vo m Feindebeketzt. 2m Raume von Aged^ra lebhafte beiderseitige Anfklärungstätigkeit. Britische Kraftwagenkolonnen wurden durch Luftangriffe zersprengt.
Wirkungsvolle Luftangriffe richteten sich gegen britische Flnplätze auf der Insel Malta.
Besorgnisse gesteigert bat. Immer deutlicher gibt man dort zu verstehen, baß man eine Hilfe nur noch von den USA., nicht aber von England erwartet. In Washington finden solche Äußerungen natürlich ein dankbares Echo, zumal Roosevelts Bemühungen seit langem darauf hinauslaufen, möglichst weite Teile des Britischen Weltreiches unter seine Kontrolle zu bringen. Diese Erb - schleicherei Roosevelts tritt immer deutlicher. zutage. Churchill befindet sich demgegenüber in einer schwierigen Lage. Er muß sich einerseits bemühen, die Beziehungen der Dominien zum Mutterland nickt abreißen zu lassen, sondern möglichst zu verstärken, da er auf die Hilfe der Dominien nicht verzichten kann. Zum anderen kann er angesichts der durch ibn verschuldeten Notlage des Britischen Weltreiches der Erbschleicherei Roosevelts nicht offen entgegentreten. da er noch weniger auf die Hilfe der USA. verzichten kann. Herr Roosevelt aber nutzt als skrupelloser Gangster jede Situation nach Möglichkeit aus.
In großer Aufmachung melden die Briten, daß tn Washington ein Abkommen abgeschlossen wurde, nach dem die Vereinigten Staaten. Großbritannien. Sowi.et- rußland und ihre Vasallen nur gemeinsam einen Waffenstillstand. oder Frieden abschließen werden, Das also ist vorerst das Ergebnis der Cburchill'schen Bemühungen. Praktisch.ist es gänzlich belanglos, ob irgend, ein. aus seinem Lande bln- ausgeworsener König, oder Ministerpräsident sich verpflichtet, nur gemeinsam mit Churchill und Roosevelt Frieden zu schließen. So groß die Engländer und Amerikaner auch diese Erklärung aufmachen, so Bel an g.Ios ist he für »te Praxis Sie ist nichts weiter als ein Versuch, sich über die schwierigste Lage binwegzutrösten.
wt. Am Freitagabend meldete der New Vorker Nachrichtendienst den Einmarsch der Javaner in Manila. Das Hauptquartier der javanischen Armee bestätigt nunmehr, daß Manila am Freitag vollständig besetzt wurde. Als die Amerikaner einsahen, daß der Fall der philippinischen Hauptstadt nicht mehr zu verhindern war. sammelten sie die Reste ihrer Truppen, um sie nach der Insel Corregldor einzuschiffen. Der Geleitzug wurde von lavanischen Aufklärungsflugzeugen gesichtet und außerordentlich, heftig bombardiert. Verschiedene Schiffe wurden beschädigt und groß« Verlust« verursacht.
Wahrend lick der Einmarsch der ja Manila ohne Zwischenfälle vollzog ist Manila-Bucht liegende, befestigte Insel Cor Freitagnachmittag das Ziel heftiger. Angriff Armee- und Martnekräfte. Auf diese We... iavanischerseis verhindern, daß der Gegner, der sich dorthin zurückzog, Zeit gewinnt, die Verteidigungsanlagen zu verstärken Das Gros der javanischen Truppen marschiert am heutigen Samstag in Manila ein. Ruhe und Ordnung wird zusammen mit der philippinischen Polizei ausrechterhalten.
Manila wurde 1571 von den Spaniern gegründet und ihnen im Jahre 1898 von den Amerikanern ohne reden Grund geraubt. Die Stobt zählt 650 000 Einwohner. Ihr Hafen wies im Jahre 1932 einen Umschlag von nicht weniger als 10 542 Millionen BRT. auf. Ausgefuhrt wurden vor allem Rohrzucker. Hanf. Tabak. Zigarren. Gewürze. Sticke
ns. Berlin, 3. Jan. Der Fall von Manila hat in Washington und London die ohnehin nicht geringe Nervosität noch vermehrt. Man Befürchtet, daß die Javaner nun« knehr Truvoen für weitere Unternehmungen frei bekommen und daß ihnen Manila mit seinen bedeutenden Hafeneinrichtungen und seiner günstigen strategischen Lage für die weitere Durchführung des javanischen Kriegsprogramms von erheblichem Nutzen sein wird. Auch rechnet man damit, daß die amerikanischen Truppen, nach, dem Fall Manilas, das den Schwerpunkt aller. philippinischen Ver- teidiaunaseinricktungen bildete, sich nicht.mehr „lange
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Man verschweigt auch nicht, daß mit Manila, em wichtiges Handels- und Wirtschaftszentrum den Javanern tn die Hände fiel. Auf jeden Fall bedeutet der japanische Einmarsch in Manila, der das Ergebnis.der kühnen und wohlerwogenen Operationen darstellt, mit denen die Javaner bereits in den ersten Tagen nach ihrer Landung auf den Philivvineu sich das Gesetz des Sandelns sicherten, nach dem Fall Hongkongs einen neuen schweren Schlag für d'.e U S A. und für E n g l a n d. , „ , ..
Dabei muß man sich.einmal vor.Augen halten, was die amerikanischen Kriegstreiber alles hinsichtlich der^ Entwicklung des Krieges im Stillen Ozean, vorausgesagt battml. In wenigen Tagen sollte Japan erledigt und dl« lavantlcke Flotte vernichtet sein. Nock die am 8. Dezember, also am Tage des Kriegsbeginns .berausgegebene Nummer der amerikanischen Zeitschrift ,.Time schrieb, daß alle Besurch- tungen über einen ravanischen Angriff auf dte Pbilwmnen unbegründet seien. Die Javaner wurden sich buten Manila zu bombardieren. Der Vorsitzende d«s philippinischen Ausschusses des US-amerikanischen Repräsentantenhauses versicherte wenige Tage vorher. ..Wir werden, die Javaner zu Lande vertreiben und von den Meeren, vertagen. Etwas früher batte eine amerlkanische .Zeltschrist, nämlich. ..American Mercury" das Bild des künftigen. US-amerikanischen Weltreiches entworfen und u. a, geschrieben. ..Wir Amerikaner smd im Begriff, ein Empire m unseren Schoß fallen SSÄ&WÄ
ÄtMÄKSÄ rechterhaltung der offenen Tür. von Burma nach Cbma. Damals träumte man von einem £ nt e r x ran 11 © c n Protektorat über 2 avnn, über Aultratien und Neu- seelanb und fügte hinzu daß ein solches Protertorat den ersten Schritt zu einem Weltreich darstell«. So allo batten sich die amerikanischen Kriegshetzer wie zahlreiche anbete Äußerungen beweisen, die Entwicklung vorgeskllt. Die Wirklichkeit spricht eine andere Sprache. Am 28. Kriegslage tnfinpn hie Amerikaner den Einmarsch der Javaner in 'JJianila melden Herr Roosevelt aber, t^r noch vor went- aen Tagen erklärt batte, daß man den Philippinen helfen werde muß nunmehr kleinlaut verkünden lassen, daß er nickt an eine sofortige Hilfe, sondern an eine Hilfe zu einem späteren Zeitpunkt gedeckt habe. d. 6. zu einem Zeitpunkt. -»ÄV “S in Australien und Neuseeland die Ä n g st e und
reien. Bau- und Nutzholz. Bedeutender noch als SSinahrts- bafen war Manila als Flugzeugftutzvunkt. . als Station des transvazifilchen Flugverkehrs der USA. Die Vereinigten Staaten haben durch ihre pazifischen Eeschwaderfluge oft zu verstehen gegeben, daß sie ihren Stutzpunkten, zu denen nicht zuletzt auch Manila gehörte, eine hohe strategische Bedeutung beimessen. In Tokio erklärt man. daß mit der Einnahme Manilas nicht nur das Schicksal der nordamerikanischen Streitkräfte auf Lmon besiegelt ist. sondern daß damit auch die gesamten Philippinen von 2°van militärisch beherrscht werden. Politisch bedeute der <rall Manilas die Ausschaltung eines weiteren Bollwerks des eng- lisch-nordamerikanischen Imperialismus, während auf wirtschaftlichem Gebiet die reichen Hilfsquellen der Insel an Eisen, Baumwolle. Hanf und Zucker den Javanern zur Verfügung stehen.
Das Asiengeschwader der Amerikaner, das aus einem schweren Kreuzer, drei kickten Kreuzern. 17 Zerstörern. 10 U-Booten und dem alten Flugzeugträger ..Heron .besteht, ist bei den Kämpfen nicht in Erscheinung getreten. Die Javaner nehmen an. daß die Sänne sich in dem Krieasbafen C a vite, südlich von Manila. Befinben unb dort eingeschlossen find.
In der javanischen Prelle wird darauf bingewiesen. daß der schnelle Erfolg aus den Philivvinen nur möglich war. durch die Zerstörung der USA.-Flotte auf H a w a i. womit bet Geleitschutz für ben amerikanischen Nachschub unb für Verstärkungen ausfiel.
Dank der Heimat
Unter Gau bei bet Wintersachen-Sammlung an bet Spitze
Kz. Die ersten Meldungen übet das Ergebnis, bet Wintersachen-Sammlung für bte Front beweisen jroeterlei. Erstens daß dieser, von den Plutokraten und den Bolschewisten uns aufgezwungene Krieg, nicht allein eine Angelegenheit unserer Führung, des Staates und der Regierung ist, sondern eine Herzenssache des ganzen deutsch e n V o l k e s. Es ist u n s e r K r l e g, den.wir zur Verteidigung unserer Freiheit, zur Sickerung unserer Existenz und für die Zukunft unserer Kinder führen. Wo eine Notlage entsteht, wie sie z. B. im Osten durch, ben ußenatoenb frühen Anfang bes russischen Winters eintrat, fühlt sich jeder Deutsche verpflichtet, das Beste dazu beizutragen, damit iie so schnell wie möglich beseitigt werden kann. Hier trägt die Erziehungsarbeit des nubrers und der Partei in Zeiten schwerster Entscheidungen ihre Früchte, die Erziehung zur Gemeinschaft, die heute Front und Heimat aufs innigste verbindet. Zu dem Wissen, daß alle für einander einstehen muffen, tritt die liebende Sorge von Millionen Müttern. Frauen und Kindern, bte Söhne, Mann oder Vater an bei »front stehen haben. Innerste persönliche Anteilnahme verbtnbet sich bei dieser Sammlung mit politischer Erkenntnis und fuhrt, wie schon die ersten Ergebnisberichte »eigen, zu einem Erfolg, bei die wiiklich nicht gelingen Erwartungen bei weitern übertrifft. Zu berücksichtigen ist dabei. daß im dritten Kriegswinter nicht mehr aus dem Überfluß gegeben werden kann, da die Versorgung mit Wollwareit während des Krieges nur das Notwendigste des zlvllen Bedarfes zu decken vermag. Wieder war.es die breite Masse der weniger begüterten Volksgenossen, bte ihr bestes tat und auch in der ärmsten Familie fand sich nock em Stuck, das die Sammlung bereicherte. Wieder einmal wurde bet. Beweis erbracht, baß der Führer sich auf sein Volk und die »front auf die Heimat verlassen kann. Doppelt erfreulich gerahe am Anfang bes dritten Kriegsiahres,. das »wenellos die schwerste Bewährungsprobe für das kämpfende Deutschland bringen wird. Was wir in diesen Tagen erleben, laßt uns mit Zuversicht in bie Zukunft blicken.
Außerdem hat di« Wintersachen-Sammlung dem deut- scheu Organisationstalent das beste Zeugnis ausgestellt. Als am Abend des 29. Dezember.der Rundfunk die Meldung durchgab. daß Breslau bereits den ersten Waggon mit Woll- und Pelzsachen für die Front auf den Weg bringen konnte, trauten wir unseren Ohren nickt. Die Bedenken, daß die Ausrüstungsgegenstande viel zu spät tu die Hände unserer Soldaten kämen, waren durch viele Mit- teilung erledigt. Wie letzt aus der Hauptstadt unseres Gaues bekannt wirb, sind bereits am Tag« vor bei Breslauer Rekordmeldung. also am 28. Dezember. 6 Waggons mit gesammelten Wnitersacken an bte Front abgegangen. Wir hnb stolz barauf, baß unter Gau bet dieser Sammlung an der Spitze marsckiert. Auck was bte Menge betrifft, übersteigt wie NSE. mitteilt. bas Ausmaß bei Eebesreubigkeit bte kühnsten Hoffnungen, Wit find überzeugt, daß auck derletzte Sammeltag nock einen Ansturm auf bte Sammelfte^n bringen unb damit das heute fckon so erfreuliche Ergebnis nock verbessern wird. Keiner kann bei dieser Mion fehlen, ohne undankbar zu werden, ohne sich schuldig zu. machen an unseren Soldaten, die in bitterster Kalte bte härtesten. Angriffe ber Bolschewisten abwehren muffen und damit Frieden und Ordnung in der Heimat sichern Das großartige Ergebnis erfüllt uns mit der Gewißheit, daß der Gau Hellen-Naffau auch weiterhin seine Pflicht und mehr als.seine Pflicht tun wird, daß wir. wenn die Siegesglocken einmal läuten, das Bewußtsein haben dürfen, auch unseren bescheidenen Beitrag gegeben zu haben.
Wie in unserem ©au. so ist es überall tm deutschen Vaterland Aus Berlin wird berichtet, daß tn drei Tagen 32 Waggons mit Spenden für die Front feZtkMinacht werden konnten. In 360 Sammelstellen der Reichshauvtstadt häufen sich die Woll- und Pelzgegenstande und m unzähligen Näh st üben herrscht vom ersten Tage an. sogar zu.Neuiahr, Hochbetrieb. Gerade bei dieser Sammlung, so heißt es tn einer Berliner Meldung batjich wieder einmal die deutsckeFraubewabrt. Frauen und Mädchen saßen unb sitzen von früh bis spät tn bett Nahstuben, um Ausbesserungen und Veränderungen vorzunehmen. Mannerwesten werden durch Einnähen von Pelzwerk zu entern guten Schutz aeaen die Kälte umgearbeitet. Kniesckoner. Pulswärmer und Fausthandschuhe gestrickt. Die örtlichen Schneider und Kürschner geben die nötigen Anweisungen und helfen da nach, wo der Wille besser ist. als das Können Die deutsche »trau, das stellt der Gauleiter von Niederschlesien ausdrücklich fest, bat verstanden, worum es geht: denn letzten Endes ist es ict dock die Frau, die entfckeidet. was gespendet werden soll-
andauern 3m Nord abschnitt wurden bolschewistische Truppen, die in die deutschen Linien eingedrungen waren,, in hartem Nahkampf zurückgeworfen. Eine Feindgruppe, die im Dunkel der Nacht einen Fluß zu überschreiten versuchte, wurde zersprengt oder vernichtet. Im mittleren Abschnitt nahmen die Truppen einer deutschen Infanteriedivision im Gegenstoß, trotz eisiger Kälte und Schneestürme, eine vom Feind besetzte Ortschaft und mehrere Höhenzüge. An einer anderen Stelle wurde stärkeren Feindkräften der Rumoeg verlegt. Die Kämpfe dauern hier noch an. Täglich geben einzelne Soldaten Beweise ihrer Kaltblütigkeit und Tapferkeit So wird von einem Unteroffizier einer Pakabteilung, dessen Geschützbedienung durch Verwundung ausgefallen war, berichtet, daß er fich erst, als der feindliche Panzer stch bereits auf zehn Meter dem Geschütz genähert hatte, in ein Deckungsloch warf um dann als der Koloß vorüber roor den. Sowjetpanzer durch mehrere Treffer in Brand zu schießen. 3m Süden griffen die Sowjets mit weit überlegenen Kräften einen deutschen Brückenkopf an. Der Vorstoß wurde in, harten Nahkämpfen abgeschlagen.
wt Die Kampfhandlungen nahmen im dritten Kriegswinter eine uns bisher ungewohnte Form an. 3n den beiden vergangenen Wintern berichte an den Fronten Waffenruhe bzw. es warm überhaupt teilte Landfronten vorhanden. Wir konnten uns auf den Luft- und U-Bootkrieg beschranken. 3n diesem Winter wird an drei Fronten gekämpft. 3m Ost en rennen ^°,^wee" Stall gegen die deutschen Linien an, in Nord a f r' k a versuchen die Briten unter allen Umständen zu einem,Pr ^e-Ersolg zu ge. langen und im Pazifik muß die angelsachsische Alian harte Schläge von den 3apanern emstecken. Diese drei Fronten so weit ste auch räumlich voneinander entfernt sind, stehen tn engfter gegenseitiger Wechselwirkung. Stalin, der eben erst
roschilow an die mandschurische Grenze eutsandte mutzvom Fernen Offen die besten Divisionen abziehen, um duergebnislose Daueroffensive gegen die deutschen Truppen durchhalten zu können. Er ist also gezwungen, seine Fetnostposition zu ^^en. Jn der gleichen Lage befinden sich die Engländer, Eie mußten die Ent- setzung Tobruks, die Einnahme B e n g h a s t s und bte Zu rüdbtangung der weit unterlegenen Achknftreitkraite bi- m den Raum Mich von Agedabia mit dem Verlust Ho n,S k ongs und der ernstlichen Gefährdung Singapurs bezahlen. Die m Libyen konzentrierten Truppen, das hi-r eingesetzte, g-«°"'8° Material, fehlt der britischen Verteidigung in Sudostasien und führte bereits Ium Verlust von Stützpunkten, die für die wertere Entwicklung des Kriege" weit schwerer wiegen, als die Besetzung der Cyrenarka. Wenn die Bolschewisten vorübergehende örtliche Erfolge zu großen Siegen aufbauschen, wenn Churchill bte bitter erkauften Fott- werden wird, wenn die deutsche Kriegführung wieder zur Offen» fine übergeht. Unsere Strategie lief im Ostfeldzug von Anfang an darauf hinaus, Feindkräfte zu vernichten, was tn den qrogen Kesselschlachten in bisher einzig dastehender Weise gelang. 3n der defensiven Periode, die der Winter uns aufzwang, wird die Erreichung dieses Zieles erleichtert durch die wahnwitzigen Angriffe der Sowjets, die als einziges Ergebnis u n g e he u r e M en- scheu - und Materialverluste verbuchen können. Die Abwehr dieses, unter brutalstem Einsatz und ohne Rücksichtaus Stt- lufte geführten Ansturms tn Schnee und Eis stellt an unsere Soldaken g e w a l t i g e Ansprüche, di- kaum geAnger ^ werten sind, als die Leistungen des Vormarsches. Das dürfen rott nicht vergessen, auch wenn heute nicht, rote es im Sommer der Fall war, gewaltige Gefangenen- und Beuteziffern gemeldet werden können. . «
Roch lein Abflauen bet Sowjetaugrifse
Die aus dem Osten vorliegenden Einzelmeldungen lassen erkennen, daß die sowjetischen Angriffe noch an der ganzen Front
Erledigte Pazifik-Trüume
(Etgener Drahtbertckt unlerer Berliner Sckriftleitung)
