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89. Jahrgang

Nummer 177

Donnerstag, 31. Juli 1941

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Der OttW.-Bericht von heute

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Nur militärische Ziele in Ägypten angegriffen

Istanbul. 31. Juli. (Funkmeldung.) In einer der letzten Parlamentssitzungen stellte, wie man nachträglich erfährt, der ägyptische Ministerpräsident Siry Pascha feit, daß von den Achsenmächten nicht ein einziger Lustangriff auf nicht- militärische Ziele in Ägypten durchgeführt worden sei.

Gesamtverluste des britischen Geleitzuges 140 500 BRT

Tiefer Vorstotz in der Ukraine Bomben ans Moskau und Orel Die schweren britischen Flugzeugverluste

Bei ihrem Rückzug gossen sie Naphtha in die Wäl­der und schossen sie in Brand. Ihre Absicht, damit den Vormarsch der deutschen und finnischen Verbände aufzu­halten, schlug fehl. Die verbündeten Truppen brachen durch die Brände hindurch und setzten die Verfolgung der Sowjets fort.

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Finnland war von englischen Agenten überschwemmt

Der Abbruch der Beziehungen verschlotz mit der englischen Gesandtschaft eine .besonders nützliche Beobachtungsstation der Briten und Bolschewisten

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Fehlgeschlagene Entlastungsversuche

Neuer Aderlaß der britischen Luftwaffe im nördlichen Eismeer - Vergebliche Entsatzversuche der Sowjets

Vernichtung der eingekesselten Panzerverbände

230 Panzerwagen in zwei Tagen bei Smolensk vernichtet

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as. Berlin, 31. Juli. Die Engländer haben gestern ver­sucht, ihre sogenannte Luftoffensive in anderer Form wieder auszunehmen, nachdem sie fünf Tage auf größere Angriffe verzichtet hatten. Sie haben erfahren müssen, daß die deutsche Abwehr an der norwegischen Küste nicht weniger stark zuschlägt als die deutsche Abwehr am Kanal. Der Vorstoß scheiterte vollkommen, der einzige Erfolg, den er hatte, war ein neuer Ader.laßfür die britische Luftwaffe. Auch in diesem Falle wird Churchill zweüel- los versuchen, die wah en britischen Verluste dem englischen Volk vorzuenthalten. Noch heute wissen ja die Engländer nicht, wie viele Flugzeuge bei der sogenanntenNon-stop- Offensive", die vor fünf Tagen gestoppt wurde, d. h. bei den Einflugsversuchen über dem Kanal, der britischen Luftwaffe verloren gingen. Herr Churchill wagt nicht einzugestehen, daß allein am 23. und 24. Juli 87 britische Flugzeuge der deut­schen Abwehr zum Opfer fielen. Um Herrn Churchill eine wahrheitsgetreue Berichterstattung etwas zu erleichtern, wer­den von amtlicher deutscher Seite jetzt die Namen der an diesen beiden Tagen in deutsche Gefangenschaft geratenen oder als Leichen geborgenen englischen Flieger veröffent­licht. Aus dieser Darstellung geht übrigens hervor, daß ein Teil der abgeschossenen britischen Flieger aus dem Meere aufgefischt worden sind. Sicherlich werden zahlreiche Piloten beim Sturz ins Meer den Tod gefunden haben. Wenn wir also schon 50 britische Flieger bergen oder feststellen konnten, so müsien die tatsächlichen Verluste der Briten noch weit höher gewesen sein. Die von deutscher Seite angegebenen Äbschußziffern werden also auch durch diese Feststellungen eindeutig bestätigt.

Der überlegene Gei st des deutschen Sol­daten, seine vorzügliche Ausrüstung und der Vorsprung im Material und in den Waffen, hat die britischeEnt­lastungs-Offensive" zum Scheitern gebracht. Erreicht haben die Engländer nicht das mindeste. Sie haben auch den Sowjets nicht die geringste Entlastung zu bringen vermocht. Das beweisen einmal die deutschen Luftangriffe aus Mos­kau, sowie die deutschen Luftangriffe auf die rückwärtigen sowjetischen Verbindungen. Insgesamt bat sich denn auch das Bild auf dem^östlichen Kriegsschauplatz in. den letzten Tagen nicht wesentlich verändert. Noch immer bemühen sich die Sowjets, ihre eingekesselten Verbände zu entsetzen (der gestrige Bericht des OKW. sprach ja von einem neuen derartigen gescheiterten Versuch). Sie setzen dafür alles

Im Kampf gegen England beschädigte die Luft­waffe durch Bombenwurf ein großes Handelsschiff ostwärts Lowestoft schwer. Weitere Bombenangriffe erfolgten in der letzten Nacht auf Flugplätze im Südosten und Südwesten der Insel. .

Der Angriffsversuch von rund 40 britischen Flugzeugen, die von einem Flugzeugträger im nördlichen Eismeer gegen den Hafen Kirkenes gestartet waren, wurde vereitelt. Der Feind verlor hierbei in Luftkämpsen 23 Flugzeuge, durch Flakartillerie und Marineartillerie fünf Flugzeuge.

über der Deutschen Bucht schossen Jagdflugzeuge aus einem Verband von acht englischen Bombern fünf Flugzeuge ab. Marineartillerie brachte zwei, ein Räum­boot ein britisches Kampfflugzeug zum Absturz

An einigen Orten Westdeutschlands warfen britische Flugzeuge in der vergangenen Nacht Spreng- und Brand­bomben. Die Zivilbevölkerung hatte einige Verluste an Toten und Verletzten.

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SübanteriU ---------- -------- ------------

Fülle von Agenten des Dollar-Imperialismus. ----

wirtschaftlichen Machtmittel Washingtons und auch durch Drohungen, die sich auf das Leben von Ministern erstrecken, so eingeschüchtert, daß sie sich kaum noch zu wehren wagen. Die Frage an die Zukunft lautet nur, ob die Bevölkerung der südamerikanischen Staaten sich die Versklavung durch Washington gefallen läßt.

Dollar-Imperialismus in Bolivien

Buenos Aires, 31. Juli. (Funkmeldung.) Nachdem be­reits das gesamte bolivianische Zivilflugwesen praktisch von den USA. an sich gerisien worden ist. gehen die Nordameri­kaner nun dazu über, auch diemilitärischeKontrolle im Flugwesen in ihre Hand zu bringen.Nacion" gibt eine Reutermeldung aus Washington wieder, wonach der dortige bolivianische Botschafter eine längere Unterredung

WieSelsingin Sanomai" aus London meldet, gibt die englische Preße auch unverfroren die Bedeutung der Tätigkeit der britischen Gesandtschaft in Helsinki offen zu. C" im ..Daily Herald" daß die eng l is.che Gesa n in Helsinki als besonders nützliche tungsitationundNachrlchtenauelle gewirkt habe. England habe dielen Punkt weitest zu halten versucht Dre Bolschewisten hätten dies Z««e der englischen Unterstützung

Helsinki, 31. Juli. (Funkmeldung.) Uber die. Tätigkeit der englischen Gesandtschaft in Helsinki wjrd bekannt, da« neben der Gesandtschaft auch die Zweigstelle des In­telligence Service in der finnischen , Hauvtstaist groß aufgezogen war. In einem der Gesandt!chaits- gebäude soll mit einem Rundfunksender gearbeitet worden sein. Das ganze Land war mit einem Agenturnetz über­zogen. Gewiße Militaraktionen der Bolschewisten, die. auf die Minute berechnet, einsetzten, werden auf die Tätigkeit der britischen Agenten zurückgefübrt. So wurde vor einiger Zeit die Privatvilla des Staatsvräsidenten in einer Äuitenitabt aus weiter Entfernung von sowjetruWchen Geschützen be­schossen. einige Minuten nachdem der Staatsvrasident leimt dort eingetroffen war. Die Schüße gingen allerdings fehl.

Roosevelt versklavt Südamerika Werden sich die Völker bas gefallen laßen?

er. In seinem imperialistischen Wahnwitz, in Vorbe­reitung seiner feindseligen Absichten gegen Europa und Ost- asien plant der Diktator-Präsident der Vereinigten Staaten von Nordamerika die Unterwerfung der bisher unab­hängigen südamerikanischen Länder Unter dre Knute der jüdischen Drahtzieher, die hinter der Regierung von Washington stehen. Roosevelt hat bereits Südamerika zu einem Kampfplatz geaen die Achs e n m a ch t e Deutschland und Italien gemacht. Er tat dies, nachdem eine Politiker, er selbst und seine Zeitungen in jahrelanger Vor­bereitung die Lüge von den deutschen und italienischen ^n- vasionsabsichten in den südamerikannischen Republiken grob» gezüchtet haben. Was jetzt in gewißen Hauptstädten Süd­amerikas vorgeht, ist der Ausfluß der Macht Nordamerikas, welches auf den verschiedensten Wegen, immer ober mit schmutzigen Mitteln und zu rein egoistischen Zwecken. der USA. aufgebaut worden ist. Das Geld spielte herbei die Hauptrolle. Die wirtschaftliche Abhängigkeit, die vollständig ohne Skrupel arbeitende Druckvolitik Washingtons in Süd­amerika, die Bestechung eines Teil der Preße, die Spionage, ferner eine seit langem für die heutige Kampagne vorar­beitende Diplomatie haben Roosevelt Mittel tn die Hand gegeben, die er nun einsetzt und mit denen er die beiwiel- loien Völkerrechtsbrüche inszeniert.

Roosevelt regiert in Washington seit 1932 Als er sein Amt antrat, befand sich Europa in einem Zustand, der den jüdischen Machthabern in New Bork, außerordentlich gefiel. Deutschland hatte 7 Millionen Arbeitslose. England, batte seine Währung preisgeben müßen, Frankreich war innen­politisch erschüttert. Nach Ansicht von Washington mußte bald der Zeitpunkt kommen, an dem Europa sich den Ver­einigten Staaten zu Füßen werfen und um Hilfe bitten würde. Das sollte ein glanzendes Geschalt werden. Es ,st anders gekommen. 2n einem neuen, ihm aufgezwungenen Weltkrieg hat das nationalsozialistische Deutschland unter Adolf Hitler die Völker Europas von denbritischen und angloamerikanischen Feßeln befreit. Das künftige l r e t e Europa will mit einem freien Sudamerika wirt­schaftliche Beziehungen größten Ausmaßes anknuvfen. Roose­velt und seine jüdischen Hintermänner wittern aber eine ge­wiße Gefahr für Wallstreet und die New Borker..Finanz­macht, wenn die wirtschaftliche Selbständigkeit der sudamerl- kanischen Staaten zunimmt. Den Umfang dieser Gefahr bat ein amerikanischer Journalist Sherry Mangan in der Zeit­schriftFortuna" jüngst mit zynischer Offenheit aufgedeckt. Er schreibt:Die Vereinigten Staaten müssen sich so rasch wie möglich in jede Phase des Lebens ni..Südamerika ein- mischen. Sie müßen von dort andere Machte verdrängen, andernfalls würde der europäische Frieden Südamerika wieder den Rivalen der Vereinigten Staaten zugänglich machen. Die USA.-Hilfe an Südamerika kann den unter­stützten Ländern zunächst vorteilhaft sein, bis die Vereinigten Staaten dieselben fest in der Hand haben. Dann können rott ernten! Wer sich ober widersetzt, wird Eewaltmaß- nahmen zu spüren bekommen. Eine Eiyenpolitik. welche den Nordamerikanern nicht günstig gesinnt ist, muß verboten werden. Regierungen, welche die Mitarbeit mit den Ver­einigten Staaten verweigern, müßen die Märkte verschlossen und Kredite gesperrt finden. Wirtschaftskrisen müßen her« vorgerufen, und ihre politischen Gegner müßen von den Ver­einigten Staaten subventioniert werden . . . Das ist ge­nau das Abbild der neuen und besseren Weltordnung, die Roosevelt nicht nur Südamerika, sondern uns allen bringen

ein, was sie an unangeschlagenen Reserven nur irgendwie heranbringen können. Diese fortgesetzten Entlastungsangriffe zeigen, wie viel den Sowjets an der Befreiung der einge« kesselten Verbände gelegen ist, wobei für sie das Material naturgemäß eine sehr wesentliche Rolle spielt. Das ist be­greiflich. wenn jetzt festgestellt wird, daß bei der Vernichtung eingekeßelter Sowjetverbände nordöstlich Smolensk die Sowjets 230 Panzerkampfwagen einbüßten. Das ist mehr als die Hälfte der normalen sowjetischen Monatsproduktion. Aber alle diese Entlastungsangriffe der Sowjets scheitern immer wieder an der deutschen Abwehr. Die Liauidierung der verschiedenen Kessel hinter der Front nimmt planmäßig ihren Fortgang. Das aber beißt, die Sowjets büßen Tag für Tag weiteres wertvolles Material und ausgebildete Sol­daten ein. Weder sogenannte englische Entlaftungs-Luftoffen- siven, noch Entsatzangriffe der Sowjets können das Schicksal der Sowjettruppen wenden, sie vergrößern lediglich die Ver­luste unserer Gegner. _^___

Schwere Verluste der britischen Luftwaffe

Bei Einflugsversuch in Norwegen 28 Flugzeuge abgeschoßen Fünf weitere Flugzeuge über der Deutschen Bucht abge- kchoßen

Berlin, 30. Juli. Der britischen Luftwaffe wurden am heutigen Tage an zwei voneinander weit abliegenden Punk­ten schwere Verluste zugefügt. Britische Torpedoflug­zeuge, die unter starkem Jagdschutz von einem Flugzeug­träger im Nördlichen Eismeer gestartet waren, ver­suchten in mehreren Wellen einen Hafen in Nordnorwegen anzugreifeu. Dieser Vorstoß, der zeitlich mit dem Auftreten einiger Sowjetflugzeuge zusammenfiel, scheiterte vollständig. 23 Feindflugzeuge wurden in Luftkämpfen, zwei durch Flak­artillerie, drei weitere durch Marineartillerie abgeschoßen. Die Besatzung von zwei eigenen Flugzeugen, die be, diesen Kämpfen verloren gingen, sind gerettet worden. Ein werterer Versuch einiger britischer Kampfflugzeuge, in den heutigen Nachmittagsttunden in Norddeutschland einzufliegen, schei­terte ebenfalls, über der Deutschen Bucht wurden fünf Feindflugzeuge ohne eigene Verluste im Luftkamvf ab­geschoßen. '

Berlin, 30. Juli. Die Vernichtung der eingekeßelten Sowjetverbände nordostwärts Smolensk schreitet weiter voran. An einer Stelle verloren die Bolschewisten 78, an einer anderen Stelle 60 Panzer, darunter 18 schwerste. An zwei Tagen betrugen die Verluste der Bolschewisten an einem nur kleinen Abschnjtt dieser Kampffront 230 Panzerkampfwagen.

Das ist mehr als die Ausstattung einer bolschewistischen Panzerdivision und mehr als die Hälfte einer Monats- produktion der sowjetischen Panzerindustrie, wenn diese noch voll und planmäßig arbeiten könnte.

Alle von den politischen Kommißaren befohlenen Aus­fallversuche aus dem Kessel brechen mit blutigsten Verlusten für die Bolschewisten zusammen und tragen weiter zur Schwächung ihrer Widerstandskraft bei.

Bei den Kämpfen um einen von deutschen Truppen ge­bildeten Brückenkopf an, der Nordostfront wurden an einem Tage 330 bolschewistische Gefangene eingebracht. An der gleichen Stelle bedeckten aber über 2000 gefallene Bolschewisten das Kamvfgelände. Auch hier zwangen die jüdischen Kommißare die bolschewistischen Soldaten zur Fortsetzung des aussichtslosen Kampfes, indem sie ihnen einen qualvollen Tod in deutscher Gefangenenschaft oder Er­schießung bei Nachlaßen ihres Widerstandes vor Augen stellten. Aus diesem Zwange erklären sich die außerordentlich blutigen Verluste, die die Eefangenenzahlen um ein Viel­faches übersteigen.

Bei der Eroberung einer Stadt am oberen Dnj e p.r, die von den bolschewistischen Truppen besonders hartnäckig verteidigt wurde, nahmen Verbände des deutschen Heeres mehr als 10 000 sowjetisch«.Soldaten gefan­gen. 106 Geschütze, die die vollständige Artillerieausstattung von zwei bolschewistischen Divisiionen darstellen, wurden er­beutet. Ferner fielen den deutschen Soldaten. 58 Panzer­abwehrgeschütze und Granatwerfer, 392 Maschinengewehre, 300 Personen- und Lastkraftwagen. .300 Fahrzeuge anderer Art. 750 Pferde und ein Flugzeug tn die Hande.

Verfolgung durch brennende Wälder

Berlin, 30. Juli. Deutsch-finnische Verbände, stießen an der finnischen Front weiter exfolgreich gegen dre Sowieis vor. Nach heftigen Kämpfen wichen die Bolschewisten zuruck.

Aus dem Führer-Hauptquartier, 31. Juli. (Funkmeldung.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Bei der Verfolgung der rn der Ukraine ge­schlagenen Sowjet-Armeen streßen deutsche. Kraft« .tr^f tn «e feindlichen Rückzugsbewegungen hinein. Dre E»u- s ch l i e ß u n g des Feindes ostwärts Sr verengt. Die in Estland kämvfendei den Gegner nach Norden zurück..

Kampfflugzeuge belegten tn der vergangenen Nacht militärische Ziele in Moskau sowie den Eisenbabnknoten- vnnkt Orel wirksam mit Bomben. - '

Unterseeboote verfolgten dre zersprengten Reste des im Atlantik angegriffenen Geleitzug und versenkten f u n f weitere bewaffnete Handelsschiffe unt zu­sammen 24 000 BRT. Die Gesamtverluste des Feindes durch diese Operationen haben sich damrt auf 140 500 BRT. erhöht.

zu schätzen gewußt. Dieser skandalöse Mißbrauch eines akkreditierten diplomatischen Vertreters Englands in einem kleinen Staat hat in hiesigen politischen Kreisen stärkste Empörung hervorgerufen.

Finnisches Gesandtschaftspersonal noch immer festgehalten

Unter qualvollen Verhältnissen o« der türkischen Grenze

Helsinki. 31. Juli. (Funkmeldung.) Die Mitglieder der finnischen Gesandtschaft in der Sowjetunion mit dem Ge­sandten an der Spitz? befinden, sich nach immer tn ßeninatan in der Räbe der türkisch-wwietischen Grenze. Das Eesandtschaitsversanal ist dort mit den Familienange­hörigen leit drei Wochen in einigen Eisenbahnwagen unter den schwierigsten Bedingungen eingeschloßen.

Das finnische Außenministerium erhielt ein Telegramm ihres Gesandten. Minister Hynninen vom 21. Juli in dem es heißt der Gesundheitszustand beginne unerträglich zu werden. Der Gesandte selbst und mehrere Personen seiner Begleitung Seien erkrankt, einige an der Ruhr. Arzneimittel und ärztliche Hilfe fehlten. Es herrsche eine qualvolle Hitze.

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Für einen Roosevelt ist es ein unmöglicher Gedanke, daß in Europa Deutschland und Italien eine Ordnung aufrichten wollen, die es keiner Fremdmacht mehr gestattet, wirtschaft­lichen und politischen Einfluß auf die Völker zu nehmen. Roosevelt wird rasend bei der Vorstellung, daß tm Pazifik und im Fernen Osten ein Frieden garantiert wird von Japan, das längst über jene Jahre hinausgewachsen ist. tn denen ein amerikanischer Admiral mit einigen Schiffskanonen die Befehle aus Washington durchsetzen konnte. Hier er­kennt Roosevelt Grenzen: wer aber grenzenlos zu herrschen ißt, der rennt gegen sie an! Die Regierungen tn ka sind durch gekaufte Parlamentarier, durch eine t Agenten des Dollar-Imperialismus, durch die

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