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Wiesbadener Tagblatt

Eamstag/Sonntag. 20./21. September 194t

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Di« heutige Ausgabe umfaßt 10 Settel

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Sofia, 19. Sept. Der Chef der bulgarischen Polizei gab am Freitag eine Verlautbarung heraus, in der zunächst festgestellt wird, daß in der Nacht zum 14. September ein fremdes Flugzeug einige Dörfer in der Nähe von Dobritsch (Süddobrudscha) überflogen und einige Fall­schirme abgeworsen hat. Dank der Aufmerksamkeit

Stolzer Erfolg des Horst-Wessel-Geschwaders

Mehr als 1000 bolschewistische Flugzeuge vernichtet

Berlin. 19. Sept. (Funkmeldung.) Das ZerftSrer- geschwader »Horst Wessel" hat unter Führung seine, Kom­modore, des Ritterkreuzträgers Oberstleutnant Schalk, im Oste« bisher mehr als 10 0 0 bolschewistisch« Flugzeuge vernichtet.

Vis zum 16. September flog das Geschwader 2490 Tiefangriffe und zerstörte dabei 750 Sowjetflugzeuge am Boden. Weitere 256 bolschewistische Flugzeuge wurden in Lustkämpfen zum Absturz gebracht. Darüber hinaus war das Geschwader auch im Einsatz gegen Erdziele sehr erfolgreich. Es wurden von ihm in der angegebenen Zeit 63 Panzer. 75 Geschütze. 150 Lokomotiven und 1480 Fahrzeuge aller Art vernichtet sowie 68 Batterien der Sowjets außer Gefecht gesetzt.

Deutschlandhetze in Argentinien auf dem Höhepunkt

Argentinische Regier»«» bereits in den Fängen des Dollar-Imperialismus

Seite 2 Nr. 221

Bolschewistische Sabotageplüne in Bulgarien vereitelt

Agenten und Material dnrch Flugzeuge «ad U-Boote abgeketzt

Die Bunkerlinie vor Kiew wird durchbrochen

Sturmkomvauie» der Piouiere greife« an

Der rumänische Generalstabschef gefallen

Bukarest. 19. Sept. General Idanitziou. der Ehef der Groben Hauvtauartiers der rumänischen Armee, ist am 17. September auf dem Felde der Ehre gefallen.

Als Chef des Eeneralstabes führte Idanitziou die Re­organisation der Armee durch, wobei er mit der deutschen

so mo nota,

haben uns gehindert, den Feind zu schlagen, so stur und hartnäckig er auch im Kampfe fich gebärdete. Seine An- grisfsdivisionen wurden zertrümmert, sein Kriegsmaterial vernichtet. Er mutz schon auf die Reserven kurzfristig aus­gebildeter Truppen zurückgreifen und seine Milizen mobili­sieren. um sich mit diesem Kanonenfutter der Schläge zu wehren, die ihm die deutschen Truppen täglich aufs R<

l i ch t u n g zu Einsatz und Opfer im Feinde der Menschheit: Bolschewismus Solange diese beiden aus jüdische.

luftigen.

In diesem Kampf, der mit unerbittlicher Härte geführt wird, geht es um Sein oder Nichtsein. Wir hatten nur die Wahl, zu siegen oder vernichtet zu werden. Wir haben gesiegt, weil unser Lebenswille übermächtig und das Recht auf unierer Seite ist. Jeder Sieg aber erfordert mit dem Einsatz des Lebens auch Opfer. Den Opfern dieses Krieges, so niedrig sie auch im Verhältnis zu den gewaltigen Verlusten des Feindes sein mögen, dank der umsichtigen deutschen Kriegführung, gilt unsere stolze Trauer. In Ehrfurcht verneigen wir uns vor ihnen und unser M i t g e - h I mit den Angehörigen ist das Bekenntnis aufrichtiger Teilnahme an einem herben Verlust, der über das persön­liche Verhältnis hinaus, alle Volksgenossen berührt. Das Opfer unsrer heldenmütigen Soldaten wurde gebracht, da-

DNB. ..3 19. Sept. (PK.) Wir liegen hier an einem hohen Damm, südlich von Kiew. Unsere Infanterie war am Vortage in barten und erbitterten Kämpfen bis an diesen Wall vorgestoben, zum Schutz gegen die Granaten der Artillerie haben sich die Landser tief in die rückwärtige Seite des Dammes eingegraben. Während wir vorsichtig über die Dammkrone zu den feindlichen Linien hinüberschauen, sind unsere Körper fest um die schützende Böschung gevrebt. denn auch hier wehren sich die Sowjets »äh und verbissen und ihre Artillerie sowie ihre schweren Granatwerfer senden fast ohne Unterbrechung Granaten jeden Kalibers herüber.

Von der Höbe des Dammes bietet sich eine gute Übersicht über das tiefgestaffelte Gelände. Etwa 800 Meter vor uns sieht sich die stark ausgebaute Bunkerzone von Kiew, die sogenannte Weta-Linie, quer durch unser Blickfeld Sie soll niedergekämpst und durchstotzeu werden. Im Schutze des Dammes haben sich die Pioniere zum Angriff bereitgestellt. Pünktlich auf die Minute bricht der Orkan unserer Ar­tillerie über die feindlichen Linien herein und überschüttet die Stellungen des Gegners mit Granaten aller Kaliber.

Militärabordnung zusammenarbeitete. Zu Beginn des Krieges gegen die Sowjetunion wurde er zum Armeegeneral id Chef des Groben Hauptquartiers ernannt, wobei er Be- _Jtie seiner glänzenden Fähigkeiten abgab und auf dem Schlachtfeld von dem Führer und dem König Michael mit dem Eisernen Kreuz und dem Michael-Orden ausgezeichnet wurde. Der Mut und die Tapferkeit General Jdanitzious diente Offizieren und Mannschaften als leuchtendes Beispiel.

Berlin, 19. Sept. Fälschung. Betrug und Bestechung sind die Mittel, mit denen Roosevelt die Selbständigkeit der südamerikanischen Staaten unterhöhlt und sie in k o l o - niale Abhängigkeit von den Geldmächten der Wallstreet bringen will. Eine skrupellose Hetze gegen das Deutschtum macht es seinen Agenten und Söldlingen mög­lich, die Öffentlichkeit dieser Länder von den wahren Ab­sichten Washingtons abzulenken. Der Fall Belmonte war das klassische Beispiel, wie durchtriebene Machenschaiien die Beziehungen zweier Staaten zerstören und eine schwache und in finanzielle Abhängigkeit geratene Regierung vollends in knechtische Unterwürfigkeit bringen konnten. Nun erleben wir feit einiger Zeit in dem zweitgrößten der ibero-ameri« kanischen Staaten, in Argentinien, eine Deutschenhetze, die der in den USA. kaum nachstebt. Hier hat sich ein Ab­leger des Washingtoner Dies-Ausschusses aufgetan, der auftragsgemäß seine ganze Aufmerksamkeit nicht etwa dem hinterhältigen Treiben der Dollarimperm- listen oder den dunklen Plänen der Kommunisten widmet, sondern der sagenhaften deutschenFünften Kolonne". Der. unter Leitung des von Washington bestochenen Abgeord­neten T a b o r d a stehende Parlamentsausschuß stellte den Hetzblättern Argentiniens das Material zu einem groß an­gelegten Kesieltreiben gegen alle Deutschen zur Verfügung. Gefälschte Akten wurden in ein deutsches Vereinshaus m Buenos Aires geschmuggelt, und dann bei einer Haus­suchung zu Tage gefördert, ja selbst in deutsches Divlomaten- gepäck wurden gefälschte Dokumente eingeschmuggelt, als man dieses unter völliger Mißachtung der völkerrecht­lichen Bestimmungen beschlagnahmte.. Jetzt krönt dieser Ausschuß seine Lügenkampagne mit einer beispiellosen An­pöbelung des Botschafters von T b e r m a n n als des ersten Repräsentanten des Deutschtums in Argentinien. Er wird »ls Mittelpunkt von Umtrieben bezeichnet, die sich gegen die

Druck und Verlag! ß. Sch-llenberglche Buchdrucker«,, Wiesbadener Tagblatt Wiesbaden. Sifamtlevung: Dr. phrl. habil. Guftaa E chel l« nberaun« Otto fteilec. bauptlchrrftleiier: Fritz Dünthir, sSmtlich in Wies­baden. 3ur Zeit ist Preisliste Nr. 10 flültig

mit Deutschland lebe. Sie starben den Heldentod für di? Freiheit des Reiches und für den Frieden Europas. Ihr tapferes Kämpfen und ihr heldisches Sterben wird ewig im Gedächtnis deutscher Menschen bleiben. Ihr Tod ist uns Lebenden Verpflicht

Kampf gegen die ~ _____ _____ _____ _________

und Plutokratie. Solange diese beiden aus jüdischem Geist geborenen Weltverderber ihren Herrschaftsanspruch be­haupten, kann es weder Ordnung noch Frieden geben. Des­halb schlagen wir den Feind, an welcher Front er sich auch stellen mag oder getroffen werden kann, bis er vernichtet am Boden liegt. Die heldenmütige Tapferkeit des deutschen Soldaten und die unwiderstehliche Schlagkraft unserer Waffen verbürgen den Sieg.

Sicherheit Argentiniens richteten. Auch bei diesen Verleum­dungen bleiben die Kreaturen Roosevelts genau wie im Fall Belmonte auch nur den Versuch eines Beweises schul­dig. Das Erstaunliche aber ist, daß die argentinische Re­gierung das Treiben dieser bestochenen Taborda-Gesellen widerspruchslos duldet. Ist es etwa auch in Argentinien bereits soweit wie in Bolivien, daß der Regierung die Grenzen ihrer Handlungs­freiheit von Roosevelt gesteckt werden. Das Deutschtum in Argentinien, das am kulturellen und wirtschaftlichen Aufbau des Landes so regen Anteil batte, kann verlangen, gegen eine planmäßige Diffamierung geschützt zu werden. Sollte sich aber Herausstellen, daß die Souveränitätsrechte der argentinischen Regierung zu stark beschnitten find und fie dazu nicht mehr in der Lage ist, so müßte das gewiß Rück­wirkungen haben auf die diplomatischen Beziehungen der beiden Länder.

der örtlichen Bevölkerung wurde der Ort, wo die Fallschirme niedergegangen waren, sofort entdeckt und entsprechende Maßnahmen ergriffen. Dabei wurde ermittelt, daß mit den Fallschirmen Personen und Material abgeworsen worden waren. Nach einer Verfolgung, an der zusammen mit der örtlichen Polizei und einer kleinen Militärabteilung auch die örtliche Bevölkerung teilnabm, wurde die Stelle um­zingelt, wo sich die mit den Fallschirmen abgesprungenen Perionen verborgen batten und die Fallschirmsprin­ger nach einem Feuergefecht getötet. Dabei wurden ein Leutnant der Garnison von Dobritsch und der Polizeichef des Bezirks Dobritsch getötet, während ein Sol­dat. zwei Polizisten und zwei Zivilpersonen verwundet wurden. Das mit den Fallschirmen abgeworsene Material befand sich in Paketen von 100 und 200 Kilogramm und bestand aus bedeutenden Mengen Sprengstoff, Hölle.. Maschinen, Maschinengewehren, automatischen Gewehren, Revolvern, Patronen, Lebensmitteln, Kleidung, kleinen Rundfunksendern, Instruktionen für Sabotagehand­lungen, Karten, Skizzen, Geld in bulgarischer und fremder Wäbrung, gefälschten bulgarischen Personal­ausweisen, Vorschriften usw. Aus den Fabrikmarken

Vom 10,5-Zentimeter-Eeschütz bis zum schwersten Mörser be­teiligen sich alle Typen der deutschen Artillerie an diesem Höllenkonzert. Inzwischen nehmen die schweren. Waisen der Infanterie geeignete Ziele unter Feuer. Zwei in der Nacht vorgeschobene FlakgesMtze schießen auf die ibnen gegenüber­liegenden feindlichen Bunker. Lauter Jubel ertönt, als es einem dieser Geschütze schon nach wenigen »chussen gelingt, die Scharte eines feindlichen Bunkers zu zerschlagen und den schweren Koloß außer Gefecht zu setzen.

Jrn Schutz der starken Feuerwalze find die Sturm» komvanien der Pioniere zum Angriff angetreten. . Mit ihnen zugleich gehen Stoßtrupps der Infanterie vor. die die Ausgabe haben, die Feldbefestigungen der Sowjets aufzu­rollen und dem zurückweichenden Gegner nachzustoßen, unter heftigster Gegenwehr der Sowjets wird die Weta über­schritten. Jedes einzelne ME.-Nett muß im Sturm ge­nommen, jeder Granatwerfer einzeln niedergekämpst werden. Selbst die seindlichen Schützen in ihren Löchern leisten bis zuletzt Widerstand. Die Feuerleistung der deutschen Ar- iilleri« ist ausgezeichnet, aber dennoch lebt die feindliche Bunkerlinie wieder auf. als die Pioniere zum direkten

und der Beschaffenheit des Materials ist einwandfrei fest- gestellt, daß es sowjetischer Herkunft war.

In der Mitteilung heißt es weiter, daß im letzten Mo­nat an der Küste des Schwarzen Meeres einige Personen festgenommen wurden, die von einem U-Boot aus der Sowjetunion herangebracht und in Gummibooten an Land gesetzt worden waren, um Sabotageakte zu verüben. Dabei wurden Waffen und Materialien gesunden, die auf demselben Wege herangeschasst wurden und nach Aussehen und Herkunft denen glichen, die mit den Fallschirmen ab­geworfen worden find.

Auf Grund der Verhöre, der gefundenen Dokumente und Materialien wurde, so wird in der Mitteilung weiter be­tont, festgestellt, daß alle diese Personen nach Bulgarien gekommen waren, um Sabotageakte ju verüben. Sie sollten Verkehrsmittel zerstören, Getreide und andere Vorräte an­zünden. Dörfer in Brand stecken, Unruhe in der Bevölkerung schaffen, kurz gesagt, das normale Leben des Landes stören. Dank der Aufmerksamkeit und des energischen Vorgehens der Polizei sowie der großen freiwilligen und tatkräftigen Mitarbeit der örtlichen Bevölkerung in allen diesen Fällen hatten die ergriffenen Maßnahmen sehr gute Ergebnisse. Die herangeschafften und aogeworfenen Sprengstoffe. Waf­fen usw. wurden beschlagnahmt und die Saboteure unschäd­lich gemacht.

. Zum Schluß wird mitgeteilt, daß die bulgarische Re­gierung durch Vermittlung der hiesigen Sowietgesandtschaft die Sowjetregierung hierauf aufmerksam gemacht und Protest eingelegt hat.

wurde der größte Teil des gewaltigen Kriegsmaterials ge­schmiedet, mit dem Deutschland überfallen, die Kultur eines Erdteiles vernichtet, ganz Europa in Schutt und Asche gelegt werden sollte. Dieses Gebiet ist, das weiß Moskau und das erfüllt die Kriegshetzer in London mit den stärksten Befürch­tungen. durch den deutschen Vormarsch bedroht. Ausge­schaltet ist bereits das zweite Rüftungszentrum Lenin­grad. besten Fabriken für die Herstellung von Kriegs­material unter dem Feuer unserer schweren Artillerie liegen, während sich der Ring um die Stadt immer enger schließt und ihre Vororte nach der siegreichen Eroberung der Bunter­stellungen und Festungswerke von unseren Truppen bereits erreicht wurden. Außer einigen kleineren Rüstungswerken im Ural und im fernen Sibirien, die für die Kriegführung im europäischen Teil der Sowjetunion ohne Bedeutung find, bleibt den Bolschewisten nur noch das Rustungszentrurn Moskau. Die 20 Prozent des Kriegsmaterials, die hier produziert werden, aber können den Ausfall, der durch die vernichtenden Schläge der deutschen Waffen bereits einge- treten ist, bei weitem nicht ersetzen, zumal die Metropole der Stalin-Herrschaft schon seit Wochen dem Bombenhagel der deutschen Luftwaffe ausgesetzt ist, die ihre Ziele. Rüstungswerke und wehrwichtige Betriebe, mit tödlicher Sicherheit zu treffen weiß.

Das Schicksal des Bolschewismus ist damit besiegelt. Der verzweifelte Widerstand, mit dem fich die immer wieder ins tödliche Feuer der deutschen Waffen gejagten Eewehrträger der bolschewistischen Armeen noch zu wehren versuchen, ist vergeblich. Der überlegenen deutschen Kriegführung haben Stalins Reoolutionsstrategen. die sowjetischen Generale, nichts Ebenbürtiges entgegenzusetzen vermocht. Mit der Maste der Menschen und der überwälti­genden Häufung von Kriegsmaterial, das fie gleich zu An­fang in voller Stärke ersetzten, um den geplanten überfall mit der Gewalt einer Dampfwalze zum Siege zu führen, wollte Moskau das frevelhafte Spiel gewinnen. Dank der Aufmerksamkeit und Initiative des Führers find wir dem Feinde gerade noch im rechten Augenblick zuvorgekommen und haben damit Europa vor der Vernichtung gerettet. Weder die Stärke des Gegners noch die Weite des Raumes

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Um vier sowjetische Armee« der Ring geschlosten

Die konzentrischen Angriffsoperakionen der Heeres­gruppen des Generalfeldmarschalls von Bock (links) und des Generalfeldmarschalls von Rundstedt (rechts) haben »u einer neuen gewaltigen Umfastungsschlacht geführt. Um vier sowjetische Armeen ist damit der Ring ge- Men. Ihre Vernichtung ist in vollem Zuge. An änzenden Verlauf dieser Operationenhaben die Luftflotten des Generalfeldmarschalls Kesselring (unten links) und des Generalobersten Löhr (unten rechts) großen Anteil. (Weltbild-Archiv. K.)

Neue Ritterkreuzträger

Berlin, 18. Sept. Der Führer und Dbetfte Befehls­haber der Wehrmacht verlieh auf Vorschlag des Oberbefehls­habers des Heeres. Generalfeidmarschall v. Brauchitsch, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an

Oberst Hoppe. Kommandeur eines Infanterie-Regi­ments: Oberst (Surran, Kommandeur eines Infanterie- Regiments: Oberst Graf von S p o n e ck. Kommandeur eines Schützen-Regiments: Oberstleutnant Erdmann, Kom­mandeur eines Kradschützen - Bataillons: Hauptmann Zugehör, Abteilungs-Kommandeur in einem Artillerie- Regiment: Oberleutnant Jßbrücker. Kompanie-Ehef in einer Panzer-Aufklärungs-Abteilung.

Berlin. 19. Sept. Der Führer und Oberste Befehls­haber der Wehrmacht verlieh auf Vorschlag des Oberbefehls­habers des Heeres, Eeneralfeldmarschall von Brauchitsch. das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes Oberst Dr. Mayer, Kommandeur eines Infanterieregimentes und Oberst Hein­richs. Kommandeur eines Infanterieregiments, Oberst­leutnant Schairer, Staffelkapitän eines Sturzkamvfge- schwaders, Oberfeldwebel Schlund, Bordfunker in einem Kampfgeschwader.

Süd-Ukraine und Krim

(Weltbild-Gliese. M.)

Sturm ansetzen. Häuser, die bisher einen friedlichen An- blick boten, offenbaren fich plötzlich als feuerspeiende Kamvfwerke. Doch unsere Plnoniere haben mit einer der­artigen Überraschung schon gerechnet und gehen unbeirrt »um Nahangriff Über. Grell bricht der Feuerstoß der Flammen, werfer gegen die Betonkolosse vor. Überall trifft der Flammenstrahl dieser gefürchteten Waffe hin und verbreitet trotz Stahl und Beton Tod und Verderben in den Reibe« der Gegner.

Schwarzer Qualm steigt in dicken Schwaden zum Himmel, während an anderen Stellen die Hauskulisten über den Bunkern und Befestigungen in hellen Flammen stehen. Im Schutz dieser Dunst- und Nebelwand haben fich inzwischen die Pioniere an die Ungetüme aus Stahl und Beton beran- gearbeitet, und hier und da durchzuckt der grelle Blitz einer Sprengladung die schwarzen Rauchwolken. Die Maschinen- gewehre, die bisher ihre Feuerkraft auf die Bunkerscharten konzentrierten, wechseln ihr Ziel und bekämpfen letzt die Feldbefestigungen zwischen und hinter den Betonkampf­werken. Auch unsere Artillerie bat ihr Feuer vorverlegt und hält die tiefgestaffelten infanteristischen Kraft« des Gegners nieder. Mit großem Schneid und bewundernswerter Kalt- blütigfeit knacken inzwischen die Pionier« Bunker auf Bunker, jeden nach einem anderen Prinzip, jeden mit anderen Mitteln und Waffen, und jeden von einer anbereit Seite, so wie es gerade die augenblickliche Lage ergibt und so wie sich die günstigste Möglichkeit bietet.

Mit unvergleichlichem Schneid brachen di« Pioniere in den ehernen Ring der großen Festung Kiew eine Bresche, durch die in breiter Front oer Angriff der Infanterie,vor- getragen werden konnte. Der gewaltig« Befeftigungsgurtel von Kiew ist durchbrochen.

Kriegsberichter Werner Müller.

Die Einwohnerzahl Italiens

Rom. 19. Sept. Die Bevölkerung der 98 italienischen Provinzen (einschließlich Libyen) betrug Ende August 1941 45260000 Einwohner. Die Geburtenziffer erreichte im Monat August 74 537. Es starben im August 50 510.

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