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W». 876 Sette 5

Samstag/Sonntag. 88-/88. November 1941

Wiesbadener Tagblatt

20 Ceninet

Der Reichs-Tier!

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dein ich stecke!

Professor

Wiener Theaterbrief

als im

Friedrich Schreyvogl.

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wird. Aber

auch während des

Krieges die Kunst zu pflegen,

d7r hSchsten Aufgaben, damit dereinst der militärische

dem Dank der Dichter schloß Me Xe«**

Blücher! ihren 8 bnrtstai

leiters Rosenberg denten des Deutf eröffnete der VH

Beim Anatomie-Erame»

,Wie? Sie können mir nicht die Knochen des

daß die deutschen Sturzbomber ihre Treffsicherheit nicht zuletzt dem Ein-

lichen Leistung des Paares Lustspiel Moretos „Die p nicht minder freundlichen — Premiere des liebenswürdigen Merkchens.

DissbaLsn-Dotztzstur

Das „W. I.* gratuliert. Frau Susanne Wurster. Taunus- straße 5, feiert heute ihren 70. Geburtstag.

Alm" vorzUhren. Trotz äller Motori- und Transportwesens bleibt das Pferd ein

Kulturarbeit hinter der )t ihre besondere Le­st allein für eine be»

twunaen ihre Position zu wählen. Viele Stimmen meldeten sich an die die Verderbtheit und die Unrichtigkeit des Weges der Volker vor dem Jahre 1939 erkennen. Denn wenn auch die netto» nallonaliftische Revolution eine deutsche Revolution sei, so habe sie sich doch mit Problemen beschästigt, die auch für andere Völker selten und vor deren Lösung sie nunmehr durch den unerbittlichen

15 Insassen eines Autobusses ertrunken.. Sn der Nabe bet Ortschaft Capelle an der Assel ereignete sich ein schwerer Autobusunfall Ein Autobus, der einen Verkebrsdienst zwi- toen Ätimpen an der Wel und Gouda unierbält fuhr vom Fabrdamm in einen Kanal Von den 30 Insassen sind 15 Personen, darunter der Fabrer des Kraftwagens und ver-

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Unser ^Ver-Film:

Psrrde sind wertvolle Helfer des Menschen

bubenstreich der wl '

Die Kulturarbeit hinter der Front Reichste«« Rosenberg bei der Verteilung des Bolkspreifes für deutsche Dichtung

In der alten Aula der Universität Berlin wurde am Freitag die Kulturtagung des Deutschen Gemeindetagte in Verbindung mit der Arbeitstagung der Dienststelle des Reichs-

sierung des Verkehrs- wertvoller Helfer ues Kamerad unserer Soldaten im Dienste der Wehrmacht, aber auch als unentbehrlichen Arbeitssaktor unserer Landwirtschaft.

Diese bewirkt während des steil nach unten gerichteten Sturzes eine erheb'-^" ringerung der Geschwindigkeit.

Auch im Volkstheater kam ein Dichter zu Wort. Andreas ~ * -rzählt in seinen .Leuten vorn Grund' eine all» tägliche Geschichte vorn Leben des kleinen Wiener Mannes. Aber wie wirksam ist der Kampf zwischen Pferdefuhrwerk und Auto- mobil mit allen Problemen zwischen Gestern und Heute, zwischen Kindern und Eltern verknüpft. Mit leiser Hand wird dazwstchcn die Amtosphäre wahren Wiener Volkstunis auf die Bühne ge- zaubert. Die Gabe des Dichters im Kleinen auch Gröberes zu wiegeln, bewährt sich zu jubelnder Freude des - =-

-emerndetages, Oberbürgermeister Fiedler, " gestalt, der seinen

Höhepunkt in einer Ansprache de- Reich-leiters Alfred Rosen- bei a sand. Der Reichsleiter dankte zunächst seinen Mitarbeitern und insbesondere jenen, die für die Bf— für die Wehrmacht verantwortlich sind.

Front, so fuhr der Reichsleiter fort, habe jeli deutuna, wie denn auch unsere Soldaten nicht — stimmte autzenpolitische Gestaltung, sondern vielmehr für einen bestimmten inneren Sinn des Lebens kämpften. Auch die anderen Völker Europas, deren Vertreter bis vor kurzem dem neuen Deutickland feindlich gegenübergestanden hätten, wären nun ge-

wurde

er, seit 1854 in 5. Perthes Geographischer Anstalt tätig, die Routen und Beobachtungen vieler Forschungsreisenden, besonders in Afrika und Asien, zu Karten für „Petermanns Mitteilungen verarbeitete. — 1851 wurde die 1828 begründete Dresdner Polytechnische Schule zur Technischen Hochschule er- hoben. — 1890 wurde Herzog Adolf von Nassau, gestorben 1905 zu Luxemburg, Großherzog von Luxemburg. —.1914 durch­brach das Reservekorps Scheffer-Boyadel und die Division Lttz- ntann bei Brzeziny die russische Umklammerung. — 1938 wurde zwischen Deutschland und Italien em Kultur­abkommen abgeschlossen. — 1940 trat Rumänien dem Drei-

Zwar stand ja dieser Beschluß zu dem Brand im Reroial gerade in keinem Zusammenhang, zumal dieser in der Nacht aus- gebrochen war; immerhin aber kam auch zur Sprache, daß die Feuerwache erst eine Stunde nach dem Ausbruch des Feuers, das durch brennen gebliebene Wachskerzen am Klavier verursacht wor­den war, am Platze erschien. Außerdem: die benutzte Leitung ser durch Rost gestört gewesen. Der dritte Grund, daß die Be­troffenen selbst „erst eine halbe Stunde nach der Entdeckung des Feuers den Versuch zur Meldung gemacht" hätten, wurde von W Herschel, dem Betroffenen, tn einer Anzeige vom la. 11. 1891 im „W T." widerlegt. Mit der Bemerkung, daß diese An­zeige unwidersprochen blieb, geben wir sie auszugsweise wieder: „Sogleich nach Entdeckung des Feuers, also ittcht eine halbe Stunde nachher, wurde mein Dienstmädchen halb bekleidet zum Feuer- melcer am Erubweg, freilich ohne (Erfolg, gesandt Fortwährend wurde nach auhen Feuer gerufen. Als mein Nachbar, Herr Gärtner Quetsch, den ersten Ruf hörte, eilte er zum P°lize,-Aoier. machte Anzeige, worauf der Schutzmann nut Herrn Quetsch erst herkam, um sich zu überzeugen und dann erst meldete. He r Quetsch erhielt dann von mir gleich Eartenschlauch. Att und Lei­ter er schlug Jalousie und Fenster ein, und löschte mit dem Wasser

; «inet Division mit und wurde am 16. Februar 1918 .. mente-Kommandeur ernannt. Da die schwere 8rti. '.Versailler-Vertrag abgeschafft wurde, nahm er 1920 fernen Ab­schied. Lange Jahre war er Kunstkritiker und spater bet der Industrie tätig. — Frau Tönna Seelbach, geb Ubbens, ----- cstraße 23, begeht am 24. November tn voller Gesundheit 80 Geburtstag. — Am 23. November feiert ihren 80. Ge­ig Frau Elisabeth Franke Wwe., geb. Karst, Sch-er- steiner Straße 20, in körperlicher und geistiger Frische.

sodann in großen Zügen die Kulturarbeit der Städte im abge- laufenen Jahr und gab bekannt, daß Oberbürgermeister Fiehler tm Einverständnis mit Reichsleiter Rosenberg den Vollspreis der

Feierabend für den Rappen

Der Landarbeitslehrling auf dem Erbenheimer Hof hat sich dem vierbeinigen Arbeitskameraden gut angefreundet.

(3 Photos: „Tagblatt".)

• Meßt» mit der E-ethemedaille ausgezeichnet. Der Führer hat dem Ingenieur Oskar M e ß t e r in Tegernsee aus Anlaß der Vollendung seines 75 Lebensjahres in Anerkennung seiner großen Verdienste um den deutschen Film die Goethemedaille für Kunst und Wissenschaft verliehen.

* Hans Psihner vollendete zwei Männerchöre „Wir geb’« dahin" auf einen Text von Hans Franck und „Das Schifflein nach llhland. Die Werke sind dem Kölner Männergesangverein gewidmet und werden von ihm Ende April 1942 in Köln zur Uraufführung gebracht.

• Intendant Karl-Hein, Bvese tödlich verunglückt. Der In­tendant des Reichssenders Danzig Karl-Heinz Boese ist auf einer Dienstreise im Auto in der Nähe von Könitz tödlich verunglückt. Der Reichsgau Danzig-Westpreußen hat in diesem Mann, besten hohe menschliche Eigenschaften ihm an allen Otten seiner Tätigkeit weit über den Kreis seiner Mitarbeiter Liebe und Achtung ein­brachten, einen aufrechten, unermüdlichen Kämpfer verloren. Karl- Heinz Boese kam 1925 zum Rundfunk und begann als Hörspiel­sprecher und Reporter beim Norddeutschen Rundfunk Hamburg. Seit 1930 stand et in vorderster Front der NSDAP. Ende März 1933 wurde Boese Abteilungsleiter des Deutschlandsenders, war dann seit Juni desselben Jahres in der Reichssendeleitung tätig und wurde Dezember 1933 stellvertretender Reichssendeleiter. Jahrelang leitete et die großen politischen Übertragungen der Pattei und des Reiches. 1939 von Reichsminister Dr. Goebbels zum Reichsintendanten ernannt, leitete Boese den Rundfunkeinsatz zur Befreiung Danzigs und übernahm dann die Leitung des Landessenders Danzig, der nun nach der Befreiung der Stadt zum Reichsfender wurde.

May soll mehr auf di« Feucht und bk inner« Wahrheit sehen * N Nee «*M Sta. Meister Gckeha»,

— Wir gedenken am 22. November: des 1767 tm Gasthof „Am Sand" bei St. Leonhard im Pasieier geborenen Andreas ^of er, er fiel für die Freiheit seiner Heimat tm Jahre 1810. — 1780 wurde in Meßkirch der Komponist Konradtn Kreutzer geboren, gestorben 1849 in Riga. Neben seinem allbekannten „Nachtlager von Granada" schrieb er die Musik zu Ralmunds , Verschwender" und vertonte zahlreiche Lieder Ludwig Uhlands. — 1915 tobte die Schlacht bei Kiesiphon am Tigris. In ihrem sRorTrtiit tnnrhon hip KnalLnder unter Townseno durch Die ver-

einigten türkischen und deutschen Truppen unter v d. Goltz-Pascha völlig geschlagen. Die Schlacht endete am 24. nut der Flucht der Engländer nach Kui el Amara. — Wir gedenken am 23. November: des 912 in Walhausen geborenen Kaisers Otto I der, unter dem Beinamen Otto der Große 973 in Mem­leben gestorben, als der Stifter des ^eiligen Römischen Reiches Deutscher Nation in die Geschichte unseres Volkes etngtng. — 1839 Ruhla der Meister der konstruktiven Kartographie, s s e n st e i n , geboren. Er starb 1902 in Gotha, wo

rischen Vaters) galt. Auch wie Axel von Ambesier unter dem Titel „Wie führe ich eine Ehe" ein kluges kleines Lust,Piel «ozu- sagen am Rand des Problems und doch mehr als einmal in seine liefe blickend dem Publikum hinplaudert, gewann im Theater in her Josefstadt (bas im übrigen noch immer von der unvergleich- - ' -esielv.Attila Hörbiger in dem

he Prinzessin gefüllt wird).

gart lein" eine Fabel, die mit herzhaftem Lachen, bisweilen auch mit gerührtem Lächeln bedankt wird. Drei ländliche Aben­teurer wollen auf absonderliche Art zu Geld kommen, um sich einen unvermutet gefundenen Schatz zu sichern. Sie verkaufen

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entwickelt. Die Rollen find rund und wirksam, der Wortwitz trifft ins Schwarze. Ortner, der Regisseur Waniek und seine Schau­spieler, vor allem Hans Thirnig und Ferdinand Meierhofer wurden im Akademietheater lange laut gefeiert.

Stets gut behuft

muß das Pferd fein, das schwer im Geschirr zu gehen hat. Hier sehen wir zwei jugendliche Schmiede bet der Arbeit.

Schädels aufzählen?"

Studentin: „Rein — und wenn ich denke, daß ich sie alle im Kopf habe!" . , ,, ,

Heimgeleuchtet

„Ja, Herr Doktor", sagte der Patient, „ich habe nach Ihnen geschickt, aber ich muß Ihnen gestehen, daß ich gar kein Vertrauen in die medizinische Wissenschaft habe." Der Doktor lächelte: „Ob, das macht gar nichts. Sehen Sie. der Esel hat auch gar kein Vertrauen in die Kunst des Veterinärs, und

Ein prächtiger Bursche

„Intimus" ist sein Name. Wir sahen ihn auf der Domäne Mechtildshausen. Der Sechsjährige ist ein bodenständiges Pferd, das in unserem heimischen Zuchtgebiet geboren wurde Er wurde Siegerhengst 1941 des Landesverbandes der Pferdezucht« Hesten- Nasiau auf der Landespferdeschau in Gießen und stammt aus der besten Blutlinie die die Kaltblutzucht auswelst ,,3ntinius wird in Zukunft in ÄZiesbaden-Erbenheim auf der Geftutsftatton auf- gestellt.

aus meinem Garten-Hydranten das Feuer, ihm gebührt das größte Lob. Die Feuerwehr kam später, 4 Mann sollen emige 2- - ■ ' -----haben, da kern Pferd zum Ziehen da warl

So sind die' Losch-Vorrichtungen in der,Welt-Kurstadt . . - Da

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Man hat den deutschen Theaterdichtern oft gejyig vorgeworsen, daß ihnen niemals Tiefe und Leichtigkeit zugleich gelinge. Die Wiener Ausführung des Lustspiels von Rudolf Kremser „Spiel mit dem Feuett' beweist glänzend das Gegenteil. Kremser sühtt uns in die Kongreßzeit. Zu dem Diplomaten und galanten Herrn Metternich. Mit überlegener Hand werden die Fäden der Liebe und der Politik ineinander verwirrt — und em höchst brauchbar dramatischer Knoten ergibt sich. Den Gesetzen des Theaters ist immer Genüge getan und doch überglänzt eine über­legene Geistigkeit den Dialog, der nie an Kraft und Spannung verliert. An dem stürmischen Erfolg Kremsers hatte auch die Spielleitung Fritz Holls, die ebenso reizende wie gescheite Paula Pflüger, die Überlegenheit Valerie Rückerts und der ironische Witz Otto W. Fischers großen Anteil., Die deutschen Theater sollten auf Kremser Acht haben. Hier wächst ein Komödiendichter von höchsten Gaben heran.

IT'* wird es möglich, das Flugzeug ois aui

l ff pS (ÄR eine geringe Höhe über dem Ziel her- SmBI unterstoßen zu lasten und es nach dem I Bombenabwurf in kürzester Zeit auf einer . I stark gekrümmten Bahn „abzufangen.

>' ' —* 1 Infolge der verminderten Geschwindigkeit

vollzieht sich dieser Kurvenslug ohne Gefahr für die Besatzung. Die Sturzflugbremse besteht aus zusätzlichen durchzogenen Flächen, die für gewöhnlich parallel zu den Tragflügeln gestellt oder in diese ganz eingezogen sind. Vor Beginn des Sturzfluges werden diese Bremsflächen „ausgefahren", d. h. quer zur Flugrichtung gestellt. Dann erzeugen sie einen zusätzlichen Luftwiderstand von hoher Bremswirkung.

— -ahn, 21. Nov. Unteroffizier. Alfred Friedrich wurde mit dem Eisernen Kreuz 1. Klasse ausgezeichnet.

— Wehen, 21. Nov. Auf dem von dem SA.-Sturm 22/224 Trupp I erbauten Schießstand auf dem Halberg wurde von August bis Oktober an den Sonntagen ein Wettkampfschießen zugunsten des Kriegswinierhilfswerks durchgeführt. Die Bevölkerung nahm regen Anteil daran und es wurden sehr gute Ergebnisse erzielt. Auch konnten dem Kriegs-WHW. ansehnliche Spendenbeträge zu- gefuhrt werden. Ein Zeichen dafür, daß die wenigen noch in der Heimat anwesenden SA.-Männer restlos ihre Pflicht erfüllen.

= Niederwalluf, 22. Nov. Herr Heinrich R u 11 wird am Sonntag 75 Jahre alt.

Luftige Ecke

Der Statt»

Der Statist Heitzinger mußte in einem großen Aus­stattungsstück mit anderen zusammen einen Elefanten bar« stellen.

Jeden Abend, wenn der Elefant, in dem die vier Men­schen steckten, vorgeführt wurde, stampfte Heitzinger besonders betb auf.

„Warum rumorst du immer so toll?" fragte ihn einer bet Mitwirkenden.

Er: „Ja, weißt du, ganz oben auf bet Galerie sitzt stets meine Braut! Unb ibr will ich zeigen, in welchem Stefanien»

4 Jalousien an 4 Fenstern nach der Strafte tm Salon yocy waren, jo ist es unerklärlich, daß der Nachtwächter das Feuer nicht be­

In dem Bericht über die Gemeinderatssitzung heißt cs autzer- dem: „Eine schnelle Beförderung der Gerathe und Mannschaften zu den Brandstellen mittelst Pferden ist bereits früher .. . in Erwägung aezoaen worden. Nachfragen haben ergeben, day zwe Pferde, die immer zur Verfügung stehen, 10 Mk. kosten, wur­den gefordert 3 Mk pro Stunde am Tag und 4 Mk. pro Stunbe bei Nacht Da sich nun die Nothwendigkert nicht leugnen laste, daß das Gespann in der Nähe der Wache sich befinden, auch ein Fuhrmann sich bereit erklärt, Mann und Pferde in -mcm ge­eigneten Raum unterzubringen, beauftragt bet Gemeinoerat9 seine Bau-Commission zu prüfen, ob sich eine solche Einrichtung machen laste. Als geeignet hietjur erscheint der Accisehof,. ..

. ob sich eine solche Einrichtung machen laste.... Es wird dem Leser schwer fallen bei der Lektüre dieser gewundenen Erllärungen ernst zu bleiben. Unsichtbar steht zwischen den Ze,- len das Wörtchen „Schilda" Der „mannhafte Beschluß der Stabt» väter, die Tagwachen auf dem Feuerwachtturm aufzuheben blieb übrigens nicht ohne Widerspruch. In einer „Zuschrift an das W T" 19 11 1891, heißt es u. a., der Turmer sei unumgänglich nötig. '„Man denke nur an den Brand im Militärcasino und bte damals damit verbundenen Irrfahrten der Feuerwehr . . . übrigens auch dieser Brand ist in der Brand-Chronik nicht er- wähnt. In der nächsten Sitzung des Gemeinderats am 19. 11. 1891, wurde „Gärtner Quetsch, der sich rn hervorragender Weise an den Lüscharbeiien beteiligt bat, eine Gratifikation ->>» M Mk. bewilligt. Der Gemeinderath hat aus dem Vorfall Veranlassung genommen, auf eine Beschleunigung der Vorarbeiten für Der- besterung des Feuerlöschwesens Bedacht zu nehmen. — Diese Vor- arbeiten scheinen bann (siehe Brand der Kupfermuhle, 1896s> reich- (ich lange Zeit in Anspruch genommen haben. Vor ->0 Jahren befanden sich die Löschgeräte der Pornpicrs tn verschiedenen Schul­gebäuden der Stadt. Der Accisehof lag unweit des Standortes unserer heutigen Feuerschutzpolizei. K. E.

— Das „W. I.“ gratuliert. Sein 50jähriges Militärdienst­jubiläum begeht am 23. November der Oberstleutnant a. D. Karl Kieffer, Mozottstraße 8. 1873 in Konstanz geboren, trat er 1891 als Fahnenjunker in das 7. Bad. Inf.-Regt. 142 tn Mül­hausen i E ein. 1893 Leutnant, 1896 Übertritt zur schweren ArUllerie in das Futzart.-Regt. 14 Straßburg i. E., ^ Haupt­mann und Batt.-<Kef im Fußart.-Rgt. 15 tn Graudenz, 1912 tn das Fußart.-Regt. 13 nach Ulm versetzt, wurde er Lehrer an der Kriegsschule Engers Den Weltkrieg machte er als Major und Dattaillons-Kommandeur, zugleich als Arttllerte-Kommandeur ---- .. . . »-«---«n<° zum Regt-

ihren Körper an die Anatomie, die ihn nach ihrem Tob sezieren sie machen das Geschäft gleich — dreimal. Der Spitz- cheitert, nur der ehrlichste von den dreien kommt von Iren Siebe geleitet zum Ziel. In das Paradiesgärtlein

„Die Feuerwehr kam erst später"

Die „Freiwillige Feuerwehr" sorgte »et 50 Jahren für unfrei­willigen Humor

Wenn man die „Brand-Statistik von Groß-Feuern von 1850 bis 1900 der Freiwilligen Feuerwehr Wiesbaden" durchblättert, hie „nach den vorhandenen Akten von K. Koch zusammengestellt war, so wird män manche Brände dabei vermisten, u. a. auch den Brand der Kupfermühle vom Jahre 1896; damals erschien die Feuerwehr erst nach dem Brand und überließ das Löschen der Biebricher Wehr. Auch jener an sich geringfügigere Brand im Nerotal, Haus Nr. 51, vor nunmehr 50 Jahren, fehlt. Dieser Brand kam in der Gemeinderatssitzung vom 13. November 1891 ausgiebig zur Sprache und führte zu dem Beschluß: „Die Tag­wachen auf dem Feuerwachtthurm werden aufgehoben. Eme elektrische Verbindung der Feuerwache mit bem Thurme zwecks Auslösung der Alarmglocke daselbst wird zur Ausführung ge­nehmigt."

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