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Mittwoch, 16. April 1941

Wiesbadener Tagblatt

Nr. 88 Seife S

Der OKW.-Bericht von gestern

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Italienischer Vormarsch in Dalmatien

Inseln um Zara besetzt Koritza erobert Bomben auf Hafenanlagen und Schiffe im Piräus

Der Verlust Bardias

eine der unangenehmsten Überraschungen für England

GelSndeschwierigteiten bieten kein Hindernis

Hervorragende Marschleistungen der deutschen Jufauterie

Kroaten kämpften gegen serbische Insurgenten

Sturrkampfflieger, in Ketten verschlevvt, begrübt deutschen Panzerkuähtruvv.

BUB 16. Avril. (PK.) Wunder auf Wunder vollzieht sich auf dem serbischen Kriegsschauplatz. Die deut­schen Panzerverbände operieren mit einer solch über­raschenden Schnelligkeit, daß es den Serben auf ihrer Flucht nach Süden nur selten gelingt, sich noch in einem Felsennest oder hinter einer gesvrengten Brücke sestzusetzen. um von hier ' ' " * ' sten. Die Tagesleistungen

... .... . i Tag zu Tag. die Kampf- zu einem Blitzkrieg geworden.

Svrengung fünf schwere Svrengladungen unter einer Eisen­bahnbrücke. Dem anderen Stoßtrupp gelang es rechtzeitig, alle unter der Fahrbahn einer Straßenbrücke angebrachten Zündkabel zu durchschneiden. Beide Unternehmungen wur­den im schweren feindlichen Feuer durchgeführt. Der Vor­marsch der deutschen Truppen wurde durch den Umstand, dab die beiden Brücken unversehrt geblieben waren, erheblich beschleunigt.

Der blitzartige Vorstob der deutschen Panzer in Jugo­slawien wurde nicht nur den bereitgestellten serbischen Truppen, sondern auch den Reservisten zum Verhäng­nis. So gelang es einer deutschen Panzereinheit, einen voll­besetzten Militärzug in einem Bahnhof zu überraschen. Hun­derte von serbischen Soldaten wurdest gefangengenommen, noch bevor Re auch nur einen Schub abgeben konnten.

Noch nicht übersehbare Beute in Serbien

Sechs Generale, viele tausend Gefangene allein bei einem einzigen Armeekorps

Berlin, 15. Avril. Die Eefangenenzahl und die Kriegs­beute auf dem serbischen Kriegsschauplatz lallen stch zur Zeit noch nicht übersehen. Welches Ausmah Re aber nach dem Zusammenbruch der serbischen Widerstandskraft angenommen hat, zeigt die bisherige Bente eines einzigen deutschen Armeekorps. Dieses Korps, das erst später zum Einsatz gelangte, meldet als vorläufige Gesamtbeute viele tausende Gefangene, darunter sechs Generale, grobe Sanität»- und Berpflegungslager, einige Donan-Tankschiffe, eine gröbere Anzahl am Boden erbeuteter Flugzeuge und weitere, vorläufig noch nicht zu übersehende Bente an Kriegsmaterial.

Heftige Kämpfe zwischen Serben und Kroaten

Belgrad, 15. Avril. Nach Mitteilung eines kroatischen Offiziers ist es in der Gegend von M o st a r zu heftigen Kämpfen zwischen Serben und Kroaten gekommen.

Kiel, 15. April. Reichsleiter Dr. Lei Dienstag die schleswig-holsteinische ffiaufiaup:. meinfam mit Gauleiter Oberpräsident Lohse und dem Gau­obmann der DAF Bannemann hatte Dr. Ley Unterredungen mit verschiedenen Betriebsführern und Betriebsobmännern. Zahlreiche Arbeiter, die sich bei den letzten englischen Nacht­angriffen durch ihr tapferes Verhalten ausgezeichnet hatten, wurden vom Reichsorganisationsleiter der NSDAP, ins Ge­spräch gezogen. Dr. Ley dankte den Männern für ihr ent­schlossenes und vorbildliches Verhalten.

roeüeraero: vallierbl löchern empfängt ihn wildes MG.- Rücken ebenfalls starke Kräfte, die

Folgenschweres Erdbeben in Mexiko

Stadt Mexiko, 16. Avril. Ein schweres Erdbeben suchte die Stadt Mexiko am Dienstagmittag beim. Zahlreiche Häuser wurden beschädigt. Ein im Bau befindliches gröberes Gebäude ist teilweise eiugestürzt. Au einem zwölfstöckigen Hochhaus brachen bei fünf Stockwerken die Aubenwände heraus und stürzten auf die Strohe. Die Zahl der Opfer ist noch unbekannt. Gleichzeitig brach im Stadtteil Santa Maria ein Grobfeuer aus.

Durch das Erdbeben wurde die rund 22000 Ein­wohner zählende Stadt Colima zum größten Teil zer­stört. Weitere Ortschaften im Bundesstaat Colima würben stark beschädigt, ferner brachen ausgedehnte Waldbrände aus. Man vermutet, daß sehrvieleTote und Verwundete zu beklagen sind. Das Beben, das am Dienstag um 13.25 Uhr Ortszeit begann, dauerte fünf Minuten.

Erdbeben und Hochwasserkatastrophe in Iran

Teheran. 15. Avril. Aus Darab in der Gegend von Schiras wird ein schweres Erdbeben gemeldet, das die Dörfer Cballeh, Vabaderan und Vovlatabad bis auf einige Häuser völlig zerstörte. Nach den bisherigen Meldungen stnd sechs Todesopfer zu beklagen. Auch zahlreiche Verlebte stnd zu beklagen.

Die mitteliranische Stadt Pezd wurde nach unge­heueren Wolkenbrüchen von einer schweren nächtlichen Hochwallerkatastrophe heimgesucht. Ein ganzes Stadtviertel ist schwer beschädigt. Über hundert Häuser sind völlig ver­nichtet. Der Flurschaden ist sehr beträchtlich. Menschen­leben stnd infolge rechtzeitiger Evakuierung nickt zu be­klagen.

Der italienischeehrmachtbericht von gestern

Rom, 15. April. (Funkmeldung.) Der italienische Wehr­machtbericht vom Dienstag bat folgenden Wortlaut:

Da» Hauptquartier der Wehrmacht gibt bekannt:

In Jugoslawien babeu Kolonnen der zweiten Armee, nachdem sie mit den Truppen von Zara ru Fühlung getreten und, den Eisenbahnknotenpunkt vou K n i n besetzt und die Garnison zur Übergabe gezwungen. Eine motorr- sterte Kolonne bat Sibeuik erreicht. Laudungstruvoen der Marine nnd Abteilungen des Heeres haben die Be­setzung der Inseln um Zara vollendet.

In A l b a n i e n, nördlich von Skutarr. stnd Aktionen der Jugoslawe« örtlichen Ebarakter» glatt abgewieken worben, wobei dem Feind schwere Verluste rugefügt wurden.

An der griechische» Front stnd unsere Truvven. nachdem Re den feindlichen Widerstand gebrochen haben, in Koritza eingedrungen. Der Vormarsch geht an den Fron­ten der 9. und 11. Armee weiter. Unsere Luftwaffe bat Bom- bardierungsaktiouen gegen die Versorgungszentren, mili­tärische Anlagen und feindliche Ttuovenkolonnen an der griechischen und jugoslawische» Front durchgeführt. Ab-

3m Seegebiet um die britischen Inseln beschädigte die rmliwaffe zwei feind!ichx Handelsschiffe.

Bomben schweren Kalibers trafen bei einem kühn ge­führten Tiefangriff ein Werk der Flugzeugrüstungs­industrie in Manchester und riefen starke Zerstörungen tn einer Montagehalle hervor.

In der letzten Nackt vernichteten Kampfflugzeuge bei Angriffen gegen zwei Flugplätze in Siideugland 19 Flug­zeuge am Boden und zerstörten durch Bombentreffer Hallen. Unterkünfte und Rollfelder.

Flugzeuge der bewaffneten Aufklärung konnte» in ver­schiedenen Hafenanlagen und Südengland und an bet schottischen Ostkiiste Bombentreffer schweren Kalibers erzielen.

. Der Feind floa weder bei Tag noch bei Rächt in das

^3ei btzen Kämpfen im Rbodope-Eebiet in Mme- donien haben stck am 8. Avril der Kommandeur eine» In­fanterie-Bataillons. Maior Fett, der Oberleutnant Kutsche in einem Vionier-Bataillon, der Oberleutnant Krell und der Unteroffizier Unaer bei Wegnahme eines mit 45 Maschinengewehre« und Granatwerfern bestückten Be­festigungswerkes durch besondere Tapferkeit ausgezeichnet.

Am 7. Avril haben Rck bei bet ErstLruwng der griechischen Bergbefestigung Hella s der Oberleut­nant Leukfeld. Komvaniechef in einem Infanterie-Regi­ment und der Oberleutnant Rah. Kompaniechef in einem Vionier-BataUlon besonders ausgezeichnet.

Berlin, 15. April. Die Schnelligkeit, mit der die deut­schen Truppen ihre siegreichen Angriffe in Jugoslawien und Griechenland durchführen, ist nicht zuletzt das Verdienst der unaufhaltsam vorwärts stürmend en deut­schen Infanterie. Durch ihre hervorragenden Marich- leistungen war es möglich, dem Borstoh der Panzer die breite Angriffswelle folgen zu lallen, a» der die serbischen und griechischen Kräfte zerbrachen.

Trotz größter Eeländeschwierigkeiten. schlechter Wegoer- bältnille und Feindeinwirkung sind die Jnsantenekolonneu tagelang marschiert und haben sich kaum Rast und Schlaf gegönnt. Immer wieder mußte zur Waste gegriffen werden, um die serbischen Jnsanteriegruppen. die sick in Waldern festgesetzt batten und nach Baikanari Kleinkrieg führten, un­schädlich zu machen. Waldstück für Waldstück wurde im Vor­marsch durchgekämmt und die Serben aus all ihren Schlupf­winkeln vertrieben.

Stockholm, 15. Avril. Der Verlust Bardias war, wie der Londoner Korresvondent vonGöteborgs Posten" berichtet, eine der unangenehmsten Überraschungen der britischen Öffentlichkeit, da man noch in den letzten Tagen das englische Volk batte glauben machen wollen, daß eng­lische Truvven die deutsche Ofienstve schon vor Tobruk auf- balten würden. DieDaily Mail" gibt ihrer verzweifelten Ausfällung über die Lage in Nordafrika mit den Worten Ausdruck, daß die Ereignisse in Libyen sogar die schlimm- ften Befürchtungen Englands überträfen. Ägyp­ten mülle um jeden Preis verteidigt werden. Heute mülle das britische Volk der Wahrheit ins Gesicht sehen, was im Hinblick auf die Dürftigkeit der amtlichen britische» Nach­richten besonders schwierig sei. Jede Bagatellisier»»» der Ausgaben der britischen Armee sei verfehlt. DerDativ Herald" erklärt frei heraus, daß die britische Öffentlichkeit über die wahre Lage belogen worden sei, indem er schreibt: daß man das englische Volk in völliger Unkennt­nis über die Wabrbeit gehalten habe, teils durck die mangelhafte Berichterstattung aus Griechenland und teils durch falsche optimistische Berichte aus Kairo.

Auf unserem Vormarsch liegt eine Stadt, die ein Panzeriväbrrupp bereits am Vortage passierte, Er bat stck nach kurzm Kampf gegen serbische Übermacht behaupte^ und ist in Ausführung seines Erkundungsauftrages nack Sude» Z_. :::;t er im Kurvengewirr der einzig

mren Felsstraße auf eine Sverre. Aus allen Fels- emvfängt ihn wildes ME.- und Gewehrfeuer., Im viuutn ebenfalls starke Kräfte, die eine Umkehr unmöglich machen. Also wird der Kampf aufgenommen und tn einem Funksvruch an die Vorausabteilungen um Hilfe gefunkt.

Der Kommandeur der Feuerverbande, namhafter General und Ritterkreuzträger. leitet selbst das Unter­nehmen. In unheimlickem Tempo geht es vorwärts. Jede Minute ist kostbar. Den Kameraden muß sofort Hilfe ge­bracht werden.

In den Straßen der Stadt ist es wieder zu Sckießereimi gekommen. Kleinere Umgruppierungen in der Marsch­kolonne, unsere schweren Panzerspähwagen setzen liK nach vorn. Dann gebt es in die Stadt hinein. In den Straßen stehen die Serben umher. Sie werfen die Gewehre weg.

Plötzlich steht in dem großen Menschenknäuel bunt ge­kleideter Kroaten ein deutscher Fliegerunterossizier. Flug­zeugführer in einem Sturzkampfgeschwader. Don ibm er­fahren wir alle Einzelheiten über die augenblickliche Lage. Vor genau acht Tagen hat er bei einem Angriff auf serbische Marschkolonnen notlanden müllen. Sein Kamerad wurde verwundet in ein Lazarett in Agram übergefübrt. mwienb er selbst nach seiner Gefangennahme stundenlangen Kreuz­verhören unterworfen wurde.

Während die kroatischen Offiziere sich durch äußerste Korrektheit auszeickneten. ergingen lick die Serben tn wüsten Schimpfereien und drohten mit Gewaltmaßnabmen. wenn der deutsche Flieger nicht die gewünschten Aussagen machen würde. In Ketten gefesselt wurde er mit einem Jnfanteriekameraden. der bei einem Sväbtruvvunter- nebmen in Gefangenschaft geraten war. durch die Strancn von Agram geschleppt. Immer wieder kreuz und <mer ging

Einkreisung des serbischen Restheeres

Oberbefehlshaber bet serbischen Südarmee gefangen Ungarische Truppen Beenben Besetzung des Drau-Donau-Drei- ecks Britische Truppen in Nordgrieckenlano zuruckgeworsen 35 000 BRT. von bet Luftwaffe im Hafen von Piräus versenkt Bomben auf Rüstungswerk in Manchester Auf südenglischen Flugplätzen 19 Flugzeuge am Boden zerstört

teilungen unterer Sturzkampfbomber haben Straßen­kreuzungen und Straßen getroffen. Die Brücke von Dogliana. westlich Äalibati, wurde unterbrochen und die Brücke von JStrati, an der Bojussa, die bet Feind wiederhergestellt atte. erneut getroffen.

Es wurden Stellungen. Kraftwagen unb feinbltcfie Truppen mit ME.-Feuer belegt. 3m Hafen non_?l n 11 « pari wurden vor Anker liegende Segelschiffe mit Splitter­bomben belegt. 3m Verlaus von Lustkömvsen wurden drei feindliche Flugzeuge abgeschossen, eines ± unterer Flugzeuge ist nickt zu seinem Stützpunkt zurückgekehrt. .

Im Ä a ä i s ck e n M e e r haben untere FMreuge wieber- 6olt ben Haken von Piräus bombardiert. Einige Dampfer sind beschädigt unb einer versenkt worden. An ben Hafen­anlagen wurden weit ausgebetinte Brände verursacht.

In bet Nackt zum 15. haben britische Flugzeuge Einfluge auf Brindisi und Baloua durchgeführt. Zwei Dampfer Er­den beschädigt. In Balona mürbe ein Flugzeug von bet Flak abgeichoHen.

In Nordafrika ist S o l l u m b e t e tz t worben.

In der Nacht zum 15. bat der Feind einen neuen Suft= augtiff auf Tripolis durckacsickrt. Chntae Opfer und Schaden.

Iu Ostakrika nichts von Bedeutung.

ein entscheidender Brückenkopf a Grenze unversehrt in deutsche sich um zwei dickt nebeneinander liegende, einen Grenzfluß überspannende Brücken, die im Handstreick genommen wer­den mußten, um den Vormarsch zu sichern. Der eine Stoß­trupp, geführt von einem Leutnant, entfernte kurz vor bet

Britischer Rückzug bis Maria Matruk?

New York. 15. Avril. Der amerikanische Rundfunk gab auf Grund von Nachrichten aus britischen Kreisen in der Türkei bekannt, dab General Wavell angeordnet habe, die gesamten Streitkräfte in der westlichen Wüste sollten sick zurückziehen und ihre Hauvtdefensivstellungen bet Maria Matruk beziehen. Wavell hätte nickt die Ab­sicht, Sidi el Barani zu verteidigen.

der analoolle Marsch. Ein gefangener Flieger als will­kommenes Provagandastück serbischer Kriegshelden! Beim erneuten Überfliegen der Stabt durch deutsche Aufklärer wurden Flieger und Infanterist auf den Agramer Bahnhof geschleppt, an den Boden eines Waggons gefesselt ging es in endlos währender Fahrt erst einmal, auei durch Jugo­slawien und bann in diesen Ort, wo sie in eine Zelle von Schwerverbrechern geworfen wurden. Wasser unb Brot waren die einzige Kost, und dazu immer die lahmende Angst, von den Bomben deutscher Stukaverbande getroffen zu

Endlich öffneten sich am Ostersonntag die Gefängnis- türen. ein kroatischer Oberleutnant steht vor ihnen und um­armt sie. Die Truppen der Serben sind abgezogen, die Kroaten hätten die Herrschaft übernommen. Ge­meinsam mit dem Oberleutnant laßt der deutsche Flieger- Unteroffizier alle strategisch wichtigen Punkte durck bewaff­nete Freiwillige besetzen. Die Serben selbst fluchten oder verstecken sick in den Häusern, vertauschen die Uniform mit der Zivilkleidung und warten auf das Eintreffen deutscher Soldaten, um so als Insurgenten den Kampf roettetäufubren. Die Kroaten erkennen die Ähsicht. an einzelnen Stellen kommt es so zu schweren Gefechten zwischen Kroaten und serbischen Insurgenten. Die letzten Serben werden ent­waffnet. der Rest flieht auf Ochsenkarren in die Berge. Noch einmal versuchten letzte Reste von Versprengten Widerstand zu leisten, der von unserem Svähtruvv entscheidend gebrochen irifiJHt uns zusammen marschiert der Fliegerunteroffizier weiter, der als erster deutscher Soldat gemeinsam mit den Kroaten den Kamps gegen die Serben aufnahm.

Kriegsberichter Kurt Mittelmann.

y besuchte am ststadt Kiel. Ge-

Kampferisches Vorbild

Zwei neue Ritterkreuzträger

Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht bat auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe, Reichsmarschall Goring, das Ritterkreuz des Eisernen Kreu­zes verliehen an

Oberleutnant Eeuzow,

Staffelkapitän in einem Kampfgeschwader, Oberleutnant Buchholz, in einem Kampfgeschwader.

Oberleutnant Eenzow hat seine Staffel mit immer aleichbleibendem Angriffsgeist und unerschütterlicher Einsatz- fteube gegen ben Feind geführt. Mehr als hundertmal ist er gegen England geflogen unb hat weit über das gewohnte Matz hinaus auherordentlich bedeutsame Erfolge gegen die britische Luftwaffe und gegen die britische Industrie erzielt. Als Staffelkapitän gab er stets ein kämpferisches Vorbild für die Truppe und gilt in feinem Geschwader als bet tapferste unb mutigste Soldat.

Oberleutnant Buchholz hat in sehr zahlreichen Fern- kampfeinsätzen gegen Narvik, im Nordatlantik und im Raum westlich Irland überragende Leistungen vollbracht. Bei den auf stark gesicherte EeleitzLge und bewaffnete Handelsschiffe geflogenen Tiefangriffen vermochte er durch beispielgebende Angnffsfreudigkeit, bei hervorragendem fliegerischem Kön­nen, trotz heftigster Abwehr der angegriffenen Feindschiffe dem Gegner schwersten Schaden zuzusügen.

nachdrängenden Armee haben Koritza nach Süden dntch- schritten.

Die Luftwaffe fügte auch gestern ben Resten des serbischen Heeres durch wiederholte Angriffe schwere Ver­luste zu. Sturzkamvf-, Zerstörer- und Jagdflugzeuge rieben feindliche Marschkolonnen im unteren Bosua-Tal und im Raum zwischen Save und Drina auf. Kampfflug­zeuge Lombardierte« militärische Anlagen im Raum um Sarajewo und erzielten auf dem Flugplatz Mostar Bomben­treffer inmitten abgestellter Flugzeuge.

Andere Verbände der Luftwaffe zersprengte» griechische Trilppe»a»sammlu»gen bei D e »k a t i.

Jäger schollen in der Gegend des Prespa-Sees sechs britische Kampfflugzeuge vom Muster Brittol-Blen- beim ab.

Bei Bombenangriffen auf de« Hafen von Piräus versenkte die Luftwaffe vier Handelsschiffe mit zu­sammen 35000 BRT» beschädigte acht große Sandels- kchiffe schwer unb warf die Haienanlagen in Brand.

In der letzten Nacht wurde« in der Eleusis-Bucht und vor P i r ä n s auf einem Zerstörer und drei großen Sandelsschikfen Bombentreffer schweren Kalibers erzielt, in roeiteret wirksamer Angriff mit Sprengbomben rich­tete RA rreacn den Fin"ni»tz von Eleusis.

Bei Tage unb bei Nacht wurden zwei Flugplätze auf der Insel Malta mehrmals erfolgreich angegriffen.

In Nordafrika unterstützte« deutsche Kampf- und SturzkauwfNngzeuge sowie Jäger den Angriff auf Tobruk, beschädigten ein großes Handelsschiff schwer und schollen zwei britische Flugzeuge vom Muster Hurrikane im

Datsche Flakartillerie brachte zwei Kampfflug- zeuge vom Muster Wellington zum Absturz.

Berit», 15. Avril. (Funkmeldung.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekanni:

Deutsche unb italienische Trupp, guug und Sittkreikuug bei Sarajevo rulammengedramuen Reste des serbischen Heere» gegenüber örtlichem Widerstaqb fort. Weitere zahlreiche Gefangene konnien eingebrackr werbe», herunter bet Oberbefehlshaber bet serbischen Subarmee.

Ungarische Truvven beendeten die Besetzung des Dran- Donau-Dretecks. erreichten weiter ostwärts im Vor­gehen nach Silben hie Donau unb besetzten Neusatz,

3u Norbgriechenland werfen schnelle Truppen bes Heeres unb bet Waffen-^ im Vorstoß nach Süden britische Infanterie unb Panzert raste, nahmen im scharfen Nachdriiugeu Ptolemais unb Kozani unb erzwangen nördlich Servis ben Übergang über ben Aliakmon. Bei Ptolemais würben dreißig britische Panzerwagen vernichtet. Anbete Ver­bände stieße» von Saloniki über den unteren Aliakmon nach Süden vor. Sie Engländer versuchen ihren Rückzug durch Nachhuten zu decken und durch umfangreiche Zer­störungen die deutsche Verfolgung aufzuhalten.

uu uer aibantitben Front weichen die griechi- fchen Truvven vor italienischen Angriffen zurück. Teile bet