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Seite 6 Nr. 284

Wiesbadener Tagblatt

Mittwoch, 3. Dezember 19ff

Sport-Rundschau

Leichtathlettkmeifter in der Halle

Bei der Luftwasfen-Spottschau am 7. Dezember in der Demsch- landhalle $u Berlin nehmen die leichtathletischen Wettkämpfe einen breiten Raum ein Die Luftwaffe setzt alle in ihren Reihen stehenden Deutschen Meister und Rekordleute ein, soweit sie ab­kömmlich stnd Leider kann Weltrekordmann Rudolf Harbig nicht itaifen. da er gerade eine Mandeloperation gut überstanden hat, dennoch verspricht'das lOOO-Meter-Rennen mit Diesen, Grau Brandichcit, hetz, Linnhofs und Mehlhose sehr viel hervorragend rst auch der 3000-Meter-Laus beschickt, wo u a, der 2000 Meter Rekordhalter Kaindl, Eberlein. Adams Mulchik, Warnemünde und Rank starten. (Einen 60-Meter-Lam bestreiten Mellerowicz Bonecke, Fehrmann und Ahrens Daneben gibt es Staifelrennen und ein Hallenhandballspiel zwischen LSV. Reinecke Vrieg und LSV. Stettin.

Eemeinschast deutscher Skiläufer"

Für Freunde des Skilaufes, die sich nicht vereinsmätzig bin­den wollen, wurde vom Reichssportfllhrei innerhalb des 916.= Reichsbundes für Leibesübungen dieGemeinschaft deutscher Skiläufer" ins Leben gerufen Jeder kann auf diele Weise an der weiteren Ausbreitung des Skisports zum wahren Volkssport Mit­arbeiten Keiner soll stch als . wilder" Skiläufer bezeichnen lasten. Jeder denke an die llnfall-Verstcherungsmöglichkeiten Anfragen beantwortet die EeschSftsstelle derGemeinschaft deutscher Ski­läufer" in Innsbruck, Postschließfach 129.

Das Fußball-Reichsbundpokalspiel zwischen Mitte und Ostmark ist um acht Tage verschoben worden und findet nun erst am 21. Dezember in Halle statt.

Einen stolzen Bericht legt der RSRL. über seine Schulungsarbeit im abgeschlossenen Sportsahr vor. Da­nach wurden im Kriegsjahr 1940/41 4231 Lehrgänge mit einem

Hoitenauiroani von über einer halben Million RM und unter Beteiligung von 134111 Männern und Frauen abgehalten.

Zur Truppenbetreuung wird am 9. Dezember in der Berliner Deutschlandhalle eine Beruisbor Veranstaltung durch- geführt. Der deutsche Meister Riedel Vogt und Vinzenz Hower bestreiten den hauprkampf, um den stch die Begegnungen Rutz gegen I. Schönrath, Wiesner Klumpler (Sudetenland). Stege­mann - Bernhardt und Dalchow Seisler gruppieren.

Die deutsche Boz staffel zum Länderkampf gegen die Slowakei am Sonntag in Litzmannstadt steht wre folgt (vom Fliegengewicht aufwärts): Dietrich (Nürnberg), Seidel (Berlin). Petri (Kastel), Schmedes (Dortmund), Garz (Magdeburg),, Kubiak (Herne), Schmidt (Hamburg), Kleinholdermann (Berlin)

Vogts Herausforderung an Schwergewichtsmeister Möget ist vom Berufsverband Deutscher Faustkämpser aner­kannt und an den Wiener weitergeleitet worden. So wird es also in Kürze zu diesem mit Spannung erwarteten Titelkampf im Schwergewicht kommen.

Der erste Schwergewichts-Gegner des deutschen Halbkchwergewichts-Boxmeisters Richard Vogt (Hamburg) wird der Berliner -Heinz 6 e n b e I (ein. Der Kampf steigt am 26. Dez. in Hamburg.

Leichtathletik-Vereinsmeister 19 41 wurden bei den Männern der LSV Berlin mit 19 497,42 Pkt. vor dem Titelverteidiger 1860 München mit 19 065,37, Polizei Berlin 18 416,04 und Stuttgarter Kickers mit 18 411,20 Pkt,, bei den Jtauen der SK Charlottenburg mit 21 475,97 Pkt. vor St. Georg amburg mit 19 465,19 und KT. Hesten-Pieutzen Kastel mit 19 401,12 Punkten.

DieEuropäischen Kriegsmeisterschaften im Amateurboxe n". die vom 21.25. Januar in Breslau stattfinden werden, versprechen ein überragendes Ereignis zu werden. Man rechnet mit der Teilnahme von rund einem Dutzend Ländern. Jedes Land kann in jeder Gewichtsklasse zwei Vertreter stellen.

Italiens Tennisspieler gewannen in Kopenhagen einen Länderkampf gegen Dänemark überlegen mit 6:1 Punkten.

stch auf vereinzelte leichte Abgabe !>/-, Jlse-Eenuß 2% % niedriger.

Von Einheitswerten

Frankfurter Börse vom 3. Dezember. Bei kleinsten Umsätzen ergaben stch auf vereinzelte leichte Abgaben Kursablchwächungen. Felten 2'/-, Jlse-Eenuß 2% % niedriger. C...

wurden Henninger auf 180 E taxiert, zuletzt 176. Renten kaum verändert und still. Reichsaltbesttz 1621/;, Steuergutscheine I 106V«.

Höhe von 2,25 Mill. RM geschaffen werden. Bas zu evtl. An- gliederungszwecken verwendet werden soll. Die deutschen Transportoer s.icherer haben stch zumDeutschen Trans­portversicherungs-Pool für das Ostland" zusammengeichlossen. der die im Ostland anfallenden See-. Land-, Fluh- und Krtegsver- ficherungen deckt. Bei der Vereinigte Westdeutsche Waggonfabriken AG., Köln, werden für 1940/41 6 (5) % Dividende vorgeschlagen. Bei den Mannes m a n n - R öhr e n- werke AS Düsseldorf. kommt eine Kaprtalberrchtigung nicht in Betracht. - Der Aufstchtsrat der Bayrischen Aktien- bierbrauerei Aschaffenburg hat beschlossen, daß das AK von 1505 000 RM aus 1880 000 berichtigt wird. Der HD. werden 6,4 % (i. V. 8%) Dividende auf das berichtigte AK. vorgeschlagen , . .....

Berliner Börse vom 3. Dezember. Nach der mehrtägigen Aufwärtsbewegung der Aktienkurse kam es nun zu einem Rück­schlag, durch den die vorangegangenen Gewinne vielfach wieder restlos ausgeglichen wurden Auf sämtlichen Marktgebieten stand dem an sich nur mäßigen Angebot kaum Aufnahmeneigung gegen­über; lediglich einzelne Werte wie Wintershall (plus 2'/,) und Metallgesellschaft setzten erwähnenswert höher ein. Waldhof und Destauer Gas verloren je 2, Eisenbahnverkehr und Schering je 2V», Felten und Jlse-Eenuß je 2%, Bekula und Feldmühle je 3 %. Reichsaltbesttz 162V-

Tagesgeld 1% %.

Notierungen vom 2. Dezember. Berlin: Vereinigte Stahl­werke 146V«, JE Farben 197V«; Frankfurt: Daimler 199V-, Zellstoff Waldbof 261. Metallgesellschaft zirka 242243. Stahl- verein 145V«, BMW 187. Rheinmetall 164%, Feinm. Ietter 145, JE Farben 198V«, Akku 363, Südzucker 173V-, Bemberg zirka 167, Eisenbahnbank 6V«; am Rentenmarkt: Reichsaltbesttz zirka 162V«, Steuergutscheine I 106V«; im Freiverkehr: Frank. Schuh zirka 116V».

Wirt schaff stell

Belgien auf dem Wege zur Selbstversorgung

In Belgien wird damit gerechnet, die Anbaufläche, die schon in diesem Jahre beträchtlich erhöht worden war, für das nächste Jahr nochmals um 5 bis 10 % erhöhen zu können und zwar bei Weizen um 35 000 Hektar, bei Roggen um 25 000 Hektar, bei Kartoffeln um 20 000 Hektar und bei Zuckerrüben um 9000 Hektar. Wenn stch diese Hoffnungen erfüllen, ist Belgien einsuhrunab­hängig Ähnlich wie andere europäische Staaten hatte auch Belgien Jahrzehnte hindurch für die Aufgabe der Ernährung des Dolles aus eigener Scholle kein Verständnis. Infolgedessen mußte das Land nach Einsetzen der englischen Blockade wieder dieselben bitteren Erfahrungen machen, wie schon im Weltkrieg. Um die Ernährung einigermaßen sicherzustellen, haben dann die deutschen Behörden helfend eingegriffen und einige Hunderttausend Tonnen Getreide aus deutschen Beständen zur Verfügung gestellt, sowie eine Einfuhr aus anderen Ländern möglich gemacht Um in Zu­kunst in der Ernährung unabhängiger zu sein, hat die belgische Regierung im vorigen Herbst einen grundsätzlichen Kurs­wechsel der Agrarpolitik vorgenommen. Die Anbau­flächen wurden vermehrt, und zwar die für Weizen um 31600 Hektar, für Roggen um 10 200 Hektar, für Gerste um 6000 Hektar und für Kartoffeln um 29 200 Hektar. Jnfolgedesten war die Ver- sorgungslage in diesem Jahre trotz ungünstiger Witterung wesent­lich bester. Die Anstrengungen zur Vergrößerung der Anbau­flächen werden fortgesetzt. Jeder Druck auf die Bauern wird da­bei vermieden. Belehrung und auskömmliche Preise, die in­zwischen festgesetzt wurden, sind das einzige Propagandamittel. Zugleich hat man durch eine geschickt festgesetzte Prämie das Interesse des Bauern noch zu steigern verstanden. An Hand der Weizenanbaufläche wird sestgestellt, welchen Mindestertrag der Bauer erzielen müßte. Erzielt er mehr, bann kann er über bas Mehr frei verfügen, natürlich baif er es nicht an ben schwarzen Markt schicken. Erzielt er weniger, so hat et ein Reugelb zu zahlen, wobei durch Dorbehaltsklauseln Ungerechtigkeiten ver­mieden werden, die Beachtung aller Sorgfaltspflichten aber zur Pflicht gemacht ist. ~

Bus der rheiu-mainischeu Wirtschaft. Bei der Frank­furter Maschinenbau AG. Pokorny u. Witte­kind, Frankfurt a. M., wurde eine Berichtigung des AK. um 60 % von 1980 000 RM auf 3 168 000 RM beschlossen. In 1940 wurde ein Reingewinn von 334 204 RM erzielt. Es wird eine Dividende von 6V« % oorgeschlagen, wovon iVi % für Rechnung bei Aktionäre angelegt werben (t. V 10%). Es sollen ferner 800 000 RM Aktien neu ausgegeben werben. Die Chemische Fabrik Bubenheim AG., Bubenheim-Mainz, verteilt für 1940 eine non 9% weiter auf 6% ermäßigte Dividende auf 4 0 Mill RM Stammkapital. Übet eine Kapitalberichtigung

wurden noch keine Mitteilungen gemacht. Bei der A n d r e a e- Noris-Zahn AG., Frankfurt a. M. erfolgt die Aufstockung des Kapitals um 1,80 auf 4L0 Mill RM durch Heranziehung von 0,33 Mill. RM aus bet gesetzlichen Rücklage einschließlich bes Aufgeldes aus bet 1939er Kapitalsethöhung, während bie freie Rücklage von 0,40 Mill. RM voll uno bie Baurücklage von 1,0 Mill RM butch Entnahme von 0,60 Mill. RM zum Teil aufgelöst werben. Des weiteten werben 0,25 Mill RM durch Zuschreibungen zum Anlagevermögen unb 0,30 Mill RM zu Beteiligungen gewonnen. Die gesetzliche Rücklage beträgt banach noch 027 Mill RM ober 10 % bes bisherigen Kapitals.

Spiegel bet Wirtschaft. Die Rütgers-Werke, AG., Berlin stockt bas Kapital um 25% von 27,8 auf 34,75 Mill RM aus. Auf bas neue Kapital wird 6% Dividende (i. D 8% aus das alte) vorgeschlagen. Ferner soll autorisiertes Kapital in

Guten Appetit

MitT". gefüllt, bist hungrig du.

Wird er dir herzhaft winken!

Mit gefüllt, bist durstig du.

Holst du dir draus zu trinken.

A u f l ö s u n g zu Silben-RätselFreiheit und 2JtaditM in Nr. 281: 1. Matterhorn. 2. Alibi, 3. Cäsar. 4. Hitze, 5. Tivoli. 6. Ideal. 7. Serie. 8. Traber, 9. Pony. 10. Fittich. 11. Löwe. 12. Ironie. 13. Christian. 14. Hotel. 15. Teller. 16. Friedrich. 17. Richter. 18. Etbik. 19. Imker. 20. Hiebe. 21. Elisabeth. 22. Interlaken. - Macht ist Pflicht, Freiheit ist Berantwortlichkeit! (M. v. Ebner-Eschenbach.)

Die gute Anekdote

Saus von Bülow und die Seiger

Sans von Bülow studierte eines Tages ein« alte Over nach längerer Zeit wieder ein. Im dritten Akt gab es ein sehr langes Flotensolo. Danach kamen die Geiger. Aber Bulow wartet vergebens auf den Einsatz der Geiger.

Wo bleiben die Geiger", fragte er schließlich ärgerlich.

Da brummt ein Geiger, stch die Augen reibend.'

Schauen. Sie doch erst mal in der Partitur nach, was da steht. Bulow tat das. Er fand folgende Schlußbemer­kung fernes Vorgängers:

..Hier müssen die Geiger geweckt werden."

Köpp«, nicht Knoppe.

Einmal batte Memel das Bildnis eines reichen Fabri­kanten fertiggestellt. Auf einer Gesellschaft, die der Indu­strielle veranstaltete, war dieses Bild zur Schau gestellt worden. Neugierige drängten stch herzu und lobten die Aus­führung.

Nur ein junger Fant befand es für gut. abfällige Be­merkungen zu machen. Er wies wichtigtuerisch auf einige angebliche Mängel hin und sagte unter anderem:

Sehen Sie doch nuit wie mangelhaft das alles hin- gebauen ist. z. B. die Knopfe am Anzug unseres verehrten Gastgebers, ste find nur angedeutet. Ich vermisse die Aku- ratesse in der Ausführung!"

Menzel, der hinter dem jungen Menschen stand, ohne daß dieser dessen bewußt war. mischte stch ein und sagte unter dem Gelächter der Zuhörer:

Lieber Freund, nehmen Sie zur Kenntnis: Der olle Menzel malt Kövve. keine Knövve!

Neues aus aller Welf

Auf dem Totenbett einen Doppelmord gebeichtet. Ein spanischer Viehhändler beichtete auf dem Totenbett einen Dovveimord, den er im Jahre 1926 begangen bat. Damals ermordete er in der Ortschaft Beizama, in der Nähe von Tolosa, zwei Frauen. Mutter und Tochter. Die gerichtliche Untersuchung führte dazu, daß zwei unschuldige Bauern. Vater und Sohn, verhaftet und schließlich auch verurteilt wurden. Während der Vater nach mehreren Jahre im Zuchthaus starb, befand stch der Sohn noch immer, allo nach bereits 15iähriger Saft, unschuldig im Kerker. Das sensationelle Geständnis des Mörders, zuerst vor einem Geistlichen abgelegt und dann vor dem sofort berbeigeholten Richter wiederholt wurde, führte dazu, daß das unschuldig« Opfer sofort freigelassen wurde. ,

Können Sie gut beobachte«? Ein hervorragender däni­scher Psychologe glaubt, ein kehr einfaches Mittel gefunden zu haben, die Beobachtungsfähigkeit eines Menschen genau feftzustellen. Er bat eine Reihe von Fragen formuliert, auf die der zu Prüfende in der kürzesten Zeit, in der es ihm möglich ist. antworten muß, wobei er wenigstens drei richtige Antworten geben muß. um als Mensch von nor­maler Beobachtungsgabe anerkannt zu werden. Es bandelt stch um folgende fünf Fragen: 1. Wieviel« Knöpfe bat 36t Mantel? 2. Hat Ihre Uhr lateinische oder arabische Ziffern? 3 Wieviel Knopflöcher haben Ihre Schube? 4. An welcher Seite befindet stch der Sahn für warmes Wasser in ihrem Bade rechts oder links? 5. Wieviel Fensterscheiben haben die Fenster Ihres Eßzimmers? Es wird behauptet, daß diese Methode sehr beweiskräftige Ergebnisse erzielt bat

FAMIUENANZEIGEN

Statt Karten! Für die uns anläß­lich unserer Silbernen Hochzeit überaus reich erwiesenen Auf­merksamkeiten sagen wir hier­mit unseren herzl. Dank Heinr. Decker, Franziska Decker, geb Metzler. Zum Gneisenau, West endstr. 30

Tieferschüttert erhielten wir heute die Nachricht, daß in den Kämpfen im Osten unser guter, hoffnungs­voller Sohn, mein einziger Bruder

Hans Füllenbadi

Soldat in einem Gebirgs- Jäger-Reg.

am 27. Okt. 1941 im 20. Le­bensjahr sein junges Leben nach Gottes hl. Willen hin- geben mußte.

In tiefer Trauer: Josef Füllenbach, Frau Tony Füllenbach, geb. Berling. Paul Füllenbach.

Wiesbaden, den 29. Nov. 1941 Taunusstraße 25, 1.

Das feierliche Seelenamt fin­det am Donnerstag, den 4 De­zember 1941, 9 ühr in der Bonifatius-Kirche statt.

Am L Dez. entschlief nach kurzer, schwerer Krankheit meine liebe Frau, herzens­gute Mutter, Schwiegermut ter. unsere gute Oma, Schwes­ter und Tante

Frau

Karoline Dönneweg

geb. Repp.

Im Namen der Hinterblie­benen : Wilhelm Dönneweg.

Wiesbaden, den 3. Dez. 1941 Wellritzstraße 9

Die Beerdigung findet am Donnerstag, den 4. Dez. 1941. nachm. 3 Ühr auf dem Süd­friedhof statt.

Nach schwerem Leiden ver­schied am 1. Dezember mein geliebter, unvergeßl. Mann, unser guter Vater, Groß­vater, Schwiegervater. Onkel, Schwager und Vetter

Herr Ernst Rübenadi

Rangiermeister a. D.

im Alter von 64 Jahren.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Frau Ma­ria Rübenaeh, geb. Rein­hard.

Wiesbaden (Oranienstr. 36), den 3. Dezember 1941

Die Einäscherung findet auf Wunsch des Verstorbenen in aller Stille statt.

Nach schwerem Leiden ver­schied aus einem arbeitsrei­chen Leben mein lieber treu­sorgender Mann, guter Vater, Onkel. Großonkel, Schwager und Neffe

Rudolf Strasburger

im 69. Lebensjahr.

Im Namen der trauernden Hinterblieb.: Else Stras­burger. geb. Michaelis, Adal­bert Strasburger.

Wiesbaden (Eltvillerstr. 21a), Buenos-Aires, 1. Dez. 1941 Die Einäscherung findet Don­nerstag, 4. Dez. 1941, 1215 Uhr auf dem Südfriedhof statt. Von Beileidsbesuchen bittet man abzusehen.

Danksagung. (Statt Karten.) Für die überaus herzliche Anteilnahme und die zahl reichen Kranz- und Blumen­spenden bei dem Hinscheiden unseres lieben Entschlafenen sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichen Dank.

Luise Stoffel, geb. Dickroth und Sohn.

W.-Kloppenheim, den 1. De­zember 1941

Danksagung.

Für die herzliche Anteil­nahme bei dem Hinscheiden unserer lieb. Mutter sprechen wir allen unseren herzlichen Dank aus.

Karl u. Elisabeth Happel.

Hotel Happel, Schillerplatz Wiesbaden, im Dezember 1941

Am 28. Nov. 1941 entschlief unsere liebe Verwandte und Freundin

Anna Laufe

Im Namen der Verwandten:

Erika Buchhold, geb. Klaas Die Bestattung hat dem Wunsche der Verstorbenen entsprechend in aller Stille stattgefunden.

«Danksagung.

Für die überaus zahl­reichen Beweise liebe­voller Anteilnahme an dem uns so schwer betroffenen Verluste, durch den Helden­tod meines Heben Mannes, guten Vaters, unseres unver­geßlichen Sohnes, Bruders, Schwiegersohns, Schwagers, Enkel, Neffe und Onkels Ed. Kühner, Uffz. In einem Inf.- Reg. sagen wir allen auf die­sem Wege unseren innigsten Dank.

In tiefer Trauer: Irmgard Kühner, geb. Korting und Kind, Familie Christian Kühner. Waldstr. 146. Christel Kühner, z. Z. L Felde und Familie. Familie A. Kor­ting. Hellwundstr. 14, und alle Angehörigen.

24. November 1941

Bestattungs-Anstalt Jacob Keller Roonstraße 22, Telefon 23824 Leichenüberführungen.

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