gnmatno/gonntae. 15./16. November 1941
Wiesbadener Tagblatk
schülern was jebem einzelnen ein e und ein unbezahlbares Vergnügen arbeiteten also nach echten Mustern
I Wissen Sie schon...? |
en Fechterinnen Hatz, Höfer (Dresden).
loern 1942 findet
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merksam Da des Waldes 1 Ballettkostüm
*) Siehe „Wiesbadener Tagblatt" vom 3. November 1941.
Jlus Gau und Provinz
genauerer Betrachtung aus das leinene Lienflyemo zurua,ii lieh. Es war vom Halse bis zum Gürtel „herzförmig geo[
kokett Kutzhände und verschämte Blicke zu.
Dann aber machte sich als Nächster die gerechtfertigte Besorgnis geltend, datz in der recht frischen Nacht eine Erkaltung unausbleiblich sein müsse. Man hatte aber an den Punsch gedacht und diesen entsprechend verlängert. Im Umsehen war der Kessel leer und eine neue Auflage wurde nötig. Auch diese »erschwand wie durch Zauberei und dann wurde zum Rückzug geblasen. Aui dem Wege zur Uniform steigerte sich der Übermut der losen Nymphen bis zum Erklettern einiger Bäume. Der schaden, den dabei die „Trikots" erlitten, soll nicht unbedeutend gewesen sem Bis an den Morgen erklangen von jenseits des Waldes noch laute Hochrufe auf den Kommandeur und die llnteroffizierschule
lästig wie bei den Mainzer Turnern, wird das Ende auf jeden Fall knapp sein.
Die seiden restlichen Treffen stnd Angelegenheiten. Reichsbahn 05 gilt
Ob eine Energieleistung der Mannen von der Maarau von «r- folg gekrönt sein kanm bleibt abzuwarten. Weisenau, wie Opel noch ohne Niederlage, besucht die Turner, die trotz gefälliger Technik bisher nicht besonders zur Geltung kamen und auch in ihrer Form recht unbeständig sind. Weisenau dagegen hat sich in vier Auswärtstreffen autzerordentlich stabil erwiesen, und man geht wohl nicht fehl, wenn man den Gästen auch diesmal einen sieg zutraut.
Nach dem stolzen Mainzer Sieg stehen die 6Liersteinet diesmal vor einer sehr schwierigen «nigahe .H«tE«niu Rüsselsheim aus den Sportklub Opel, der die vielleicht technisch beste Els der Gruppe darstellt und einer der ersten Meisterschaftsfavoriten ist Da wird die verbesserte Form der Schwarzweitzen zweifellos einer sehr harten Bewahrung unterworfen, und gegen die routinierte Opelverteidigung, die in fünf Spielen nur drei Treffer zulieh, gibt es kaum allzuviel zu erreichen. Doch anderer- Veits hat der Rüsselsheimer Angriff bisher keineswegs restlos Überzeugt, und es wird darauf ankommen^ wieweit die Schier- steiner Deckung dicht zu halten vermag. Schlägt ste sich fo zuver-
. worauf es vor allem beruht, dah unsere Panzerkrastaoagen schwierigstes Gelände so hervorragend über- winden? Weil sie nicht auf Radern fah- ren, sondern durch zwei sogenannte Rau- pen vorwärts bewegt werden. Diese Raupen stnd über Rollen geführt« in sich zurücklaufende Bänder. Sie bestehen nach Art einer Kette aus vielen einzelnen Gliedern, die bei ihrem Eingreifen mr Erdboden den Vorschub des Wagens bewirken und stch dabei den Geländeun
ebenheiten weitgehend anschmiegen. Zum Antrieb der beiden Raupenketten dient je ein mit Zähnen besetztes Trelbrad, das vorn oder hinten angebracht ist. Zur Lenkung des Fahrzeugs wird eine der beiden Raupen zusätzlich schneller angetrieben oder aber auch abgebremst bzw. ganz ausgekuppelt. In der Überwindung von Bodenerhebungen. Mulden, Eandstrecken und Gräben leisten bet» artige nicht an Wege gebundene „Raupenfahrzeuge", z. B. auch als ländliche Arbeitsschlepper, Auherordentliches.
(Zeichnung: Seile, M.)
waren sowie Maschinen beschäftigen, nämlich insgesamt etwa 230 000; ebenso beschäftigen sich erstaunlicherwerse nur etwa 40 000 Menschen nut dem Ein- und Ausfuhrhandel; eine Ziffer, die kaum erkennen lätzt, wie lebenswichtig gerade dieses Gebiet für unsere Volkswirtschaft ist und sein wird.
Selbstverständlich wird der gewaltige Neuordnungsprozeh in Zukunft in die Berussstatistik einen genau so tiefen oder noch tieferen Einschnitt bewirken, wie das im Zuge der Arbeits- und Erzeugungsschlachten seit 1933 geschehen ist, als plötzlich, fast Reben Millionen Arbeitslose wieder in den Arbeitsprozeh einge. fügt wurden und die ihnen planmähig zugewiesenen Platze entnahmen. In Zukunft ist damit zu rechnen, dah weitere Millionen in Bewegung geraten und in andere oder neue Stellungen einrücken.
, auf die gleiche Mannschaft, die sich beim Pokalspiel in Hallgarten so gut schlug. Ein spannender, abwechslungsreicher Kampf steht bevor. . .
Hallgarten empfängt die Mannschaft der Flieger und wird kaum um eine weitere Niederlage herumkommen. Nach den Leistungen in Dotzheim und bei der Post gilt die Luftwaffe als klarer Favorit.
Die Punktespiele der ersten Fuhballklasse
Reichsbahn und Biebrich kämpfen aus eigenem Platz
Reichsbahn Wiesbaden — $66. Kastel FB. 02 Biebrich - BsR. Rüsselsheim Opel Rüsselsheim - FSB. Schierpein SB. Kostheim — Reichsbahn Main, »5 TV. 1817 Mainz — Spiel-Bgg. Weisenau
Diesmal paufiert Eltville. Reichsbahn spie» abermals zu Saufe, doch nach dem mäßigen Abschneiden gegen die Rhem- gauet kann man ihr auch diesmal den ersten Steg kaum zutrauen. Denn der Gegner des kommenden Sonntags ist ungleich stärker, noch immer verfügt der zweimalige Meister Kastel über bedeu . tendes Können, und ein Blick auf die Tabelle zeigt,.daß et in der Gruppe bisher die meisten Eewinntore zustande brachte. Dabei mutzte er freilich auch schon eme erkleckliche Zahl von[Verlusttreffern hinnehmen, so daß die Stetigen eilennen lonnen, bte Deckung der Gäste ist keineswegs unüberwindbar. Mit starkem, planvollem, schnell abspielendem Angriff wäre manches zu er- reichen, allerdings muß es in der Funferrethe dann besser als bisher klappen. Vor allem tut Einigkeit und restloser Einsatz bet gesamten Mannschaft not. Mit zwei neuen Eastlpielern steht vor- ausfichtlich bie Elf Welpoi; Hartmann, Arnold, Schmidt, Mette Echterdiek; Seezer, Krieger, Schierer, Schneider und Keller zur Verfügung, und es ist abzuwarten, wie die Umstellung tm Sturm stch bewährt.
Biebrich hat zweimal recht unglücklich verloren. Gegen Opel wäre ein Unentschieden verdient gewesen, und ,n Weisenau vollends wurde ein sicherer Sieg verschenkt Sie Blauweißen stehen nun wesentlich ungünstiger als sie bei ihrem Können m der Lage wären. Aber noch kann stch vieles anbent. Am Sonntag muß auf alle Fälle Anschluß an bie obere Tabellenhälfte gemchi werden. Sie Gaste aus Rüsselsheim geben freilich keinen Gegner ab bei dem sich mühelos Punkte holen lasten Sei Neuling hat im Gegenteil durch bemerkenswerte Spielftärke überrascht. Die größere Erfahrung der 02er sollte ihn trotzdem Niederhalten können, wenn von Beginn an energisch auf Steg gespielt wird uni bet blauweiße Sturm einigermaßen in Fahrt kommt. Gerade die guten Leistungen der Biebricher in Weisenau erwecken Hoft- nung von den Bernhardt, Hausmann, Ärettenauer; Barbehenn Klimm eck Johann; Klarmann Sommer. Götz. Lell, Beifiegel erwartet man erfolgreiches Abschneiden.
= Herzig (Mosel), 15 Noo. Beim Anfahren eines Autos setzte sich, ohne daß es der Fahrer bemerkte, ein Junge aus das Trittbrett. Als der Kraftwagen dann in höheres Tempo kam, sprang der Junge ab, kam zu Sturz und geriet unter den Wagen, Die Räder gingen dem Jungen über den Körper; der Tod trat auf ier Stelle ein.
--- Pirmasens, 15 Nov. Vor einigen Tagen wurde im hiesigen Ernährung?- und Wirtschaftsamt ein nächtlicher Einbruch verübt bei dem dem Täter größere Mengen Lebensmittelmarken und Kleiderkarten in bie Hände fielen. Jetzt wurde in Saarbnicken ein Mann festgenommen, der hn Besitz von zahlreichen Lebensmittelmarken und Kleiderkarten war, die er dort abzusetzen versuchte. Er gab an, die Marken und Punkte von zwei „großen Unbekannten" am dahnhos in Pirmasens für 170 RM gekauft zu haben. Da sich der Bursche, wie uachgewlesen werden konnte, bereits seit Monaten ohne Beschäftigung Herumtrieb, kann er unmöglich über einen solch hohen Betrag vermgt haben so Vag bie Annahme, es handle sich um den Sieb, durchaus gerechtfertigt erscheint.
Sport und Spfel
Wie wir einem Bericht aus dem Jahre 1888 entnehmen, wurde im Herbstmanöver, bei dem sich bie Unteroffizier» schule Biebrich den Truppen aus Wiesbaden und Mainz anschloß, in der Gegend von Idstein während der Rächt biwakiert. Für die Offiziere war ein trockener Graben zwilchen einem Laubwäldchen und einer abgemähten Wiese als postender Lagerplatz ersehen. Mit großer Sachkenntnis wurde der Graben zu Lagerzwecken ausgebaut. Bald lagen die Herren aus heu- gepolsterter Stätte bequem wie aus dem Sosa der Leutnantsstube — zwischen ihnen am Feuerplatz hing ein großer Kessel mit heißem Punsch und wartete des Siedepunktes. Sie Nacht war mondhell, aber frisch, man freute sich auf den Punsch, dessen kräftiges Aroma den kesselartig vertieften Graben durchzog. Ste Unteroffizierschüler biwakierten jenseits des Wäldchens.
Plötzlich blitzt es zwischen den Baumstämmen, flimmert wie Nebelschleier — einer ' Jtl * 1 * * * * * *
noch nicht fest.
Das deutsche Ringer-Aufgebot zum Dreilander- kampf gegen Dänemark und Kroatien am 29. und 30. November in Stuttgart besteht aus folgenden Kämpfern. Pullheim (Kölns, Müller (Stuttgart), Schmitz (Köln), Reinhardt (Hohenlimburg). Hirsch (München), Hahn (Stuttgart), (Socke (Dortmund), Wicke (Setlin), Schweickeri (Berlin), Krauskopf (Wilhelmshaven) Seelenbinder (Berlin), Ehret (Ludwigshafen), Liebern (Berlin) und Staiger (Stuttgart).
Die Saalsport-Meifterschaften der deutschen Radsportler am 6./7. Dezember in Hannover haben ein Rekord- Meldeergebnis zu verzeichnen. Für bie verschiedenen Meisterschaften und Reichswettbewerbe wurden 321 Nennungen abgegeben. Allein um die Meisterschaft im Zweier-Radball bewerben sich 52 Paare.
Ein Vierstädtekampf im Fechten wurde zwischen den Frauen-Mannschaften von Frankfurt a. M., Dffenbqtb a. M, Ulm und Stuttgart zum 29. und 30. November nach Frankfurt a. M. vereinbart.
Olympiasieger Palusalu, Estlands großartiger Ringer, war von den Sowjets zum Militärdienst gepreßt worden und befindet sich nun in finnischer Gefangenschaft.
Wirtschaft steil
Größenordnung der Berufe
Interessante Einblicke in bie Berussjtruktur des deutschen «alle»
Die Volks- und Berufserzählung vom 17. Mai 1939 hat im Lause der sorgsältaigen Auswertung eine,ganze Reihe von oft Überraschenden Einblicken in die Wirtschaftsorganisation des deutschen Volkes vermittelt. Daß wir schon längst aus einem Agrarland zu einem Industriestaat geworden sind, ist nichts Neues; daß aber der Anteil der in Land- und Forstwirtschaft Erwerbstätigen auf nur noch 26,1 % (nach 27,2 % 1933 und 30,5% 1925) zurückgegangen ist, za, daß in den letzten 15 Jahren wiederum nahezu ein Zehntel aller ländlichen Arbeitskräfte, nämlich 830 000 Erwerbspersonen, abgeschrieben werden mußten, stellt ein bedrohliches Zeichen dar.
Demgegenüber haben Industrie und Handwerk, sowie Handel und Verkehr mit nunmehr zusammen 59,6 % aller Schaffenden längst das Übergewicht erreicht, wenn auch die Zahl der Arbeiter als solche mit rund 20 Millionen Köpfe nur wenig mehr als bie Hälfte bet 39,8 Millionen Erwerbstätigen ausmacht. Innerhalb der verschiedenen Industriezweige beansprucht bie Metallindustrie mit runb 4 Millionen Arbeitern (ohne bie Angestellten) ben Löwenanteil, es folgen bas Baugewerbe mit 2,2 und die Textilindustrie mit 1,2 Millionen Köpfen, während beispielsweise der Bergbau nur 731 000 Arbeiter zur Verfügung hat.
Man wird nicht ohne weiteres vermutet haben, daß stch. die Beschäftigtenzahlen im Handel durchaus mit denen der Industrie mosten können. So fanden 1939 im Nahrungsmittel- Handel nicht weniger als eine Million Personen ihr Brot, und eine halbe Million Volksgenossen sorgten im Teriilhandel für die Verteilung der Erzeugnisse des Bekleidungsgewerbes. Verhältnismäßig gering ist dagegen die Zahl derjenigen Per- | fönen, die sich mit dem Handel in Eisen- und Met all-
- RÜdesheiln (Rheingau), 14. Nov. Der älteste Rüdesheimer Winzer, Friedrich Schaub, feierte am 14. November feinen 95. Geburtstag. Er ist der älteste W°lnbergspwn,er der ganzen Rheinweingegend der noch mit der ErabHacke Arbeiten tm JHSeitv berg verrichtet. Sieute noch kann er ohne Brille leien unb auch schreiben und besinnt stch weit zuriickteichenbet Begebenheiten aus Rübesheim, bie vielen längst vergessen sind. Seit über 80 Jahren stand der Hochbetagte als fleißiger Wingettsmann tm Weinberg unb hat manchen eisernen Weinbergskarst stumpf gehauen. Seitens ber Rüdesheimer Bevölkerung wurde er an fernem 95 Geburtstag reichlich geehrt. — Am 16. November begeht Frau Maria Fischer Ww., Winzerin ihren 75. Geburtstag - Ihren 83. Geburtstag kann am 18. November Frau Linie Becker Wwe., geb. Laux, begehen.
= Frankfurt a. M., 15. Noo Eine verheiratete Flau, anfangs ber bteigiger Jahre, mochte in einem Eaft bte Bekanntschaft eines etwa 5l> Jahre alten Mannes. Sie erzählte ihm, thr Mann ft, gefallen unb ihr Kind wäre krank, es fehlten ihr gerade 20 RM. Der Monn war gutmütig, es gefiel ihm die Wittib, er gab ihr den Zwanziger, unb als sie roeggtngen unb seine Begleiterin in einet Auslage einen schönen Damenhut erblickte, blechte er auch noch sieben Mark unb etliche Pfennig für bie Kopfbedeckung. Er ließ sich dann die Abreste ber Frau geben, hatte sie hoch an« gebeutet, nicht abgeneigt zu fein, mit ihm eines Tages auf bas , Stanbesamt zu gehen. Nach einiger Zeit würbe bet Kavalier, ber insgesamt 43 RM für bie „Witwe" verausgabt hatte, gewahr, datz bie ihm gegebene Adreste falsch war. Et war einer Schwindlerin in bie Finger geraten, beten Mann noch lebte. Das Amtsgericht verurteilte bie Betrügerin zu zwei Monaten Gefängnis.
ber Offiziere macht ben anderen auf- , ertönt gedämpfte Musik, und aus dem Schatten lösen stch Gestalten - die Nymphen des Waldes im i: rosa schimmernde Ttikos, weiße kurze Röckchen Der Helle Mondschein läßt deutlich erkennen, daß Efeuranken die Häupter und Gewänder bekränzen und daß die holden Gestalten mit Zweigen und Ranken winken. t
Blitzschnell ist der Graben leer geworden, einsam brodelt ber Kessel. Die Rym -n schreiten nähet, Hüpfen im Ballettichritt über ben Graben bis auf bie Wiese — aus bem Wölbe Hingt geheimnisvolle Musik unb nun beginnt im Mondschein em phantastischer Tanz. Nach und nach wird allen bie Erscheinung klar: ihre Zöglinge sinbs, bie llntetoffizierschülei — man durchschaut auch allmählich das Toilettengeheimnis. Bis auf den Trikot waten alle Requisiten vorhanden. Langgeschnittenes Stroh über einen Bindfaden geschlagen und so um die Taille gebunden, nach Manier ber inbianischen Federbekleidung, ersetzte bie Unterkleider und bauschte sich trotz des vielfältigen Tarlatan- röckchens. Darüber hing ein weißes Überkleid, das fid) bet ’ ' ■ —* *■-- '------ Dlensthemb zuruckfuhren
■ ' " öffnet,
Berliner Börse vorn 15. November. Die Kursgestaltung war nicht einheitlich, jeboch überwogen Steigerungen. Die Umsätze sind weiterhin Nein, da weiter das Anlagebedütsnis in erster Linie durch die neuen 3y, % Reichsschätze befriedigt wird Größere Bet- änbetungen traten nur vereinzelt ein. Dessauer Eas plus 2 %, BMW minus W,%- Reichsaltbesitz stieg auf 163.
Frankfurter Börse vorn 15 November. Der Wochenschluß war wieder mehr still. Kursveränderungen bewegten sich meist unter
1 %. Nur Heidelberger Zement und Hoesch minus 1 %. Sagem
Deutsche Linoleum 1/ und Metallgesellichaft 2 % fester. Farbe»
waren knapp gehalten Altbesitz weiter V«% hoher auf 162%;
auch Dekosama I 169,60 <169'/.). Der Freiverkehr war geschästslos.
Notierungen" vom 14. November. Berlin: Vereinigte Stahl-
werke 146U JE Farben 197’/«, Reichsaltbesitz 162’/«, Eemeindb- Umschuldung 102°/°; Frankfurt: Harpenet 180. Hoesch 161,
Stahlverein 146%, Daimler 18614. Feinmechanik Setter 143,
Holzmann 152%. Berger 213%, Zellstoff Waldhof 153%, Scheide
anstalt 335, IG. Farben 197’/°, Felten 220, RWE. 163%, West, deutscher Kaufhof 142, Süddeutscher Zucker 337%, Bemberg 161)% Reichsban« 182, am Kastamarkt: ®ebr. Fahr 186,
Seite 6 Re. 269
Bilder aus Wiesbadens Vororten
Noch ein Manövererlebnis der USB. *)
ber breijjiger 3
etwa 50 Jahre ------ ---------- -
‘ ~en unb ihr Kind wäre krank; es
lannes. Sie er;
bie Ärmel waren bis zur Achsel emporgekrempelt dort mit I |n Kürze erzöh t: Blättern gehalten, die zu Gürteln umgestalteten Tragvanvet i ; .... . .___::...
hielten bas efeugarnierte Gewanb in ber Taille zusammen. Die I DlCJC“ HäpflUCt
Nymphen sahen sehr natürlich aus unb benahmen sich recht I w.-nbluna von Renate Goedecke.
gewandt So ungeübt wie man glauben sollte, waren sie tn bem I Erzählung von menurr «
Ballettfach übrigens nicht. Die königliche S°lbuhne »n Wies- I <§„ti war ebenso hübsch wie nett ebenso blonb mie lufttg und
haben requirierte bei Auszügen tn Opern und größeren Balletts I roaI re,tlos verlieht in seine Braut — O.eweten. D öfter ihre Statisten aus ben jungen, gewandten Unterminier« I tf JJ j 'n hatte er entdeckt, daß Eerti einen Fehler hatte, schülern, was iebem einzelnen ein Spielhonotar von d re'Mark I ^^nnte ®es nämlich durchaus nicht lasten, in allen o'fentltchen und ein unbezahlbares Vergnügen emtrug. Dte^ Jünglinge I m^kehrsmitteln fremder Leute Zeitungen mitzulesen teils a arbeiteten also nach echten Mustern unb mit Sachkenntnis, es I be teils aus reiner Angewohnheit. Fritz hatte keine _®e
öfter über das königliche Hofballettmuster hinaus und wurden I nung 6apei nur roie ueiuH ,
mehr Grotesktanz; die Geschicklichkeit, selbst Anmut ber Jungen I bas n J. „t ei m,t Milbe, inbem er selbst eine Zeitung konnte aber nicht genug bewunbert werben Eme unnachahmliche I t5UCI'rt Rahrt war lang, unb kaum war Eerti Mit ber Eruppenftellung bilbete ben Beschluß. Bier der größten Nymphen I kaufte. Sher bie ff h . rf*c ptompt nach denen ber anbeten stellten sich nebeneinanber, btei andere stellten sich auf die I eigenen 2e tüte fertig fo fpabte ne $v w machte ihr die schultern der ersten, dann zwei aus die Schultern der zweiten I aus. Da t,ß des braven Soldaten weo
Etage, und endlich erschien die kleinste Nymphe, ein ^reizender I ersten Borwutse . „(eich ber erste Krach, denn
bloßer Bengel von sechzehn Iahten aus bem Nachbatborfe auf I Leiber b,u9 geloben, nahm ihren Fehler
der Spitze der Pyramide wie em Zuckerengel der Baumtorte, I Gert,, statt reurnuftg Bftierung z » auf einem Beine schwebend - rechts und links flammte in diesem | einfach mcht ernst, sie lachte logar daruo
Augenblick bengalisches Feuer auf — die Überraschung war eine | Fritz wurde gereizt. machen liebes Kind, datz dein
vollständige. Nachdem ein Tusch aus dem Walde unb lautes I Du "’.^J^Van fJembem Eigentum bebautet!“
Bravo ber Zuschauer ben Darstellern gelohnt hatte (prang bte I gjerholtenlo etwas nie Kaut' ’ ~ febieff sich einfach nicht,
kleine Nymphe mit einem gewaltigen Satz bis vor den I „Blödsinn" sagte ®”V„t* flgnt irLnb eine f&leäte Dngewohn- Kommanbeur, verneigtesichsittsam^und warf ben Offizieren | zugegeben ^^e^^eb^OTenfib^a^h^b ein W $ngeI zur ^au^efommftf^e ,ann „ nid)t leiben, e, macht mich
ganz Gefreiter mit Nerven, hahahaha!"
Damit schieben sie für d'esmal. leibet
Denn da- --nastauetn^b«iann
Flut ihrer Liebe ungeahnte Kte se ,u z,ey^ bann er$t Ipäter mal dieses e<te fliehe tun will, te^iou schrecklich, ein Ä! Ä ihm fo etmas wichtiger ist als unser Zusammen-
• ■ ■ ■ „ SBoIIen zogen am Himmel des Urlaubsglückes auf.
SU Jronl all., SAefUnb.a ,161 en» ■■ «. - 6 I DU. war wvll" sich m.u-’ür'aub'rlw-- kost'»
„ „... auch in Softheim als I Ufte bas Schicksal zu rühren, wenn et sich feinen Jungen ivM
Favorit, böch es wirb wohl bart gekämpft werden, da der East« I fegcn etwas kosten liefe. 3m unwahtlche ■ 4 fr erhöht werben,
gebet bei einer weiteren Niederlage bedenklich abrutfchen mutzte. I fingsknaben sollte bie Summe auf bas D pp ba<hte
Ob -in- Energieleistung der Mannen von der,.Maatau^°onLr- Merbings warmes jine etwa «nfeitige Wett^denn
r I ?^Itet’io viel zu opfern, aber Hauptsache, es half!
Zwei Treffen der zweiten Klaffe I Aren Jnje unb Samillenameigen enthielt.
KSE. (Sondermannschast) - Post-SG. Wiesbaden I plötzlich aber würben ihre Au«-Ngrost sie iah fcharf r SB. Hallgarten — Luftwassen-SV. Wiesbaden I stieß bann, sowohl Umgebung wie Streit nergeg i
Hier ist Dotzheim spielfrei. Die KSE. trägt ihr zweites Spiel I hervor: .
aus. zu bem sie bie Ausstellung Joos; Franf E Wqnnemacher; I Peter und Pau> find °a Wagen! Fritz, äußerst pein-
Floßmann-Kraus, -Häuf, Dix; Auer, Brausch. Röhl, Michel Kauf- I Größtes Erstaunen im uhermuien
mann namhaft macht Es sind also wieder einige Gastspieler ein- I liefe berührt, wellte gerave z nerloren?!" als Eerti ihm mit dem
gesetzt, die schon in der Ligamannschaft mitwirtten oder dafür I „Hast du ben Verstand Berioten/. w tzoch. Hannes
tn Aussicht genommen sind Die Post wird ein Gegner sein, der I alten strahlenden Lächeln 1«°“, $ " b09 c,n Dusel! Heute
den (Selben manches abverlangt, unb die Roiiacken stutzen sich I Zwillinge, tatsächlich, 8Met öopne. ad ,
auf bie gleiche Mannschaft, bie sich beim Pokalspiel In s?aUgarten I abenb feiern wir in bet ^Xta b , 1 ■ benfen menn er da ' ...... feinem ©mnSe'ia doch 'pelzen ließ?
Sie feierten Und als beim festlichen Sekt Hettimitlchelmi- kaute Siehst du. ohne meine dumme Angewohnheit flSten" beinet Wei e wahrscheinlich erst nach bem , & s-
Sie dänische Mannschaft zum 11. Futzballänderkamps I nanauern gewöhnen müssen!" . , -
mit Deutschland wurde im Angriff nochmals umgestellt. Mathiesen I ' 9rf,ct ba erhob Eerti Einspruch, »^ein! tief ste, von ?delst spielt nun am Sonntag in Dresden halbrechts, während Kai I „glühend", bas sollst bu nicht! Ich werbe mftfktzt alle
Hansen der Verbinder des linken Sturmflügels sein wird. I M-i^ geben es mir abzugewöhnen, unb wenn bu heimkommst, Sie deutsche Fechtmannschaft zum Länderkampf I 5 n*„ geschafft!"
gegen Ungarn am 13. und 14. Dezember in Wien besteht aus I es 8 |u)
den Fechtern Eisenecker (Franffurt), Wahl (Zella-Mehlis), Losert (Berlin), Welczerek (Klagenfurth), Heydrich, Liebscher, Hainke lalle Berlin) und Esser (Düsieldors) sowie den Fechterinnen Hatz, Allgayer, Krausgrill (alle Offenbach) und Höfer (Dresden).
Das deutsche Meisterschaftsrudern 1942 findet am 2. August in Berlin-Eriinau statt. — Die Kanumeisterschaften sind vom 6. bis 9. August vorgesehen, doch steht der Kampfsport
la gekrönt sein kann, bleibt ich ohne Niederlage, besucht :chnik bisher nicht besonders
