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Wiesbadener Tagblatt

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Erscheinungszelt

Nr. 101

89. Jahrgang

Freitag, 2. Mai 1941

Dank an die schaffende Heimat

Amann, Ohnesorge und Messerschmitt zu „Pionieren der Arbeit" ernannt

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Die stolze Bilanz des Kriegsjahres 1941

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Die Verantwortung für den

Bemerkenswerte Krisenzeichen aus England

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6 Ausgaben

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as. Cburchill. von dem noch vor wenigen Tagen gewöhn- lich gut unterrichtete englttoe Blätter versicherten. das er gegen jeden Wechsel in der.Regierung sei bat sich nun doch entschließen müssen. Z.wei Minister auszubooten.

~ :r Schiffabrts-

»ezngspreile: Für 2 Wochen 94 Rpf.. für einen Monat RM. 2.—, etnichlieklich Traglohn. Durch die Poft bezogen RM 2.35. zuzüglich 36 Rp! Bestellgeld. Einzelnummern 10 Nrn. Dl» Beblndernng der Lieferung rechtfertigt keinen Anspruch auf Rückzahlung des Bezugspreises.

Auszeichnung der Musterbetriebe

Augsburg, 1. Mai. I« dielen Tagen von welthistorischer Bedeutung, da die kämpfende Krönt den Baltanseldzug nach bewundernswerte», unerhörten Leistungen von Führung und Mann mit einem neuen Sieg über die Cburchill-Plutokratie und ibre Helfershelfer krönt, gibt die schaffende Heimat einem Jahr hingebungsvoller rastloser Arbeit im Leistungskamps der deutsche» Betriebe mit einer stolzen Leiitungs- s ch a u machtvollen Ausklang.

Am nationalen Feiertag des deutschen Volkes wurden nun auf einer feierlichen Tagung der Reichsarbeitskammer in einem Werk von Augsburg vom Stellvertreter des Führers, Reichsminister Rndolf Heg, und dem Reichs­organisationsleiter Dr. Lev die betten Betriebe dieses friedlichen Wettstreites der Arbeit verkündet denen der Führer selbst die Auszeichnung „Nationalsozialifti- scher Musterbetrieb" verliehen bat. Ihre Bedeutung

um das Regierungsschiff flott zu machen. Del Minister C r oJj. der unentwegt optimistische Ri__________

englische Schiffahrt hielt der aber leit längerer Zeit stark

„Die schwere Ausrüstung verloren"

(Eigener Drabtbericht unserer Berliner SSriftleitung)

erhielt diese grobe Reichsveranttaltutm des 1. Mai durch die Verkündung der Ernennung von Reichsleiter Aman», Reichsminister Ohnesorge und Professor Messer- sch m i t t zu „Pionieren der Arbeit". Gleichzeitig verkündete der Stellvertreter des Führers den 5. Leittungskampf der deutschen Betriebe für das Jahr 1941/42.

Augsburg empfing die zahlreichen Gäste aus allen (Bauen Grobdeutschlands —mit Flaggen- und Grünschmuck. Das gleiche festliche Bild bot die zu einem würdigen Feier­raum ausgestaltete Werkhalle, die am 1. Mai das Ziel schier unfaßbarer Marschkolonnen der Parteigliederungen, insbe­sondere der Jugend, war. In dieser Halle versammelten sich neben zahlreichen führenden Männern aus Partei. Staat und Wehrmacht und Wirtschaft die Mitglieder der Reichsarbeitskammer sowie die LetriebsiLbrer und Be­triebsobmänner der in den Jahren des Leistungskamvfes ausgezeichneten Musterbetriebe zu einer Feierstunde von gröbter Eindruckskraft.

Kabinett Churchill ausgebootet

angeieindet wurde und dem englische Blätter immer wieder erklärten, das er völlig ungeeignet lei diesen wichtigen Posten zu bekleben ist von Churchill aögesäat und nach Australien in die Verbannung geschickt worden. Mit ihm scheidet zu­gleich aus dem Kabinett der Minister für die Fluazeugvroduk- tton, Lord Beaoerbrook. Auf diesen, aus Kanada ge­bürtigen Mann, hatte Man bei der Berufung in das Kabinett grose voifmingen gefxtzt. Man batte immer wieder erklärt das es leinet Energie gelingen werde, die britische Flug­zeugproduktion $u steigern. Co gern man auch in England von der mächtigen RAF. spricht *und Märchen von der englischen Flugzeugproduktion erzählt, so mutz aus der Abberufung Lord Beaoerbrooks doch der Schluh gezogen werden. Satz man mit dem Stand dieser Produktion sehr viel weniger zufrieden ist. als man gerne glauben machen mochte. Beaoerbrook gehörte seit August vorigen Jahres dem sogenannten engeren Kriegskabinett an. Wieder einmal letzt man nun in England seine Hoffnungen auf neue ®£ “n e r. da man immer noch nicht begriffen bat. dab die sachlichen Schwierigkeiten nicht durch personelle Verände­rungen überwunden werden können. Auf jeden Fall ist der Personenwechsel in zwei für die Kriegführung auberordent- lich wichtigen Ministerien ein bemerkenswertes Krisen- zeichen. Insgesamt bleibt aber auch nach diesem Wechsel das englische Kabinett was es schon bisher war. ein echtes vunonatetuftaDmeit

Trotz und Beaverbrook ans dem

Stockholm, ?. Mai. (Funkmeldung.) Das britische Miniftetpräsidium gab folgende wichtige Änderung im Kabinett Churchill bekannt:

Oberstleutnant I. T. C. Moore-Brabazon, bisher Verkebrsminitter, wurde zum Minister für die Flugzeug­produktion ernannt an Stelle von Lord Beaverbroot der den Posten eines Staatsministers erhält. Die Ministerien für die Schiffahrt und für den Verkehr werden zusammen- gelegt und F. 3. Leathers übertragen. Leathers war bisher Berater für Koblenfragen im Schiff ahrtsministerium. R. H. Croß. der bisherige Schiffabrtsminister. erhält den Poften eines hoben Kommissars in Australien.

Oberst 3. 3. Llebewllin wird parlamentarischer Settetär im Ministerium des Verkebrs und F. Montagne parlamentarischer Sekretär im Minifterinm für die Flug­zeugproduktion.

Anzeigenpreis»; Em Millimeier Höhe der 22 Mlllimelei breiten Spalte im Anzeigenteil ®rnnb- preis 7 Rpl. der 86 Millimeter breiten Spalte im Tertteil 60 Rpf., sonst laut Preisliste Nr. 9 Nachlässe nach Preisliste Nr. 9. - Schluß bet Anzeigen-Annahme 9'/i Uhr vormittags.

Der Präsident

Von Wilhelm Ackermann.

Die Presse der Vereinigten Staaten hat ftch in einer sehr breit angelegten Berichterstattung mit der englischen Niederlage aus dem Balkan besaht, sehr viel aus» sübrlicher und kritischer als die Zeitungen in England. Das lag nicht nut in der Linie ihrer allgemeinen Neigung zur Sensation, sondern es beruhte auch aus dem ganz richtigen Empfinden, dah auf Grund der Rooseveltschen Politik diese englische Niederlage auch ihr eigenes Land stark be­rührt Denn schließlich hatte der Präsident ja mit seinen wiederholten mündlichen und telegraphischen Versicherungen an Griechenland und zuletzt noch an Serbien, jede erdenk­liche Hilfe zu leisten. — von der Beteiligung an der Vorge­schichte des Balkankrieges in Belgrad ganz zu schweigen. — die Vereinigten Staaten weitgehend engagiert. Da nun die amerikanische Öffentlichkeit sehr viel mehr von dem Fehlschlag aller südöstlichen Spekulationen erfahren hatte als die englische, so erhob ftch für Roosevelt das Problem, aus dieser nicht ganz angenehmen Lage das Beste zu machen. Er hat das, teils persönlich, teils durch die Mitglieder seiner „Administration", den Aubenminister Hüll, den Marineminister Knox, den Landwirtschaftsminister Wallace, in der Weise getan, daß er aus der trüben Balkanerfabrung die Lehre einer noch stärkeren unmittelbaren Bedrohung der Vereinigten Staaten durch die angeblichen deutschen Welt- berrschaftsgelüste ableitete. Herr Knox insbesondere bat unter ausdrücklicher nachträglicher Billigung durch seinen Herrn und Meister eine schon ins Gebiet der Hysterie reichende Darstellung der militärischen Einkreisung Nord- * amerikas gegeben, in der auch wieder der deutsche Panther- sprun'g nach dem südamerikanischen Kontinent seine Rolle spielte. All das liegt auf der Linie, die der Präftdent vor kurzem selbst vorgezeichnet batte: das amerikanische Volk muh endlich zum Bewuhtsein der Gefabren gebracht werden, inmitten derer es sich bereits befindet, die es aber noch nicht ausreichend begriffen hat Aus seiner Redeweise ins Deutsche übersetzt, beiht das kurz und bündig: die Ameri­kaner müften friegsteif gemacht werden.

Mit dieser Bearbeitung der öffentlichen Stimmung eilt es ihm nachgerade, weil die Hilferufe aus England immer dringender werden, vor allem weil von dorther die Frage des amerikanischen Geleitschutzes für die Materiallieferungen als brennendes Problem dargeftellt wird. Er bat zwar einstweilen dafür eine Zwischenlösung gefunden in Gestalt der ..Reutralitätsvatrouille". die von amerikanischen Kriegsschiffen bis weit in den Atlantischen Ozean ausgeübt wird mit dem Zweck, die englische Flotte auf dem Funk­wege über feindliche Schiffsbewegungen zu unterrichten und fte damit von einem Teil ihrer bisherigen Eeleilschutzauf- gaben zu entlasten.. Wozu ja die Bezeichnung „Neutralitäts- vatroullle vabt wie die Faust aufs Auge. Aber den Leuten

dellen rechtzeitige Zurückziehung für die Umstände und die Interessen des gemeinsamen Kampfes notwendig zu sein scheine ‘. Formulierung und Geist dieses Schriftstückes kennzeichnen es überaus deutlich als ein englisches Machwerk, als ein Dokument, das von den Griechen er- vreßt wurde. Mit solchen Mitteln also versuchen Churchill und Eden den Eindruck zu erwecken, dah die britischen Truppen nur auf Druck und Wunsch der Griechen den Rückzug antraten. In der kommenden Woche soll nun eine zweitägige P?rlamentsdebatte folgen, in der der englische Minister­präsident vielleicht mit weiteren Eingeständnissen über di« Balkankataftrophe berausrücken wird.

Um zunächst einmal die Aufmerksamkeit möglichst ganz von diesen Dingen abzulenken. erzählt man der englischen Öffentlichkeit immer wieder Wunderdinge von den großen Fortschritten auf allen Gebieten der Rüstungsindustrie in den USA. 3n das gleiche Kapitel geboren die schönen Manöverberichte des Reuter- buros. Da wird nämlich sebr ausführlich von den großen Übungen erzählt, die die en g l i s ch e ..O ft a r m e e" abgebal­ten hat. 3m Mittelpunkt dieser Manöver, in denen natürlich wieder die „feindlichen Eindringlinge" geschlagen wurden, habe der Einsatz starker Panzerstreitkräfte gestanden. Es sei. so berichtet Reuter, „ein erhebendes Schauspiel gewesen die neuen britischen Kampfwagen zu beobachten, wie sie zu Hunderten über die Straßen fuhren". Sollte den Griechen diese Meldung zu Gehör kommen, so dürfte man dort doch wohl fragen, warum denn die in Griechenland eingesetzten englischen Panzer den Deutschen nicht standzuhalten ver­mochten.

3m übrigen aber nimmt wohl auch die englische Öffent- lichkeit zur Kenntnis, daß man Griechenland e n b.» gültig abgeschrleden hat. Das Reuterbüro brachte ledenfalls die amtliche Mitteilung, daß Griechenland nun- mehr mit Ausnahme von Kreta als ein vom Feind besetztes Gebiet betrachtet und demgemäh in die englische Blockade einbezogen wird. Etwas weniger britisch ausgedruckt beißt das, dah man ftch in London nicht scheut auch Griechenland in die beutsche Blockade einzubezieben. wobei freilich, zu berücksichtigen ift, daß diese Hungerblockade keineswegs die Wirkung 6atr die die amtlichen englischen Kreise von ibr erwarten. Man bat Griechenland für seine Zwecke nutzbar gemacht, es ausgevreßt wie eine Zitrone und versucht nun den Rest, der für das britische Geschäft nicht mehr ,n Frage kommt, zu vernichten, indem man ihn mit dem Mittel der Blockade vertreten will. Das gehört wieder ein­mal in das Kapitel englischer Danwarkett.

Zunehmende Unruhen in ganz Indien

Britische Polizei schiebt mit Maschinengewehren auf wehrlose Inder

Schanghai. 1. Mai. Die Unruhen in Indien dehnen sich mehr und mehr auf das ganse Land aus und nehmen auch in den einzelnen Orten an Stärke immer zu. Einen besonders schweren Schlag erleidet dadurch die englische Kriegsindustrie, da fast überall die meisten Fa- b r i k e p ft i l l st e h e n. So sind in Bombay alle industriellen Betriebe geschlossen und mehr als 100 000 Arbeiter untätig. 3n Nagpur streiken 25 000 Arbeiter. 3n Cawnvur erforderten erneute Zwischenfälle 27 Todesopfer.

3n Patna kam es zu blutigen Zusammenstößen zwischen der britischen Polizei und indischen Demonstranten. Die Poli­zei schoh mit Maschinengewehren in die unbewaffnete Menge. Vier Tote und 40 Schwerverletzte waren die ersten Opfer dieses Gemetzels.

Als Vertreter des Beauftragten für den Leistungskamps der deutschen Betriebe betrat dann Reichsbauvtstellenleiter Schröder das mit dem goldenen Rad geschmückte Podium, das von den mehr als 400 goldenen Fahnen der RS.- Mufterbetriebe umsäumt war. 3n seinem Rechenschaftsbe­richt führte der Redner aus:

Der Leittungskampf 1940/41 ist ein Kriegsleistungskampf gewesen. Die Erziehung zum vollen Einsatz des einzelnen Betriebsführers wie des Eefolgschaftsmitgliedes und damit Erreichung höchster Leistung der einzelnen Betriebs- gemeinschaften ist Sinn und 3nbalt dieses Kampfes gewesen. Es ist dabei kein Schema oorgeschrieben gewesen, sondern der freien Initiative wurde größter Raum gelaßen. Was an Vorbildlichem geschaffen wurde, ist entstanden in freier Ge­staltung aus echter sozialer Selbstverantwortung. So ftnd unsere nationalsozialistischen Musterbetriebe das ge­worden. was von 3bnen, Stellvertreter des Führers, so wundervoll ausgedrückt wurde mit den Worten: „Festung bes inneren Stiebens“.

Welche Schwungkraft ganz allgemein in de» deutschen Betrieben steckt und wie lebendig die Idee des Leiftungs- kampfes in ihnen allen lebt, zeigen die Beteilignngszahlen des letzten Spätes. Die Teilnahme steigerte ftch von rund 2 7 0 000 Betrieben im dritten Leittungskampf auf fast 300 000 Betriebe. Praktisch hat damit jeder Be­trieb mit über 20 Man» Gefolgschaft teilgenommen, während auch die Zahl der beteiligten Kleinbettiebe weiter gestiegen itt.

Das besondere Wesen der Knegsaufgabe ergibt ftch aus dem Aufruf des Reichsotganisationsleiiets zum Leistungs- kampf 1940/41. Sein 3nbalt beißt böchste Arbeits­disziplin. also böchstet Einsatz, bette Zusammenarbeit und damit höchstmögliche Leistung. Unsere Musterbetriebe zeigten, wie die Frage der Arbeitsdisziplin durch vorbild­liche Betreuung und Schaffung einer echten Betriebsgemein- schaft zu lösen ift. Der Redner zeigte dann an zahlreichen Beispielen aus einzelnen Betrieben auf. welche Leistungs­höhe unter gleichzeitiger ständiger Verringerung der Kranken- und Unfallzifsern erreicht worden ist. Wir sind stolz darauf, so fuhr er fort, daß wir diese Erfolge hier feftttellen können. , , , . ., , _

Zwei Jahre Kriegszeit habe» auch auf diesem Sektor unseres nationalen Lebens bewiesen, wie richtig unsere Idee und in welchem Matze der Gedanke der Betriebsgemeinschaft die Grundlage unseres Volkslebens entscheidend umgestaltet hat. Nach Beispielen über die wirtschaftliche Auswirkung einer vorbildlichen Menschenbetreuung und einer daraus aufgebauten vorbildlichen Vetriebsgemeinschaft auf den einzelnen Betrieb wie auf die, Volksgemeinschaft kam Reichshauptstellenleiter Schröder zu dem Schluß, daß solche Ergebnille ein Wegweiser für uns ftnd. wie die großen Friedensaufgaben des Städtebaues, der Wobnungsbe- toaffung. der Betriebserneuerung u!w. gelöst werden können:

. gerade die an diesen Beispielen gemachten Erfahrungen geben uns die Überzeugung, daß alle heutigen Zweifel, daß wir später nicht genügend Arbeitskräfte haben, unnötig ftnd.

as. Berlin. 1. Mai. Herr Churchill brachte die unangenehme Nachricht über die britische Balkankataftrophe der englischen Öffentlichkeit wohl doftert bei. Seiner Runb- sunkamvrache hat er wider Erwarten am Mittwoch eine kurze Erklarung iin Unterhaus folgen lallen, in der er ßch zu dem Eingeständnis beauemte, daß in Griechenland bte schwere Ausrüstung ber englischen Trup- pen verloren ging. Die Verantwortung für ben nihmreichen Rückzug schiebt man jetzt ben Griechen zu. Herr E b e n, bei an diesem Fiasko mit schuld ist. verlas nämlich im Unterhaus ein angebliches Schreiben der griechischen Regierung, die nach Kreta floh, das vom 21. Avril datiert ist und an bte Londoner Regierung gerichtet wurde. Darin heißt es, die griechische Regierung sehe ftch „gezwungen" mitzuteilen, daß „weitere Opfer des br i i i s ch e n Expeditionskorps vergeblich sein würden und

Eine der schwierigsten Aufgaben im Kriege war der Ersatz der zum Frontdienst einberufenen Schaffenden und die Zurverfügungstellung ausreichender Kräfte für zahl­reiche neue Betriebe. Es ist vor einem Jahr noch nicht mög­lich gewesen, hierauf einzugeben, weil damals die Er- fabrungszeit noch zu kurz war. Wenn heute diese Frage be­rührt wird, ko soll vor allem die Leistung der deutsche» Kraue» hervorgehobe» werde«. 3» allen Teilen des Deutsche» Reiches ist die Zahl der berufstätige» Frauen stark gestiegen. Maßgebend für den Erfolg der Frauen-

(Forksetzung auf Seite 3)

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