Wiesbadener Taablatt
• - k « u ». j „t ei • - ■ - ' tn ß «uSaaften Erickieinunaözeit werktäglich nachmittag?
LrschetnungSzeit werktäglich nachmittag»
Wöchentlich in 6 «nSgaven
Druck und Verlag- L. Schelleuverg'iche Vuchdruckeret, Langgasse Rr. 21 <Tagblatt-HauS)
gemruf: eammel.3k. 69631 Drahlanjchrlst: lagblatt, VBieshaOen Postscheckkonto: Frankfun a. M. 7406 Bezugspreise: Für zwei Wochen RM 0.94, für einen Monat KM 2.- einschließlich des TrSgerlohnes Durch die Poft bezogen für einen Monat RM 2.35, zuzüglich RM 0.36 Bestellgeld • Einzelnummern KTO 0.10 Bei Behinderung der Lieferung infolge höherer Bemalt kein Anspruch auf Rückzahlung des Bezugspreises
Geschäftszeit durchgehend von 8—19 Uhr anher Sonn- uno Feienags Berliner Büro . Berlm^Wtlmersdorf Anzeigenpreise: Ein Millimeter Höhe der 22 Millimeter breiten Spalte im Anzeigentell RM 0.07, der 85 Millimeter breiten Spalte im Terteil KTO 0.60, im übrigen ist Preisliste Nr. 10 maßgebend • Rachlasse nach Preisliste Nr. tO ■ Schluß der Anzeigen-Annahme 9.30 Uhr vormittags, größere Anzeigen am Vortag«
Nummer 204
Montag, 1. September 1941
89. Jahrgang
>tet:
icn Volkes
Ritter-
Viipuri (Wiborg) von den Finnen erobert
Feldmarfchall Mauuerheim vom Führer mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet
Trotz Einstellung des Widerstandes Bomben auf Iran
Waffenttillttandsbedingungen in Teheran überreicht
Ionen hingerichtet. Sie behaupteten dabei, die Gemordeten leien ..Feinde der Sowjetunion“ gewesen.
Militärverwaltung in Teheran
Teheran, 31. Aus. Das größte iranische Blatt ..Ettelaat“ gab am Samstagnachmittag in einem Extrablatt-bekannt, daß Armeegeneral Sevabbod Emir A b m a d i die öffentliche Gewalt übernommen habe, die vorerst von den Militärbehörden ausgeübt werde. Gleichzeitig wurde über Irans Sauvtstadt der Belagerungszustand verhängt.
Gleichzeitig hat der Führer an den Präsidenten der Revublik Finnland, Rifto Ry ti, folgendes Telegramm gerichtet!
„Eurer Exzellenz spreche ich zur Einnahme der Stadt Viipuri durch die finnischen Truvven meine und des ganzen deutschen Volkes herzlichsten Glückwünsche aus. Dieser große Erfolg ist ein bedeutender Markstein auf bem Wege zur vollständigen Befreiung,rttnn = lands vom Feind und zum endgültigen Sieg über den völkervernichtenden Bolschewismus. _ . „
Adolf Hitler.“
Der Seekrieg in der Ostsee
Von Konteradmiral Brüninghaus
Der Kampf gegen Sowjetrußland, über dessen für uns siegreichen Verlauf die Berichte des OKW. die Weltöffentlichkeit unterrichten, bewegt sich zwar in erster Linie im Rahmen der durch die Kriegführung gegebenen Verhältnisse an Land, jedoch sollte, besonders bei den Geschehnissen am nördlichen Frontabschnitt, nicht übersehen werden, daß Hand in Hand mit der Armee und Luftwaffe auch die Kriegsmarine einen sehr erheblichen Anteil an den für die Durchführung der Operationen notwendigen Vorbereitungen zu leisten hat. Ihre Tätigkeit vollzieht sich mehr im stillen, ist aber bei der außerordentlichen Bedeutung, die der Nachschub über See auch für die Landkriegführung hat. unentbehrlich. Die Beherrschung der Seewege in der Ostsee, wozu auch die gesicherte Zufuhr der skandinavischen Erze in deutsche Häfen gehört, stellt an unsere zahlenmäßig kleine Kriegsmarine, die zäh und erfolgreich um den Sieg in der Atlantik-Schlacht ringt, außerordentlich hohe Anforderungen. Dabei ist zu bedenken, daß die Sowjets in der Ostsee und im Eismeer, das die Russen „Nördlicher Ozean" nennen, recht ansehnliche Seestreitkräfte in Dienst halten. Ihre Untersee- bootsflotte in diesen Gewässern wies bei ihrem Eintritt in den Krieg die hohe Zahl von 110 Einheiten auf.
In Sowjetrußland wird am 25. Mai jeden Jahres feierlich der „Tag der Kriegsflotte" begangen. In diesem Jahre brachte das offizielle Regierungsorgan, die Jßrowba“, einen längeren Artikel mit der Überschrift: „Die Kriegsflotte, das geliebte Kind des Sowjet-Volkes". Die ziemlich langatmigen Ausführungen sind ein seltsames Gemisch von Ruhmredigkeit und Überheblichkeit auf der einen, und sorgenvollen Ausblickens in die Zukunft auf der anderen Seite.
,,$ie Partei Lenius-Stalins", so heißt es u. a. „und die Sowietregierung wenden der Entwicklung der Flotte hohe Aufmerksamkeit zu. Die UdSSR, ist eine Seemacht. Weit gespannt sind die Grenzen der Sowjetunion. Damit unser« Seegrenzen gebührend gesichert sind, entwickeln wir unaufhaltsam unsere Kriegsflotte und erhöhen das Niveau ihres Offizierstabes. Wir erziehen die Seeleute im Geiste der ruhmvollen Tradition der ruWchen Flotte, auf deren heldischer Geschichte das Sowjet-Volk mit Recht stolz ist. Der Krieg mit den Weißsinnen bewies deutlich den Heroismus und den Mut unserer Ostseeflotte. Die große Familie der sowjetischen Seeleute ist mit Recht stolz auf die aus ihrer Mitte hervorgegangenen „Helden der Sowjetunion", die vor der ganzen Welt gezeigt haben, daß in den Sowjet-Seeleuten die Tradition der großen russischen Flottenführer lebendig ist und ewig lebendig sein wird."
Nachdem in diesem hochtrabenden Stil zunächst aus Propagandagründen die Flotte bis über den grünen Klee gelobt ist, wird im einzelnen dargelegt, was alles dazu gehört, um ein erstklassiger Seemann zu werden und die Flotte zu einem brauchbaren Kriegsinstrument zu entwickeln. Dabei wird der Wert der Technik stark unterstrichen und an das Wort von Stalin erinnert: „Technik ohne Menschen, die die Technik beherrschen, das ist der Tod. Die Technik aber, behrrscht von uns, die das verstehen, kann und muß Wunder verrichten." Die Erfahrungen des jetzigen Krieges beweisen, nebenbei bemerkt, daß Stalin mit seiner Ansicht Recht hat. Es hat sich nu# bei den Sowjets anders bewahrheitet, wie Re dachten. Aus dem weiteren Inhalt des Aufrufs geht unzweifelhaft hervor, daß die führenden Leute sich vollkommen im klaren darüber stnd. wie viel ihren Schiffsbesatzungen
Sowjets fehle es an Material. Ohne Material ließe sich nur schwer Krieg führen. Versuche man es trotzdem, so koste es blutige Verluste. Man siebt, Eden begreift langsam, wie hoffnungslos die Lage des bolschewistischen Bundesge- nofien ist.
Wer aber soll den Sowjets Material liefern? Edens Rede ließ keinen Zweifel daran, daß England da zu nicht inder Lagei st. Zur gleichen Zeit aber erklärt die „Sunday-Times" den Amerikanern, daß England bitter enttäuscht sei über das geringe Ausmaß der USA-Lieferungen. Das klingt wesentlich anders, als das sonst übliche Geschwätz von den großen amerikanischen Lieferungen, dem ununterbrochenen Strom amerikanischer Flugzeuge usw.
Die Erkenntnis der eigenen, unzulänglichen Kriegsproduktion und die Erkenntnis, daß auch die USA. nicht in der Lage sind, diese Lücke auszufüllen, hielt Herrn Eden keineswegs ab, die alten englischen Kriegsziele zu proklamieren. Er kam dabei nochmals auf die sogenannte Atlantik- Erklärung zurück. Er unterstrich mit der Forderung der „internationalen Sicherheit", daß Deutschland eine ein« seitigeAbrüstung auf erlegt werden müfie. Edens Sehnsucht nach den für England so angenehmen Versailler Zeiten wurde hier überaus deutlich sichtbar. Er ließ aber auch keinen Zweifel daran, daß England entschloßen ist. auch weiterhin die ganze Welt seinem eigenen Wirt- schaftssystem zu unterwerfen. Keine Nation, so meinte er, dürfe in Zukunft „durch autarkische Handels- metboden einer angemessenen wirtschaftlichen Situation beraubt werden." Auf gut Deutsch heißt das: England behält stch das Recht vor. jedes Volk unter wirtschaftlichen Druck zu setzen und notfalls dem Hungertode preiszugeben, wenn London das für richtig und zweckmäßig erachtet.
Damit wird die Lage noch einmal klar und deutlich gekennzeichnet. Auf der einen Seite die unerschütterliche Siegesgewißheit der Achsenmächte, auf der anderen Seite die immer neuen Klagen der Demokratien über Englands Rüstungsproduktion. Auf der einen Seite die Neuordnung Europas durch die Achse, auf der anderen Seite der Versuch Englands, von seiner Weltdiktatur noch etwas zu retten und der aller Welt offenkundige Imperialismus Roosevelts.
durcheilte wie ein Lauffeuer die Städte und Dörfer und überall wurden die Extrablätter den Verkäufern aus den Händen gerissen. Die Häuser Helsinkis stnd mit Fahnen geschmückt und der Rundfunk verkündete feierlich die Einnahme der alten karelischen Hauptstadt. Verteidigungsminister Bälden sprach die Dankbarkeit aller Finnen dem kühnen Feldmarschall Mannerheim und seinen mutigen Soldaten aus. Viipuri, die Stadt, die schon so oft aus Ruinen neu erstanden und in immer neuem Vertrauen auf die Zukunft aufgebaut worben sei, verpflichte, so sagte Salben, zum Weiterkämvfen bis zur endgültigen Erreichung des Sieges.
Teheran, 31. Aus. In den Abendstunden des. Samstags gingen in Teheran die englisch - sowretischen Waffenstill st andsbedingungen ein. worüber jetzt laut Kommunique der iranischen Regierung mit den Vertretern Englands und der Sowjetunion verhandelt wird.
Eutunterrichtete Kreise wollen wißen, daß die Sowiet- truppen etwa 160 Kilometer nordwestlich von Teheran stehen.
Wie aus Regierungskreisen mitgeteilt wird, befindet stch der Schah nach wie vor in seiner Sommerresidenz Saada- bad in dem Teheraner Vergvorort. Auch der Kronprinz retoiert in seiner Teheraner Sommerrestdenz.
Die englisch-iranische Ölgesellschaft gab. wie Aßociated Preß aus Teheran meldet, bekannt, daß sowjetische Bomber 24 Stunden nach der Einstellung des iranischen Widerstandes die Öllager bei Kazvin angegriffen haben. Tausende von Gallonen Benzin seien vernichtet worden. Die Direktoren der Gesellschaft verurteilten den Angriff als eine Riesendummheit. Associated Preß berichtet ferner, daß die Sowjets noch nach dem Waffenstillstand die Jran-Städte SB arub unb Hosh ar mit Bomben belegt haben.
Das bolschewistische Mordregime begann
Istanbul, 31. Aug. Wie aus Iran bekannt wirb, haben bie Sowjets bei ihrem Einmarsch in Taebris 22 Per-
Erllärung des Ministerpräsidenten
Teheran, 1. Sept. (Funkmeldung.) Der Premierminister F u r u g h i gab in ber Parlamrntstagung am Sonntag hinsichtlich ber letzten Ereigniße bekannt, baß bie Verhandlungen vorn Samstag bis zu einem gewißen Grabe Klarheit geschaffen hätten unb bie enbgültigen Resultate am Montag ober Dienstag zu erwarten stnd. Diese werben bem Parlament sofort bekanntgegeben wirb. Furnghi betonte, daß nicht bie geringste Gefahr für bie Hauptstadt, ihre Bevölkerung und Regierung bestehe. Der Premier bittet bie Abgeorbneten, bie Bevölkerung zu beruhigen, was für ben guten Ausgang bei Regierungsverhanblungen notwenbig fei.
Der OKW.-Bericht von heute
Aus dem Führer-Hauptquartier, 1. Sept. (Funkmeldung.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Verbände des deutschen Heeres haben feit dem 26. August auf dem Dnjepr nördlich Kiew 27 sowjetische Moni- tore und Kanonenboote vernichtet.
3m Verlaufe der Säuberung Estlands wurde der au der Westküste gelegene Hakenplatz H ans al genommen.
Bei den am 28. August abgeschloßenen Kämpfen um Reval wurden 11 432 Mann gefangengenommen sowie 293 Geschütze, 91 Panzerkampfwagen, zwei Panzerzüge und zahlreiches Kriegsmaterial erbeutet.
3m Finnischen Meerbusen setzten deutsche Seeftreitträfte dieMinenoperatione» fort, über 60 brennende feindliche Schiffe wurden im Gebiet unserer Minensperren ge- stchtet.
3m Atlantik versenkte ein Unterseeboot aus einem stark
Die dreifache Harmonie
Die Welt steht völlig im Bann der Zusammenkunft Führer — Duce an der Ostfront
Aus dem Fübrer-Sauptaartier, 30. Aug. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Der heldenmütige Seite jung s ka mp f „des finnischen Volkes gegen seine bolschewistischen Unterdrücker bat zu einem stolzen Ergebnis geführt. , Nach schweren mit bewunderungswürdiger laufet le 1(geführten Kämpfen bat die finnische Wehrmacht unter bem Oberbefehl des Feldmatschalls Mannerheim die sowjetischen Kräfte im Raum von Viipuri geschlagen und die altehrwürdige Hauptstadt Kareliens gutütferobert.
Der Führer und Oberste Befehlshaber ber Wehrmacht hat aus diesem Anlaß an den Oberbefehlshaber der finnischen Wehrmacht, Feldmarschall Mannerheim, folgendes Telegramm gerichtet:
„An den Oberbefehlshaber ber finnischen Wehrmacht. Herrn Felbmarschall Mannerheim! , , . . _.
Der Befreiungskampf Finnlanbs hat heute in ber Einnahme von Viipuri eine Krönung gefunben.
Mit mit nimmt bas beutsche Bolk, tnsbeionbete bie deutsche Wehrmacht, voller Bewundernng für bie Tapferkeit Ihrer Solbaten, an bet stolzen Freube
wt. Die Einnahme Viivuris. bas uns unter, seinem früheren Namen Wiborg noch bekannter ist. löste in ganz Finnland ungeheuren Jubel und Begeisterung aus. 3m Wintetkrieg gegen bte Bolschewisten schlug bas Herz jedes Finnen in Sorge und Stolz um die alte Hauptstadt Kareliens. Sie wurde mit einer Hingabe und einer Tapferkeit verteidigt, die in der Geschichte Finnlands unvergeßen bleiben wird. In ununterbrochenen Angriffen hatten damals die SowieiboMbet die bi stört- s ch e Altstadt mit ihren wertvollen Bauten in Trümmer gelegt. Die finnische Trutzfeste gegen den Osten, die bereits im 13. Jahrhundert gegründet wurde und zu „den ältesten Kultur- und Siedlungszentren des Landes gehört wat nur noch eine Ruine. Auch die neuen Stadtteile batten durch Bomben und die Granaten der Sowiet-Ferngeschutze stark gelitten. Die kleine Schar der Verteidiger aber stand unerschütterlich. Auch als die zivilen Löschmannschaften und Ordnungsabteilungen Viipuri verlaßen hatten, hielten die tapferen finnischen Truppen in der brennenden Stadt aus. Am 13. März 1940, am Tage des Waffenstillstandes, bemnd stch Viipuri trotz aller Anstrengungen der Bolschewisten noch in finnischer Hand. Daß es dann an die Sowjets abgetreten werden mußte, wurde tn ganz «Finnland schmerzlich empfunden. Um so tiefer ist die Freude, daß nun die zweitgrößte Stadt Finnlands, die „weiße Stadt Kareliens“, wieder in den Schoß der Heimat zuruckerobert ist. Damit konnten die tapferen finnischen Truppen das ganze Gebiet, das nach dem Winterfeldzug an die Bolschewisten abgetreten werden mußte, zurückerobern. Teilweise bat die finnische Armee bereits bie alte Stenje über« läritten. Die Nachricht von der Eroberung Vitnuris
gesicherten Eeleitzug in hartnäckigen wiederholten Angriffen vier feindliche Handelsschiffe mit zusammen 14 000 BRT.
Auf der britischen Insel bombardierten in der vergangenen Nacht stärkere Kantpffliegerkräfte den Einfuhrhafen Süll. Bombentreffer richteten schwere Zerstörungen in Dockanlagen, Bersorgungsbetrieben und Lagerhäusern der Stobt an unb verursachten mehrere Großbrande. Andere Kampfflugzeuge bombardierten weitere Hafenaulagen an der englischen Ostküste sowie Flugplätze in der Grafschaft Lincolnshire. Sie schoßen zwei Bomber über England ab.
In Rordafrika richteten stch wirksame Angriffe deutscher Kampfflugzeuge in de« gestrigen Abendstunden gegen militärische Anlagen der britische« Flottenstützpunkte Alexandria und Bort Said.
Britische Flugzeuge flogen in der letzten Nackt nack Westdeutschland ent. In Wohnvierteln, u. a. in Köln, entstanden durch Bombeuwurf Gebäudeschäden. Angriffsversuche eiiuelnet feindlicher Flugzeuge in Nord- unb Nordostdeutschland blieben wirkungslos. Nachtjäger unb Flakartillerie schoßen Reben britische Bomber ab.
Der estnische Hafenplatz Hapsal genommen
Uber 11000 Gefangene unb große Kriegsmaterialbeute bei ben Kämpfen um Reval — 27 sowjetische Monitore unb Kanonenboote auf bem Dnievr vernichtet — 60 btennenbe feindliche Schiffe im Gebiet der Minensperren im Finnischen Meerbusen — U-Boot versenkte im Atlantik 14 000 BRT. — Einfuhrhafen Hüll von stärkere« Kampffliegerkräften bombardiert — Wirksame Angriffe auf Alexandria und Port Said — Neun Britenbomber abgchchoßen
=s. Berlin. 1. Sept. (Eig. Drahtbericht unterer Berliner Schriftleitung.) Immer deutlicher zeigt stch. wie außerordentlich unangenehm unseren Gegnern das Zusammentreffen des Führers mit bem Duce ist unb bas außer- orbentlich starke Echo, bas diese Zusammenkunft in ganz Europa ausgelöft Bat. Dieses Treffen des Führers unb bes Luce hat überall bie Erkenntnis unb bte Gewißheit bestärkt, baß, wie es in bem Brüsseler „Soir., heißt: „unser Kontinent einem breifachen Ziele zugeführt wirb, nämlich der politischen, wirtschaftlichen und der kulturellen Harrn o n i e.“ In den Demokratien glaubt man nun offenbar, durch eine Rede - Offensive — das ist die einzige Offensive, zu der man fähig ist — dem neuen Schlag begegnen zu müßen. So wirb für heute eine Rebe Roosevelts an - gekünbigt. Der amerikanische Präsibent hat aber bereits vorweg in einer Ansprache gezeigt, mit welchen Argumenten er zu arbeiten gedenkt. Er hat sich auf eine anonyme Briefschreiberin berufen, bie gerabe aus Europa zuruckge- kommen ist. In bieiem Brief einer nicht genannten. Frau, den Roosevelt seinen erstaunte« Zuhörern vorlas. hieß es, daß die Länder Europas — mit Ausnahme natürlich der Achsenmächte und ihrer Verbündeten — glaubten unb täglich bafür beteten, baß Amerika sich selbst retten unb bamit der Welt helfen möge. Gleichzeitig aber habe man in Europa mit Schrecken festgestellt, daß bie Amerikaner ahnungslos feien über bas, was über ihren Köpfen hinge. Deshalb forderte die Briefschreiberin Roosevelt auf, „bte Sorgen der Welt zu bereinigen, die Polizeim acht.au f - z u st e l l e n und die Ordnung in der Welt zu erwirken.
Offenbar, um diese Ziele zu erreichen, appellierte Roosevelt wieder einmal an Die USA.-Ärbeiterschaft. die Produktion zu steigern. ~
In diesem Punkt trifft sich Roosevelt mit Eden. auf einer Linie. Eden, der in Coventry sprach, lieb gar keinen Zweifel daran, daß nur die allergrößte, totale Anstrengung die Möglichkeit eines Erfolges biete. Der schöne Anthony führte dabei einen recht bemerkenswerten Eiertanz auf, indem er seinen Hörern einmal erzählte, daß die Sowjets die große Hilfsquelle Großbritanniens feien, bann aber im gleichen Atemzug erklärte, baß bie Sowjets ohne Hilfe niemals ihren „Kampf ohnegleichen an der 3VVO-Kilometer-Front bestehen könnten. Den
des finnischen Volkes teil. , v , ., . .
Ms äußerliches Zeichen für bte Verbundenheit ber beut« schen unb ber finnischen Wehrmacht im gemeinsamen Schick- salskamvf unb in Würdigung Ihrer unb Ihrer Truppen Tapferkeit 'verleihe ich Ihnen namens bes beutschc mit ben Spangen zum EK. 1 unb 2 von 1914 bes !
kreuz bes Eisernen Volkes. <
Abolf Hitler?
