89. Jahrgang
Donnerstag, 22. A!ai 1941
Nr. 118
Folgen der Tanker-Verluste
England mutz „Transport-Feiertage" für feine Wehrmacht einführen
rauche mehr
auf die
Dort bleiben allerdings Roosevelt und seine Freunde be
allstveet-Kavitals.
rage, so schreibt das WZ ar
Aus keinen Fall kommt es in seiller Volksblatt „Midi Libre'
i, was
Wöchentlich
mit einer täglichen Q
i««* , daß Frankreich für die
angelsächsische Gruppe eintritt. Man dürfe nicht überseben. dah die öffentliche Meinung i'n Amerika geteilt sei. Der Eintritt in den Krieg werde nur von einer
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müht, eine Kriegspsychose durch alle möglichen Mittel hervorzurufen. Das scheint den Kriegshetzern um so nötiger, als die Stimmung jetzt, da es ans Bezahlen geht, immer skeptischer wird. Die Rooseve
M. Berlin, 22. Mai. Der Erste Lord der britischen Admiralität, Alexander, hat die Londoner Kriegsrüstungswoche benutzt, um an das Land zu appellieren, ihm
Drmk und Verlag:
8. ScheUenberg'fche LnchBruckerel, ^tagblau = »aus" Fernsprecher-Sammet-Sir 69631. Drahtanschrift: Tagblatt Wiesbaden. Postscheckkonto Frankfurt a. M. Str. 7405.
Die kritischen Intrigen in Syrien gescheitert
Sie Araber Vellen sich der sranzöülcheu Verwaltung ,ur Verteidigung des Mandatsgebiete» zur Berfüguug
. . erteidigu ngs - ,.t mit einem Ergebnis von 216 Mil- Millionen Dollar hinter der erwarteten
USA. soll wieder einmal helfen
Boston, 22. Mai. (Funkmeldung.) Die Ölfrage nimmt, obgleich England und Amerika den unbeschränkten Zugang zu den grösseren Erdölauellen der Welt besitzen, infolge der Transvortschwierigkeiten, die durch die systematische Versenkung und Zerstörung von Tankern hervorgerufen wurden, immer ernstere Formen an. In internationalen Ölkreisen bringt man jetzt zwei Nachrichten, die anscheinend ohne jede Verbindung sind, miteinander in Zusammenhang. Die erste kommt aus London und berichtet über eine Verordnung des britischen Kriegsministeriums, derzufolge für die englische Wehrmacht ein Tag in der Woche zum „Transport f e i e r t a g" gemacht wird. An diesem Tage dürfen, von weniZen Ausnahmen abgesehen, keine Militärfahrzeuge auf den Straßen fahren.
Von amtlicher englischer Seite wird diese Überraschende Maßnahme damit begründet, die englische Armee brauche dringend „Ausbesserungstage zum Überholen und zur Reparatur der Fahrzeuge" (!). Außerdem schaffe die Einrich
tung wichtige Ersparnisse bei der Abnutzung von Fahrzeugen. Schliesslich aber würden auch riesige Mengen' von Brenn st off gespart. An diesen Tagen sind nicht nur militärische Übungsiabrten verboten, sondern selbst die Fahrten der Lastkraftwagen zur Verpflegung der Truppen finden nicht statt. Es werden vielmehr Sonderrationen einen Tag zuvor ausgegeben. In hiesigen unterrichteten Kreisen weift man darauf hin, daß eine solche Maßnahme nur verständlich sei. wenn Englands Ölveriorgun» infolge des Verlustes an Tankern ein gefährliches Stadium erreicht hatte.
Die zweite Meldung stammt aus Washington und berichtet, der Präsident plane die Anlegung einer besonderen „Pipe-Linie" zur Heranschaffung des Öls nach der amerikanischen O st k ü st e. Ohne diese „Pipe-Linie" müsse der Verbrauch von Brennstoff im östlichen Teil der Vereinigten Staaten innerhalb der nächsten Monate st a r k eingeschränkt werden. Auch diese Nachricht bringt man hier in Zusammenhang mit dem Mangel an Tankern und nimmt an, daß England den Präsidenten um Überlassung amerikanischer Tankschiffe für die Atlantiktransporte gebeten hat.
francaik“ befaßt sich ausführlich mit der Rede Roosevelt» und verwahrt sich energisch gegen die Behauptung, daß Frankreich seine Kolonien den Deutschen zur Verfügung stelle. Andererseits sei aber das Interesse auifällig, das die amerikanische Presse Dakar entgegenbringe. Man müsse endlich einmal fragen, wo denn eigentlich die amerikanischen Interessen aushörten. Roosevelt lege die Monroedoktrin so aus, daß Europa sich in amerikanische Angelegenheiten nicht hineinzumischen habe, Amerika aber in Europa ein entscheidendes Wort mitteben dürfe. Jede unfreundliche Geste aus USA. stoße schon deshalb auf die absolute F'estigkeit Frankreichs.
In Brasilien hat man die Angriffe Londons und Washingtons gegen Marschall P 41 a i n mit Erstaunen und Bedauern aufgenommen. „Journal de Brasil" wendet sich energisch gegen die nordamerikanischen Pläne, verschiedene französische Besitzungen im Atlantik, insbesondere Dakar, anzugreifen. Man vergesse die Entschlossenheit der französischen Regierung, Dakar gegen jeden Jnoasionsversuch zu verteidigen. Gerade diese neueste Entwicklung überzeugt die süd- amerikanischen Staaten, daß es ihre Pflicht ist. sich aus diesem Krieg herauszuhalten. „Gazetta de Noticia" nennt die letzte Rede des chilenischen Präsidenten „einen Alarmtuf gegendieübleAgitationdesplutokratischen Egoismu s“, der die ibero-amerikanischen Völker aus der festen und richtigen Stellung gegenüber dem Konflikt heraus» reißen wolle, den. wie der brasilianische Präsident verschiedentlich betonte, „wir alle mit Trauer betrachten, mit dem wir aber nichts zu tun haben“. Auch in Argentinien haben sich bereits führende Männer aus allen Kreisen für die Beibehaltung der N'e utralität ausgesprochen. Nun meldet sich auch das Militär zu Wort: Oberstleutnant Bosch fordert in der Zeitschrift Ahora" Wahrung der absoluten Neutralität, darein stichhaltiger Grund dafür vorhanden sei. das Schicksal der amerikanischen Länder von den Ereignissen in anderen Erdteilen abhängig zu machen und dabei die eigenen lebenswichtigen Interessen zu gefährden.
Martinique trifft Vorbereitungen
21. Mai. Die auf WZartinigue Rationierten französischen Land - See- und ßuftftreitträfte haben, wie der „Matin" aus Fort de France meldet. Befehl erhalten. die notwendigen Maßnahmen zur Verteidigung der Insel gegen einen eventuellen Angriff der Vereinigten Staa- ten zu erstellen. Die Befestigungsarbeiten werden erweitert. Die französischen Behörden haben insbesondere be- schlollen, die auf Martiniyue befindlichen Goldreserven der Bank von Frankreich zu verteidigen und nötigenfalls die Zitadelle in bte Luft zu sprengen.
„Sofortige Solidarität des alten Kontinents"
Französische Warnung au Roosevelt — Südamerika distauziert sich von der Washingtoner Kriegshetze
aktiven Minderheit propagiert, die sich aus den vom Kapital ausgehaltenen Journalisten, aus den Juden und den Vertretern der Schwerindustrie zusammensetze, die von der Arbeitslosigkeit bedroht, sich plötzlich ein ideologisches Mäntelchen umbängten und glaubten, mit einem blutigen Krieg allen Schwierigkeiten aus dem Weg geben zu können. Diese Hasardeure handelten aber in völliger Unkenntnis bet tatsächlichen Lage in Europa. Ein Krieg zwischen USA. und den Achsenmächten dürfte sofort die Solidarität des alten Kontinents zur Folge haben. Auch die „Action
wt. Roosevelt hat mit seiner Rede, die auf die Ausweitung des Krieges gerichtet war. nirgends Anklang gefunden. Das gilt sowohl für Frankreich, als auch für Südamerika. Gerade die brutalen Drohungen gegen den früheren Verbündeten Englands haben der Welt die Augen darüber geöffnet, daß Roosevelts Kriegshetze nichts mit einem Kampf für die Demokratie ober die Freiheit, wie et immer wieder behauptet, zu tun hat. Sie Dient einzig und allein bet angelsächsischen Plutokratie und bemJmvetialismusbes
ein Verbrechen, unmögliche Aufgaben zu übernehmen. Vielmehr müsse man zuerst einmal die USA. auf- tüsten. Johnson lehnt dabei keineswegs eine Hilfe für England ab, sie dürfe aber nur insoweit gewährt werden, daß keine Schädigunadet eigenen amerikanischen Landesverteidigung eintrete. Weiter sagt Johnson dann, wir haben genug damit zu tun, erst einmal Amerika wieder aufzubauen, was bisher noch nicht geschehen ist.
Das ist eine scharfe Abfuhr für die Weltherrschaftspläne Roosevelts, zugleich übrigens auch eine vernichtende Kritik an seiner Wirtschaits- und Innenpolitik. Der amerikanische Präsident aber, der bisher also nach dem Urteil seiner eigenen Landsleute es nicht einmal vermochte, die USA. wieder aufzubauen, teilt jetzt Europa ein. Allerdings nur auf dem Papier. Der „Ministerpräsident“ der polnischen Emigtantenregietung Sikorsky hat nämlich auf feinet Amerikateise Herrn Roosevelt besucht und ihm bei dieser Gelegenheit den „Plan einer Reueintei-
anleihe bleibt zunächst lionen um gute % Milli:
Milliarde zurück. Die New Parker Zeitung „World Telegramm“ sieht sich deshalb veranlaßt, die Mißvergnügten zur Ordnung zu rufen und auf das hervorragende Vorbild der deutschen Opferwilligkeit hinzuweisen. Im
wt. Rach den letzten Meldungen aus Beirut setzen die Engländer ihre Luftangriffe gegen syrische Flughäfen fort. So wurden die Flugplätze von R a y a k. Palmyra. Mezze und Kissue erneut bombardiert. Cs entstanden aber nur geringe Materialschäden. Ein britisches Flugzeug, das über Damaskus Flugblätter abgeworfen hatte, wurde abgeschossen. Die syrische Bevölkerung nahm die Rundfunkrede des französischen Obetkommlsiats. General D e n tz, positiv auf. Die lyrischen Araber sind, wie aus der einmütigen Zu- ftimmung der Prelle hervorgeht. entschlossen. zusammen pit den Franzosen das Mandatsgebiet gegen leben englischen Angriff zu verteidigen. Die Ansprache Dentz habe bte Lage endgültig geklärt und die Bevölkerung warte nun mit Ruhe die weitere Entwicklung get Dinge ab. Wie wir bereits gestern berichten konnten. W auch die Drusen bereit bet der Verteidigung des Libanon mitzuwirken. Die Versuche der Engländer. Z w i e»
lung Europas" vorgelegt. Dieser Plan sieht vor, daß Europa in fünf oder sechs Staatenblocks aufgeteilt wird, von denen keiner in der Lage ist, eine Vorherrschaft zu erringen, bas heißt, es soll änderet» Kräften überlassen bleiben, diese verschiedenen Blocks gegeneinander auszusptelen. Angefichts des grundlegend verschiedenen Kräfteverhältnisses zu England und den USA. würde dieser Plan des polnischen Gernegroß, ein Plan, dem Herr Roosevelt natürlich zustimmte, praktisch auf eine Diktatur der Wallstreet und des amerikanischen Judentums über die Völker Europas hinauslaufen. Run. die Welt wird ein solches Schauspiel nicht erleben. Die Neuordnung Europas vollziehen weder Herr Sikorsky noch Herr Roosevelt, sondern die Achsenmächte.
Heute vor zwei Jahren haben diese Mächte, als das Kesseltreiben gegen Deutschland und Italien sich seinem Höhepunkt näherte, ein militärisches Bündnis abgeschlossen, das auf den Schlachtfeldern seine Feuerprobe bestanden hat. Die Hetzer haben diese Warnung damals nicht verstehen wollen. Die Kraft und die Macht der Achse wirb ihnen jetzt Tag für Tag zu Gemüte geführt. Am Enbe bieses Kampfes aber steht ber Sieg ber Achsenmächte unb damit bie Neuordnung Europas nach den Grundsätzen des Rechtes und der Vernunft.
Gegensatz ju den Deutschen wissen die Amerikaner freilich nicht, wofür sie opfern sollen. Sie wissen, daß vieler Krieg nicht ihr Krieg, sondern der Krieg des Herrn Churchill ist. Der amerikanische Weltkriegs-General Johnson ruft deshalb auch seinen Landsleuten in einer Broschüre zu, es sei
rüstungswoche benutzt, um an bas Land zu i mehr und bessere Waffen zu geben. „Ich b Schiffe und zwar müssen sie uns so schnell wie möglich zur Verfügung gestellt werden. Ferner werden mehr Geschütze und schnellereMarineflugzeuge benötigt. Auch mehr Flugabwehrkanonen für den Schutz ber Flotte sind erforderlich." Wir haben volles Verständnis für einen solchen Notschrei des Ersten Lords der britischen Admiralität, ganz besonders in einem Augenblick, in dem die britische Flotte im östlichen LZittelmeer neue
leprdle; Für 2 Wochen 94 SRpL. für einen Monat RM. 2.—, einichlietzlich Trag lohn. ) Bte Poü bezogen RM. 2.35 zuzüglich 36 Rpf Bestellgeld, Einzelnummern 10 Rvf. SebmBenmg ber Lieferung rechtfertigt leinen Anfvruch auf Rückzahlung Bes Bezugspreises.
spalt zwischen die einheimische Bevölkerung und bie Man- datsverwaltung zu säen sind gescheitert.
Auf die Nachricht bin. daß der britische Generalkonsul in Beirut von seiner Regierung abberufen worden ist. teilt bie französische Regierung in Vichy mit. daß bem französischen Konsul in London. Chartier, von der britischen Regierung bie Aufenthaltserlaubnis entzogen wurde. Die fron» zösische Regierung habe daraufhin mitteilen lallen, daß. sie Gegenmaßnahmen von gleichem Gewicht treffen werde Eine Meldung aus Beirut besagt, daß nunmehr alle britischen Konsule in Syrien ausgefordert worden sind, das Land zu verlallen.
Nach syrischen Meldungen nimmt die iudenfeind- liche Bewegung in Palästina mit jedem Tag größeren Umfang an. Zahlreiche ausländische Juden haben sich, wie die Zeitung „AI Sialla" beruhtet, an Bord englischer Dampfer begeben, um sich nach Amerika ernzuschifsen.
Von Monroe zu RooseveLt
Von Wilhelm Ackermann.
Die Zeitspanne von 118 Jahren, die von der berühmten Erklärung des Präsidenten Monroe vom 2. Dezember 1823 bis zur heutigen außenpolitischen Haltung Roosevelts ver- flosien ist, könnte man auch überschreiben: von der Se lb stbe s Lei du ng zum We 1 t h e r r sch a s t s ge- l ü st. Dem von Monroe verkündeten Grundsatz, dass hinfort europäische Staaten sich nicht mehr politisch oder gar mit territorialen Bestrebungen im amerikanischen Bereich em- zumischen hätten, entsprach für die Vereinigten Staaten selbst der Vorsatz, sich selber von allen Händeln der Welt fernzuhalten, bie sie nicht in ihrem eigensten Gebiet berührten. Es war bie kluge Erkenntnis eines damals noch jungen Staates, daß er selbst erst in seine Rolle hinein- wachsen, an seiner inneren Festigung, politisch wie wirtschaftlich, arbeiten müsse und daher seine Ziele nicht weiter stecken könne, als bis zur Sicherung dieser Auf- und Ausbauarbeit gegen Störungen von außen. Als dieses Ziel nach bem Sezessionskrieg gegen die Südstaaten der Union (1861—65) erreicht war. begann eine wirtschaftliche Entwicklung zum Hochkavitalismus, der Bildung vonRiesen- konzernen und -vermögen, namentlich auch im Zuge ber Erschließung des amerikanischen Westens, die in ihrem Bestreben nach Anlage für die angehäuften Kapitalien schon bald über die Grenzen des Landes hinausdrängte. Man paßte diesem Bedürfnis kapitalistischer Prägung die politische Lehre Monroes insoweit an. als man sie zunächst aur den südlichen amerikanischen Kontinent ausdehnte, der seitdem, etwa seit Ende der sechziger Jahre, ständig unter dem Druck des Vorherrschastsanspruchs ber Vereinigten Staaten steht. Unmerklich aber unb automatisch vollzog sich als Begleiterscheinung bes wirtschaftlichen Kapitalismus auf dem politischen Gebiet ber Übergang von ber Selbstbescheidung bet Monroe-Doktrin zu einem immer ausgesprocheneren Imperialismus. Nicht sprunghaft ist daher ber Weg von Monroe bis Roosevelt verlaufen, sondern schrittweise, in Etappen: und sie sind gekennzeichnet durch die Namen der Präsidenten Mac Kinley, Theodore Roosevelt und Harbins. Unter bem Erstgenannten erfolgte 1897 ber Erwerb von Hawaii mit bem bie Vereinigten Staaten zum erstenmal in den Stillen Ozean vorstießen, 1898 bet Krieg gegen Spanien, ber ihnen Kuba unb Portoriko, sowie mit ben Philippinen bie Nachbarschaft Japans im Fernen Osten brachte. Theodore Roosevelt, der „Roughriber" bes spanisch- amerikanischen Krieges, sicherte bann während seiner Prci- sibentschafi ben USA. ben Bau unb den Besitz des Panamakanals, indem er in den Jahren 1901—03 mit den Mitteln bet Dollardivlomatie von bem widerstrebenden Kolumbien die neue Republik Panama absprengte, bie bann bie Kanalzone an bie Vereinigten Staaten abtrat. Unter bet Präsibentschast Harbings schließlich erfolgte auf ber Ab-
schwere Schläge der deutschen Luftwaffe einstecken mußte. Auch Alexander setzt im übrigen, wie alle seine Landsleute, da er die Leistungsunfähigkeit der britischen Rüstungsindustrie erkennt, seine ganzen Hoffnungen
Diktatur-Illusion der Wallstreet
(Eigener Drahtberichi unterer Berliner SLriftleitung)
Erjcheinungszeit:
ß iMilcnnhoil Wattägiid) nachmittags.
v Schchänszatt! B Uhr morgens bis 7 Uhr abends auger Sonn- u. Feiertags
Unterhaltungsbeilage '8cclinec Sür0' ««im-WUm-rsdo-i
