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Wiesbadener Tagbla

.. ... « itÄnnhpn Erfcket«»«aszeit werktäglich

89. Jahrgang

Montag, 1. Dezember 194t

Nummer 282

Im weiteren Vordringen auf Moskau

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1

Stalin war zum Verrat entschlossen

Eden »ersucht die plutvkratifck-bvlsckewiftiscke Zusammenarbeit abzuleugnen

Wöchentlich »« « Ausgaben SrscheimmgSzeit werttäglich nachmittag»

as. Berlin. L Dez. (Eigener Drabtbericht unserer Ber­liner Schriftleitung.) Die Auhenmrnliter bet int Anti- kominternvakt zusammengeschlossenen Lander haben un­mittelbar nach ihrer Rückkehr von dem Berliner Staats- männertrefsen ihren Regierungen ausführlich Bericht er­stattet. Überall fanden w i ch t r g e B e r a t u ns e n m i t d-n Miniftervräsidentem und Kabinetten statt. In allen Hauptstädten wird betont, daß die Mitteilungen, die über das Berliner Staatsmannertresfy! gemacht wurden für den entschlossenen Kampf gegen den BoNchewismus und für die Neuordnung Europas von größter Wichtigkeit sind^ Die europäische Prelle nimmt diese Gelegenheit wahr, um erneut die Geschlossenheit dieser Front der Neuordnung zu

Druck und «erlag: L. Schelleuderg'sche «uchbruckerei, Lauggasse Sir. 21 (Tagdlatt»Haus, Remrui Sammei.'Jlt. 69631 Drahlaniwrisl; iaablatt, «Biesbaoetii JBoitldjaHontt! • Jtonttun a.JJt 7406 ®eäugspretfe Für zwei Wochen RM 0.94, für einen Monai RM 2.- emschüehlich des TrSger^hnes Lurch ore Poft bezogen für erneu Monai RM 2.35. zuzüglich RM 0.36 Bestellgeld E'nzeinummernl RM0.lv Bei Behinderung der Lieferung infolge höherer Gewalt kein Anspruch auf Rückzahlung des Bezugspreises

schwerste.L^^^affe bekämpfte im Mittel- und Nordabschnitt der Front mit guter Wirkung Nachschubwege der Eowiets. Ostwärts des Wolchow wurden Truvvenunterkunfte und Materiallager bombardiert In den Gewayern um Kronstadt versenkten Kampfflugzeuge einen Eisbrecher, ein gröberer Frachter wurde durch Bombenwurf fckwer. be­schädigt. Weitere Luftangriffe richteten llch gegen M

“nbAn bet' schottischen OstkLste «riss die Luftwaffe bei Tage einen Flugplatz mit Bomben und Bordwaffen an. In Sollen und Unterkünften wurden Bolltresfer er,,elt und mehrere am Boden abgestellte Flugzeuge beschädigt. Bei Rächt griffen Kampfflugzeuge Safenanlagen tnSüdwest- * ” N^o""d afrika dauern die Kämpfe südottwärts Tobruk noch an. Bon Süden 6er geführte bmtikcke Gegen­angriffe wurden erfolgreich abgeunesen. Deutsche und italienische Kampf- und Jagdsliegeroerbande unterstützten

Der OKW.-Bericht von heute

Aus dem Führerbauvtauartier. 1. Dez. (Funkmeldung.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Im Raume oon R o st o w setzte, der Feind auch.gestern seine Gegenangriffe unter r ü ck s, ch t s l o s e m E i«s a tz von Menschen und Material kort. Er erlitt daber wieder schwer st e blutige Vertu st e. .

Im Raume von Moskau angreifende Infanterie- uns Panzerverbände ftnd in weite rem Vordringen «egen dir sowjetische Haupt st ad t.

Vor Leningrad setzte der Gegner keine vergebliche» Ausbruchsverkuwe auch gestern fort Bei der Abwehr eines mit stärkeren Kräften über das Ers der Rewa geführten An. griffe verlor der Feind bei hoben blutigen Verlusten zabl- r-ich- Gefangene, sowie 30 Panzer, darunter kecks

Die Kämpfe im mittleren Abschnitt der Ostfront Zind durch erheblichen deutschen Raumgewinn gekennzeichnet. S o - letschnogorsk, 50 Kilometer nordwestlich von Moskau, wurde genommen und nördlich davon der wichtige Verkehrsknotenpunkt K l i n nach harten Kämpfen besetzt. Sorgfältig ausgebaute, starke bolschewistische Verteidigungsstellungen find im mittleren Abichnitt durchbrochen worden. Der Stab einer eingekreisten Sowjetdivision suchte fich unter Einsatz schwerer Panzer zu verteidigen, wurde aber nach dramatischer Riederkämpfung der Tanks und Sprengung des Hauses, in dem er lag, erledigt. In einem Korpsabschnitt wurden in vier Tagen 3500 Gefangene eingebracht und 24 Panzerkamps, wagen, 12 Geschütze, 13 Paks und 10 Flak erbeutet bzw. vernichtet Ein anderes Korps nahm innerhalb von drei Tagen 1089 feld- mäßig ausgebautc Bunker und Stützpunkte. Bei den hier statt- sindenden Waldkämpfen wurden 2260 Gefallene festgestellt. Die Leistungen der deutschen Soldaten find um so höher zu bewerten, als die Kämpfe bei Temperaturen unter 10 Grad stattfanden.

Die Operationen der Bolschewisten sind an allen Teilen der Front als Verzweislungsaktionen anzusprechen. Die blutigen Verluste übersteigen alles bisher Erlebte. In den Nach­mittagsstunden des Samstags unternahmen die in Leningrad eingesthlossenen Sowjetdivisionen erneut erbitterte Ausbruchsver­suche. Sie brachen in konzentriertem Feuer der deutschen Infanterie- und Artilleriewaffen äußerst verlustreich zusammen. An der Nord­front machten in den letzten Tagen zwei deutsche Infanteriedivisio­nen 60 Gefangene, konnten aber über 1000 gefallene S o - wjetsoldaten in ihrem Kampfabschnitt feststellen. Immer wieder werden die bolschewistischen Horden von ihren Kommisiaren mit gezogener Pistole vorgetrieben, um in der deutschen Abwehr sinnlos zu verbluten.

barkeit darüber Ausdruck, daß China und Mandsckukuo fick den Bemühungen Japans angeschlollen hätten.^ „die Aus­beutung durch die USA. und andere westliche Völker auszu-. schalten, um die fluchwürdigen Ketten von unseren Füßen abzuschütteln, damit eine neue Ära eingeleitet werden kann, in der man in Frieden und Glück zu leben vermag." Daß Tschiangkaischek auf Kosten zukunftsfreudiger, junger Natio­nalisten sich dieser Bewegung entgegenstelle, sei nur auf den Wunsch Englands und Amerikas zurückzufübren. Die in diesem Kampf im Trüben zu fischen hofften. Der Präsident der chinesischen Nationalregierung knüpfte tn seiner Rede an den Beitritt Chinas zum Antikominternpakt an und führte aus, daß dieser Pakt dasselbe Ziel habe, das auch die Nationalregierung anstrebe, den Frieden und den Wiederaufbau. Voraussetzung aber fei die Ausrottung des Kommunismus nicht nur in China, sondern tn der ganzen Welk.

Im Fernen Osten steht die Würdigung der Berliner Konferenz im engen Zusammenhang mit der Wiederkehr des ersten Jahrestages der gemeinsamen Erklärung, die Japan Mandfchukno und die chinesische National- Fegferuna in Nanking über den Ausbau des Fernen Ostens abgaben. Der Miniitervrasident von Mandschukuo erklärte aus diesem Anlaß: „Wenn mir das Übel des Bol­schewismus nicht mit der Wurzel ausrotten, können wrr mcht hoffen. Ostafien einen dauerhaften Friedenzu.geben und eine (Eohäte bes ciHocnieinen SBoilftattbes 3U ftfiGffett.

Offensichtlich ist d7n Engländern.diese sehr starke Unter- ftreichung der europäischen Einheitsfront und dreies allge­meine Bekenntnis nicht nur zum Kampf, gegen den Bolsche­wismus. sondern auch zur Neuordnung Ziemlich, stark auf. die Nerven gegangen. Ai ‘

Die .klugen Engländer

Von »eiter Atzmus

Die Tatsachen, daß es. ihnen gelang, ein. Weltreich zu- sammenzuräubern. ihre Kriege durch andere fuhren zu lallen und unter der Tarnbezeichnung Gleichgewicht der Kräfte einen politischen Zustand in Europa zu schaffen. der ihnen jederzeit eine Einmischung in die Angelegenheiten des Fest­landes ermöglichte, alles dies bat den Engländern den Rur eingetragen, daß sie außerordentlich kluge Politiker sind. Als es ihnen im Weltkrieg zwar Nickt, durch einen Sieg auf dem Schlachtfelde, wohl aber durch> die. Hungerblockade und dte Lügenagitation, in der sie sich mit den US.-Amerikanern zusammenfanden, schließlich gelang. Deutlckland zu Boden zu werfen, mögen manche Engländer die Vernichtung. Dteies aufstrebenden Konkurrenten als Lroüen britischen Sieg be­trachtet haben. Aufmerksamere Beobachter freilich konnten schon damals klar erkennen daß dte englifcke Poft« tion zugunsten der USA. geschwächt, worden war. Die britische Politik blieb in den Nachknegstahren darauf gerichtet in Europa ein System aufrechtzuerbalten. das Eng- kand jederzeit ein Eingreifen in die Verhältnisse der ver­schiedenen Länder ermöglichte Der vor einiger Zeit ver­storbene britische Nachkriegsbotschafter in. Berlin, „Lord D'Abernon. befürwortete beispielsweise einen französisch- deutschen Sicherheitsvertrag, weil dieser für England den SBortetl bringe, „zum Schiedsrichter zwischen. Deutschland und Frankreich zu werden", was für England eine Stellung von gewaltigen Möglichkeiten, biete. Solche Politik des Ausspielens des einen gegen den anderen war nur möglich, solange die Parteien bereit waren, sich mißbrauchen zu lallen. Es konnte nicht dem. mindesten Zweifel unterließen, daß ein erstarktes nationalsozialistisches Deutsch­land nicht geneigt war. sich von England regieren zu. lassen oder tatenlos zuzusehen, daß Brandherde tn seinem eigenen Lebensraum geschaffen wurden. Dabei mar aber dieses nationalsoziaMtsiche Deutschland stets ^rett.sickauf einer vernünftigen Grundlage mit England zu verständigen. Das ist nicht einmal, sondern wiederholt vom tfubrer Mit aller Deutlichkeit ausgesprochen worden. . , _r ,

Sine wirklich kluge Politik hatte die Chance, die sick hier bot erkannt. Dte klugen Politiker tn England aber, wenn es solche gab. wurden an die Wand gequetscht von Kriegstreibern wie Churchill, die München wütend bekamm- ten und lediglich als Zeitgewinn gelten lallen wollten Un­terstützt vom internationalen Judentum, das fernen Todfeind tm nationalsozialistischen Deutschland erblick^, glaubte matt Deutschland vernichten zu müllen und vernichten zu können. Auch das Judentum bewies damit nur, daß es 'n Ge­schäftskniffen vielleicht sehr gerissen ist. das es aber von dem, was sich in Deutschland und in Europa vollzog, nicht das mindeste begriff. So hat England die große. Chance ver­säumt die ihm geboten wurde: das deutsche Bundnisangebot der Sickerung Englands und seines Weltreiches gegen An- eifennung Der bekannten deutschen Revisionen von Versa- ^es und der Rückgabe der deutschen Kolonien.

Wie ist demgegenüber nun dank der .klugen englischen Politik die Lage heute? Es wird London nte wieder möglich sein die Völker Europas zu bevormunden. Das „europäische Gleichgewicht", das heißt, die Seit der britischen Vorherr­schaft m Europa, ist endgültig Wtn. Ste .tft bet n e u e n gesunden Ordnung gewichen, die letzt unter der Führung der Achsenmächte geschaffen wird. Europa hat sich auf sich selbst besonnen. Die Tage des großen Berliner Staatsmännertreffens, haben sehr eindeutig erkennen lallen, daß sich Europa unbeirrt um den noch tm Gang befindlichen Kampf formiert und zur Neuordnung, bekannt. Es bat sich zu einer Front zusammengeschlollen. die den kompromißlosen Kampf gegen alle Kräfte der. Zersetzung und Unordnung proklamiert Es soll nicht verschwiegen werden daß es auch in Europa noch hier und da Kreise gibt, die dieser neuen Front kühl gegenüberstehen Der Grund hierfür liegt fast ausnahmslos darin, daß diese Kreise tn tbrer getarnten wirt­schaftlichen Einstellung bisher nicht europäisch orientiert waren sondern nach Übersee und in engsten wirtschaftlichen Verbindungen mit England standen. Auch sie werden die Bedeutung dellen, was sich gegenwärtig vollzieht, langsam begreifen uni) sie werden erkennen, dag jick auch..wirtschaft­lich für das geeinte Europa außerordentliche Moalichkenen entwickeln „Es wird für Europa eine wahre Erlösung sein, wenn nicht nur die bolschewistische Getahr verschwindet, son­dern wenn die Fruchtbarkeit der Ostgebiete ganz „Europa zugute kommt." Mit diesen Worten deutete der Führer in seiner letzten Münchener Rede dieZukunftsaus sich - ten an, die sich auf den siegreichen Kampf gegen den Bolsche­wismus ergeben. Es ist klar, daß auch diese wirtichaftliche Entwicklung ihre Auswirkungen am das gelernte Europa ausftrablen wird. Praktisch aber steht England heute schon einem geschlossenen und geeinten Europa gegenüber.

Bleibt noch die Frage nach dem britischen Im­perium. Es ist gewiß nicht auseinandergefallen. „ wie einige politisch nicht vesoiwers gut unterrichtete Gemüter

Erfolqbilanz unserer Luftwaffe

Sier 10 000 Eisenbahnwagen der Bolschewisten in einer Woche zerstört

Wt Die deutsche Luftwaffe kann wieder auf eine Suß er st erfolgreiche Woche zurückblicken. An der Ostfront wandten sich ihre Angriffe vor allem gegen das bolschewistische Eiienbabnne« das an zahlreichen Stellen der äußerst wich­tigen Nachschublinien unterbrochen wurde. 16 Lokomotiven und 173 Eisenbabnzüae wurden vernichtet, oder beschädigt. Das be­deutet einen Ausfall von etwa 10 400 Eisenbahnwagen. Dadurch wird ein ausreichender bolschewistischer Nachschub nnmoglich ge­macht. Unsere Kampf- und Zerstorergeschwader »»sprengten und vernichteten Truppenansammlungen, zerstörten allem 50 Pan­zer und 1250 Fahrzeuge alter Art.

Aber auch die Engländer können fich über ein Nachlassen der deutschen Luftaktivnen nicht beklagen. 3n Nord afrika o riff en uillers Maschinen wirksam in den Erdkampf em und störten §urch"Lom?ardierung der Bahnen und Straßen wirksam den britischen Nachschub. 3m Seegebiet um Enal a " d wuroen vier Handelsschiffe schwer beschädigt und em britisches Schnellboot „„senk. Jede Nacht find Industrieanlagen und Hafengebiete m SÄnb ohet an bet West-, Südost- unb Ostküste der Insel-r- fomreick mit Bomben belegt worben. Die Verminung bet Has wurde planmäßig fortgesetzt. Die Engländer Dagegen hielten sich mit ihren Angriffen am Kanal »nb gegen da, Keich zurück Wo »rtmienen mußten sie schwere Verluste verbuchen. AM M. uno om °7 November würben in Luftkämpfen insgesamt elf. brittfdje Flugzeuge ab^eschossen, bei biei wirkungslosen (Einflügen "-Reich ^ei Bomber^eruniefgeholt Die «riten verloren vom 19.

25. November 91 Flugzeuge, davon 68 in Afrika, wahrend Dte deutsche Luftwaffe nur 29 Maschinen einbüßte. Vom 16. bis 21 November wurden 168 Sowietflugzeuge, bei zwölf emenen Ausfällen vernichtet.

* Frieden und Aufbau

Erne Erklärung des japanischen Ministerpräsidenten

wt Anläßlich des Jahrestages der Dreimäckte-Erklärung Jav^s Mand ckukuos und Chinas fanden in den Haupt- ftädten der beteiligen Länder Kundgebungen )tatt

Kosten^on ene'r Milliarde Menschen aus selbstsück- .h ebraeizigen Gründen auszubeuten Ersuchten Die Ehre und das Ansehen der Menschheit ver- langten es. daß mit dieser Art politischer Praxis energisch aufgeräumt .werde. Die Verein! g t e n 6 ° a t e n und England wollten die Borherrschaft tn ^stai erringen, . „indem sie dte .v^a^atisHen Vo^er gegen einander oasf»telten. Toio gab betixmi

bic Dpctfltwttcti. _ .

Britische Bomber griffen in der letzten Nackt das nord- h»it tf<6e Küstengebiet an. In Hamburg und E*mdeu batte die Zivilbevölkerung Verluste an Tote« und Verletzten. Die britische Luftwaffe erlitt be, diesen Angriffen wieder schwere Verluste, Sie verlor 15 .Flugzeuge,

H-nen 10 durch Einheiten der Kriegsmarine abgesckosien wurden. e - • ■ •

wt. Der englische Generalleutnant Cornwall, Komman- Deur Der tm Westen bet britischen Insel stehenden Truppen, et» klärte, daß die (Englänbet sich „Dieses Mal" nicht Damit begnügen wütDen, sich am Rhein sestzusetzen, sondern Daß sie b i s Sri i « marschierten f!). Dummheit unD Hochmut wachsen bekanntlich auf einem Holz. Bisher haben Engländer , nur als Gefangene Die Reichshauptftadt zu sehen bekommen unb im übrigen durch „glot- reiche" Rückzüge von Andalsnes bis Kreta von sich reben gemacht. Selbst die englische Presse zeigt sich für Derartig blöde Ausschneibe- teten unzugänglich unD verlangt energisch, Daß Nicht geredet, son- Dern etwas getan wirD Immer wieder Drmgt Dte Forderung Durch, daß dem letzten kontinentalen Bundesgenossen, derSow, et- union, bte Hilfe gegeben wird, bte sie braucht, um ben Kampf weiterzuführen. Um Den peinlichen Vorstellungen Dte Spitze zu brechen, wies Churchill auf Den Feldzug in L ' b Y e n hm Der Dte von Stalin geforDerte sogenannte „zweite Front Darstellen soll. Aber auch Der Eangsterhäuxtling m London »etL Daft Die Angriffe in Nordafrika Den Bolschewisten keine Entlastung bringen können. Es hanDelt sich hier um em isoliertes Kampfgebiet von Dem aus Rückwirkungen auf Den Osten unmöglich sind. Die zweite Front" hätte in Frankreich aufgezogen werden muffen.

Bolschewisten, auf die der Führer und dann erneut der Reichsaußenminifter hinwies. . abzustreiten, als ob die sowjetisch - englische Freundschaft erst vom 22. IUM 1941 datierte. Demgegenüber ist gerade in der letzten Zeit mehr­fach von amerikanischen Journalisten und zwar aut Grund ihrer in der Sowjetunion geiammelten Informationen fest- gestellt worden, daß Stalin von vornherein ent­schlossen war. den Pakt mit Deuti.ckland nicht zu halten, sondern ihn lediglich als Zeitgewinn für die sowjetischen Rüstungen betrachtete. Damit wird be­reits der Hinweis Edens, daß der deutsch-fowjetilcke Vertrag jede Annäherung zwischen London und Moskau im Wege gestanden habe, schlagend widerlegt Die von. deutscher Seite getroffenen Feststellungen, daß London.seit langem mit dem bolschewistischen Dolchstoß gegen Deutickland rech­nete sind durch nichts aus der Welt zu 1 (baffen. Wie hatte sonst auch Herr Churchill eine Offensive für 1941 oder für 1942 ankündigen können, eine Offensive, die er heute ange­sichts der bolschewistischen Niederlage nickt mehr durchzu­führen vermag. Aus der gleichen Quelle rote Herr Churchill hat auch Roosevelt feinen Mut geschöpft, als er ,m Januar 1941 erklärte, er kenne eine Tatsache, die ihm bte Garantie gebe, daß Deutschland den Krieg verlieren, werde. Wenn die Dinge nun einen ganz anderen Verlauf nehmen, wenn vielmehr die deutsche Wehrmacht und ihre Verbündeten die ^bolschewistische Kriegsmaschine zerschlugen, wenn „ein ge­eintes Europa den Feinden der Neuordnung gegenuberitebt. gSSSEHSSii&’K'a"“®

15 Briteuflugzeuge bet Einflugsversuchen abgeldjonen

Aber dazu ist England, nach Dem GestänDnis Churchills, nicht fällig. Um nun Die Illusion, dah alles zur Unterstützung der So­wjets getan wird, aufrechtzuerhalten, behauptet bie- britische Admi­ralität, daß zwei englische Unterseeboote in den arktischen Ee- wäsiern acht deutsche Transporter versenkt und sieben schwer beschädigt hätten. Es soll der Eindruck erweckt werden, daß Truppen und Material, die fich an Bord der angeblich versenkten Transporter befanden, in dem Kampf gegen Die Bolschewisten ausgefallen seien. Bezeichnend für die Verlogenheit Dielet Nach­richt ist, daß kein Datum für die Versenkung angegeben wird. Tatsächlich ist vor mehreren Wochen ein kleiner Transporter an der norwegischen Küste verloren gegangen. Im übrigen beschrankten sich die englischen Unterseeboote darauf, friedliche norwegische Küsten­fahrzeuge und Postdampfer zu vernichten, die mit der deutschen Kriegführung nicht das mindeste zu tun haben.

Die Sowjets haben bis heute von einer englischen Unterstützung noch nichts gemerkt. Sie stehen allein in einem verzweifelten Verteidigungskampf, der längst sinnlos geworden ist. Um von den Fortschritten der deutschen Truppen bei Moskau ab- zulenken, masiierten die Bolschewisten starke Kräfte im Do ne z- bogen und vor Rostow. Trotz schwerster blutiger Verluste trieben sie immer neue Einheiten in das deutsche Abwehrfeuer. Allein im Abschnitt einer deutschen Aufklärungsabteilung wurden über 1000tote Bolschewisten gezählt. Diese Zahl wird tm Abschnitt eines Jnsanteriebataillons noch überschritten. 3m Bereich eines Korps wurden an einem einzigen Tage 22 Sowjetflug- zeuge abgeschossen. 3n ihrem skrupellosen Fanatismus gingen die Sowjets sogar so weit, die Bevölkerung von Rostow völkerrechtswidrig im Rücken der deut­sch e n F r o n t, zum Kampf a u s z u h e tz e n. Die planmäßige Zu­rücknahme der deutschen Besatzunqstruppen aus dem engeren Stadt­gebiet von Rostow schaffte die Voraussetzung zu den notwendigen Vergeltungsmaßnahmen. Auch hier, genau wie in Leningrad stur­men die verantwortungslosen Judenkommisiare die Zivilbevölkerung in ein namenloses Elend.