Einzelbild herunterladen
 

Mittwoch. 29. Oktober 1941

Wiesbadener Tagblatt

Nr. 254 Seite S

Das zweite Leben der MARIA HÖFT

Das Schicksal einer Frau von Friedr.Arenhövel

38. Fortsetzung

(Nachdruck verboten)

Woist er denn?"

Bedrückt und zögernd antwortet Höft:

,Lr wollte wohl nach Plön."

Mutter Höft tritt für ihn ein und sagt mit einem Auf- zucken ihres Kinns:

An seiner Stelle tat ich es auch!"

Was denn?"

Baler Höft seufzt und nimmt das Wort an sich:

Ich hab ihm ja geraten, erst mit Knudsen zu sprechen. Er will ihm ja wohl zu Leibe."

Wem?"

Na, dem Lange."

Was soll das nützen?" Maria empfindet einen schmerzlichen Spott.

Mutter Höft hält Jngwersen die Stange.

,T)er soll sagen, wo deine Mutter ist! Hans will das mit Buenos Aires wiedergutmachen."

Höft zieht die Augenbrauen bedenklich hoch und sagt:

Wenn er man dabei nicht mit den Gesetzen in Konflikt kommt."

Woher weiß er denn überhaupt, daß Simone wieder fort ist?"

Charlotte Höst erwidert:

Er hat mit Knudsen telefoniert."

M so"

Nach dem Frühstück geht Maria in ihr Zimmer, um für ein paar Stunden auszuruhen.

Um sieben Uhr früh verläßt Hans Jngwersen das Bahnhofshotel in Plön. Er will unter allen Umständen der erste Kunde sein, der den Laden Karl Langes betritt. Eine stabile Hundepeitsche, die er sich gestern gekauft hat, steckt in seinem Jackenärmel, liegt mit dem Knaus in seiner Hand und rutscht beim Marschieren auf und nieder.

Jngwersen kommt an Knudsens Haus vorüber. Wenn der Herr Rechtsanwalt und Notar auch einen Erfolg des Weges für durchaus möglich hält, so hat er doch nicht mit seinen Bedenken zurückgehalten. Aber ein Jurist weiß nun mal soviel von Paragraphen, daß er selbst in ihnen hängen bleibt, während so ein aalglatter Halunke wie Lange durch jede Masche schlüpft. Knudsen gibt zu, daß er keine Mög­lichkeit sieht. Lange zu fassen, bevor Simone gesunden ist. Simone ist aber wieder einmal nur durch Lange zu finden.

Da ist der Laden. Es ist viertel nach sieben: um halb acht pflegt Lange das Geschäft zu öffnen.

Jngwersen gebt auf der anderen Straßenseite hin und her.

Gewiß, bezähmen kann er sich ja, so gut es geht. Knud­sen hat was von Hausfriedensbruch, Mißhandlung und Körperverletzung gesagt. Das liegt nun mehr--an Lange als an Jngwersen.

Wenn Maria und Jngwersen verlobt wären, meint Knudsen, sei es möglich, daß ein zukünftiges Gericht das freisprechende Argument der Wahrung berechtigter Inter­essen zubilligen werde. Das aber auch wiederum, nur, dann, wenn durch das Auffinden Simones ein Beweis für das verbrecherische Treiben Langes erbracht werden kann. Die ganze Sache ist so wie eine Schlange, die sich in den Schwanz beißt, denn ohne Simone gefunden zu haben, mag Jng­wersen Maria wahrhaftig nicht mehr unter die Augen treten.

Nun aber! Die innere Holzlade wird von der Tür- scheibe gehoben. Da ist der Kerl! Er hat nur Hose und Hemd an und raucht, eine Zigarre. Das verschossene braungelbe Rouleau der Ladenscheibe gebt auietschend in die Höbe. Es ist zehn Minuten vor halb acht. Der Kopf Langes erscheint wieder an der Ladentür. das Haar hängt

M VX Der2uverlässige" Eli |U| I

AP OX r IL M [

ungekämmt in schütteren Büscheln über die niedrige Stirn und die breiten, oben zugespitzten, abstehenden Ohren.

Er legt die Kette ab und dreht den Schlüssel herum, nimmt sein Taschenmesser heraus, eine große, dolchartige Klinge, und kratzt sich die Fingernägel.

Jngwersen geht weiter, überquert die Straße unsichtbar für Lange, nähert sich dem Laden, muß immer wieder war­ten, weil Menschen vorübergehen, und kann endlich los- marschieren.

Lange steht nicht mehr an der Scheibe, im Hintergrund des Ladens ist eine Tür offen. Jngwersen tritt ein. Die Ladenglocke klingelt an ihrer Krummfeder aufgeregt hin und her. Er macht die Tür zu, schließt ab und steckt den Schlüssel in die Täsche.

Lange schimpft aus dem Hinterzimmer:

Na?! Wer ist da denn schon?! Js noch lange nicht halb acht! Warten!"

Wasser plätschert. Lange wäscht sich.

Die Peitsche hüpft in Jngwersens Ärmel auf und ab. Er geht durch die Barriere des Ladentisches, stößt die Zimmertür ganz auf und schlägt sie knallend hinter sich zu.

Lange hat Seifenschaum im Gesicht. Er fährt empört herum, versucht zu erkennen, wer der unverschämte Ein­dringling ist, nimmt ein Handtuch und reibt sich die Augen­lider. Dabei schimpft er: ,

Sie sind wohl verrückt, hier einfach reinzukommen?! Scheren Sie sich raus!"

Jngwersens Peitsche rutscht aus dem Ärmel und wippt in seiner Faust:

Mein Name ist Jngwersen."

Wer?! Lange läßt das Handtuch sinken. ..Jng­wersen?"Jawoll, Herr Lange!"

Lange wirft sein Handtuch hin, macht einen Schritt seitlich und rückwärts und wütet:

Machen Sie, daß Sie rauskommen!"

Jngwersen sieht einen adressierten und frankierten Brief auf dem Tisch liegen. Will Lange den abdecken?

Jngwersen springt zu, packt Lange vorn am Hosenbund, zugleich am Hals unterm Kinn und schleudert ihn mit voller Wucht auf das ungemachte Bett.

Jngwersen greift nach dem Brief und liest: Frau Simone ' Ruhland. Lange ist hochgekommen und hängt mit beiden Armen an Jngwersens Hals. Obwohl ihm die Kehle zu- gepreßt wird, liest Jngwersen weiter: Bergedorf bei Ham­burg. Mohnhof drei. Er legt den Brief hin, packt nach den Handgelenken Langes, preßt sie, daß Lange um Hilfe schreit, drängt den Mann an das Bett und wirft ihn hin, geht und schlägt die Tür zu. Bor dem Laden stehen Leute. Jng­wersen schließt auf und sagt zu einem Jungen:Lauf mal zur Apotheke! Für'n Groschen Baldrian!" Er drückt dem Jungen, das Geld in die Hand. Die Frauen gucken Jng­wersen dumm an, diesen Arzt haben sie in Plön noch nicht gesehen.

Mit eiligen Schritten macht Jngwersen sich davon. Soll es nun kosten, was es wolle. Kein Mensch darf wissen, wo Simone ist, bevor er sich dieses Mal nicht fest davon über­zeugt hat. Er nimmt eine Taxe, aber dem Fahrer ist Ham­burg zu weit. Bis Lübeck will er ihn bringen. Dort ist Jngwersens Geduld auch längst erschöpft. Der Fahrer hat mit keinem besten Willen mehr als sechzig Kilometer aus dem Motor herausholen können. Nach einem halbstündigen Hin- und Herfabren hat Jngwersen den Wagen gefunden, den er braucht. Jetzt geht es mit neunzig bis hundert Kilo­meter aus die Strecke. In spätestens zwei- Stunden wird Bergedors erreicht sein. Das Wetter ist köstlich, die Luft rein und frisch.

Es ist zehn Uhr zwanzig, als der Wagen in Bergedorf einfährt. Zwei Minuten später hält er vor dem Haus Mohnhof drei. ,

Der Mohnhof ist ein kleiner Marktplatz mit sauberen Häusern. Das Haus Nummer drei liegt etwas eng zwischen den höheren Nachbarn. '

Jngwersen läßt den Fahrer warten, um für alle Fälle gerüstet zu sein. Das Haus hat zwei Stockwerke mit je zwei Mietvarteien. Er geht hinauf, aber an keiner Tür ist der Name Simone Ruhland zu lesen. Jngwersen möchte sich auch nicht durch Fragen auffällig machen, geht wieder hinunter und weiß nicht recht, wie er es schnell berauskriegen kann, ob Simone wirklich dort wohnt. Beim Anblick eines Blumengeschäfts schräg gegenüber hat er den rettenden Einfall. Er kauft ein paar Stile Treibflieder und schreibt die Anschritt elf einen leeren Umschlag.

(Schluß folgt)

Äus Gau und Provinz

Beim Herstellen von Bohnerwachs verbrannt

= Worms Rh., 29. Oft. In Bürstadt im Kreis Worms, war die Ehefrau R u h in ihrer Küche mit der Herstellung eines Bohnerwachses beschäftigt, wobei die Masse in Brand geriet und explodierte. Die Kleider der Frau und des neunjährigen Sohnes standen sofort in hellen Flammen. Während die Frau hilfesuchend aus die Straße eilte, wo Passanten die brennenden Kleider löschten, verbrannte der Junge in der ganz von Rauch durchzogenen Küche. Als die Feuerwehr eintraf, fand sie das Kind nur noch als Leiche vor. Auch die Frau mußte rn schwerverletztem Zustand ins Kranken­haus eingelieseri werden.

!! Winkel (Rheingau) 29. Okt. Der Organist an der Mittel- heimer Kirche, Lehrer i. R. Willi Fischer, brach am Sonntag­abend auf dem Wege zur Kirche plötzlich zusammen. Ein Herz, schlag hatte den erst Vierundvierzigjährigen dahingerafst. Am Mittwoch, Donnerstag und Freitag beginnt tm Rheingau die Vorlese. Ab Samstag, den 1. November, ist Allgemeiner Herbst.

RLdesheim (Rheingau), 29. Ott. Am Dienstag wurde Buchdruckereibesttzer Karl Meier 70 Jahre alt. Am gleichen Tage konnte Frau Katharina Frickhofen ebenfalls ihren 70. Geburtstag begehen. Anläßlich seines 80. Geburtstages am Montag wurde der noch einzig überlebende Begründer der Krieger- kameradschaft Eibingen Josef D o r m a n n, geehrt. Am Montagfrüh läuteten die Rheingauer Herbstglocken die Wein­lese ein. Am Freitag ist es zwei Rüdesheimer Ehepaaren ver­gönnt, das seltene Fest der goldenen Hochzeit begehen zu können: Gastwirt Franz Lauter und Frau Margarete, geb. Schlotter. Er steht im 76., sie im 74. Lebensiahre. Am gleichen Tage begehen das gleiche Jubiläum Bauunternehmer Max Merz und Frau Katharina geb. Glock. Am Dienstag wurde der im 83. Lebens­jahre verstorbene Lehrer i. R. Friedrich Seit jer zur letzten Ruhe geleitet. Mehrere Jahrzehnte lang war er an der Volks­schule m Eibingen als Lehrer tätig. Denzer ist auch als Kompo­nist bekannt geworden. Im Wettbewerb der Schulen des Rhein, gaukreises um die besten Ergebnisse der Altmaterialsammlung konnte die hiesige Volksschule das beste Gesamtergebnis und die besten Einzelersolge erreichen. In einer gemeinsamen Schulfeier der Alberti-Mittelschule und der Volksschule, die Rektor H i l l- beiger gestaltet hatte, würdigte Landrat Thöne die guten Leistungen. Die Schule bekam den von ihm für die beste Leistung gestifteten Wanderpreis.

Aßmannshausen (Rheingau), 29. Oft. Am Sonntag fand hier der Appell der Kriegerkameradschast Aßmannshausen statt. Die Kameradschaft hat für zwei Wehrmachtangehörige Freiplätze geschaffen.

m Bingen, 29. Okt. In diesem Jahre ist der Polizeireservist Josef E tz in Bingen, der bei der Hafenwache steht, seil 25 Jahren Rettungsschwimmer. Am 26. Juli 1941 erhielt er vom Führer aus dem Führerhauptquartier die Rettungsmedaille am Bande. Seine Prüfung als Rettungsschwimmer legte er als 20jähriger Gefreiter im Pionier-Bataillon 15 in Straßburg ab. Er war im Weltkrieg an den Kämpfen im Westen beteiligt und wurde am 10. April 1918 schwer verwundet. Von 1918 bis 1939 rettete er insgesamt dreißig Menschenleben aus dem Rhein. Durch den Reichsbund der Rettungsmedaillenträger in Berlin, dessen Schirmherr Reichs- marfchall Hermann Gorina ist, wurde ihm zu seinem 25jährigen Jubiläum ein Glückwunschschreiben zugeleitet.

= Niederlahnstein, 29. Okt. Anläßlich des Geburtstags des Freiherrn vom und zum Stein fand am Sonntag an dessen Grab­stätte in Frücht eine Gedenkstunde statt, die von den Eeschichts- freunden Alt-Nassaus veranstaltet wurde.

= Frankfurt a. SR., 29. Okt. Das Schulamt der Stadt Frank­furt hat in Verbindung mit dem NS.-Fliegerkorps in der Hermann- Seele-Jungfliegerschule erstmals in Deutschland einen Flugmodell­bau-Wettbewerb durchgefuhrt. Vertreter der Schulbehörden, der Regierung in Wiesbaden, des NS.-Fliegerkorps und der Flieger- HI. nahmen an dem Wettbewerb teil, bei dem zahlreiche Jungens mit Preisen ausgezeichnet werden konnten. In einer Wohnung im Gallusviertel kam es zwischen einem Ehepaar und dem geschiedenen Mann der Ehefrau zu Streitigkeiten, bei denen die Männer mit dem Messer aufeinander losgmgen. Dabei erhiett der eine Mann Stichwunden am Mund und am Hals, der andere Schnittwunden am Kopf und am Rücken. Auch die Frau, die ihrem Mann zu Hilfe kommen wollte, wurde durch Schnittwunden an der Hand und an den Armen verletzt.

Türkisches Dorf durch Eroßseuer zerstört. Das unweit der türkischen Grenzstation Musaybin an der Bagdad-Bahn gelegene türkifche Dorf lelminat wurde durch ein Eroßseuer fast völlig zerstört.

Sporen hilft

den Sieg und die Zukunft sichern!

Darum spare auch Du am

PeulsihenSpartaB

30. Oktober

bei der

Wiesbadener bank

E. G. m. b. H.

Friedrichstrasse 20

| Mi-irdenes

Krankenwagen (Selbstfahrer) f.4 Woch., a. läng., geg. gute Bez. ges. Angeb. an Wey- mann, Pension Wenker-Paxmann Steubenfrraße 8.

.Saarländer"

Bitte Brief A 850 abholen! Erbitte Sumst. Antwort. |

Himbeersträucher zu vk. Fr. Fischer, W.-Rambach, Ostpreußenstr. 66. Wer wendet und ändert Samen« mantel und zu welchem Preis? Angebote unter

T 302 an T.-V.

Klein, schwarzes

Kätzchen in gute Hände zu verschenken.

Wielandstr. 9,3 r.

Für die überaus zahlreichen Glück­wünsche, Geschenke und Bluinen- spenden anläßlich unserer Ver­mählung danken wir hierdurch herzlichst.

Willi Rink u. Fran Ilse, geb. Bieber Oranienstraße 19.

2 Ford Eisel Cabrio - Limousinen, 1 Ford Köln Kabriolet zu verkaufen. Aut» Wink. Wiesbaden, Bahnhof­straße 10, Telefon 27765.

Rehme zur Miterziehung meinet Tochter 1012jähtige Schületln in Pension. (Einf.-Haus.) Adresse zu Erfragen im Tagblatt-Verl.

Brief mc

irkenhaus

Dr. W. Becker

Langgasse 56

Ankaut von Sammlungen u. bess. Einzel marken

HWOfiPölWn

Für das neue

Straßburger Bretzel .... Paket 20 Heidelberger Herzchen..... 25

Original Pauly-Zwieback . 17

Frischer Delikat-Keks ... 32

Aachener Kräuterprinten 50

Kriiuter-Magenbrot....... 25

Unser Hauskeks......125 Er. 28

Unser Kaffeegebäck .... 125 Er. 28 Unser Spekulatius .... 125 Er. 28 Weinbrand Verschnitt . . SA Fl. 1.50 Doppelkorn........% Fl. 1.50

Doppelwacholder...../ Fl. 1.50

mit Steuer, Glas u. Verpackung, leere X-Ltr.-Flasche erforderlich.

Dürkheirner Feuerberg ... ^ Fl. 90 Tiroler Kälterer Spezial . % gl. 90 Reiner Himbeersirup . . % gl. 70 Reiner Zitronensaft ... % Fl. 70 Reine Orangeade.....A Fl. 70

Reiner Tomatensaft .... Vs »L 45

Erbs

Ring-Quelle

die Berteilungsstelle der sparsamen Hausfrau

nur Bismarckring 11, Telefon 25 005

1. und 2. Hypothekengeld

ktändia verfüabar.

W. Schaub. Hypoihekenbüro Lanaaasse 6. Telefon 21283.

Durch

richtiges Deutsch ""'«"-Li"

Gesd-tihbri* Gssff« rirhtiaes Rechnen ricniig» urteile - Aus S&F SSKÄ'

DrelfamUien-Villa in g. Lage, Garage, gr. Garten, geringe Steuer. RM 60 000.

Etagenhaus

8X5 Zimmer, in gut. baul. Zu­stand, nahe Kochbrunnen, ge­ringe Steuer. RM 33 000.

Georg Bickel, Immobilien Wiesbaden, Er. Burgstr. 13.

Guterhaltene Reitstiefel, Er. 43/44, zu kaufen gesucht. Angebote unter W 12808 an Anzeigenfrenz, Langgasse

Geb. Dame, Wwe., 43 Jahre, sehr anpassungsfähig, wünscht Briefwechsel mit geistig höchst. Herrn zwecks spät. Heirat. Zuscht. u. F 2989 an Anzeigen- frenz, Wiesbaden.

I Heirat«!

Fr., 30 Jahre, ev., im Haushalt tätig, w. die. Be- kanntsch. e. Herrn mit festem Chur., Alter bis 38 I., zw. Heirat.

Angebote unter L 303 an den

Tagbl.-Verlag.

Selbst-Inserat.

Jg. Herr, 35 I., aus dem Hotel- fach.wünscht Brief­wechsel mit intell. Fräulein, Witwe mit Kind nicht ausgeschl., zw. sp. Heirat. Kommt n. char P. in Betr. Ang. G 278 TV. Suche ein. gebild. Herrn zw. späterer Eh- kennen zu lernen (Witwer). Bin 41 Jahre alt, schuldlos geschied., berufstät., lebe i. sehr geord. Set» hältniss, Strenge Diskretion zuges.

Angebote unter A 567 an T.-V. Verloren ®efuni>en~|

Weiß-roter Kater alt, krank, am Schulberg entl.

Gegen Belohnung abzugeben

Adlerstraße 11 bei Widmann.

Verloren ein kl. Dam.-Armband.

Abz. gegen Bel. Lanzstraße 41, 2. Schw. D.-Regen- schirm m. schw. grauer cel. Krücke stehen gelassen.

Geg. Bel. abzng. Vleichstraße 22.

Diejenige Dame, welche gestern in der Bäckerei

Weygandt den Herrenschirm mitnahm, ist gesehen und wird von Zeugen wiedererk. Sie wird ersucht, dens. dort abzugeben, sonst Anzeige.

Stqczynski, Emilienstraße 3. Berieten Freitag nuchm. i. Omnib. v. Kochbrunnen b. Rheinstr. oder in d. el. Strußenb. v. Rheinstr. bis Mainz, Kaisertor und Rheinallee eine goldene Armbanduhr.

Gegen gute Be­lohnung abzugeb.

bei Thiel, Adolfsberg 1.

Junges Kätuben schwarz mit weiß. Psot., Brust, Nase zugelaufen.

Kaiser-Friedrich-

Ring 33, 2.

jr. Im Heimatlazarett starb an den Folgen einer schweren Ä Verwundung, welche er im Kamps im Osten erhalten hatte, mein über alles geliebter, herzens­guter Mann, unser lieber Sohn, Bruder, Schwiegersohn, Schwager, Neffe und Vetter

Walter' Pfeiffer

Uffz. in einem Jnf.-Reg. Inh. d. E. K. 2. Kl.

im blühenden Alter v. 26 Jahren. In tiefer Trauer: Hilde Pfeiffer, geb. Engel, Farn. Wilh. Pfeiffer sen., Familie Wilh. Pfeiffer jr., Frau Philippine Michel

Wiesbaden (Sedanstr. 10), SB.» Sonnenberg' (Rambacher Str. 41). Die Beerdigung findet Donners­tag, 30. Oktober, 14.15 Uhr, vom Südfriedhof aus statt.

Kaufe gute Gemälde, Teppiche, Geigen, Photo, Radio, Spielsachen, Eisenbahn, Kino, Aufstellsach., Porz., Gläser, Theatergläser, Kelim usw. Zimmermann, Taunusstraße 28, 2.

Wir laufen lausend guterhaltene Personenwagen sämtl. Marken, auch Über 2,5 Ltr. Hubraum. Autohaus Wiesbaden, Telefon 59946. Abtlg. Gebrauchtwagen.

Nach langem schwerem Leiden ist am 28. Oktober 1941 mein lieber Mann, unser Vater, Großvater, Schwiegervater, Schwager, Onkel und Freund

Bernhard Grothus

Haupischriftleiter i. R.

im 73. Lebensjahr sanft entschlafen In tiefer Trauer im Namen aller Angehörigen: Marie Erothus, geb. Hermann.

W.-Sonnenberg, Kais.-Frdr.-Str.2 i. Felde, Berlin, Paris, Aurillac, Jiisterburg(Ostpr.), Stolp(Pom.), Münster i. SB., Neckargemünd, Heidelberg.

Die Einäscherung findet am Frei­tag, den 31. Okt., 10.15 Uhr aus dem Südfriedhos statt. Von Beileidsbesuchen wird gebeten abzusehen.

ALTMATERIAL wie Lumpen kauft MARTIN GAUER Helenenstr. 18 Ruf 26832

jr. Am 7. Oktober 1941 gab im 30. Lebensjahr in treuester Pflichterfüllung sein junges Leben für sein Vaterland mein innigstgeliebter Mann, mein lieber Vater, mein unvergeß­licher Sohn, Bruder, Schwager und Schwiegersohn

Hans Brauckmann

Oeldwebel in einem Mufikkorps, nhaber d. E. K. 2. Kl. n. des Westwallehrenzeichens

Er starb an den Folgen seiner schweren Verwundung im Ostfeld­zug in einem Feldlazarett.

In tiefer Trauer: Gretel Brauck- mann, geb Thome u. Kind Hans, zF3- Zerbst, Friedrichsholzallee 29, Wwe. Anna Brauckmann, Zerbst, Else Brauckmann, als Schwester, und alle Angehörigen.

Wiesbaden, Philippsbergstr. 24.

Statt Karten

Plötzlich und unerwartet wurde mit, mitten in seinem arbeits­reichen Leben, mein geliebter herzensguter Gatte und Lebens­kamerad, bet treusotgende Vater seines Sohnes

Otto «eft

Bücherrevisor

im 42. Lebensjahr durch den Tod entrissen.

In tiefem Schmerz:

Grete Best und Sohn Horst Wiesbaden (Dotzheimer Str. 75), Fsm.-Höchst, Berlin, Gelnhausen, den 25. Oktober 1941.

Beerdigung: Donnerstag, den 30. Oktober, 15 llhr Südfriedhos.

Danksagung (Statt Karten)

Für die vielen Beweise u. liebe­volle Teilnahme, die wir schrift­lich und mündlich an dem schweren Leide, das uns durch den Heldentod meines Mannes, lieben Sohnes, Schwiegersohns, Bruders und Schwagers Obet- pionier Peter Haust, Inh. des E. K. 2. Kl. u. des Verw.-Abz., betroffen hat, sagen wir, auf die­sem Wege unseren besten Dank Fran Kath. Haust, geb. Lohmann, Familie Joseph Haust, Eltern.

und alle Angehörigen.

Wiesbaden, Ellenbogengasse 6.