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Wiesbadner Tagblck

.. ... .. « *« a»«hen Srichtiunugszett werktäglich nachmittag»

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trat Sannnel-Nr. 59881

89. Jahrgang

Samstag/Sonntag, 29./30. November 1941

Nummer 281

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300 Rubel für die Gefangennahme eines deutschen Ossiriers

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kreis um die deutschen Panzerjäger und nahmen sie unter konzentrisches Feuer aus Kanonen und Maschinengewehren. Ms der beste Pakschütze durch Verwundung ausfiel, sprang der Zugführer selbst an das Geschütz und setzte in kurzer Zeit fünf bolschewistische Tanks außer Gefecht. Sein Vor­bild ritz seine Soldaten zu höchsten Leistungen empor. Nach hartnäckigem Kampf wurde der Angriff zurückgeschlagen und 21 Sowjetvanzer blieben zerschossen auf demKamvffeldliegen. - , .

Im Nordabschnitt der Ostfront führte ein Jnfanterie- stotztruvv ein tollkühnes Unternehmen durch. Unter Ausnutzung des Geländes und mit einer, dem Schnee ange- vatzten Tarnung, umging der Stohtrupp die sowjetischen Ge­fechtsvorposten und Sicherungen und brach in die Feldstel­lungen des Feindes ein. Die Bolschewisten waren so über­rascht, dah sie sich nur teilweise zur Wehr setzten. Sie ver­loren 100 Tote, 186 Gefangene und sieben Maschinengewehre. Nach Erfüllung seines Auftrags kehrte der deutsche Stoß­trupp ohne eigene Vertu st e zurück.

Auch die verbündeten finnischen Truppen gaben dieser Tage wieder einen Beweis ihrer Unerschrockenheit. Ein finnischer Stohtrupp sprengte die weit hinter den So­wjetlinien liegenden Eeleisanlagen der Murmanbahn und hrachte einen Nachschubzug, der mit Kriegsmaterial und Geschützen beladen war und kurze Zeit darauf die Svreng- stelle passierte, zur Entgleisung.

So erweist sich täglich die Überlegenheit der deutschen Rasse und die Überlegenheit des nationalsozialistischen Kämpfertums. Die Bolschewisten haben anscheinend selbst das Gefühl, datz ne diesen Kräften nichts Ebenbürtiges ent­gegenzustellen vermögen. Nur so läßt fick erklären, datz sie selbst ihren Verbündeten einen Einblick in die Kampfhand­lungen versagen. Auf der Presse-Konferenz in Washington gab. wieNew Bork Time?" berichtet, der USA.-Kriegs- minister Stimson offen sein Mißfallen darüber zum f usdruck. daß die Sowjets Beobachter aus den Vereinigten tasten nicht zum Kriegsschauplatz zulassen. Sie wissen, warum. Die Phrasen von dem bolschewistischenHelden­tum" würden schnell zerstört sein, wenn die Ausländer ein­mal sehen könnten, wie die vertierte Sowjetmasse in dumpfer Hoffnungslosigkeit sich von ihren jüdischen Tyrannen mit ge­zogener Pistole ins Feuer hetzen läßt.

Wettete Fortschritte im Angriff auf Moskau i?,BÄ''Ä

u Erfolg unserer Borpostenboote tm Kanal

JnNordakrika stehen die verbündeten Truppen im konzentrischen Angriff gegen starke britische Kräfte, die er- nent von Südosten auf Tobruk vorgestoßen sind. Deutsche Kampfflugzeuge bombardierten mit guter Wirkung Eisen- bahnaulagen bei Sidi Barani.

Borpostenboote wehrten im. Kanal den Angriff einer britischen Schnei 16ootsIo11rllt ans erfolgreich ab. Die zum Teil bereits beschädigten feindlichen Boote wurden von deutschen Torpedobooten verfolgt, wobei ein britisches Schnellboot versenkt und zwei wettere im Nab- lampf so schwer beschädigt wurdem. daß mrt ihrem Verlust zu rechnen ist. Alle deutschen Schiffe liefe» tit ihre Ziel­häfen ein.

Eine Woche schwerer Kämpfe

Die deutsche Wehrmacht wieder an allen Fronten erfolgreich

Europäische Einheit

Don Fritz Günther

Der grobe Staatsakt in Berlin, mit dem..die Verlänge­rung des Antikominternpaktes auf wertere fünf Jahre und leine Verbreiterung durch den Beitritt von sieben werteren Nationen vollzogen wurde, bildete das politische E.r- eignisdieserWoche, dessen weltweite Bedeutung nicht nur in allen Hauptstädten des Kontinents besonders ge­würdigt wurde, sondern auch in den Metropolen der über­seeischen Länder stärksten Widerhall sand. Die in Berlin ver­sammelten Staatsmänner haben rm Bewußtsein der Bestim­mung ihrer Völker in diesem Kampfe um Leben und tzrerhert der Nationen ihre feste Zuversicht m den Sieg der Achsenmächte bekundet und ihrem unerschütterlichen Willen Ausdruck gegeben, gemeinsam mit ihnen die bolschewistische Pest ein für allemal zu beseitigen. Damit die Volker Europas den Aufbau vollenden können, für den der rubrer des natio­nalsozialistischen Erotzdeutschland die Voraussetzungen schuf und die ruhmreichen Waffenerfolge der deutschen Wehrmacht sowie die mit ihr kämpfenden verbündeten Truppen die Fundamente gelegt haben. Die Bedeutung des Berliner Kongresses und der bei dieser Gelegenheitzum Ausdruck kommenden diplomatischen Aktivität ragt weit hinaus über die im Antlkommternpakt vorgesehenen Abwehr- matznahmen gegenüber der Zersetzungsarbett der kommuni- stischen Internationale, die, rote es in der Urschrift des Protokolls heißt, den inneren Frieden und das.soziale Wohl­leben der Nationen gefährdet und den Weltfrieden bedroht.

Mit dem Beitritt aller europäischen Nationen, die sich vom britischen Einfluß und von der britischen Bedrohung freigemacht haben, ist zum ersten Male tu der Geschichte eine europäische Einheitsfront geschaffen worden, die gemeinsam gegen den Bolschewismus marschiert, der letzten Hilfstruvve der Kriegshetzer in London und der jüdischen Weltplutokratie in dem Europa aufgezwungenen Kampfe um das Recht und den freien Lebensraum der Völker. Mit Europa befinden sich aber auch die groben Völker des Fernen Ostens. Japan, Mandschukuo und das nationale China in der gemeinsamen Abwehrfront gegen den Bolscheroismus. Auch sie sind von der. festen Entschlossen­heit beseelt, die neue Ordnung in Ostasien im Geiste des Antikominternpaktes aufzubauen und bis zur Erfüllung an diesem Ziele unaufhaltsam zu arbeiten Die Kampffront gegen den Bolschewismus, dessen Gefahr in militärischer Hinsicht vom Führer rechtzeitig erkannt und durch den kühnen Vormarsch der siegreichen Truppen der deutschen Wehrmacht gebannt wurde, ist..damit erheblich verbreitert.

Die Offenssvkraft der bolschewistischen Rüstung ist ver­nichtend geschlagen. Mit den Trümmern der Sowietarmeen und den Horden des organisserten Verbrechertums der Unter­menschen. die Moskau als letztes Aufgebot mobilisierte, um das Ende zu verzögern, wird zur Zeit aufgeräumt.. .Mili­tärisch hat Stalin keine Hoffnung mehr, das Schicksal zu wenden. Um so stärker klammern sich die Gewalthaber, des Bolschewismus in Samara an die politischen Möglichkeiten, die Weltrevolution vorwärts zu treiben. In allen Landern der Erde saßen und sitzen noch heute die Sendboten Moskaus, als Agenten der kommunistischen Internatio­nale, um mit ihrer Wühlarbeit das Gift der Zersetzung in den Volkskörver der Nationen zu tragen, durch Unruhen und Sabotageakte den Bode» für die Weltrevolution vorzu­bereiten. Ihre radikale Ausrottung in allen von ihnen be­drohten Staaten ist der Zweck des Antikominternvaktes. Mit der Vernichtung dieser W e l t p e st. der sich die internationale Hochfinanz und das Weltjudentum zur Er­reichung ihrer Ziele bedient, indem sse der Sowjetunion mit der Gewährung materieller Hilfe auch die künftige Vor­machtstellung in Europa versprach, werden aber auch gleich­zeitig die brutalen Vernichtungsabsichten, mit denen London und Washington Deutschland sowie alle Völker des Konti­nentes, die an der Seite Deutschlands für die Befreiung Europas kämpfen, bedroht, beseitigt.

Eine Vormachtstellung der Sowjetunion in Europa wird es niemals geben. Dieser Traum, den Churchill hatte, als er glaubte über die Hintertür des Bolschewismus in Europa wieder Fuß fassen zu können, nachdem die britischen Trup-

malerweiie mit 60 Wagen, so fielen inrbalb drei Tagen 7260 Wagen aus, die ein Ladegewicht von 130 63n «°o t äVm ta halten die schweren Kämpfe an. In England ist man über diese Entwicklung sehr enttäuscht So wird jetzt, wie schwedische Korrespondenten aus der englischen Hauptstadt berichten, eine scharfe Kritik, laut. die. fick gegen die vorschnellen rosenroten britischen Kriegsberichte von der lydischen Front wendet.Evening News weist dazu daraui- hm, daß General R o m m e I die Herausforderung zum Kampf angenommen bat.Seine G e s ch i ck l i ch l e 11 unb seine Kühnheit hat er damit bewiesen daß er seine Reserven an Panzerwagen einen Vorstoß in Richtung auf die ägyptische Grenze vornehmen ließ Seme T r u p p e n - zablen sind bedeutend. Sie bestehen nicht nur aus einer Handvoll bunt zusammengewürfelter Manner und einiger Tanks, die heimlich nach Libyen geschmuggelt wurden. Tatsächlich hat Rommel die wirkungsvollste m o d e r n st e Maschine, a u s 8 e wähl ter Ma n n- schäften, die ssch nicht beim ersten Schuß ergeben. Im Übrigen aber darf man sich die Kampfe m Nordafrika nicht so vorstellen, als ob hier fest durchlaufende Fmnten be­ständen. Panzer und Flugzeuge, bedingen stärkste Bewegung. Es kommt zu weit ausgreifenden V o r st o ß en^auf beiden Seiten. Vorsti

wt. In den ersten Wochen des Krieges im Osten prahlte der bolschewistische Heeresbericht sein nut denHeldentaten einzelner Sowietsoldaten. In ter letzten 3eu hott man darüber nur noch wenig. DerH eiben m u t b e g t n n t rarzuwerden und wo die Pistolen ter Kommissare nicht ausreichen, versucht man es bereits mit materiellen Lockmitteln. So wurde em Befehl der 34. bolschewisti­schen Armee gefunden, in dem. um den Mut ter SEruppler anzufeuern, für jeden gefangenen deutschen Offizier eine Be­lohnung von 300 Rubel, für ttten Unteroffizier oter Ge­freiten 100 Rubel, für reden Soldaten 50 Rubel ausgesetzt wurden. Es mutz um die Moral ter Sowiettrupoen sehr schlecht bestellt sein, wenn man sich gezwungen sieht, mit Geld nachzuhelfen Ein System, das die Persönlichkeit zerstörte, daff auch keine persönliche. Initiative, kernen Schiwld,keine übet die iture Todesberettschaft. hinausgehende Tapferkeit erwarten. Eine Feblberechnung. die auch nicht mit Geld aus­zugleichen ist. c.

Die deutschen Soldaten, die von einer verpflichtenden Idee beseelt stnd. zeigen dagegen einen Elan, der immer wieder die Bewunderung der Welt erregt. Jeter Tag brmgi dafür neue Beispiele. So hat eine einzige deutsche Panzerdivision bei ihrem bisherigen Vormarsch tm Osten 60 00 0 Gefangene eingebracht Rechnet man dre außerordentlich schweren Blutverluste ter Bolschewisten dazu, so ergibt ssch eine Eesamtverlustziffer an Gefangenen. Toten und Verwundeten von mindestens 120 000 Mann. Eine einzige deutsche Panzerdivision bat also acht kampffähige Sowjetdlvisronen zerschlagen. 490 Sowjetvanzer. darunter zahlreiche 52-Tonner. 796 schwere und leichte Geschütze, übet 1000 Maschinengewehre und zahl­reiches sonstiges Kriegsmaterial erbeutet oder vernichtet. So kämpfen die Soldaten des nationalsozialistischen Deutschlands.

Ein weiteres Beispiel. In den Kämpfen auf der Krim vernichtete, wie erst jetzt bekannt wird, ein Zug einer deutschen Panzerjägerkomvanie 21 So- wjetvanzer. Der Zug befand ssch in einem völlig deckungslosen Gelände, als aus einer Mulde, in etwa 400 Meter Entfernung zahlreiche Sowietpanzer in schneller Fahrt auf die deutschen Soldaten zukamen. Ruhig, wie auf dem Exerzierplatz, ließ der Zugführer seine Geschütze in Feuerstellung gehen. Die Sowietpanzer zogen einen Halb-

Neue Ritterkreuzträger

Berlin. 28 Noo. Der Führer und Oberste Befehls­haber der Wehrmacht verlieh auf Vorschlag bes Oberbefehls­habers des Heeres. Eeneralfelbmarschall von Btauch11sch. das Ritterkreuz des Eifernen Kreuzes an:

Oberst Merker, Kommandeur eines Infanterie-Regi­ments; Oberstleutnant Faasch. Batmllonskommauteur in einem Infanterie-Regiment; Leutuaut Mokros, Komvame- füteTt in einem Infanterie-Regiment; Oberfeldwebel Häfele in einem Gebirgsiager-Regiment;,.?eld«ebel Gollas in einem Infanterie-Regiment; Unteroffizier Speich in einem Pionierbataillon.

Auf Vorschlag des Reichsmarschalls verlieh der. Führer das Ritterkreuz an: Oberleutnant Kien, Flugzeugführer m einem Kampfgeschwader.

Vier Luftsiege an einem Tage

Schöner Erfolg des Kommandanten der kroatischen Jagdflieger

Agram. 28 Nov. Oberst Dz al. der Kommandeur der kroatischen Jagdflieger, die an der Ostfront eingesetzt find. hat. wie gemeldet wirb, on einem Tage vier Lust siege errungen Die kroattsche Presse gibt ihrer «reute über ben neuen Erfolg ber jungen kroatischen Luftwaffe Ausdruck. Das Bewußtsein, mit ben besten Maschinen unb an ber Seite btt besten Flieger ber Welt gegen ben gemeinsamen Femb anzu­kämpfen. habe ben kroatischen Ärgern Mut unb Sicherheit gegeben. Die Anerkennung, die Marschall Kesselring ben kroatischen Fliegern aussprach. sowie die enge Kameradschaft, die die deutschen Flieger ihren kroatischen Kamer^en be­weisen. sei für diese em neuer.Aiffvornzu wetteren Erfolgen Die Heimat freue ssch über die Bewahrung der Flieger, die für den künftigen Ausbau der kroatischen Luftwaffe das beste erhoffen lasse.

Englischem Druck gewichen

Afghanistan weift die Deutschen aus

Berlin. 28. Nov. Vor einigen lasen find in der Türkei die auf Drück der Briten und Bolschewisten von der afghani­schen Regierung ausgewiesenen Deutschen angekommen. Es handelt ssch um 169 Perloneu. darunter 72 Manner. 55 Frauen und 42 Kinder. Obwohl . dre Deutschen m Afghanistan ssch stets einwandfrei verhalten haben und nicht zuletzt zum Nutzen des Landes und seiner Entwick­lung dort arbeiteten unb obgleich ter Agbanffche -Ivrecher am Rundfunk kurz vorher zugegeben barte, daß tn bezug

ausgreifenden o r it o ne na u t oudiiiouic». Vorstöße, die sich oftmals gegen die Nach­schublinien des Gegners richten. Auch hier greift die deutsche Luftwaffe immer wieder mit Erfolg tn den Erdkamvf ein. In Abessinien haben die italienischen Truppen tn der letzten Verteidigungsstellung, nämlich bet Gondar. die Waffen strecken müssen. Viele. Monate hindurch hat hier eine zahlenmäßig sehr schwache italienische Truppe allem An­stürmen der Engländer ihrer Sfffsvölker getrotztDer Aus­gang dieses Kampfes konnte nicht., zweifelhaft jein, ba auf bie Dauer General Nasi fast völlig ohne Nachschub unb beinahe ohne jede Verbindung mit der Heimat diese Position gegen die Engländer nicht halten konnte, zumal die Briten immer stärkere Kräfte herangezogen und Panzer und Flugzeuge einsetzten. Immer aber wird dieser Kampf der Italiener bei Gondar. der als Heldenevos m.die. Ge­schichte eingehen wird, unvergessen bleiben. ..Die italienischen Zeitungen widmen den tapferen Eondar-Kamvfern herzliche Worte, die alle den einzigen Schwur enthalten.W i.r kommen wieder.dorthin.wosoviejitalienischesBlut.für die Sache des Imperiums geflossen ist, dorthin, wo italienische Siedler und Kolonisatoren-den Grund für etne. Neuentwick­lung gelegt haben." Der Kampf um Gondar ist nicht ver­geblich gekämpft worden, auch wenn er ausfichtslos war.

as. Berlin. 29. Nov. (Eigener Drahtbericht unserer Ber­liner Schriftleitung.) Die abgelaufene Woche gekenn­zeichnet durch schwere Kampfe an verschiedenen Fronten, ebenso aber auch durch neue deutsche Erfolge. So konnte auch gestern das OKW. berichten. daß im mittleren Ab- schnittder Ostfront, der in ben letzten Tagen mehrfach erwähnt wurde, starke feindliche Äertetbtgungs- stellungen durchbrochen wurden. Kein Wunder, daß die Engländer weiter voller Sorge auf Moskau blicken, zu­mal auch der sowjetische Nachrichtendienst die Lage bet Sowjets im Raum von Moskau als sehr, ernst bezeichnet. Em englischer Sachverständiger erklärt in emem Vortrag, es Jet leider wahr, daß die Deutschen, sich tm nördlichen. Teil, der Moskau-Front nicht aufhalten ließen, und daß sse im Süden Moskaus Fortschritte erzielt hätten, dre wirklichrecht un­angenehm seien.

Im Südabschnitt ter Ostfront bei Rostow und im Donezbecken haben die Sowjets ihre Gegenangriffe unter Einsatz von Panzern und Fliegern, also, unter Einsatz der modernsten Kampfmittel fortgesetzt. Wiederum haben sse hierbei schwere Verluste erlitten. Die Sowieis versuchen durch diese Angriffe, die gleichzeitig mit der britischen Offen­sive in N o r d a f r i k a begannen, einen gemeinsamen Plan zu demonstrieren und auch wohl dl» Briten m Nordaftika zu entlasten. Sie ziehen zu diesem Zweck alles heran, was noch für Angriffe eingesetzt werden kann und stopfen die Lücken an anderen Stellen der Front Mit Ar­beiterbataillonen und kaum ausgebtlteten Milizen. Aber auch diese Methode führt zu keinem Erfolgs sondern lediglich zu neuen Verlusten der Bolschewisten. Wenn dazu tn den Berichten des OKW. immer wieder darauf hingewiesen wird, daß die Zerstörung feindlicher Eisenbahn­linien durch die Luftwaffe fortgesetzt wurde, so ist daraus zu entnehmen, daß dem Nachschub an Menschen und Material schwere Schläge versetzt werden, was nicht ohne Rückwirkung auf die Lage an der Kampfzone selbst bleiben kann Welche Verluste die Luftwaffe, ganz abgesehen von ihren ständigen Angriffen auf kriegswichtige Ziele vor allem in Moskau und Leningrad, den Sowiets zufugte, zeigt eine kurze Zusammenstellung. Danach vernichtete die deutsche Luftwaffe in den drei Tagen vom 25. bis 27 Ngvember tm Osten 3 4 Panzer, das heißt, bie Panzerkraft einer forojeh» scheu Infanteriedivision. 5 9 8 Fahrzeuge .. 3 Batte­rien. 7 Geschützstellungen.. Sie zerstörte und be­schädigte in derselben Zeit 121 Eise n bahn zu ge und 13 L o komotiven^ Rechnet man die Eisenbahnzuge nor-

Aus dem Führerhauvtauartier, 29. Nov. (Funkmeldung.)

Das Oberkommando ter Wehrmacht gibt bekannt:

Im Angriff auf Moskau wurden wettere F-rt- eriielt Sei Rostow und int Donezbecken erlitt ter Feind^ bei erneuten, unter starker Zusammenfassung.und rücksichtslosem Einsatz keiner KEe «efuhrtenAngriffen schwere blutige Verluste. Die Besatzungstruvve von Rostow räumt befehlsgemäß das engere Stadtgebiet, um die erforderlichen Vergeltungsmaßnahmen 6 t 0 e n ht» Bevölkerung nunmehr rLckstchtslo s ttt die Wege zu leiten, die ssch völkerrechtswidrig im Rücken der deutschen Truppen am Kampf beteiligt bat. Bor Leningrad wurden stärkere Ausbruchsversuche des Feindes abgewiesen.

auf die Tätigkeit der in Afghanistan lebenden Deutschen keinerleiBesorgnisam Platze sei. bat die afghanische Regierung es für angezeigt erachtet, tent Ansinnen Eng- lanbs und Sowietrußiands zu entsprechen unb bie Deut­schen aus bem Lande zu weisen.

Die Sowjets müssen mit Geldprämien aushelfen