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Seite 2 Nr. 119

Wiesbadener Tagblatt

Freitag, 23. Mai 1941

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er ihm die Möglichkeit gab.

anfeldzuges in

der

Die heutige Ausgabe umfaßt 8 Seiten

Schulter stehen, um gemeinsam den Kampf für ein neues Norwegen durchzufechten.

Mit dem Treuelied der ff und den Nationalhymnen Deutschlands und Norwegens fand die Feier ihren Abschluß.

fich während des ----------------- ...

Waffen-ff vordemFei n dezubewahren. Weiter richtete er herzliche Worte an Vidkun Quisling und an den Reichskommisfar Gauleiter Terboven.

Die Wirkung der deutschen Luftangriffe

Morrison: »Ich möchte, daß die Kritiker nur einmal «ine Nacht inmitten dieses Feuerinfernos mitmachten"

Der weitere Verlauf der Kämpfe im Irak

Zum erste« Male ein britischer Flugplatz i« Transjordanien angegriffen

Vorkämpfer für ein neues Norwegen

Vereidigung norwegischer 44-Männer in Gegenwart Himmlers

Der Reichsführer-ff Himmler gab in seinen Worten, die er an die ff-Männer richtete, einen kurzen Überblick über die Entwicklung der Schutzstaffel. Er wies auf die hohe Bedeu­tung des vom Führer Adolf Hitler der Schutzstaffel gegebenen Leitwortes: „Meine E b r e heißt Treue" hin und er­mahnte jeden einzelnen, hart zu fein, wenn es um das Wohl des Volkes geht. An diele Ausführungen schlossen fich Worte, mit denen der Reichsiührer-ff die jungen Kameraden in die ff aufnahm. Als Führer der norwegischen ff setzte er den Ehef der norwegischen Partei. Staatsrat Jonas L i e. ein, den er gleichzeitig zum ff- Standartenführer er­nannte. Standartenführer Jonas Lie vereidigte darauf die ff-Kameraden. Er fvrach zu ihnen über ihre Aufgaben und dankte dem ReiLsfübrer^' *" ' ** ***"

Vor einem Jaht

Hm 23. Mai 1940

Durch erfolgreiche Angriffe wird der Ring um die feindlichen Armeen im Arrois und Flandern weiterhin verengt. In Flandern werden die befestigten Schelde- Stellungen durchbrochen. Maubenge, nach Einnahme der letzten Außenwerke in deutscher Hand. Lorettohöhe genommen. Unsere Panzer nähern sich den französischen Kanalhäfen.

An der Kanalküste wurden vor Boulogne mehrere feindliche Kriegsschiffe durch schwere Bomben getroffen und sechs beladene Transporter versenkt.

Von den von der Kriegsmarine bereits besetzten holländischen und belgischen Kanalhäfen aus stießen deutsche Schnellboote in den Kanal und gegen die eng­lische Küfte vor und versenkten einen feindlichen Hilfs­kreuzer und einen Zerstörer.

Damaskus, 23. Mai. (Funkmeldung.) Wie das irakische Oberkommando nach einer Meldung aus Bagdad mitteilt, ist die Stadt Faluja am Euvhratzurückerobert worden. Faluja war vor wenigen Tagen von den Eng­ländern besetzt worden. „ .

Der englische Flugplatz bei Amman in T r a n s - jordanien wurde am Dienstag von.der irakischen Luft­waffe angegriffen. Nähere Nachrichten, liegen iwch nicht vor. Es ist dies das erste Mal, daß die irakische Luftwaffe die Engländer außerhalb des Irak attackierte.

Der Bericht des irakischen Oberkommandos vorn Donners­tag meldet von der W e ft f r o n t keine Änderung der Lase. An der Südfront haben die irakischen Truppen in Ver­bindung mit den irregulären nationalen Streitkräften meh­rere Stunden lang die britischen Stellungen angegriffen. Die Artillerie hat dem Feind schwere Menschenver- l u st e beigebracht. Die irakische Luftwafte unternahm mehrere Erkundungsflüge über Cinelddebane und über anderen Gebieten. Beobachtungsflugzeuge griffen den

Blech und Kistenholz, in alten Automobilen und Erdlöchern, nur von der einen Hoffnung getrieben, irgendwo eine Mahlzeit zu entdecken. ,,Dieses Land", so sagte damals .braucht kühne Versuche, neue Methoden. Es eine Methode auszuwählen und auszu-

mitmachten, dem unser« Feuerlöschzüge ohne Unter­brechung ausgesetzt sind."

Das Versagen der Brandbekämpfung bat zu einer völligen U m g estaltung des britischen Feuerlösch­wesens geführt. Nach der Erklärung des Jnnemnimfters Morrison sollen insgesamt 20 bis 30 Feuerwehr- brigaden aufgestellt werden. Anher den bisherigen 5000 Mann der Berufsfeuerwehren sollen 80 000 Mann für vollen Dienst und 150 000 Freiwillige für Halblagsdienft bzw. nächt­lichen Einsatz bereitgestellt werden. Die Wucht der deutschen Luftangriffe zwingt, also England, eine Armee von fast Yt Million allein zur Brandbekämpfung ein­zusetzen, während eine weitere Armee von mehreren 100 000 Mann zu Aufräumungsarbeiten.zur Beseitigunader ungeheueren Schuttmassen und zu den not­wendigen Wiederherstellungsarbeiten der zerstörten Hafen. Werften und Nüstungsbetriebe benötigt wird.

U-Boote und Bomber dafür, daß das verschiffte Material zu einem erheblichen Prozentsatz bereits im Atlantik verloren geht oder in den englischen Häfen zerstört wird. Da die ritische Rüstungsindustrie durch die deutschen Luftangriffe weitgehend ausgeschaltet werden konnte, ist England auch mit Hilfe Amerikas nicht in der Lage, die deutsche Pro­duktion zu überflügeln, oder auch nur zu erreichen. Der Roofeveltsche Verzweiflungsakt, mit Hilfe des Rüstungs­geschäftes die eigene Wirtschaftskrise zu beheben, muh des­halb mit einer noch gröberen Katastrophe als im Weltkriege enden.

Deutschland verfügt beute über die Hilfs­quellen ganz Europas, die dem Zugriff der eng­lischen Luftwaffe zum weitaus gröhten Teil völlig entzogen find. Im Reich und in den von uns kontrollierten Gebieten besitzen wir über ein Viertel der Weltförderung an Steinkohle, über vier Fünftel an Braunkohle und zwei Fünftel der Koksgewinnung. Mehr als ein Drittel der Roheisen - und Stablgewinnung der Welt steht uns zur Verfügung. Das für die Luftwaffe io wichtige Aluminium wird zu zwei Drittel in Europa produziert. Das find nur einige Beispiele dafür, daß unsere Rüstungskavazität von niemandem, auch von Amerika nicht, übertroffen werdest kann.

Ausschlaggebend, das bat sich in der Geschichte immer wieder gezeigt, ist ober nicht das materielle, sondern das geistige, ideelle Übergewicht. Hier aber kann Amerika einen Vergleich mit uns überhaupt nicht antreten. Das deutsche Volk weiß, worum es geht. Um Sein oder Nichtsein! Der Amerikaner aber lebt weitab vom Schuh und trotz aller Be­mühungen Roosevelts, ihm eine Gefährdung des eigenen

R o o f e v e 11, „1 ist vernünftig, tut -urcruuue uu»öumuieim unu uuz>ou' probieren: wenn sie fehlschlägt, lafet es uns offen zugeben und eine andere versuchen, aber vor allem: Ia6t uns etwas versuche n." Dieses Wort ist typisch! Roosevelt und sein Gehirntrust hatten keinen klar durchdachten Plan, sondern begannen zu improvisieren. Sie erkannten zwar richtig, dah die Rettung innerhalb der eigenen Gren­zen gefunden werden mülle. Das Kaufbedürfnis des amerikani­schen Volkes war unabsehbar. Arbeitskraft und Rohstoffe standen, wie in keinem anderen Lande, zur Verfügung. Die Bemühungen gingen darauf hinaus, die Kaufkraft der breiten Mallen wiederherzustellen. „Es gibt nur eins zu tun“, so schrieb 1933 ein Berater Roosevelts, „man muh das Geld dort nehmen, wo es ist und es dahin tun, wo es fein sollte." Das Geld sollte also vom Großverdiener zum Ar­beiter und Farmer hinübergeleitet werden. Der Versuch, diesen- Gedanken in die Praxis zu übertragen, scheiterte je­doch. Einmal durch die unklaren Vorstellungen, die die New-Deal-Männer selbst von ihrem Plan hatten, zum anderen durch die Hemmungen, die in der Verfassung ge­geben waren. Nach anfänglichen Erfolgen, die durch Staats­gelder und ein Außenhandelsdumving erzielt wurden, trat 1937 ein neuer Konjunkturrückschlag ein und die Zahl der Arbeitslosen, die man in der besten Zeit auf 7 Millionen herabgedrückt hatte, schnellte wieder auf 12 Millionen Hin-

5n Nordafrika wurden bei Tobruk örtliche, von Panzern unterstützte britische Ausfallversuche schon in der Entwicklung zerschlagen. Deutsche Kampfflugzeuge bomb«. Metten mit guter Wirkung Versorgungsanlagen des Fein­des bei Tobruk.

Einflüge des Feindes in das Reichsgebiet fanden niäjt statt.

Bei Angriffen gegen den erwähnten feindlichen Ge­leit,ug zeichneten sich die von Kapitänleutnant Wo 61 f at tb und Kavitänleutnant Ensae geführten Unterseeboote be­sonders aus.

Ein Kreuzer versenkt, drei torpediert

Rom, 23. Mai. (Funkmeldung.) Der italienische Wehr­machtbericht oom Freitag hat folgenden Wortlaut:

Das Hauptquartier der Wehrmacht gibt bekannt:

In der Nacht zum 22. Mai haben italienische Flugzeuge einen Flugplatz auf der Insel Malta bombardiert.

In Nordafrika Svähtrupptätigkeit.

Der Feind unternahm einen Luftangriff auf Benghan.

3m östlichen Mittelmeer haben in der Nacht yim 21. Mai italienische Sch n ellboote zwei Kreuzer torpediert. Die Schnellboote kehrten unver- sehrt an ihre Stützpunkte zurück.

Am 21. Mai griff ein Verband italienischer Kampfflug­zeuge unter dem Befehl von Oberleutnant Mario Morallut einen feindlichen Flottenoerband an und versenkte einen 5000-Tonnen-Kreuzer. _

3n der Nacht zum 22. Mai griff ein italienisches Tor- Sedoboot unter dem Befehl von Fregattenkapitän «yranteeco Ui m b e 11 i, das auf sechs englische Kreuzer und Zerstörer gestoßen war. trotz des gegnerischen Feuers den Feind an und torpedierte einenKrenzer. Es gelang dem Torpedo­boot, sich oom Gegner zu lösen.

In O st a f r i k a fetzte der Feind um Ealla und Sidamo seinen Druck auf die italienischen Streikräfte fort, die tapfer Widerstand leisten.

Berlin. 22. Mai. Die Großangriffe der deutschen Luft­waffe in den letzten Wochen haben in den englischen Häfen, Werste «..DocksundLagerhäusern, sowie in den Zentren der britischen Rüstungsindustrie verheerende Groß- und Flächenbrände hervorgerufen. gegen die sich der Einsatz der britischen Feuerwehren und Brandlöschtruvvs als nutzlos erwies.

Das Versagen des englischen Feuerlöschwesens bat im Unterhaus zu heftigen Angriffen gegen den Innenminister Morrison geführt. Morrisons Entgegnung stellt eine Vestatl- gung der durchschlagenden Wirkung der deutschen Luftangriffe auf die britische Kriegswirtschaft dar, wie ste bisher von einem Mitglied der englischen Regierung noch nicht, erfolgt ist. Er erklärte: „Ich möchte, daß die Äriftfer nur einmal eine Nacht inmitten dieses Feuerinfernos

Der OKW.-Bericht von heute

Berlin, 23. Mai. (Funkmeldung.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Unterseeboote versenkten aus einem für England be­stimmten Geleitzug neun feindliche Handelsschiffe nnt zu­sammen 70 900 BRT. .darunter befanden sich drei Tanker von 8000. 10 000 und 13 000 BRT.. sowie ein schwerbeladener Munitionsdampfer von 7000 BRT.

Weitere 18 000BRT. wurden durch Unterseeboote in Einzeloperationen versenkt.

3m Seegebiet westlich Afrika versenkten Unterseeboote 21 400 BRT.

« Damit vernichtete die llnterseebootwaffe in den letzten Tagen 110300 BRT. feindlichen Sandels- schiffraumes.

Das von Korvettenkapitän Günther Prien geführte Unterseeboot ist von feiner letzten Fahrt, gegen den Feind nicht zurückgekehrt. Mit dem Verlust dieses Bootes muß gerechnet werden.

Karvottenkavitän Günther Prien, der Held von Scava Flow, der vom Führer in Anerkennung keiner überragenden Verdienste mit dem Eichenlaub zum Ritterkreuz des (Etkrnen Kreuzes ausgezeichnet worden war und keine tapfere Be­satzung leben im Herzen aller Deutschen weiter.

Die Luftwaffe fügte, wie durch Sondermeldung bekannt- gegeben. am gestrigen Tage den1 ftlrchen Mittel­meerraum overierenden b r i ti k m e n Seestreitkraften s ch w e r kt e B e r l n ft e zu. 3» mehrmaligen kühnen An­griffen versenkten Kamvf- und Sturzkampfflugzeuge feind­liche Kremer und Zerstörer. Außerdem wurden Bomben­treffer auf einem Schlachtschiff und auf kleineren Einheiten eines versprengten britischen Flottenverbandes erzielt.

über dem britischen Mutterland und dem Seeaebiet um England führte die Luftwaffe trotz schwieriger Wetterlage bei Tage bewaffnete Aufklärung durch und ver n r ch t e te ein feindliches Handelsschiff von 5000 BRT.

In dieser Zwangslage fiel dem Herrn des Weißen Hauses und seiner jüdisch-kapitalistischen Anhängerschaft nichts helleres ein, als auf das alte Weltkriegs­rezept zurückzugreifen. Sie sahen den einzigen Ausweg aus der Krise inderBelebungderRüstungs- : N d u:t r i e. Damit begann die sattsam bekannte Kriegshetze, die das Volk und die Abgeordneten zuerst einmal für die Verstärkung der eigenen Aufrüstung ge­winnen mußte. Der Anteil, den die amerikanische Prelle und die USA.-Divlomaten in Europa an der Entfesselung des Krieges haben, ist ja hinreichend bekannt. Da man das Problem der Warenverteilung im eigenen Lande und des befruchtenden Geldumlaufes nicht zu lösen vermochte, mußte eben das Rüstungsgeschäft die brachliegende Wirtschaft an« kurbeln. Doch diesmal werden sich die amerikanischen Plutokraten, die sich noch einmal mit Vlutgeld gesund »u machen hoffen, noch stärker täuschen. Ihrs Pro­duktion vermag nicht mehr, wie im Weltkrieg, den Aus-

Hauses einzureden, gewinnt er nur eine verschwommene Vorstellung von der angeblichen Bedrohung. Instinktiv fühlt er, daß er wieder einmal für frembe Interessen mißbraucht werden soll. Er zeigt darum wenig Neigung Opfer auf sich zu nehmen, und denkt garnidit daran, auf ge­wohnte Bedürfnisse zu verzichten. Die amerikanische In­dustrie kann deshalb nicht voll auf die Kriegsproduktion um­gestellt werden. Vergeblich bemühen sich die Hetzer um Roose­velt, dem amerikanischen Arbeiter klar zu machen, daß letzt für Streiks keine Zeit sei. Vergeblich ist ihr Appell zur Leistungssteigerung. Und auch das Ergebnis der Rmtungs- anleihe zeigte ja deutlich genug, daß weite amerikanische Kreise an der Privatpolitik Roosevelts desinteressiert sind. Jeder Deutsche aher, ob er nun an der Front oder m der Heimat steht, ob er mit der Waffe kämpft oder tn den Rüstungswerken arbeitet, weiß, daß es um sein eigenes Wohl und das seiner Kinder gebt. Ein einziger ent­schlossener Wille, eine unbedingte und vorbehaltlose Einsatz­bereitschaft hat das ganze deutsche Volk in eine Front von Stahl zusammengeschweißt. die den Sieg und die Zukunft gewinnen wird.

stärker täuschen. Ihre Pro- -------- -------- ..._. ...jhr, wie im Weltkrieg, den Aus­schlag zu geben. Die amerikanische Industrie kommt aus einer Krise. Bezeichnend dafür ist, daß die Zahl der Streik­fälle sich von 1695 im Jahre 1933 auf 4740 im Jahre 1937 gesteigert batte. Die Produktionskapazität war stark herab« gesunken, so daß Amerika nun erst daran denken mutz, neue Industrieanlagen zu bauen, um das Bedürfnis Englands an Waffen befriedigen zu können. Die ameri­kanischen Lieferungen brauchen darum eine viel zu lange Anlaufzeit, um für den Entscheidungskampf noch ausschlaggebend ins Gewicht zu fallen. Hinzu kommt, daß Amerika einen erheblichen Teil feiner Massenproduktion zur Behauptung seiner Pazifik-Stellung gegenüber Japan abzweigen muß. Darüber hinaus sorgen die deutschen

Oslo, 22. Mai. Der 21. Mai 1941 ist zu einem, b e - deutungsvollen Tag in der Geschichte der „Naiional Sämling" Quislings, ja überhaupt Norwegens gewor­den. Er ist der ©rünbungstag der „Norges-jj , der allgemeinen ff Norwegens.

151 Kameraden aus den Reihen des Hird find für die ft gemustert worden. Vor dem Reichsfubrer-ff Himmler, der sie in feierlicher Form in die Schutzstaffel aufnahm, leg­ten sie ihre Verpflichtung ab. .

Damit besteht nun in Norwegen innerhalb der „Naiional Sämling" als zweite politische Kampftruppe neben dem „Hird" die allgemeine ff. In ihr haben sich aus den.Reihen des Hird, diejenigen Männer zusammengefunden, die nicht nur selbst, sondern auch mit ihren Familien den rasIt s chen und charakterlichen Anforderungen der ff entsprechen und die sich freiwillig den Bedingungen unter­worfen haben, die die ff an sie stellt.

Die Aufnahme der Hird-Männer in die ff gestaltete sich zu einer eindrucksvollen Feier, der u. a. auch der Befehl s- haberderdeutschenTruvvenin Norwegen. General­oberst von F a l k e n h o r st, beiwohnte. Der Stabschef des Hird, S a c t b e r. betonte in feiner Begrüßungsansprache, haß nunmehr Hird und ff im Innern des Landes Schulter an

Der Führer empfing Alfieri

Anläßlich des zweiten Jahrestages des deutsch-italienischen Paktes

Obersalzberg, 22. Mai. Anläßlich des zweiten Jahres­tages der Ünierzeichnung des deutsch-italienischen Freund­schafts- und Vündnispaktes empfing der F ü h r e r am Don­nerstag auf dem Obersalzberg den Kgl. Italienischen Bot- schafter Dino Alfieri, in dessen Begleitung sich Botschafts­rat Zamboni, Militärattache Marias, MarineattachS Kapitän z. S. d e Angelis, LuftfahrtattachS Oberst T c u c c i und der Landesgruppenleiter der Faschistischen Partei, Graf Ruggeri, befanden. An dem Empfang nahmen der Rcichsminister des Auswärtigen v. Ribben- trop und der Reichspressechef Dr. Dietrich teil. ,

Aus dem gleichen Anlaß waren Botschafter Alfieri und seine Begleitung am Donnerstagmittag Gäste des Reichs­außenministers im Landhaus Fuschl.

110300 BRT. von U-Booten versenkt

auf. Roosevelt war dem gesteckten Ziel kaum um einen Schritt näher gekommen, trotzdem er sich nicht gescheut hatte, gewagte und für den Welthandel unfaire Mittel zu gebrauchen.

Stützpunkt Cinelddebane an, den ste bombardierten und mit Maschinengewehrfeuer belegten. Genaue Treffer wurden fest- gestellt und Brände verursacht. Ein Gladiator-Flugzeug, das die Aktionen verhindern sollte, wurde abgeschossen, ein anderes Flugzeug mutzte mit Feuer an Bord notlanben. Es ist wahrscheinlich, daß die Zahl der Flugzeuge, die am Diens­tag in Habbaniyah getroffen wurden und die der vorige Bericht erwähnte, sich auf 2 4, und swat 20 zweimotorige und vier einmotorige Maschi­nen, beläuft. Irakische Polizeistreitkräfte blieben in Ver­bindung mit den irregulären nationalen Streitkräften nach wie vor Herr der Lage und behinderten die Tätigkeit des Feindes an allen Punkten. Am Mittwochmorgen 4.30 Uhr erschienen zweimal hintereinander feindliche Flugzeuge übet Raschid. Mehrere Bomben wurden abgeworfen, die jedoch keinen Schaden anrichteten. Über Mossul warf der Feind Flugblätter ab.

Alle Iraker scharen sich um Kailani

Wie aus Bagdad gemeldet wird, hat Ministerpräsident Kailani durch seine feste Haltung England gegenüber nunmehr das Vertrauen auch solcher Politiker gewonnen, die bisher noch oppositionell zu ihm standen. Sie sicherten Kailani ausdrücklich ihre Unterstützung zu.

Der Freirvilligenzustrom hält an

Aus Bagdad wird berichtet, daß der Zustrom zahl­reicher Freiwilliger aus den benachbarten und ent­fernteren arabischen Ländern, die die irakische Grenze über­schreiten, um sich zum irakischen Heer zu melden, ständig , u n i m m t. Wie weiter gemeldet wird, stnd inzwischen auch verschiedene der ins Ausland geflüchteten irakischen Staats­männer an Ministerpräsident Kailani mit der Bitte heran« getreten, ihnen ihre Flucht zu verzeihen und zu erlauben, nach dem Irak zurückzukehren.

Formeller Anspruch auf Akaba

Damaskus, 22. Mai. Nach einer Meldnim aus Dfckiddab hat die saudische Regierung dem britischen Ge- fandten Sir Reader Sullarb eine Rate zngestellr, in der der Anspruch auf den Hafen von Akaba formell gestellt wird.

SmfanbDeriag: £.5*eHenberg-toe Sadibrtuferei, IDtesbatcenettegMirtt »iesbabte ®eiamtleitiing: Dr. phil. habil. G-Sav Stellen berg and Otto Kaiser Sauptfdrriftleiter: Fritz Günther, sämtlich in Wiesbaden. — Für Zeit ift Creislifle 9 gültig.