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Wiesbadener Tagblatk

Donnerstag, 8. Mai 1941

Ritterkreuz für Bewährung im Baikan-FeiLzug

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unser, sie batten

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Der Irak lehnt jeden Kompromiß ab

Kampf bis im endgültigen Bertreibung der Engländer

von aul

Die heutige Ausgabe umfaßt 8 Selten

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nicht in einen Vergleich gebracht werden tonn.

Die dentfchen Truppen verpflege« sich aas englischen Beate»

Das Leben in den anderen Städten

Die besonderen Verbältnisse. die durch den Flüchtlings­strom in Alben verursacht wurden, und m den anderen Städten Griechenlands natürlich nicht ieftzustellen. Dort sind

Seit« 2 Nr. 108

Alltag im besetzten Griechenland

Das Ansehen Deutschlands im griechischen Bolt stärker nad gröber al» ie

bi en ft auf diesen Strecken, bte über den Irak fuhren, tft eins e ft e I lt und die Üb erlaubt e legravben- le Hungen iinb außer Betrieb gesetzt worden.

Alte Sorgen iw Vordergrund

(Fortsetzung von Seite 1)

Je schwieriger sich die Zufuhren aus USA. gestalten, um so intensiver befaßt man sich in England mit der La?e der ei aen en Rüstungsindustrie. ..Daily Herold stellt in einem Artikel idt baB die ProduktionslaLe seit der Kato- fttoobe von Dünkirchen keine wesentliche Verbesserung cn rabren habe. Die Kriegsindustr« tn England laute noch immer nicht am vollen Touren. Wenn man die Produktion mit 80 Prozent der tatsächlichen Le,stungsfMgkeit der briti« scheu Industrie annebme. Jo lei das bereits reichlich ovtl> mistilch Die Regierung versuche neue Arbeiter mi rekrutieren, während die GewerNckaften behaupteten, daß die vorhande­nen Arbeiter nicht einmal voll besckäftigt werden konnten. Der Daily Herold" 'sucht nach Gründen für diese bedauer- ttche "Erscheinung. Er führt innere englische Transport, schwierigkeiten. Feblleitung der vorhandenen Rohstofie und Mangel an Srennmatertaf an. Die mähren Ursachen liegen ieboch wo ganz anders. Doch darüber muß sich bet ..Daily

Peter der Kleine prunkvoll möbliert

Sn der ©trabe von Jerusalem nach Bethlehem

Genf. 7 Mai. Nach einer Havas-Meldung aus Beirut bat Peter bei Kleine aus Jugoslawien mit Seinen ..Ministern ein prunkvolles Gebäude an der Strome d o n Jerusa­lem» ack Bethlehem bezogen. Seine beiden Tanten, so wird weiter berichtet, wohnen tn Jerusalem. Hoffentlich macht der kleine Atravven.konig. unbeaufsichtigt von den Tanten, keine neue Dummheiten, nachdem ihm die erste teuer zu stehen kam. Immerhin spendiert ihm Churchill noch ein prunkvolles Gebäude, während die betrogene serbische Bevölkerung von London nur mit Hohn über­schüttet wird.

beit, daß hier am Fuße der Akropolis bte größte Sicherheit vor den Gefahren des Krieges bestehen würde. Diese Men­schenflut. die die Stadt förmlich überschwemmte, hatte wirt­schaftliche Auswirkunyen, deren Behebung heute noch ein großes Problem ist. Diese Menschen hatten Hunger, sie batten Bedarf nach allen möglichen Dingen, sie mußten ihr tägliches Brot, ober auch noch dies und jenes kaufen, und da fürchteten die Athener, selbst zu kurz zu kommen und eines Tages über­haupt nichts mehr zu haben, zumal durch die Kriegsereignilse der Verkehr immer mehr eingeschränkt und die Zufuhren immer stärker unterbunden wurden. So entstand eine Ein» kaufsvanik. die sich nicht nur auf Lebensrnittel aller Art. sondern auch auf die verschiedensten Bedarfsartikel erstreckte und bald zu einem regelrechten Ausverkauf der Stadt führte. — Aber als bte deutschen Truppen einmal« Werten, verschwand die allgemeine Nervosität, und es trat sofort eine starke Beruhigung ein. Mit der Ungewißheit über die Zukunft verschwand die Nervosität, und wo Re noch vor­handen war. wurde ste durch die klaren und vernünftige« Anordnungen der Besatzungsbebörden bald restlos beseitigt. Die außerordentliche Achtung, die sich unsere deut­schen Soldaten durch ihre Haltung und ihr Auftreten im ersten Augenblick erworben batten, wurde durch diese orga­nisatorischen Maßnahmen der militärischen Dienststellen noch verstärkt, und so steht beute unsere deutsche Wehrmacht in den Augen der Athener Bevölkerung als ein Wunde t « werk der Disziplin und der Organisation da. bas mit dem Auftreten unb dem Verhalten bet Engländer überhaupt

lagern

Angesichts der hier geschilderten besonderen Lage ist es _j6eioibentli<bei Bedeutung, daß die jetzt in Griechen­land stehenden Verbände bei beutschen Wehrmacht nicht auf die noch vorhanbenen Lanbesvrobukte unb Vorräte der griechischen Wirtschaft zurückzugreifen brauchen, um sich zu verpflegen, sondern diese Verpflegung aus eigenen Bestanden bestreiten. Zugute kommt ihnen dabei die riesigen Lager­bestände. die die Engländer für ihr Erveditionsheer in Athen, in Piräus, in Larissa unb an anderen Stellen ange­legt haben und die nun zum größten Teile unversehrt Kriegs­beute unserer Truppen wurden. Unsere Heeresverwaltungs­stellen haben sofort nach dem Einmarsch diese Bestände firner» gestellt und ihre Verwertung für die Verpflegung unserer Truppen in vorbildlicher Form organisiert. Ein Gang durch eines dieser englischen Lager ermöglicht interessante Einblicke in das Softem der Versorgung englischer Erveditionstruvveu, das zweifellos auf den großen Erfahrungen weit zuruck- reichender Erveditions- und Kolonialkriege aufgebaut wurde.

Hier findet man nicht nur alle überhaupt denkbaren Lebensmittel, sondern auch die verschiedensten Ausrüftungs- gegenstände. Zelte. Sportgeräte. Handwerkszeuge, Büro» artikel. Kückeneinrichtungen usw. Welche Werte auf diese Weise unseren Truppen in Griechenland in die Hande ge­fallen find, läßt fick im Augenblick nock gar nickt abschätzen. In Pbaleron bei Athen wurde eine Zentralverteilunasstelle eingericktet. in die die einzelnen Waren aus den verfckiedenen Lagern gehrackt und an die Truvvenverbände ausgeaehen werden. So vollzieht fick die Versorg"ng unserer Soldaten ganz unabhängig von der Versorgung der grieckücken Bevölkerung, für deren Sicherstellung die griechischen Behörden selbst die notwendigen Maßnahmen getroffen haben.

Athen, 7. Mai. Als wir in Athen etntiafen, waren erst vier Tage seit dem Einmarsch der ersten deutschen Truppen vergangen. Das Bild der Straßen wird seitdem stark von ihnen beherrscht: vor allem die zahlreichen Kraftfahrzeuge der Wehrmacht fallen in allen Stadtteilen, auch in den Vor­städten auf, während man bte einzelnen Soldaten selbst in größerer Zahl nur bort trifft, wo es etwas zu sehen gibt, im Zentrum der Stadt, in der Gegend des Derfassungsplatzes bet Univerfitäts- unb Stabionftiafte unb an ben »enftnalern bes alten Hellas, vor allem natürlich auf der Akropolis.

Wieder Ruhe ««d Ordnung in Athen .JKMWMf Ä" SÄ« «Ä war diese Zahl um die Hälfte angewachsen. denn etwa 500 000 Menschen batten fick in den Wochen vorher nad> Süthen geflüchtet, in bei Annahme und Eewlß-

Die Engländer bringen sich in Sicherheit

Beirut. 7 Mai. Die englischen Konsulate in Beirut und Damaskus haben ben englischen Staatsangehörigen bte Weisung erteilt, bie Länber bes Nahen Ostens zu verlassen unb fick in Sicherheit zu bringen. Es wurde ihnen angeraten, bie Familien nach Indien zu schäften, „so lange noch Gelegenheit dazu ist .

Indische Solidaritatserklärnng

Rom, 8. Mai. (Funkmeldung.) . Die indische Unab- hSngigkeitslisa mit dem Sitz tn Tokio bat eine Ent­schließung angenommen, in der fie ihre volle Solidarität mtt dem irakischen Volke zum Ausdruck bringt, das für fe ne Frei­heit gegen das verhaßte England kommt. Diele Entickließung ist an alle Vereinigungen der astatischen Völker weltweeleitet worden mit der Aufforderung, ihre moralische und inaterielle Unterstützung dem Kampi gegen ben Feind und Tyrannen zu gewähren.

ttaaütdjen Unabhängigkeit Mim Kampf gegen die Türkei ver­lockt worden waren. Die Schicksale der irakischen Dynastie spiegeln wider, wie vollkommen sich England als Herr des Landes betrachtete. Als der englandhönge Hussein, König des Hebickas, von Ibn Saud, dem König von Saudi-Arabien, vertrieben wurde unb tn Zypern im Exil starb, nahm fick England seiner Söhne an: der ältere, Abdullah, wurde Emir des Irak, der andere, Feisal. König von Syrien. Die Franzosen aber wollten Syrien als Mandat und vertrieben kurzerhand den Husseinivrößling. Darauf wurde sein Bruder Abdullah von den Engländern bei Gelegenheit einer Konie- renz in Kairo 1921, bei der Churchill den Ton angab. ein­fach als Emir nack Transjordanien versetzt, und Feisal. be­stieg den Königsthron des Irak in Bagdad. Unter Seiner Regierung stieg bann Anfang der dreißiger Jahre der Irak vom englischen Mandat zum selbständigen Königreich und Völkerbundsmitglied auf. allerdings mit der Bindung, daß er seine Außenpolitik im Einvernehmen mit der englischen zu führen und englische Flugplätze und eine ständige eng­lische Besatzung von einer Division zu dulden habe, König Feisal starb bald darauf 1933 in der Schweiz an einer nie aufgeklärten Vergiftung. Sein Sohn und Nackiolger, Bh a H I.. fiel einem ebenso ungeklärten Auto-Umall zum ufer. Die Meinung der Iraker über den Fall bekundete lick darin, daß in Verfolg dieses „Auto-Unfalls der englt'cke Generalkonsul in Bagdad von einer erregten Volksmenge erschlagen wurde. Das irakische Volksempftnden bat Sick, tn der Erinnerung an die englischen Weltkriegsversprechen, niemals mit der Einschränkung der Unabhängigkeit des. Lan­des abgefunden: immer wieder ist es zu Meinungsverschieden­heiten zwischen bet irakischen Negierung unb der englilchml Schutzmacht über die Auslegung der bestehenden Verpflich­tungen gekommen Was jetzt, gerade tn diesem «kritischen Augenblick, bie Engländer veranlaßt bat. den Bogen durch ihre Truppenlandungen tn Basra zu über­spannen und damit den ebenen Konflikt zu entfesseln, .ist chwer erfindlich. Es dürfte fick wieder einmal um eine persönliche Glanzleistung Churchills handeln, in deren Ver­folg den englischen Generalen, die die Folgen auszubaden Haben, noch mehr graue Haare wachsen. Denn ihnen wurden natürlich die Truppen, die jetzt tm Irak eingesetzt werden müssen, um zunächst einmal bte Ölversorgung der Mittel- meerflotte wiederherzustellen, an der Nordafrikafront „zur Verteidigung Ägyptens sehr viel willkommener sein. Darüber Hinaus bescheinigt übrigens so ziemlich bte ganze Weltpresse den Engländern, daß in dem Vorgehen des Irak offenbar die erste Wirkung ihrer Balkanniede.rlage und des damit verbundenen Vreftigeverlustes zu erblicken sei. .

Aber es handelt sich für London tn diesem irakischen Fall nicht nur um eine Frage des Ansehens, insbesondere gegenüber der sonstigen arabischen Welt, die es So gern vor seinen Wagen bannen möchte, nicht nur um das Ol aus MoSSul und Kerkuk, sondern auch um bie S täte tu n ab er 8.1u g» oerbinbung nach Snbten, für die die Zwiscken- landeplätze auf irakischem Boden nicht su entbebren iutb. Selbst wenn es aber gelingen sollte, die Macht.des engltWn Empire soweit zusammenzufassen, daß sie wenigstens.beschet- bener Weise dem Irak gewachsen ist. Miete ein peinlicher Rest für die englische Politik übrig. Man steht nun abermals in offenem Kampf g e g.e n b a 5 3 r q b e r t u m. bas bie Vorgänge in Palästina tn den. Dorkriegsiahren nock nickt vergessen hat. Man muß vom irakischen Konflikt her mit Rückwirkungen auf die anderen arabischen Staaten rechnen, unter denen Saudi-Arabien als größter immer eine große Unbekannte in der Londoner Rechnung gewesen ist. Der Gouverneur von Aden bat bereits dringende Vor­stellungen erhoben, er brauche Truppenverstarkunyen, weil tn feinem Sinterlande Sadrantaut. bas an Saudi-Arabien grenzt unb erst vor einigen Jahren durch die Bomben der RAF. „betriebet“ worben ift. Unruhen zu befurchten feien. Kurz, es ift eine Lage entstanden, die fick auf englischer Seite durch allgemeine Nervosität und schwere Sorge vor dem Kommenden auszeichnet. All das hatte ^ch vermutlick ver­meiden lassen, wenn man nicht an der Themse geglaubt hätte, sich einem kleinen Volke gegenüber ruhig einen aber­maligen Vertragsbruch leisten zu können. Es tft nicht das erste Mal. daß England eine weitgehende Verkennung der arabischen Psyche beweist. Es bat Schon seinerzeit nicht auf ben Mahner unb Warner Lawrence, gehört. Jetzt tft er über­dies tot unb kann dem Kolonialmlnisteritim nicht mehr lästig fallen. Aber die Freude daran dürfte nicht ganz ungetrübt lein.

Einsatz überraschend den Gegner an, warf ihn zurück unb stieß in Richtung Saloniki vor. Diese Kämpfe haben tm Zusammenwirken mit ben baneben vorstoßenden Panzer­divisionen zum Fall von Griechisch-Mazedonien beigetragen. Generalmajor Schörner wurde bereits int Weltkrieg für ganz besondere Tapferkeit mit dem Orden pour le mänte ausge« iei<6öiaior Gorn hatte am 10. Avril 1941 den Auftrag, mit einer kleinen gemischten Abteilung zur Herstellung der Ver­bindung mit der italienischen Armee auf Debar vorzu­dringen. In kühnem, schnellem Vorstoß gegen ben weit überlegenen Feinb nahm er nach liberrotnbung bet starken feinblichen Stellung unb Riederkämvfung von sieben Bat­terien das befohlene Ziel. Er nahm dabei zwei serbische Generale, 150 Offiziere unb viele Soldaten gefangen, er­beutete neun Batterien, zwölf Panzerabwehrgeschutze unb unübersehbares Material. Dabei befreite er 800 italien'iche Gefangene, bewaffnete sie und nahm fie unter, feinen Be­fehl. Major Gorn. der sich schon am Stracin-Pab am 8. April besonders hervortat, hat durch seine kühne Ent­schlossenheit und persönliche Tapferkeit zu den erfolgreichen Kämpfen in Südserbien besonders beigetragen.

H - Obersturmführer Pleiß hatte am 12. Avril 1941 mit seiner Komvanie den Auftrag, eine englische Schlüssel­stellung zur Verteidigung bes Klibi-Passes zu erstürmen und damit der Leibstandarte den Durchbruch durch den Vaß zu ermöglichen. Bei Schnee und Regen hat er ohne Unter» Stützung schwerer Waffen. Selbst in vorderster Linie kämpfend, mit seiner Kompanie 20 MG's und viele Schützennester im Handgemenge genommen. Seine eigene Verwundung nicht achtend, blieb er seinen Männern bis zur Einnahme bei Eipfelstellung ein Vorbild hervorragenben Mutes. Durch seinen Angriff geriet bie englische Verteidigung ins Wanken, so daß der Einbruch in die Paßstraße schnell und ohne Ver» lüfte erfolgen konnte.

Das Ei'enlaub zum Ritterkreuz für Oberleutnant M incheberg

Berlin, 7. Mai. Der Führer unb Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat dem Oberleutnant der Luftwaffe, Müncheberg, das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen und folgendes Telegramm an ihn gesandt:

„In dankbarer Würdigung Ihres Einsatzes im Kampf für die Zukunft unseres Volkes verleihe ich Ihnen zu ihrem 40. Luftsieg als 12. Offizier der deutschen Wehrmacht da» Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes.

Beirut. 7. Mai. Die irakische Regierung hat die Note der ägyptischen Regierung, in. her Mtie um ™ ° £16 u "f® unb Überprüfung des irakischen Stanbpunt- t e s ersuchte beantwortet. Die Antwort wurde am Dienstag dem ägyptischen Botschafter in Bagdad überreicht Darm gibt bie irakische Regierung noch einmal die Vorgeschichte des Konfliktes wieder und betont, baß der Irak a fie Mittel nu einer Verständigung erschöpft habe. Praktisch Habe England durch seinen Angriff auf iraftW Truppen bem Irak ben Krieg erklärt. Daher komme ein K o m v r o - miß n icht mehr in Frage. Irak werde den Kamm fort Sehe n™ Abschließend bankt die irakische Regierung für die Sympathien, die ihr von der ägyptischen Regierung erwielen mU Der RundiunkSender Bagdad meldet: Die irakische Wehrmacht dankt in einem Aufruf dem Volk für den ein­mütigen Entschluß, den Kampf bis zum Siege aufzu­nehmen. sowie bis zur enboult t g e n Bert t et du na ber Englönber aus ihrem Lande und bem ganzen arabischen Reick burchzuhalten.

Der irakische Heeresbericht

Beirut. 7. Mai. Der irakische Heeresbericht vom Mitt- woch meldet von der irakischen Westarmee, daß nach Aus- lagen von Gefangenen die Beschießung des eng lilcken Flughafens Sennelseban große Be­sch Sd i g u n g e n zur Fasse gehabt habe. D^ Enenbahn- gleise und Bahnmaterial Teten serftqrt. Die Bontbenwürfe irakischer Flieger hatten erfolgreich die Gebäude bteies Flug­hafens getroffen. Die englische Luftwaffe habe auf ben 8Jug« «inta A l Raschid wenige Bomben ohne grobe Wirkung abgeworfen. Die irakische Flak Hobe britische Bomber abge- lAflfien Ein englisches Flugzeug, bas in der Nackt zum 1 Mai ben Flugplatz Sckuaibi bei Basra nqrbmarts ver» larien habe, sei in Brand geschossen worden.. ^rahtoe Stamm« truppen hätten ben Flugplatz S ck u q 'H.' unter Feuer ge

® SÄ, St ff’toiWSKTÄ schädigte Maschinen.

Englisches Kort besetzt

Beirut. 7. Mai. Das irakische Oberkommando gibt he»

Unsere Artillerie fährt mit der Beschießung des Flug- bafens Sabbanivah fort und verursachte dort Sach- »chäben.

Flugdienst England—Indien eingestellt

Schanghai. 7. Mai. (Oftafienbienft des DNB.) Infolge

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Herold", weil er sonst mit der Zensur in Konflikt geraten würbe, ausschweigen. Er darf nicht schreiben daß die deut­schen U-Boote und Fernbomber bte RohstofszusuHren aufs Stärkste gefährben. Er barf auch nicht darauf eingehen daß die deutsche Luftwaffe die in den Häfen eingetioffenen Roh­stoffe noch in den Lagerbäufern vernichtet und die Produk­tionsstätten zerschlägt. Das find die wahren Ursachen für bie unzureichenbe Herstellung von Kriegsmaterial und zwar Ursachen, die England nicht zu beseitigen vermag. Unsere U-Boote und Bombengeschwader werden dafür sorgen, daß die Verhältnisse sich für Großbritannien von Tag zu Tag weiter verschlechtern, daß die Schlackt tm Atlantik und über England zu einem entscheidenden Faktor des deutschen Endsieges werben.

TraifnnbDnlae: C.54entnberg'id|e 8n*bnufttd, IDitsbabeitettagMeH ttHesbabee Sefamfleüung: Dr. pH«, h-bil. S»ft-° Sch-U-n b.rgvnd ®tto X«Het banptKhnftleiHt: fcnfc ® ün tbei. sSintlich In tolestxiben. — Zur Zeit Ift Sreisliste 9 gülti-.

Berlin. 7. Mai. Der Führer und Oberste Beiehlshqber der Wehrmacht verlieh auf Vorschlag des Oberbeiehlshabers des Heeres. Generalfeldmarschall o. Brauchitsch. das Ritter­kreuz des Eisernen Kreuzes an:

General der Infanterie v. Wietersheim. Komman­dierenden General eines Slrmeetorps,

Generalleutnant Dr. Hubicki, Kommandeur einer Panzerdivision,

Generalmajor Schörner. Kommandeur einer Ge­birgsdivision,

Major Gorn, Kommandeur eines Schützenbataillons.

- Obersturmführer Pie iß. Komvagniechef Lerb- standarte Adolf Hiller. *

General b. Ins. v. Wietersheim bat als Korps- kommandeur in 5 Tagen unter Schwersten Wetter- unb Wege- DerhältmSSen die serbische Grenzstellung durchbrochen, nach hartnäckigen Kämvien Risch und Belgrad genommen, 20 000 Gefangene gemacht und 110 Geschütze erbeutet. Der persön­liche Einsatz bes Kommandierenden Generals, der stets an entscheidender Stelle und in vorderster Linie führte, haben zu diesen Erfolgen ausschlaggebend beigetragen. Bereits während des Westfeldzuges hat sich General v. Wieters­heim hervorragende Verdienste beim Durchbruch durch bie Weyganb-Linie bis zur Oise unb beim Durchbruch über die Marne bis Laon erworben.

Generalleutnant Dr. Subicki hat an der Zerschlagung der serbischen Kräfte in Mazedonien und der schnellen Ein­nahme von Ekolvie, die für den serbischen ^Feldzug aus­schlaggebend waren, das Hauvtperdienst. In vorderster Linie hat er Teile seiner Division persönlich zu schnellem und unaufhaltsamem Vorwärtsstürmen angeführt und so erreicht, daß Sich der Gegner, einmal geschlagen, nicht mehr setzen konnte und jeder Widerstand im Keime erstickt wurde. Dies war die Grundlage zu dem großen Erfolg. Im Westen hatte Generalleutnant Dr. Subicki als Kommandeur einer Panzerdivision nach dem Durchbruch der Peelstellung ent­scheidenden Anteil an dem Durchbruch nach Moerdtjk.

Generalmajor Schörner hat sich als Führer der Vor­ausabteilung einer Gebirgsdivision bei Lemberg und tm Westen als Divisionskommandeur beim Durchbruch durch die Vogesen durch persönlichen Einsatz und Initiative bewahrt. In Jugoslawien überrannte er im Morgengrauen bes , 6. April 1941 mit seiner Division durch überraschenden Vor­stoß die feindlichen Stellungen tn fast 2000 Meter Hobe und durchbrach zwei Bunkerlinie der Metaras-Llnie. Am 8 April 1941 griff et auf eigenen Entschluß bet persönlichem I