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Wiesbadener Tagblck
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ErscheiamrgSzeit werktäglich nachmittags
Wöchentlich in 6 Ausgaben
Druck «ad «erlag: L. TcheUenberg'sche Buchdruckerei, Langgasse Nr. 21 (Dagblatt-Hans)
89. Jahrgang
Montag, 11. August 1941
Nummer 186
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dem
wt. Am schriftliche Anfragen, die der DNB.-Vertreter an japanischen Außenminister., richtete.. emviderte. Admiral
ommen mit Tokio
Telchüstrzeit durchgehend von 8—19 Uhr außer Sonn- und Feiertags . Berliner Büro I B-rlin^WiImersdorf Anzeigenpreise: Ein Millimeter Höhe der 22 Millimeter breiten Spalte im Anzeigenteil RM 0.07, der 85 Millimeter breiten Spalte im Terteil RM 0.60, im übrigen ist Preisliste Nr. 10 maßgebend . Nachlass« nach Preisliste Nr. 10 • Schluß der Anzeigen-Annahm- 9.30 Uhr vormittags, größere Anzeigen am Vortage
britische Schlacht- n. um die Macht »ersuchten der Ein-
Berlin, 11. Aug. Den im Laufe des Tages eingegange- nen Nachrichten zufolge scheint der in der Nacht zum 10. Aug. durchgeführte Angriff auf Moskau dergroßteundbis- her wirkungsvoll **“ “
Mißachtung der »landwirtschaftlichen Erzeugung aus heimatlichen Boden führte ganz naturgemäß auch zu einer gewissen Stumpfheit des verbleibenden Bauerntums selbst.
Die Zusammenhänge der ftriege in Europa und Asien
Äußerungen des javanischen Außenministers Admiral Tovoda
Die javanische Presse macht die Welt auf die angelsächsischen Intrigen, die besonders in Thailand gewonnen werden, aufmerksam. Domei meldet aus Bangkok, das
Kolonnen, Panzer, Flakstellungen und Truvvenansammlun- gen durch. Insgesamt wurden in diesem Angriffsraum 63 Panzer vernichtet. 230 Lastkraftwagen zerstört und 9 Batterien außer Gefecht gesetzt. Im Kampf gegen die bolschewistischen Luftstreitkräfte wurden gestern im gleichen Raume 32 Feindflugzeuge abgeschossen und 7 am Boden zerstört. Bon all diesen Unternehmungen kehrte nur ein deutsches Jagdflugzeug bisher nicht zurück.
Bisher größter und wirkungsvollster Angriff aus Moskau
Bo« annähernd 100 Flugzeugen mit Sprengbomben aller Kaliber belegt
die enalitoe Regierung von Thailand die Gewährung von Stützpunkten für britische Truppenkontingente verlangt habe. 200 000 Mann habe England an dxr thailändischen Grenze Nisammengezogen uNd das belckÄügte i schiff ..Warspite" lies die Pucht von Siam ai_. Großbritanniens zu demonstrieren Die Amerikaner versuchten es mit wirtschaftlichen Druckmitteln und drohten mit der Einziehung thailändischer Guthaben. Thailand habe sich jedoch nicht verblüffen lassen und trotz der böswilligen angelsächnschen Machenschaften gerade in diesen Tagen Mandschukuo a n -
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schiedenes Rein entgegensetze. Clark beschuldigt den Kongreß, daß er, indem er das Englandhilfegesetz angenommen habe, damit Roosevelt die Vollmacht erteilte, in irgendeiner Ecke der Welt unerklärte Kriege zu führen. Daß Roosevelt diesen Krieg tatsächlich wollte und darauf — wenn auch auf Umwegen — schon vor Jahren hinarbeitete, wußte man in Deutschland längst. Man hätte das auch in der ganzen Welt begreifen sollen als die Machenschaften der USA.-Botschafter in Paris, London und Warschau dokumentarisch belegt wurden. Jetzt hat nun eine nordamerikanische Zeitung, die „Chikago Tribüne", selbst dieses Thema aufgegriffen und einmal klar in einer ausführlichen Darstellung bestätigt, daß Roosevelt in den Monaten vor Kriegsausbruch die größten Anstrengungen gemacht habe, um Polen, England und Frankreich zum Kriege zu überreden. Worte einer nordamerikanischen Zeitung, denen nichts hinzuzufügen ist.
Mit der Einnahme von Korosten ging de« Bolschewisten ein wichtiges Bersorgu«gs,entr«m verlöre«
Berlin, 10. Aug. Deutsche Infanterie-Einheiten nahmen am 7. August nach schweren Kämpfen gegen Befestigungsanlagen der Bolschewisten in unwegsamem Wald- und Sumpfgebieten, wie gemeldet, den bedeutenden Eisenbahnknotenpunkt K o r o st e n. Den Resten und neu zugesübrten Verbänden der 5. Sowjet-Armee wurden an diesem Abschnitt schwerste blutige Verluste zugefügt. Mit der Einnahme von Korosten verloren die Bolschewisten ein bereits vor Beginn der Kampfhandlungen wohl vorbereitetes Versorgungszentrum.
das sich schlecht und recht auf seiner Scholle abrackerte, ohne aber irgendwie den Anreiz zur Leistungssteigerung zu empfinden. So liegen, trotz günstigerer natürlicher Produktionsbedingungen, die Hektarerträge in Frankreich erheblich unter den deutschen. Bei Weizen betragen sie 15,5 Doppelzentner gegen 21,7. bei Gerste 14.8 gegen 20,1, bei Kartoffeln sogar nur 110 gegen 156 Doppelzentner. Entsprechend geringer ist auch die Viehhaltung: bei Rindern beträgt sie, auf die Einwohnerzahl bezogen, rund Dreiviertel der deutschen, bei Schweinen knapp die Hälfte. In der Skala der Hektarerträge steht die französtsche Landwirtschaft innerhalb der europäischen Länder mit Zuckerrüben an achter.
her wirkungsvollste gewesen zu sei«.
Aunäbernd 100 deutsche Flugzeuge waren über die Stadt gekommen und warfen Sprengbombe« aller Kaliber u«d viele Tausende von Brandbomben ab. Bemerkenswert ist, daß bei diesem Angriff auch eine grogere Zahl schwerster Bombe» avgeworsen wurde. Eine schwere Bombe traf den Kreml und richtete dort große Zerstörungen an. In der Umgebung des Kreml entstanden mehrere grobe Brände, von denen einige außerordentliche Ausmaße annabmrn. Der Schein dieser Feuersbrunst konnte noch in 100 Kilometer Entfernung beobachtet werden. Ein grober Brand entstand auch südöstlich der Stadt, wo Öltanks in Flammen aufgingen, und eine große Feuersbrunst entwickelte sich in einer groben Fabrikanlage, Zahlreiche kleinere und mittlere Brände wurden in allen Stadtteilen beobachtet. Trotz starker Abwehr durch Flak, Nachtzager und Sperrvallone wird nur eines der eingesetzten deutschen Kampfflugzeug« vermibt.
Starker Sowjet-Verband aufgerieben
as. Berlin, 11. Aug. (Eigener Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung.) Die deutschen Siegesmeldungen aus dem Osten haben den englischen und nordamerlkanischen Propagandisten doch einen merklichen Dämpfer aufgesetzt. Während man sich noch vor wenigen Tagen, drüben in einem uferlosen Optimismus erging und z. B. die wirklich epochalen deutschen Meldungen vom 6. August zu bagatellisieren suchte, ist man zu solcher Verschleierungstaktlk nach den neuesten Berichten, vor allem aus der Ukraine, nur noch sehr vereinzelt geneigt. Die gewaltigen sowjetischen Materialverluste sind bei den Engländern und den Nordamerikanern nicht ohne Eindruck geblieben. Wenn man sich der Formulierungen erinnert, mit denen für gewöhnlich in England und in den USA. die Ereignisse auf dem östlichen Kriegsschauplatz kritisiert werden, dann ist die jetzige Tonart, die sich recht häufig findet, zumindest auffallend. Die „Times" z. B. hat sich durch ihren Nahostkorrespondenten einen längeren Bericht über die militärische Lage auf dem südlichen Kriegsschauplatz der Ostfront geben lassen und behandelt recht freimütig den Rückzug der Armee Budjemijs, „deren einzige Aufgabe es noch sei, stch einer Umzingelung durch die Deutschen zu entziehen. Auch werden einige militärische Schlußfolgerungen aus der jetzigen Situation gezogen, die einen recht pessimistischen Charakter tragen. Eine schwedische Zeitung, „Dagens Nyhe- ter". berichtet aus London, daß dortige gut unterrichtete Kreise erklärten, der deutsch-sowjetische Krieg sei nunmehr in sein kritisch st es Stadium eingetreten und die Gefahr, daß die Sowjetarmee am Zusammenbrechen sei, „noch nicht überwunden". Große Bedeutung mißt man auch der Frage bei. ob die Lieferungen der Vereinigten Staaten an die Sowjetunion, die hauptsächlich über Wladiwostok gehen müßten, gesichert werden können. Die Javaner haben stch ja bereits zu diesem Thema unmißverständlich geäußert und in London bat man auch , diese Äußerung durchaus nicht mißverstanden. Bezeichnend ist in diesem Zusammenhang eine Meldung aus Rom. daß eine große Anzahl von amerikanischen Bombern, die für England bestimmt waren, nun möglichst schnell nach der Söwiet- union gebracht werden sollen. Anscheinend hat London angesichts des fortschreitenden Zusammenbruchs des sowletischen Widerstandes und entsetzt über die neuen großen deutschen Siege, sich mit der Verschiffung nach der Sowietunlon einverstanden erklärt. Auch die Stimmung in den USA. ist durch die letzten Vorgänge sichtlich nicht unberührt geblieben und es mehren stch die Widerstände gehen die aufdringliche diktatorische Manier Roosevelts. Der demokratische Senator Clark $. B. erklärte,, daß Roosevelt in gewisser Hinsicht einen unerklärten Krieg führe. Island sei gewaltsam dem hilflosen Dänemark entrissen worden und die Vereinigten Staaten rastelten zur Zeit mit stumpfem Schwert gegenüber Japan. Der einzige Grund,
erkannt und ein Kreditabkommen mit Tokio abgeschlossen. Thailand wisse, daß hinter ihm die unbegrenzte Unterstützung Japans stehe, das niemals zulasten werde, daß die Selbständigkeit Thailands angetastet werde. Sie sei ein fundamentalerBeitandteil. der japanischen Außenpolitik. Eine sehr deutliche Warnung, die ihren Eindruck in London und Washington kaum verfehle« dürfte.
„Europäisches Frankreich"
Von Wilhelm Ackerma«»
„France Europöenne" ist der Titel einer in Paris organisierten Ausstellung, die der breiten Maste der Franzosen vor Augen führen soll, daß eine Wiederaufrichtung aus dem Zusammenbruch des vorigen Jahres nicht anders denkbar ist, als indem sich das Land auf seine Bindung an den europäischen Kontinent und auf seine Aufgabe im Rahmen der gesamteuropäischen Wirtschaft besinnt. Die Regierung des Marschalls Pötain hat sich nach anfänglichem Schwanken zu dieser Ausrichtung auf die Zukunft bekannt; es ist aber kein Geheimnis, daß weite, Teile der französischen Öffentlichkeit noch in westlichen Vor- stellungen befangen und der Hoffnung sind, das Rad der Entwicklung könne sich vielleicht auch einmal rückwärts drehen. Diese bisher Unbelehrten will die Ausstellung durch plastische Darstellung der tatsächlichen Verhältnisse für den Gedanken eines „europäischen Frankreich" gewinnen. Besonderes Interests beansprucht in diesem Rahmen der landwirtschaftliche Teil, der dem Beschauer vor Augen führt, wie gerade auf diesem Gebiet der Wirtschaft die französtsche Entwicklung seit langem, besonders aber seit dem Weltkrieg in die Irre gegangen ist. Der Wirtschastsliberalismus ist überall in der Welt ein offener oder versteckter Feind des Bauerntums gewesen: das liegt in der ganzen überwiegend händlerischen Art seiner wirtschaftlichen Vorstellungsweise. England leidet in diesem Kriege bereits zum zweiten Male unter den Folgen seiner Mißhandlung des Bauerntums: Frankreich bat ste im Weltkrieg noch nicht unmittelbar zu spüren bekommen, im jetzigen dafür aber eine um so aufrüttelndere Lehre erhalten. Daß ein Land mit erheblich größerer landwirtschaftlich nutzbarer Fläche als das deutsche Altreich, aber mit fast nur der Halste seiner Bevölkerung, ein Land überdies mit weitaus besterem Boden und günstigeren Nima- tischen Bedingungen sich nicht einigermaßen aus der eigenen Scholle ernähren kann, weist bereits auf die Größe der Fehlerquelle bin, die dieser Erscheinung zu Grunde liegen müsten. Diese Fehler beruhen nicht nur darauf, daß der natürliche Bobenreichtum nicht gebührend ausgenutzt worden ist, sondern vor allem in der Vorstellung, daß man das gar nicht nötig habe, und daß es wichtiger und nützlicher sei, die Industrieproduktion nach aller Möglichkeit zu fördern, als die der Landwirtschaft auch nur aus ihrem alten Stande zu erhalten.
Diese wirtschaftliche Fehlleitung war wesentlich mitbedingt durch gewiste politische Vorstellungen, bei denen im Sinne der berüchtigten „Sicherheitspolitik" die Steigerung des industriellen Kriegspotentials eine beherrschende Rolle spielte. Sie stützte sich aber auch auf die Überschätzung bequemer Versorgungsmöglichkeiten aus dem französischen Kolonialreich, vor allem in Nordafrika, die stch im Kriegsverlauf als verhängnisvolle Leichtfertigkeit erwiesen haben. Die Tatsache, daß vor dem Weltkrieg die französtsche Landwirtschaft in einzelnen Erzeugnissen gelegentlich Absatzschwierigkeiten hatte, ist von den Anhängern des Wirtschaftsliberalismus so gründlich zur Drostelung der Agrarproduktion ausgenutzt worden, daß stch die Lage seitdem in fast groteskem Umfang ins Gegenteil verkehrt hat. So steht der früheren Ausfuhrmöglichkeit von Gemüsen jetzt ein doppelt so hoher Einfuhrbedarf gegenüber: in Obst hat sich der frühere Uberschuß gar in einen fast zehnfachen Zuschußbedarf verwandelt. Der offenstchtliche Verfall des französischen Bauerntums, feine Verarmung, seine Abwanderung in die Industriestädte, die Verödung von Vauern- stellen und ganzen Dörfern bat die liberalen Machtbaber nicht berührt, weder in den unmittelbaren wirtschaftlichen, noch in den biologischen Folgen für die Volksgesundheit und die Wehrhaftigkeit. In den rückliegenden fünf Jahrzehnten sind daher nicht weniger als zwei Millionen bäuerliche Betriebe einfach aufgegeben worden, und in dem typischen Lande des Weizenbaus Europas sank die Weizenernte von rund neun Millionen Tonnen vor dem Weltkriege auf 7,9 Millionen Tonnen vor Ausbruch des jetzigen Krieges. Die
Die britische und amerikainscheProvaganda versucht mit allen Mitteln, bas Vertrauensverhältnis zwischen Frankreich und Japan zu untergraben. Das Abkommen zur gemeinsamen VerteDigunß Jndochinas kam ihnen außerordentlich ungelegen. Sie suchten den Franzosen einzuflüstern. daß Japan auf diese Weise Jndochina in seine..Gewalt bringe und gar nicht daran denke, es je wieder zu raumen Die Tokioter Zeitung „Hotschi Schimbun" weist demgegenüber in einem Leitartikel darauf bin. daß die territoriale Unversehrtheit und Ober- bobeit Jndochinas von Japan respektiert werde. Tokio babe einen japanischen Botschafter für Französisch-Jnso- china ernannt, um jeder Mißdeutung entgegenzuwirken.
den japanischen Außenminister richtete, erwiderte Admiral Toyoda. daß nach seiner Ausfastung die Kriege m China, Europa und Afrika in einem engen Zusammenhang miteinander stehen. Mit diesen Kriegen versuchten die destruktiven Mächte des alten, ungerechten Weltsystems denWe g der Dreiervaktstaaten zu sperren. Sie stellten stch dem Entschluß. Gerechte und billige Verhältnisse zu schaffen, entgegen. Japan. Deutschland und Italien standen in der Abwehr dieser Bestrebungen zusammen, wenn stch ihre Aktivität auch jeweils auf das Gebiet beschränke, das ihrem Lebensrmim zuzurechnen sei. Japan zum Beispiel sei entschlossen, mit allen Mitteln seine Ziele im Chinakonflikt zu erreichen und eine Sphäre gemeimamen Wohlergehens in Ostasten zu schaffen. Außenminister Tovoda gab der Überzeugung Ausdruck, daß die Dreiervaktmächte in enger Zusammenarbeit alle Schwierigkeiten, die stch der internationalen Gerechtigkeit und dem Frieden entgegenstellen, überwinden werden. Das Abkommen mit Frankreich zur gemeinsamen Verteidigung Französtsch-Jndochinas zeige am besten, daß stch Japan nicht vom eigenen Egoismus leiten laste, sondern ein Maiimum an Wohlergehen in Ostasten anstrebe. Von diesem Ziel lasse stch Japan auch nicht durch die britisch-amerikanischen E i n k r.e i - sungsvläne abbringen. Japan könne diesen Planen natürlich nicht unbeteiligt zuschauen und beobachte deshalb die Entwicklung mit größter Wachsamkeit und stärkstem Jntereste.
Schnelle Fortschritte in der Ukraine
Biele Tonnen Spreng- und Brandbomben auf Werke der Moskauer Rüstungsindustrie — Nachtangriffe gegen englische Häfen — Am Sonntag 17 Briten abgeschossen
Aus dem Führer-Hauptquartier, 11. Aug. (Funkmeldung,) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
In der Süd Ukraine macht die Verfolgung dös weichende« Feindes überall schnelle Fortschritte.
Auch an den ü b r i g e n T e i l e n der Ostfront verlaufen die Operationen planmäßig.
Kampffliegerverbände belegten in der letzten Nacht Werke der Moskauer Rüstungsindustrie, . vor allem im Nordweften und Osten der Stadt mit vielen Tonnen Spreng- und Brandbomben.
2m Kampf gegen Großbritannien richteten stch Nachtangriffe der Luftwaffe gegen Hafenanlagen an der schottischen und englischen Ostküfte.
Im Kanalgebiet schossen am gestrige« Tage Jäger und Flakartillerie zehn brittsche Fugzeuge.ab. Ein Sperrbrecher der KriMsmariue brachte vier, ein Vorvostenboot zwei und ei« Minensuchboot ein britische» Flugzeug zum
In Nordasrika erzielte» deutsche u»d italienische Sturzkampfflugzeuge Vombenvolltresfer in Hafenanlagen. von Tobruk und brachten britische Flakbatterien u Schweigen.
Ein stärkerer Verband deutscher Kampfflugzeuge bombardierte in der Nacht zum 11. August militärische Anlagen am Suez! anal.
Das kritische Stadium
Der uferlose englisch-amerikanische Optimismus über die Sowjet-Chancen merklich gedämpft
Eimelne feindliche Flugzeuge floyen tu der letzten Nackt aus Nordostei, in das Reichsgebiet ein und , versuchten bis Berlin vor.u0r.ngcn. Sie wurden durch das warum die USA. nicht offen aktiv an dem Krieg teilnehme. Feuer der Flakartillerie abgewieseu. Zwei der angreifenden sei der, daß die Bevölkerung einem solchen Tun ein ent- > Bomber wurden abgefchollen.
Berlin, 11. Aua, Durch die geschulte Zusammenarbeit von Jägern und Flakartillerie der deittschen Luftwaffe wurden am Sonntag südlich von Smolensk em starker Verband sowjetischer KamvfflugMge völlig aufge- rieben. Der geschlossen in das von deutschen Truppen besetzte Gebiet einfttegende Verband wurde durch das Feuer der Flak und unter Abschuß des führenden Flugzeuges zer- sprengt und am erneuten Zusammenschluß gebindert. Daraufhin griffen deutsche Jäger die einzelnen Flugzeuge an und schollen alle nacheinander ab.
Drei Jäger erledigten acht Sowjet-Flugzeuge
Berlin. 10 Aug. Am Freitag stießen im Südraum der Ostfront drei deutsche Jäger auf acht bolschewistische..Flug- zeuge. Die deutschen Jäger gingen trotz der zahlenmäßigen Überlegenheit der Bolschewisten so so r t. z u m A n g r i ff über und schollen in kurzer Zeit 5.Maschinen. der sowiets ab. Die restlichen drei Flugzeuge, die ach zur Flucht wenden wollten, wurden von den deutschen 2agern emgeholt und «ach kurzem Luftkamvf ebenfalls zum Absturz gebracht.
150 vollbeladene Lastwagen zerstört
Berlin, 10. Aug. Fünf deutsche Kampfflugzeuge stießen bei einem Fluge im Rahmen der bewaffneten Aufklärung am Freitag, 8. August, nördlich von Odessa auf große bolschewistische Kampfwagenkolonnen, die auf den verstopften Straßen nicht weiter kamen. Die Flugzeuge gingen zum Angriff über und zerstörten mit Bordwaffen inkurzer Zeit über 150 beladene Lastkraftwagen und beschädigten eine weitere grobe Zahl der Fahrzeuge schwer.
63 Panzer und 230 Lastkraftwagen zerstört
Berlin, 10. Aug. Im Kampfgebiet der Ukraine führte die deutsche Luftwaffe am 9. August m^n Dnzepr-Bezirken schwere und erfolgreiche Angriffe auf sowjetische motorisierte
