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89. Jahrgang

Mittwoch, 23. Juli 1941

Nummer 170

Flugplätze.

Am Tage schollen an der Kanalkülte Jäger und lartillerie elf, Marineartillerie und Vorpostenboote vier

220

10 000 Gefangene und erbeuteten oder vernichteten Sowjetpanzermagen und 40 Geschütze.

Kültrnbatterie» versenkten Sowjet-Kriegsschiff

griffe richteten sich in der letzten Nacht, gegen Hafenanlagen am Humber und in Siidostengland sowie gegen verschiedene

Berlin, 22. Juli. Küstenbatterien der deutschen Kriegs­marine nahmen am 21. 7. an der lett i s ch e n Külte leichte sowjetische Seestreitkräfte unter Feuer. Schon nach der ersten Salve sank ein sowjetisches Kriegsschiff nach schwerer De­tonation. Die Bolschewisten drehten daraufhin ab und ent­zogen sich der starken deutschen Feuerwirkung.

Beweis für den Zusammenbruch der Sowjetarmee

Ein am 14. Juli erlassener Befehl Woroschilows

Wöchentlich in 6 ««»gaben ErscheimmgSzeit werktäglich nachmittag»

hurAoebmb non 8__19 Uhr außer Sonn, und Feiertags Berliner Büro: Derlin-Wilmersdorf

An?«/aeuvr«tj?-Ein Millimeter Höhe der 22 Millimeter breiten Spalte im Anzeigenteil RM 0.07, der breüen Svait« im Terteil RM 0.60, im übrigen ist Preisliste Nr. 10 maßgebend - NachlLsf« nach Pr-E >st« l^ lO - Schluß der Anzei-en-Annahme 9.30 Uhr vormittags, größere Anzeigen am Dortag«

Flakartillerie elf, Marineartillerie uud Borposteuboote vier britische Flugzeuge ab. , . m

Britische Kampfflugzeuge warfen in der letzte« Nacht an verschiedenen Orten Südwestdeutschlands wirkungs­los eine geringe Zahl von Spreng- und Brandbomben.

Berlin, 23. Juli. (Funkmeldung.) Während im Oste« Taa um Tag der deutsche Soldat erfolgreich oorwartsdringt, macht der Zusammenbruch der bolschewistischen Armeen we,. tere Fortschritte. Ei« Beweis dafür, wie der deatsche Solvar den Widerstandswillen der Sowiets gebrochen hat, ist em Befehl des Sowjetmarschalls Woroschilow, der, am 14. Jul, erlasse», von deutschen Truppe« am 21. 2uU ostwärts des Peivus-Sees aufgesunden wurde. In diesem Befehl b-iht es^ einer 3eit. in der d,e Rordfrout jeden Fußbreit unierer geliebten Sowjeterde tapfer verteidigt, stehen viele Kampfer der Rordwestsront nicht immer auf ihrem. Platz. Ost ver­lassen sie ihre Stellungen, ohne sich vorher i« einen entschei­denden Kampf eingelassen ,« haben. Nicht genug damU. daß einielne Panikmacher und Angsthasen ihre Psl'cht eigenmächtig verletzen, nein, sie beeinflussen brerzu auch die anderen, ehrlichen und anständigen Kampfer £,/torfieitet kommt es vor, daß Kommandeure und politische Mitarbeiier die Macht verlieren, um hiergegen energisch auf,«trete«. Durch ihr zaghaftes Auftreten vergrößern sre oftmals sogar noch die Panik an der Front.

Ich fordere nunmehr strengste Bestraf un g der - ieuiaen Kommandeure und Soldaten, btt eigen- mäcktia die vorderen Linien unserer Front verlassen? Ungeachtet des Dienstgrades und alter Verdienste sollen sie vor das Kriegsgericht gestellt und mit dem Tode bestraft werde».

Genosse»! Der Fei»d muß nicht nur ausgehalten, lon- dern vor unserem glorreichen Leningrad vernichtet werden. Ich besehle daher:

i Korvs- Divistons- und Regimentskommandeuren, Ordnuns,u schassen in ibreu Truv»ente»len an der Front und in de» rückwärtigen Gebieten, ein Ende zu machen mit dem eigenmächtigen und unentschlossenen San­deln Feiglinge auf der Stelle zu vernichten, sobald sie aus diese, oder andere Weise die Dikzivlin der Fronttruvve fchadlgen..^^ einen ^ritt ,» weichen ohne ausdrücklichen ass ..««».« «»

.»I Mitteln entgegenzutreten, mit ihm zu kämpfen, ohne die eigenen Kräfte und das eigene Leben ^u schonen, die Faschistenbanditen zu zerschlagen, wo sie angetroffen "Ä1 iS ä, Ä Äi.

. ,Ä M-ÄLKi. fiS:

rung bedarf. __

10000 Gefangene im Dnjestr-Abschnitt

Berlin, 22. Juli. Im zügige« Vorgehen i« Dnieftr- «hschnitt macht':« devtfche Panrertrnppen am 20. Juli

Jrrdenhörigkett Roosevelts

Geheimes Bild-Dokument beweist seine aktive Betättgung als Hochgrad-Freimaurer

Der italienische Wehrmachtbericht

Rom. 23. Juli. (Funkmeldung.) Der italienische Wehr­machtbericht vom Mittwoch bat folgenden Wortlaut:

Das Hauptquartier der Wehrmacht gibt bekannt:

In Nordafrika Artillerietätigkeit an der Tobruk- front. Deutsche Flugzeuge griffen Flakttellungen in Tobruk an. An der Sollumsront erzielte unsere Luftwaffe Treffer auf feindliche Kraftwagen und Barackenlager.

Englische Flugzeuge haben Bengbasi bombardiert.

Ju Ostafrika unternahmen feindliche Flugzeuge Ein­flüge auf Gondar. Sonst nichts von Bedeutung zu melden.

SehrstrengesBerbot wurde verhängt, mein Bitz an die Öffentlichkeit kommen zu lasten, aber privat habe ich das Jntereste, der 10. Provinz eine Kopie als Eeichenk zu­kommen zu laste». Die Photographie wird Ihnen einge­schrieben zugesandt, und ich bitte Sie, diese den rechten Händen zu übergeben."

Der Bries schloß mit einer nochmalige» bringenden Auf­forderung, die Angelegenheit mit »anderster Diskre­tion" zu behandeln.

In der Mitte des Bildes ist USA.-Präsident Roosevelt deutlich zu erkennen. Er trägt die Freimaurerschurze mit den Insignien des 32. Grades. Reben Roosevelt steht, der Großmeister der Großloge von New York, Owens, hinter beiden sieht man die Söhne des Präsidenten, James Roose­velt und Franklin Roosevelt. Die übrigen Gestalten find führende Männer des öffentlichen Lebens, in USA., unter ihnen (stehend fünfter von links) der berüchtigte I u d e L a Guardia, feines Zeichens Oberbürgermeister von New York.

Bezeichnend ist, daß diese Aufnahme für die L.ffentlich- keit wiederholt nachdrücklichst gesperrt wurde. Sie belegt dokumentarisch die enge Verbundenheit des Kriegshetzers Roosevelt mit jüdisch-freimaurerischen Kreisen, tn deren Mitte die teuflischen Pläne ausgeheckt wurden, nach, denen diese Dunkelmänner mit dem Präsidenten an der spitze die USA. in die Katastrophe des Krieges treiben wollen.

Rastlose Verfolgung in der Ukraine

* Luftangriffe aus Hafeuanlageu und Flugplätze der Insel 15 britische Flugzeuge abgeschossen

Der OKW.-Bericht von heute

Aus dem Führer-Hauptquartier, 23. Juli. (Funk­meldung ) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt.

Ju der Ukraine dringen deutsche, rumänische, unga­risch? und slowakische Truppen in rastloser Verfolgung wer- tn An de» übrigen Teilen der Ostfront wird die Einschließung und Vernichtung kleinerer . und . , gröberer sowjetischer Krästegruppen fortgesetzt. Bei ?e^en überall ge­scheiterte» Ausbruchsversuche» uud B

hatte der Feind ungewöhnlich blutige Verluste.

An der f i» n i k ch e u F r o n t verlaufen die Operationen bei weiterem Eeläudegewin« planmäßig. , .,

Die Luftwaffe bombardierte auck tu. der letzten War mit starken Kräften militärische Anlagen m Moskau. Durch Bombentreffer schweren uud schwerste« Kalibers sowie durch große Mengen von Brandbomben wfttden wertere fo4sen- Angriffen der vorletzten Rächt waren noch nicht eingedämmt.

Im Seeaebiet um England versenkte« Kampf­flugzeuge ei« Frachtschiff von 5000 BRT. Weitere Luftan-

Das Bild, das Roosevelt entlarvt

Dieses Bild, in den Akten einer norwegischen Freimaurerloge gefunden, zeigt den Präsidenten der UGSL, Franklin Roosevelt inmitten bekannter Freimaurer. Der Präsident, besten Schürze mit den Insignien des 32. Grades ge­schmückt iit sitzt neben dem Großmeister der Großloge von New Bork. Br. Owens. Die Sohne James Roosevelt und Franklin Roosevelt stehen hinter dem Präsidenten. Unter anderen führenden Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens befindet sich auch der berüchtigte Oberbürgermeister von New Bork, der Jude La Guardia (stehend fünfter von links). Diese für die Öffentlichkeit ausdrücklich geheimgehaltene und aeiverrie Aufnahme zeigt doku­mentarisch den jüdisch-freimaurerischen Kreis, der die Politik des Kriegshetzers Roosevelt -herrscht. (Weltbild K.)

Druck und Berlag: L. Schelle«berg'sche Bmhdruckerei, rauggasse Nr. 21 (Tagblatt-Haus) »«rnruf: Sammel-Nr. 59631 - Drahtanschrift: Tagblatt, Wiesbaden - Postsch««anta: Frankfurt a. M. 7405 Beruas»reise: Für zwei Wochen RM 0.94, für einen Monat RM 2. einschließlich des Trögerlohnes Durch di« Post bezogen für «inen Monat RM 2.35, zuzüglich RM 0.36 Bestellgeld Einzelnummern RM0.10 Bei Behinderung der Lieferung infolge höherer Seroalt kein Anspruch auf Rückzahlung des Bezugspreises

Berlin, 22. Juli. Wie das DNB. erfahrt, sind tu den Akten einer norwegische« Freimaurerloge sen­sationelle Unterlagen über die Logentatigkeit des noro- amerikanischen Präsidenten Roosevelt gefunden worden. Es handelt sich um ein geheimes Vildd-k«ment, das Roosevelt in Freimaurertracht im Kreise von HU.de» und, be­kannte« Perkonen des öffentlichen Lebens als Mitglied einer New Borker Loge zeigt. Das Dokument wird von Oslo, auf dem schnellsten Wege nach Berlin gesandt, um der deutschen Öffentlichkeit übergeben zu werden. . , h

Wie ,u der Auffindung des Bildes bekannt, wird, fand sich das Dokument in den Akten einer norwegischen Frei­maurerloge. Zusammen mit der Aufnahme wurde em Begleitbrief des New Yorker Freimaurers. Knut Bang vom 25. 11. 1935 gefunden, in dem Vang über die Entstehung des Bildes folgmdes berichtet:

»Es ist mir eine große Freude, etwas Juterestautes für das Archiv des Stammhauses beitragen in können. Am 7. 11. war der Präsident der Vereinigten Staaten.. Bruder Franklin D. R o o s e v e l t. in der Architekt-Loge ,n New York anwesend, wo seine beiden jüngsten Söhne -oames und Franklin jr. in den 3. Grad ausgenommen wurden. Sem ältester Sohn Elliot bat.bereits.den Meistergrad.

Bei dieser Gelegenheit hatte ,ch bte besondere Ehre, diese geschichtliche Begebenheit zu verewigen. Em Gruvvenbild vom Präsidenten mit seinen drei Söhnen, stehend hinter ihm. wnrde ausgenommen.

Das Dokument von Oslo

as. Berlin. 23. Juli. (Eigener Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung.) Das hochinteressante Bilddokument, das in einer norwegischen Loge entdeckt rouibe unb das den amerikanischen Präsidenten Franklin D. Roosevelt als Hochgradfreimaurer rm.Kreise t.seiner ludisch-frel- maurerischen Logenbrüder zeigt, schließt die Beweiskette für die AbhängigkeitRooseveltsvondemiu disch- freimaurerischen Klüngel. Es war uns nicht neu. daß Roosevelt Freimaurer ist. Das wußten wir feit langem. Das Bilddokument unterstreicht dieie Tatsache, beweist aber zugleich Roosevelts aktive freimaurerische Betätigung. Da­mit ist der Beweis für die Abhängigkeit Roosevelts von der jüdischen Freimaurerei erbracht, d. b. für bte Abhängigkeit von einem sich im Hintergrunb haltenben Kreise Verant­wortlicher, deren Befehle derBruder" Roosevelt auszu- führen bat. Er trifft seine Entscheidungen also nicht von sich aus, nicht aus der staatsmännischen Verantwortung für fern Volk heraus, sondern er ist abhäng,g von den Be­schlüssen der Geheimgesellschaften, denen er seine Karriere verdankt. Es ist in den USA. ja doch io, daß die eigentliche Entscheidung nicht in dem mit viel Getose und erheblichem Geldaufwand durchgefuhrten .Volkswablen fällt, sondern in den Logen. Wie im Frankreich der 3. Repu­blik, so kann auch heute in den USA. niemand Karriere machen, der nicht einer Loge angehört und der nicht bereit ist. die Befehle dieser Loge, d. h. des jubisch-freimaurerischen Klüngels auszuführen. Hi« also wirb tatsächlich bte Politik bei USA. gemacht, hier werben bte Richtlinie» bei Außenpolitik festgelegt.

Nur so ist ja auch bi« vom Haß gegen bett National- sozialismus und gegen alle gesunben. jungen, aufstrebenden Kräfte erfüllte Politik bes amerikanischen Präsibenten zu er­klären. Sie ist bie Politik jener bunklen, jübisch-freimaureri- schen Kreise, bie ihre Herrschaft bitt6 bte Jbeen- weit bes Nationalsozialismus bebroht sehen. Zum ersten Male ist das mit aller Schärfe in jener berühm­ten Cbikagoer Rede im Oktober 1937 zum Ausdruck gekommen, in der Roosevelt eben int Auftrag des Judentums erklärte, man müsse die totalitären Staaten tn Quarantanelegen. Aus den deutschen Weißbüchern ist bekannt, welchen Anteil die von Roosevelt nach Europa ent­sandten Diplomaten an der Herbeiführung des Krieges haben. Es ist weiter kei» Geheimnis, daß Roosevelt durch Hilfeversprechen weitere Staaten gegen die Achsenmächte mobil zu machen versucht^ Wir erinnern nur an die Balkan- und Nahost-Reise des Obersten Donovan und es ist ja auch heute kein Geheimnis mehr, daß Roosevelt und das heißt wieder der Beauftragte des jüdischen Freimaurer- tums England verhinderte, im Krieg auf den Weg der Vernunft zurückzukehren.

Roosevelt und der hintor ihm stehende Klüngel wisien sehr genau, daß das amerikanische Volk diese ganze P o l i k, die zum Kriegseintritt der USA. führen muß, nachdrücklich ab lehnt. Immer wieder ergeben Um­fragen innerhalb der ÜSÄ.-Wäblerschaft, daß 80 v. H. gegen dieTeilnahmederllSA. amKrieye sind. Deshalb wird von Herrn Roosevelt immer wieder mit der Lüge von dem angeblich den USA. drohenden Angriff Deutschlands gearbeitet. Die Organisatoren dieser Kriegshetze veröffent­lichen jetzt beispielsweise in den amerikanischen Zeitungen Anzeigen, auf denen man das Bild eines deutschen Soldaten sieht, der mit ein« Brandfackel in der Hand von Sibirien nach Alaska ejnrnarschiert. Dem Mann auf der Straße soll auf diese Weise beigebracht werden, daß Deutschland bte Absicht habe, ben amerikanischen Kontinent von Sibirien her anzugreifen. Zugleich werden Meldungen verbreitet, daß die nur in der Phantasie der Juden bestehende deutsche 5. Kolonne ganz Tokio beherrscht mit dem Ziel, Japan in den Krieg mit den Vereinigten Staaten zu treiben. Es wird er­zählt. daß der deutsche Botschafter in Tokio über 3000 Agenten verfüge. Offenbar liegt hier eine Verwechslung mit der briti­schen Botschaft in Washington vor, die zahlreiche Agenten unterhält, denen die Aufgabe zufällt, die Kriegshetze in den Vereinigten Staaten zu unterstützen und dafür zu sorgen, daß die USA. nun endlich auch in den..Schießkrieg" binein- gehen, nachdem sie nach ihren eigenen Erklärungen, sich schon