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Druck und Verlag: L. Schellenberg'iche Buchdruckerei, Lauggajje Rr. 21 (Tagblatt-Haus»
89. Jahrgang
Dienstag, 2. Dezember 1941
Nummer 283
L
bild und fein entschlossenes Handeln gelang es einer ferner Kompanien, ohne rede Unterstützung, im Handstreich eine schwere sowjetische Flakbatterie zu nehmen, die den Angriff seiner Division aufzuhalten drohte. Tief stieß er in den Rücken des zahlenmäßig weit überlegenen Gegners und verteidigte feine Stellung in zäher Abwehr, brs die Masse der Divisionen durchgestoßen war.
Die Verleihung der hohen Auszeichnung konnte Major Ritter nicht mehr erfahren, kurz nach seiner entscheidenden Waffentat traf ihn der tödliche Splitter.
In den Herzen feiner Soldaten. lebt er weiter als leuchtendes Vorbild von tapferer Einsatzbereitschaft und kühnem Draufgängertum.
und dauernd zu w i s m u s. Der
Unterredung Göring—Petain
Paris, 1. Dez. Am 1. Dezember fand in St. Florentin- Verglgny zwischen Reichsmarschall Goring und Marschall P S t a i n eine längere Unterredung über die Deutschland »ud Frankreich interessierenden Fragen statt.
Bekundung der geistigen Einheit Europas
Danttelesramm. der Staatsmänner de. antid-lsche«, stisch.n F.-nt au Sfeichsaußenminifter von Ribbentrop
231870 BRT. im November versenkt
Aus dem Führerhauptauartier. 2., Dez. (Funkmeldung.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
An der Ostfront dauern die Kampfe tm Raum von
zeuge erlitt, zwingt die Briten, dieienigen Zerstörer, die nur noch als Wracks nach der Schlacht bei Dünkirchen britische Häfen erreichen konnten, wieder in Dienst zu „stellen.
Nach lange- Revaraiur und von 75 ichwerheichadigten britischen Zerstörern nun wieder einige zur Ausfahrt bereit. Der brliiiche Rtarineminister Alexander machte tn einer Rede das bemerkenswerte Eingeständnis, daß der britischen Flotte neben den erwähnten 75 schwerbeschädigten britischen Zerstörern zehn weitere Zerstörer verloren gingen.
Zu diesem Eingeständnis brauchte die britische Admiralität Jahre.
deutsch-italienikchen Truppen. Ber dem Versuch, eiugekchlos. fene Kräfte zu befreien, wurde der # e t n b ««ter starken Verlusten zurückgeworfen. Deutsche Kampfflugzeuge belegten die britische Nachschubbahn zur Sollumfront mit Bomben und richteten schwere Schaden an Transvortanlagen bei Sidi Barani und Maria Matruk au. Nach den bisher vorliegenden Meldungen mürben fett Beginn der Kämpfe über 9000 Gefangene, darunter drei Generale, eingebracht. Neben zahlreichen Geschützen wurden 814 britische Panzerfahrzeuge erbeutet oder vernichtet und 127 britische Flugzeuge abge- "Dfe britische Kriegsmarine erlitt im Monat November empfindliche Verluste. Insgesamt wurden durch deutsche See- und Lnstitreitkräste versenkt: 1 .Flugzeugträger, 1 Kreuzer, 3 Zerstörer, 4 Schnellboote. 1 Bewacher «nd 1 Bo* vostenboot. Außerdem wurden 2 Schlachtschiffe, 2 Zerstörer, 7 Schnellboote »nd 3 weitere Kriegssabrzeuge schwer he- schädigt. geflen bie britisch. Versorgungsschisfahrt versenkten Kriegsmarine und Luftwaffe tm Monat November 48 feindliche Handelsschiffe m lij« s a m men 23 1 8 70 BRT. Daneben rnurden 39 Schiffe zum Teil schrner beschädigt. Weitere Verluste an Schiffsraum erlitt der Feind durch Minenunternehmungen in verschiedenen See
Dem Ruf des Führers gefolgt
29 Millionen Reichsmark in der 3. Reichsstraßensammlung
Berlin, 1. Dez. Der Führer svrach am 3. Oktober d. 3. bei der Eröffnung des Kriegs-WÄW. 1941/42: »Wenn Re nur einmal auf die Straßen gehen und im Zrneifel kein sollten, ob Re noch einmal geben sollen, geben müssen ober nicht, bann mögen Re nur einmal einen Blick seitrnärts mcnbee: vielleicht roirb ihnen bann einer begegnen, bet viel wehr als Re für Dentschlanb geopfert bat."
Das vorläufige Ergebnis bet 3. Reichsstraßensammlung am 15. nnb 16. November 1941 mit Reichsmark 29 638 598.37 berneist. baß Rch bas beuttoe Volk bie Mahnung z» Setze» genommen hat. Sammler nnb Sammlerinnen bet DAF. haben bnrch bie Opferfreubigkeit ber Heimat gegenüber ber gleichen Sammlung bes Vorjahres eine Steigerung von Reichsmark 20 300 476.98, um Reichsmark 9 338 121.39 gleid) 46 Prozent auf Reichsmark 29 638 589.37 erzielt, bie Sammlern und Soenberu in gleicher Weife znr Ehre et* reicht. j
sießcn
Das deutsche Volk hat erkannt, vor welche großen Aufgaben es gestellt worden ist. Seine Entschlossenheit, diese Aufgaben zu lösen, beweist es immer wieder in stummen Abstimmungen an den Sammelsonntagen des WHW. Wenn jetzt gemeldet wird, daß die dritte Reichs st raßensarnnt- lung dieses Kriegs-WHW um 46 v. H. mefit ergab als tm Vorjahre, so betßt das nicht nur, dag die Hermat die Mittel zur Verfügung stellt, die für die soziale Kriegsarbeit benötigt werden, sondern es ist das zugleich auch ein vernichtender Schlag für diejenigen unserer Gegner, die noch immer in totaler Verblendung mit Differenzen zwischen Volk und Führung in Deutschland glauben rechnen zu können. Dieser sich immer noch verstärkende Einsatz für bte Volks- gemeiniäaft ist eine deutliche. Antwort an oteiemgen Kreise es feindlichen Auslandes, die glauben, den Krieg an der inneren Front Deutschlands gewinnen zu können. Die Heimat erweist sich damit der Front würdig.
Die Front selbst ist durch keinen Gegenangriff zu erschüttern. Mag auch Stalin immer neue Truppen bei Rostow vortreiben, die ungeheuren Blutovter sind nutzlos. Aus den Berichten des OKW. ergibt stch klar, daß diese stch noch immer erneuernden Angriffe dem Gegner nur schwerste Verluste bringen. Sie bleiben ohne rede Einwirkung auf bte Operationen an den anderen Frontabschnitten. Verzweifelt bemüht stch Stalin, einen Scheinerfolg zu erringen. Auch fiter wieder zeigt sich deutlich der Unterschied in unserer Kriegführung und der der Bolschewisten. Um einen Scheinerfolg erringen zu können, müssen stch immer neue sowjetische Regimenter und Divisionen verbluten. Wir hingegen haben es immer abgelefint. um eines Prestigeerfolges willen einen Tropfen
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Wettere Fortschritte vor Moskau
Wechselvolle Kämvfe südostwärts Tobrnk zugunsten der deutsch-italienischen Truppen verlaufen — Bisher 9000 Ge- faneene, darunter drei britische Generäle eingebracht — 8" britiiche.Panzerfahrzeuge "b^tet oder vernichtet. 127 Britenflugzeuge abgeschossen — Emvsindliche Verluste der britischen Kriegsmarine im abgelamenen Monat
as. Berlin, 2. Dez. Reichsminister Dr. E o e b b e l s hat gestern in einer Rede im Rahmen der Deutschen Akademie noch einmal Ursache und Sinn dieses Krieges aufgezeigt Er hat darauf verwiesen, daß zwei große Probleme vor allem gelöst werden muffen, das Problem Versaille s, das bergt der Versuch der abfterbenden Plutokraten. Deutschland und seine Verbündeten auf viel zu engem Raum einzusperren gängeln und das Problem des Volsche- „ . Minister hat dann sehr sorgfältig die Aus
sichten dieses Kampfes abgewogen. Er hat die Aussichtslosigkeit für Churchill und R o o s e v e l fe. von Stalin gar nicht zu reden, klar berausgestellt unb die. Bilanz dieser Untersuchung mit dem Satz gezogen: „Wir können siegen, wir müssen siegen und wtr werden
Vorbild tapferer Einsatzbereitschaft
Ritterkreuzträger Major Ritter starb den Heldentod
Berlin. 1. Dez. In den Kämpfen an der Front vor Moskau ist ein Münchener Ritterkreuzträger. Mmar Ritter, Kommandeur eines Infanterie-Bataillons, heim $n83m WÄkriege mit dem Eisernen Kreuz 1. ttnb 2. Kl ausgezeichnet, wurden dem bewahrten Offizier für tapfere und erfolgreich Führung im Westfeldzug die Spangen zu den Eisernen Kreuzen verliehen. Im Osten kämpfte Maior Ritter im Verbände eines Panzerkorps unb wurde vom Führer und Obersten Befehlshaber bej. Wehrmacht für feine hervorragende Wasfentat. die >ur.Entnahme einer -tadi führte, mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Durch fern Vor-
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Sondersitzung des japanischen Kabinetts
Tokio, 1. Dez. (Ostastendienft des DNB.) Das javanische Kabinett trat am Montay zu einer Sondersitzung unter Leitung des Premierministers T o j o zusammen, wobei Außenminister Togo über, den letzten Stand der Verhandlungen mit der USA. berichtete.
Berlin 1 Dez. Die europäischen Staatsmänner der in ber antibolschewistischen Front vereinigten Mächte, bte tm ßaufei bes Donnerstagnachmittags und Freitagvormittags die Relchshaupi- stadt wieder verlassen hatten, haben beim llberschretten der Reichsgrenzen dem Reichsautzenminister des Auswärtigen o. Ribbentrop Dank- und Glückwunschtelegramme übermittelt.
Der königlich-italienische Außenminister Gras C 'a n o bezeichnete dabei bte Berliner Zusammenkunft und bie geschichtliche ur- lunbe, bie in bet Reuen Reichskanzlei unterzeichnet worden ist als eine erste feierliche Bekundung der geistigen Einheit des Europas von morgen, für bas bte Volker Deutschlands unb Italiens tm Geiste ber Waffenbrüderschaft unb mit gleichen Zielen trnnpfen. Mit ber Bitte an ben Reichsaußenm,nistet, bem Führer den Aus- bruck seiner Ergebenheit zu übermitteln, verknüpft Graf Etano die Feststellung, daß tm Verlauf bes Berliner Treffens bas von Deutschland unb Italien betriebene Werk ber Schaffung eines Systems ber Solibarttät unb Zusammenarbeit zwischen ben Nationen entscheibene Fortschritt machen konnte.
Der königlich-bulgarische Minrster des Äußern Popoff weist in seinem Danktelegramm auf bie geschichtliche Bebeutung der Tage ber Berliner Zusammenkunft ber europäischen Staatsmänner hin unb unterstreicht, batz bte hier vereinigten europäischen Staa- ten bem Führer zu Dank verpflichtet seien. . ___
Der koniglich-bänische Außenminister 6 c a o e n t u - versichert, daß er die Tage des Berliner Aufenthaltes tn angenehmster Er- innerung behalten werde. Es sei ihm eine besondere Ehre gewesen, vom Führer empfangen worden zu sein.
Der finnische Minster für auswärtige Angelegenheiten W-t- ting übermittelte seinen tiefgefühlten und herzlichen Dank für die tn De-itschlanb verbrachten unvergeßlichen Tage und die wärmste Sympathie und EaUreundschaft, bte der finnischen De- legation in so reichem Maße erotefen worden Jet
Der kroatische Außenminister Lorkovic verbindet mH.ber Bitte an Reichsaußenminister von Ribbentrop, Dolmetscher seiner Gefühle grenzenloser Bewunberung unb Ergebenheit beim Führer »t sein, den Ausdruck des Stolzes, daß der unabhängige Staat Kroatien an der Seite des Führers und des Reiches an der mächtigsten Koalition der Weltgeschichte teilnehmen könne, deren unausbleiblicher Sieg ein neues und glückliches Zeitalter entfetten melSei königlich-rumänische Vizepräsident Professor Mihai Anton e s c u drückt zugleich mit seinem Dank für die .ihm bereitete Aufnahme seine Bewunderung für das große deutsche Volk aus.
Der slowakische Ministerpräsident Profesior Tuka gedenkt.der feierlichen Kundgebung der Solidarität aller, beim Aufbau eines glücklicheren neuen Europas zusainnienarbeitenben Staaten und stellt fest daß der feierliche Staatsakt in der Neuen Reichskanzlei die neue'Epoche der Weltgeschichte angekündigt habe.
Der spanische Außenminister S u n e r gibt seinem Wunsche Ausdruck affen an den Aufgaben zur baldigen Schaffung der Grundlagen mitzuarbeiten, auf denen die politische Einheit Euro- P<tS Der°föniglich-ungarische Ministett>räsident v o n B ard o s sy spricht in seinem Telegramm die feste Zuversicht am Erfolg der erneut begründeten gemeinsamen Zielsetzung aus und bittet den Reichsautzenminister, auch bem Führer seinen ttefempfunbenen Dank zu übermitteln.
„Verjährtes" Eingeständnis Alexanders
Berlin, 1. Dez. Die starken Verluste die die britische Kriegsmarine in der letzten Zeit durch deutsche und italienische Unterseeboote, sowie durch deutsche Kamvfflug-
Wirtschaftliche Erdrosselung
Von Wilhelm Ackermann
Unbeirrt durch die im Vordergrund.des Interesses stehenden Spannungen gegenüber dem europäischen Kontinent wie gegenüber Japan geht die Politik des Weißen Hauses in Washington den Weg. der „friedlichen Eroberung Südamerikas weiter. Ja sie bedient sich der Ablenkung durch diese überseeischen Zuspitzungen, um desto ungestörter ihre Vorstöße gegen den Süden des eigenen Erdfells zu organisieren und durchzuführen. Den symptomatlich außerordentlichen bedeutsamen Sprung auf sudamerikanischen Boden, wie ihn die Besetzung Hollandisch- Guayanas darstellt, bat sie geschickt als Teil des Kampfes gegen Deutschland getarnt, obwohl für leben. Einsichtigen kein Zweitel bestehen kann, daß sich diese Maßnahme ^mmt als Teil des europäischen Krieges, sondern als logische tiroit» führung der „Politik der guten Nachbarschaft gegenüber dem Süden des amerikanischen Kontinents darstellt. Neuere Nachrichten lasten auch bereits erkennen, wie man sich in der Umgebung Noosevelts den weiteren Fortgang denkt. Eine Meldung nordamerikanischer Blätter berichtet von der Absicht, eine Konferenz einzuberufen, die der einheitlichen Regelung der wirtschaftlichen Fragen im Karibischen Meer gewidmet sein soll. Teilnehmer an ihr müßten der geographischen Lage entsprechend außer den Vereinigten Staaten, die in diesem Raum außer durch Portorico nur durch ihre neuen Stützpunkte auf englischen Antilleninseln vertreten sind, die eigentlichen Anliegerstaaten sein: Mexiko, die mittelameri- kanischen Revubliken und von den südamerlkanischen Staaten Columbien und Venezuela. Die Inselkette des Karibischen Meeres bildet für alle diese Länder eine vorgelagerte Schranke nach Osten, also in erster Linie nach Europa: und aus biefer geographischen Tatsache wirb ber politische Sinn ber angekündigten „Wirtschaftskonferenz" ohne weiteres klar: sie soll ber weiteren Verwirklichung jener „Entwöhnung von Europa" bienen, bie Roosevelt als Ziel ber Wirtschaftspolitik bes Norbens gegenüber bem Silben vor einiger Zeit offen vroklamiert hat. Damit hinter biefer löblichen Absicht auch bie militärischen Druckmittel nicht fehlen, wirb gleichzeitig über neue Stützpunktverhandlungen zwischen ben Vereinigten Staaten unb Mexiko berichtet. Danach ist bie Regierung Camacho bereit, ben USA. b r e i m e 11 < konische Häfen als Floitenbasen zur Verfügung zu stellen. Wieweit sich bie Roofeveltsche Politik bereits als unbedingte Gebieterin ben Staaten Mittelamerikas gegenüber fühlt, bas hat ihr kürzliches Vorgehen in Guatemala bewiesen, wo sie kurzerhanb von bei Regierung bte Vernichtung aller beutschen privaten Wirtschaftsinteresten verlangte.
Mit welcher Doppelzüngigkeit Washington ben Südamerikastaaten gegenüber seine Politik der wirtschaftlichen Unterjochung als Vorstufe der polth» scheu betreibt, darüber sammelt in diesen Wochen Argentinien seine besonderen Erfahrungen. Auf der einen Sette naht sich ihm Washington mit schmelzendem Lächeln als großzügiger Helfer in seinen Absatznöten für bie sich häufenden Lanoesprodukte, bie ihren Weg weder nach dem europäischen Festlanb noch nach England mehr finden können. Die USA. haben ihm das Angebot gemacht, seine unverwertbaren Überschüsse an Agrarausfuhr zu übernehmen, nur unter der Voraussetzung, daß es sich verpflichtet, für die Kriegsdauer nicht nur. sondern auch noch für drei Jahre nach Friedensschluß auf jeden Europabandel zu verzichten. In dieser liebenswürdigen Klausel tritt ja wobl die Absicht der Roofevelt- schen „Entwöhnung" deutlich genug in die Erscheinung. Aber während der nördliche Freund dem bedrängten Südstaat auf solche Art die scheinbar rettende Hand reicht, legt er ihm gleichzeitig mit der anderen Hand eine neue Schlinge um ben Hals, Die Zeitung „Racion" in Buenos Aires, ber argentinischen Hauvtstabt. veröffentlicht eine Reutermelbuna aus Washington, bas Lanbwirtschaftsbevartement bet USA. arbeite einen Plan aus. um überschüstige Weizenbestänbe der Vereinigten Staaten in Höhe von 174 Millionen Bushels zu Dumpingvreisen in Jbero-Amerika abzusetzen. Das heißt also praktisch: bie USA. machen Argentinien auf seinem natürlichsten unb nächstgelegenen Absatzmarkt eine regelrechte
Wir müssen und werden siegen
(EigenerDrahtberichtunsererBerlinerSchristleitung)
Blut zu opfern. Das beweist bas Beispiel Leningrad unb bas bat ja auch bei Fühlet wiebeiholt in seinen Reden nachdtücklich betont.
Von bet Gegenseite ©eiben bieje sowjetischen Segen» angriffe ebenso wie bie britischen Angriffe in Norbafrika groß berausgestellt. Der Sinn biefes Manövers ist leicht zu erkennen. Man will Einbruck auf bie USA. machen unb ihnen ben Rücken stärken in einem Augenblick, inbem in ben amerikanisch-javanischen Verhanblungen eine Zuspitzung eingetreten ist. Versuche ber Amerikaner, bie Javaner burch alle möglichen Druckmittel, wie etwa Alarmierung amerikanischer Garnisonen auf irgenbwelchen Jnfeln bes Stillen Ozeans unb bergleidjen mehr, einzuschüchtern, haben stch als nutzlos erwiesen. Die javanische Preste läßt nickt ben minbeiten Zweifel batan, baß Japan nickt baran benkt. seinen Führungsansvruck im Fernen Osten aufzugeben, sonbern entscklosten ist die Neu- orbnung im Fernen Osten burckzusetzen. Daran können auck bie neuerlicken engliscken Versuche nichts änbern. Unruhe im Fernen Osten zu schaiieu. bie englischen Besitzungen als „be- broht" hinzustellen unb bie Japaner aller möglichen Angriffs- absichten zu verbächtigen.
R o st o w an. . .. s..
Im Kampfgebiet poi Moskau drangen bte deutschen Truppen an weiteren Abschnitten tief tn das feinb« licke Berteidiguugssystem et«.
Vor Leningrad wurden mehrere nach starker Artillerievorbereitung unternommene Ausbruchsversuche sowjetischer Kräfte abgewiesen. .
Die Luftwaffe erzielte Vombenvolltreffer »n einem Flugzeugwerk bei Rybinsk an der Wolga, bekämpfte feindliche Transportbewegungen auf dem Eis des Ladogasees unb fetzte bie Zerstörung von E t ienba b n- »erbinbungen ostwärts Tichwin fort. Kampfflugzeuge bombardierte» in bet letzten Nacht Leningrad, sowie kowietifcke Flngstätzpnnkte «tn Nordab>ch»itt bet Front.
Im Seegebiet um England versenkte die Luftwaffe einen Frachter von 2 0 0 0 BR T. Zwei weitere Handelsschiffe wurden durch Bombenwurf beschädigt. Weitere Luftangriffe richteten sich in bet letzten Nacht gegen Hafen- anlagen unb Veriorgungsbetrrebe tn Westenglanb
5n Notbaf11ka »erliefen die wechfelvollen Kampfe fiiboitwärts Tobt»! in den letzten Tagen zngnnften bet gebieten.
