Wiesbadener Tagblck
Lrfcheinungszeit
6 Ausgaben
Unterhaltungsbeilage
Wöchentlich
mit einer täglichen
L. ScheUenöerg'sche Bllchdruckeret, „Xagblatt - tzaui" 8ernlpred)ei>Sammel.!)lr 59631 Drahlanichrifl. Tagblatt Wiesbaden. PoMcheckkonio Frankkur» a. !Dt Vit. ,405.
Bezugspreise: Für 2 Wochen 94 Rpk^ Mr einen Monat RM 2.— einlchlietzbch Trag lohn. Durch die Post bezogen RM 2.35 zuzüglich 36 Rpf Bestellgeld. Einzelnummern 10 tRpf. Die Bebinderung der Lieserung rechtkertigi keinen Anspruch aut Rückzahlung des Bezugspreises.
Werktäglich nachmittags.
Lelchäktrzeit: s Uhr morgens bis 1 Uhr abends außer Sonn- u. Feiertag» Berliner Büro Berlin-Wilmersdorf
Anzeigenpreise: Em Millimeter Höhe der 22 Millimeter breiten Spalte mt Anzeigenteil Grund, preis 7 Rvk., der 85 Millimeter breiten Spalte tm Tertteil 60 Rpf.. sonst laut Preisliste Nr. 9 Nachläße nach Preisliste Nr. 9. - Schluß der Anzeigen-Annahme 9‘/> Uhr vormittags.
Nr. 116
Dienstag, 20. Mai 1941
89. Jahrgang
Das britische Tanker-Sterben
Seit dem l.Mai verlor die englische Tanker-Flotte insgesamt 85000 BRT
Roosevelts „bessere Wett"
as. Berlin, 20. Mai. Sträflinge helfen Hitler besiegen — das ist die neueste Parole der sich Überschlagenden amerikanischen Kriegshetzer. 2n Erohaufmachung veröffentlichen nämlich „New Jork Times" und .,New 'Dort Herald Tribüne" Meldungen aus Atlanta (Georgia) mit entsprechenden Bildern, daß die Sträflinge der dortigen Bundes- st r a f a n st a l t die Produktion für die Rüstungswerke innerhalb eines Monats in patriotischer Anwandlung verdoppelt hätten. Es heißt daun weiter, diese Sträflinge hätten eine selbstgemachte Karikatur ausgehängt mit der Unterschrift „Wir wollen helfen, ihn zu besiegen". Ganz offensichtlich hofft man durch derartige Meldungen und Bilder die amerikanische Arbeiterschaft anzuspornen, über deren Haltung in der letzten Zeit mehrfach Klagen laut wurden. Zugleich geht der Redefeldzug der Kriegstreiber weiter. Auch der berüchtigte Oberst D o n o o a n, der seinerzeit Griechenland und Jugoslawien aufputschte und auch andere Staaten zum Kriegscintritt zu bewegen versuchte, beteiligte sich an dieser Kriegshetze. Er scheut sich nicht, die Lüge in die Welt zu setzen, daß Deutschland in naher Zukunft Portugal besetzen werde. Will Herr Donovan damit etwa amerikanische Absichten gegen portugiesische Besitzungen rechtfertigen, Absichten, gegen die sich Portugal in aller Form zur Wehr gesetzt hat?
Im allgemeinen sind es die alten Platten — auch die Portugallüge ist ja nicht ganz neu — die in diesem Redeieldzug aufgelegt werden. Allerdings geht man neuerdings mehr und mehr zu der Parole über, daß Amerika und England berufen seien, eine bessere Welt zu schaffen. Niemand erinnert bei dieser Gelegenheit freilich daran, daß nach dem Weltkrieg die Demokratien ia alle Machtmittel m der Hand hatten und daß sie damals nicht eine bessere Welt schufen, sondern eben jene unhaltbaren Zustände, die sich in der Weltwirtschaftskrise auswirkten und die schließlich auch den jetzigen Krieg auslösten. Das hält den amerikanischen Innenminister Ickes nicht ab, zu fordern, daß sich der Amerikanismus wieder geltend machen müsie. Dann könne Amerika vereint mit dem britischen „Verbündeten" eine neue freie Welt schaffen. Auf der gleichen Linie liegt die von Roosevelt ausgegebene und von seinem Außenminister Hüll aufgenommene Parole, dah man für den Welthandel und die Freiheit der Meere kämpfen müsse. Niemand ist dazu offensichtlich berufener als die Amerikaner, die ra einen führenden Anteil an der Ruinierung der Weltwirtschaft haben. Roosevelt und seine Freunde versuchen es also jetzt mit dem Appell an den Geldbeutel. Sie versprechen sich davon wohl eine größere Wirkung, als von den Lügen über die Bedrohung Amerikas. Deshalb also jetzt immer wieber die Reden, dah das kapital istische Gefüge bei USA. bedroht sei. Mit solchen Parolen hofft man. die amerikanische Öffentlichkeit sür die Kriegshetze des Präsidenten gewinnen zu können. Sind es also auch
Fortgang der Atlantikschlacht
as. Berlin, 20. Mai. (Eig. Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung.) Die britische Tankerflotte erlebt schwarze Tage. Gestern erst meldete der Bericht des OKW. die Versenkung von 25 000 BRT. Tanker-Tonnage. Heute wird erneut die Vernichtung von 33 000 BRT. Tanker- Tonnage gemeldet. Seit dem 1. Mai verlor die britische Tankerflotte damit insgesamt 85 000 BRT.. Das fällt für England um so schwerer ins Gewicht, als die britische Wehrmacht naturgemäh einen erhöhten Bedarf an Öl hat nnd als andererseits die Jrokquellen für England aus- scheiden, ko dah der Weg für die Heranschafsung des Öls für England noch länger geworden ist. Setzt man für die Tanker sechs Fahrten im Jahre an, so ergibt sich, dah mit der bis jetzt allein im Mai vernichteten Tanker-Tonnage etwa 85 0 000 Tonnen Rohöl im Jahr hätten nach England transportiert werden können. Aber auch die anderen englischen Handelsdampfer sind weiter das Ziel der deutschen Angriffe, was sich allein aus der Tatsache ergibt, dah in der Woche vom 12. bis 18. Mai 181 36 0 BRT. als versenkt gemeldet wnrden. Nimmt man noch hinzu, dah bisher im Mai die englische Kriegsflotte 12 Einheiten verlor»— einschließlich des heute gemeldeten U-Bootes —. so ergibt sich deutlich, mit welchem Erfolg der Kampf gegen die englische Handelsflotte und Kriegsmarine ständig fortgeführt wird.
neue Schlagworte, so ist es doch die alte Hetze, der alte Versuch der amerikanischen Kriegstreiber, die Öffentlichkeit hinter sich zu bekommen. Zu ihrem Kummer müssen redoch Roosevelt und Hüll feststellen, dah man m den USA. keineswegs überall geneigt ist, den neuen Schwindel gläubig hin- zunehmen. So weist die „New Vork Times , ein Blatt, das von jeder Freundschaft für die totalitären Staaten weitent- fernt ist, darauf bin, dah niemand dle Erundsatze. bie Herr Hüll jetzt proklamiere, mehr verletzthabe als dieUSA. Sie seien führend gewesen in ber Errichtung internationaler Handelshinderntsse. Auch sei es Roosevelt gewesen, der die Weltwirtschaftskonfe- renz auffliegen lieh, weil er nicht für die Stabilisierung per Währung zu haben gewesen sei, sondern den Dollar abwerten wollte. Das ist eine Kritik an den Reoen Roosevelts und Hulls von amerikanischer Seite, eine Kritik, der wir nichts hinzuzufügen brauchen.
USA. werben um Südamerika
Von Walter Ahmus
Immer wieder kommen aus Amerika Nachrichten zu uns. die deutlich erkennen lassen, wie sehr sich heute die USA. uni die südamerikanischen Staaten bemühen. Bald lädt man südamerikanische Offiziere ein, die Rüstungsfabriken der USA. zu besichtjaen. bald schickt man bekannte Filmschausvieler wie etwa Douglas Fairbanks als „kulturelle Sonderbotschafter" in die südamerikanischen Staaten, bald macht man den südamerikanischen Staaten große Hoffnungen auf Absatz ihrer Produkte in den USA. und bald feiert man in großen Reden die gemeinsamen Ideale. Das Ziel aller dieser Bestrebungen ist sehr leicht zu erkennen. Herr Roosevelt und seine Freunde möchten ganz Amerika van Grönland bis zum Kav Horn in eine Front gegen Europa, aber auch in eine Front gegen Japan, kurz gesagt, in eine Front gegen die Mächte der Neuordnung bringen. An sich ist freilich dieses Werben um Südamerika keineswegs neu, es ist höchstens stärker geworden. Bemühte man sich früher vor allem um des Geschäfts willen um die südamerikanischen Staaten, io ist seit geraumer Zeit, nämlich seit jenen Tagen, in denen Herr Roosevelt glaubte gegen die „Angreiferstaaten", welchen Ausdruck man in den USA. gern für die autoritären Staaten anwendet. Stellung nehmen zu muffen, das Bestreben deutlich erkennbar, die „westliche Hemifphäre" zu einem einheitlichen Block mit outitotolitärer Front zufammenzufchweihen. Diefe Wendung der Roofeveltfchen Politik vollzog sich bekanntlich im Herbst 1937 mit der berühmten Rede in Chikago (am 5. Oktober 1937, ein für die Kriegsfchuldfrage sehr wichtiges Datum!), in der er in ungewöhnlich scharfer Farm den ..Angreiferstaaten" den Kampf ansagte und ihnen mit „Quarantäne" drohte. Nach München, das heiht, nach den letzten Sevtembertagen des Jahres 1938. verschärfte sich die Politik Roosevelts gegenüber den totalitären Staaten, es war deutlich erkennbar, daß die scheinbare Erhaltung des Friedens — wir wißen inzwischen längst, dah auch für die Engländer München nur einen Zeitgewinn bedeuten sollte — nirgends mehr bedauert wurde als in den USA. Roosevelt war nun mehr noch als bisher bemüht, die südamerikanischen Staaten für seine Politik zu gewinnen. So trat schon wenige Wochen nach München, im Dezember 1938. die panamerikanische Konferenz in Lima zusammen und nahm, wenn auch nach einigen Schwierigkeiten, eine Entschliehung an. welche die kontinentale Solidarität ganz Amerikas „gegen alle fremden Interventionen und Aktivität" festlegte und sämtliche Republiken zu gemeinsamen Garanten der Monroe- Doktrin machte. In den Konferenzen von Panama und Havanna hat Roosevelt dann später versucht, die diplomatische Zusammenarbeit mit den südamerikanischen Staaten noch weiter auszugestalten. Immer wieder versuchte man den südamerikanischen Staaten einzureden dah sie von Deutschland bedroht seien, immer wieder erzählte man Schauergeschichten von dem Wirken der Fünften Kolonne.
.ist erstaunt und irritiert darüber, dab im beit und Reckt' so etwas möglich ist. Aber
Die italienischen Truppen verlassen Kroatien
Die gefarnte zivile Gewalt geht an die kroatischen Behörden über
Bon neuem französisches Blut vergossen
Ruudfunkanfprache des Generals Dentz an die Franzosen in Syrien
Ausführungen. ,,u ——— "u
Kampf für .Freiheit und Recht' so etwas möglich ist. diejenigen, die ein Gedächtnis haben, wundern sich nicht.
Wenn man nun aber in den USA. vom Kampf für die Freiheit und vom Kampf für die Demokratie redet, so ist das zu einem Teil doch nur das Aushängesch i l d für Wirtschastsvläne. Seit langem sind die USA. bemüht, ihren wirtschaftlichen Einfluh in den südamerikanischen Staaten auszudebnen, und schon vor dem Kriege war die Konkurrenz zwischen den USA. und England in Südamerika groh. Es ist denn auch kein Wunder weiter, wenn amerikanische Wirtschaftskreise immer wieder die Forderung erheben. England mühte noch weitaus mehr, als es bisher geschehen ist. von seinen Kapitalanlagen in Südamerika an die USA. abtreten. Gerade diese wirtschaftlichen Bemühungen Washingtons um die südamerikanischen Staaten stoßen auf große Schwierigkeiten, da die USA. nicht in der Lage sind, die Erzeugnisie der südamerikanischen Staaten aufzu- nebmen. So sehr man sich auch in Washington den Anschein gibt, als ob man den wirtschaftlichen Nöten, die durch den Krieg in Südamerika entstanden sind, steuern könnte, so ergibt doch ein kurzer Blick in die Produktions- und Handelsstatistiken dieser Länder, dah der Verlust des europäischen Handelspartners nicht zu verschmerzen ist. Washington versucht zunächst einmal mit Anleihen zu arbeiten, aber auch
Was die im Palazzo Venezia unterzeichneten Abkommen anbelange, so schreibt „Eiornale d'Jtalia .so werde mit dem grundlegenden Grenzabkommen Italiens das, Adnavroblem unter vollkommenster Befriedigung der italienischen B »lange gelöst. Das Blatt erklärt u. a. weiter, „bas von den Engländern und «zranzoken in Ver
sailles geschaffene System, das darauf abzielte, Italien mit einem strategisch feindlichen System und der politischen Gegnerschaft der Ostküste der Adria zu schwächen, um ihm so jede Aktionsfreiheit im Mittelmeer zu nehmen, ist endgültig annulliert worden. Der Adriaraum wird in ber Tat ein geschlossenes Binnenmeer. Italien kann sich nach ber Rückenbeckung mit allen seinen Kräften seinen grohen unb vorherrschenden Mittelmeermissionen widmen, die durch das Freiwerden seiner gesamten Kriegsmarine unterstützt werden."
Der Führer ber kroatischen Freiheitsbewegung Pave- l i t s ch äußerte sich dem Direktor ber Agencia Stefani gegenüber über bas italienisch-kroatische Abkommen, bas aus ber geographischen Lage unb den alten Beziehungen beiber Länber bie Konsequenzen ziehe. Die Grenzen seien keine Scheibewand. Die an der Küste, die an Italien fällt, lebenden Kroaten dürften sicher sein, dah sie in ihrer nationalen Entwicklung nicht gehemmt werden. Zur Würdigung dessen, was der Duce für Kroatien tat, reichten Superlative nicht aus. Mit der Bildung der kroatischen Monarchie werde eine alte Tradition wieder ausgenommen. Der kroatische Staat gehe mit größter Energie an den Wiederaufbau, um das, was in den vergangenen 20 Jahren in moralischer und materieller Hinsicht zerstört wurde, wieder herzustellen.
Beirut. 19. Mai. Der französische Oberkommissar in Syrien und im Libanon, Genera! Dentz. wandte sich tm Rundfunk an die Franzosen in Sorten und im Libanon. Er wies auf den von Marschall P ö t a i n erlaßenen Appell zur Ordnung und zum Frieden hm und stellte fest, daß m demselben Augenblick englische Flieger unversehens syrische Flughäfen angriffen. Nach dem Überfall auf Mers - e l-Keb t r und aufDakar habe England von neuem französisches Blut vergossen. Der General erklärte dann, man werde gegen teilen Angriff Widerstand leisten. Die Levantearmee fei bereit, Gewalt gegen Gewalt anzuwenden.
*
wt. Der Überfall ber RAF. auf das französische Mandat Syrien hat in Frankreich tiefe Entrüstung ausgelost. Die gerade in diesem Augenblick bekanntgewordenen Erklärungen Roosevelts und der englischen Politiker, in denen an bie demokratische Solidarität Frankreichs appelliert wirb, konnten nicht drastischer illustriert, werden als durch bie Bomben britischer Flugzeuge, die wieder unschuldiges französisches Blut vergoßen. Angesichts dieser Ereignisse gibt die a m 11 i 4 e französische Nachrichtenagentur tn Vichy eine Erklärung heraus, in der sich. bte Regierung Pstam englische Belehrungen über Ehre verbietet. Das Niedermetzeln von Menschen bei Äers-el-Kebtr. Menschen, die bis auf diesen Tag Waffenbrüder der Engländer waren, habe nichts mit Ehre zu tun. Mit Ehre habe auch nichts die Haltung Englands bei D a k a r zu tim gehabt. Von Ehre könne auch nicht die Rede sein, wenn die Engländer fern vom.Kriegsschauplatz die Trikolore des französischen Kolonialreichs berunterrißen. „Franzosen", so schließt bie Erklärung, „wenn wir darüber einig sind, ist es wohl klar, baß wir keiner englischen Lehrstunden über Ehre bedürfen. „Zum Teufel mit der Königin von England", so schreidt die Marseiller Zeitung „Midi Libre". hätten die bretonischen Seeleute nach ber Schlacht von Trafalgar gerufen. So ähnlich bente au «beute Admiral Sarian und das gesamte französische Volk. Bei der a m e r i k a n i s ch e n E n g I a n d - S i l f e. so schreibt der frühere französische Minister SvinaHe in der tm unbesetzten Gebiet erscheinenden Zeitung „L Eitorf . handele es sich um ein großangelegtes Unternehmen zur Erringung der Welthegemonie. Die Politik Roosevelts gehe darauf hinaus die USA. zum Nachfolget des britischen Imperiums zu machen. Hinter Humanitären Phrasen versuche man die Schamlosigkeit und Brutalität dieses Vorgehens zu verstecken. Die Beherrschung der großen See- (trafoen, das Monopol ber vaupttohstone und ber Goldstandard
feien Glieder ber Kette, mit der man Europa zu fesseln versuche. So sehe bie Freiheit der Volker aus, die die angelsächsischen Nationen angeblich verteidigten m
Auch in den neutralen Staaten bat der neueste Propaganda-Feldzug der Engländer und Amerikaner eine schlechte Aufnahme gefunden, vo ernmert die fchwe- difche Zeitung „Aftonbladet^ daran, daß die Engländer schon im Weltttieg das neutrale Schweden durch Bedrohung mit Aushungerung zu demütigenden Zugeständnissen gezwungen habe. Heute suche man wieder durch unberechtlÄe Anklagen unb gröbste Mißdeutungen amtlicher schwedischer Erklärungen, einen Druck auf das Land auszuüben. „Ern großer Ter! der schwedischen Öffentlichkeit" so schließt. „Aftonbladet .seine
Agram, 19. Mai. Die italienischen Truppen, die sich auf kroatischem Boden als Besatzungstruvven befinden. haben am Äontagmorgen begonnen, sich auf bte neu festgelegten Grenzen zurückzu ziehen.
Der Duce bat für bas Kommandoheer ber Armee einen Tagesbefehl erlaßen, wonach auf Grund der tn Rom geschloßenen politischen Abkommen ab 2« Mat bte gesamte zivile Gewalt in ben bem unabhängigen, kroatischen Staat zuerkannten Gebieten, bie bis heute dem italienischen Militär unterstellt waren, an dre. kroatlschen Be- hörben übergeht. Die italienischen Streitkräfte, bte sich gegenwärtig auf dem Gebiet bes unabhängigen kroatischen Staates befinben. werben ab 20. Mat Nicht mehr bte Ausnahmestellung von Besatzungsstrettkraften haben sondern ben Charakter von auf bem Gebiet des befreundeten und verbündeten unabhängigen kroatischen Staates stationierten Truppen annehmen.
