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Samstag/Sonntag. S./7. Dezember 1841
Wiesbadener Tagblatk
Seite 4 Nr. 287
brauchen.
Ehrung unserer Fliegerhelden
ders-Straße umbcnannt werden.
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Kreisleiteis,
Wassil-
Se*bewlelett8 w« 17.M «• 8.11 Uhr
Serteetthme w« KJS Me «.11 Uhr
Der DDAC. im Residenztheater
»Heimlichkeiten" am Nikolausvorabend
Wie Bürgermeister PiSkarski zum Schluß der Sitzung mitteilte, hat die Stadtverwaltung am Grabe des Obersten M ö l - d e r s einen Kranz niederlegen lassen. Weiter werden demnächst im Stadtteil Erbenheim zwei Straßen in Übet» und Mö l-
— Verlegung einer Ausgabestelle. In der nächsten Woche findet die Ausgabe der neuen Lebensmittelkarten statt Wir machen darauf aufmerksam, daß eine der beiden seither im Paulinenschlößchen untergebrachten Ausgabestellen nach der Oberschule am B o s e p l a tz verlegt worden ist. Aus der Bekanntmachung im Anzeigenteil ist ersichtlich, welche Straßen zu der neuen Ausgabestelle gehören.
— Auszeichnung. Mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse wurden ausgezeichnet: Obermaschinenmaat Oskar K u ch und Obergefreiter Ernst Kuch, Wellritzstraße 32, Gefreiter Hugo S ch n u g , Dotz- heimer Straße 105, Gefreiter Hans Hofmann, Wilhelmstraße 22.
— Das „SB. T." gratuliert. Herr Johann Bender, Hellmundstraße 29, feiert am 6. Dezember seinen 75. Geburtstag. — Ihre silberne Hochzeit feiern am 7. Dezember die Eheleute Wilhelm B o s ch e ck und Frau Aloisia, geborene Koller, Aarstraße 1.
Er gab mehr als Du...
Morgen am Opsersonntag wollen wir daran denken
_______Wiesbadener Nachrichten
Der kommunale Beobachter
Die heimische Versorgungslage
Marktbeobachtung des Reichsnährstandes
Die Versorgungslage bei Brotgetreide und Futtermitteln erfuhr gegenüber der Vorwoche, kerne Veränderung. Roggen- und Weizenmehl waren in ausreichender Menge vorhanden — Die E e m ü s e v e r s o r g u n - war ebenfalls ausreichend. Weißkohl und Wirsing wurde in größerer Menge angeboten. Der Bedarf an Feldsalat, Endivien und Spinat wurde befriedigt. Knapper waren die an Wurzelgemüsen und Rosenkohl bereitge- ftellten Mengen. — An sämtlichen Viehmärkten waren dre notwendigen F l e i s ch m e n g e n vorhanden. Der Auftrieb war |o reichlich, daß Umleitungen von Tieren und bei Schweinen Her- ausnahmen für die Vorratshaltung- möglich waren Die Qualitäten waren bei Rinder mittel, bei Schweinen und Kalbern mittel Lis gut. Auch in der kommenden Woche wird eine genügende Zahl von Tieren insbesondere auch von Schweinen berettgeftellt werden. - Bei Milch, Milcherzeugnisien Llen und Fetten war eine ausreichende Versorgung fichergestellt. — Für den 31. Ver- sorgungsabschnitt wurden, obwohl er erst am 15. Dezember be
ginn, bereits fünf Eier aufgerufen. Der zeitige Aufruf erfolgte, damit die für die Zeit vor den Feiertagen gerechneten vier Eier laufend zur Ausgabe gelangen können. Die rechtzeitige Abgabe dieser vier Eier ist gewährleistet. Das fünfte Ei wird nach augenblicklicher Voraussicht erst nach den Feiertagen zur Ausgabe gelangen.
Der Berliner Kongreh
Die neueste Filmwochenschau
Die neue deutsche Filmwochenschau bringt über das Treffen der im Kampf gegen den Bolschewismus vereinten europäischen Mächte einen ausführlichen Bericht. Als Höhepunkt des Ganzen läßt sie uns schließlich die Empfänge beim Führer miterleben. Und dann wechselt das Bild hinüber zur Front, wo die großen Schlachten um das neue Europa geschlagen werden. Deutsche Truppen roetben mit einem Eeleitzug an die finnische Front gebracht. — Leningrad liegt im Feuer deutscher Batterien aller Kaliber. Im Rücken der Front werden immer neue Unterkünfte geschaffen. Im Süden der Front bereitet der Reichsarbeitsdienst den Bau neuer Straßen vor Aus den Straßen der Krim rollen die deutschen Kolonnen immer weiter nach Osten. Bor Kertsch werden die Stellungen der Bolschewisten sturmreif geschossen. Sturmpioniere und Infanterie greifen an und werfen in kühnem Ansturm die Sowjets zurück. ,,
Und dann: Afrika. Vor Tobruk tobt eine schwere Schlacht. Auch hier standen die Kriegsberichter in vorderster Linie. Angriffe der Briten brechen im Feuer unserer Waffen zusammen. Sturmpioniere und Infanterie werden auf Panzern nach vorn gebracht. Hart am Feind springen sie ab und greifen an. Diese Bilder zeigen die ganze Härte des Kampfes in Nordafrika. Fast um jeden Meter wird erbittert gerungen. Gesprengte Ladungen reißen Gaffen in die feindlichen Drahtsperren. Panzer stoßen vor. Von jedem Soldaten wird hier das Letzte an Mut, Ent- schloffenheit und Einsatzbereitschaft gefordert. Es geht um Deutschland — es geht um Europa! — Auch von Deutschlands Trauer um Oberst Mölders berichtet die neue Wochenschau. I. P. S.
begründete Hoffnung hegen, daß ihre Finanzen vor Erschütterungen während des Krieges verschont bleiben.
Neuer Ratsherr
Zu Beginn der Ratsherren-Sitzung wurde Kreisamtsleiter Karl E rosch an Stelle des ausscheidenden Ratherrn Fletsche r, der nach Luxemburg berufen wurde, in das Amt des Ratsherren eingeführt. Die Berufungsurkunde überreichte im Auftrage des Gauleiters, der Stellvertreter des Kreisleiters, Pg. W a g n er. Unter Berufung auf den bereits geleisteten Diensteid hieß Bürgermeister Piäkarski den neuen Ratsherrn, Pg. Erosch, als Ehrenbeamter der Stadt Wiesbaden willkommen.
Sparsamkeit in allen Dingen
Uber die Aufgaben der Städtischen Verkehrsbetriebe berichtete Bürgermeister Piökarski, über Probleme des Fürsorgeamtes Direktor Jrrgang und über Luftschutzsragen Baurat S ch u s e i l. über die Lösung der dringenden Aufgaben des Wirtschafts- und Ernährungsamtes berichtete Direktor Lorenzen. Aus den Referaten konnte man entnehmen, wie sehr die Männer der Stadtverwaltung bemüht sind, die durch den Krieg bedingten Schwierigkeiten zu meistern. Es muß aber auch bei dieser Gelegenheit daraus hingewiesen werden, daß jeder einzelne Volksgenoffe bestrebt bleiben muß, auftauchende Schwierigkeiten mit beseitigen zu helfen. Der Gedanke der Volksgemeinschaft muß sich ii, diesem dritten Kriegswinter in besonderem Maße bewähren. Jeder einzelne trägt eine große Verantwortung der Allgemeinheit gegenüber. Größte Sparsamkeit muß in allen Dingen angestrebt werden. Selbstdisziplin ist nötig, damit Notfälle überwunden und Rationierungsmaßnahmen auf das notwendige Maß beschränkt bleiben. Größte Sparsamkeit muß auch im Verbrauch von Gas und Elektrizität Platz greifen. Wie Generaldirektor Bücher von der W e g w a g mitteilte, ist in beiden Sektoren der Energiewirtschaft ein steigender Verbrauch festzustellen. Die Verbilligung der Tarife darf nicht dazu führen, Gas und Elektrizität über das notwendige Maß hinaus zu ver-
Die Finanzlage der Stadt
In der Sitzung der Ratsherren am Freitag unter Vorsitz von Bürgermeister Piskarski berichtete Stadtkämmeier Dr. Heß auf Grund eines Halbjahresfinanzberichtes über die Finanzlage der Stadt Wiesbaden. Der Abschluß des Rechnungsjahres 1940 hat den Erwartungen entsprochen. Die Einnahmen sind gut geflossen und haben die nach dem Haushaltsplan einschließlich Nachtrag veranschlagte Höhe erreicht. Dagegen konnten oie Ausgaben nicht in notwendigen Umfang geleistet werden; insbesondere mußte auf größere Aufwendungen für hoch- und tief- bauliche llnterhaltungsarbeiten wegen Mangel an Arbeitskräften verzichtet werden. Ebenso find die Ersatzbeschaffungen an Einrichtungen der städtischen Betriebe erheblich hinter dem normalen Umfang zurückgeblieben. Diese Zurückstauung von Arbeiten und Anschaffungen erfordert nach Beendigung des Krieges erhöhte Aufwendungen. Um die notwendigen Mittel hierfür zur Verfügung zu haben, hat die Stadt eine allgemeine Instand- setzungs- und Erneuerungsrücklage gebildet.
Der Haushaltsplan für das laufende Rechnungsjahr (1941) ist auf den Erfahrungen des Jahres 1940 aufgcbaut; in ihm find von vornherein nur die Ausgaben eingesetzt worden, die mit gtöß- tcr Wahrscheinlichkeit auch wirklich geleistet werden können. Der jetzt vorliegende Halbjahresabschluß hat die bei Aufstellung des Haushaltsplanes gehegten Erwartungen im wesentlichen bestätigt Einige notwendige Änderungen in den Haushaltsansätzen werden in einem Nachtragshaushaltsplan erfaßt, der ohnedies wegen verschiedener im ursprünglichen Haushaltsplan nicht vorgesehener außerordentlicher Ausgaben aufgestellt wird.
Die in der vergangenen Jahren ’m Angriff genommene z u - sätzliche Schuldentilgung, die zu einer Entlastung des Haushalts von laufenden Zinsverpflichtungen führen soll, hat die Stadt auch im Rechnungsjahr 1941 weiter fortgesetzt. Darüberhinaus werden alle irgendwie zu erzielenden Ersparniffe den Rücklage- beständen zugeführt, damit die nötigen Geldmittel zur Durchführung der der Stadt nach dem Kriege zufallenden Ausgaben be- rcitstehen. Nach der bisherigen Entwicklung kann die Stadt die
men an der Veranstaltung teil. Ihnen, wie dem Ehrenbürger unserer Stadt, Geheimrat Dr. Wilhelm von Opel, und Eau- sührer Direktor Stempel, Frankfurt a. M., vor allem auch den eingeladenen Verwundeten aus Wiesbadener Lazaretten, galten weiter Begrüßungsworte des humorvollen Ortsgruppen- führers. Dann gab er die Bühne frei für das Ensemble des Residenz-Theaters, die Damen Alexander und Marol d, sowie die Herren Strehlen und Manders, die das launische Lustspiel „Heimlichkeiten", von Scheu und S t i I I e r, zur beschwingten Darstellung brachten und herzlichen Beifall für das muntere und zuweilen auch 'besinnliche Treiben auf der Buhne entgegennehmen konnten. Nach dem schön verlaufenen Theaterabend trafen sich die Mitglieder mit ihren Gästen noch zu einigen Stunden der Kamerrchschaft im „Taunus-Hotel". Wenn Orts- gruppenführer P i r a t h wieder seine Klubkameraden zu einer Veranstaltung ruft, werden sie ebenso zahlreich und dankbar erscheinen, wie diesmal. P-
PK. Im nächstgelegenen Dorf befindet sich unser Hauptverbandsplatz. In einer der armseligen Katen liegt auf dem Fußboden aus Stroh, über das einige Decken gebreitet sind, em Schwerverwundeter. Oft war ich in den vergangenen Wochen neun Einsatz mit ihm zusammen. Manchmal diente uns dasielbe Erdloch oder der gleiche Graben als Deckung, wenn die feindlichen Granaten um uns einschlugen. Gestern war ich bei ihm.
An der kahlen Wand hängt sein feldgrauer Rock. Neben dem Eisernen Kreuz I. Klaffe schimmert noch etwas: Das silberne Verwundetenabzeichen. Stumm reichen wir uns die Hand. „Ja, ja, jetzt hat mich's zum fünften Mal erwischt. . ., und diesmal schwer", so spricht er mit leiser Stimme. Schwer geht sein Atem. Sein Blick aber ist trotz der Schmerzen, die er leidet, derselbe jungenhaft unbekümmerte, den ich immer an ihm kannte.
Fünfmal verwundet. Fünfmal geblutet. In Bethune in Frankreich riß ihm am 24. Mai 1939 ein Granatsplitter dre erste Wunde im Rücken. Splitter einer Eewehrgranate trafen ihn an der linken Hand und am linken Auge am 9. Juli dieses Jahres hier im Osten bei den mehr als harten Kämpfen um - ---- Im gleichen Monat, am 26. Jul,, verletzte ihn
» ---------- Es war bei Wa ez.
Im Frühjahr 1862 bezog Richard Wagner dieses Landhaus, die Villa „Anika" in Biebrich, Rheingaustraße 2. Hier schm Wagner seine unsterblichen Meistersinger. Die Lage des Landhauses mit seinem reizvollen Blick auf den Rheinstrom, hinaus nach Mainz mit seinen Türmen und hinunter ins rebengesegnete Rheingau, war so recht geeignet, die Arbeitsfreude Wagners anzuregen. Oft unternahm er Spaziergänge in den Biebricher Schloßpark, die sich zuweilen bis zur Adolfshöhe und nach Wiesbaden ausdehnten. Auch an geselligem Verkehr fehlte es Wagner hier nicht, besonders als Hans v. Bülow mit seiner Gattin Cosima und der Wagnersänger Schnorr von Carolsfeld mit seiner Gattin in Biebrich cingetrofsen waren. An den Sommerabenden wurde musiziert und die fertigen Teile der Komposition der „Meistersinger" vorgesührt; Schnorr und seine Gattin sangen. Auch Ausflüge in den Rheingau, so nach Bingen, wurden unternommen, wo man beim Glase Wein Stunden froher Laune verlebte. Der Komponist Raff, der feit 1855 in Wiesbaden wohnte und später di« Direktion des neugeschasfenen Hochschen Konservatoriums übernahrr, war öfter Gast bei Wagner, ebenso der Geiger
Am Freitagabend war das R e s i d e n z - T h e a t e r bis aus den letzten Platz besetzt. Der Deutsche Automobil- Club, Ortsgruppe Wiesbaden E. V., hatte wieder für seine Mitglieder eine Sondervorstellung durchgeführt. Der Ortsgruppenführer und stellvertr. Eauführer, Paul P i r a t h , nach Genesung herzlich begrüßt, entbot den Mitgliedern den Willkommengruß zu dieser traditionellen Veranstaltung des DDAC. am Vorabend des Nikolaustages. Zahlreiche Vertreter der Partei und ihrer Gliederungen, an ihrer Spitze der Stellvertreter des Bg. W a g n e r , der Wehrmacht, der Behörden nah- eranstaltung teil. Ihnen, wie dem Ehrenbürger
Opotschka. !_... .
ein Granatsplitter am linken Unterarm. — Am 31. August, pausenlos beschaffen m lenen Tagen die Bolschewisten aus schwersten Panzern den Ort „Wassil- jewitschtschina, da erwischte ihn em Granatsplitter am linken Oberschenkel. Und nun, am 7. Oktober am Ranlie der Waldai-Höhen, ticfs ihn schwer. Von einem Spahtrupp- unternehmen brachten sie ihn zurück. An der rechten Huste war ihm das feindliche Geschoß in den Unterleib eingedrungen Die Ärzte haben es herausgeholt. Wird ihre Kunst wie schon so oft, Sieger bleiben? Wir wollen es hosf-n. Leise fragt er „Mamachen meine Jungs vorne?" Er weiß, er wird nicht so bald wieder bei ihnen sein. Das bedrückt ihn. Ich nehme seine <5tu6c an die Kameraden mit und wünsche ihm eine gute Rene ms Reich, die er, sobald transportfähig, mit dem Sanitätsflugzeug an- tI6t SBannn' ich dies niederschreibe. Ihr Lieben in der Heimat? Der Führer sprach am Schluß seiner Rede zur Eröffnung des Kriegs-Winterhilfswerkes: „Du, der du auf der Straße von einem Sammler aufgefordert wirst, mögest dich umsehen, ob dir Nicht einer begegnet, der mehr gab-als du." Er, dieser Schwerverwundete ist einer von ihnen. Sie alle, ob sie das schwarze silberne oder goldene Zeichen an der Brust tragen, sie alle gaben mehr als du. Sie gaben ihr Blut. f.
^-Kriegsberichter Hellmuth Egelhaas.
Bilder aus Wiesbadens Vororten
Richard Wagner am Rhein
Tribut an aas Leben
Gemeinschaft: das höchst« Gut eines Volkes
Am morgigen Opsersonntag wollen wir uns die Worte des F L h r e r s ins Gedächtnis zurückrufen, die er uber das Kriegs- Me>W aeivrochen hat: „Die Einheit unseres Volkes ist das höchste Gut das es für uns geben kann. Die Gemeinschaft der deuftchen Menschen ist durch gar nichts ersetzbar. Dafür ein Opfer zu bringen, ist gar kein Opfer, sondern es ist "'cht- anders als eni Tribut an die Vernunft, em Tribut an das Lebem Wir haben am Opfersonntag Gelegenheit, diese Worte in d" Tat umzuictzen. Es wird uns nicht schwer fallen, wenn wir das Wort Gerne in- schäft nicht nur aussprechen, sondern auch nach seinem Ginne Handelm Es wird uns in der Heimat um so leichter werden, wenn wir daran denken, welche persönlichen Opfer unsere Soldaten, die hart am Feind unseres Volkes stehen, Stunde um Stunde bringen. p’
Sonneraufg.:
Sonnenunterg-r
17.25 Uhr
17.25 „
17.25 „
17.25 „
Wann muß verdunkelt werden?
Di« Wiesbadener Sonnenauf- und -untergangszeit««
Sonnenunterg.:
17.26 Uhr
17.26 „
17.26 „
17.26 „
17.25 „
Sonnenauf g.:
6. Dez. 9.10 Uhr
7. Dez. 9.11 „
8. Dez. 9.12 „
9. Dez. 9.13 ,,
10. Dez. 9.14 „
11. Dez. 9.15 Uhr
12. Dez. 9.16 „
13. Dez. 9.17 „
14. Dez. 9.18 „
«chtlich nichts angehen, irtlich für sein und seiner Nachbarn Leben gehört auch die fristgerechte Ver- und (Ent. Wiesbaden in der kommenden Woche fol-
— Wir gedenken am 6. Dezember: der Ersten Sitzung der Akademie der W i s s e n s chaf t e n-ft, Berlin ,m Jahre 1700. — 1834 starb in Berlin Ludwig Adolf Freiherr von Lützow geboren 1782 daselbst. Seit 1795 in der preußischen Garde, beteiligte er sich 1809 am Schill'schen Zug und errichtete 1813 ein Freikorps, bas unvergänglichen Ruhm errang —1849 wurde in Hausleipnitz (Kreis Wittenberg) Generalfeldmarschall August von Mackensen geboren. —1869 wurde m Hasler u, Smaland, der schwedische Polarforscher Otto Nordenski old geboren, gestorben 1928 in Eotenburg. Ein Teil des Nördlichen Eismeers trägt seinen Namen. — 1882 wurde der „De utsche Kolonialverein" gegründet. — 1892 starb in Charlotten- burg der Ingenieur Werner von Siemens, geboren 1816 in Lenthe bei Hannover. Der vielseitige Erfinder erbaute u. a. 1874 die erste elektrische Eisenbahn. — Wi r gedenken am 7. De-
Bekenntnis zur nationalsozialistischen Jugend
Ureigenilich« Aufgabe aller Gemeinden
Wie alljährlich zum Jahresabschluß findet in diesen Tage« eine Dienstbesprechung der Eebietssührer und Eebietsmadel- führerinnen de? HI m München statt. Nach der Begrüßung durch den bevollmächtigten Vertreter des Reichsiugendfuhrers Stabsführer M ö ck e l sprach zunächst Reichsschatzmeister S ch w a r z über die Prinzipien, die ihm bei dem Ausbau der Verwaltung der Partei geleitet hätten. „Das revolutionäre Wirken der Partei- Verwaltung sehe ich darin, dah sre immer und überall JEittel und Wege findet, um die lebenswichtigen Aufgaben der Bewegung durchsetzen zu können. Bei der Behandlung der mit der Kinder« landverschickung zusammenhängenden Arbeiten rotes der Reichsschatzmeister besonders auf die große Vielseitigkeit hln. die gerade bei dieser Aktion von den Verwaltungsleitern der Hitler-Jugend °etIÜbet die Zusammenarbeit von Hitler- I u gen d und Gemeinden sprach Reichsleiter F i e h l « r. Die Gemeinden, so erkannte er an, hätten ihr Möglichstes getan aus der Uberzeugurm heraus, daß es sich gerade bei der 3ugenbpflege um eine ureigene liche Eemeindeaufgabe handelt Der ReiMletter wies batauf hin, daß zwar die deutschen Gemeinden große finanzielle Opfer auf sich genommen hätten, daß andererseits aber auch durch den Wandel tn der JugendfLhrung und Jugenderziehung Mittel frei geworden seien, die früher aufgewendet werden mußten, um in sozialen und wirtschaftlichen Gefügen notwendige Maßnahmen treffen zu können. Großen Raum gab der Reichsletter der Frage der H e i m b e s ch a s f u n g. Diese Bauten stellten bis ms kleinste Dorf hinaus den Beweis des Leistungswillens und der Kraft des Nationalsozialismus dar. Sie sei ein lebendiges Bekenntnis des nationalsozialistischen Staates zu seiner Jugend.
(c-H t.s Dank' Mich geht das nichts an...!"
(Es gibt Leute, die so denken, wenn in ihrem Hause die Ver- dunkelungs-Vorrichtungen an den Treppenhausfenstern nicht in Dtbnung finb oder wenn vergessen wurde, sie berunterzulaffen. Tatsächlich hat nach dem Gesetz der Hausbesitzer die Verantwortung dafür und er muß auch das Strafmandat bezahlen, das dre Polizei verhängt. Wenn aber aus dem Treppenhaus Licht ms Freie fällt, ein feindlicher Flieger dieses Licht sieht und ferne Bomben danach wirft, so treffen diese nicht nur den gesetzlich ver- antwortlichen Hausbesitzer, sondern alle Bewohner. Es ist also sehr kurzsichtig.'wenn jemand an Mängeln der Verdunkelung m seinem Hause vorbeisieht, weil sie ihn rech«'"*' anaeben.
Jeder ist mit verantwortlich für fein und und Eigentum! Dazu gehört auch dunkelung, für die in gende Zetten gelten:
Sei Frostwetter niemals tn Waschküchen und »6otie6*ww Fenster offen lassen.
August Wilhelms. Die Arbeit an den „Meistersingern" schritt dabei wacker voran, doch wurde sie nicht vollendet, da Wagner nach Wien eingeladen wurde zur Aufführung des „Tristan", womit die schönen Tage in Biebrich zu Ende waren. Eine Zeit der Unruhe im Kampf um die nötigsten Subsistenzmittel begann für Wagner, bis im Jahre 1864 der junge König Ludwig H. von Bayern den Meister in seine Dienste nach München berief. Dort erfolgte auch 1868 die erste Darstellung der „Meistersinger" auf dem {gl. Hoftheater.
(2 Photos: Sp e r k.)
Vorstehende Gedenktafel errichtete im Jahre 1903 der Biebricher Verschönerung-Verein an der Gartenmauer des Hause» Rheingaustraß« 2. 2.
IN DIESEM .
LANDHAUSE
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