Wiesbadener Tagblatt
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Druck and Berlug: £ ScheUenverg'sche Buchdrmleret, Langgusse Nr. 21 (Tagblatt-HauS)
89. Jahrgang
Freitag, 31. Oktober 1941
Nummer 256
• *
laenuvrs uuutwwim. .
eeres betönipften kriegswrch- vor
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Der Davidstern
Von Heinrich Karl Kunz
sichtnahme fallen.
Fremdlinge unter den Völkern, galt dem bodenständigen, arteigenen Leben ibr abgrundtiefer Hab- Es ist
Der OKW.-Bericht von heute
Plus dem Führerhanptquartier, 31. Okt (Funkmeldung.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Bon deutschen und rumänischen Truppen scharf verfolgt, ist der Feind auf der Krim in voller Flucht. Damit baden die langen und iMAen Durchbruckskampfe ihre Krönung gefunden, mit denen die Infanteriedivisionen der Armee des Generals der Infanterie von Manftern im Verein mit dem Fliegerkorps des Generalleutnants Pflngbeil die schmalen Landengen bezwungen haben, die zu der Halbinsel führen. ,
Auch im Donezbecken setzten die deutschen und, verbündeten Truppen die Verfolgung des geschlagenen «yetnbes
Englands „Wettlauf mit dem Kontinent"
(Eigener Drabtbericht unserer Berliner Schriftleituno)
sch"^Flug,euge, die zu bewaffneter Seeaufklärung eingesetzt waren, bombardierten in der letzten Nacht Hafen an der britischen Ost- und Südwest,Lfte. m
Der Feind slognrchtrndasRerchsgebieter«.
Auf der Krim in voller Flucht
Auch im Donezbecken die Verfolgung erfolgreich fortgesetzt — Wieder 27000 BRT., ein Zerstörer und zwei Bewacher von U-Booten versenkt
Fernruf 6amrnel-9Zr. 69631 Drahtanschrift; Tagolatl, Wiesbaden Postlcheckkonto. Frankfurt a. M. 7106 Bezuaspreile- Für zwei Wochen RM 0.94, für einen Monat RM 2.— elnlchlietzlich des Trügerlohnes Durch die Post bezogen für «inen Monat RM 2.35. zuzüglich RM 0.36 Bestellgeld Einzelnummern RM 0.10 Bei Behinderung der Lieferung infolge höherer Bem all kein Anspruch auf Rückzahlung des Bezugspreise»
Gegner aus eine Lügenoiienfive beschranken. Die Sowjets erfinden, wie wir gestern. schon, berichteten. Luft an» griffe auf Berlin, die nie stattfanden, und geben die Verluste wichtiger Städte erst mehrere Tage, nach dem tatsächlichen Fall bekannt. Die Engländer, fuhren jedesmal einen wahren Eiertanz auf, wenn he.eine neue Niederlage der verbündeten Bolschewisten bekanntgeben müllen. So bedeuten die deutschen Siege auf der Krim plötzlich eigentlich gar nichts. Noch vor wenigen Tagen waren die Engländer sehr anderer Ansicht. Am 22. September erklärt, um nur ein Beispiel herauszugrelsen.. der englische Militärsachverständige Major S.asttng m.einem Rundfunkvortrag u. a.: „Es ist sehr wichtig für die Sowjets, die Krim zu halten, denn erstens wird dadurch die Freiheit der Bewegung der Schwarzmeerflotte bestimmt und zweitens ist durch den Besitz der Krim eine flanken- bewegung des deutschen Heeres ausgeschlossen. Es ist deshalb stark zu hoffen, dah die Krim gehalten wird." Die große strategische Bedeutung der Krim kommt in diesen Worten klar zum Ausdruck.
Man wäre in England aber auch wohl kaumso nervös, wenn man von der Wertlosigkeit der deutschen Sieg- wirklich überzeugt wäre. Auch die gestern schon von uns erwähnten Gerüchte über Rucktrttfsabsichten Lord Beaver- brooks sind sür diese Nervosität kennzeichnend. Es ist dabei noch nicht recht zu übersehen, ob Beaverbrook selbst mit seinem Rücktritt gedroht hat. um gewisse Mindestforderungen durchzusetzen, deren Erfüllung ihm für die .Umorganisation der Rüstungsindustrie notwendig erscheinen, oder ob sein starkes Eintreten für die sogenannten sabr:k- ausschülle und deren Kritik an den veralteten Produktions-
Wöcheatltch tu 6 AuSgabeu ErschetmmgSzett werktäglich nachmittag»
Sefchästszeit durchgehend von 8-19 Uhr äuget Sonn-and Feiertags Berliner Büro; B-rlmEImersdorf An»«ia en or eij e ■ Ein Millimeter Höhe der 22 Millimeter breiten Spalte >m Anzeigenteil RM 0.07^ der W MUllimeter breiten Spalte im Terteil RM 0.60, im übrigen ist Preisliste Nr. 10 maggedenp Na^aß« nach Preisliste Nr. 10 Schluß der Anzetgen-Annahme 9.30 Uhr vormittags, größere Anzeigen am Vortag«
as. Berlin, 31. Okt. Es bleibt immer das gleiche Bild: Während die deutschen Truppen Sieg auf Steg erfechten und jetzt weder die fliehenden Bolschewisten tm Donez- Gebiet zur Ruhe kommen lallen, noch dem geschlagenen Gegner auf der Krim gestatten,, sich festzusetzen, müssen sich, unsere * ‘ Lügenoftensive beschranken. Die Sowjets
Der Jude ist ein Parasit am Volkskörver. Eine Erkenntnis. durchaus nicht so neu und erstmalig, wie gewiße Leute behaupten, die den Nationalsozialismus zum „Erfinder" des Judenvroblems stempeln möchten. Schon im frühen Mittelalter spielte es eine Rolle. Man erfühlte damals instinktiv die vom Juden her drohende Gefahr, ohne um die rassischen Zusammenhänge zu willen. Auch die äußere Ke n n - z e i ch n u n g, die wir in Deutschland durchgesubrt haben, besitzt Vorläufer. So beschloß im Jahre 1215 das Lateran- konzil, daß die Juden den Spitzhut und gelbe Farbzeichen am Rock zu tragen haben. Scharf umgrenzte Bezirke wurden ihnen rum Wohnen angewiesen. Damit war der Jude praktisch aus der Volksgemeinschaft.ausge- schlossen. Gerade die K i r ch e, vor allem, aber die niedere Geistlichkeit, die aus dem Volk kam und mit ihm lebte und täglich das Elend sah, das die jüdischen Pfandleiher und Wucherer in die Familien hineinbrachten. waren Trager, der Judenverfolgung. Elaubenssragen spielten dabei zweifellos eine gewichtige Rolle. Den Ausschlag gab aber auch damals schon das gesunde Blut, das sich gegen jede Ver-
nement. Inzwischen bereitete sich im Westen.eine tiefgreifende Wandlung vor. Die französische Revolution gab den Juden die Gleichberechtigung. Als Geldgeber der Fürsten und des Adels hatten sie sich ohnehin die Jahrhunderte hindurch in Europa gehalten. In den »fürsten fanden sie auch die bereitwilligsten Fürsprecher. Mit der zunehmenden Bedeutung des Geldes und des Kapitals, das sich zum großen Teil in ihrer Hand befand, wuchs natürlich auch ihre Macht. Das Ghetto fiel. Die Juden fanden Einlaß in die Gesellschaft, ja sogar in den Adel. Eine Rückwanderung großen Umfanges nach dem Westen begann. Nicht scharenweise, wie vordem nach dem Osten. Einzeln
kamen sie. noch in laden begann es. Kramladen in einer
Methoden ihm zum Verhängnis wird. Die maßgebenden englischen Regierungskreise sind jedenfalls bemüht, die Kritik, die überall laut wird, dadurch zu dämpfen, daß sie große Beschlüße der englischen Regierung ankündigen. So hat der Lordkanzlei Anderson geheimnisvoll erklärt, es würden demnächst Beschlüße von großer Tragweite, gefaßt werden, die das ganze zivile Leben des englischen Volkes umge st alten müßten. Sir John Anderson sagte, wenn es ihm gestattet wäre, Einzelheiten über diesen Plan verlauten zu laßen, so würde seinen Zuhörern der Atem stocken. Vor allem bleibt für England die Losung: Wettlauf mit dem Kontinent, eine allerdings unerfüllbare Losung angesichts der ungeheuren Erzeugungsmöglichkeiten des Kontinents und angesichts der deutschen Organisationskraft und Einsatzbereitschaft. Freilich sollen die USA. natürlich den Engländern helfen. Sie müßen auch, das betonen die englischen Blätter immer wieder, ihr Bestes tun.
Roosevelt läßt es tn dieser Hinsicht gerom an nichts fehlen. Er ist in seiner Kriegshetze so weit gegangen, daß er von seinen militärischen Mitarbeitern, wie Hüll, der von dem Landkartenschwindel nichts wißen will und Knox, der die Darstellung Roosevelts, nach der der Zerstörer „Kearny angegriffen worden sein sollte. Lügen strafte, ichwere Abfuhren einstecken muß. Alles das hindert Roosevelt nicht, seine Kriegshetze fortzusetzen. So läßt er —-tm Land der angeblichen Meinungsfreiheit — Rundfunkübertragungen von Reden des American First Ausschußes verbieten, weil diese Reden seiner Kriegshetze entgegenzuarbeiten versuchen. Wie wenig das alles der schönen Augen der Engländer wegen geschieht, zeigen allerdings die Meldungen, die davon sprechen, daß die amerikanisch-englischen Verhandlungen die Abtretung neuer englischer Stützpunkte an die USA. (wobei man in Washington offenbar zunächst an Stützpunkte in China denkt) und handelspolitische Zugestäiümiße. die England machen soll, andeuten.
ipurde-.l. . _ _
1831 gehörte ganz Polen zur Tscherta. Das hier zu- sammengeballte Judentum trieb den polnischen Bauer, der bald nichts mehr sein Eigen nennen konnte, zur Verzweiflung. Blutige Judenverfolgungen setzten ein und noch heute wird der Jude nirgends mehr gehaßt, als tmGeneralgouver- m bereitete sich im Westen eine tief«
länber zeigen diese Ziffern wie schwer seine Opfer waren, obwohl die stärksten Teile der deutschen Luftwaffe zur gleichen Zett tm Osten eingesetzt waren. , ,
Im Vergleich zu den britischen Opfern waren auf deutscher Seite in demselben Zeitraum 2400 Tot- zu beklag en, 5311 Personen wurden verletzt. In dieser Zahl find aber auch die Leichtverletzten enthalten, d»e teils sofort oder in kurzer Zett wieder an ihre Arbeitsstätte zurückkehren konnten.
Dem australischen Parlament werte am Mittwoch ein Rekarthaushalt vorgelegt, der mit 325 Millionen Pfund ab- schließt. Mehr als zwei Drittel dieses Betrages find für den englischen Krieg bestimmt. Um das Geld aufzubringen, müßen be- trächtliche S1 eu er e rh ö h u ng e » durchgeführt werten.
weise zu einer üblen Landplage wurden.
Das Ghetto genügte jedoch dem Absonderungsbedürfnis der Völker auf die Dauer nicht. Mit der Vertretbung aus Italien im Jahre 855 setzte die Ostwanderung der Juden ein. 1096 wurden sie aus Westdeutschland. 1181 und 1306 aus Frankreich, 1290 aus England und . 1492 aus Spanien verjagt. Als Händler folgten sie dem Vordringen der deutschen Ostkolonisation. Dadurch wurde auch das Jiddische, dieses verstümmelte und. vergewaltigte Deutsch, äur Verkehrssprache des gesamten Ostjudentums. Nach einer Stastitik aus dem Jahre 1926 wurde es damals noch von 90 Prozent aller Juden verstanden. Die Juden überfluteten Polen. Litauen, das Baltikum. Weißrußland. Rumänien, Ungarn und die Ukraine. Das zaristische Rußland schuf mit dem Gesetz von 1791 eine feste jüdische Ansiedlungszone. die Tscherta. westlich vorr Düna und Dniepr, eine Linie, die nicht überschritten werden durfte. So bildete sich im Osten ein gewaltiges Iudenreservoi.r. aus dem die in Europa verbliebenen Ansiedlungen gespeist
schall Budjennv gibt. Dieser besichtigte bas Werk und erklärte dem Ingenieur, öafs er ein toter Mann sei. wenn er nicht in acht Tagen einen besseren Panzertyp heraushrachte. Als der Ingenieur darauf bemerkte: „Marschall, wir tun. was wir können", unterbrach Budjennv ihn zynisch und sagte: „Bevor ich erschoßen werde, sollt ihr daran glauben. Die Schlamperei mit den Winzern „muß aufhoren. Die Deutschen schießen durch die Panzerwande glatt hindurch, — eine Granate genügt und bie Biester brennen. Ein diesbezügliches Schreiben an Stalin ist bereits unterwegs. Mit derartigen Drohungen, mit Maßenerschießungen labt sich von heute auf morgen eine Neukonstruktion, die allen Anforderungen entspricht, nicht erzwingen. Wahnwitzige $ er = zweiflungsausbrüche, verschlimmern, rote auch tm vorliegenden Fall, roo der leitende Ingenieur floh und da- dadurch dem sicheren Tode entrann, nur noch die Lage. ,
Inzwischen stoßen unsere Truppen unaufhaltsam weiter uut. Die Kämpfe um die Krim waren außerordentlich hart und erbittert. Auf der schmalen Landenge massierten die Sowjets starke Kräfte. Sier hat sich vor allem bie deutsche Infanterie wieder hervorragend geschlagen und gezeigt, daß bas Lob. das ihr der Führer in seiner letzten Rede spendete, zu Recht besteht. Die deutschen..Pioniere beseitigten in kurzer Zeit auf dem verhältnismäßig schmalen Kampfabschnitt 6000 Minen. Die Sowjets hatten alle noch verfügbaren Luftstreitkrafte zum Einsatz gebracht. 158 sowie tische Maschinen wurden a b g e s ch o s s e n. durch die Flakartillerie, fünf durch Truppen des Heeres und 142 W rÄfisv». r->- unsere Truppen erfolgreich vor. In einem einzigen Abschnitt verloren die Bolschewisten 4000 Gefangene, 19 P^^er- kamvfwagen und 23 Geschütze. Eine Ansammlung, von 20 sowjetischen Panzern wurde von unserer Artillerie gefaßt und größtenteils zerstört. Die Bolschewisten erlitten bet vergeblichen Gegenangriffen schwere Verluste. Auch hier batten sie ihre Verteidigungsstellungen stark vermmt. Em Pionierbataillon beseitigte an einem einzigen Tage 3500 Minen. An der Einschliebungsfroni von Leningrad machten die Sowiets am 29. Oktober wiederum erfolglose, von Panzern unterstützte Ausbruchsversuche, die tm Feuer der deutschen Abwehr zusammenbrachen.
Die deutsche Luftwaffe nimmt auch weiterhin art den Kämpfen stärksten Anteil. In der Nacht zum . Donnerstag griffen Kampfgeschwader die sowjetische Hauptstadt an, wobei neben anderen kriegswichtigen Zielen zwei bedeutende Bahnhöfe von zahlreichen Bomben getroffen wurden. Dadurch wird die Versotgung Moskaus noch weiter erschwert Bei den Kämpfen um die Halbinsel Krim griff bte Lmtwafse. zur Unterstützung des Heeres in den Erdkamvf ein. Zahlreiche Feldstellungen und befestigte Ortschaften wurden zerschlagen und der Hafen von Kertsch erneut erfolgreich bombardiert. Im mittleren Abschnitt richteten sich die Angriffe vor allem gegen wichtige Nachschub- und Verbindungslinien, gegen Eisenbahnen und Straßen. Em Zug wurde vernichtet. 13 Züge schwer beschädigt, zwei Panzerzuge zum. Entgleisen gebracht, 215 Lastkraftwagen zerstört und verschiedene Batterien außer Gefecht gesetzt. Im Nordabschnitt griffen die deutschen Maschinen rückwärtige Truppenansammlungen mit verheerender Wirkung an.
Neue Ritterkreuzträger
Berlin, 30. Okt. Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers des Heeres. Eeneralieidmarschall v. Brauchiisch bzw. des Reichsmarschalls, das Ritterkreuz des Ehernen Kreuzes an Generalmajor Eglseer. Kommandeur einer Gebirgsdivision. Hauptmann Wack. Kommandeur, eines 3nt.- Bataillons, Leutnant Brücher, Zugführer m einem ^nsi- Regiment, Leutnant Fi.s<6er. Komvanieiuhrer ™ einem Ins -Regiment, Unteroffizier B l u m e n r o t h. Gruppen- führerin einem Inf.-Regiment. Oberst R a11bel, Kommodore eines Kampfgeschwaders, und Major v. Lobberg, Gruppenkommandeur in einem Kampfgeschwader.
Judenverfolgung. Glaubensfragen spielten dabei zweifellos eine gewichtige Rolle. Den Ausschlag gab gber auch damals schon das gesunde Blut, bas sich gegen jede 33er« binbung mit einer artfremden, minderwertigen Raße aut« lehnte. Die „fleischliche Vermischung" war vielerorts unter Todesstrafe gestellt und immer wieder brachen Po.gr o m e auf, die teilweise äußerst blutig verliefen. Schon diese Tatsachen sollten den Unbelehrbaren, die gern von sogenannten anständigen Juden sprechen, zu denken geben. Kem Volk hat so viel Haß gesät und dadurch auch so viel Saß geerntet wie die Juden. Selbst bie Zigeuner nicht, obwohl sie zeit-
Der italienische Wehrmachtbericht
Rom. 31. Okt. (Funkmeldung.) Der italienische Wehr- machibericht vom Freitag hat folgenden Wortlaut:
Das Hauvtanartier der Wehrmacht gibt betannt.
In Nordafrika lebhafte FenertStigkeit unserer Artillerie an ^Britis^t Flugzeuge unternahmen von neuem Einflüge euf Einige" Person!« $urben$ verletzt und geringe Sachschäden angerichtet. Es wurde festgestellt, daß bet dem tm Webrrnachtbericht vom 26. Oktober ermähnten Luftangriff auf äkngbaß ein von der Bodenabwehr getroffenes femd- litfies 7*• iiQieun ins SUctt l|t.
In Ostafrika Aktionen vorgeschobener Steilungen. 3m Abschnitt von Celga wiesen unsere Truppen Annäherungsversuche des Feindes zurück. „... . . , . .
I« der Nähe der fiziliautschen Kutte wurde ein feinte liAes Flugzeug zum Niedergeben aufs Meer gezwungen. ®ie aus drei kanadischen Unteroffizieren bestehende Be- katzuug wurde gefangen.
Churchills Schuldkonto
Di« Seelüfte durch Luftangriff« im l-tzt-n Halbjahr
au-r:- en Oft Der englische Innenminister Morrison mußte
30 sT#’t ember 1941 insgesamt 13 381 Personen g e t ö t et sein sollten und 13182 schwer verletzt wurden, so daß $c die Krankenhäuser bisher noch nicht
Auch diese Ziffern kommen auf das gewaltige Schuld« innen Winston Churchills, des Schuldigen an diesem Ktieae Die mitgeteilten Ziffern Morrisons find aber gleichzeitig der Rewe s dafür, daß die deutschen Lustangrme tn den ver« aangenen sechs Monaten die englischen Rustungszentren schwer getroffen haben müßen. Damit werden alle jene Lugen entlarv^ die in der englischen Preße immer wieder irter dte angebliche Schwäche der deutschen Angriffe zu finden waren. Dem Eng-
erfolgreich fort. ' . .
An der Einschließungsfront vor Len tn g.rad wurde« mehrere Ausbruchsversuche des Gegners abgewiesen.
Schwere Batterie« Des Heeres bekämpften tn _ tige Ziele in Leningrad mit beobachteter Wirkung.
An der übrigen Ostfront sind bte Operationen im weiteren Fortschreiten.
Im Schwnrzmeergebiet bombardierten Kamps- flugzeugverbände die Hafenanlagen von Euvatorta und Kertsch und versenkten in dreien Gewässer« fünf Frachter mit zusammen 13 060 BRT.
Im Kamps gegen die brtttsche Bersorgungsschiffahrt versenkten Unterseeboote sechs feindliche Handelsschiffe mit zusammen 27 OVO SSR6., einen Zerstörer und zwei Bewacher. Em britisches Kanonenboot wurde dnrch Torpedotreffer schwer beschädigt. 3m Atlantik versenkten Fernkampfflugzeuge nordwestlich von Eadi; ein Handelsschiff von 20 0 0 BRT. Ein weiterer Frachter wurde durch Bombenwurf be-
wt. Die Verzroeiflungsstimmung. bie über bie bolschewistischen Tyrannen hereingebrochen ist. steigert noch ihre ohnehin un faßliche Brutalität. Rücksichten, kennen sie nicht. Was liegt ihnen, bie sich immer rechtzeitig tn Sicherheit bringen, daran, was aus der Zivilbevölkerung einer Stadt wird, die sie der Vernichtung ausliefern. Sie opfern Leningrad und sind entschloßen, auch Moskau dem Erdboden gleich zu machen. Was von der Bevölkerung übrig bleibt, mag zwischen den Ruinen erfrieren und verhungern. So erläßt der Moskauer Sender einen Aufruf an die Jugend, jeden Stadtbezirk m eme Festung zu verwandeln und mit dem Gewehr Widerstand zu leisten. Selbst bie Mädchen Mißten sich bei der Vernichtung der Tanks einsetzen. „Moskau muß gehalten werden", so schließt der Ausruf. „Wir schworen, Moskau nien-os« nrei---"-"'ben'" Die llnter'eich"er dieses Morn- roerks sitzen indeßen wohlgeborgen. in Samara, etwa 800 Kilometer weit vom Schug, oder fahren, wie Sta.lm. tn Panzerzügen hinter der Front umher. Der gleiche Geist bzw. Ungeist kommt in einer Schilderung zum Ausdruck hte der geflüchtete Leiter des Konstruktionsbüros nn Kommtern- Werk 183 in Charkow von dem inzwischen abgesetzten Mar
in Fettlocken und Kaftan. Mit dem Bauch- s. Ein kurzer Weg führte über den finsteren _______________ einer winkligen Nebengasse zum protzigen Warenhaus in der Hauptstraße. Ebenso schnell machten sich die Juden mit Frack und Stehkragen vertraut und bald fühlten sie sich auch auf dem feudalsten Parkett zu Hause. Schritt für Schritt, nach außen auf möglichste Tarnung bedacht, rißen sie auf allen Gebieten, in allen Berufen bte Macht an sich. Von der Politik hielten sie sich anfangs noch zurück, weil sie um die instinktive Antipathie der breiten Volksmassen wußten. Von der Wirtschaft her übten sie ohnehin einen starken Einfluß auf bas Staatsleben aus. Nach dem Weltkrieg ließen sie auch diese Ruck-
