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Seite 4 Nr. 182

Wiesbadener Tagblatt

Mittwoch, 6. August 1941

Immer fester steht die Heimatfront

Neue und gröbere Ausgaben der DAF.

H.*)

Sehr wichtig ist es. während des Krieges die

Jugendarbeit

fortzuführen. Die Gemeinschaftserziehung wird immer weiter getrieben oebr schöne Fortschritte machen die Leibesübungen der Jugendlichen. Teils über die NSV,, teils gemeinsam mit der Landesversicherungsanstalt werden lausend Jugendliche zur Erholung geschickt. Für Mädel wurde in Lind en - f e 1 - (Odenwald) ein Erkolungslager eingerichtet. Grobe Aufmerksamkeit wird der Betreuung volksdeutscher Lehrlinge gewidmet. Kur die weibliche Jugend werden Kochkurse. Niip- kurie und Sausbaltungsarbeitsgemeinschakten durchgeWrt.

Die Frauenarbeit

hat wäbreich des Krieges stark an Bedeutung gewonnen. Die Zahl der Werksrauengruoven stieg im 1. Halbjahr 1941 von 152 Eruvven mit 2589 Frauen aus 173 Eruvven mit 2875 Frauen. Im gleichen Zeitraum lernten über 1300 Frauen in Mütterdienstkursen Kochen. Nähen. Säuglings- vtlege und Basteln. Daneben werden monatlich 30 bis 40 Kurzkurse für volkswirtschaftliche Erziehung mit 900 bis 1000 Teilnehmerinnen gemeinsam mit dem Deutschen Frauenwerk durchaeführt. in denen den werktätigen Frauen die Grundbegriffe über schnelle Gerichte vermittelt werden. Im Rahmen der Sonderaktion der DAF. werden aus den rbein-mainischen Rllstungsbetrieben laufend Frauen zur Erholung verschickt. Auberdem werden in Verbindung mit dem Landesversicherungsamt Hessen-Nassau Kurzkuren von vierzehntägiger Dauer durchgefllhrt. Für die Betreuung der berufstätigen Frauen sind im Gaugebiet 2 8 Soziale Vetriebsarbeiterinnen und fünf SB.-An­wärterinnen vorhanden.

Die Fachabteilungen

haben die Aufgabe der vraktifchen Verwirklichung der verschie­denen sozialen Aufgaben innerhalb ihres Fachgebietes. Sie

*) Siehe ..Wiesbadener Tagblatt" vom 5. August 1941.

Mus Gau und Provinz

Polnischer Ausreiber wieder gefaßt

Wie berichtet, waren aus einem Kriegsgefangenenlager bei Hadamar eine Anzahl polnischer Offiziere geflohen. Ein Teil der Ausreitzer konnte inzwischen wieder festgenommen werden. Bei der Festnahme eines polnischen Oberleutnants war der Kaufmann Karl Hofmann aus Frankfurt a. M.-Höchst, der in der Limburger Gegend seinen Urlaub verbrachte, maßgebend beteiligt. Drei verdächtige Personen, von denen einer eine polnische Militärmütze trug, flüchteten ins Walddickicht. Durch rasche Ber- solgung gelang es Hofmann mit Hilfe zweier anderer Männer, wenigstens noch einen von ihnen, einen polnischen Oberleutnant, feftzuhalten und den Behörden zu übergeben.

Tragisches Ende eines Hochzeiturlanbs

Worms a. Rh., 6. Aug. Ein Einwohner aus Bad Homburg v. d. H. unternahm, am Samstag in Worms getraut, mit seiner jungen Frau am Montag, seinem letzten Urlaubstag, noch eine Paddelfahrt nach dem Lampertheimer Altrhein. Kurz vor der Anlegestelle schlug plötzlich der Blitz in das Boot. Augenzeugen beobachteten, daß der Mann vom Blitz getroffen wurde und das Baddelboot kenterte. Während die Frau sich mit Hilfe von assanten an das nahe User retten konnte, blieb der Mann ver­schwunden. Erst nach einigen Stunden konnte seine Leiche in der Nähe der Unglücksstelle gelandet werden.

Kraftwagen vom Zage erfaßt

= Hersfeld, 6. Aug. An einem Bahnübergang wurde ein Personenwagen, der einen Verunglückten ins Krankenhaus bringen sollte, von einem Zug erfaßt und zur Seite geschleudert. Während der Fahrer mit dem Schrecken davonkam, erlitt der schon vorher Verunglückte erhebliche Kopfverletzungen. Nach Angabe von Zeugen war die Schranke nicht geschlossen.

- Mainz, 6. Aug. In der Viktoriastraße in Mainz-Kostheim wurde ein auf der Straße spielendes vierjähriges Kind, das unbeaufsichtigt war, von einem Lastkraftwagen erfaßt und getötet.

- Frankfurt a. M., 6. Aug. Der siebzehnjährige, allein­stehende Willi K.. der sich in den letzten Jahren gut führte, früher aber erhebliche Vorstrafen erlitten hatte, war im Besitz von Lebensmittelkarten, die eine Frau in der Markthalle verloren hatte. Er kaufte sich Fleisch und Wurst, nachdem er die gefundenen Karten mit seinem Namen versehen hatte. Als er auch Zucker ein« kaufen wollte, wurde er festgenommen. Vor dem Amtsgericht gab der Angeklagte an, daß er die Karten von einem Unbekannten in einem Cafö, das er mit Namen nicht kenne, gekauft habe Die Karten waren an dem Tage verloren worden, an dem der Ange­schuldigte die Einkäufe gemacht hatte. Ihm wurde besonders ver­übelt, daß er sich gleich die Lebensmittelkarten von drei Personen zu Nutzen machen wollte, obgleich er lediglich für sich allein zu sorgen hatte. Das Gericht erkannte auf vier Monate Gefängnis.

Deutfdit

NS.-6emeinschaftKraft durch Freude" M

Sportamt!

Programm der offenen Sportknrse

Gymnastik für Frane» mit Musik.

Oberschule am Boseplatz

Montag 20.0021.00 Uhr

Mittwoch 20.0021.00 Uhr

Körperschule. Männer und Frauen:

Niehlschule Zietenring

Dienstag 20.0021.30 Uhr

Kindergymnastik

Oberschule am Boseplatz

Freitag 15.0016.00 Uhr: Kindet von 36 Jahren

Freitag 16.0017.00 Uhr: Kinder von 610 Jahren

Reichssportabzeichen Sportplatz Frankfurter Straße Mittwoch 18.0019.30 Uhr

Schwimmen

Liktoria-Bad

Montag 19.0020.00 Uhr

Montag 20.0021.00 Uhr

Donnerstag 19.5020.40 Uhr

Donnerstag 20.4021.30 Uhr

Uhr

Tennis Platze am Reuen Mnseum

Anmeldung bei Frau Sauer aus den Plätzen.

Tattersall Weitz, Saalgasie 36

Samstag 16.0017.00

arbeiten hierbei eng mit allen Stellen 6er Wehrmacht, des Staates unö der Wirtschaft zusammen. Sie haben große Auf- Sben zur Leistungssteigerung roosu in der Vorkriegszeit on gute Vorarbeiten durch die Rationalisierung mit dem Siel der Einsparung von Arbeitskräften geleistet wurden. Die DAF. hat dafür zu sorgen, daß der Bogen der Leistungs­fähigkeit nirgends überlpannt wird: diesem Ziel dienen die Masnahmen der Gesunderhaltung, der ärztlichen Überwachung, die Durchführung ausreichender Pausen, die warme Werks- vervflegung. die Ausbildung der Arbeitsschutzwalter usw. Die Mchabteilungen überprüfen laufend Sie Lohngestaltung im Bestreben, mögliche Verbesserungen anzuregen, und wirken bei der Neuschaffung von Tarifordnungen mit.

Neben der sozialen Betreuungsarbeit ergaben sich für die Deutsche Arbeitsfront im Kriege auch

auf kulturellem Gebiete

zahlreiche neue Aufgaben. Während die Zivilbetreuung nach einer kurzen Übergangszeit ab November 1939 wieder plan­mäßig lief, stellte die Wehrmachtbetreuung die Abteilung Feierabend vor immer größere Aufgaben. Innerhalb der Rhein-Mainischen Landesbühne wurde eine dritte Spielgruppe gebildet. Im Gegensatz zu den Friedens- iabren wurde eine Sommerspielzeit eingerichtet. Die Theaterarbeit wurde wesentlich weiter ausgebaut: so meldete Darmstadt im Winterhalbjahr 1940/41 über 50 000 Be­sucher mehr. Mitten im Krieg übernahm KdF. das ..Orpheum" in Darmstadt, das bereits in sieben Monaten 125 000 Besucher aufweisen konnte. In Frankfurt a. M. und Dielen anderen auch kleineren Städten wurden erfolgreiche Kunstausstellungen durchgeführt. Die Lararettbetreuung wird besonders gepflegt. Zahl­reiche Veranstaltungen wechseln mit Rnein fahrt en. Schallplattenaufnahmen und Lichtbilder wurden zum Versand an die Angehörigen gebracht. Durch den Einsatz von Schmal­tongeräten wurde im Einvernehmen mit der Gaufilmstelle monatlich 45 000 bis 60 000 Volksgenossen in den kleinsten Orten durch Vorführung der Wochenschauen die Teilnahme am Zeitgeschehen ermöglicht. Für das 1 Halbjahr 1941 meldet die Abteilung Feierabend in der Zivilbetreuung 4056 Veranstaltungen mit 1327 623 Besuchern und in oer Webrmachtbetreuung 1246 Veranstaltungen mit 356 704 Teilnehmern. Curt Huebner.

- Lohr a. M., 6. Aug. Der 70 Jahre alte Schmiedemeister und Landwirt Michael N e u k a m m stürzte so unglücklich vom Scheunenboden, daß er, ohne das Bewußtsein wiedererlangt zu haben, auf der Stelle verschied.

Andernach, 6. Aug. Eine Volksgenossin, die bereits seit längerer Zeit in Andernach gestorben jetn soll, erschien vor der Polizei um nachzuweisen, daß sie tatsächlich noch am Leben ist. Es stellte sich heraus, daß es sich um eine Verwechslung und einen Irrtum einer auswärtigen' Stelle handelte. Die angebliche Tote befindet sich munter und gesund in einem Ott des Bergischen Landes und geht ihrem Beruf nach. Nach längeren Bemühungen konnte die Kriminalpolizei die Sachlage einwandfrei klären.

Braubach, 6. Aug. Ein Arbeiter stürzte auf der hiesigen Hütte aus beträchtlicher Höh; von einem Gerüst ab und erlitt so schwere Verletzungen, daß er in bedenklichem Zustand in ein Koblenzer Krankenhaus übergeführt werden mußte.

Jdar-Oberstein, 6. Aug. Beim Spiel an dem Naheuser siel das sechsjährige Kind eines hiesigen Einwohners in die Nahe und ertrank.

Mayen, 6. Aug. Die Ortschaften des Kreises Mayen werden von einer schweren Fuchsplage heimgesucht. So wurden einem Mühlenbefltzer in Ruitsch in einer Nacht 81 wertvolle Legehühner von Füchsen getötet.

Blick in die Zeitschriften?

d i e neue l i n i e" zeigt in ihrem Juli-Heft üen Typus des Kriegsberichters, wie ihn dieser Krieg geformt hat, den Wott-, Bild-, Film- und Rundfunkberichter mit der Waffe in der Hand. Seine Propagandakompanie, zu der auch die Betrcu- ungsmannschast gehört, steht hier als eine für viele, die an der Front im täglichen Einsatz ihre Pflicht tun. Neben diesen Männern der Front, unter denen viele Künstler sind, bringt dieneue Hnie* in diesem Heft Beispiele aus dem künstlerischen Schaffen in der Heimat.

DieD a m e wird ihre Leser in den nächsten Heften durch die Werkstätten bekannter deutscher Bildhauer führen und diese bei der Arbeit zeigen. Im soeben erschienenen Heft beginnt die erste Führung: es geht zur Werkstatt von Prof. Fritz Klimsch. Das neue Heft derDame" bringt außerdem farbige Reproduk­tionen von Kinderbildnisien des Malers Weinhold-Ealw.

Das neue Heft derM o d e n w e l t" (im Deutschen Verlag, Berlin), vereinigt mit dem Ultra-Moden-Album, bringt in farbigen und einfarbigen Reproduktionen, in Photos und Zeich­nungen viel Neues und Hübsches, Einfaches und Elegantes für die warme Jahreszeit.

Auch das JM-HeftDie Mode" (Verlag Otto Beyer, Leipzig) steht noch ganz im Zeichen des Sommers und berück­sichtigt alle erdenklichen Witterungsverhältniffe dieser Jahreszeit. Neben einer rein illustrativen Darstellung sommerlichen Bade­lebens weiden neue modische Badeanzüge gezeigt. Besonders ein­gehend und anschaulich wird das kleine sportliche Sommerkleid, dessen Grundform immer neue reizvolle Abwandlungen erfährt, behandelt.

Eine neuniäbriae Malerin. In Horsens auf Jütland wurde kürzlich eine Ausstellung von Bildern der erst elf ^ahre alten Rita Mirlawd eröffnet, die schon als Neuniährige bet einer Ausstellung in Kopenhagen mit ihren Gemälden den ersten Preis errang.

Den Montblanc 162mal bestiegen. Der französische Bergsteiger (Sarno aus Chamoix bat einen Rekord in der Besteigung des Montblanc aufgestellt. Bis jetzt bat er 162- mal Europas höchsten Berg bestiegen.

| Wissen Sie schon...? |

. . . welche Bedeutung die Archäologie (griech. = Altertumskunde) hat? Die Erforschung des Altertums an Funden, Kunstdenkmälern und Aus­grabungen ist durchaus keine tote, abseitige Wissenschaft ohne prakti­schen Wert. Neben ihrer Bedeutung für die Erschließung der deutschen Vor- und Frühgeschichte, des Lebens unserer germanischen Vorfahren, ist die Altertumswisienschaft von beson­derer Wichtigkeit auch für die gesamte

menichllche Stammesgeschichte und die Rasienkunde. Das be­zeugen die jüngsten Ergebnisse deutscher Ausgrabungen in Klein- und Vorderasien, die zu neuen Ergebnissen über Her­kunft und Verwandtschaft der nordischen Völkerschaften führten. Die deutsche Archäologie trägt der Welt und der Menschhett gegenüber mit ihren Leistungen eine kulturelle Verpflichtung. Darum wird sie auch letzt während des Krieges tm Rahmen der gegebenen Möglichkeiten mit unge- mtnberter Energie roeitergefübrt.

(Zeichnung: Seile, M.)

Reichsausleselager für Begabte

Seit Kriegsbeginn werden Reichsberufswettkämpfe nicht mehr durchgeführt. Infolgedessen können besonders Begabte nicht mehr auf diese Weise sestgestellt werden. Die Aufgabe, die Begabten zu finden, ist seitdem aus die sogenanntenAusleselager" über­gegangen. Diese Lager stehen unter Leitung der Führungsstell« des Reichsberufswettkampses. Die Teilnehmer der Lager werden von 'den Betrieben auf Grund überdurchschnittlicher fachlicher Leistung und charakterlicher kameradschaftlicher Bewährung aus- gewählt. Hierin liegt sogar ein gewisser Vorzug gegenüber der Auslese durch die Prüfung im Reichsberufswettkamps, weil die ständige Beobachtung bei der täglichen Arbeit den Begabten oft zuverlässiger erkennen läßt. Die von den Betrieben Gemeldeten werden dann noch gauweise durch eineVorauslese" geschleust, in der sie sich <iner eintägigen theoretischen und praktischen Prüfung 3U unterziehen haben. Die so Ausgelesenen kommen dann in die Reichsausleselager, die zehn Tage dauern und fachschastsweise, häufig in den Schulungsburgen der Pattei, wie Erwitte und Krössinfee, durchgeführt werden. Für Jungen fanden bisher Lager der Fachgruppen Eisen und Metall, Bergbau und Textil statt, vorgesehen sind solche für die Berufe der Fachgruppen Steine und Erden, Chemie, Wald und Holz u. a. Für Mädchen wurden bisher Ausleselagei für textile, modeschöpserische und sozialpslegettsche Berufe durchgefllhtt. Die Teilnehmer sind durchschnittlich 17 bis 26 Jahre alt, ältere Begabte werden in Reichsausleselagern II gesondert erfaßt. Im Lager wird jeder einzelne eingehend thoretisch und praktisch aus Anlagen und Fähigkeiten geprüft, um herauszufinden, in welchem Beruf und auf welche Weise die Begabung am besten entwickelt und nutzbar gemacht werden kann. In diesem Sinne schließt das Lager mit einer eingehenden Be­ratung jedes einzelnen Teilnehmers ab. Für die weit über­wiegende Mehrzahl der Lagetteilnehmer bedeutet das, daß sie eine weitere schulische Ausbildung erhalten, sei es nun eine Hochschul-, Fachschul- oder ähnliche Ausbildung. Vielen Tausenden begabter junger Menschen wird auf diese Weise die Entwicklung ihrer Anlagen und Fähigkeiten ermöglicht, denen es jonft wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten in der Regel nicht möglich wäre.

Berliner Börse vom 6. August. Das Geschäft kam nur recht langsam in Gang, es gab zunächst zahlreiche Strichnotierungen. Harpener und Akku gewannen je 2 %, Deutsche Erdöl büßten 2% % ein; ReichsaltbesitzanleHe 160%.

Frankfurter Börse vom 6. August. Bei kleinen Umsätzen war die Stimmung freundlich. Die Kursveränderungen betrugen meist Prozentbruchteile. Zellstoff Waldhof und Metallgesellschaft gewannen je 2 %. Renten freundlich. Reichsaltbesitz plus %, 5 % Eelsenberg plus %. Freiverkehr still. Eeiling Sekt 126 E. 127 B. Tagesgeld 1% %.

Notierungen vom 5. August. Frankfurt: Mannesmaitn 174%, BMW 283%, Daimler 210, Feinm.. Setter 163%, Rhein- metall 184%, Farben 217%, AEG. 176%, Südd. Zucker 337%, Westdeutscher Kaufhof 156%, Deutsche Linoleum 167, Conti- Gummi 401; am Einheitsmarkt: Henninger Bräu 165%; am Rentenmarkt: Reichsaltbetz 160%160%, Steuergutscheine 1 103%; im Fernverkehr: Vereinigte Fränkische ^chuh 120%.

Eine kinderreiche Französin. Eine Seltenheit in Frank­reich ist es. eine Mutter mit 13 Kindern zu finden. In Croix lebt eine solche kinderreiche Französin. Sie ist 38 Sabre alt und bat 13 Kinder. 3br Mann ist 36 Jabre alt. Marschall Pötain bat die Patenschaft übernommen.

Sport und Spiet

Handball

Nachrichten-Abteilung Post-SE. Wiesbaden

. Die Erfolge gegen BSD. Kalle und Luftwaffe gaben den Nachrichtern VeranlassMg, sich für Freitag bereits einen weiteren Gegner zu verpflichten: der dritte Gang wird gegen die Post aus­getragen. Nach ihrer Generalprobe am Mittwoch werden die Schwarzroten wißen, wie sie den Nachrichtern zu begegnen haben. Mit der bewähtten Els: Eroeßmann; Steeg, Kindler; Meister, Acker, Peitinger; Gottschalk, Klotz, Klee, Stahl, Merz, glauben die Soldaten aber auch diesmal an ihren Sieg:

*

Der Südwest-Rollhockeymeister EfL. Darmstadt Siegte im Nürnberger Vorrundenkampf um die deutsche Meister- chafi mit 3:1 über den deutschen Meister Post Nürnberg. Da, erste Spiel endete 3:3.

Südwest-Zehnkarnpfmeister in der Leichtathletik wurde in Frankfutt a. M. der Frankfurter Andersion (SK. 80) mit 5540 Punkten vor Kopp (Frankfurt) und Lautz (Wiesbaden). Die Fünfkampf-Meisterschaft der Frauen holte sich Ulla Klotz (SK. Frankfutt 1880) mit 3406,5 Punkten.

Rund 3000 Turner und Turnerinnen werden an den Südwest- Mei st erschaffen am Sonntag in Offenbach am Main beteiligt sein. Favorit im deutschen Zwölfkampf ist der Ludwigshafener Nationalturner Reuther. Zusammen mit den Turnmeisterschasten finden die Tttelkämpse in den Sommerspielen

Sn der 2. Tschammerpokal-Schlutzrunde blieben Überraschungen nicht aus. Die größte kam wohl in Wien zustande, wo die Admira den deutschen Meister Rapid Wien mit 5:3 schlug. Der vorjährige Pokalsieger Dresdner SK. war in Chemnitz gegen die Polizisten 3:0 erfolgreich. Austria Wien siegte in München gegen 1860 mit 5:2 und in Metz gab es zwischen dem FV. Metz und Rotweiß Frankfutt ein 0:0 Waldhof siegte in Kaffel, die Stuttgarter Kickers waren in Mülhausen erfolgreich.

Deutscher Segler-Meister mit dem Sternboot wurde in Berlin der Berliner E S d t k e mit Boot(Brunau vor Blanken- seld (Berlin) und Seefeldt (Berlin). Der Titelverteidiger v. Reclam-Schloe schied vorzeitig aus.

Die Deutschen Kanu-Kurzstreckenmei st erschaf­fe n wurden am Sonntag in Bromberg entschieden. Die neuen Meister find: Einer-Kajak: Reih (Berlin); Zweier-Kajak: Hradetzky/Rittfteiger (Wien); Vierer-Kajak: VsK.. Berlin; Einer- Kanadier: Proisl (Wien); Zweier-Kanadier: Proisl/Weinstabl (Wien); Frauen: Kajak-Einer: Lehmkühler (Lippstadt); Kajak- Zweier: Lehmkühler/Kropp (Lippstadt); Kajak-Vierer: Mann- heillier KE.

Die deutschen T e n n i s - M e i st e r s ch a s f e n, die am Donnerstag in Braunschweig beginnen, find ausgezeichnet besetzt. Die deutsche Spitzenklasse, voran Henkel, Koch, Gies, v. Metaxa, Eulcz und Graf Baworowski, ist ziemlich vollzählig vertreten.

Die deutschen Ri n g e r-M e i st e r s ch as f en im Feder­und Akiftelgewichf werden am Wochenende in Witten (Ruhr) abgewickelf. Gemeldet haben. 23 Feder- und 25 Mittelgewichtler. Im Federgewicht fehlt der Vorjahrsmeister Schweikett (Mesen- tal), dagegen ist im Mittelgewicht Meister Ludwig Schweickett (Berlin) zur Stelle.

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