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Sette 2 Nr. 55

Wiesbadener Tagblatt

Donnerstag, 6. März 1941

Der italienische Wehrmachtbericht von gestern

Rom, 5. März. (Funkmeldung.) Der italienische Wehr­itbericht vom Mittwoch bat folgenden Wortlaut:

Die Senalsdebafte in USA

kurzen Ausiühru Gesetz unterstütztz Vorschlag >des 21

nische

fünf durch Flakartillerie und zwei durch die Krregsmarine. Außerdem wurde eine Anzahl britischer Flugzeuge am Bode« zerstört. Während der gleichen Zeit gingen 15 eigene Flugzeuge verloren.

Die-richtige Antwort

Die tapferen Verteidiger von Eiarabub beantworten britische Übergabcaussorderung mit unaufhörlichem Artilleriefeuer

Besuch des Gesandten von Heeren in Agram

Weitgehende Vertiefung der bestehenden freundschaftlichen Beziehungen

Machtbericht vom Mittwoch hat folgenden Wortlaut:

Das sauptauartier der Wehrmacht gibt bekannt:

An der griechischen Front haben Verbände un­serer Luftwaffe feindliche Trnvoenausammlungen und Ver» teidigungsstellungen wirksam mit Splitter- und Spreng­bombe» belegt.

Einheiten unserer Kriegsmarine haben längs der albanischen Küste feindliche Ziele beschossen. Ein starker feindlicher Fliegeroerband, der unsere Einheiten an­zugreife» versuchte, wurde durch heftiges Abwehrfeuer unserer Schiffe, sowie durch schnelles Eingreifen eines Jagdverbandes. der einen llberwachungsflug ausführte, zurückgeschlagen, 2« kühner Entschlossenheit nahm der Iagdverbaud de» Kampf gegen eine mehr als doppelte Übermacht auf. Sechs feindlich« Fluazeuge wurden abgeschoiien; zwei unserer Flugzeuge siud nicht aurüdaefehrt

In Nordafrika haben Stukas und Bomber des deutschen Fliegerkorps erneut Truppeuankamm- lungen des Feindes, sowie einen Flugplatz in der Räbe von Agedabia bombardiert.

In O st a f r i k a Svähtruppunternehmen im Abschnitt von Keren.

Unsere Flugzeuge haben Schiffe und Lasenaulagen in der Sudnüucht (Kreta) bombardiert.

Lady Howard im Konzentrationslager

Wegen freimütiger Äußerungen über Englands Lage.

Bern. 5. Mär;. Schweizer Zeitungen melden aus London, daß dort in aller Heimlichkeit eine Frau verhaftet worden ist. die der obersten Eesellschaftsschicht angehört und in politischen Kreisen sehr bekannt ist: Lady Howard, die Gattin von Lord Effingham.

Lady Howard ist ungarischer Abstammung. In der Londoner Gesellschaft hatte sie sich rasch große Beliebt­heit erworben und wurde oft in den Salons gesehen, in denen viele Staatsmänner verkehrten. Die Verhaftung soll nach den oben genannten Quellen erfolgt sein, nachdem Lady Howard Wendel W i l l k i e während seiner England­reise wiederholt getroffen und sich lange mit ihm unter­halten batte. Lady Howard habe in diesen Gesprächen die Lage in England in einem Lichte geschildert, das der Churchill-Regierung nicht nurparteiisch", sonderng e - radezu verdächtig" erschienen sei. Es sei eine Unter­suchung eingeleitet worden und man habe Lady Howard aufgefordert, sich gegenüber Scotland Pard zu äußern. Ihre Erklärungen hätten aber nicht befriedigt und sie sei in ein Konzentrationslager gebracht worden. Einflußreiche Per­sonen hätten sich für sie,verwendet, aber erfolglos. Churchill zeige sich unnachgiebig, Lady Howard müsse in Haft bleiben.

Deutschlands und Jugoslawiens immer mehr vertiefen möchten.

Der deutsche Gesandte von Heeren erklärte in seiner Antwortrede, nunmehr stehe der Vertiefung der kulturellen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen dem kroatischen und dem deutschen Volk nichts mehr im Wege. Er hob sein Glas auf die Gesundheit König Peters II., den Prinz­regenten Paul, des Banus Dr. S ch u b a s ch i t s ch und des stellvertretenden Ministerpräsidenten und Kroatenführers Dr. Matschet.

Erfolg der italienischen Staatsanleihe

Beweis des eutkchlosfeueu Siegeswilleus des Volkes."

Rom, 6. März. (Funkmeldung.) Der große Erfolg der fünwrozentigen italienischen Staatsanleihe, bei der übe i' 18 Milliarden Lire gezeichnet wurden, wird von der römischen Morgenpresse stark unterstrichen, die betont, daß sich heute in Italien alle mit allem für den Sieg einsetzen.

..Die Ergebnisse der Zeichnung", so bebtMessaggero" hervor,sind der stärkste Beweis des entschlossenen und un­beugsamen Willens des italienischen Volkes, den Kampf bis zum Siege fortzusetzen, der absolut und total sein muß. Das Vertrauen des italienischen Sparers in die Sache, für die italienische Soldaten an allen Fronten heldisch kämpfen, könnte nicht eindeutiger zum Ausdruck gebracht werden, wobei es weder einer Anführung, noch eines Druckes bedurft habe, damit die Sparer ihrer Pflicht nachkommen. Bei dieser Generalmobilmachung des Sv a rv er m ögen s verdiene die starke Anteilnahme der kleinen und mittleren Sparer ganz besondere Beachtung, zumal man in England vergebens versuche, den kleinen Sparer zur Zeichnung der dort in alarmierender Weise zurückgehenden Kriegsanleihen zu bewegen." Das Blatt schließt:Dieser Gegensatz beruht vor allem darauf, daß Italiens Krieg ein im Interesse des Volkes geführter Krieg ist. während Großbritanniens Krieg ausschließlich der Verteidig»ng der Privilegien einer verschwindend kleinen vlutokratischen Oligarchie bient**

riesigen Kaianlagen des Kriegshasens, unterirdische Vorrats­raume für Proviant und Munition sowie Tankanlagen für 1 Million Tonnen Öl geschaffen. Das riesige Trockendock kann die größten Schlachtschiffe der Zukunft aufnehmen. Das Schwimmdock kann ebenfalls Schiffe bis zu 50 000 Tonnen tragen. Zahlreiche Panzerforts mit schwerster Ar­tillerie bis zu 45-Zentimeter-Kaliber und ständig vergrößerte Flugplatzanlagen mit einigen Geschwadern schützen die Insel. Nach Ansicht des amerikanischen Admirals Vates Stirling fehlen Singavore dagegen noch genügend europäische Fach­arbeiter für Werstarbeiten, da die Farbigen dazu nicht ge­eignet sind. Im ganzen muß Singapore als mindestens ebenso stark wie die amerikanische Flottenbasis Pearl- Harbour auf den Hawai-Jnseln an der anderen Seite des Stillen Ozeans angesehen werden. Und doch bat Singavore vorläufig noch einen schweren Fehler. Es fehlt nämlich bis beute die Schlachtflotte, die stch auf die Flottenbasis stützen soll. Der Plan von Admiral Iellico sah damals die Ver­legung eines Schlachtgeschwaders nach Singavore vor. was aber nie durchgefübrt werden konnte, weil Englands Ein­kreisungspolitik gegen Deutschland eine Schwächung der Heimatflotte nicht zuließ.

Heute liegen bei Singapore höchstens einige wenige Kreuzer und andere leichte Streitkräfte. Die strategische Reichweite der Festung ist aber obne Schlachtslotte be­grenzt, denn eine Festung kann nicht marschieren. Die Forts rönnen wobl die Malakka-Straße schließen, aber schon nicht mehr die Sunda-Straße. Der gesamte Handel, der unter den Kanonen Singavores vorbeifließt, müßte zwar erhebliche Umwege in Kauf nehmen. Aber ein Schutz der btttischen Jnselbesitzungen und Kapitalanlagen östlich von Singapore. doch die eigentliche Aufgabe dieser Flottenbasis kann ohne Schlachtflotte nicht ausgeübt werden. Deswegen sind Australien. Neuseeland, Borneo usw. heute immer noch un­gedeckt. höchstens Indien ist geschützt. Das weiß man in London so gut wie in Tokio. Deshalb haben die Japaner auch vor Singavore keine Furcht. Nur ein Verlegen eng­lischer oder amerikanischer Seestreitkräfte dortbin wurde die pazifische Politik ändern. Die Amerikaner die selbst auf den Philippinen in Manila über keine Dockanlagen für große Schisse verfügen, spielen anscheinend mit dem Ge­danken einer Pachtung oder Benutzung von Singapore. Es ist klar, daß eine solche angelsächsische Zusammenarbeit die pazifische Kräfteverteidigung außerordentlich stark beein­flussen würde. Der japanische Außenminister Matsuoka äußerte daher in einem Interview:Falls Amerika in Singapore Schiffe stationieren sollte, müßte dies zu ernsten Überlegungen seitens Javans führen." In der Divlomaten- fprache sagt diese Äußerung genug. Sie zeigt tnt übrigen, daß Singavore durch seine große strategische Bedeutung all­mählich zum Brennpunkt der vazifischen Politik ge­worden ist. Es wird beute eine Frage von entscheidender Wichtigkeit, wer Singapore benutzt und wie stark die Flotten­teile dort sind. i Japan weiß man, daß Singavore gegen die japanische Schmacht bestimmt war und ist. Man wird stch dort in der zukünftigen Haltung weitgehend davon be­stimmen lassen, wie die angelsächsische Zusammenarbeit stch äußert. Bei einer Verschärfung der lavanlsch-amerikanischen Spannung wird Singavore eines Tages sicherlich in den Mittelpunkt des Interesses rücken.

Der OKW.-Bericht von heute

Berlin, 6. März. (Funkmeldung.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Die in Bulgarien einmarschierenden deutsche» Truppe» erreichte» am 5. März trotz schwieriger Ee- läadeverkältnisse die befohlenen Ziele. .

Ein Unterseeboot hat weitere 900 0.BR.T. feind­lichen Handelsschiffranms versenkt »nd damit seinen Ee- samterfolg auf 27 000 BRT. erhöht.

Im Mittelmeerraum griffen deutsche Ä(tnt»b und Sturzkampfsliegerverbände unter Beglettickutz durch deutsche Jäger den Flugplatz S a l f a r auf der Intel Malta mit großem Erfolg an. Sie zerstörten Hallen und Unterkünfte und vernichteten mehrere feindliche Flugzeuge (tnt Boden.

Jagdflieger schossen im Luftkampf über dem Angrifss- raum drei britische Flugzeuge ab.

Auch in Rordasrika griffen deutsche Kampfflugzeuge einen feindliche» Flugplatz mit guter Wirkung an.

Aufklärungsflugzeuge bombardierten militärische An­lagen in Portsmouth und erzielte» hierbei Treffer »» Kaserne» und im Gelände der Staatswerft.

An der s ch o t t i s ch e n O st k ü st e vernichtete ei« Kamps- ttugzeug einen britischen Minenleger durch Volltreffer^ ,

Der Versuch des Feindes, im Laufe des Tages mit einigen Kampfflugzeugen unter Jagdschutz nach Nordfrankreich ciniubriitgen. scheiterte an der entschlossenen 'Abwehr durch JagdfliegerverbäuLe und Flakartillerie. Von iusgeiamt 16 angreifende» Flugzeugen.wurden sechs ,m Luftkampf und eines durch Flakartillerie ab- ° C f Feindliche Flugzeuge flogen weder bei Tage noch bei Rächt i« das Reichsgebiet ein. ~ ,

In der Zeit vom 27. Februar b,s 5. Marr verlor der Feind insgesamt 23 Flugzeuge, davon 16 tnt Lustkamps,

Flucht des Exkönigs Karol

Mit falschen Pässen über die portugiesssche Grenze

as. Berlin, 6. März. (Eigener Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung.) Die amtliche spanische Nachrichten­agentur bestätigt die Flucht des rumänischenEr» königs Carol nach Portugal. Das Auto des Königs wurde in der Nähe der Grenze ausgefunden. Reuter berichtet dazu noch, daß der E r k ö n i a und Madame L u v e s c u die spanische Polizei mit falschen Pässen betrog. Siebe­nutzten zunächst einen starken Kraftwagen, den man water ausgesunden habe. Sie hatten dann ihreReise zur Grenze in einem zweiten Auto fortgesetzt. Die Pässe, mit denen Re versehen waren, find ihnen nach dieser Quelle von einem Ausländer in Sevilla verschafft worden. Nach der Flucht des Exkönigs veröffentlichte die. spanische Presse Sonderausgaben, in denen die Flucht mitgeteilt wurde Carol hatte bekanntlich Rumänien nach dem Umsturz das beißt bald nach der Amtsübernahme des Generals Antonescu. verlassen und hatte dann in Spanien Aufenthalt genommen, Er Hatto stch wiederholt um ein Au s r e i s e v i f u m aus Spanien be­müht. das ihm jedoch verweigert worden war.

Belgrad. 5. März. Die Agramer Blätter berichten ausführlich über einen Besuch des deutschen Gesandten von Heeren in der kroatischen Hauptstadt. Rovosti schreibt u. a man könne mit Beiriedigung feststellen, daß der Be­such des Vertreters des befreundeten deutschen. «taates gerade in eine Zeit falle, da von beiden Seiten größte An- ftiengungen zu möglichst weit gehe n der Vertiefung der be st ebenden freundschaftlichen Bezie­hungen gemacht werden. Daher sei. der heutige Tag ein besonders wichtiges Datum, der als ein Ereignis.gekenn­zeichnet sei. das die Grenzen gewöhnlicher voilichkeit über­schreite und verstärkte Herzlichkeit gewinne.

Aus dem Emvfang, den der Bonus von Kroatien. Dr. S ch u b a s ch i t s ch, in Anwesenheit führender kroatischer Persönlichkeiten Montagmittag gab. führte er in seiner An- svrache aus, das kroatische Volk bade viele Schatze deutschen Schöpfertums dankbar angenommen und seinen Kulturwillen angepaßt. Der Banns sprach weiter den Wunsch aus. daß sich die kulturellen Beziehungen zum Nutzen

Edens Erpresserpolitik

Griechenland soll stch für die britischen Interessen verbluten

as Berlin, 6. März. (Eigener Drahtbericht unserer Ber­liner Schriftleitung.) über die Athener Verhand­lungen Edens veröffentlicht die französische Presse einige recht bemerkenswerte Einzelheiten. Danach kommt es Eden offenbar vor allem daraus an, Griechenland unter keinen Umstünden aus den Vereinbarungen mit England zu ent­lassen. Jedenfalls verlautet, Eden habe erklärt, daß Groß­britannien entsprechend der Griecheulaud gegebenen Garan­tien auf militärische Zusammenarbeit bis zum Letzten bestehen müsse. Eden soll angedeutet haben, daß jede andere Politik der griechischen Regierung in Lon­don als Verrat an der Sache der Verbündeten bettachtet und mit ähnlichen Mitteln beantwortet würde, wie ste seinerzeit Großbritannien nach dem Abfall Frankreichs gegen die französische Flotte in Oran und Dakar in Anwendung brachte. Auch der Einwurf des griechischen Ministerpräsidenten, daß Piräus und Athen offene Städte seien, soll auf Eden keinerlei Eindruck gemacht haben. Die ganze Schamlostgkeit und Verworfenheit der englischen Politik tritt hier klar zutage.

Weitere Feststellungen haben ergeben, daß das unter dem Befehl von Korvettenkapitän Adalberts Giovannini stehende Unterseeboot außer den im Webrmachtbericht vom Montag erwähnten Dampfern im Atlantik noch zwei weitere Dampfer versenkt hat

Treue Waffenkameradschaft

Verleihung italienischer Tavferkeitsmedaillen an deutsche Soldaten.

Rom, 5. März. Freiwilligen, die in einem deut­schen Freiwilligenverband Seite an Seite mit ihren Kame­raden der italienischen Marine besondere Verdienste sich er­worben haben, wurden Tavferkeitsmedaillen verliehen. Es wurden ausgezeichnet Geschützführer Heinrich Kreidesch aus Dortmund. Kanonier Günther D i e k m a n n aus Büstringen. Kanonier Walter E s ch o f f aus Kiel. Kanonier ferner Wesselburg aus Hamburg.

Hierzu veröffentlichen wir. denWortlaut der Ver­leihungsurkunde, in der die Gründe für diese Auszeichnung angegeben sind und die ein neues Dokument der Waffen­brüderschaft der beiden Achsenmächte darstellt:Zu einer Flakbatterie kommandiert, haben. Sie sich wahrend der zahlreichen feindlichen Bombenangriffe durch Ruhe, Kalt­blütigkeit und Unerschrockenheit ausgezeichnet. Als stets Vorbild der anderen haben Sie. sich für Ihre Aufgabe auf« geopfert und oftmals feindliche Bombenangriffe zum Scheitern gebracht."

Rom, 5. März. Oberstleutnant Castagna. der.Ver­teidiger der Oase Eiarabub hat, wie Agenzla Stefani aus Tripolis meldet, am 2. März gegen 11 Ubr gefunkt, daß die feindliche Artillerie von 7 bis 9 Uhr schweres «euer auf die italienischen Stellungen in der Oase sowie auf die Svnr- vosten gelegt habe, das von italienischen vorgeschobenen Ge­schützen lebhaft erwidert worden sei. Von 9.15 Uhr bis 9.45 Uhr überflogen feindliche Flugzeuge Giarabub und warfen Flugblätter ab/ in denen die Besatzung zur Übergabe aufgefordert wurde, da iede Hoffnung auf 3tu(y zug zerstört, jede Verbindung abgeschnitten und dadurch keine Hoffnung auf Entsatz mehr vorhanden sei. Wörtlich sagten die Flugblätter: Wir wünschen euer Leben zu retten und euch gut zu behandeln und zu ernähren. Ergebt euch jetzt! Warum einen verzweifelten Kamps fortsetzen? Legt »ie Waffen nieder." _ . ,

Die Antwort sei dem Feind nach dem Funkspruch von Oberstleutnant Castagna. der mit Hochrufen auf,Italien, den Kaiser und König sowie auf den Duce schließt, durch bas im Morgengrauen unaufhörlich wütende Italic- ' Artilleriefeuer erteilt worden.

Statistik erfaßten bäuerlichen Wirtschaften (des bamaltgen Rumänien) nur 2 264 977 von insgesamt 4 285 717 Wirt­schaften . . . Pflüge besaßen. Eine gmtje Reihe anderer landwirtschaftlichen Werkzeuge wie ^athackem «orken Spaten uhg. fehlen im überwiegenden Teil der Bauernhöfe überhaupt ganz. An Fuhrwerken kommt auf iede zweite Bauernwirtschaft nur eins!

Planmäßiger Einmarsch in Bulgarien

Die befohlenen Ziele am 5. März erreicht - Bei einem Einslugversuch in Nordfrankreich von 16 Flugzeugenstebe« abgeschossen. Insgesamt verlor England vom 27. 2. bis 5. 3. 23 Flugzeuge bei 15 eigenen Verlusten - Militärisch« An- lagen in Portsmouth bombardiert Lebhafte Angriffe der Luftwaffe im Mittelmeer U-Boot versenkte 900Ö BRT.

Grundlage für den Aufbau Rumäniens für General Antonescu

2 887 758 Ja-Stimmen

Bukarest, 6. März. (Funkmeldung^ Die vorläufigen endgültigen Ziffern für die rumänische Volksbefragung, die Mittwochabend abgeschlossen wurde, lauten, sur . das ganze Land: Ja-Stimmen 2 887 758 und 2672 Nein-Stimmen.

Die vom Staatsführer. General Antonescu. auf Sonn­tag. den 2. März, anberaumte Volksabstimmung .hat mit einem überwältigendem ErioI.g'eAe gierung geendet. Besonders wichtig ist die starke Wahl betciligung. Die Einzelheiten interessieren mM JJian ban nur annehmen. daß der 3uraß «ber ©I e t d? je 111 g t e 11 in der Wahl und in dem deutschen Ei nm a r sch in Bulgarien den Regierungserfolg noch vollständiger genw.cht bat. als er ohnehin gewesen wäre. Denn mit diesem Ein­marsch wurde auch dem blfaesten Auge klar, daß die Ver­bindung des europäischen Sudostens mit Deulschlanö auf breite ft e Safis gefallt ist. Auf eine Basis. ^ie wahr­haft phantastische Zukunitsausstchten für die stcher nicht sehr verwöhnten Balkanvölker eröffnet.. «co0Tni

Mit der Volksabstimmung nn Rucken kann General Antonescu an den ruhigen Aufbau seines Landes gehen und vor allem den kühnen und auf lange Sfat gestellten Versuch einer Hebung der breiten bäuerlichen Massen unter­nehmen. Dieser Tage lasen wir, daß. die rumänische Eisen­industrie verpflichtet worden ist. lahrlich 1-000 $Tluge, 8000 Eggen. 6000 »adel. 1000 000 Sacken. 200 000 Spaten und Schaufeln. 500 000 Forken und 1000 Tonnen an Pilug- letten usw. nach bestimmten Standardvorschriften, und zu festgesetzten Plenen zu liefern. Nichts ist. notwendiger, als die Ausrüstung der rumänischen Landwirtschaft mit den Geräten, die bei uns ganz selbstverständlich find. Erne Be- tzandsauinabme vom August 1937 ergab, daß tn den von der

Verschärfte China-Blockade

Javanische Truppenlandungen an der Kwantungküfte Fünf große Safenvlätze besetzt

Schanghai. 6. März. (Ostastendienst des DNB.) Japani­sche Streitkräfte landeten am Montagmorgen längs der 400 ^Kilometer langen Küste der Kw antungorovln; von Macao bis Pakhvi und besetzten fünf, größere Safenvlätze. Von den lavamschen. Operationen über­rascht ergaben sich die chinesischen Garnisonen ohne nennens» Urten Widerstand. Gleichzeitig verschärfte Die . lapanifae Marine wie die hiesige Presseabteiluna der lapanischen Ckstnaflötte bekanntgibt, die Blockade gegen die Äulte bei Provinzen Tschekiang und Ruhen durch umfassende Luft­angriffe auf Safenvlätze und Bombardierung ihrer Verbin­dungen mit dem Hinterland.

Zusatzanträge des Außenpolitischen Ausschusses angenommen

Washington. 6. März. (Funkmeldung.) Der Senat be­gann am Mittwoch nach einer Rede des Republikaners Tobev. der stch gegen das Enalandhilfegefetz auslorach und kurzen Ausführunaen des Republikaners White,, der das Gesetz unterstützte, mit der Beratung der Zusatzantrage Der Vorschlag bes Ausenvolitischen Ausschusses, das Englandhilfe­gesetz a us den 1. Iuli 1943 zu begrenjen. oder reden früheren Zeitpunkt, der von der Mehrheit beider Sauser aut- geheißen würde, wurde einstimmig angenommen. Ein ähn­licher Antrag war bereits vom Abgeordnetenhaus angenom­men worden, aber der Außenpolitische Senatsausichutz brachte einen eigenen Antrag ein. um die 5ormulierung klarer zu gestalten. Wenn der Kongren Las Grietz nicht rruk-r beende- läuft das Programm danach in zwei Jahren ab. Sts l3ult 1946 werde der Präsident ledoch alle Auftrage durchführen müssen, die bis 1. Juli 1943. vergeben sind. Unmittelbar int Anschluß an die Annahme dieses Antrages nahm der Senat einen weiteren Zusatzantrag des Außenpolitischen Ausschusses an. der fordert, daß sämtliche Zahlungen von Nationen die USA.-Rüstungen erhalten, dem Schatzamt bis 30. Juli 1946 zugeleitet werden müssen.

Druck und Verlag: L.Schellenberg'sche Buchdruckers, Wiesbadener Tagblatt Wiesbaden Gesamtleitung: Dr. phil. habil. Gustav Schellenberg und Gtto Keifet, kauptschttstleiter: Fritz G ü n t h e r, Stellvertreter: Heinrich Karl Kunz, verantwort­lich für den politischen Teil: Heinrich Karl Kunt; für Kunst, Unterhaltung, Um­gebung und Sport: Dr. Seinrich Reichert; für Stadtnachrichten, Vororte und Wirtschaftrteil: Willi pempel; für den Anzeigenteil: Gtto Kaifer; sämtlich in Wiesbaden Zur 5>elf ist Oreisliste Q aiiltia.

Die heutige Ausgabe umfaßt 8 Seiten