Wiesbadener Tagblatt
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Erscheinungszeit Werktagttch nachmittags
Wöchentlich in 6 Ausgaben
Nummer 158
89. Jahrgang
Mittwoch. 9. Zuli 1941
An der ganzen Ostfront erfolgreich
errang
Unterseeboot Schultze wird Tonnage-König
am en
i — Öl- Richthofen
acht der angreiienden britische«
Nordamerikanische Truppen besetzen Island
Roosevelt »ersucht mit Gewalt Zwischenfälle herbei,«führen
Beruhigungspille für die plutokratischen Bürger
Moskau will den Kries nicht benutzen um den »Bolschewismus ju exportieren"
Flugzeuge ab.
Bei den kegreichen Luftkämvfe» des gestrigen Tages Kanal erreichte das Jagdgeschwader Richthof... kernen 6 4 4. Luftsieg und damit eine Zahl von Abschüsse«, die das Traditionsgeschwadcr bis ,um Ende des Weltkrieges erzielt hat. Hierbei errang Leutnant Schnell keinen 38.. 39. und 40. Luststeg.
Genf, 8. Juli. Dre beiden englischen Zeitungen ..Daily Mail" und „Reynold News" veröffentlichen Meldungen aus Washington, nach denen der Sowjetbotschafter in USA., Umansky, dem Staatssekretär Hüll verstchert haben soll, daß Moskau den Krieg nicht benützen werde. ,.um den Bolschewismus zu exportieren.“
Die Gewähr für die Richtigkeit dieser Meldungen muh man den beiden Blättern überlasten. Ihre Echtheit ist auch bedeutungslos, da sich ja gerade an dem verräterischen Verhalten Moskaus Deutschland gegenüber deutlich erwiesen hat, welchen Unwert sowjetische Versprechungen haben. Zweifellos aber sind es nicht zuletzt die Veröffentlichungen deutscher Soldaten über die wahren Zustände im Sowietparadies, die den englischen Zeitungen veranlassen, ihren Lesern diese Meldungen als Beruhigungsvilten vorzusetzen.
Dah die Vlutherrscher im Kreml jemals den Gedanken haben könnten, den Plan einer Weltrevolution aufzugeben, wird man auch in London ernstlich nicht erwarten. Am 11. März 1939 erklärte Stalin in einer auhenpolitischen Rede: „Die Politiker anderer Länder wisten natürlich, dah der Weltkrieg den Sieg des Bolschewismus in Ruhland gebracht hat. Ein zweiter Krieg wird diesen Sieg auch in andere Länder tragen." Wie ernst es Statin mit dieser Drohung war, zeigen seine Angrrffsvorbereitun- gen, die der Führer in letzter Stunde zerschlug und damit Europa vor der bolschewistischen Flut rettete.
Auch die Zeitungsschreiber in London wisten darum, wie wohl die Versprechungen Umanskys, falls sie tatsächlich gegeben kein sollten, stnd — ja, ihnen scheint ein „Import des
Deutsch-italienischer Grenzvertrag
Nach dem Zerfall des jugoslawischen Staates
Berlin, 9. Juli. (Funkmeldung.) Am 8. Juli wurde im Auswärtigen Amt ein Vertrag zwischen Deutschland und Italien abgeschlossen, durch den die neue gemeinsame Grenze, wie sie sich aus dem Zerfall des jugoslawischen Staates ergeben bat, festgelegt wird. Der Vertrag wurde deutscherseits durch den Staatssekretär des Auswärtigen Amtes von Weizsäcker, italirnischerkeits durch den italienischen Botschafter Dino Alsieri unterzeichnet.
Die neue deutsch-italienische Grenze wird durch eine Linie bestimmt, die von der ehemaligen Dreiländerecke Deutsches Reich — Italien — Jugoslawien entlang der ehemalig rtalienisch-jugoklawischen Grenze bei südlich S a i r a ch (Ziri) und von da int allgemeinen in östlicher Richtung zur Dreilanderecke Deutsches Reich — Italien — Kroatien verläuft. Ihre endgültige Festlegung im Gelände wird durch eine deutschritalienische Erenzkommisston erfolgen, die demnächst thre Arbeiten aufnimmt.
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400 000 VRT. versenkt
de« Briten Wunde um Wunde schlug. Ein dreifaches Siegheil auf rubrer, Volk und Vaterland und die Lieder der Deutschen erklingen. Der Flottenchef grübt noch einmal die Männer und geht dann von Bord. Im nächste^ Augenblick ist das Deck überschwemmt von den alten Kameraden der heimge- kehrten Mannschaft. Eine Stunde später stehen wir am Ufer des U-Bootshafens. wo neben vielen kleinen und grohen Booten u. a auch eines liegt, das vom Vugbis zum Heck mit frischem Grün geschmückt ist. Hier im -£3l?ot”aten werden Boote zu neuen Feindfahrten aüsge- rujtet dort wird eins in den Dienst gestellt, hier kommt eins 400 000 Tonnen schwer zurück. Alles ein Zeichen dafür, dah die deutsche U-Votwaffe immer stärker wird. Hier stehen nun die Angehörigen des ll-Stützounktes der Flottille zum Empfang bereit.. Auch der Flottillenchef. Korvettenkapitän .n o s i n g, würdigt noch einmal die großen Leistungen des Bootes und. seiner Besatzung, die stch trotz der verstärk- f.en britischen Abwehr nicht aus der Ruhe bringen Iaht. Mit dem.Wunsch für einen schönen Urlaub und für die nächsten Feindfahrten, „Mast- und Schiffbruch", verabschiedete stch der Flottillenchef von her Nutzung.
Hrie-"-ho.- chter Hans Giese, l
Der OKW.-Bericht von heute
Aus dem Führer-Hauptquartier, 9. Juli. (Funkmeldung.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
An der gesamten Ostfront verlaufe« die Kämpfe erfolgreich.
Im Kampf gegen Erohbritannien Lombardierte die. Luftwaffe in der letzten Nacht Rüstungswerke in Birmingham, die Staatswerft und Berforgungsbetriebe des Hafens Plymouth sowie kriegswichtige Ziele der Häfen Great Aarmouth und Aberdeen. Viele Groß- b ran de lieben den Erfolg dieser Angriffe erkennen. Bei Luftangriffen gegen Flugplätze in Südoftengland wurden Bombentreffer zwischen startenden Flugzeugen beobachtet.
Im Seegebiet um England versenkten Kampfflugzeuge em Handelsschiff von 3000 BRT. und beschädigten zwei Frachter durch Bombentreffer schwer.
.In der NE mm 8. Juli warf ei« stärkerer Verband deutscher Kampfflugzeuge ein Tanklager, Lagerhallen, Tank- anlagen und Ölraffinerien in der britischen Flottenbasts Haifa in Brand.
Bei Versuche« des Feindes, am gestrigen Nachmittag die Kanalkuste und die Deutsche Bucht anzugreifen, schossen Jäger ber nur einem eigenen Verlust elf britische Jagdflugzeuge ab.
„ Britische Kampfflugzeuge warfen in der letzten Nacht Svreng- und Brandbomben an verschiedenen Orten Westdeutschlands. Die Zivilbevölkerung hatte Verluste an Toten und Verletzte«. Nachtjäger und Flak-Artillerie
»8. Berlin, 9. Juli. (Eigener Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung.) Während sich immer klarer und deutlicher die Einheitsfront der europäischen Staaten gegen das jüdisch-bolschewistische Verbrechergesindel abzeichnet und während sich in allen europäischen Staaten Freiwillige melden, um an diesem Kampf gegen den Menschheitsfeind teil« zunebmen, versucht der amerikanische Prästdent, Herr Roosevelt, Europa in den Rücken zu fallen. In seinen Bemühungen, unter allen Umständen Zwischenfälle zu schaffen und mit dem europäischen Krieg in Berührung zu kommen, bat Roosevelt USA.- Truppen auf Island landen lassen. Er unternimmt damit einen Gewaltakt, der durch die Politik der vergangenen Zeit vorbereitet war. Vor einigen Monaten hatte Roosevelt sich bereits unter fadenscheinigsten Gründen Stützpunkte auf Grönland geschaffen und zu diesem Zweck einen Scheinvertrag mit dem dänischen Gesandten Kaufmann abge- schlosten, der hierzu keineswegs berechtigt war und der wegen dieser pflichtwidrigen Handlung von der dänischen Regierung seines Amtes enthoben wurde. Jetzt geht Roosevelt einen Schritt weiter. Er läßt Island besetzen. Daß er stch dabei um den Freihettsanspruch der Isländer auch nicht im mindesten bekümmert, spielt bet diesem Apostel der menschlichen Freiheit und diesem Vorkämpfer für die Rechte der kleinen Nationen keine Rolle.
Wenn Roosevelt diesen neuen Schritt aber damit begründet. dah er einem deutschen Angriff zuvorkommen müste. so weih er so gut wie die Welt, dah diese Begründung ein glatter Schwindel ist. Auf Island batten stch bekanntlich die Engländer eingenistet, die hier am 10. Mai 1940 Truppen landeten. Jetzt nun lieh Herr Churchill erklären, dah England diese Truppen anderweitig benötige, dah es aber auf eine ausreichende Verteidigung dieser (von niemandem bedrohten) Insel Wert lege und daß Roosevelt bereit sei, USA.-Truvven zur Verstärkung und Ablösung der englischen Besatzung zu entsenden. Es handelt stch also um ein abgekartetes Sviel zwischen dem Kriegsbrandstifter Cburchill und dem kriegslüsternen Herrn Roosevelt, der ja schon lange hinter dem Kriege berjagt. Denn darüber ist stch natürlich auch Herr Roosevelt klar, daß et si ch jetzt auf ein Schlachtfeld begibt. Er weiß sehr genau, daß Island seit dem 25. 3. 1941 in das deutsche Sperrgebiet etnbezogen ist. Auf Schlachtfeldern aber wird scharf geschosten. wer sie betritt, weiß was er tut. Wir betonen also nochmals, die Verantwortung für die Folgen dieses Schrittes liegt allein bei dem amerikanischen Präsidenten.
I« Feindfahrte« über
T NdZ. Juli. (PK.) Unter Führung von Kapitän
leutnant Schultze, der vom Führer für seinen tapferen und erfolgreichen Einsatz kürzlich mit dem Eichenlaub zum . J jter k r e u z des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet wurde, kehrte letzt das bisher erfolgreichste deutsche Unterseeboot in seinen Heimathafen zurück. Es hat auf seinen bisherigen Feindfabnen genau 401 623 VRT. feindlichen baiidelsschiffraum versenkt und ist damit Ton- nagekonig unter den deutschen U-Booten. Das Bot wurde bei seinem Einlaufen vom Flottenchef Admiral Schniewind begrüßt.
Der Kommandant steht auf dem Turm. Lachend winkt er ein paarmal, während er das Anlegemanöver leitet, zur Brücke herüber. Groß mit weißer Farbe stehen die Zahlen 401623 Tonnen an der Turmwand angeschrieben. Strahlende Augen in bärtigen Gestchtern schauen Admiral Schniewind entgegen, der langsam die Front der Männer abschreitet und bgnn_ auf den Turm steigt. Aus seiner Ansprache erklingt die Freude darüber, daß er jetzt die Männer und das Boot wieder in der Heimat begrüßen kann, klingt die Aner- kenung, daß dieses Boot auf zahlreichen Feindfahrten mit über 400 000 Tonnen versenkten feindlichen Handelsschiffsraum
Ungarische Truppe« erreichte« de« Zbrucr
Budapest, 8. Juli. Der Chef des Honvedgeueralktabes weiftet:
.. Unsere schnellen Verbände dringen weiterhin rasch vor- warts. Sie überschritten den Sereth und erreichten mit töte« Aufklärungsabteilungen den Fluß Zhrucz. Unsere bisherigen Verluste stud gering.
Roosevelt bricht damit zugleich alle feierlichen Versprechungen, die er dem amerikanischen Volk bei seiner Wiederwahl gegeben hatte. Er sucht das amerikanische Volk in eine Politik hl.Euzutreiben, die von der amerikanischen Nation abgelehnt wird. Es macht ihm dabei auch nichts mehr aus, daß er nun dre westliche Hemisphäre verläßt, denn Island kann selbst auch nach der Rooseveltsche« Welteinteilung nicht zur. westlichen Hemisphäre gerechnet werden. Der ameri- kanische Präsident begibt stch »also in die europäische Hemi- sphare um den Krieg aufzusuchen. Den Krieg allerdings, für dessen Herbeiführung er und seine diplomatischen Ver- tteter nt den europäischen Hauptstädten so viel getan haben. Herr Roosevelt setzt mithin seine Politik der Kriegshetze und der Einmischung in europäische Verhältnisse fort. Die englische.Zeitung, die ihn mit Churchill und Stalin auf etne timte stellte, war, woran wir nie gezweifelt haben, durchaus ttn Recht. Herr Roosevelt erweist sich als guter «mutti) Stalins. Er versucht, wenn auch vergeblich, den europäischen Befreiungskrieg zu sabotieren.
Sklavenvolk im Osten
Von E. G. Dickmann
NSK. Hinter dem grauen Schleier einer hermetischen Abschnürung von der Außenkoeli hat die Sowjetunion in den letzten 25 Jahren ein teuflisches System der menschlichen Versklavung bis zu einer sadistischen Vollkommenheit hochgezüchtet. daß stch V e rn u n f t und Verstand aller Kulturmenschen der Erde dagegen sträubten, ine vereinzelten und doch in ihrer Summierung stch genau entsprechenden Berichte von Flüchtlingen und Augenzeugen zu glauben. Im übrigen tat überall die Judenpreste jeglicher Färbung das ihrige dazu, die Welt in einen an Gleichgültigkeit grenzenden Halbschlaf über die inneren Verhältnisse des „roten Paradieses" zu wiegen, so daß die alarmierenden Fanfaren der Wahrheit nut noch wie ferne Disharmonien an die Ohren der Kulturvölker bet Welt drangen.
So wie das Gemüt einzelner von Schicksalsschlägen endlos verfolgter Menschen in der Aufnahmefähigkeit des Leides einmal erschöpft ist und gegen weiteren Schmerz abstumvft, verschloß stch ein Großteil der Welt ermüdet und von Abscheu übersättigt auch gegen die grauenhaften Nachrichten, die aus dem Lande des bolschewistischen Schrek- kens nach außen drangen. Eine zum Begreifen weiterer Scheußlichkeiten nicht mehr fähige Menschheit konnte von ihren jüdischen Hypnotiseuren daher auch leicht dazu gebracht werden, eines Tages den ganzen Komplex des grausamen Sowjetwahnsinns überhaupt nicht mehr zu glauben oder ihn zumindest in ihr llnterbewußtsein zu verbannen.
Heute, da dank der deutschen Rettungstat zum Schutze Europas der Vorhang fällt, steht die Blutsput des roten Regimes wieder in ihrer ganzen Entsetzlichkeit vor aller Augen. Dies wird den schaffenden Menschen aller Völker mit Schrecken klar werden, zumal derer, die in ihrem eigenen Lande noch Kräfte am Werk wissen, das Vorbild Moskaus nachzuahmen und alle Werte der Kultur in einem einzigen riesigen Blutbad zu ertränken.
Viele hunderttausend Arbeiter aller Länder, teils von bet Geistesverwirrung ber sowjetischen Agitation angesteckt, teils ber sozialen Unzulänglichkeit ihrer eigenen Regime Überbrüsstg, haben stch seit zwei Jahrzehnten in bas Land ihrer Sehnsucht, bas „Arbeitervarabies" Lenins, Stalins Dimitroffs begeben, um bort ihr Heil zu versuchen — nut wenige Tausend sind zurückgekehrt, voll des Schauders, geheilt für immer, und stnd zu den unerbittlichsten Antibolschewisten geworden. Die anderen, die den Weg zurück nicht mehr fanden, verblieben nicht etwa in Sowjetrußland, weil sie sich vor Glück nicht hätten lasten können, sondern weil ihnen jedeRückkehrausderHölleversperrt wurde, weil sie fernab von jeder Kultur in Zwangsarbeiis- lagern schmachteten ober in ben Kellern ber GPU. zu Tode gefoltert worden waren. Ihre Flüche und Verwünschungen gegen den bolschewistischen Weltfeind verhallten ungehört in trostloser Einsamkeit, ihre verspätete und verzweifelte Einsicht erstarb unter den Genickschüssen ihrer jüdischen Henkersknechte.
Es muß hier eingehender von den A16 e i t s I a g e r n der Sowjetunion gesprochen werden, die die Menschenarsenale für staats- und wehrvolitische Arbeitsvorhaben des Sowjetstaates darstellen. Gerade in jenen Ländern, die eine gesunde Arbeitsdisziplin und, wo es notwendig ist, auch eine Lagerzusammenfassung schaffender Menschen haben, muß man sich klar darüber sein, welch unmenschliche Teufelei sich hinter dem harmlosen sowjetischen Namen „Arbeitslager" versteckt. s
Der Charakter dieser Institute erhellt wohl am besten aus ihrer Geburtsstunde, als nämlich kurz nach dem sowjetischen Umsturz 1917 im eisigen Norden Rußlands auf den Solowetzki-Jnseln 2000 zaristische Offiziere und Beamte, Geistliche und Mönche interniert und zu zeitlich unbegrenzter Strafarbeit verurteilt wurden. Der Begriff „Strafe" stand am Anfang und am Ende dieser Einrichtung, der. 1922 in der Gegend um Tomsk (Weststbirien) ein zweites Lager folgte — diesmal interestankerweise für aufsässige bolschewistische Truppenfiihrer und Parteifunktionäre, die aus irgendeinem Grunde nicht unter den Kugeln der Tscheka fielen.
Die Möglichkeit der Ausübung einer völlig hern- mungslosen Gewaltherrschaft verlockte die jüdischen Machthaber tm Kreml sehr bald zur weiteren Eröffnung derartiger Lager, als die Kunde von angeblich ergiebigen Eoldlagern tn Nordsibirien ihre sehr vlutokratische Eier nach Mammon ins Unermeßliche wachsen ließ. Seit dieser Zeit begriff die rohe und ebenso blut- wie machtgierige Fübrer- clique ber Sowjets sehr schnell, baß alle arbeitspolitischen Probleme auf diese Weise eine sehr einfache Lösung finden konnten, und somit nahm die Einrichtung von Zwangs- atbeitslagein. feit 1924/25 einen rapiden Aufstieg Und stieg mit den Stalmschen Funfiahresplänen zur Vorbereitung des roten Weltkrieges ins Grenzenlose.
„Als sich nämlich erwiesen hatte, daß aus begreiflichen Gründen freiwillige Arbeitskräfte für diese Lager nicht zu erlangen waren, erfolgte künftig (etwa leit 1925) die Rekrutierung von Arbeitskräften lediglich auf Grund gerichtlicher Verurteilungen zur Zwangsarbeit oder durch Verhaftungen der GPU., der Nachfolgeorganisation der berüch-
Volschewismus" gamicht einmal unangenehm zu sein. Eben dieselben „Reynold News" feiern in einem anderen Artikel, den ste „Die große Allianz" überschreibt, die sowjetiich-vluto- kratische Interessengemeinschaft mit überschwenglichen Worten. Stalin, so heißt es hier, „bewillkommnet Großbritannien und die USA. als Bund es - 0eno[Jen in dem Krieg für die „sowjetische Unabhängigkeit . Alle Schranken des politischen Vorurteils sind gefallen. Es beginnt eine Ära der Zusammenarbeit, die die soziale Freiheit in die Wirklichkeit umsetzen kann. Jede Hilfe, so fordert das Blatt auf, muß den Bolschewisten gewahrt werben. Jede Anstrengung muß gemacht werden, um den letzten Saboteur in ber Sowjetunion aufzubieten, die deutschen Waffen stumpf zu machen."
Die Völker der sogenannten Demokratien erfahren also hier mit aller Deutlichkeit, was ihnen ihre jüdisch gebundenen und versippten Kriegshetzer durch die Verbrüderung mit den.Sowietmachthabern in Aussicht stellten, jene soziale (?) Freiheit, die sich jetzt, nachdem deutsche Soldaten den Vorhang vor dem „Paradies" zerristen, weit entsetzlicher dokumentiert, als man es selber bei den dunkelsten Vorstellungen erwartet hatte.
Geschäftszeit durchgehend von 8—19 Uhr außer Sonn, und Feiertags . Berliner Büro: Berlin-Wilmersdorf Anzeigenpreis«: Ein MiMmeter Höhe der 22 Millimeter breiten Spalte im Anzeigenteil RM 0.07, der 85 Millimeter breiten Spalt- im Terteil RM 0.60, im übrigen ist Preisliste Nr. 10 maßgebend . Nachlässe nach Preisliste Nr. 10 • Schluß der Anzeigen-Annahme 9.30 Uhr vormittags, größere Anzeigen am Vortag«
Luftwaffe bombardierte kriegswichtige Ziele in Birmingham, Plymouth, Great Yarmouth und Aberdeen rafsiuerien tn Haifa i« Brand geworfen — Kampfflugzeuge versenkten ein Handelsschiff — Jagdgeschwader ! 644. Luftsieg
