Reichsorganisationsleiter Dr. Robert Ley an die schaffende Heimat
WsbaÜMrTagblck
Erscheim.ngsz.it
6 Ausgaben
Wöchentlich
mit einer täglichen
N nterh attungsbeilage
Nr. 100
Mittwoch 30. April 1941
89. Jahrgang
Eine unbesiegbare Phalanx
D.« ««Hinderung der Leerung rechttervgi keinen Anspruch au. RückzaMung o« B^ugsvreU«.'
lkernkprecher-Sununei-Sir aaoSi Drahlanichnfn logblott Merbaden. Poitlcheckkonlo grankfuri o. M- Nr. >405.
Werktäglich »achmitlagr.
TeschSKsz.it 18 Uhr morgen» bis > Uhr abends außer Sonn- u. Feiertag, Berliner Büro; BerUn-Wiimersdarf
Nnzchgenpreise: Tin Millimeter Höh« bei 22 Millimeter breiten Spall« NN Anzrigenieil Grund, preis 7 Rps., der 85 MUlimeter Krell en Spalte im lextteil 60 Rpt.. ionst laut Preisliste Nr. 9 NachlLIse nach Preisliste Nr. 9. - Schluß der Anzeigen-Annahme 9>/» Uhr vormittags.
ZUM
ilbeten
Fra» am Arbeits
platz in der Heimat!
Peloponnes durchstoben
Neue griechische Regierung gebildet
(6. gen et Drabtbericht unser
j dient. Dienen, ein iqs ganze Volk eroberte
ein Handelsschiff von 4 000 Keres Sditff iSwet.
F.rukamosbatterl «uter Wirkung kriegswichtig«
le» zu ichm
die bette Aus- und Mädchen
Soldaten und Arbeiter
Von Heinrich Karl Kunz
Der OKW.-Bericht von heute
der Wehrmacht gibt^be/aun"-"^^"^ Das Oberkommando
... ---- -Ukgerverbänbe
n Cardiff. ^Lowestoft und 2v«w itflnavlätze des Feindes erfolgreich an.
i Verlöre» len Staats-
AufrUf ZUM 1. Mai
, Berlin. 30. Avril. (Funkmeldung.) Reichsorganisationsleiter Dr. Ley bat rum L Mai folgende» Aufruf erlassen: Arbeiter und Arbeiterinnen!
Betriebsfübrer und Gefolgschaft!
Liu »euer Frübliug ist gekommen!
Wieder feier, das deutsch« schaffende Volk den 1. Mai als de» Tag des Festes der Arbeit und damit der nationalen Gemeinschaft!
Ke.» Volk der Welt könnte dies mit mehr Recht tun als das unkte. Denn keine Arbeit ist beute eine ko schwere, seine Leistungen smd ko grobe, dab es kicb mit Recht D.chterwort bekennen kann, daß laute Wochen 1 r
nehmen an dieket Arbeit Anteil!
Manch. Feiertag» können desüalb in dielet Zeit nicht webt gehalten werden. Den einen aber wollen wir gemeinsam festlich »erleben: den. Tag, der die ganze schaffende deutsche Ration vereint, alle jene Menlche», die nicht nur das Leben tn Selten bejahen, sondern durch ihre Arbeit lebenswert gestalten, und die desbalb ein Recht besitzen, sich
Sie arbeiteten noch unter dem Donner der Kanonen und folgten, als die Front in Bewegung kam. den vorwärts» stürmenden deutschen Armeen, bauten Brücken, stellten zer» störte Straben wieder Bet. damit der Nachschub ungehemmt folgen konnte. Soldaten und Arbeiter, unterschieden in Gewebt und Spaten, aber eins in der Gesinnung: Kämpfer für Deutschland und Dienende der Nation.
Aber auch die, die in der.5 eimat bleiben muhten, stehen nicht hinter ihren Kameraden im feldgrauen, oder erdbraunen Rock der Organisation Todt zuruck. In den Rüstungswerken und in den lebenswichtigen Betrieben arbeiten Re für ihre eingezogenen Kameraden mit. arbeiten, wie noch nie in Deutschland gearbeitet wurde. 12 und 14 Stunden! Und kaum ein Sonntag Wenn der Rundfunk verkündet, dah deutsche Stukas und Bomber die feindlichen Bunker zerschlugen und unsrer unermüdlich kämpfenden und marschierenden Infanterie den Weg öffneten, dah deutsche Panzer tief in die rückwärtigen Verbindungen des Feindes einbrachen, bann leuchten sie Äugen. Mit ihrer Hände Arbeit Rnb Re dabei. Eines vor ollem willen Re: Jede Granate, jede Bombe mehr, jedes Flugzeug und jeder Panzer svart deutsches Blut, erhält unzähligen Kindern die Väter. Müttern die Söhne und Frauen die Männer. Ungeborenen kichern Re das Leben. Dafür ist den deutschen Arbeitern, unter denen wir die Frauen nicht vergessen dürfen, fein Opfer zu schwer, lobnt es sich ein paar Stunden Schlaf und Erholung abzuschreiben. Das Bewußtsein, für Deutsch-
(Fortsetzung auf Seite 2)
T-s- sechs Jagdflugzeuge vom Mutter Svitfire und zwei KamvMugzeuge vom Mister Bristol-Blenheim ohne ergene Verluste ab.
Unter der Zivilbevölkerung gab es einige Tote und Verletzte.
*ec „ *luna ^ines Nachtjagdflugzenges. Oberfeldwebel « o m m e r. Oberfeldwebel Reinnagel und Feld- ?°bel E l a ß. zeichnete llch in der letzten Nacht über Eng- laus besonders aus.
ÄÄWÄÄ*-
Unterseeboote versenkten aus stark gesicherten Ee- leitzugen SS 265 BRD. feindliche» Handelsschiffraums, sowie ein Sekitfahtzeug der britischen Kriegsmarine.
«chuellboote griffen bei einem Vorstoß gegen die britif.be SÜd-ttkütt. einen stark gesicherte» Seleitzug a» »nd »etknften drei Handelsschiffe mit zusammen 0 S 0 0 BR T.
2» Griechenland stieben motoriRerte Kräfte des deutsche» Heeres in scharfer Verfolgung bis zu den Südhäfen des Peloponnes durch unb oerhinberten bie weitere Flucht bet Briten über bas Meer. Dabei würben bisher 5000 Seiten, barunter ein General, kowie mhlrriche Serben, barunter vier Generale, unb 300 weitere Offiziere gefangengenommen.
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... iiffÄÄf'Ää'M
Salef to auf der Juki Malta mit guter Wirkung an. Sie erzielten Bombenoolltreffer auf einem leichte» Kreuzer. »n Flakstellnngeu, ad Kaianlage» n»b in Öl- tantlagern nnb roarfen einen Zerstörer sowie ein grobes Handelsfchrif >» Brand. Weitere Angriffe richtete» llch gegen die Slugplabe Luca unb Sa Valetta. I» SuftkSmpfen übet der Juki verlor bet Feinb zwei Jagbflugzenge vom Mutter Hurri-ane. Eigene Berlutte traten nicht ein.
3« Worbaftt la belegten deutsche und itatienitoe 6hinfamofflua«ugt ben Hafen von Tobruk. Artillerie, ftrilungen bei ^.rt B'lattro unb befestigte» Werke südlich Bia Balbia mit Bomben lckweren Kalibers.
„ Sterte KamvffNegertr.Sfte bombardierte» m Her letzten Nacht wiederum .den Krieg-Bosen Plymouth. Es ent- ftande» grobe Brande vor allem in Devonvort. und hefige e»fefionen —* s— <c-'—-- - - - - —
triebstto"
Die Lebenskraft eines Bo beitsleistung aus. Wo die Ari Herz müde geworden. Der Kr! bracht. Wir denken an f
5000 «rite», darunter ein Senetal gesanaengenommen - U-Boote versenkten 35 265 BRT. Handelsschisfsraum und ein ©ekitfabrjeufl — DerErsolg unserer Schnellboote — Neuer Angriff gegen de» Hase» Sa Valetta — Volltreffer aus leuhte» Kreuzer — Angriffe ans Cardiff, Lowestof unb Ipswich — Der Feinb verlor in zwei Sagen 47 Flugzeuge
Schönheit unb Würbe verdankt'
Gerade in dieken Tagen aber gebt bas Herz Millionen beutscher Menschen beknbtrs über. Unket Volk ist glücklich -ad kt-l» auf keine an bet Front ftehenben Sohne unb ihre Taten!
Wir fühlen am heutige» Tage des Fettes bet Arbeit er« -echt d,e Verpflichtung, unktet herrliche» national- sozialistischen Revolution zu bienen. Denn: für was so viek unktet Mannet an ben Fronten ihr Blut einktze», itt zu- mindest desböchtten Schweißes bet Heimat wert.
Euch allen. Ihr Arbeiter unb Arbeiterinnen. Betriebsführer unb Unternehmet, ruft ich bähet am 1. Mai ,» einem besonderen Appell auf! Wir wollen im Blick auf unkte tampfenbe Front uns aßt gegenseitig fett an ben Händen nehmen unb u nsere Ge m einlchnst enger schließen. Wit wollen untere Leistungen immer mehr Steigern
n>infifnO®,frlin‘ r3?- 3" Griechenland haben oer»
denkende Kreise die Solaerungen aus dem schmählichen Verrat der Engländer und aus der Flucht des 59"1?® , «erogen. Unter bem trübere» General J J °fl • “ rit eine neue Regierung in Athen juitanbe aefommen. die den gegebenen Tatsachen Rechnung msSLr mar»6-eflr>.tnend>6aB ?,e Osten griechischen Staats» Volk in das Verderben rührten und man har vor allem erkennen mülle», was von den chungen zu Balten ist. Dab diese alten männer und der König llch selbst trj Sid
er Berliner Schriftleitung)
und die Streitkräfte des Empires beweisen gegenüber hem ungeheuren Druck groben Heldenmut/' Das ist die alte Platte von dem Regreßen Ruckzug. Fadden füste^hinw lecher mülle man auf Berlutte an Die ns ch en I eben gefaßt lern. Sein Ministerkollege, der australfLe Krieas- Minlster Spender, gestand auch ein. ^ bedeutende Mengen von Kriegsmaterial verloren" gegangen seien da auf Anordnung des australischen Generals Bl am e n zuerst die Truppen eingeschif t würden, ehe man die Tanks und anderes Kriegsmaterial verlade. Gibt das vorstehende Sin« lchon em recht anschauliches Bild von dem Ren- Nuckzug der britischen Elitetruvven. so wird diese« noch durch eine Schilderung des ff- Kriegsberichters
V?Je n •el?anät ^Vier wird darauf verwiesen seinen"a .b-ktes Material, sondern auch
« E w > scheu Verbündeten schamlos im !^{ * * e 6. ,.2Bu Baben die Reste griechischer Kolonnen Aeleben. .dre er brutal mit seinen Panzern von ben Bergstraßen in die Schluchten druckte. Wir haben im Rücken kämpfender griechischer Formationen die zerstörten' Lücken
MT Wege» bts Rationalen Feiertages des deutschen Bottes erkcheint bie nächste Tagblatt-Ausgabe am Freitag.
Wen» unsere Soldaten tu beispiellosem Heroismus unkt Volk unb Reich beschützen, bann arbeiten Volk unb Heimat ttidbtjntnbet treu, wie bie kämpfende Front!
Millionen deutscher Arbeiter, werktätige Menschen der Stirn und Faust, muhen ftch ab, um dem beiten Soldaten bet Weli bie besten Wafh ...... ‘
rüttuug zu geben. Million
- . Jß?.^renä) io i» Athen Die Folgerungen aus der letzten ^ntt^nU^r,.,8e3Oflc>■ tt^wen setzen in SüdchrieLenland die fatschen Truppen die Säuberung des Peloponnes f«h»n Gmvirelruvven. die sich noch dort be-
&eiI !n der Flucht Sie bemühen Rch dk hn=e'm?en t"td irgendwelche ciahrzeuge aufzutreiben, B11’!1. ®a5 Meer zu entkommen. Der zeitweilige auttra- föloenh^rmnbVn-1“^?1 „F a d d e n umschrieb das gestern folgendermaßen. ..Die Räumung Griechenlands gebt weiter
Utes drückt sich in seiner Ar« .rme erschlaffen, sind Geist und r Krieg bat dafür den Beweis et« -—... ----------- — Frankreich, das feine Großmachi-
IteUung vereinbar hielt mit dem engstirnigen Rentnerideal seiner Bürger. Sechs Wochen genügten, um diese Illusion Hinwegzusegen. Und nirgends in Europa, das konnten unsere eolbaten auf ihren Feldzügen immer wieder sestttellen, wird gearbeitet, wie im Deutschland Adolf Hitlers. Wenn man dereinst die Geschichte des deutschen Sieges schreibt, wird diese zugleich ein R u b m esblait im Buch der deutsch e n A r b e i t sein. Mit jenem ersten Mai vor acht Jahren, als der Führer unser Volk an Spaten und Maschinen rief, begann der deutsche Ausstieg. Arbeit i st. ohne Rücksicht auf die mehr ober minder große Befriedigung, die Re persönlich gewährt, Kamps, D t e n st an unserem Volk, in dem wir alle Kameraden sind. Mit dieser Erkenntnis und ihrer praktischen Betätigung, war bereits das Fundament des deutschen Sieges gelegt.
Der Anfang war gewiß nicht leicht. Viele mußten damals zu Pickel und Schippe greifen, die früher einmal am Zeichentisch, ober in Kontoren gestanden batten. Oft tarn bie Trennung von bet Familie hinzu Und doch war gerade der Bau der Autobahnen, der Hunderttaukende bis dahjn erwerbsloser Volksgenollen auf fing, bie große Schule ber nationalsozialistischen Arbeitsgesinnung. In ben einsamen Lager», fern von den Unterbot» tungsmoglichkeiten großer Stabte, erwachte tene Kameradschaft. die den Nebenmann nicht »ach seinem Herkommen, sondern nach seinem Ebarakter bewertet. Der Blick für das Wesentliche im Menschen wurde frei, aber auch für das Wesentliche in ber Arbeit, die ihren Adel von ber G«» meinschaft empfängt, ber Re ‘ ~"
Wort, bas aus biekn Zellen heraus da___________________
und allmählich auch von den Harthörigsten verstanden wurde, die lange von ihrer Gewohnheit, andere für ihre Interessen auszubeuten, nicht zu lallen vermochten. So wuchs eine neue sittliche Haltung in unserem Volk empor, an die der Führer in der Stunde der Entscheidung appellieren konnte. Als der Bau des Westwalles in kürzester Frist notwendig wurde, vertauschten Tausende die liebgewonnene Arbeitsstätte mit harten, ungewohnten Lebensbedingungen. Viele taten es freiwillig, keiner murrte. Sie alle wußten, wir dienen Deutschland und schaffen die Sicherheit der Ration.
Schlechte Chancen
Englische Anstcht über ben Ausgang bet letzten Rachhnt- sefechte in Griechenlanb
Rew York. 30. Avril. (Funkmeldung.) Wie United Preß ???*i.onbon fetzten schwächere Kräfte btt»
Ei scher, au st ra 11 s ch e r unb nevseelänbikcher nm UhJ* * 6 u t g e f e ch t e in Griechenland fort.
«”• £,e *n f t f f n n g ber britischen öanptarmee aus Stiedjenlanb j u decken. Britische Kreise geben zu, daß h.Lfc erV?ald,-6^t ”ur «erläge Aussicht auf ein Entkommen bfttebe. Obgleich genaue Nachrichten über die Operationen
Si‘Ä<S jKÄrÄfl&S“*1*-6trettkrätte
uni dabei nicht müde werden. Denn nicht nur in unserem ® lnube n, sondern auch tn unkrer Arbeit liegt eine bet Voraussetzungen zu unserem Sieg!
®ie Soldaten unserer tapferen herrlichen Wehrmacht müllen es wisse»: hinter ihnen stehen ber deutsche Arbeiter unb der deutsche Bauet in einer unerschütterlichen Front oon zahllosen Mannern und Frauen. Sie werden dafür &£*“• »mer Volk das tägliche Brot erhält, keine Sol- dateu aber die Waffen, deren sie benötigen, um die Heimat ZU kchutzeu» '
... ?äillÄi'$;uBÄrÄ‘ kü» um amerikanikche Hilfe!
Ich appelliere an Euch, nur an Euch, meine deutkchen ärKCott1.yn^. Arbeiterinnen, an die Werktätigen in Stadt U"d Land! Steht,» Euren Soldaten durch Eure Leistungen! schließt Luch mit ihnen zusammen m einet uuzetbreck'ichen unl> damit unbesiegbaren Phalanx. Dann wird es WiÄ^eÄ“ ttUr ’Wd’ ki<6tCt ,ei”’ i6rt 6atte Unfer großer gemeinsamer Feind wird fallen! Der na .onalsozialist.sche Staat bet schaffenden Arbeit wirb leben! Sie Freiheit, bie Schönheit unb bie Würde ßteÄ Zukunft werden in der heutige» Zeit et» «ritten! Erstritten durch jede» Mann nnb Lebe Frau an ben
bie Re gestellt Rnb! Durch ben deutschen Soldaten tnt Einsatz an der Front. Durch de» deutschen Arbeitet und
