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Lrjchelnungszeit
8. Schell«U>erg'!ch« Sud)6nutetei, „lagblott • »aus"
6 Ausgaben
Unterhaltungsbeilage
Nr. 7
Dienstag, 1. April 1941
89. Jahrgang
Ankunft Matfuokas in Rom
Alf der Fahrt durch Italien wurde er überall aufs herzlichste begrüßt
Uhr nach dem Königsoalast im Quirinal. wo
einen h ift der Feiertichke
Rom, 1. Avril. (Funkmeldung.) Der iavanilche Auheu- iiniftet hat nach keinem Eintreffen in Rom an das italie- ilche Volk eine Botschaft gerichtet, in der er einleitend dem ^alienikchen Volke die herzlichste» Grütze der javanischen kation übermittelt. »Japan und Italien", so Heidt es dann »örtlich, »haben immer de» Vorteil enget nnd erzlicher Beziehungen gehabt. Unsere Freundschaft ind unsere Gefühle habe» tiefe Wurzel» in der auf mehrere Zabrbunderte zurückgehenden Geschichte und Traditon. Cs st deshalb kehr natürlich und erfreulich, datz ankere Rationen mr Festigung dieser Freundschaft nunmehr ein Bündnis geschlossen haben, das gröhte Bündnis, das die Geschichte je kannte. Freunde sind wir immer gewesen, Verbündete lind wir jetzt und immer.
Mit dem Dreimächtepakt haben wir Japaner und Italiener zusammen mit den Deutschen unsere äutzerkten
Wöchentlich
mit einer täglichen
'• - Wochen 94 tot., HH einen Monat RM 2.—. etwch»etzltch Iragiohn. bezogen RM 2.35 zuzüglich 36 Rot Bestellgeld Einzelnummern 10 tot i e«* Lieierung rechtfertigt keinen Anspruch aut Rückzahlung des Bezugspreises.
Kräfte rur Verwirklichung unteres gemeinsamen Zieles eingesetzt, nämlich der Erreichung eines dauerhaften Friedens durch Schaffung einer neuen Weltordnung auf der Grundlage der Gerechtigkeit und der Gleichberechtigung. Dies ift seit undenkbaren Zeiten das Ideal des japanische» Volkes gewesen und war auch der Leitgedanke bei der Gründung des javanischen Imperiums.
Beim Anblick unterer nebeneinander wehenden Fahnen fühle ich mich von dem Gedanken tief bewegt, datz wir, um dem Rufe des Schicksals zu gehorchen, zusammen auf denselben Wurf geletzt haben. Ich bin Eurer Einladung gefolgt und freue mich, Gelegenheit zu habe», meine Bekanntschaften mit dem Duce und anderen führenden Persönlichkeiten dieser groben Ration zu erneuern, die Euch sicherlich zum Triumph und Ruhm des römischen Imperiums führen werden."
Bukarest, 1. April. (Funkmeldung.) Rahe der rumänische» Grenze aus der Bahnstrecke Temeschburg — Werschetz wird berichtet, datz man von dort zwei knapp jenseits der Grenze in Jngoslavien liegende deutsche Gemeinden, Z i ch q - darf und K n d r i tz brennen steht.
Wie au der jugoflawischen-deutscheu Grenze bekannt wird, oerschärst sich die Lage für die Bolts- deutschen im Gegensatz zu den nach autzen hin beruhigenden Erklärungen der Belgrader Behörden in bedrohlich e r W e i s e. Die aufgehetzte» serbischen Elemente 6e= gnügen sich nicht mehr mit den Pöbeleien aus den Straften und mit llbersälle» ans Passanten, sie stnd jetzt zu einer stzstematischen Dersolgung aller Lolksdentschen übergegauge«.
Zum Militärdienst eingezogene junge Boltsdentsche werden nicht ihre» Truppenteilen zngeteilt, sondern in Wäldern zusammengetrieben, wo sie unter schwer- bewassneter Bewachung gehalten werden. Zahlreiche Set«
Werktäglich aachmlNag,.
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Großzügige politische Amnestie in Spanien
Madrid, 1. Avril. (Funkmeldung.) Anlätzlich des zweiten Jahrestages des Sieges des nationalen Spanien veröffentlicht der Staatsanzeiger eine Verordnung, durch die alle politischen Gefangenen, die wegen Widerstandes gegen die nationale Bewegung zu Strafen bis ein- ichuetzlich 12 Jahren verurteilt waren, in Freiheit gesetzt werden.
„Front über Kontinente und Ozeane"
Dir italienische Preste völlig im Zeichen des Matknoka-Besuches
Systematische Verfolgung der Volksdeutschen
Deutsch« Dörfer brennen an der rumänischen Grenze
Uniilgcnpretle; Ein tDHlltmetei Mbe Der 22 Millimeter breiten Spalte uri Anzeigenteil Grund preis 7 tot., der 85 Millimeter Bretten Spalte tm Xeitteil 60 tot tonst laut Preisliste Nr. 9 Nachlässe nach Preisliste Nr 9 Schluk der Anzeigen.Annahme U'/i Uhr oormiitags
Verbündet jetzt und immer!"
Ein« Botschaft des japanische» Äutzeumi»Mers
Der offiziöse .,Povolo d'J t a l i a“ schreibt, das italienische Volt das für das iavanifche Volk immer lebhafte Sympathie empfunden habe, schätze Eroftmütigleit. verstehe seine Ideale und Bestrebungen und freue sich. dem Vertreter des alten Tenno-Reiches sein herzliches Willkommen zu entbieten. Das Reich des Tenno fei jetzt mit dem faschistischen Italien und dem nationalsozialistischen Deutschland durch einen Pakt der Zusammenarbeit und des Wiederaufbaues von umfassendster Tragweite verbunden, und Matfuoka habe schon bei seinen Berliner Besprechungen sestslellen können, datz das Einvernehmen dieser drei Mächte einen historischen A k 1 darstelle, der nicht nur in der Feierlichkeit der Protokolle festgelegt worden fei. sondern sich auf die Erfordernisse und Verantwortungen der ®e= Wichte stütze. Er enthalte nicht nur die unvermeidlichen folgen eines kategorischen Imperativs für die Neuordnung der internationalen Beziehungen, sondern entspreche auch der ceele der drei arbeitsamen und mächtigen Völker, die nach umfassenderen Lebensmöglichkeiten strebten. Die herzliche Aufnahme durch das italienische Volk und die Belvrechungen
Autzenministers erschienenen Persönlichkeiten begab sich der japanische East in Begleitung des Autzenministers Graf Ciano zur Villa M a d a m a, bie die italienische Regierung dem japanischen Außenminister für die Dauer seines Aufenthaltes zur Verfügung gestellt hat.
Dem hohen japanischen Gast waren bereits auf der ganzen Fahrt durch Italien, so besonders in Bologna und in Florenz von der Bevölkerung herzliche Kundgebungen bereitet worden.
Beim König und Kaiser
tn Rom wurden dem. willkommenen East die Festigkeit des Paktes und die Eefühle der tiefen Freundschaft nur noch mehr be,tätigen. ________
Geist der Hanse
Kölner FtLkiahrsmesie eine wirtschaftliche Tai
Die alte Hansestadt Köln am Rhein, der Mittelpunkt des Wirtschaftslebens im Westen unseres Vaterlandes, konnte am sonntaa trotz kriegsbedingter Schwierigkeiten ihre Frühiabrsmeffe eröffnen und zwar diesmal wieder auf dem arostzügia angelegten eigenen Messegelände in Deutz. Die vergangenen Kriegsmessen hatten zwangsläuüg im ..Saus der rheinischen Heimat" eine Notunterkunft finden müssen, konnten aber doch wie überhaupt alle Messen in Deutschland, durchgekiibrt werden und damit beweisen. datz unsere Wirtschaftskraft nicht allein die Erfüllung der Kriegsaufgaben ermöglicht sondern datz darüber hinaus auch den privaten Bedürfnissen entsprochen werden kann. 6'ne besondere Würdigung sand die intensive Vorarbeit Der Messe- und A u s st e I l u ng s - EmbS. ebenso wie die Initiative der fast 600 Aussteller, die eine Fläche von fast 9000 qm belegten durch Die Anwesenheit des Präsidenten des Werberates der deutschen Wirtschaft. Prof. Dr. Hunke, der in einem Festakt im altehrwürdigen Sansesaal des Kölner Rathauses der Mesie-Eröffnuna in grundsätzlichen Ausführungen das Geleit aab. Vorher konnte der Oberbürgermeister der Hansestadt Köln. Winkelnkemver. zahlreiche führende Verfönlichkeiten aus Dartei. Wehrmacht, Verwaltung und Wirtschaft begrützen und mit Recht in seiner Ansprache darauf verweisen datz die Anwesenheit der vielen hoben Ehrengäste ein weithin sichtbarer Beweis für die ständig wachsende Kraft des Kölner Mesiegedankens und ein erfreuliches Versprechen für leine Zukunst darstelle. Ais besonders glückliches Vorzeichen des autzerordentlich hoben Jntei- enes ist die starke Teilnahme des Auslandes, da- matzg-bende Vertreter zur Eröffnung entsandt batte, vor altem aus Holland und Belgien, zu werten.
Prof Dr Hunke, der die Grütze des Reichsministers Dr. Goebbels überbrachte betonte, datz Deutschland seine Messen au gewaltigen wirtschaftspolitischen Demonstrationen gestalte. Die Zahlen, die er nannte, lvre^en für sich Wenn im Krieas- jabr 1940 auf den deutschen Mesien rund 21 000 Inlandsaussteller und 1.2 Millionen Jnlandsbesucher gezählt wurden, so beweist dies einerseits die Störte unsere? Wirtschaftsschaffens und zum andern Die Notwendigkeit der Mesien gerade während der Kriegszeit Hinzu kommt noch datz die deutschen Kriegs- mesien im verganaenen Jahre von 1000 Ausländsausstellern und rund 17 500 Auslandsgästen besucht waren Diele erfreulichen Ziffern dürften in diesem Jahre noch höher liegen. Auch wir haben Auslandsrnesien beschickt und der Forschung und dem Fortschritt unserer Technik neue Wege gebahnt. Der Geist der alten Hanse ist in unserer Wirtschaft lebendia Gerade Köln und hier wiederum der Hanse- ! a q i. in dem Prof. Dr. Hunke feinen Vortraa hielt sind in ihrer Haltung gegenüber Persönlichkeit und Gemeinschaft, in ihrer wehrhaften Ausrichtung in ihren Methoden Der internationalen Wirtschaftsbeziehungen sowie in ibni Betonung der ursächlichen Verknüpfung Des Reichsgedankens und der Blute eurooqlieber Wirtschaft ehrwürdige Zeugen Prof. Dr Hunke verwies Darauf, datz es der hansischen Lebensauf- fasiung gelungen lei. Persönlichkeit und Gemeinschaft in ihrer <3?riteIIunasme(t und in ihrer wirtschaftlichen Prari? zu einer wirklichen Einheit zu verbinden. Im hansischen Wirtschaftsleben lei die Ausübung einer wirtschaftlichen Funktion im Auftrage der Ee.mein schäft erfolgt. Dielen Auftrag hat auch die Wirtschaft,im Erotzdeutschev Reich Sie ist und kann nickt selvitzweck lein. Es mutz in unseren lagen wieder ge« fingen die große Svnthele zu finden. Die die Initiative der Persönlichkeit mit dem Lebensaeletz der (Bemeintoalt zu einem Samen verbindet Das grobe Problem aller sozialen Äus- einanberjefcvnpen ist. die Unternebmerverlönlichkeit Den Belangen der Eelamtbeit dienstbar au machen, denn. Io führte Prof Dr. Hunke aus alle Sozialisierung Der Güter ist nichts, die Sozialisierung der Menschen aber alles Bei allen Man na hm en, die die nationalsozialistische Wirtschasts- fubMa im Dienste an der Gemeinschaft ergriffen bat und durchfuhrt, es feien genannt: der Vieriahresolan. die Er- zeugungsschlacht. die Verbreiterung der heimischen Rohstoffbasis. ist iedoch zu beachten, datz die Bedeutung weitmirtsHafj» kicher Arbeitsteiluna nicht unterschätzt wird. Deutschland kann
Haftungen von Volksdeutschen finde» laufend ohne jeden Grund statt. In der Batschka zieht serbischer Mob von Dorf zu Dors und zündet die beutln Höfe an.
Serbische Absperrungsmaßnahmen
Bukarest. 1 April. (Funkmeldung.) Im rumänischen Banat sind weitere Volksdeutsche Flüchtlinge aus Jugo- ilawien eingetroffen Die Serben haben durch starke militärische streifen die Grenze gegen Rumänien seit der Nacht ÄM Montag abgeriegelt, sodatz im Laufe des Montag die Flucht nur noch zwei Flüchtlingsgruppen von zusammen 50 Mann an zwei Stellen der Grenze gelang. Wie die Flüchtlinge berichten,, versuchten weitere Hunderte von Volksdeutschen über Die Grenze zu gelangen, was ihnen jedoch infolge der serbische» Absperrungsmatznabmen bisher noch nicht gelungen ist. Die deutsche Dolksgruove Rumäniens bat tm Einvernehmen mit den rumänischen Behörden in Temeschburg ein Auffanglager für Flücht- Itnge errichtet.
Ein Eruvve Volksdeutscher Flüchtlinge aus Jugo- llamten konnte nun dank dem Eingreifen rumänischer Gr-nz- wachen die Grenze überschreiten, da serbische Soldaten sie daran zu bindern suchten.
Rom, 1. Avril (Funkmeldung.) M a t s u o k a begab sich kurz nach 10 Uhr nach dem Königsoalast im Quirinal, wo er sich in die Ehrenliste einzeichnete. Eine zahlreiche Menge, die auf dem Platz und den Zufabrtstratzen zum Quirinal Spalier bildete, bereitete dem lavanilchen Gast von neuem berzliche Kundgebungen. Autzenminister Matfuoka begab stch sodann zu den Königsgräbern im Pantheon, »um Grabmal des Unbekannten Soldaten sowie zum Ehrenmal der E e f al lenen der Faschistischen Bewegung und legte an den Gräbern Kranze nieder, sodann begab sich Autzenminister Matfuoka zum Quirinal. wo er im Beisein des javanischen Botschafters vom König und Kaiser empfangen wurde. Anschlietzend an die Audienz gab Victor Emanuel zu Ehren des javanischen Gastes em Frühstück.
lom, 31 März. Der Autzenminister des Tenno, Mat- S;ot traf am Montag 19 Uhr im Sonderzug in Rom ein. eriapanischen East wurde auf dem Bahnhof Oftienfe, auf em im Jahre 1938 der Führer in Rom eintraf, ein jubnder Empfang zuteil.
jur Begrützung des Autzenministers hatten sich in der mti>en Fahnen Japans, Deutschlands und Italiens und mit Blnen geschmückten Bechnhofshalle in Vertretung des Duce Attnminister Graf Ciano, der Generalsekretär der Fchistischen Partei Serena, die Unterstaatssekretäre des Misterprästdiums und der Wehrmachtministerien, der Eioerneur von Rom Fürst B > r g h e s e, der Generalstabs- chlder Faschistischen Miliz, der Kom. General der Garnison Rn, sowie von deutscher Seite Botschafter v. Mackensen feier die Gesandten der dem Dreimächtepakt beigetretenen Gaten eingefunden.
Unter den Klängen der japanischen Nationalhymne schtt Autzenminister Matfuoka vor dem Bahnhof die Font der Ehrenkompanie ab. Eine vieltausend- fifige Menge begrüßte den japanischen East mit nicht enden- nflenben Jubelrufen. Immer wieder ertönte der Rus „vviva U Eiappone, Evviva la Germania. Evviva lltalia!“
Rach der Vorstellung der zur Begrützung des japanischen
Rom, 1. Avril. (Funkmeldung.) Der Besuch des lavant- Ihen Autzenministers Matfuoka steht im Mittelpunkt der vmischen Morgenoresie. die in ihren Schlagzeilen die b e - ge ift eilen Kundgebungen unierstreicht und in baltenlangen reich bebilderten Berichten den herzlichen ^mviang schildert, der dem Sendboten des Tenno in der tauotitabt des Faschismus zuteil geworden ift
Die römische Bevölkerung, so schreibt Povolo di Hom a“, hat dem javanischen Ehrengast durch spontane und Aotzartige Kundgebungen ihre lebhafte Sympathie für das mit dem italienischen Volk durch die Eemeinfamkeit der Ideale und die Waffenbrüderschaft verbundene iavanilche Volk zum Ausdruck gebracht. Die Nationen des Dreimächtepaktes stehen in einer Front, um die Tyrannei, die die Kontinente unterdrückt, zu beseitigen. Zum ersteprnal in der Geschichte reicht diese Front, in der alle Völker, die unter dieser Tyrannei zu leiden haben, geschlosien zueinander- stehen. über Kontinente und Ozean.
„M e (i a g g e r o“ unterstreicht die gewaltigen Kundgebungen, die auf der Piazza Venezia ihren Höbevunkt erreichten und tn denen die Bevölkerung, nachdem sie dem javanischen East ihren Erutz zugejubelt hatte, dem Duce huldigte und in ihren begeisterten Ovationen dem unbedingten Kamviwillen und der unerschütterlichen Siegeszuversicht des italienischen Volkes Ausdruck verlieh.
