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Montag. de» LL Dezember IS«

Wiesbadener lafiblott

Seite 6

Nr. 800

Schicksals öden

ROMAN VON FRITZI ERTLER

(Nachdruck verboten)

44. Fortsetzung

e.

fierberftr 8, 1

l.

WIESBADEN

SCHUHPFLEGE

Wiesbaden, den 22. Dez. 1941.

Goebenstraße 15.

Die Einäscherung findet in aller Stille statt.

Anna Bus<b geb. Schmidt im 71. Lebensjahr.

In tiefem Schmerz: Busch, Georg Busch

Schönschrift in 10

Stund. Kettler, Taunusstraße 50

b>. ehrl. Find, hohe Sei znge-

BestattungsaustaltWIlhelni Vogler Blücherplatz 4. Anruf 25300. übernimm« Bestattungen aller Art. Überführung mit eigenen Leichenauto«.

Danksagung.

Für die vielen Beweise herz­licher Teilnahme beim Hin­scheiden unseres lieben Ent- schlafenen sagen wir hiermit unseren herzlichsten Dank.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Frau

Emma Richter, geb. Rinn, und alle Angehörigen

Wiesbaden, Dotzheimer Str. 75

Am 19. Dezember verschied nach kurzem schwerem Lei­den meine innigstgeliebte Frau, Schwester, Schwägerin und Tante

Statt besonderer Anzeige.

Heute entschlief sanft unsere liebe Schwester, Schwägerin und Tante

Frl. Hildegard Hilbi« im festen Glauben an ihren Erlöser.

In tiefem Schmerz:

Die trauernden Geschwister Wiesbaden (Idsteiner Str. 2). Pullach bei München, Dort­mund, Essen, Breslau, den 20. Dezember 194L

Die Beerdigung findet Diens­tag, 23. Dez., vorm. 10 Uhr, von der Kapelle des alten Friedhofs aus auf dem Nord­friedhof statt.

Bestattungsanstalt Genre Gasser

Bleichstraße 41. Anruf 22451

FINK SCO., KIP CH GASSE 52

Katze, grauqetig., maelauf. Römer-

Arn 20. Dezember wurde un­sere liebe Mutter, Schwester, Schwiegermutter und Groß­mutter

Frau Anna Prinz

geb. Gaede

im soeben vollendeten 63. Le­bensjahr durch einen sanften Tod von ihrem schweren Lei­den erlöst.

In tiefer Trauer: Elli Prinz. Lothar Prinz, Lieselotte Immleh, geb. Prinz, August Gaede

Wiesbaden, den 22. Dez. 1941. Herrn gartenstr. 17

Beerdigung: Dienstag, den 23. Dez. 1941. nachm. 3.45 ühr auf dem Südfriedhof.

Danksagung. (Statt Karten.) Für die vielen Beweise herz­licher Anteilnahme beim Heimgang unseres lieben Ent­schlafenen, Herrn Andreas Schimmel, Schmiedemeister, sagen wir allen auf diesem Wege unseren herzl. Dank.

Frau Marie Schimmel nebst allen Angehörigen

W.-Biebrich, im Dez. 1941.

Danksagung.

Allen Verwandten, Freunden und Bekannten, die unserem lieben Entschlafenen das letzte Geleit gaben und durch Zuschriften, Kranz- u.Bumen- spenden ihre Teilnahme be­kundeten, sagen wir unseren herzlichsten Dank.

Familie Emil Wurster

W.-Dotzheim, Taunusstraße 6.

Am 9. November 1941 erlitt unser einziger treuer Sohn, Enkel und Neffe

Heinz Lösdi

Gefr. in einem Inf.-Reg. auf der Krim den Soldatentod

Johann Lösch, Schuhmacher­meister, und Frau, Emilie geb. Wink

Wiesbaden, den 18. Dez. 1941.

Statt Karten.

*Am 20. Dez. erreichte uns die traurige Nach­richt, daß mein lieber, älterer Sohn, mein guter ein­ziger Bruder, unser lieber Neffe und Vetter

Adolf Alef

Leutnant in einem Inf.-Reg. am 22. November 1941 im Alter von 23 Jahren bei tapferem Vorgehen im Osten den Hel­dentod starb.

Frau Sophie Alef Wwe., Walter Alef und alle An­gehörigen

Wiesbaden (Bismarckrinv 3), Montabaur ,Ffm.-Neu-Isenburg Leipzig. Dresden-Coswig.

Von Beileidsbesuchen bittet man abzusehen.

«Tiefstes Herzeleid brachte uns die Nachricht, daß am 14. November 1941 in einem Gefecht vor Moskau mein über alles geliebter Mann, unser einziger unver­geßlicher Sohn und Schwie­gersohn, mein lieber Bruder, Schwager und Onkel

Georg Wagner

Feldwebel u. Offz.-Anw. in einem Inf.-Reg.

im blühenden Alter von 27 Jahren in treuester Pflicht­erfüllung für sein Vaterland den Heldentod fand.

In tieferTrauer: Else Wagner geb. Kremer, Georg Wagner und Frau, Johanna geb. Bendinger, IngJ'aul Kremer u. Frau. Anne geb. Schuler. Karl Heussner und Frau. Hedwig geb. Wagner, Gerd- Wolfgang Henssner

W.-Biebrich, den 18. Dez. 1941, Nassauer Str. 58, Straße am Rbeinbahnhof 9.

Danksagung. Statt Karten. Für die vielen Beweise herz­licher Teilnahme bei dem Hin­scheiden unseres lieben, un­vergeßlichen Vaters u. Groß­vaters, Julius Minge, sowie für die Kranz- und Blumen­spenden und allen denen, die ihm die letzte Ehre erwiesen haben, sprechen wir auf die­sem Wege unseren tiefemp­fundenen Dank aus.

Die trauernden Hinter­bliebenen: Julius Minge u. Frau. Frieda geb. Michel, und Kind Wolfgang

Wiesbaden, im Dezember 1941 Mittelheimer Str 14.

* Tiefes Herzeleid brachte uns die schmerzliche Nachricht, daß am

21. November 1941 bei den schweren Kämpfen am Donez mein von Herzen innigstge- liebter, unvergeßlicher, guter Mann, unseres Kindes lieber guter Vater, unser lieber Sohn, Bruder, Schwiegersohn, Schwager, Neffe und Cousin

Ernst Lutz

Uffz. in einem Inf.-Reg., Inh. des EK II, des Inf.-Sturmabz.

und des Verwundeten-Abz.

im blühenden Alter von 26 Jahren in treuester Pflicht­erfüllung für Führer u. Vater land den Heldentod fand. Die Heimat und seine Lieben wiederzusehen war sein groß ter Wunsch.

In tiefem Leid: Frau Käte Lutz, geb Stumpf, u. Kind Ernst, Ludwig Lutz, Vater. Heinrich Lutz. z. Z. i. Felde, Ria Lutz, Familie Georg Stumpf. Frau Emma Karst, geb Stumpf, Heinr. Karst, z. Z. im Felde

Wiesbaden (Kiedrich. Str. 16), W.-Biebrich. Mainz-Mombach

Tieferschüttert erhielten wir die zweite unfaß­bare Nachricht, daß auch unser lieber braver, herzensguter, treuer Sohn, mein unvergeßlicher Bruder, Schwager und Onkel

Adolf Fuhr

Kanonier in einem Art.-Reg., im Kampf im Osten am 12. Nov. an seiner schweren Verwundung im blühenden Alter von 26 Jahren im Feld­lazarett gestorben ist.

In unsagbarem Leid: Aug. Fuhr u. Frau. Johannette geb. Gopp, Willi Fuhr, z. Z. im Felde, und Frau, Wil­helmine geb. Schneider, und Kind, nebst Anverwandten Strinzmargarethäe, 16. Dez. 41

Am Samstag abend ist mein lieber herzensguter Mann u. Papa, mein lieber Sohn, Sehwiegersohn,Bruder,Schwa­ger und Onkel

Christian Lebert Kan. in einer Art.-Ers.-Abt., nach schwerer Krankheit im blühenden Alter v. 28 Jahren im Heimatlazarett für immer von uns gegangen.

In stiller Trauer: Mathilde Lebert, geb. Klein, u. Kind nebst allen Angehörigen W.-Schierstein, Erbach i.Rhg. den 20. Dezember 194L

Die Beerdigung findet am Mittwoch, den 24. Dez. 1941. auf dem Friedhof in Wiesb.- Schierstein statt.

Georg

______ _____ jr. u.

Frau? Martha Mattes, geb. Busch. Adele Uhlig, Enkel

SCHUHHAUS

Hofd-UJcst

Georg schüttelte den Kopf. Er batte den Generaldirektor in der Reederei mit dem Auto zum Mittagstrich abgeholt. An der Überseebrücke lieh öerickmann plötzlich den Wagen halten und mischte stck unter die zahlreichen Menschen, die dem Ur- lauberdamvfer ihre frohen Äbsckiedsgrüße nachschickten. Ertt als der Dampfer allmählich anher Sichtweite war. kam Sersch- mann zurück, mit sehr ernstem Gesicht.

..In diesem Jahre ist das leider nicht mehr möglich'', sagte er zu Georg der das Mitteilungsbedürfnis seines samt so schweigsamen Herrn nicht verstehen konnte. ..aber im näch­sten Jahre werden eine ganze Anzahl, mittelloser Werft­arbeiter. und auch ein Teil unserer Buroangestellten. auf Kosten unserer Reederei eine schone Nordlandfahrt machen dürfen. Wollen Sie und Lisl auch eine Karte haben. Georg? Na. deshalb brauchen Sie mich aber noch lange nicht an einer Straßenecke in das Jenseits befördern", knurrte Seibert, als Georg, einen Moment ganz kopflos geworden, bremste, datz die Funken stoben.

..Herr Generaldirektor!" In diesem einen Wort Ian eine solche Freude, ein so ehrlicher Dank, daß es Herbert warm ums Herz wurde.

ietzt nur einmal gefallen, aber Fromsmö bedeutete ihr. daß die Niederschläge sehr zahlreich seien und es vorkomme, daß das Wetter längere Zeit ohne Unterbrechung schön bleibe.

Auch jetzt iah Irma hinaus auf den Fjord. befien äBanet« fälle beute wie dunkelgrüner Smaragd über die Fellen friiritoTi HnmiIIfülltth tnufaffc üc beim $lnbli(f bteiet ILLScihcx «ffie Ohrgehänge deinen die sie geopfert batte nur um nirfit in ißrer Tvlucöt bcxs (Selb ihres (Sotten nehmen au müflen Die Luft war klar und unbewegt, wie Kristall leuch­teten die weißen Firnfelder des Steganes rn der Sonne.

.Ich mache eine Wanderung nach Gudvangen und tzann hinein in das Naerödal. Irma. sagte letzt Fronismo zu Irma. Er stand vor ihr. den großen Norwegerrucklack ae» iffufltert IInb lob ibt läcbelnb in bic Hoben 9Iußen. »cs tonn führen, also leb' wohl!"

Herzlich aber mit einer geheimen Angst drückte Irma die Hand des Mannes. Wenn er nicht mehr im Haufe war. bann würde« sehr einsam sein. Sie verstand die norwegische Sprache nicht und Holger sprach nur oans oe6roÄen denNch^ SRenti sie Fromsmö doch Mitgenommen batte! Schwer druale es auf Irma, daß sie. wenn ihr auch .rromsmo seine schaff angeboten batte., eben doch nur Wanne'nach

foinptt Slnorbnunncn fiiocn muhte. Sie lob oem J.tonne null). b?sseineEestaltallmäblick ihren Blicken entschwand, bann ging üe in das Haus.. Streckte plötzlich em unsichtbares Ge­spenst die Hände nach ihr?

Sie trat zum Radio-Apparat und. stellte den Empfang auf Hamburg ein Aber während nur em unangenehmes ffie» räufcfi im Apparat hörbar war. wurde dieses Geräusch plotz- ü^tönt von dem scharfen Pfeifen eines Dampfers. Schüsse krackten, vielfack gaben die steilen Wände des Naero- finrhes dem deutschen Dampfer seinen Gruß AUfück. Irma eilte fort vom Haus, hinauf zum böchften Punkt bet Anhohe und sah mit brennenden Augen hinüber nack.hem "roßen Schiff das den Namen ..Der Deutsche" und d««uHäuft @raft durch Freude" trug. Irmas Blick verschleierte l.ck. Dann" während der Dampfer ruhig und maiestatisch das un­bewegte Fahrwasser teilte, und immer wieder neu das Ecko aus den Wänden lockte, brach Arma auf der W^fe in dw Knie und schlug laut aufwemend die Hande vors Gelickt.

«Tieferschüttert erhielten wir am 16. Dezember die traurige Nachricht, daß unser lieber, treuer, un­vergeßlicher Bruder, Schwa­ger. Onkel und Neffe

Gustav Bach

Gefr. in einem Art.-Reg. im Afrikakorps Teilnehmer im Westfeldzug. Inh. d.Westwall-

u. Verwundeten-Abz.

an seinen schweren Verwun­dungen im Alter v. 28 fahren im Heimatlazarett für Führer und Vaterland gestorben ist. In tiefer Trauer: Karl Bach

u. Frau Lisette geb.Presber. Otto Hohl u. Frau. Luise geb. Bach. Gustav Hohl u. Frau. Lina geb. Bach, Heinrich Etz und Frau. Amalie geb. Bach, Adolf Bach und Frau, Anna geb. Frohn

Wiesbaden, W.-Sonnenberg, Walsdorf.

Die Trauerfeier findet am Mittwoch, 24. Dez., 10.30 Uhr auf dem Ehrenfriedhof m W.-Sonnenberg statt.

Wer viel auf den Beinen ist

muß jetzt sehr auf seine Schuhe ochten.Gewissen- hafte tägliche Pflege ver h'j i länger! ihre Haltbarkeit

' und ihre Lebensdauer.

FAMIUENANZEI GEN

Als Vermählte grüßen: Paul Günther, Erika Günther, geb. Ulshöfer. Tilsit, Parkstr. 8, z. Z. i. Laz. Wiesbaden, Marktstr. 8. Wiesbaden, den 22. Dez. 1941___

Ihre Vermählung geben bekannt Fred Schmidt u. Frau Emmy, geb. Stein« z. Z. b. d. Luftwaffe. Schiersteiner Str 24

fid) b. Fundbüro Friedrichstraße.

3wi<tt verl von Lutherkirche bis Herderstr Bel

«Schmerzerfüllt erhielten wir die traurige Nach­richt. daß mein innigst- geliebter Mann, unser guter, einziger Sohn, Bruder, Schwa­ger. Schwiegersohn u. Onkel

Walter Presber

Gefr. in einem Inf.-Reg-, am 6. November 1941 im Alter von 30 Jahren auf der Halb­insel Krim für Führer, Volk und Vaterland gefallen ist.

In tiefem Schmerz: Frau Gertrud Presber. geb. Merz, u. Kind Günther. Familie Wllh.Presber, Wtlh-Krieger u. Frau. Emmi geb. Presber, nebst Kindern, Theo Dörner u. Fran, Johanna geb. Pres­ber, nebst Kindern. Familie Ernst Merz. Uffz. Heinz Schreib u. Frau. Hilde geb. Merz, Karl Sack u. Frau, Martha geb. Merz

W.-Biebrich

Heppenheimer Straße.

Tin wundervoller Morgen lag über dem Naerofiord. Irma stand mit Fromsmö im Garten, vor dem norwegischen Bauernhause, das Frmsmö als Seim diente. Das Haus ,war nicht allzu groß gebaut, hatte nur e'n paar Nebengebäude, aber während es nach außen bin den Eindruck eines gut. in­stand gehaltenen norwegiicken Hotes macke, war es in seiner Innenausstattung ein kleines Paradies vornehmsteri Gemüt­lichkeit. in dem die große Cottrn Kunst ihren. sandigen Wohnsitz genommen hatte. Das hohe lickte Atelier, in dem Fromsmö ickaiite. wenn er nickt mit Ialette und Pinsel unterwegs war. zeigte vracktvolle Gemälde, aus denen von seiner Meisterhand alle Schönheiten sHtgehalten waren dre das Nordland schenken konnte Sur schuf die. Mitternachts­sonne ein Farbenmärcken. das stckaus kahlen Felsenzacken ern Stelldickein gab. dort stürzten Wasserfalle über senkrechtes Gestein in das unwirklicke Grün der Frorde. Gletscher rillen ihre gähnenden Racken auf und zeigten die gigantische llr- fraft der Natur. wieder hoben rbenvr hae Blumen

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IMMt ]

Am 20. Dezember entschlief nach schwerem Leiden unser lieber, guter Sohn

Alfred Hofmann

im Alter von 12 Jahren.

In stiller Trauer:

Familie Walter Hofmann Wiesbaden, Rheinstraße 86. Die Beerdigung findet Diens- tag nachm. 2.15 Uhr auf dem Südfriedhof statt.

IeiMtUMN I

Zimmer, möbl., m. Frühstück, ab 1. 1. 42 zu ver­mieten in Billa, Zentralheizung. Besichtig. Mon­tag, Dienstag u. Mittwoch von 4 bis 6 Uhr Nerotal 32, P.

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des Nordlandes, umrahmtvon zartestem Wiesengrün, neu­gierig dem Beschauer die Köpfchen entgegen.

Immer wieder stand Irma vor den durch Künstlerhand auf die Leinwand gebanntenSchönheiten des Nordlandes und bewunderte dasleltene Können dreies Mannes, der^rhr in einer geweihten Minute ferne ehrliche Serzensfreundiwan geschenkt hatte.

Die Wohnräume des Sauses besaßen Eene Feuerungen und waren in lickten Farben gehalten, auch die Scklafiaume waren hell und lickt. Fromsmo hielt wenige Saustiere, di- von Holger versorgt wurden, und die stck bald mit Irma an gefreundet hatten.

Irma hatte ihre Hausfrauenpflickten sofort übernommen. Holger stand ihr wie eine geschickte Frau zur Seite. Es war gut für Irma, daß sie im Haushalt stets Beschäftigung hatte, denn ab und zu meldeten llckdie ersten lVorboten eines bitteren Heimwehs, wenn auch die neue Umacbunfl. Die uy- gewobnten Pflichten, die fortwährend wechselnden Bilder dre der Fjord hot. und vor allem. das lang andauernde lckone Wetter ihr vorerst ein Zuruckirnden »u stck selb» nock mwr gestattete.

Das Seim des Künstlers lag auf einem.gej. ungefähr eine halbe Wegstunde von Bakke entfernt, »wischen grünen Wiesen. Der Blick vom Sause aus. au? den hier kaum zwei­hundert Meter breiten Mord, auf den. Datte EAst im hie senkrechten Mauern der Berge, über die Wallerfalle m die See donnerten, war so unwahrscheinlich, so märchenhaft, daß Irma stch nicht satt sehen konnte und wahrend derArbeitost vor das Saus trat, um immer wieder diese Naturschonheit bes Nordlandes zu bewundern.

AuS der Blick auf die verstreuten Söfe und die kleine Kircke von Bakke wurde eigenartig durch das unwirrliwe. helle Grün, zwischen dem gleichsameingeb^tet dieseEebaude laaen SnirtßT dem Haule bchntß bei Wnlb. Silderoirfen glänzten zwischen dunklem Nadelholz und wurden degrEt vonWiesen. deren Blümlein Irma einen Gruß ihrer Seimat sckenkten.

An den Fenstern des Sauses grünte.und blühte es. sorg­fältig pflegte Holger die Blumen, und in dem großen. Obst­garten bekamen A Äpfel allmählich rote Backen wahrend die Kirschen, in Gläsern konserviert, auf den langen Winter warteten.

Irma hatte stch den hohen Norden stets als unwirtlich, rauh und schneebedeckt vorgestellt, jetzt erkannte sie. welch ganze Arbeit der Golfstrom, das zroße Fernheizwerk Norwegens

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