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Wiesbadener Tagblatt

Seite 4

Nr. res

Wiesbadenerinnen setzen sich überall ein!

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Wiesbadener

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Nachrichtenhelferinnen in ihrer lleidsamen Uniform Der Dienst bei den Nachrichtenhelserinnen ist nicht leicht. Er «er. langt eine angespannte Konzentration, Arbeitssleih und gute Auffassung

Schwestern des Deutschen Roten Kreuzes am »ayny-i

Sie haben leicht lachen: Bei allen Soldaten sind fte°b ihrer Küchenkunst und ihrer jederzeitmen^ Hilfsbereitschaft beliebt und geachtet. (Photos: Sperl.)

voller Schluß im letzten Satz wieder der b-m hemltch gelegenen Weinort Frascati gewidmet wurde. Dieser Schlutzterl ist äußerlich am effektvollsten. Bacchantisch ist er gerade n'-ht. aber er bringt eine süße schlaqerartige Walzermelodie, die den Rhythmus wechselt und gelegentlich auch eine Mandoline dazwischen reden M Das Klavier ergeht fich bei solchen landschafflichen und geschlchtllchen Erinnerungen in improvisierenden, aus und ab perlenden Qa. f , und es ist manchmal, als ob der Spieler rn besinnlichen Betrach­tungen verweile. Es folgte eines der anspruchsvollsten Klav - werke von Franz L i s z t, die Variationen für das Solo,nstrument und Orchester über das kirchlich strenge Thema des „Dies irae aas dem Requiem des Franziskusschuleis Thomas a Celano, ^ch Hektor Berlioz hat es in dem Hexensabbath seiner p^"taftische» Sinfonie in genialer Weise verwertet, und es ist nicht ausge- ickloüen daß der ihm eng befreundete Liszt dadurch angeregt wurde/Ällervings soll ihm der Gedanke zu seiner Komposition vor den Fresken des Campo santo in Pisa gekommen sein, btesa sch lich dem irecentistischen Meister Orcagna ,W«ichneben wurden. Reben dem Weltenrichter erscheint hier die Todesgottm, die alle Kreatur mit einer Riesenjense niedermäht. Das Werk, gewöhnlich als Zoten Tni“ bezeichnet, wird in sämtlichen Danat-onen - " „"staltet bald wuchtig, bald verzerrt und grotesk, bleibt

aber "bet a?Ien modernen Zügen stets tm ^"^Ttlschcn Richard Langs erwies sich als vollendeterMeisteides Anchlag^ Die geradezu wahnwitzigen Passagen heram und herunter wäitiqte er mit spielender Leichtigkeit, liefe aber auch im «ag die Glockentöne. das Ende aller Dinge, Det~nb”’Jl.n caiuS Haupt in dem »on Liszt vorgelchriebenen Freskoftil Den Schluß

SBeife Erschütternd wie nur je erklangen gleich am Anfang die ä“ ä s.:“

NumpÜ'-n Ende führte. lr. Wolfram Waldschmidt.

Annemarie und die Wochenschau

Millionen deutfcher Frauenherzen gedenken der Front

Unter den packenden Klängen, die so ost die Herzen aller Deutschen bei den Sonderme.ldungen rascher und erwartungsvoll schlagen lassen, teilt sich der Vorhang — und tiefe Stille ti tn dem großen, dunklen Raum Annemarie, die keine Wochen chau mehr versäumt, seit ihr Fritz für Deutschland marschiert, beugt sich leicht vor. Jetzt ist alles um sie her versunken und mit klopsendein

* Schuricht dirigierte Bruckner in Mailand. ^Generalmufik- direkter Carl Schuricht, der in den lebten Wochen sich durch Bor- träge in Mailand und anderen italienischen Städten für Bruck­ner eingesetzt hatte, dirigierte im letzten Herbst-Sinfoniekonzert des Mailänder Scala-Orchesters u. a. Bruckners 7. Sinfonie. Ob­wohl Bruckner in Italien noch wenig bekannt «st, hatte die Sinfonie einen durchschlagenden Erfolg.

* Uraufführung am Stadttheater Mainz. „R o n i a v o n R o rn", eine Tragikomödie von dem Herzog von Reichstädt, dem Sohn Napoleons, aus dem Nachlatz neilt ® 6 » nen $, des Dichters der „Uta von Naumburg, gelangt am Stadttheater Mainz am 18. November 1941 zur Uraufführung.

* Spaniens erste nationale Kunstausstellung In Gegenwart General Francos wurde im Kristallpalast des Retiro-Parkes die erste nationale Kunstausstellung eröffnet Die Ausstellung umfaßt über 500 Werke der Malerei und Bildhauerkunst neuzeitlicher spanischer Meister.

Rundfunk uns mit der Zeit die Musik nur noch zu einem over- slächlichen Genuß würde werden lasten, darf heute wohl schon als überwunden betrachtet werden Das Faustische in der Seele des deutschen Menschen wird auch auf bei Suche nach dem rechten Wege zum Erleben der Musik sich stets des Umstandes bewußt bleiben, daß man die wahren Früchte des Kunstverstehens nur durch strebendes Bemühen, in unserem Falle durch immer erneute Beschäftigung mit den Dauerwerten der Kunst und ständige Weiterarbeit an uns selbst erringen kann.

Samstag/Sonntag, 15./16. WntHMrt«

Unangenehme Verluste

Lebensmittelkarten sind wertvolle Euter

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Dack eines Hauses getrieben hätte. Dann wäre das Anrecht auf veiiMerzt gewesen. Lebensmittelkarten sind wertvolle Güter ^wer sie leichsinnig verwahrt, hat es sich selbst zuzuschreiben, wenn ihm dadurch SchLen entsteht. Ersatz kann nur m ganz be. änderen Ausnahmefällen geleistet werden Jeder Volksgenosse muß darauf bedacht sein, diese Karten so auszuheben, daß sie nicht in Verlustgeraten oder gar in Hände salten können die da- Verbot, fremde Lebensmistelkarten für den eigenen Bedarfs zu verwenden, mißachten.

der nicht auserwählt war; er vermehrte dann das Heer der Kunstproletarier, desien Angehörige den MustkeMruf so !Är tn Mißkredit gebracht haben, daß ihm heute noch rn den Augen vieler Kreise ein gewisser Makel anhaftet. Auch hier gilt es, den Hebel fest anzusetzen und den Beruf aller im Dienste von Frau Lstusika Stehenden zu d e m Ansehen zu verhelfen, das ihm Be6iJBenn dann in den neuen Grenzen unseres seotzdeutschen Vaterlandes allüberall ein Singen und Klingen anhebt, sich wie ein Lauffeuer ausbreitet vom Meer zum Alpenkamm, von den schwermütigen Weiten des Ostens, bis zu den Brennpunkten deutschen Fleißes im Westen, dann soll der deutsche Musikerzieher als Lenker so vieler Ströme den gewaltigen Lluß musikallscher Betätigung in geordnete Bahnen leiten undallen Volksgenoffen, die sich an ihn wenden, Fürsorger und Berater sein. Vicht feder, der es gerne möchte, kann sich die Musik zum Beruf erwählen, aber viele werden es an sich selbst erleben, v»e ihnen nach des Tages Last, Müh und Arbeit in einem anderen Beruf die Musik innere Befriedigung, Entspannung und unsagbare Freude

Im Lazarett

Run liege ich in dieser schönen Stadt, SÄ

Und deckt. mit seinem Schimmer alles Gestern.

Nur in den Nächten, wenn ich Überwach Noch einmal fiebernd gegen Ost marschiere, Dann jagt mein Herz den Kameraden nach. Daß ich sie nicht im Dunkel rings verlier» — Denn Kreuze rechts und links am Wegesrand — Ich kann an ihnen nicht vorübergehen — Euch Toten all in Rußlands Staub und Sand Soll einst die Fahne unseres Sieges weben! — Die Nacht vergeht. Der Tag steigt ubersonnt — Ach, wär ich erst gesund und wieder an der Front.

Wolfgang I ü n e m a n «.

Bäume stürzen

Sanierung im Wiesbadener Wald

.„an jetzt zur Platte wandert, durch den müden. braunroten Wald, wo die Wege zugedeckt und verschüttet sind nut Laub das unter den Füßen raschelt, hat man, kurz vor: dem 3' . >in Erlebnis: Bäume stürzen. Weil man eingesponnen ist stille and Rübe der Natur, weil man einmal wieder tief üTbegMcki den E?druch,Ten Atem des Waldes in sich aufgetwrn- men, ist das Herz tief aufgeschlossen.

Ja es ist im Leben der Natur wie im menschlichen: man mch Mut und Kraft zum Durchsetzen haben. sonst wird man beiseit gedrängt. Damit die stärksten und besten Baume gwtz uno weitästiq werden können, müssen dre schwächeren J3Ia^ m^en “» KS SS.-ÄSfÄSS 'HH->s'-ZKZ bkWwÄWSS in einem Fallen das irgendwie groß und überlegen scheint, schlägt der Stamm mit einem dumpfen harten aWautnt , daß die braunen Blätter erschreckt hochfliegen und die Erde bebt.

Der Stumpf steht stockt und hilflos und ist wi« eine offene, glasige Wunde. Aber die Zeit wird fie heilen. A. P>

bescheren kann.

Die Befürchtung, daß die allzu leichte Versorgung, durch den Rundfunk uns mit der Zeit die Musik nur noch zu einem ober­flächlichen Genuß würde werden lassen, darf heute wohl schon

Herzen nimmt sie die unbeschreiblich eindrucksvollen Bilder von dem gewaltigen Ringen im Osten in sich auf.

Heißes, frauliches Mitgefühl steigt ,n ihr hoch, wenn He die ungeheuren Strapazen da vor ihr miterlebt. Aber auch so herzlich giertet ein Lächeln über ihre Züge, wenn ihr ein frische:Soldcrten- aesicht da vorn auf der Leinwand entgegenlacht. 3m Stillen hat sie immer gehofft, daß ihr Fritz ihr einmal begegnen wurde - Un6 Nui? I ach t "'sie °'ein befreiendes, herzliches Lachen, als sie die wilde Jagd der vergnügt grinsenden Landser hinter bemRudel fetter Schweine sieht. Aber gleich ist sie wieder ganz die helfende Frau beim Anblick des finnischen Frauenhilfskorps und feiner ftgensvollen Arbeit. Jeder kräftige Schluck, den die durst,gen Soldaten tun, tut ihr wohl und in Gedanken beißt sie herzhaft mit in die dicke Brotschnitte, die eben einem Feldgrauen gereicht wird

Ja, sie ist ganz dabei. Sie marschiert mit, fi« hilft mit, sie freut sich ebenso über die tapferen Flieger, die über di- Kopse der marschierenden Kolonnen Hinwegbrausen, wie diese selbst Und stolz ist fie, unendlich'stolz auf die tapferen deutschen Manner.

'Mit glühenden Wangen sitzt fie da, als nach den letzten, ge­waltig ergreifenden Bildern das „Hohelied unserer Tapferen b^ endet ist. Still und ganz fest falten sich ihre Hande. „Möge Dich Gott beschützen mein lieber, lieber Mann!" lind viele, viele Frauenherzen schlagen im gleichen Gefühl im dunklen Raum, suchen durch die Nacht den Weg zu finden zu ihrenSelbem dre irgendwo an der weiten Front marschieren. Und so finden Milli­onen deutscher Frauenherzen zu unseren Soldaten, tm Gedanken schicken sie einen lieben Gruß aus der S-'M-L^

Graphiker Oskar K d ich _aknten bC5 Sudetengaues zählt, ber öu ^>en hon. g Kunstgewerbeschule taug und ist

«ar °i- Lehrer an der Plager aIs PK=Ärteg6tnalet

jetzt aus Dem eingesetzt war.

Landser in Großaufnahme

Die neue Filmwochenschau

Es bleibt eine erstaunliche Tatsache, daß die Deutsche Wochen­schau zusammengestellt aus den Dokumentaraufnahmen vo dreißig tunfzig, fa achtzig Kriegsberichtern, bei der Vielfalt der 1 JnhaLmomUe 'und de^ Verschiedenheit der Ausnahnietechnik , trotzdem stets zu einer Gesamtheit wird, zum ""»besten erneu I einzigen bleibenden Eindruck hinterlaßt. .Gerade der neuest Streifen, der äußerlich locker zusammengefugt erfcheint mach dies besonders deutlich. Der Grundton heißt: mit frohem

“obTir die Finnen beim Angriff auf eine Insel im Dnega- See, den Sturm auf die Halbinsel Krim den Einmarsch in Cbarkow oder die Kämpfe vor Moskau erleben, überall schwingt jener. kaum zu beschreibende Ton mit, den wir nur als einen Ausdruck ruhiger Siegesgewitzhelt bezeichnen lonnen der ich durch blinkende Augen, forsche Schritte und fröhliche kleine Episoden bei Marschpausen ausdrückt.

Obwohl auch diesmal die Mörser brüllen die Stukas heulen, und der Bombenhagel unnachsimtlich auf die gegnerischen Stellungen herniedersaust, zeigt das Ganze daß eigentlich die Hauptarbeit schon geleistet ist. Das Wort des Mhre», das « — wir sehen ihn mitten unter seinen ältesten Mitkämpfern am Vorabend des 9. November in München — in seiner letzten Stofeen Rede sprach, nach dem er das Reich der Sowiets für die Sicher, stellung der Ernährung ganz Europas erobert hat,«'» sofort durch das Bild belegt. Schon jetzt sitzen die Bauern dieses Landes in Versammlungen, auf denen ihnen deutsche Manner die eisten Anleitungen zu den großen Aufgaben geben, die ihrer warten. Die schwere und umfangreiche Arbeit, die der Re,chsatbeitsd,enst nahe an den Feldstellungen leistet ist ein weiteres. Sinnbild für die Zielstrebigkeit der Tätigkeit, die deutscher Geist auf diesem Boden leisten wird.

Stolze Zeugnisse für die große Leistung der deuffchen Infanterie sind die Bilder von den riesigen Rustungssabriken des Donez-Eebietes. Vorläufig verödet so ragen sie dort in Die graue Luft. Und wenn ihre Schornsteine einst wieder rauchen werden, dann werden sie Produkte schaffen zum Segen Europas.

Dies alles hat der deutsche Soldat zuwege gebracht. Und deshalb liebt ihn die Kamera. Sie zeigt ihn "" Zuge mft den Kameraden, zeigt ihn zu Pferd, im FI »9 je» gusidb e i mE ffen, ja, sie geht an ihn heran bsingt sein Gesicht überlebensgroß auf die Leinwand und zeigt so mit einer einfachen Gebärde, daß der einzelne unbekannte Soldat heute das Anrecht hat, überall der Erste zu sein. v-H-G-

Generalarbeitsführer Wilhelm Faatz 50 ^ahre

Der Führer des Arbeitsgaues XXV Hessen-Süd

Wer ihn kennt, weiß, daß er sich an diesem Tag keinesfalls als „Jubilar" fühlt, und daß die Rückbesinnung auf oas was in den fünfzig Jahren war, und was erreicht, wurde, in ihm viel - weniger Raum gewinnen kann als der Blick auf die zukunstigen Aufgaben, die geleistet werden muffen. Eeneralarbeltsfuhrer Faatz wurde in Assenheim (Oberheffen) Den

Weltkrieg machte er als Offizier an der West- und Ostfront mit und wurde u. a. mit dem E. K. I ausgezeichnet. Als bewahrtem Parteigenossen wurde ihm, einem Sei ältesten Mitarbeiter des Reichsarbeitssührers, der Ausbau des Reichsarbeitsdienstes tn Hessen übertragen. Am 1. Juli 1932 erfolgte die Ernennung zumEaufachbe arbeit er für den Arbeitsdienst Vom 19. Oktober 1932 bis 5. April 1933 führte Eeneralarbeltsfuhrer Faatz die Gau gruppe Hessen und wurde dann Bezirks- führer für den freiwilligen Arbeitsdienst rn Hessen.

Unbeirrbar in ber Verfechtung des weltanschaulichen Funda­mentes und in rastloser Hingabe an die Idee und die damit verbundenen Ausgaben arbeitete Eeneralarbeltsfuhrer Faatz weiter an der Entwicklung der jungen zukunftsreichen Organi­sation. Am 16. Oktober 1933 wurde et mit der F u h r u "9 des Arbeitsgaues XXV — Hessen-Sud — des NSAD. beauf­tragt und nach Einführung des Reichsarbeitsdienstes zum Arbeitsgauführer ernannt.

Für die vorbildliche Aufbauarbeit Jett Bestehen des Arbeits­dienstes wurde ihm in Würdigung seiner Verdienste durch bett Führer bas „Goldene Parteiabzeichen" verliehen und am 20. April 1939 die Beförderung zum Eeneralarberts- führet ausgesprochen.

Bei Ausbruch des Krieges bewies auch der Arbeitsgau XXV feine sofortige Einsatzbereitschaft. Stets haben sich bte SRanner seines Gaues als treue Helfer unserer Soldaten gezeigt, ganz gleich, ob sie im Einsatz außerhalb der Reichsgrenzen oder tm Heimatgebiet stehen. Generalarbeitsführer Faatz selbst ist als „Höherer RAD.-Führer" bei einem Luftgau -eingesetzt.

— Postwertzeichen für bi« Ostgebirt«. Zum Freimachen der in den Gebieten der Generalpostkommiffare Estland und Ukraine auf- gelieferten Postsendungen werden künftig mit dem Überdruck Ostland" und „Ukraine" versehene Freimarken der deutschen Dauerreihe mit dem Bilde des Führers verwendet werden. Die Marken dürfen im Altreich nicht benutzt werden.__________________

Hausmusik und künstlerische Lr?rehung

Von Dt. Richard Meißner

Di« häusliche Musikpflege hat -st Anlaß zur Bespöttelung ja zur Verurteilung gegeben. Man _ sah es als zum guten Ton gehörig an und glaubte, es dem Ansehen fernes Standes schuldig zu sein, die Jugend auch bann ein Instrument erlernen zu laffen, wenn Lustlosigkeit an bet Musik überhaupt "»t bem Widerwillen gegen das üben sich bte Waage hielten. Nimmt E die nur allzu oft vergeblichen Versuche vieler .Höherer Tochter hmz , es auf bem Lebtet bes Gesanges zu etwas zu t»°ns-", l° h°t man von hier bis zum unvermeiblichen „Gebet emer Jungfrau alles beieinanber, was bis zum Überdruß oft als Zielscheibe billigen Spottes diente. Gottlob ist diese Art von Dilettantismus

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s™ ,L s&l -Ä auchben erwachsenen) zum wahren M u s. k e r l e b e n vordere,ten will seinen Geschmack läutern, will ita * *m«»" ma^en gegen bte Sumpfblüten einer Auchmusik, beten letzte Wurzeln tn den welt- zerletzenben Jbeengöngen bes Jubentums liegen. Bor allem aber will sie ihn aufnahmefähig machen für bte gtDigteitsroerte, bte nrot,e Meister in ihren Werken mebergelegt haben, sie will in ihm bie Voraussetzungen schaffen, in Theater unb Konzert­saal ben Darbietungen mit Berstanbnts zu folgen unb sich bte bie Kraft zu holen, auch im Ablauf bes grauen Alltags ben $°P'Die?$ °ZieTdie"deutsche Bolksgemeinfchast etlebnisbereit für bie tüntkr^en Offenbarten be? großen Meister zu machen, setzt bie Inangriffnahme eines gigäntitten _atbeit5planes ooi- aus, ber zunächst wohl noch nicht an allen Volksgenonen verwirk- liibt werden kann. Es ist für ben Musikerzieher eine ebenso bank- bate wie schwere Aufgabe biefe Arbeit zu übernehmen. Mit schönen Worten allein'wirb er auch bann nicht

menn et übet die Gabe bet Nebe unb Gcbnfi ln binrerchenbem Maße verfügt. Mit viel Geschick und,behutsamem Fingetipitzen- gefühl wirb er seinem Ziel nur allmählich nahet rucken^ umete deutsche Hausmusik, bie früher einmal als Ausdruck mnerfter Verbundenheit mit Mnftlertsch-musikallfchen Dingen eme viel umfaffendete Verbreitung gefunden hatte ak heute, wieder an den ihr gebührenden Platz zuruckzufuhten. Wie oft laßt sich tn der Vergangenheit die Feststellung treffen daß gerade aus ber Praxis ber Hausmusik Talente ober gar Genies hervorgegangen sind! In rastloser Tätigkeit, ost von frühester Kindheit an 6aben R» lanae an sich aeatbeifet bis ihnen bet Lorbeer bet Ünfterb- Ischkett^zuteff umrbe Of^ alletbings auch fühlt« fich einet berufen,

„Dieses Haus ist schlecht Verdunkelt"

Anbringung von Plakaten an die Häuser von «erdunkelnn^. säubern

Eeaen Vetbunkelungssünber werben, um fie zur Erfüllung ibter Pflicht zu bringen, immer schärfere Maßnahmen angewendet. Neuerdings kommt einheitlich im ganzen Reich °enn^ irgendwo ein hartnäckiger Sünder festgestellt worden ist, ber Polizelbeamte und klebt an 'das fragliche Haus einen rot nut dem in der Überschrift tn großen, deutlich sichtbaren Lettern M iefen ist" Dieses fians ist schlecht verdunkelt." Es he.ßt bann tneiter im Text' Dabütch sinb nicht nur seine Bewohner, sondern auch die Nachbarn gefährdet. Der Feind wirft feine Bomben dort ab, wo er einen Lichtschein bemerk Luftschutzwart und Hausbe­wohner werden aufgefotbert, selbst bafjir zu sorgen, baß auch m diesem Hause die Verdunkelung schnellstens und restlos burchgefuhtt wird Dieser Anschlag^ wirb erst entfernt werben «-»» °^ Wohnungen unb bas Treppenhaus — auch nach ber Hofseite einroanbfrei verdunkelt find."

— Weihnachtssenbungen für Soldaten und Truppenteile in Nordnorwegen müffen bis spätestens 15..Rooember zur Pst aeaeben sein Die Einhaltung dieses Termins ist notwendig, menn die Sendungen zu Weihnachten im Besitz der Adressaten sein sollen.

Samstag Serbunlelung van 17.44—8.40 Uhr

Sonntag Lerbimkeluug von 17.42—8.42 Uhr________