O px X i-rS-rf-J. L-r B IS tiMSKI
Nummer 159
Donnerstag, 10. Juli 1941
89. Jahrgang
gege lesti
27 Sowjetflugzeuge abgeschossen
. Berlin, 9. Juli. Ein deutsches Jagdgeschwader schätz Lei einem Angriffsversuch von 2 7 Sowjetbombern auf 5'"°" Feldflugplatz im Olten innerhalb 15 Minuten sämtliche sowietrschen Flugzeuge ab.
Neuer Raubzug des USA.-Jmperialismus
Wie »Freiheitskämpfer" Roosevelt das kleine isländische Volk vergewaltigt
81 Sowjetpanzer vernichtet
Berlin, 9. Juli. Die deutsche Luftwaffe griff auch im Verlaufe des D i e n s t a g, 8. I u l i, wieder an der gesamten Ostfront mit durchschlagender Wirkung in den Erd- kämpf ei». Ein deutscher Verband vernichtete aus der Luft in einem einzigen Abschnitt 81 zum Gegenangriff sich sammelnde Sowietpauzer.
Ein Dolchstoß in den Rücken des kämpfenden Europas (Eigener DrabtberiStunserer Berliner Schriftleitung)
vergessen. Man hat auch die P r o t e st e vergessen, die man semerzeit, als die Sowjets Bessarabien und die baltischen Staten besetzten und Finnland angrisfen, erhob. Man erinnert sich nicht mehr, dab man damals die Intervention für Finnland als einen Kampf für die höchsten Güter der Menschheit bezeichnete. Die Londoner „Times" veröffentlicht m.einer ihrer letzten Ausgaben eine Karte vom östlichen Kriegsschauplatz, auf der die alten Grenzen Finnlands, der baltischen Staaten und Rumäniens überhauvt nicht mehr verzeichnet smd. Man erkennt also diesen bolschewistischen Raub, ohne ein Wort darüber zu verlieren, an. Wieder ein Beweis dafür, dab die britische Plutokratie sich der kleinen Volker und ihrer Freiheit nur dann erinnert, wenn es ihren eigenen Vorteilen dienlich ist. Tritt der umgekehrte Fall ein, dann scheut man sich keinen Augenblick, die kleinen Völker dem bolschewistischen Mord auszuliefern.
Am stärksten tritt die Verantwortungslosigkeit und Verlogenheit der vlutokratisch-bolschewistischen Bundesgenossen m der religiösen Frage zutage. Der Moskauer Nachrichten-^ dienst stellt plötzlich fest, daß die Gründung der Vereinigung der Gottlosen ein „Mißgriff" gewesen sei. Die Bolschewisten hätten beschlossen, diese Vereinigung als „u n - z e i t g e m ä b" a u f z u l ö s e n. Das sagen die gleichen Leute, die den Befehl zur Zerstörung Hunderter von Kirchen, zur Ermordung tausender Priester gegeben haben. Da in ihnen kein Gewissen mehr schlägt, fühlen sie auch keine Hemmungen. Man ist eben gezwungen, mit den bigot frömmelnden Amerikanern und Engländern zusammenzuarbeiten. Deshalb ist die Eottlosenbewegung eben unzeitgemäß, und die Heuchler in Washitmton und London tun so naiv, als c6 sie den Bolschewisten Wort für Wort glaubten. In einer Botschaft fordert Roosevelt die USA.-Bürger auf. „zu arbeiten und zu beten für eine neue internationale Ordnung, tn der bet E.eist Cbristi herrsche." Die Amerikaner sollten also arbeiten, Waffen Herstellen für die bolschewistischen Priestermörder, damit diese Verneiner jeder Religion helfen können, ein neues christliches Zeitalter heraufzuführen. Daß der indische Klüngel in Washington an Gewissenlosigkeit seinen, neuen Freunden in Moskau nicht nachsteht, das beweisen diese Worte Roosevelts aufs eindringlichste.
• Bolschewistische Wirtschaft
Von Wilhelm Ackermann
Als nach dem inneren Umsturz im Jahre 1917 Lenin und seine aus allen Ländern zusammengelaufene jüdisch- nihilistische Verschwörerclique daran ging, die Lehren ihres geistigen Nährvaters, des Juden Karl Marx in die Wirklichkeit umzusetzen, da batten sie trotz der reichlichen Muße in den Ländern ihrer bisherigen Emigration noch keinerlei feste Vorstellung und Planung, wie das Gebäude eines kommunistischen Staatswesens nun tatsächlich zu errichten sei. Erfüllt vom revolutionären Tatendrang ebensosehr wie vom Rausch der neuerworbenen Macht, glaubten sie, an die Stelle sachlicher Überlegung zunächst einmal die Zertrümmerung alles Bestehenden und beim Wiederaufbau aus den Ruinen das Experiment setzen zu können. So fing auf wirtschaftlichem Gebiet ihre Tätigkeit da an. wo sie nach Karl Marx hätte aushören und gekrönt werden sollen: bei der „Expropriation der Expropriateure", bei der Enteignung aller Besitzenden. Statt an das Ende eines Jndustrialisierungsprozesses, der in dem überwiegend landwirtschaftlichen Rußland erst in den Anfängen stand, setzten sie die Vergesellschaftung der Produktionsmittel an den Anfang. In seiner doktrinären Bücherweisheit übersah Lenin, dab nicht die Staatsgewalt in der voraufgegangenen liberalen Wirtschaftsevoche die gewaltige Jndustrieentwick- lung in den übrigen Ländern der Welt herbeigesührt hatte, sondern dab das der Erfolg eines freien, wenn auch sehr bald über die Grenzen des Allgemeinwohls skrupellos hinausstrebende Unternehmertums gewesen war. Mit der völligen Aufhebung des Eigentums an den Produktionsmitteln, die sogar auf das Bauerntum ausgedehnt wurde, nachdem der Bolschewismus es zunächst mit dem Versprechen der Befriedigung seines Landhungers aus dem Grobsrund- befitz geködert hatte, wurde allerpersöwlicheÄntrieb in der Wirtschaft vernichtet, und an seine Stelle trat ein öder zentralistischer Bürokratismus, der sich anmaßte, das Denken für ein Volk von 180 Millionen Menschen für eine hauchdünne Schicht höherer Funktionäre in Moskau in Erbpacht nehmen zu können.
Ein solcher naturwidriger und im letzten Grunde auch vernunftloser Wandel konnte natürlich nur mit den brutalsten Eewaltmabnahmen durchgeführt werden. Sie erwiesen sich als besonders schrecklich den Bauern gegenüber, die auf den ihnen angesonnenen Eigentumsverzicht, der im krassesten Gegensatz zu den anfänglichen Versprechungen stand, zunächst mit blutig niedergeschlagenen Ausständen antworteten. Statt der wirklich sozialistischen Parole des Nationalsozialismus, daß Eigentum verpflichtet, und daß der allgemeine Nutzen vor dem Eigennutz zu stehen habe, hielt man es mit der marxistischen Parole, daß Eigentum Diebstahl sei und daher zum Verbrechen gestempelt werden müsse. Als sich der politische, sowohl wie wirtschaftliche Mißerfolg dieses theoretisierenden Dilettantismus zeigte, setzten die bolschewistischen Machthaber auf einen Schelm anderthalben und erfanden das Sv st em der Zwangsarbeit. in der Millionen von Menschen bei Kanal- und Straßen- und Fabrikbauten in ein Sklavendasein schlimmster Art gepreßt wurden. Allein der Bau des Weißmeerkanals forderte Hunderttausende von Menschenleben aus den Massen der Bauern, die als staatsfeindliche „K u l a k e n" aus allen Teilen des weiten Reichs dorthin zusammengetrieben worden waren. Keinem Sowjetkommissar schlug das Gewissen wegen dieses langsamenMassenmordes im Dienste ernes gründlich mißverstandenen Staatssozialismus. Da die Intelligenz wegen ihrer Fähigkeit zum kritischen Nachdenken schon im ersten Stadium der bolschewistischen Herrschaft weitgehend ausgerottet worden war, mußte man nun zum Aufbau und Betrieb der neuzugründenden Jndustriewerke auf ausländische Ingenieure und Techniker zurückgreifen: aber diese „Spezialisten" waren einer ständigen Bespitzelung ausgesetzt, von dem ständigen Vorwurf der Sabotage bedroht, wann immer sich irgendwelche Schwierigkeiten zeigten, und wurden so auch in ihrer Betätigung gelähmt.
Das völlige Fehlen jeder persönlichen Verantwortung in der Leitung der Fabriken, ihre sklavische Abhängigkeit von Produktionsvlänen, die am grünen Tisch in Moskau ohne jegliche Kenntnis der örtlichen Voraussetzungen und der notwendigen Ausrichtung auf andere Produktionszweige aufgestellt wurden, führte neben immerwährenden Stockungen des laufenden Betriebs zu einer Ausschußerzeugung unvorstellbaren Umfangs. Darüber hat in den langen Jahren dieser grotesken Erverimente selbst die geknebelte Sowjetvresie oft genug bezeichnende Schilderungen M«vorfen., und die ..Liquidierung" irgendwelcher Sündenbocke für diese gehler des Systems drang wenigstens zuweilen auch an das Ohr der Welt, wenn es sich dabei um hochgestellte Funttionare handelte. Die tiefste Wurzel dieser Zustände war
Politik und Propaganda mußten in Moskau, London und Washington einen etwas plötzlichen äußeren Kulissenwechsel vornehmen. Was man dabei der Weltöffentlichkeit zumutet, ist nicht gerade wenig. Die Russen werden plötzlich gottglaubim die Amerikaner haben Finnland, dessen Verteidigung ihnen einmal so sehr am Herzen tag, völlig vergessen. Der Bolschewismus ist für Re keine Gefahr mehr, sondern eine fortschrittliche Weltanschauung. Am leichtesten hat es noch Churchill. Er belog die Welt schon so oft, daß man ihm die Gegensätze in seiner Auffassung über die Sowrets, von vorgestern und heute, nicht einmal sonderlich uveknimmt. Man ist von ihm gewohnt, belogen zu werden. Bei diesem seltsamen Komplott zwischen den Plutokratien und dem Bolschewismus spielt der Jude eine bedeutende Rolle. Er gehört, hier wie dort, der führenden Schicht an. und es fallt ihm deshalb nicht schwer, auf dem Weg üder persönliche Verbindungen den Kontakt zwischen Den «taaten herzustellen. Auch in Moskau hat man stch angesichts der Entwicklung des Juden Litwinow-Finkel- st e i n erinnert, den man während der Zeit der angeblichen Verständigung mit Deutschland schamhaft im Hintergrund hielt. Jetzt taucht er am Moskauer Rundfunk auf und hält, ganz im Genfer Stil, eine VrandredegegenDeutsch- ; a nd. Er behauptet, daß wir einem Dutzend Staaten die Unabhängigkeit geraubt, daß wir' wie Heuschreckenschwärme über diese Völker hereingebrochen und ihr Land verwüstet-hatten. Es gehört schon ein Jude dazu, derartige Frechheiten in die Welt zu posaunen. Anscheinend hat er ganz vergessen, daß die Bolschewisten Estland, Lettland und Litauen kassiert haben, dab Re Bessarabien raubten und nn Begnse standen, das.tapfere finnische Volk ein zweites Mal zu überfallen. Auf diese Länder kann man den Ausdruck Litwinows wirklich anwenden. Alle wirtschaftlichen und sozialen Fortschritte sind in den von den Sowjets besetzten Gebieten restlos vernichtet und Tausende von Menschen, die sich der Bolschewisierung widersetzten oder sie innerlich nicht berahen konnten, hingemordet worden. Und der jüdische Sprecher dieses. Barbarenregimes bringt den traurigen Mut auf, uns die eigenen Verbrechen in die Schuhe zu schieben. , „ 2n Lo nd o n hat man natürlich a l l es. was man früher selbst über den bolschewistischen Terror wußte und schrieb.
Im Kreise amerikanischer Imperialisten macht man auch keinen Heb* daraus, daß man an die R ä u m u n g Islands nach dem Kriege garnicht denkt. Leute, wie Marineminister Knox und Kriegsminister S t i m s o n, sehen in der Besetzung dieser europäischen Insel eine Ausdehnung des USA.-Territoriums. Island werde tn Zukunft genau dieselbe Rolle spielen, wie die, unter dem „Schutz" der Vereinigten Staaten stehenden Jmeln des Canbischen Meeres. Island soll also ein dauernder Stützpunkt der USA. bleiben.
2n Europa bat man den USA.-Jmverialismus erkannt. Die schwedische Zeitung „A f t o n b l a d e t" weist daraufhin, das die Grunde, die Roosevelt für die Besetzung Islands angegeben habe, auf den ganzen Norden Europas bezogen werde« konnten. Sie zeigen redsch nicht die tatfö»li»en Triebkräfte. Die Wirklichkeit spreche im Gegenteil für die nordamerikanischen Ervankionsbestrebun- gen gegen Europa hin. Sie müßten gerade im Norden stärkstes Mißfallen erregen. ..Die Vereinigten Staaten heben mit ihrem Island-Unternehmen alle Möglichkeiten für die Beibehaltung internationaler llmgangs-
formen überhaupt auf Die Wahrheit ist, daß Washington Island zu entern USA.-Flugzeugstützpunkt gemacht hat, ohne Rücksicht auf den Willen der Bevölkerung.
„Eiornale d'Jtalia" spricht bezüglich Islands von einem offensivenEinkreisungsplan der Plutokratien gegen Europa und erinnert an die Absichten Roose- velts auf Dakar und den Azoren. In Tokio siebt man rn der Besetzung vor allem den. brutalen Versuch Roosevelts das USA.-Volk m den Krieg hineinzuzwingen. Island liege innerhalb der deutschen Operationszone und Roosevelt bofie,. daß ent Zusammenstoß mit Deutschland unvermeidlich bleibe. Die Zeitung „Tokio Nitschi Nitschi" weist tn diesem. Zusammenhang auf die kürzliche Rede des USA.-Marlnemmisters. Knox hin, der behauptete, der Zeitpunkt für den Kriegseintritt Nordamerikas sei nunmehr gekommen.
Deutsche Kampfflugzeuge über Birmingham
Zahlreiche Brände im Weltrentrum der Metallindustrie
— Berlin, 9. Juli. Deutsche Kampfflugzeuge griffen in der Nacht zum 9.Juli das Weltzentrum der M e t a l l i n d u st r i e Birmingham.mit guter Wirkung an. Zahlreiche Brände brachen tn den kriegswichtigen Anlagen dieser an Flugzeug-, Zellenwerken. Flugzeugmotoren-Fabriken und anderen Metallindustrien reichsten Stadt Großbritanniens aus.
Die deutschen Luftangriffe haben bereits bei früheren Bombardements auf Birmingham große Zerstörun- g en verursacht , Hochöfen. Walzwerke und vor allem jndustriewerke, die zur Herstellung von Panzerwagen und Kampfstoffen dienen,, machen Birmingham zum Mittelpunkt der Rüstungsindustrie Großbritanniens, deren Beschädi- gungen.empfindliche Schläge für die britische Riistungs- fabrikatlon darstellen.
m-r.^dk^osevelt hat Rch um die Freiheit der kleinen Volker stets sehr besorgt gezeigt, und weil Deutschland, wie n mit frecher Stirn dehauptet... ein Feind dieser Freiheit sein soll, gerade deshalb unterstützt er England. So kann man es wenigstens tn amerikanischen- Zeitungen lesen und tn den Reden amerikanischer Politiker hören. Als nun geftern bekannt wurde, daß amerikanische Truppen die Insel Island besetzt haben, hatte man annehmen ntünen, daß dies in vollem Einvernehmen mit den Isländern geschehen wäre. Davon ist ledoch. wie „Chicago Tribüne" zugibt, keine Rede. Der isländische Ministerpräsident I o n a s s o n erklärte einem Vertreter des genannten Blattes: „Wir müssen grundsätzlich gegen eine amerikanische Besetzung Protest l er en. ebenso wie wir auch gegen eine britische Besetzung protestiert haben Wir wünschen nicht, daß Tausende von fremden Sojdaten m unser Land kommen. Wir haben, alles nur mögliche getan, um eine strikte Reu- t r a l t t ä t durchzu.nlhren," Daraus ergibt stch also, daß der n^onsche..Freiheitskämpfer" Roosevelt das kleine isländische Volk einfach vergewal-tigt bat. Ob die Isländer wollen oder nicht, ob sie stch alle Mühe geben, die Neutralität zu wahren, ist gleichgültig. Mit welchem Zynismus man tm Weißen Sause über etwa auftauchende moralische Bedenken hinweggeht zeigt eine Äußerung Roose- velts in der Pressekonferenz. Als er von Journalisten darauf aufmerksam, gemacht wurde, daß Island vor einigen Monaten noch nicht zur westlichen Hemisphäre gehörte, sagte er lachend, „was zu unserer Hemisphäre gehört, richtet sich stets danach, mit welchem. Geographen ich zuletzt gesprochen habe. Die Selbständigkeit eines kleinen Landes, das sich natürlich nicht zu wehren vermag, ist für einen schlechten Witz also gerade gut genug.
Überstürzter Kulissenwechsel überzeugende Beispiele widerlicher Gesinnungslosigkeit aus Moskau, London und Washington
- u as- Vttli», 10. Juli. Wahrend in der gesamten Welt die Besetzung Islands, durch USA.-Truppen als ein Dolchstoß Roosevelts tn den Rucken des gegen den Bolschewismus kämpfenden Euromi und als ein durch nichts zu rechtfertigen- Eingriff. tn Europa gewertet und gekennzeichnet wird, »^urchill restlos entzückt. Er begrüßte im Unterhaus mit Befriedigung diesen Schritt Roosevelts und "Uarte, daß entgegen den Ankündigungen des amerikanischen Präsidenten auch d.ie britischen Truppen auf j.s t a n d b I e i b e n wurden. Aus diesem gemeinsamen Einsatz, auf einer von niemandem bedrohten Insel würde Ehurchlll nur allzu gern .eine Waffenbrüderschaft entstehen sehen. Er kündigte auch deutlich eine enge Zu- mmmenarbelt der beiden Flotten an. die gemeintem den Verkehr durch diese,. wie er sagte, „rauben Gewässer" sichern sollen. Damit bestätigte Churchill nur erneut, daß Roose- ”elt siw. in die. Gefahrenzone begeben bat. Churchill lieg auch nicht den geringsten Zweifel daran, in welcher Richtung stch die englischen Hoffnungen bewegten. Nimmt man die Äußerungen des „Daily Expreß" hinzu, daß der Atlantik zur anglo-amerikanischen See geworden sei und da» die Vereinigten Staaten ihre Sicherheitsvatrouillen bis nach den Kapverdischen Inseln und bis Dakar ausdebnen mußten, so rundet das das Bild.
Nicht minder entzückt ist man in London zur Zeit von dem bolschewistischen Bundesgenossen. Wenn er auch keine Erfolge zu erringen vermag, sondern von den deutschen Truppen immer weiter zurückgedrängt wird, so macht das nichts weiter. Eine sowjetische Militärabordnung wurde tedensalls in London mit größter Begeisterung ausgenommen. Die Menge durchbrach die polizeiliche Absperrkette. rief „Es lebe die Sowjetarmee", ja. junge
Mädchen, so berichten ausländische Korrespondenten, warfen stch den Sowietoffizieren an den Hals und küßten sie. Keiner der Abgeordneten Roosevelts ist in England je derart stürmisch empfangen worden. Moskau revanchiert sich dadurch, daß es den britischen Kommunisten Anweisung gab. nicht mehr gegen bie Regierung Churchill L,u o ppo Nieren „Schluß mit der Propaganda für eine Volksregierung. Ich ziehe Winston vor" telegraphierte Stalin an die englischen Kommunisten. Herr M a i s k y . der Sowietbotschafter in London, unterstützt die Verbrüderung d^>urch, daß er, der Vertreter des Landes der organi- sterten Gottlosigkeit, stch bei einem Besuch der St. Pauls- kathedrale photographieren läßt.
„ Zugleich umschmeichelt in einer Rundfunkansprache der frühere sowietische Außenminister, der Jude Lktwinow- 8t nk e Ist ein den englischen Ministerpräsidenten, dessen „staatsmännischen SchariRnn" et lobend hervorhob. Zwei hatte man den Juden Finkelstein nicht herausgeholt. Jetzt braucht man tn Moskau die Judenherrschaft, an der stch nie etwas geändert batte, nicht mehr zu tarnen. Man weiß, daß man auch das starke Hervortretendesjüdischen EIements.in der Sowjetunion mit Sympathie in 2onbpn rote au6 in Washington aufnimmt. Hier rote dort sind die Juden gleicherweise maßgebend. Juden stnd es. die die furchtbaren Verbrechen in Lemberg Dubno, Luck ute). kommandierten und das internationale Judentum ist es, das hinter den Kulissen in London wie in Washington die entscheidende Rolle spielt. Es sind überall die gleichen Gestalten und es ist überall das gleiche Ziel, nämlich dem Judentum di» Weltherrschaft zu ergaunern, und nur dm Mittel Rnd verschieden, einmal vlutokratisch und einmal bolschewistisch.
Wiesbadener TaMck
Druck **b Berte«: r. Schellenberg'sche Bnchdrnckerei, Lanaaasse Nr. 21 lTaablatt.SteuSl WSLentliL i» k «nSaaben Erscheinunosieit werktäaliL nachmittaa»
Erscheinungszeit werktäglich nachmittag»
Wöchentlich in 6 Ausgaben
©etcßäftsjeit durchgehend von 8—19 Uhr nutzer Sonn, und Feiertags • Berliner Büro i Berlin-Wilmersdorf Anzeigenpreise: Ein Millimeter Höhe der 22 Millimeter breiten Spalte im Anzeigenteil RM 0.07, der 85 Millimeter breiten Spalte im Terteil RM 0.66, im übrigen ist Preisliste Nr. 10 maßgebend • Nachlässe nach Preisliste Nr. 10 • Schluß der Anzeigen-Annahme 9.30 Uhr vormittags, größere Anzeigen am Vortag,
Druck und Berte«: 8. Schellenberg'sche Bnchdrnckerei, Langgasse Nr. 21 (Tagblatt-Haus) Fernruf: Sammel-Nr. 59031 • Drahtanschrift: Tagblatt, Wiesbaden • PostscheEonto: Frankfurt a. M. 7405 Bezugspreise: Für zwei Wochen RM 0.94, für einen Monat RM 2.—einschließlich des Trägerlohnes Durch die Post bezogen für einen Monat RM 2.85, zuzüglich RM 0.36 Bestellgeld - Einzelnummern RM 0.10 Bei Behinderung der Lieferung infolge höherer Gewalt teilt Anspruch auf Rückzahlung des Bezugspreises
